DE19639531C1 - Be- und Entladevorrichtung für ein Brennregal - Google Patents
Be- und Entladevorrichtung für ein BrennregalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Be- und Entladevorrichtung für ein
Brennregal aus einem feuerfesten keramischen Werkstoff zur
Aufnahme von keramischem Brenngut.
Zum Brennen von keramischem Brenngut, beispielsweise
Geschirr, sind verschiedene Ofentypen bekannt. Von
besonderer Bedeutung sind Tunnelöfen und Rollenöfen als
Vertreter kontinuierlich arbeitender Öfen sowie Haubenöfen
oder Herdwagenöfen als Vertreter diskontinuierlich
arbeitender Öfen.
Insbesondere beim Brennen von empfindlichem Brenngut, wie
Porzellan, besteht das besondere Problem im Be- und Entladen
des Brenngutes auf oder von einer entsprechenden Unterlage.
Die Unterlage besteht bei einem Tunnelofen in der Regel aus
einem Ofenwagen, bei einem Rollenofen zum Beispiel aus einer
Platte. Nachstehend werden die verschiedenen Unterlagen
zusammenfassend als Brenntisch bezeichnet:
Während in der Vergangenheit jedes einzelne Brenngut für
sich auf entsprechende Stützen (sogenannte Brennhilfsmittel)
gesetzt wurde (US 3,137,910 A, DE 28 44 281 A1,
DE 35 16 490 A1) sind in den letzten Jahren moderne
Brenntischaufbauten bekanntgeworden, die ähnlich einem Regal
aufgebaut sind und eine automatische Be- und Entladung des
Brenngutes ermöglichen (DE 43 22 099 C1, DE 44 05 269 C1).
Zugehörige Vorrichtungen zum Be- und Entladen dieser
Brenntischaufbauten werden in der DE 44 11 412 C1
beschrieben.
Diese Brennregale und zugehörigen Be- und
Entladevorrichtungen haben sich in kürzester Zeit im Markt
durchgesetzt. Sie ermöglichen eine rationelle und vor allem
vollautomatische Be- und Entladung von Brenngut.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese modernen
Be- und Entladevorrichtungen konstruktiv weiterzubilden
beziehungsweise alternative Ausführungsformen zur Verfügung zu
stellen.
Dabei liegt der Erfindung folgende Erkenntnis zugrunde:
Die Brennregale gemäß DE 43 22 099 C1 und DE 44 05 269 C1 sind im wesentlichen durch Stützen gekennzeichnet, die vertikal vom Brenntisch abstehen und entlang gegenüberliegender Randzonen des Brenntisches in Reihen hintereinander angeordnet sind. Die Stützen einer Reihe sind dabei durch horizontal verlaufende Leisten oder Auflageelemente verbunden, auf die beispielsweise Unterlegplatten für das Brenngut aufgelegt werden (DE 43 22 099 C1).
Die Brennregale gemäß DE 43 22 099 C1 und DE 44 05 269 C1 sind im wesentlichen durch Stützen gekennzeichnet, die vertikal vom Brenntisch abstehen und entlang gegenüberliegender Randzonen des Brenntisches in Reihen hintereinander angeordnet sind. Die Stützen einer Reihe sind dabei durch horizontal verlaufende Leisten oder Auflageelemente verbunden, auf die beispielsweise Unterlegplatten für das Brenngut aufgelegt werden (DE 43 22 099 C1).
Bei der Ausführungsform gemäß DE 44 05 269 C1 dienen die
Leisten beziehungsweise Auflageelemente gleichzeitig der
Führung von Rollen, die sich senkrecht zu den Leisten
zwischen den Stützreihen erstrecken.
Die Vorrichtung für die Be- und Entladung des Brenngutes muß
demnach in Richtung der seitlichen Leisten (Stützenreihen)
erfolgen oder die Vorrichtung wird seitlich auf die freien
Enden der Rollen von außen aufgesetzt.
In der GB 2 137 183 A wird eine Be- und Entladeeinrichtung
beschrieben, bei der Rollen auf seitlichen Trägern
höhenverstellbar geführt werden können. Insbesondere bei großen
Rollenlängen (entsprechend großer Breite des zugehörigen
Brenntisches) ergeben sich statische Probleme.
Gemäß der DE 44 11 061 A1 werden Rollen auf seitlichen Konsolen
geführt. Die Be- und Entladeeinheit wird unter eine Ebene des
zugehörigen Brenntischaufbaus geführt und die Rollen danach so
angehoben, bis sie über Auflageelemente für das Brenngut
vorstehen und das Brenngut über die Rollen zu- bzw. abgeführt
werden kann. Für jede Regalebene muß die Be- und
Entladeeinrichtung neu zugeführt werden.
Dies gilt auch für die im wesentlichen inhaltsgleiche
DE 44 16 214 A1.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von einem Brennregal aus,
bei dem auf die seitlichen Leisten/Auflageelemente
verzichtet wird. Hierdurch entstehen nach oben offene
Bereiche zwischen benachbarten Stützen einer Stützenreihe,
so daß eine zugehörige Be- und Entladevorrichtung seitlich
zwischen den Stützen einer Reihe zugeführt und vertikal
bewegt werden kann.
In seiner allgemeinsten Ausführungsform besteht das Brennregal aus
einem feuerfesten keramischen Werkstoff zur Aufnahme von
keramischem Brenngut und umfaßt folgenden Aufbau:
- - einen verfahrbaren Brenntisch mit quadratischer oder rechteckiger Grundfläche,
- - auf zwei gegenüberliegenden Randbereichen des Brenntisches ist jeweils eine Reihe von vertikal verlaufenden Stützen angeordnet,
- - die Stützen jeder Reihe verlaufen im Abstand zueinander,
- - jeweils zwei, sich gegenüberliegende Stützen beider Reihen sind durch eine Vielzahl von im Abstand übereinander angeordneten Auflageelementen für das Brenngut verbunden.
Wie sich aus nachstehender Beschreibung der zugehörigen Be-
und Entladevorrichtung sowie anhand des
Ausführungsbeispieles weiter ergibt erfolgt ein Umbau der
bekannten Brennregale um 90 Grad, wobei gleichzeitig die Funktion
der Auflageelemente geändert wird. Während die seitlichen
Auflageelemente (Leisten) im Stand der Technik dazu dienen,
entweder Auflageplatten für das Brenngut aufzunehmen oder die
Funktion von Lagern für Transportrollen erfüllen dienen die
Auflageelemente nun unmittelbar als Transportweg für das Brenngut
und sie sind entsprechend senkrecht zur Be- oder Entladerichtung
des Brenngutes angeordnet.
Die Auflageelemente können aus Trägern bestehen, die endseitig
mit den zugehörigen beiden vertikalen Stützen kraftschlüssig
verbunden sind. Das Brennregal ist dabei statisch und die
Transportmittel werden ausschließlich über die Be- und
Entladevorrichtung zur Verfügung gestellt, wie sich aus
nachfolgender Beschreibung ergibt.
Bei einer alternativen Ausführungsform bestehen die
Auflageelemente aus Rollen, die endseitig an den zugehörigen
beiden vertikalen Stützen drehbar geführt sind. Diese
Ausführungsform ist "dynamisch", weil die Auflageelemente
gleichzeitig ein Transportmittel (eine Rollenbahn) zur
Verfügung stellen. Entgegen dem Stand der Technik
(DE 44 05 269 C1) werden die Rollen jedoch unmittelbar in
den Stützen geführt und nicht auf zusätzlichen
Auflageelementen (Leisten).
Zur drehbaren Führung der Rollen an oder in den Stützen kann
auf bekannte Lager zurückgegriffen werden. Je nach
Anwendungsbereich können dies metallische oder keramische
Lager sein. Um eine gute Drehbarkeit der Rollen zu
gewährleisten sollen die Lager so ausgewählt werden, daß ein
möglichst geringer Reibungswiderstand auftritt.
Das beschriebene Brennregal kann in besonders einfacher
Weise automatisch be- und entladen werden. Hierzu kann eine
Vorrichtung gemäß Anspruch 3 der DE 44 11 412 C1 benutzt
werden. Die Erfindung schlägt alternativ eine auf das vorstehend
beschriebene Brennregal abgestimmte Be- und Entladevorrichtung
vor, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
- - ein Traggestell mit zwei, horizontal abstehenden und quer zu den Auflageelementen verlaufenden Tragarmen, die gemeinsam höhenverstellbar und relativ zueinander am Traggestell geführt sind,
- - von jedem Tragarm erstrecken sich mit Abstand hintereinander eine Vielzahl von Rollen in Richtung auf den jeweils anderen Tragarm,
- - die Rollen sind antreibbar an dem jeweiligen Tragarm geführt,
- - die Tragarme beziehungsweise die an jedem Tragarm geführten Rollen verlaufen jeweils in einer gemeinsamen horizontalen Ebene,
- - der Abstand der Rollen an jedem Tragarm ist so gewählt, daß die Rollen jeweils zwischen den Bereich zwischen benachbarten Stützen einer korrespondierenden Stützenreihe des Brennregals führbar sind,
- - die Länge der Rollen an jedem Tragarm ist so gewählt, daß die Gesamtlänge korrespondierender Rollen jedes Tragarms größer ist als der Abstand der sich gegenüberliegenden Reihen von Stützen des Brennregals,
- - die Tragarme sind entlang einer horizontalen Ebene gegeneinander bewegbar bis zur formschlüssigen Verbindung der freien Enden korrespondierender Rollen jedes Tragarmes.
Auf diese Weise wird die bekannte Be- und Entladeeinrichtung
wie folgt weitergebildet:
Die Tragarme und die an den Tragarmen angeordneten Rollen werden außerhalb des Brennregals neben das Brennregal geführt und dann in Richtung aufeinander zu derart, daß die jeweiligen Rollen jedes Tragarms zwischen benachbarten Stützen einer Stützenreihe geführt werden, bis die jeweils korrespondierenden Enden zweier Rollen unter Formschluß aneinander anschließen.
Die Tragarme und die an den Tragarmen angeordneten Rollen werden außerhalb des Brennregals neben das Brennregal geführt und dann in Richtung aufeinander zu derart, daß die jeweiligen Rollen jedes Tragarms zwischen benachbarten Stützen einer Stützenreihe geführt werden, bis die jeweils korrespondierenden Enden zweier Rollen unter Formschluß aneinander anschließen.
Prinzipiell wäre es zwar auch möglich, eine durchgehende
Rolle an einem Tragarm anzuordnen und seitlich zwischen die
Stützen zu führen; insbesondere bei größeren
Brenntischweiten kann dies jedoch dazu führen, daß keine
exakt horizontale Ausrichtung der dann einseitig geführten
und angetriebenen Rollen mehr möglich ist. Durch die
Unterteilung der Rollen in zwei Abschnitte (die jeweils an
einem Tragarm geführt werden) lassen sich die Rollenlängen
bis auf die Hälfte verkürzen, wie dies in der nachfolgenden
Figurenbeschreibung dargestellt wird.
Dadurch, daß die Tragarme vertikal verstellbar sind lassen
sich die Rollen (Rollenebenen) an jeder beliebigen Stelle in
das Brennregal führen beziehungsweise beim Be- oder Entladen
nach und nach von einer Ebene zur darunterliegenden oder
darüberliegenden Brennebene verschieben. Insbesondere dann,
wenn das Brennregal von unten nach oben oder von oben nach
unten be- beziehungsweise entladen wird kann dies
kontinuierlich erfolgen, ohne die Tragarme zwischen den
einzelnen vertikalen Positionen horizontal verschieben zu
müssen.
Die Rollen eines Tragarmes, die eine Teil-Rollenebene
ausbilden, können einzeln oder gemeinsam angetrieben werden.
Ein gemeinsamer Antrieb sichert ein Höchstmaß an Gleichlauf.
Werden die Rollen beider Tragarme synchron angetrieben wird
der Gleichlauf der gesamten Rollenebene optimiert.
Die endseitige Verbindung korrespondierender Rollenstümpfe
kann auf vielfältige Art und Weise erfolgen, beispielsweise
dadurch, daß die freien Enden eines Rollenabschnittes mit
einer sich verjüngenden Spitze und die freien Enden der
korrespondierenden Rollenabschnitte mit einer
korrespondierenden Aufnahmeöffnung für die Spitze
ausgebildet sind, wobei die Spitze beziehungsweise
Aufnahmeöffnung zum Beispiel eine Kegelform aufweisen
können, die gleichzeitig eine Zentrierungsfunktion erfüllt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Merkmalen der Unteransprüche sowie den sonstigen
Anmeldungsunterlagen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines
Ausführungsbeispieles erläutert. Dabei zeigen - jeweils in
schematisierter Darstellung:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch ein Brennregal mit
zugeordneter Be- und Entladeeinrichtung entlang der
Linie A-A in Fig. 4,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt (senkrecht zur
Transportrichtung) des Brennregales nach Fig. 1
mit der Be- und Entladeeinrichtung im Nicht
funktionszustand,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Fig. 2 mit der Be- und
Entladeeinrichtung in Funktionsstellung,
Fig. 4 eine teilweise Schnittdarstellung entlang der
Linie B-B gemäß Fig. 1,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung der Rollenenden der
Be- und Entladevorrichtung.
Der grundsätzliche Aufbau des Brennregals sowie der
zugehörigen Be- und Entladeeinrichtung ergibt sich aus
einer Zusammenschau der Fig. 1 bis 5.
Danach besteht das Brennregal aus einem Brenntisch 10, der
Bestandteil eines Ofenwagens 12 mit Rädern 14 ist.
Die Transportrichtung des Ofenwagens 12 ist in Fig. 1 durch
den Pfeil T angegeben.
Der Brenntisch 10 weist eine rechteckige Grundfläche auf.
Auf den in Transportrichtung gegenüberliegenden
Randbereichen 10L und 10R sind mit Abstand hintereinander
jeweils fünfzehn Stützen 16 angeordnet, die mit ihrem
unteren Ende im Brenntisch 10 verankert sind und sich
vertikal nach oben erstrecken.
Wie sich insbesondere den Fig. 2 bis 4 entnehmen läßt
sind jeweils zwei, sich gegenüberliegende Stützen 16 beider
Stützenreihen durch eine Vielzahl von im Abstand
übereinander angeordneten Rollen 18 verbunden.
Die Rollen 18 sind endseitig in entsprechenden Drehlagern im
Bereich der Stützen 16 drehbar, aber nicht angetrieben,
geführt.
Auf diese Weise werden mehrere (hier: 6) Besatzebenen 20 für
das Brenngut ausgebildet, wobei jede Besatzebene 20 aus
einer Vielzahl horizontal hintereinander angeordneter Rollen
18 (entlang einer horizontalen Ebene) besteht.
Aus den Fig. 1 und 4 ergibt sich - stark schematisiert -
die Lage von Brenngut (hier: Porzellanteller 24), die
normalerweise auf Unterlegplatten 22 aufliegen, wobei die
Größe der Unterlegplatten - in Transportrichtung T
betrachtet - größer ist als der Abstand zweier benachbarter
Rollen 18 einer Besatzebene 20.
Das Brennregal besteht demnach lediglich aus dem Brenntisch 10,
zwei Reihen mit jeweils fünfzehn Stützen 16 und insgesamt neunzig
Rollen 18, wobei jeweils fünfzehn Rollen 18 eine Besatzebene 20
bilden.
Auch die zugehörige Be- und Entladeeinrichtung ist äußerst
einfach aufgebaut. Sie besteht aus zwei seitlichen Tragarmen
26L, 26R, die endseitig in vertikalen Trägern 28L und 28R
angelenkt sind. Dabei sind die Tragarme 26L, 26R vertikal
entlang der Träger 28L, 28R verfahrbar und die Träger 28L,
28R seitlich (in Pfeilrichtung S) bewegbar.
Von der Innenseite jedes Tragarmes 26L, 26R ragen jeweils
dreißig Rollen 30 in Richtung auf den korrespondierenden
Tragarm 26R, 26L, wobei die insgesamt dreißig Rollen 30 in
fünfzehn Rollenpaaren angeordnet sind, die jeweils einen
geringeren Abstand zueinander aufweisen als die Rollenpaare
untereinander (Fig. 4).
Die Rollen 30 sind mit ihrem tragarmseitigen Ende im
zugehörigen Tragarm 26R, 26L drehbar gelagert und weisen an
diesem Ende jeweils ein Zahnrad auf, (nicht dargestellt)
wobei eine gemeinsame Antriebskette (nicht dargestellt), die
von einem (ebenfalls nicht dargestellten) Motor angetrieben
wird, eine gleichmäßige Drehung sämtlicher Rollen 30 eines
Tragarmes bewirkt. Die Antriebe für die Tragarme 26R, 26L
sind synchronisiert, so daß alle Rollen 30 gleichzeitig und
gleichmäßig rotieren, wie nachstehend noch beschrieben wird.
Die am Tragarm 26L angeordneten Rollen 30L weisen an ihrem
freien Ende eine Kegelform 32 auf, während die am Tragarm
26R angeordneten Rollen 30R eine korrespondierende
kegelförmige Ausnehmung 34 besitzen.
Zum Be- und Entladen des Brennregals wird der Ofenwagen 12
in den Bereich der Be- und Entladeeinrichtung verfahren
(Fig. 2). Dazu sind die Tragarme 26 soweit voneinander
wegbewegt worden, daß der Ofenwagen 12 zwischen den Rollen
30L, 30R hindurchgeführt werden kann.
Zum Entladen werden die Tragarme 26L, 26R entlang der Träger
28L, 28R nach unten verfahren, bis die Rollen 30L, 30R
unterhalb der untersten Besatzebene 20 liegen (Fig. 2).
Danach werden die Tragarme 26L, 26R horizontal aufeinander
zubewegt, bis die jeweiligen Kegel 32 in die zugehörigen
kegelförmigen Ausnehmungen 34 eingreifen und benachbarte
Rollen 30L, 30R formschlüssig ineinandergreifen.
Anschließend werden die Tragarme 26L, 26R (und damit auch
die Rollen 30 ein kleines Stück nach oben bewegt, um die
Unterlegplatten 22 der untersten Besatzebene 20 leicht
anzuheben (Fig. 3).
Als nächstes werden die Rollen 30 in Rotationsbewegung
versetzt, so daß das Brenngut 24 (auf den Unterlegplatten
22) aus dem Brennregal herausgeführt werden kann.
Anschließend werden die Tragarme 26 - wie vorstehend
beschrieben - weiter nach oben verfahren, bis sie die
Unterlegplatten 22 der nächsten Besatzebene 20 aufnehmen,
die auf gleiche Weise anschließend entladen wird.
Das Beladen erfolgt entsprechend umgekehrt (also von oben
nach unten).
Es ist selbstverständlich, daß sowohl zum Be- wie Entladen
eine Transportebene 36 jeweils auf die entsprechende Höhe
neben das Brennregal geführt werden muß, um die
Unterlegplatten 22 mit dem Brenngut 24 wegführen
beziehungsweise zuführen zu können.
Ist das Brennregal entladen und anschließend beispielsweise
wieder beladen worden, werden die Tragarme 26 horizontal
seitlich in die in Fig. 2 dargestellte Position
zurückgeführt, unter gleichzeitiger Entkopplung der
zugehörigen Rollen 30L, 30R deren Antrieb dann wieder
abgeschaltet wird.
Claims (3)
1. Be- und Entladevorrichtung für ein Brennregal mit einem
verfahrbaren Brenntisch (10) mit quadratischer oder
rechteckiger Grundfläche, wobei auf zwei
gegenüberliegenden Randbereichen (10L, 10R) des
Brenntisches (10) jeweils eine Reihe von vertikal
verlaufenden Stützen (16) angeordnet ist und die
Stützen (16) jeder Reihe im Abstand zueinander
verlaufen sind jeweils zwei sich gegenüberliegende
Stützen (16) beider Reihen durch eine Vielzahl von im
Abstand übereinander angeordneten Auflageelementen (30)
für das Brenngut verbunden sind, mit folgenden
Merkmalen:
- 1.1. einem Traggestell mit zwei, horizontal abstehenden und quer zu den Auflageelementen (30) verlaufenden Tragarmen (26L, 26R), die gemeinsam höhenverstellbar und relativ zueinander am Traggestell (28) geführt sind,
- 1.2 von jedem Tragarm (26L, 26R) erstrecken sich mit Abstand hintereinander eine Vielzahl von Rollen (30) in Richtung auf den jeweils anderen Tragarm (26R, 26L)
- 1.3 die Rollen (30) sind antreibbar an dem jeweiligen Tragarm (26L, 26R) geführt,
- 1.4 die Tragarme (26L, 26R) und die an jedem Tragarm (26L, 26R) geführten Rollen (30) verlaufen in einer gemeinsamen horizontalen Ebene,
- 1.5 der Abstand der Rollen (30) an jedem Tragarm (26L, 26R) ist so gewählt, daß die Rollen (30) jeweils zwischen den Bereich zwischen benachbarten Stützen (16) einer Korrespondierenden Reihe des Brennregals führbar sind,
- 1.6 die Länge der Rollen (30) an jedem Tragarm (26L, 26R) ist so gewählt, daß die Gesamtlänge korrespondierender Rollen (30L, 30R) jedes Tragarms (26L, 26R) größer ist als der Abstand der sich gegenüberliegenden Reihen von Stützen (16) des Brennregals,
- 1.7 die Tragarme (26L, 26R) sind entlang einer horizontalen Ebene gegeneinander bewegbar bis zur formschlüssigen Verbindung der freien Enden (32, 34) korrespondierender Rollen (30L, 30R) jedes Tragarms (26L, 26R).
2. Be- und Entladevorrichtung nach Anspruch 1, bei der die
freien Enden der Rollen (30L) eines Tragarmes (26L) mit
einer sich verjüngenden Spitze (32) und die freien Enden
der Rollen (30R) des anderen Tragarmes (36R) mit einer
korrespondierenden Aufnahmeöffnung (34) für die Spitze
(32) ausgebildet sind.
3. Be- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 1, bei der die
Rollen (30L, 30R) der beiden Tragarme (26L, 26R)
synchron antreibbar sind.
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