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DE19638445A1 - Verfahren zur Herstellung von N,N-Dimethyl-N-alkylamin oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N,N-Dimethyl-N-alkylamin oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamin

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Publication number
DE19638445A1
DE19638445A1 DE19638445A DE19638445A DE19638445A1 DE 19638445 A1 DE19638445 A1 DE 19638445A1 DE 19638445 A DE19638445 A DE 19638445A DE 19638445 A DE19638445 A DE 19638445A DE 19638445 A1 DE19638445 A1 DE 19638445A1
Authority
DE
Germany
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reaction
temperature
gas
dimethylamine
catalyst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19638445A
Other languages
English (en)
Inventor
Hiroshi Abe
Hideki Taniguchi
Tetsuaki Fukushima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kao Corp
Original Assignee
Kao Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kao Corp filed Critical Kao Corp
Publication of DE19638445A1 publication Critical patent/DE19638445A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/04Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by substitution of functional groups by amino groups
    • C07C209/14Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by substitution of functional groups by amino groups by substitution of hydroxy groups or of etherified or esterified hydroxy groups
    • C07C209/16Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by substitution of functional groups by amino groups by substitution of hydroxy groups or of etherified or esterified hydroxy groups with formation of amino groups bound to acyclic carbon atoms or to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines N,N-Dimethyl-N-alkylamins oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamins Genauer ausgedrückt betrifft diese Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines N,N-Dimethyl-N-alkylamins oder N,N- Dimethyl-N-alkenylamins mit hoher Qualität und mit einer guten Farbtonstabilität.
Aliphatische Amine, die sich von Rindertalg, Kokosnußöl und Palmöl ableiten, sind Zwischenprodukte, die für industrielle Anwendungen und für die Anwendungen zuhause wichtig sind. Insbesondere werden N,N-Dimethyl-N-alkylamine oder -alkenylamine in quartäre Ammoniumsalze oder andere Formen überführt und als Weichmacher für Fasern, Antistatikmittel und Spülbasismittel in großem Umfang verwendet.
Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von N, N-Dimethyl-N- alkylaminen oder -alkenylaminen ist eine direkte Aminierung eines höheren Alkohols mit Dimethylamin in der Gegenwart eines Aminierungskatalysators (USP 4,625,063 und JP-A-62- 149646). Jedoch sind die durch ein solches Verfahren erhaltenen Produkte problematisch, weil die Produkte selbst in saurem Zustand gefärbt sind oder bei deren Ableitung dazu neigen, gefärbt zu werden.
Ein Ziel dieser Erfindung liegt daher darin, ein Verfahren zur Herstellung eines N,N-Dimethyl-N-alkylamins oder N,N- Dimethyl-N-alkenylamins mit hoher Qualität und guter Farbtonstabilität anzugeben.
Die Erfinder haben als ein Ergebnis einer intensiven Untersuchung festgestellt, daß das oben erwähnte Problem gelöst werden kann, indem nur Wasserstoffgas eingeführt wird, wenn die Reaktionsrate des höheren Alkohols einen bestimmten Grad oder mehr erreicht und indem die Temperatur dieser Wasserstoffbehandlung niedriger gemacht wird als die Temperatur, bei der der höhere Alkohol und Ethylamin reagiert werden.
Diese Erfindung gibt ein Verfahren zur Herstellung eines N,N- Dimethyl-N-alkylamins oder eines N,N-Dimethyl-N-alkenylamins an, in dem ein höherer Alkohol und Dimethylamin reagiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in der Gegenwart eines Katalysators unter einem Druck von atmosphärischem Druck bis 100 atm bei einer Temperatur von 150 bis 250°C unter Einführen von Dimethylamingas und Wasserstoffgas zu dem Reaktionssystem durchgeführt wird. Die Reaktion wird durchgeführt, während das durch die Reaktion erzeugte Wasser aus dem Reaktionssystem entfernt wird. Danach folgt einer der folgenden Schritte: (1) Stoppen des Einführens von nur dem Dimethylamingas zu dem Reaktionssystem und weitere Reaktion bei einer Temperatur, die um 20 bis 150°C niedriger ist als die obige Rekationstemperatur; (2) Stoppen des Einführens von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem, während die Reaktionstemperatur um 20 bis 150°C weniger als die Reaktionstemperatur, die oben erwähnt ist, erniedrigt wird; oder (3) Stoppen der Einführung von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem unmittelbar nach der Erniedrigung der Reaktionstemperatur, die um 20 bis 150°C niedriger ist als die Reaktionstemperatur, die oben erwähnt ist, und weitere Reaktion. Der obige Schritt (1) ist bevorzugt.
Nachfolgend wird diese Erfindung detailliert beschrieben.
Der erfindungsgemäß verwendete Katalysator kann jeglicher Aminierungskatalysator sein, der üblicherweise verwendet wird, jedoch ist im Hinblick auf die Ausbeute und Qualität ein Katalysator bevorzugt, der ein Element der Gruppe VIII enthält. Beispiele des Elementes der Gruppe VIII umfassen Fe, Co, Ni, Ra, Rh und Pd. Weiterhin umfaßt der erfindungsgemäß verwendete Katalysator Katalysatoren, die Kupfer und eines der Übergangsmetallelemente der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr) enthalten, wobei die Katalysatoren ebenfalls ein Element der Platinmetalle der Gruppe VIII enthalten können. Als Übergangsmetallelement der vierten Periode ist zumindest eines, ausgewählt aus Nickel, Cobalt und Zink bevorzugt, bevorzugt wird Nickel oder Zink insbesondere bevorzugt. Als Platinmetalle der Gruppe VIII ist zumindest eines, ausgewählt aus der Gruppe, umfassend Platin, Palladium und Ruthenium bevorzugt, Palladium oder Ruthenitim sind insbesondere bevorzugt.
In dem erfindungsgemäß verwendeten Katalysator sind die Gewichtsverhältnisse der Metallatome von (Kupfer)/(dem Übergangmetallelement der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr))/(das Platinelement der Gruppe VIII) 0,1 bis 10/1/0 bis 0,5; innerhalb dieses Bereiches können die gewünschten N,N- Dimethyl-N-alkylamine oder -alkenylamine gemäß dieser Erfindung effektiv erzeugt werden.
Verschiedene Formen können als geeigneter Katalysator für diese Erfindung ausgewählt werden. Zum Beispiel kann der Katalysator zwei oder drei Komponenten aus Kupfer und einem Übergangsmetallelement der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr) oder Kupfer, ein Übergangsmetallelement der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr) und ein Platinmetall der Gruppe VIII enthalten. Wenn diese Komponenten in dem Reaktionssystem als Katalysatorzusammensetzung existieren, entfalten diese Komponenten die Wirkung durch ihre gegenseitige Wechselwirkung, und die Zusammensetzung hat selbst eine essentielle katalytische Funktion.
Der Aktivierungsvorgang ist bei der Reaktion des höheren Alkohols, des Dimethylamingases und Wasserstoffgases erforderlich, jedoch sind die Unterschiede der Metallformen vor dem Aktivierungsvorgang und Zustände davon in dem System nach dem Aktivierungsvorgang erfindungsgemäß nicht spezifisch beschränkt, mit der Ausnahme, daß die katalytischen Leistungen der Kombination aus Kupfer und einem Übergangsmetallelement der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr) oder der Kombination von Kupfer, einem Übergangsmetallelement der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr) und einem Platinelement der Gruppe VIII durch den Aktivierungsvorgang entwickelt werden.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren bestehen die bevorzugten Formen des Katalysators darin, daß Metallkomponenten homogen auf angemessenen Trägern getragen werden, und zwar im Hinblick auf die Stabilisierung der Katalysatormetalle, d. h. im Hinblick auf die Fixierung der aktiven Oberfläche und der Dauerhaftigkeit gegenüber der Katalysatorvergiftung.
Wenn die zwei oder drei Komponenten aus Kupfer, einem Übergangsmetallelement der vierten Periode (mit Ausnahme von Cr) und einem Platinmetall der Gruppe VIII auf einem Träger getragen werden, können konventionelle Träger für Katalysatoren als geeignete Träger verwendet werden. Zum Beispiel können Alumina, Silica-Alumina, Magnesia, Titandioxid, Diatomeenerde, Siliziumdioxid, Aktivkohle und natürlicher und synthetischer Zeolith verwendet werden. Die Menge der Katalysatormetalle, die auf dem Träger getragen sind, kann willkürlich gewählt werden, jedoch ist sie normalerweise 5 bis 70 Gew.% bezogen auf den Träger bevorzugt.
Verschiedene Trageverfahren können zum Tragen dieser zwei oder drei Metallkomponenten ausgewählt werden und umfassen das copräzipitationsverfahren, das Präzipitationsverfahren und das Ionenaustauschverfahren.
Beispiele des Aktivierungsvorgangs des Katalysators gemäß dieser Erfindung umfassen Reduktionsvorgänge unter Verwendung eines Reduktionsmittels wie Wasserstoffgas, Formalin und Natriumborhydrid.
Die Menge des erfindungsgemäß verwendeten Katalysators ist bevorzugt 0,05 bis 10 Gew.%, mehr bevorzugt 0,1 bis 2 Gew.%, bezogen auf den höheren Alkohol.
Der als Ausgangsmaterial erfindungsgemäß verwendete höhere Alkohol ist ein linearer oder verzweigter, gesättigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohol mit 8 bis 36 Kohlenstoffatomen. Beispiele des Alkohols umfassen Octylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Stearylalkohol, Behenylalkohol, Oleylalkohol und deren Mischungen; und verzweigte Alkohole wie Fine Oxo Alkohol 180, 180N (hergestellt von Nissan Chemical Industries Ltd.), Diadol 18G (hergestellt von Mitsubishi Chemical Industries Ltd.) und Dovanol 231 (hergestellt von Mitsubishi Petrochemical Co., Ltd.).
Erfindungsgemäß ist es ebenfalls notwendig, daß Wasserstoff in das Reaktionssystem eingeführt und das durch die Reaktion gebildete Wasser aus dem Rekationssystem entfernt wird, während die Rekation fortgesetzt wird. Das Verfahren zur Entfernung des Wassers aus dem Reaktionssystem ist entweder absatzweise oder kontinuierlich.
Während ein zuvor, zum Beispiel mit Wasserstoffgas reduzierter Katalysator erfindungsgemäß verwendet werden kann, kann die Reduktion des Katalysators durch Führen des Katalysators, der noch nicht reduziert ist, in den Reaktor zusammen mit der Zufuhr des höheren Alkohols als Ausgangsmaterial und durch Erhöhen der Temperatur auf Rekationstemperatur, während das Wasserstoffgas eingeführt wird, durchgeführt werden. Die Menge des Wasserstoffgases, das eingeführt wird, ist 1 bis 100 cm³/h, bevorzugt 10 bis 50 cm³/h zu 1 g des höheren Alkohols als Ausgangsmaterial. Das erwähnte Volumen bezieht sich auf den atmosphärischen Druck. Wenn zum Beispiel bei einem Druck von 3 atm gearbeitet wird, wird das Volumen auf 1/3 reduziert.
Um das Ziel dieser Erfindung zu erreichen, wird der Dimethylamingehalt in dem Gas, das zur Eliminierung des erzeugten Wassers aus dem Rekationssystem entfernt wird (nachfolgend mit Entfernungsgas bezeichnet) so eingestellt, daß es 1 bis 50 Vol.%, bevorzugt 5 bis 30 Vol.% gemäß dieser Erfindung ausmacht.
Zusätzlich muß die erfindungsgemäße Reaktion bei einem Druck von atmosphärischem Druck von 100 atm. bei einer Temperatur von 150 bis 250°C des Reaktionssystems durchgeführt werden. Wenn der Druck und die Tempratur in den angegebenen Bereich fallen, kann das Ziel dieser Erfindung erreicht werden.
Wenn weiterhin die Reaktionsrate des höheren Alkohols 90 bis 99%, bevorzugt 93 bis 98% erreicht, läuft einer der folgenden Schritte ab: (1) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem und weitere Reaktion bei einer Temperatur, die um 20 bis 150°C niedriger ist als die obige Rekationstemperatur; (2) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem, während die Reaktionstemperatur erniedrigt wird, so daß sie um 20 bis 150°C niedriger ist als die Rekationstemperatur, die oben erwähnt ist, und weitere Reaktion; oder (3) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Rekationssystem unmittelbar nach der Erniedrigung der Reaktionstemperatur um 20 bis 150°C weniger als die Reaktionstemperatur, die oben erwähnt ist, und weitere Rekation. Die Temperatur, die niedriger ist als die oben erwähnte Rekationstemperatur, ist bevorzugt 160 bis 185°C. Durch diesen Schritt kann ein N,N- Dimethyl-N-alkylamin oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamin mit einer guten Farbtonstabilität erhalten werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nachfolgend erläutert.
Der höhere Alkohol als Ausgangsmaterial und Katalysator werden in einen Reaktionskessel gegeben, der mit einem Einführrohr für das Wasserstoffgas oder Stickstoffgas und mit einer Reinigungssäule ausgerüstet ist. Die Menge des zuzugebenden Katalysators ist willkürlich, liegt aber üblicherweise in dem Bereich von 0,05 bis 10 Gew.%, bezogen auf den zugegebenen Alkohol. Wenn die Katalysatorreduktion in dem Reaktionssystem durchgeführt wird, wird der innere Gehalt des Reaktionssystems durch Stickstoffgas ersetzt, dann wird, während Wasserstoffgas eingeführt wird, die Temperatur bis zur Reduktionstemperatur erhöht, die für 0,5 bis 3 Stunden gehalten wird. Die Reduktion wird üblicherwiese bei 160 bis 250°C durchgeführt. Nach der Katalysatorreduktion werden die vorgeschriebene Reaktionstemperatur und der Druck eingestellt. Die Reaktionstemperatur ist 150 bis 250°C, bevorzugt 180 bis 230°C. Der Reaktionsdruck ist atmosphärischer Druck bis 100 atm, bevorzugt atmosphärischer Druck bis 30 atm. Danach wird das Wasserstoffgas mit einer konstanten Flußrate eingeführt. Die Menge des in das Rekationssystem eingeführten Wasserstoffgases ist 1 bis 100 cm³/h, bezogen auf 1 g des höheren Alkohols als Ausgangsmaterial.
Dann wird das Dimethylamin eingeführt, und die Reaktion wird gestartet. Die Einführmenge des Dimethylamingases wird so eingestellt, daß der Dimethylamingehalt in dem Entfernungsgas 1 bis 50 Vol.% ist. Von der Reaktion werden Proben genommen, wobei eine Gaschromatographie verwendet wird. Wenn 90 bis 99% des höheren Alkohols reagiert haben, läuft einer der folgenden Schritte ab: (1) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem und weitere Reaktion bei einer Temperatur, die um 20 bis 150°C niedriger ist als die obige Rekationstemperatur; (2) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem, während die Reaktionstemperatur erniedrigt wird, so daß sie um 20 bis 150°C niedriger ist als die Rekationstemperatur, die oben erwähnt ist, und weitere Reaktion; oder (3) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Rekationssystem unmittelbar nach der Erniedrigung der Reaktionstemperatur, so daß diese um 20 bis 150°C niedriger ist als die Reaktionstemperatur, die oben erwähnt ist, und weitere Reaktion. Vorzugsweise kann die Rekation bei einer Temperatur, die um 25 bis 100°C, bevorzugt 30 bis 50°C niedriger ist als die erste Rekationstemperatur, für 0,1 bis 5 Stunden, insbesondere für 0,5 bis 2 Stunden ablaufen. Wenn nur das Wasserstoffgas eingeführt wird, muß die Rekationstemperatur nicht konstant gehalten werden und kann innerhalb des oben erwähnten Bereiches variieren. Nach Vollendung der Reaktion wird der Katalysator durch Filtration entfernt, und eine Reinigung durch Destillation wird angewandt, unter Erhalt des Produktes N,N,-Dimethyl-N- alkylamin oder -alkenylamin.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Beispiele detailliert erläutert.
Die Herstellung der in den Beispielen verwendeten Katalysatoren wird nachfolgend angegeben.
Kupfer-Nickel (Katalysator A), Kupfer-Nickel-Ruthen (Katalysator B) und Kupfer-Zink-Ruthen (Katalysator C) wurden wie folgt hergestellt.
(1) Katalysator A
Synthetischer Zeolith wurde in einen 1 Liter Kolben gegeben. Dazu wurde eine Lösung gegeben, worin Kupfernitrat und Nickelnitrat in einer ausreichenden Menge Wasser aufgelöst waren, so daß das Atomgewichtsverhältnis von Cu : Ni 4 : 1 ist. Die Temperatur der Mischung wurde während des Rührens erhöht. Bei einer Tempratur von 90°C wurde eine 10%ige wäßrige Na₂CO₃-Lösung graduell tropfenweise zu dem Kolben gegeben. Nach 1-stündigem Halten der Lösung wurde das Präzipitat filtriert, mit Wasser gewaschen, für 10 Stunden bei 100°C getrocknet und für 3 Stunden bei 600°C gebacken. Das resultierende Metalloxid war auf dem Träger in einer Menge von 50 Gew.% getragen, bezogen auf den Träger.
(2) Katalysator B
Titandioxid wurde in einen 1 Liter Kolben gegeben. Dazu wurde eine Lösung gegeben, worin Kupfernitrat, Nickelnitrat und Ruthenchlorid in Wasser aufgelöst waren, so daß das Atomgewichtsverhältnis von Cu:Ni:Ru gleich 5 : 1:0,02 war. Die Temperatur der Mischung wurde unter Rühren erhöht. Bei der Temperatur von 90°C wurde eine 10%-ige wäßrige Na₂CO₃-Lösung graduell tropfenweise zu dem Kolben gegeben. Nach Halten für 1 Stunde wurde das Präzipitat filtriert, mit Wasser gewaschen, bei 100°C für 10 Stunden getrocknet und für 3 Stunden bei 600°C gebacken. Das resultierende Metalloxid war auf dem Träger in einer Menge von 50 Gew.% getragen, bezogen auf den Träger.
(3) Katalysator C
Synthetischer Zeolith wurde in einer 1 Liter Kolben gegeben. Dazu wurde eine Lösung gegeben, worin Kupfernitrat, Zinknitrat und Ruthenchlorid in Wasser aufgelöst waren, so daß das Atomgewichtsverhältnis von Cu:Zn:Ru 8 : 2:0,01 war. Die Temperatur der Mischung wurde unter Rühren erhöht. Bei einer Tempratur von 90°C wurde eine 10%-ige wäßrige Na₂CO₃ Lösung graduell tropfenweise zu dem Kolben gegeben. Nach Halten für 1 Stunde wurde das Präzipitat filtriert, mit Wasser gewaschen, bei 100°C für 9 Stunden getrocknet und für 1 Stunde bei 600°C gebacken. Das resultierende Metalloxid war auf dem Träger in einer Menge von 50 Gew.% getragen, bezogen auf den Träger.
Beispiele 1 bis 4 und Vergleichsbeispiele 1 und 2
1200 g Stearylalkohol (Kalcohl-80, hergestellt von Kao Corporation) und 6 g (0,5 Gew.% bezogen auf den Alkohol als Ausgangsmaterial) des Katalysators A, B oder C wurden in einen trennbaren 2 Liter Kolben gegeben. Während die Mischung gerührt wurde, wurde das Innere des Systems durch Stickstoff ersetzt, und die Temperatur wurde erhöht. Als die Temperatur 100°C erreichte, wurde Wasserstoffgas in das System bei einer Flußrate von 20 l/h unter Verwendung eines Flußmeters geblasen, und die Temperatur wurde auf 180°C erhöht. Diese Temperatur wurde für 30 Minuten gehalten. Danach wurde die Temperatur auf 200°C erhöht. Dann wurde das Dimethylamingas so eingeführt, daß der Dimethylamingehalt in dem Entfernungsgas 20 Volumen% war, wobei die Reaktion unter atmosphärischem Druck gestartet wurde. Als die Reaktionsrate des Alkohols 95% erreichte, wurde mit der Einfuhr des Dimethylamingases gestoppt. Nur Wasserstoff wurde für etwa 1 Stunde bei der in Tabelle 1 gezeigten Temperatur eingeführt. Danach wurde der Katalysator durch Filtration entfernt, und das resultierende N,N-Dimethyl-N-stearylamin wurde im Hinblick auf den Farbton unter Salzsäurebedingung (N,N- Dimethyl-N-stearylamin : Salzsäure = 2 : 1 (Gewichtsverhältnis)) durch ein Lovibond-Colorimter untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Vergleichsbeispiele wurden unter Verwendung des Katalysators A für den Fall, bei dem die Wasserstoffbehandlung ohne Senken der Tempratur durchgeführt wurde, und für den Fall durchgeführt, bei dem die Wasserstoffbehandlung bei einer Temperatur von 40°C erfolgte. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
In der Auswertung des Farbtones in dieser Erfindung müssen die Werte 10 oder weniger, bevorzugt 5 oder weniger sein.
Tabelle 1
Wie durch die Ergebnisse gezeigt ist, wurde festgestellt, daß N,N-Dimethyl-N-alkylamin oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamin mit hoher Qualität und ausgezeichneter Farbtonstabilität durch das erfindungsgemäße Verfahren erzeugt werden können.
Beispiele 5 bis 7
Der in Tabelle 2 angegebene höhere Alkohol und Dimethylamin wurden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 in der Gegenwart des Katalysators A bei einer Rekationstemperatur von 210°C reagiert, wobei die Wasserstoffbehandlung bei 180°C erfolgte. Das resultierende N,N-Dimethyl-N-alkylamin wurde im Hinblick auf den Farbton unter saurer Bedingung auf gleiche Weise wie bei Beispiel 1 untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann N,N-Dimethyl-N- alkylamin oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamin mit einer ausgezeichneten Farbtonstabilität und mit höher Qualität erzeugt werden.

Claims (6)

1. Verfahren zur Erzeugung von N,N-Dimethyl-N-alkylamin oder -alkenylamin durch Reaktion eines höheren Alkohols und Dimethylamin unter folgenden Bedingungen:
  • (a) Reaktion in der Gegenwart eines Katalysators;
  • (b) Reaktion des höheren Alkohols und des Dimethylamins bei atmosphärischem Druck bis 100 atm;
  • (c) Reaktion bei 150 bis 250°C;
  • (d) Reaktion unter Entfernung des durch die Reaktion erzeugten Wassers aus dem Reaktionssystem durch Einführen von Dimethylamingas und Wasserstoffgas; und
  • (e) wenn die Reaktionsrate des höheren Alkohols 90 bis 99% erreicht hat:
  • (1) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem und weitere Rekation bei einer Temperatur, die um 20 bis 150°C niedriger ist als die obige Reaktionstemperatur;
  • (2) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Rekationssystem, während die Temperatur erniedrigt wird, so daß sie um 20 bis 150°C niedriger ist als die oben erwähnte Rekationstemperatur, und weitere Reaktion; oder
  • (3) Stoppen der Einfuhr von nur dem Dimethylamingas in das Reaktionssystem unmittelbar nach dem Absenken der Temperatur um 20 bis 150°C weniger als die oben erwähnte Reaktionstemperatur, und weitere Reaktion.
2. Verfahren nach Anspruch 1, worin der Katalysator ein Element der Gruppe VIII als eine essentielle Komponente umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin das Gewichtsverhältnis der Metallatome von Kupfer/dem Übergangsmetall der vierten Periode der Gruppe VIII mit Ausnahme von Cr/das Platinmetall der Gruppe VIII in dem Bereich von 0,1 bis 10/1/0 bis 0,5 in dem Katalysator ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Reaktionstemperatur bei der Einführung von nur dem Wasserstoffgas in das Reaktionssystem um 25 bis 100°C weniger ist als die Reaktionstemperatur bei der Einfuhr des Dimethylamingases und Wasserstoffgases.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Menge des in das Reaktionssystem eingeführten Wasserstoffgases 1 bis 100 cm³/h ist, bezogen auf 1 g des höheren Alkohols als Ausgangsmaterial.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin die Reaktion durchgeführt wird, während die Menge des Dimethylamins, das in dem Gas enthalten ist, das aus dem Reaktionssystem zur Eliminierung des erzeugten Wassers entfernt wird, auf 1 bis 50 Volumen% des freigesetzten Gases eingestellt wird.
DE19638445A 1995-09-22 1996-09-19 Verfahren zur Herstellung von N,N-Dimethyl-N-alkylamin oder N,N-Dimethyl-N-alkenylamin Withdrawn DE19638445A1 (de)

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