DE19638590C1 - Zweiteilige elektrische Verbindung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Zweiteilige elektrische Verbindung, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine elektrische Verbindung der im Oberbe
griff des Anspruches 1 angegebenen Art. Eine solche Verbindung ist aus
der US 5,389,005 bekannt.
Ein wasserdichter elektrischer Verbinder ist ferner aus der US 5,240,433
bekannt, bei dem ein Halteelement gleichzeitig zur Aufnahme von Dich
tungsstopfen dient, die einzeln in entsprechende Aufnahmezylinder an ei
nem Stecker einführbar sind.
Ferner ist aus der US 5,100,335 ein abgedichteter elektrischer Steckver
binder bekannt, der eine Dichtung mit U-förmigen Querschnitt aufweist.
Eine weitere bekannte Verbindung besteht aus einem jeweils ein Gehäuse
aufweisenden Kupplungsteil und aus einem Gegenkupplungsteil. Das Ge
häuse des Kupplungsteils besitzt eine Aufnahme zum Einstecken des zum
Gegenkupplungsteil gehörenden Gehäuses, weshalb das erste Gehäuse
nachfolgend kurz "Aufnahmegehäuse" und das zweite Gehäuse
"Einsteckgehäuse" bezeichnet werden sollen. Beide Gehäuse besitzen an
elektrische Leitungen angeschlossene Kontaktteile bzw. Gegenkontakttei
le, die im Kupplungsfall miteinander in Eingriff stehen. Zwischen den bei
den Gehäusen befindet sich eine ringförmige Dichtung, die im Kupp
lungsfall die ineinandergreifenden Kontaktteile wasserdicht in den inein
andergesteckten Gehäusen abschließt.
Bei dieser bekannten Verbindung wird ein Dichtungsring lose auf die ra
diale Umfangsfläche des Einsteckgehäuses geschoben, der im Kupp
lungsfall abdichtend mit der radialen Innenfläche des Aufnahmegehäuses
zusammenwirkt. Bei der Anwendung im Kraftfahrzeugbau werden die bei
den Gehäuse des Kupplungs- und Gegenkupplungsteil mit dem Dichtring
vom Hersteller geliefert, um beim Fahrzeughersteller mit zwei anderweitig
hergestellten Kabelsätzen jeweils bestückt zu werden, an welchen einer
seits die Kontaktteile und andererseits die Gegenkontaktteile sitzen. Dabei
kann die lose Ringdichtung verloren gehen. Das Aufschieben der Dichtung
auf das Einsteckgehäuse ist ein verhältnismäßig zeitaufwendiger Vorgang.
Bei dem rauhen Montagebetrieb des Fahrzeugherstellers können sich Un
genauigkeiten in der Lage der Dichtung ergeben, zumal dann, wenn die
beiden Gehäuse durch einen Durchbruch hindurch beidseitig einer Wand
der Karosserie montiert werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässig abgedichtete
Verbindung durch die in Anspruch 1 genannte Art zu entwickeln, die sich
aus ihren Bestandteilen schnell und bequem zusammenbauen läßt. Dies
wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufge
führten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zu
kommt.
Bei der Erfindung wird die Dichtung zunächst mit einem Träger vormontiert
und bildet eine Baueinheit, die nachfolgend kurz "Dichtungsträger" bezeich
net werden soll. Dieser Dichtungsträger wird im Inneren des Aufnahmegehäu
ses fixiert und nimmt daher dort von vornherein eine definierte Position
ein. Weil die Dichtung fester Bestandteil des im Inneren des Aufnahmege
häuses sitzenden Trägers ist, kann sie herstellerseitig vormontiert werden
und im Vollzug der weiteren Montagearbeiten des Kupplungsteils und Gegen
kupplungsteils nicht mehr verlorengehen. Besonders vorteilhaft ist es da
bei, die Dichtung am Träger nicht im äußeren Bereich der Trennfuge zwi
schen den beiden Gehäuseteilen vorzusehen, sondern am inneren Ende,
im Fußbereich des Ringspalts zwischen der radialen Umfangsfläche vom
Einsteckgehäuse und der radialen Innenfläche vom Aufnahmegehäuse.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den
Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt,
wobei die Fig. 1 bis 5 das erfindungsgemäße Bauprinzip verdeutlichen,
während die Fig. 6 bis 8 ein konkretes Ausführungsbeispiel zeigen. Es zei
gen:
Fig. 1, in Explosionsdarstellung und im Längsschnitt, das Bauprinzip
der erfindungsgemäßen elektrischen Verbindung mit seinen diversen
Teilen, zu der eine besondere vormontierte Baueinheit, nämlich
der genannte Dichtungsträger gehört,
Fig. 2, in weiterer Explosionsdarstellung und im Längsschnitt, die beiden
Bestandteile des Dichtungsträgers von Fig. 1,
Fig. 3, in Vergrößerung und im Längsschnitt, die zusammengebauten
Bestandteile des erfindungsgemäßen einen Kupplungsteils der
Verbindung,
Fig. 4, in weiterer Vergrößerung, das mit IV gekennzeichnete Detail
der Fig. 3,
Fig. 5 in einer der Fig. 1 entsprechenden, aber vergrößerten Darstellung,
den Kupplungsteil von Fig. 3 im Kupplungsfall mit einem aus
weiteren Bestandteilen zusammengebauten Gegenkupplungsteil
der erfindungsgemäßen Verbindung,
Fig. 6, in Draufsicht, eine der Fahrzeugelektrifizierung dienende konkrete
Ausführung eines Kupplungsteils der erfindungsgemäßen Verbindung,
dessen Gehäuse an der einen Seite einer Karosseriewand eines
Kraftfahrzeugs im Bereich eines Durchbruchs zu montieren ist,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch den Kupplungsteil von Fig. 6 längs
der dortigen, versprungenen Schnittlinie VII-VII, wo die Lage
der Wand zur Montage des Kupplungsteils strichpunktiert angedeu
tet ist, und das Gehäuse, in Ergänzung von Fig. 6, mit einer
Schutzkappe provisorisch abgedeckt ist, und
Fig. 8 in einer zu Fig. 7 analogen Schnittansicht, allerdings längs der
in Fig. 6 gezeigten weiteren versprungenen Schnittlinie VIII-VIII,
sowohl diesen Kupplungsteil als auch den damit gekuppelten Gegen
kupplungsteil an der ebenfalls strichpunktiert angedeuteten Karos
seriewand des Kraftfahrzeugs.
Ausweislich des in Fig. 1 bis 5 gezeigten prinzipiellen Aufbaus der erfin
dungsgemäßen elektrischen Verbindung sind zwei miteinander kuppelbare
Teile vorgesehen, die aus einem Kupplungsteil 10 und einem Gegenkupplungs
teil 20 bestehen, die in Fig. 5 im endgültigen Kupplungsfall gezeigt sind.
Ausweislich der Fig. 1 umfassen die beiden Teile 10, 20 zwei Gehäuse
11, 12, deren besonderer Aufbau aus Fig. 1 zu erkennen ist. Das Gehäuse 11
umfaßt eine Aufnahme 12, die zum Einstecken eines Gehäusekerns
22 des anderen Gehäuses 21 bestimmt ist. Aus diesem Grunde soll das
eine Gehäuse 11, wie bereits eingangs erwähnt wurde, als "Aufnahmegehäu
se" und das andere Gehäuse 21 dementsprechend als "Einsteckgehäuse"
bezeichnet werden.
Beide Gehäuse 11, 21 besitzen zahlreiche Kammern 13 bzw. 23, in welchen
einerseits Kontaktteile 14 und andererseits Gegenkontaktteile 24 durch
an sich bekannte, ggf. verriegelbare Verrastungen festlegbar sind. Im vorlie
genden Fall bestehen die Kontaktteile 14 aus Steckern, die an einem Satz
von Leitungen 15 angeschlossen sind. Deswegen sind die Gegenkontaktteile
24 als komplementäre Buchsen gestaltet, die an weiteren elektrischen Lei
tungen 25 angeschlossen sind.
Die elektrische Verbindung umfaßt, wie am besten aus Fig. 1 zu ersehen
ist, als weiteren Bestandteil eine Baueinheit 30, die ihrerseits aus den
beiden in Fig. 2 erkennbaren Bestandteilen vormontiert ist, nämlich einer
ringförmigen Dichtung 31 und einem die Dichtung aufnehmenden Träger
32. Diese Baueinheit soll nachfolgend kurz "Dichtungsträger" benannt werden,
deren Montagefall in Fig. 1 zu erkennen ist. Dieser Dichtungsträger 30
hat folgenden Aufbau.
Der Träger 32 ist, wie am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist, ringförmig
gestaltet und umfaßt an seinem inneren Ende 33 eine Hülse 34, die zur
Halterung der Dichtung 31 dient. Dazu besitzt die Dichtung 31 einen U-för
migen Querschnitt und ist in einen U-Steg 37 mit zwei davon ausgehenden
U-Schenkeln in 35, 36 gegliedert. Dazwischen befindet sich eine U-Nut 38,
in welche, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, bei der Vormontage des Dich
tungsträgers 30 die Hülse eingreift, wobei der U-Steg 37 das Stirnende
39 der Hülse 34 überdeckt. Der Montagefall ist auch aus der Detailansicht
von Fig. 4 zu erkennen, wo die beiden U-Schenkel 35, 36 jeweils eine
Dichtungslage auf den voneinander wegweisenden Innen- und Außenseiten
45, 46 der Hülse 34 erzeugen. Der baueinheitliche Dichtungsträger 30
wird zunächst im Sinne des Pfeils 40 von Fig. 1 in der Aufnahme 12
des Aufnahmegehäuses eingesteckt und dort durch Schnappelemente 41,
42 gemäß Fig. 3 fixiert. Dazu besitzt der Träger 32 ein hier doppelwandig
ausgebildetes Rohr 43, an dessen äußerer Mantelfläche 44 ein als Schnapp
element fungierender Zahn 41 sitzt. Dieser greift im Montagefall, von
der radialen Innenfläche 16 des Aufnahmegehäuses 11 aus, in einen dort
vorgesehenen Ausbruch 42, der das Gegenschnappelement 42 bildet.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist der Dichtungsring an seiner nach außen
weisenden Umfangsfläche mit Dichtungslippen 47 versehen, von denen dieje
nige des U-Schenkels 36 an der erwähnten radialen Innenfläche 16 im Auf
nahmegehäuse 11 dichtwirksam zur Anlage kommt. Die am U-Steg 37 be
findlichen Dichtlippen 47 stützen sich an einer axialen Schulter 17 im
Inneren des Aufnahmegehäuses 11 ab, die hier vom Gehäuseboden gebildet
ist. Zur Sicherung der Lage der Dichtung 31 am Träger 32 sind in ihrem
Umrißbereich komplementäre Profile vorgesehen. Dazu dient eine konische
umlaufende Rinne 48 im Fußbereich der Hülse 34, in welche der innere
U-Schenkel 35 der Dichtung 31 mit einem entsprechenden konischen Endpro
fil eingreift. Dadurch ist beim später erfolgenden Kuppeln des Gegenkupp
lungsteils 20 ein Wegdrücken der Dichtung verhindert. Weitere nicht darge
stellte Umrißprofile zwischen der Hülse 34 und den Innenflächen der U-
Nut 38, wie Nocken und Aussparungen, können für einen zusätzlichen
axialen Zusammenhalt der beiden Bauteile 31, 32 in der vormontierten
Baueinheit 30 dienen.
Vom Hersteller wird das Aufnahmegehäuse 11 mit dem über die Schnapp
kupplung 41, 42 darin sitzenden Dichtungsträger 30 geliefert. Diese Bau
gruppe wird dann, an einem anderen Ort, mit einem Kabelsatz bestückt,
wie in Fig. 3 anhand eines einzelnen, an eine Leitung 15 angeschlossenen
Kontaktteils 14 zu erkennen ist. Die ursprüngliche Aufnahme 12 des Gehäu
ses 11 ist durch das erwähnte doppelwandige Rohr 43 verkleidet und das
Rohrinnere 49 steht zur Aufnahme des Einsteckgehäuses 21 zur Verfügung.
Der fertig gekuppelte Zustand ist in Fig. 5 dargestellt. Nachdem die
bereits erwähnten weiteren Leitungen 25 mit ihren Gegenkontaktteilen
24 im Einsteckgehäuse 21 montiert worden sind, wird der Gehäusekern
22 des Gegenkupplungsteils 20 ins Rohrinnere 49 durch eine einfache Ein
steckbewegung im Sinne des Pfeils 50 von Fig. 1 eingeführt. Das Einsteckge
häuse 21 besitzt eine Außenschale 27, die im Kupplungsfall von Fig. 5
das Aufnahmegehäuse 11 umfangsmäßig überdeckt. Das Aufnahmegehäuse
11 besitzt an seiner Umfangsfläche 19 einen radial nach außen weisenden
Haltehaken 18, der in diesem Ausführungsbeispiel der elektrischen Verbindung
für einen Zusammenhalt der beiden Kupplungsteile 10, 20 sorgt. Entscheidend
ist, daß im Kupplungsfall der innere U-Schenkel 35 der Dichtung 31 sich
an der radialen Umfangsfläche 26 vom Gehäusekern 22 des Einsteckgehäuses
21 abstützt. Beim Entkuppeln des Gegenkupplungsteils 20 aus dem Kupp
lungsteil 10 im Sinne des Pfeils 50′ von Fig. 5 bleibt der Dichtungsträger
30 aufgrund der in Eingriff stehenden Elemente 41, 42 im Aufnahmegehäuse
11 zurück.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine konkrete Ausführung der elektrischen Verbin
dung, die nach dem vorbeschriebenen Bauprinzip von Fig. 1 bis 5 gestaltet
ist. Deswegen sind zur Bezeichnung entsprechender Bauteile die gleichen
Bezugszeichen verwendet. Insoweit gilt die bisherige Beschreibung. Es ge
nügt, lediglich auf die Unterschiede einzugehen.
Wie aus Fig. 8 hervorgeht, werden die beiden Kupplungsteile 10, 20 beidsei
tig einer dort strichpunktiert angedeuteten Wand 60 montiert, welche
eine Karosseriewand ist, die den Motorraum 52 eines Kraftfahrzeugs vom
Fahrgastraum 51 scheidet. Die Wand 60 hat einen Durchbruch 63, der,
wie aus Fig. 7 hervorgeht, vom Kupplungsteil 10 durchgriffen wird. Sein
Aufnahmegehäuse 11 wird von der dem Fahrgastraum 51 zugekehrten Seite
61 der Wand 60 durch einfaches Einstecken montiert. Dabei schnappen
die vorbeschriebenen Haltehaken 18 des Aufnahmegehäuses um den zum
Motorraum 52 hin umbördelten Rand des Durchbruchs 63. Dadurch ist
das Aufnahmegehäuse 11 bereits in einer Vormontagestellung an der Wand
60 befestigt und ragt auf der gegenüberliegenden Seite 62 mit seinem
Gehäuseende 53 auf der gegenüberliegenden Wandseite 62 heraus. Das Auf
nahmegehäuse 11 besitzt einen Flansch 54, auf dem ein ringförmiges Dich
tungsmittel 55 ruht. Dieses stützt sich im Montagefall an der einen Wand
seite 61 ab.
Der Aufbau des Kupplungsteils 10 ist aus der in Fig. 6 gezeigten Draufsicht
erkennbar. Man sieht das obere Stirnende vom strichpunktiert eingezeichne
ten bereichsweise doppelwandigen Rohr 43 des Dichtungsträgers 30. Es
sind drei Haltehaken 18 vorgesehen, welche mit ihren Hakenenden jeweils
in einer Aussparung der äußeren Wand der Rohrwand 43 radial nach außen
ragen und, gemäß Fig. 7, den umbördelten Durchbruchsrand 63 hintergreifen.
Die Haltehaken 18 sind in einem Ausbruch der äußeren Rohrwand 43 vom
Träger angeordnet. Bei der Montage des Kupplungsteils 10 deckt eine
Schutzkappe 56 vorübergehend das Innere vom Aufnahmegehäuse 11 ab
und schützt damit auch die dort sitzenden, vorbeschriebenen Kontaktteile,
die am Ende der in Fig. 7 lediglich strichpunktiert eingezeichneten elektri
schen Leitungen 15 sitzen. Diese Schutzkappe 56 ist mit dem Aufnahmege
häuse 11 durch Rastelemente verbunden, von denen nur das eine Rastele
ment 57 in Fig. 8 zu erkennen ist. Dort ist allerdings bereits die Schutzkap
pe 56 wieder entfernt worden. Dieses Rastelement 57 besteht aus einer
Aussparung, die sich im vormontierten Dichtungsträger 30 befindet, und
zwar als Durchbruch in der inneren Rohrwand 43 vom Träger 31. Das
Gegenrastelement, das nicht näher gezeigt ist, sitzt an einem ins Rohrinnere
49 greifenden rohrförmigen Ansatz 58 und besteht aus einem radial nach
außen weisenden Vorsprung. Nach der beschriebenen Vormontage des Kupp
lungsteils 10 an der Wand 60 kann die Schutzkappe 56 aufgrund der elasti
schen Verbindung über die Rastelemente 57 abgezogen werden, bevor der
Gegenkupplungsteil 20 axial eingesteckt wird.
Fig. 8 zeigt den Kupplungsfall der beiden Teile 10, 20. Das Einsteckgehäuse
21 des Gegenkupplungsteils 20 umgreift, wie schon beim vorausgehenden
Ausführungsbeispiel erläutert wurde, mit einer Außenschale 27 die aus
dem Kupplungsteil 10 mit dem darin integrierten Dichtungsträger 30 verse
hene, bereits vormontierte Baugruppe. Die Außenschale 27 überdeckt das
vorbeschriebene herausragende Gehäuseende 53 und kommt, nach endgültig
vollzogener Kupplung, mit seiner Schalenstirnkante 28 an der dem Motor
raum 52 zugekehrten Wandseite 62 zu liegen. Die beiden Gehäuse 11,
21 werden durch eine zentrale Schraube 29 gegeneinander gepreßt. Dabei
kommt es zu einer definierten Pressung des vorbeschriebenen Dichtungsmit
tels 55.
Dazu besitzt der das Dichtungsmittel 55 tragende Gehäuseflansch 54 eine
umlaufende axiale Rippe 59 mit einer definierten Rippenhöhe 69. Diese
Rippenhöhe 69 ist so bemessen, daß beim Zusammenpressen der beiden
Gehäuse 11, 21 das Dichtungsmittel 55 in diesem Ausmaß zusammengedrückt
wird. Die Stirnkante 68 der Flanschrippe 59 stützt sich nämlich an der
Wandseite 61 ab, während die Stirnkante 28 der zum Gegenkupplungsteil
20 gehörenden Außenschale 27 an der gegenüberliegenden Wandseite 62
sich andrückt.
Eine weitere Besonderheit besteht darin, daß, wie aus Fig. 7 hervorgeht,
der im Aufnahmegehäuse 11 montierte Dichtungsträger 30 auch zur Lagesi
cherung des am Flansch 54 vorgesehenen Dichtungsmittels 55 dient. Dazu
besitzt nämlich die Außenwand des doppellagigen Rohres 43 Radialvorsprünge
64, welche stets die ordnungsgemäße Lage des Dichtungsmittels 55 auf
dem Flansch 54 sichern. Es ist daher bei der Handhabung des Kupplungsteils
10 während seiner Montage an der Wand 60 auch dieses Dichtungsmittel
55 gesichert. Der Träger 31 hat also im Montagefall am Aufnahmegehäuse
11 eine Doppelfunktion zu erfüllen; er sichert nicht nur die von ihm einge
führte innere Dichtung 31, sondern auch das äußere Dichtungsmittel 55.
Auch diese Bauteile können daher bei der Montage des Kupplungsteils
10 nicht mehr verlorengehen.
Die zu den beidseitigen Kontakt- und Gegenkontaktteilen 14, 24 gehörenden
elektrischen Leitungen 15, 25 werden, nach der Befestigung durch die
Schraube 29 durch jeweils eine Endkappe 65, 66 abgedeckt. Beide Gehäuse
11, 21 sind in sich aus mehreren Gehäuseelementen zusammengesetzt.
Zwischen den Gehäuseelementen befindet sich ein sogenannter Verriegelungs
schieber 67, der die montierten Kontaktteile 14 bzw. Gegenkontaktteile
24 in den beiden Gehäusen 11 bzw. 21 verriegelt, nachdem diese vorher
in die Kammern 13, 33 axial eingesteckt und durch Zungen verrastet worden
sind.
Bezugszeichenliste
10 Kupplungsteil
11 Aufnahmegehäuse
12 Aufnahme von 11
13 Kammer in 11
14 Kontaktteil in 13
15 Leitung für 14
16 radiale Innenfläche von 12
17 Axialschulter in 12
18 Haltehaken für 11
19 Umfangsfläche von 11
20 Gegenkupplungsteil
21 Einsteckgehäuse von 20
22 Gehäusekern von 21
23 Kammer in 21
24 Gegenkontaktteil in 23
25 Leitung für 24
26 radiale Umfangsfläche von 21 bzw. 22
27 Außenschale
28 axiale Stirnkante von 27
29 Befestigungsschraube zwischen 11, 21
30 Baueinheit aus 31, 32, Dichtungsträger
31 ringförmige Dichtung
32 Träger für 31
33 inneres Ende von 32
34 Hülse
35 innerer U-Schenkel von 31
36 äußerer U-Schenkel von 31
37 U-Steg von 31
38 U-Nut in 31
39 Stirnende von 34
40 Pfeil der Steckmontage von 30 in 12
41 Schnappelement zwischen 30, 11, Zahn
42 Gegenschnappelement zwischen 30, 11, Ausbruch
43 doppelwandiges Rohr
44 äußere Mantelfläche von 43
45 Hülseninnenseite von 34
46 Hülsenaußenseite von 34
47 Dichtlippe
48 konische Rinne in 32, (Fig. 4)
49 Rohrinneres von 43
50 Pfeil der Kupplungsbewegung von 21 in 11
50′ Pfeil der Entkupplungsbewegung (Fig. 5)
51 Fahrgastraum
52 Motorraum
53 Gehäuseende von 11
54 Flansch an 11
55 Dichtungsmittel bei 54
56 Schutzkappe für 11
57 Rastelement an 43 für 56
58 rohrförmiger Ansatz an 56
59 umlaufende Flanschrippe von 54
60 Karosseriewand
61 erste Seite von 60
62 gegenüberliegende Seite von 60
63 Durchbruch in 60
64 Radialvorsprung an 31 für 55
65 Endkappe von 11
66 Endkappe von 21
67 Verriegelungsschieber in 11 bzw. 21 für 14 bzw. 24
68 Stirnkante von 59
69 Rippenhöhe von 59
11 Aufnahmegehäuse
12 Aufnahme von 11
13 Kammer in 11
14 Kontaktteil in 13
15 Leitung für 14
16 radiale Innenfläche von 12
17 Axialschulter in 12
18 Haltehaken für 11
19 Umfangsfläche von 11
20 Gegenkupplungsteil
21 Einsteckgehäuse von 20
22 Gehäusekern von 21
23 Kammer in 21
24 Gegenkontaktteil in 23
25 Leitung für 24
26 radiale Umfangsfläche von 21 bzw. 22
27 Außenschale
28 axiale Stirnkante von 27
29 Befestigungsschraube zwischen 11, 21
30 Baueinheit aus 31, 32, Dichtungsträger
31 ringförmige Dichtung
32 Träger für 31
33 inneres Ende von 32
34 Hülse
35 innerer U-Schenkel von 31
36 äußerer U-Schenkel von 31
37 U-Steg von 31
38 U-Nut in 31
39 Stirnende von 34
40 Pfeil der Steckmontage von 30 in 12
41 Schnappelement zwischen 30, 11, Zahn
42 Gegenschnappelement zwischen 30, 11, Ausbruch
43 doppelwandiges Rohr
44 äußere Mantelfläche von 43
45 Hülseninnenseite von 34
46 Hülsenaußenseite von 34
47 Dichtlippe
48 konische Rinne in 32, (Fig. 4)
49 Rohrinneres von 43
50 Pfeil der Kupplungsbewegung von 21 in 11
50′ Pfeil der Entkupplungsbewegung (Fig. 5)
51 Fahrgastraum
52 Motorraum
53 Gehäuseende von 11
54 Flansch an 11
55 Dichtungsmittel bei 54
56 Schutzkappe für 11
57 Rastelement an 43 für 56
58 rohrförmiger Ansatz an 56
59 umlaufende Flanschrippe von 54
60 Karosseriewand
61 erste Seite von 60
62 gegenüberliegende Seite von 60
63 Durchbruch in 60
64 Radialvorsprung an 31 für 55
65 Endkappe von 11
66 Endkappe von 21
67 Verriegelungsschieber in 11 bzw. 21 für 14 bzw. 24
68 Stirnkante von 59
69 Rippenhöhe von 59
Claims (15)
1. Zweiteilige elektrische Verbindung, bestehend aus Kupplungsteil
(10) und aus einem damit kuppelbaren Gegenkupplungsteil (20),
mit einem zum Kupplungsteil (10) gehörenden Aufnahmegehäuse (11), das an elektrische Leitungen (15) angeschlossene Kontaktteile (14) beinhaltet,
wobei das Aufnahmegehäuse (11) eine Aufnahme (12) zum Einstec ken eines Einsteckgehäuses (21) besitzt, das zum Gegenkupp lungsteil (20) gehört und das an andere elektrische Leitungen (25) angeschlossene Gegenkontaktteile (24) haltert,
und mit einer zwischen der radialen Umfangsfläche (26) des Ein steckgehäuses (21) des Gegenkupplungsteils (20) und der radialen Innenfläche des Aufnahmegehäuses des Kupplungsteils (10) ange ordneten ringförmigen Dichtung (31),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (31) in einem Träger (32) aufgenommen ist und mit diesem baueinheitlich verbunden einen Dichtungsträger (30) bildet,
der im Kupplungsfall im Ringspalt zwischen der Umfangsfläche (26) des Einsteckgehäuses (21) und der Innenfläche (16) des Aufnahme gehäuses (11) angeordnet ist, und der im Inneren des Aufnahmege häuses (11) fixiert (41, 42) ist.
mit einem zum Kupplungsteil (10) gehörenden Aufnahmegehäuse (11), das an elektrische Leitungen (15) angeschlossene Kontaktteile (14) beinhaltet,
wobei das Aufnahmegehäuse (11) eine Aufnahme (12) zum Einstec ken eines Einsteckgehäuses (21) besitzt, das zum Gegenkupp lungsteil (20) gehört und das an andere elektrische Leitungen (25) angeschlossene Gegenkontaktteile (24) haltert,
und mit einer zwischen der radialen Umfangsfläche (26) des Ein steckgehäuses (21) des Gegenkupplungsteils (20) und der radialen Innenfläche des Aufnahmegehäuses des Kupplungsteils (10) ange ordneten ringförmigen Dichtung (31),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (31) in einem Träger (32) aufgenommen ist und mit diesem baueinheitlich verbunden einen Dichtungsträger (30) bildet,
der im Kupplungsfall im Ringspalt zwischen der Umfangsfläche (26) des Einsteckgehäuses (21) und der Innenfläche (16) des Aufnahme gehäuses (11) angeordnet ist, und der im Inneren des Aufnahmege häuses (11) fixiert (41, 42) ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger (32) eine Hülse (34) aufweist, die sowohl auf ihrer der radia
len Innenfläche (16) des Aufnahmegehäuses (11) zugekehrten Hül
senaußenseite (46) als auch auf ihrer zur radialen Umfangsfläche
(26) des Einsteckgehäuses (21) gerichteten Hülseninnenseite (45)
mit jeweils einer elastischen Lage (35, 36) der Dichtung (31) verse
hen ist.
3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
ringförmige Dichtung (31) einen U-förmigen Querschnitt besitzt, in
dessen U-Nut (38) die Hülse (34) des Trägers (32) eingreift und des
sen beide U-Schenkel (35, 36) auf der Hülsenaußen- und Hülsenin
nenseite (46, 45) einander gegenüberliegende Dichtungslagen bil
den.
4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hülse (34) sich am Innenende (33) des im Aufnahmegehäuse (11) fi
xierten Dichtungsträgers (30) befindet, und daß der zwischen den
beiden U-Schenkeln (35, 36) liegende U-Steg (37) der Dichtung das
Stirnende (39) der Hülse (34) überdeckt und sich im Montagefall an
einer axialen Schulter (17) im Inneren des Aufnahmegehäuses (11)
abstützt.
5. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die in Berührung stehenden Umrißlinien
der Dichtung (31) und des Trägers (32) zueinander komplementär
profiliert sind, um die Lage und den Zusammenhalt der Bauteile im
Dichtungsträger (30) zu sichern.
6. Verbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger im Fußbereich der die U-Dichtung (31) aufnehmenden Hülse
(34) eine umlaufende konische Rinne (48) mindestens an der dem
Einsteckgehäuse (21) zugekehrten Hülseninnenseite (45) aufweist,
und daß der zugehörige U-Schenkel (35) der Dichtung mit einem
konischen Gegenprofil in die Rinne (48) eingreift.
7. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Dichtung (31) an ihrer radial inneren
und radial äußeren und ggf. auch an ihrer axialen Umrißfläche
umlaufende Dichtungslippen (47) aufweist.
8. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Träger (31) außer der die Dichtung
(32) aufnehmenden Hülse (34) ein ggf. doppelwandiges Rohr (43) be
sitzt und daß an der äußeren Mantelfläche (44) des Rohres (43)
Schnappelemente (41) sitzen, die im Montagefall mit an der Ra
dialinnenfläche (16) des Aufnahmegehäuses (11) befindlichen Ge
genschnappelementen (42) in Eingriff stehen und den Dichtungsträ
ger (30) am Kupplungsteil (10) fixieren.
9. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Kupplungs- und Gegenkupplungsteil
(10, 20) beidseitig einer mit einem Durchbruch (63) versehenen
Wand (60) angeordnet sind, insbesondere einer den Motorraum (52)
vom Fahrgastraum (51) eines Kraftfahrzeugs trennenden Karosse
riewand (60).
10. Verbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kupplungsteil (10) durch an seinem Aufnahmegehäuse (11) ange
formte Haltehaken (18) am Durchbruch (63) der Wand (60) vormon
tierbar ist, wobei die Haltehaken (18) mit ihren Hakenenden den
Durchbruch (63) hintergreifen, und daß die beiden Gehäuse (11, 21)
der ineinandergekuppelten Kupplungs- und Gegenkupplungsteile
(10, 20) unter Zwischenschaltung der mit dem Durchbruch (63) ver
sehenen Wand (60) aneinander durch wenigstens eine Schraube (29)
verbindbar sind.
11. Verbindung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß - während der Montage des Kupplungsteils (10) - eine Schutz
kappe (56) das Innere des Aufnahmegehäuses (11) mit den dort sit
zenden Kontaktteilen (14) abdeckt und die Schutzkappe (56) mit
dem Aufnahmegehäuse (11) rastbar (57) verbunden ist.
12. Verbindung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rohr (43) von dem im Kupplungsteil (10) montierten Dichtungsträ
ger (30) Rastelemente (57) aufweist, die über Gegenrastelemente die
Schutzkappe (56) haltern.
13. Verbindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmegehäuse (11) einen mit einem Dichtungsmittel
(55) versehenen Flansch (54) aufweist, der im Kupplungsfall sich an
der einen Seite (61) der Wand (60) abstützt,
daß das vormontierte Aufnahmegehäuse (11) mit seinem Gehäuse ende (53) auf der gegenüberliegenden Seite (62) der Wand (60) aus dem Durchbruch (53) herausragt,
und daß das Einsteckgehäuse (21) eine Außenschale (27) besitzt, die im Kupplungsfall das herausragende Gehäuseende (53) vom Auf nahmegehäuse (11) überdeckt und sich an der gegenüberliegenden Seite (62) der Wand (60) abstützt.
daß das vormontierte Aufnahmegehäuse (11) mit seinem Gehäuse ende (53) auf der gegenüberliegenden Seite (62) der Wand (60) aus dem Durchbruch (53) herausragt,
und daß das Einsteckgehäuse (21) eine Außenschale (27) besitzt, die im Kupplungsfall das herausragende Gehäuseende (53) vom Auf nahmegehäuse (11) überdeckt und sich an der gegenüberliegenden Seite (62) der Wand (60) abstützt.
14. Verbindung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flansch (53) eine das Dichtungsmittel (55) umschließende axiale
Rippe (59) trägt, die im Kupplungsfall sich an der einen Seite (61)
der Wand abstützt,
und daß die Rippenhöhe (69) das Ausmaß der Pressung des Dich
tungsmittels (55) beim Festziehen der die beiden Gehäuse (11, 21)
verbindenden Schraube (29) begrenzt.
15. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß der Träger (31) an seiner äußeren Man
telfläche (44) einen Radialvorsprung (64) besitzt, der bei im Auf
nahmegehäuse (11) fixierten Dichtungsträger (30) das Dichtungs
mittel (55) an einem Gehäuseflansch (54) festhält.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19638590A DE19638590C1 (de) | 1996-09-20 | 1996-09-20 | Zweiteilige elektrische Verbindung, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
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- 1997-08-20 EP EP97202558A patent/EP0831560B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-08-20 DE DE69702645T patent/DE69702645T2/de not_active Expired - Lifetime
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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