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DE1963802C - Schaltungsanordnung für matrizenförmig aufgebaute Schalteinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartigen Steuereinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung für matrizenförmig aufgebaute Schalteinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartigen Steuereinrichtungen

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Publication number
DE1963802C
DE1963802C DE19691963802 DE1963802A DE1963802C DE 1963802 C DE1963802 C DE 1963802C DE 19691963802 DE19691963802 DE 19691963802 DE 1963802 A DE1963802 A DE 1963802A DE 1963802 C DE1963802 C DE 1963802C
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DE
Germany
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column
row
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cross
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Expired
Application number
DE19691963802
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English (en)
Other versions
DE1963802B2 (de
DE1963802A1 (de
Inventor
Peter Dipl.-Ing. 8032 Gräfelfing; Bock Helmuth-Joachim 8000 München; Sennefelder Anton Dipl.-Ing. 8031 Gilching Gerke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Priority to NL7017970A priority patent/NL7017970A/xx
Priority to CH1850870A priority patent/CH521020A/de
Priority to FR7044942A priority patent/FR2073708A5/fr
Priority to LU62260D priority patent/LU62260A1/xx
Priority to GB1290064D priority patent/GB1290064A/en
Priority to AT1139170A priority patent/AT304646B/de
Priority to BE760553A priority patent/BE760553A/xx
Priority to SE1736270A priority patent/SE372132B/xx
Publication of DE1963802B2 publication Critical patent/DE1963802B2/de
Publication of DE1963802A1 publication Critical patent/DE1963802A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1963802C publication Critical patent/DE1963802C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für matrizenförmig aufgebaute Schalteinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartigen Steuereinrichtungen, in weichen stromrichtungsabhängige Widerstände, z. B. Dioden, zur Entkopplung der an Kreuzpunkten von Zeilenzuleitungen und Spaltenzuleitungen jeweils einzeln zwischen diese geschalteten Empfangsschaltmittel, z. B. Koppelrelais, diesen in Reihe vorwirksam beeinfiußt, und deren Pole gegenüber den gleichnamigen Polen der Hilfsspannungsquelle Potentiale aufweisen, die innerhalb des Potentialbereiches der Hilfsspannung liegen.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist bereits durch die deutsche Auslegeschrift 1 162 883 bekannt. Durch die Maßnahme, daß also der negative — bzw. positive — Pol der Hilfsspannungsquelle negativer
werden soll.
Die genannte Aufgabe hat besondere Bedeutung für Schaltungsanordnungen, wie sie z. B. durch die
grenzen. Diese Aufgabe löst sich hinsichtlich der Strompfadunterbrechung bei allen Kreuzfeldern der betrachteten Art von selbst. Dies gilt jedoch nicht hinsichtlich eines inneren Kurzschlusses. In bekann-S ten SchaJtungsanordnungen, z. B. solchen gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 162 883 bildet sich nämlich über die angeschaltete Zeilenzuleitung die Spaltenzuleitung, an der der defekte stromrichtungsabhängige Widerstand liegt, über das am Kreuzpunkt
.geschaltet sind und in weichen an diese Zeilen- io dieser Zeilenzuleitung mit dieser Spaltenzuleitung Zuleitungen und Spaltenzuleitungen einerseits eine Hegende Empfangsschaltmittel und den in Durchlaßalle s'.romrichtungsabhängigen Widerstände in Sperr- richtung beanspruchten str.omrichtungsabhängigen richtung beanspruchende Hilfsspannung angelegt und Widerstand, ferner über die Zeilenzuleitung, an der andererseits wahlweise eine entgegengesetzt gerichtete der defekte stromrichtungsabhängige Widerstand Hegt, Steuerspannung anschaltbar ist, welche die Empfangs- 15 und über das mit diesem in Reihe geschaltete Empschaltmitte! an_ den Kreuzpunkten des Kreuzfeldes fangsschaltmittel, ferner über die eingeschaltete
Spaltenzuleitung und über das am Kreuzpunkt dieser Spaltenzuleitung mit der letztgenannten Zeilenzuleitung liegende Empfangsschaltmittel und den mit ihm ao in Reihe geschalteten in Durchlaßrichtung beanspruchten stromrichtungsabhängigen Widerstand ein Stromkreis aus, in welchem also außer dem mit dem defekten stromrichtungsabhängigen Widerstand in Reihe geschalteten Empfangsschaltmittel weitere Empfangs-
— bzw. positiver — als der negative — bzwT posi- aj schaltmittel liegen, die unter Umständen fälschlich tive — Pol der Steuerspannungsquelle ist, sind bei wirksam beeinflußt werden, was jedoch vermieden Anschaltung je tJner Zeilenzuleirung und Spaltenzuleitung an die Steuerspannung5",uelle nicht nur die
an den Kreuzpunkten der nicht angeschalteten Zeilen-
und Spaltenzuleitungen, sondern ai :h sowohl die an 30 deutsche PaTentschrift 1 296 214 bekannt ist, die den Kreuzpunkten der angeschalteten Zeilenzuleitung mehrere getrennte Koppelvielfache — jedes mit und aller nicht angeschalteten Spaltenzuleitungen als kreuzfeldartig aufgebauten Steuerfeldern ähnlich der auch an den Kreuzpunkten der angeschalteten Spalten- eingangs beschriebenen Art — wiederum in Koordizuleitung und aller nicht angeschalteten Zeilenzulei- natenform aufweisen, wobei die Zrlenzuleitungen — tungen mit ihrem Koppelrelais in Reihe geschalteten 35 bzw. Spaltenzuleitungen — mehrerer in jeweils einer Entkoppel-Dioden in Sperrichtung beansprucht. den Zeilen — bzw. Spalten — parallelen Reihe ange-
Dadurch wird verhindert, daß die über die Dioden ordneten Koppelvielfache denselben gemeinsam zuan den Kreuzpunkten aller nicht angeschalteten geordnet sind. In diesem Falle macht der Kurzschluß-Zeilenzuleitungen und aller nicht angeschalteten defekt eines stromrichtungsabhängigen Widerstandes Spaltenzuleitungen fließenden Sperrströme pro Zeile 40 nicht nur die beiden über den zugeordneten Koppelbzw. Spalte gesammelt jeweils über ein nicht an- punkt zusammenschaltbaren Koordinatenleitungen gesteuertes Koppelrelais fließen, das am Kreuzpunkt des einen einzigen Koppelvielfaches unbenutzbar, mit der betreffenden angeschalteten Zeilenzuleitung sondern auch alle entsprechenden Koordinatenleitun- bzw. Spaltenzuleitung liegt. Dieser Sperrsummen- gen in den anderen Koppelvielfachen in der gleichen, strom kann für ein solches Koppelrelais infolge der 45 den Zeilenzuleitungen und in der gleichen, den Summenwirkung bei entsprechender Größe eines Spaltenzuleitungen entsprechenden Reihe von Koppel-Kreuzfeldes in Schaltungsanordnungen, in denen vielfachen.
diese Maßnahmen gemäß der deutschen Auslege- Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst,
schrift 1 162 883 nicht getroffen sind, Werte an- daß zur Anschaltung der Steuerspannung an die nehmen, die den Fehlstromwert der Koppelrelais 50 Zeilenzuleitungen und die Spaltenzuleitungen Umüberschreiten. Dieser unerwünschte Effekt ist durch schaltekontakte dienen und daß deren Arbeitskontaktden Gegenstand der genannten Auslcgeschrift be- feder jeweils an den betreffenden Pol der Steuerieitigt. Spannungsquelle, deren Ruhekontaktfeder an den be-
Ein anderes Problem in derartigen Krcuzfeldern treffenden Pol der Hilfsspannungsquelle und deren besteht in dem Umfang der Auswirkung von Schal- 53 jeweils der Ruhe- und Arbeitsseite gemeinsame Kontungsfchlern, namentlich solcher, die während des taktfeder an die jeweilige Zeilenzuleitung bzw. Betriebes auftreten. Hierunter fallen insbesondere Spaltenzuleitung angeschlossen ist. Fehler durch Defekte von Entkoppel-Dioden. Solche Dies bewirkt, daß auch bei Markierung eines
Defekte bestehen in der Regel aus einer völligen Kreuzpunktes und bei Defekt eines der der Entkopp-Strompfudunterbrecliung oder aus einem völligen 60 lung dienenden stromrichtungsabhängigen Widerinneren Kurzschluß. Im letzteren Falle ist der Innen- stände an einem anderen Kreuzpunkt auch die mit widerstand in beiden Stromrichtungen praktisch denjenigen Empfangsschaltmittcln in Reihe geschalgleich oder fast gleich Null. teten stromrichtungsabhängigen Widerstände weiter Es besteht nun die Aufgabe, derartige Defekte von in Sperrichtung beansprucht werden, die jeweils an der Einkopplung dienenden stromrielmingsabhängi- 6j den Kreuzzpunkten der an die Sleuerspannungsqtielle gen Widerständen in Kreuzfcldurn der beschriebenen angeschalteten (also markierten) Zeilcnzuleitung bzw. Ar« in ihrer Wirkung jeweils auf an jeweils demselben Spaltenzuleitung mit derjenigen (nicht markierten) Kreijz|unk! liegende Empfangsschultmiltcl /u be- Spalte bzw. Zeile liegen, an deren Kreuzpunkt der
15
defekte stromrichtungsabhängige Widerstand liegt. Damit ist der Defekt eines stromrichtungsabhängigen Widerstandes in seiner Auswirkung begrenzt auf das mit ihm unmittelbar in Reihe geschaltete Empfangsschaltmittel, z. B. Koppelrelais.
Gleichrichterdefekte werden bei Einsatz der Erfindung für die Steuerung von Relaiskoppelvielfachen bei der Wegesuche in einem mehrstufigen Koppelfeld dahingehend berücksichtigt, daß der betreffende Koppel punkt und die ihm zugeordnete Zeilen- und/ oder Spaltenleitung (das sind z. B. die über Koppelrelaiskontakte miteinander verbindbaren Sprech- und Signalstromkreise) als besetzt gewertet werden. Dies ist jedoch bei einer Anordnung von gemeinsamen Zeileuzuleitungen und Spaltenzuleitungen zugleich für mehrere Koppelvielfache gemäß der bereits genannten deutschen Patentschrift 1296 214 auf das jeweils von dem Gleichrichterdefekt betroffene Koppeivielfach beschränkt.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß parallel Zur Ruhekontaktseite jedes der Umschaltkontakte je ein zusätzlicher Hilfswiderstand geschaltet ist.
Durch diesen wird gewährleistet, daß auch während der Kontaktumschlagszeit eines in der beichriebenen Weise als Umschaltekontakt ausgebildeten Markierkontaktes die Hilfsspannung zur Formierung der stromrichtungsabhängigen Widerstände an der betreffenden Zeilenzuleitung und der betreffenden Spaltenzuleitung wirksam ist.
In der Zeichnung ist nur in zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teilen ein Ausführungsbeispiel von ihr dargestellt, worauf sie jedoch keineswegs beschränkt ist.
Das Ausführungsbeispiel weist zwei Varianten auf, welche durch Punktlinien und eine Gleichspannungsquelle + w, -μ einerseits und durch strichlierte Linien und Widerstände Wl, W2 andererseits unterschieden werden.
Zunächst sei die erstgenannte Variante unter Fortfall der Strichlinien und der Widerstände Wl, W2 beschrieben.
Es sind eine Anzahl von Zeilenzuleitungen Y1... Yn und eine Anzahl von SpaltenzuleitungenX\ ... Xm gezeigt. Die Zeiienzuleitungen — bzw. Spaltenzuleitungen — werden über die Kontakte y ί ... y/ι
bzw. x\ . . .xm — individuell alternativ an die Steuerspannungsquelle u angeschaltet. Im Ruhezustand sind in bekannter Weise die Entkoppel-Dioden oder -Gleichrichter aller Koppelrelais in Spcrrichtung beansprucht, d. h. also formiert. Durch Anschaltung der Steuerspannungsquelle u an eine Zeilenzuleitung, z. B. Yl durch Kontakt y2, und eine Spaltenzulcitung, z.B. Xl durch Kontakt t2, wird ein Koppclrelais, z. B. R 22, in bekannter Weise erregt. Die Spannung der Steuerspannungsquolle u, über welche, wie zuvor beschrieben, das Koppelrelais B erregt wird, ist geringer als die Spannung der Hilfsspannungsquelle V, an welche die Formierwiderstände Rx i... Rx m. RyX .. . Ry η fest angeschaltet sind. Ferner sind die Potentiale der beiden Spannungsquellen -VV, -V und +μ, -u in folgender Reihenfolge abgestuft:
Spaltenzuleitungen in bekannter Weise in J>P.ei·- richtung beansprucht. Zum Beispiel ist der Gleichrichter G43 über folgenden Stromkreis in Sperrrichtung beansprucht:
2. + U,y3, y3,G43,Ä43,*4,*4, -V.
Darüber hinaus sind auch die Gleichrichter aller Koppelrelais formiert, welche an Kreuzpunkten einer eingeschalteten Zeilenzuleitung (bzw. Spaltcnzuleilung) mit den nicht eingeschalteten Spaltermileitungen (bzw. Zeilenzuleitungen) liegen. Bei Betätigung der Markierkontakte x2 und y 2 ist z. B. der Gleichrichter G32 über folgenden Stromkreis formiert:
3. -u, (b), yl, Yl, G31, R32, X3, -t3, - U.
I. -VV, 'Vu, -U, -V.
Bei Erregung eines Koppelrelais, wie t. B. Ii 22, sind die Gleichrichter der Koppelrelais an den Kreiiznuiikten der nicht eingeschalteten /eilen- und Im folgenden sei das Ausführungsbeispiel in seiner zweiten Variante betrachtet:
Dabei entfällt die besonc! ;e Steuerspannungsquelle + u, — μ, und die Punkte n, b sind über die ao Widerstände Wl, W2 an die gleiche Spannungsquelle -VV, U angeschlossen, wie die — je einen der Hilfsformierwiderstände RxI... Rx m, RyI.. Ryη kurzschließende — Ruhekontaktfeder der Umschaltekontakte. Im Ruhezustand sind in bekannter »5 Weise alle Gleichrichter G... formiert. Im Arbeitszustand sind ebenfalls alle Gleichrichter G... mit Ausnahme dessen, über welchen ein Koppel relais R ... wirksam erregt wird, in gleicher Weise formiert, wie es zuvor für das Ausführungsbeispiel in der ersten Variante beschrieben ist. Die erforderlichen Spannungsstufen, welche bei der ercten Variante durch Verwendung einer besonderen Steuerspannungsquelle 4 u, —u mit geringerer Spannung zur Verfügung stehen, werden im Ausführungsbeispiel bei der zweiten Variante durch Vorwidsrstände im Ansprechstromkreis des jeweils wirksam erregten Relais an diesen hervorgerufen. Die Wirkungsweise ist im übrigen die gleiche wie für das Ausführungsbeispiel bei der ersten Variante. Ein besonderer Vorteil der zweiten Variante Hegt darin, daß an Stelle einer besonderen Steuerspannungsquelle -Vu, —u der Spannungsabfall ausgenutzt wird, welcher an den Vorwiderständen Wl, W2 bei wirksamer Erregung eines bestimmten Koppelrelais auftritt.
Anschließend wird besonders auf die gemäß der Erfindung erzielten Eigenheiten des beschriebenen AusfUhrungsbcispiels eingegangen.
In Matrixanordnungen der beschriebenen Art, in denen mit Gleichrichtern einzeln in Reihe geschaltete So Koppelrelais an den Kreuzpunkten von Zeilenzuleitungen und Spalten/uleitungen jeweils zwischen diese beiden geschaltet sind, treten gelegentlich technische Störungen auf. Hierzu gehören Gleichrichterdefekte, die sowohl in einer völligen Strompfadunterbrechung 55 als auch in einem völligen inneren Kurzschluß für beide Stromrichtungen bestehen können. Für den Fall solcher Störungen ist es wichtig, daß ihre Auswirkungen so eng wie möglich örtlich beschränkt bleiben. Die Auswirkung eines Gleichrichtcrdefektes 60 auf das mit dem betreffenden Gleichrichter direkt in Reihe geschaltete Relais ist grundsätzlich unvermeidbar. Es ist aber wichtig, daß die störende Auswirkung hierauf auch beschränkt ist. Diese Forderung ist im Ausfiihrun/jjsbeispicl nicht nur von selbst für eine 65 völlige Strompfaduiüerbrechung, sondern infolge tlet in der gezeigten Schaltungsanordnung verwirklichten Erfindung auch für einen völligen inneren Kurzschluß eines Entkoppcl-Gleichrichters erfüllt.
Hierzu ist vorgesehen, daß zur Anschaltung der Steuerspannung u an die Zeilenzuleitungen und die Spaltenzuteitungen Umschaltekontakte dienen, deren Arbeitskon takt feder jeweils an den betreffenden Pol der SteucTspannungsquelle, deren Ruhekontaktfeder an den betreffenden Pol der Hitfsspannungsquelle U, und deren jeweils der Ruhe- und Arbeitsseite gemeinsame Kontaktfeder an die jeweilige Zeilenzuleitung bzw. Spaltenzuleitung angeschlossen ist
Tritt in einem Entkoppel-Gleichrichter, z. B. G 43, ein innerer Kurzschluß auf, so bleibt dieser Defekt auf das mit diesem Gleichrichter in Reihe geschaltete Relais R 43 beschränkt. Zunächst sei der Betriebsfall betrachtet, daß alle Markierkontakte in Ruhe sind. Durch den Gleichrichterdefekt kommt folgender Stromkreis zustande:
4.
U.
Das Relais R 43 spricht an. (Es wird hierbei vorausgesetzt, daß die Relais stromrichtungsunabhängig srrjd.)
Werden nun die Markierkontakte χ 2 und χ 2 wie beschrieben betätigt, so spricht das Relais R 22 wie beschrieben an. An der Zeilenzuleitung Yl und der Spaltenzuleitung X 2 ist die Steaerspanmmg u wirksam. Besonders sei die Tatsache beachtet, daß trotz des Defektes des Gleichrichters G 43 auch der Gleichrichter G 23 und der Gleichrichter G 42 gesperrt bJeiben. Hierzu ist die Hilfsspannung direkt an alle nicht markierten Zeilenzuleitungen und Spaltenzukitungen über die Markierkontaktruheseiten angeschaltet. Fließt infolge Gleichrichterdefektes in der betreffenden Zeilenzuleitung und der betreffenden Spaltenzulettung Strom, so beeinflußt dieser nicht das Spannungspotential auf diesen infolge der direkten Anschaltung der Hilfsspannung.
Es ist möglich, die zusammengeschalteten Ruheseiten der Zeilenmarkierkontakteyl bis yn und die zusammengeschalteten Ruheseiten der Spaltenmarkierkontakte xl bis arm nicht direkt an die Hilfsspannungsquclle anzuschließen, sondern gemeinsam für alle Zeilenmarkierkontakte und gemeinsam für alle Spaltenmarkierkontakte je einen Vorwiderstand zu verwenden, der jeweils in den den Mariaerkontaktruheseiten gemeinsamen Zuleitungen eingeschleift ist. Diese Widerstände müssen so bemessen sein, daß bei e Kurzschluß eines Gleichrichters und dadurch bedingter Einschaltung des zugeordneten Koppelrelais an diesen Widerständen ein Spannungsabfall auftritt, der gleich oder kleiner ist als die entsprechende Potentialdifferenz zwischen dem positiven Pol der HilfsspannungsqueFle und dem positiven Pol der Steuerspannungsquelle bzw. dem negativen Pol der Hilfsspannungsquelle und dem negativen Pol der Steuerspannungsquelle.
Ferner sei noch auf die Hilfswiderstände RxI bis Rxm und RyI bis Ryη hingewiesen. Diese Hilfswiderstände dienen dazu, daß auch noch während der Umschlagzeit der Markierkontakte bei ihrer Betätigung die betreffende Zeilenzuleitung und die betreffende Spaltenzuleitung ein definiertes Formierspannungspotential aufweisen.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß Oleichrichterdefekte der beschriebenen Art durch nicht gezeigte schaltungstechnische Vorkehrungen hinsichtlich ihres Lageortes im Koppelfeid ermittelt werden, in einer Speichereinrichtung, z. B.· einem
ίο Wegebesetztspeicher, festgehalten werden und bei Wegesuchvorgängen dahingehend berücksichtigt werden, daß der betreffende Koppelpunkt und die ihm zugeordnete Zeilen- oder Spaltenleitung (das sind z. B. die über Koppelrelaiskontakte wahlweise mit einander verbindbaren Sprech- und Signalstrom kreise) als besetzt gewertet werden. Dies ist jedoch bei einer Anordnung von gemeinsamen Zeilenzuleitungen und Spaltenzuleitungen zugleich für mehrere Koppelvielfache gemäß der deutschen Patentschrift
•o 1296 214 auf das jeweils von dem Gleichrichterdefekt betroffene Koppelvielfach beschränkt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für matrizenförmig
«5 aufgebaute Schalteinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartigen Steuereinrichtungen, in welchen stromrichtungsathängige Widerstände, z. B. Dioden, zur Entkopplung der an Kreuz-
punkten von Zeilenzuleitungen und Spahenzuleitungen jeweils einzeln zwischen diese geschalteten Empfangsschaltmittel, z. B. Koppelrelais, diesen in Reihe vorgeschaltet sind und in welchen an diese Zeilenzuleitungen und Spaltenzuleitungen
einerseits eine alle stromrichtungsabhängigen Widerstände in Sperrichtung beanspruchende Hilfsspannung angelegt und andererseits wahlweise eine entgegengesetzt gerichtete Steuer-Spannung anschaltbar ist, welche die Empfangs-
schaltmitte] an den Kreuzpunkten des Kreuzfeldes wirksam beeinflußt, und deren Pole gegenüber den gleichnamigen Polen der Hilfsspannungsquelle Potentiale aufweisen, die innerhalb des Potentialbereichs der Hilfsspannung liegen, da-
durch gekennzeichnet, daß zur Anschaltung der Steuerspannung (u) en die Zeilenzuleitungen und die Spaltenzuleitungei» Umschaltekontakte dienen und daß deren Arbeitskontaktfeder jeweils an den betreffenden Pol der Steuerspannungsquelle, deren Ruhekontaktfeder an den betreffenden Pol der Hilfsspannungsquelle (U) und deren jeweils der Ruhe- und Arbeitsseite gemeinsame Kontaktfeder an die jeweilige Zeilenzuleitung bzw. Spaltenzuleitung angeschlossen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Ruhekontaktseite jedes der Umschaltkontakte je ein zusätzlicher Hilfsformierwiderstand geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
-1 "7 Ί
DE19691963802 1969-12-19 1969-12-19 Schaltungsanordnung für matrizenförmig aufgebaute Schalteinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartigen Steuereinrichtungen Expired DE1963802C (de)

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