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DE1963729U - Vorrichtung fuer die feinstbearbeitung von ringfoermigen werkstuecken. - Google Patents

Vorrichtung fuer die feinstbearbeitung von ringfoermigen werkstuecken.

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Publication number
DE1963729U
DE1963729U DES55468U DES0055468U DE1963729U DE 1963729 U DE1963729 U DE 1963729U DE S55468 U DES55468 U DE S55468U DE S0055468 U DES0055468 U DE S0055468U DE 1963729 U DE1963729 U DE 1963729U
Authority
DE
Germany
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workpiece
stations
honing stone
drive pulley
honing
Prior art date
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Expired
Application number
DES55468U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Supfina Wieck and Hentzen
Original Assignee
Supfina Wieck and Hentzen
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Filing date
Publication date
Application filed by Supfina Wieck and Hentzen filed Critical Supfina Wieck and Hentzen
Priority to DES55468U priority Critical patent/DE1963729U/de
Publication of DE1963729U publication Critical patent/DE1963729U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/02Honing machines or devices; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution, e.g. of cylindrical or conical shapes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/06Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding races, e.g. roller races
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    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

r Oipl.Ing.ReihhardStraSinapii -/-_!,;_/- ;■'/--■":■■· /
i/2...siO3'S_€ihv^l·'■'■■■'■-'■ ■'■■■■■·.■.":': ;./ ν
4.1.1966 -: jkv :..■. ": ^ · - I
Inin. : SUPFIiMJil Wieck %. Herrfcze)a,;/Hemsch:eid
VORRICHTUNG ;! FÜR DIE FEINSTBEAl^BEITUNG VON RINGFÖRMIGEN· WERKSTÜCKEN, 'ί -
\ ' . Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Feinstbearbeitung von
\..-' in den Umfang zylindrischer Werkstücke eingearbeteten, in Urnfangs-
/ , richtung verlaufenden Rillen mit kreisbogenförmigem Profil, insbesondere von Kugellagerlaufbahnen, bei der das Werkstück durch Reib-: -'" kraft in Drehbewegung versetzt wird und der kreisbögenförmige RiI-
; ' lengr.und mittels eines Honsteines bearbeitet wird, der eine um den
. Mittelpunkt des Kreisbogens des Rillenprofils schwingende Bewegung ■ · ; ausführt. ■.' '■'..· ' -'
Zmt Durchführung einer derartigen Feinstbearbeitung wäre es an sich naheliegend, zur Aufnahme de,s Werkstückes ein während des Arbeits- t . ganges rotierend antreibbares Futter zu verwenden,, welches die
'■ ; Außenseite des Werkstückes an einer,Vielzahl von Angriffspunkten
: .einspannt. Da aber Einrichtungen dieser Art sehr kostspielig sind,
viel Platz beanspruchen und die Gefahr besteht, daß die Werkstücke • schief eingespannt werden, wenn die? Futter nicht sorgfältig gesäubert «werden, außerdem aber die Be-und Entladung großen Aufwand er- -fordern, hat man in neuerer ^e it Vorrichtungen der obengenannten
. . Gattung geschaffen, bei denen die Werkstücke durch die Reifc.kraft an-
. !igetrieben werden. So sind z. B. Werkstückaufnahmen bekannt gewor-
: ■ ' ■ den, bei welchen, das Werkstück durch einen sich drehenden magneti-
' ; sehen Mitnehmer in Umlauf gebracht wird und auf GIe it schuhen ab -
: ■ gestützt ist. ,Durch die Gleitschuhe ist das Werkstück axial einwand-
'frei zentriert. Nachteilig ist der magnetische Mitnehmer, der sehr ,verschleißanfällig ist und dessen Magnetspule viel Platz erfordert.
, Bei großen Anlagen mit xnehreren Mitnehmern ist der elektrische Auf-
Wand beträchtlich. Da jeder Mitnehmer seinen eigenen, z.B. von einer
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zentralen Kraftquelle abgeleiteten Antrieb benötigt, ist das Triebwerk kompliziert und dementsprechend kostspielig. Die Stirnfläche von Kugellagerringen kleiner Abmessungen oder von solchen mit seitlichen Aussparungen für Dichtelemente· reicht nicht aus, um den für eine sichere Mitnahme erforderlichen Magnetfluß hindurchzubringen. Eine unvollkommene Mitnahme ergibt ausgeprägte Rundhe;tsfehler..
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Auch ein Ersatz des magnetischen Mitnehmers durch einen ßcheiben- oder glockenförmigen Antreiber/ gegen den eine Stirnseite dies Werkstückes dadurch angejpreßt wird, daß die andere Stirnseite durch Druckrollen in Richtung auf den Antreiber belastet wird, während] die Lage des Werkstückes durch mindestens zwei Gleitschuhe festgelegt ist, ergibt noch keine befriedigende Lösung des Gesamtproblem.s. Zwar ist der Antrieb und die Zentrierung einwandfrei,, jedoch entstehen für den Entwurf der Beschickungsvorrichtung zahlreiche konstruktive Schwierigkeiten... Eine Anlage mit mehreren Bearbeitungsstationen erfordert einen mechanischen Aufwand, der ebenso groß ist, wie im Fall des Antriebs durch die oben besprochenen magnetischen Mitnehmer, da für jede Bearbeitungsstation eine ^Werkstückspindel erforder-' lieh ist. '■ ■■' . ■ ' ]":._ ; ' -
Allen oben behandelten Vorrichtungen ist außerdem folgender Nachteil gemeinsam. Da die magnetischen Mitnehmer oder mechanisch wirkenden Antreiber axial unbeweglich sind, muß die Mittelebene der Rille stets den gleichen Abstand von der Stirnfläche des ringförml· en Werk-Stückes·haben, die an dem Mitnehmer bzw. Antreiber anliegt. An den vorbearbeiteten Ringen der gleichen Größe und Breite ist dieser Abstand, aber nicht ständig der gleiche; hier sind größere Toleranzen zulässig, die zu dem sogen. Rillenversatz führen, den der Honstein, welcher nur wenig Werkstoff abtragen soll, ausgleichen muß. Daraus
llnfire Bia-rtsitunfigiitgn, und @g werden gehlechtere
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Es ist außerdem bekannt, das Werkstück mittels zweier gleichsinnig umlaufender Transportwalzen auszutreiben, deren gegenseitiger lichter Abstand kleiner ist als der Außendurchmesser des Werkstückes, welches so auf die Walzen aufgesetzt wird, daß seine Achse zu denjenigen der Walzen parallelläuft, wobei der Walzenabstand so gewählt wird, daß eine sichtbare Mitnahme durch den Anpreßdruck des Honsteins und ggflls. einer Druckrolle gewährleistet ist. Bei einer derartigen Anordnung ist nachteilig, daß die Vorrichtung zur Erzeugung der Schwingbewegung des Honsteins avßerhalb der Transportwalze!! gelagert werden muß, wodurch die se;-schwer wird und keine hohen Schwingfrequenzen zuläßt. An einer Vorrichtung mit mehreren Arbe its Stationen würden bei dieser Bauart pro Station zwei Antriebe für die Transportwalzen erforderlich sein. Durch Verwendung langer Transportwalzen, auf denen mehrere Werkstücke, koaxial zu den Walzen und zu sich selbst, in Abständen hintereinander gelagert sind, könnte man mehrere Bearbeitungsstationen bilden, an denen diese Werkstücke entweder gleichzeitig oder, bei Anwendung eines zweistufigen Honverfahrens, derart bearbeitet Werden, daß esi'e einzeln oder in'Gruppen zu mehreren von einer Station oder einer Gruppe hintereinander liegender Stationen zur nächsten Station oder Stationsgruppe weitergeleitet werden. Diese Vervielfachung der Arbeitsstationen würde aber im Fall des vorstehend besprochenen bekannten Werkstückantriebes einen außerordentlichen großen Aufwand für das automatische Ausrücken der Honsteine aus ihrer Arbeitslage und für den Aufbau der zugehörigen Schwingvorrichtungen erfordern.· ■ ;; ; ; - . : ; : . ■ .'.
Die Erfindung löst die Aufgabe, eine Vorrichtung der oben bezeichneten Gattung so auszubilden, daß sie nur ein einziges umlaufend antreibbares Mittel benötigt, um den Werkstücken an einer Mehrzahl von Arbeitsstationen eine Drehbewegung durch Reibung ohne Zuhilfenaihme elektromagnetischer Kräfte zu vermitteln. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Vorrichtung eine umlaufend beweg- '
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bare Antriebsscheibe, ein ortsfester, das mit seinem Außenumfang imd einer der Antriebsscheibenachse zugewendeten Stirnfläche auf die Antriebsscheibe aufgesetzte Werkstück entgegengesetzt zur Drehrichtung der Antriebsscheibe abstützender Gleitschuh und ein drehbarer, zur Werkstückachse konzentrischer, axial verschiebbarer Anschlag vorgesehen sindf wobei die Anschlag- und die Werkstückachse gegenüber einer Axialebene der Antriebsscheibe in deren Drehrichtung um'einen zur Erzeugung einer zentral gerichteten Bewegungskomponente des Werkstückes ausreichenden, Betrag parallelversetzt ist. .]'■ - «f - - - - -
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist sowohl für die Feinstbearbeitung der Innenrillen von Kugellageraußenringen als auch der Außenrillen von Kugellagerinnenringen geeignet.
Zweckmäßig wird eine das Werkstück j.n Richtung auf die. Antriebsscheibe belastende Druckrolle verwendet, wobei die Richtung'der mittels der Druckrolle auf das Werkstück ausgeübten Belastung vorteilhaft so gewählt werden kann,, daß sie längs einer Linie verläuft, die die Verbindungslinie schneidet, welches den Punkt,in dem sich Werkstück und Antriebsscheibe berühren mit dem Anlagepunkt des Werkstückes am ortsfesten Gleitschuh verbindet. Auf diese Weise ist das Werkstück in Umfangsrichtung der Antriebsscheibe einwandfrei festgelegt, während es gegen Verschiebung in Richtung seiner Achse einerseits durch den Anschlag und andererseits dadurch gesichert ist, daß es infolge seiner oben erwähnten Bewegungskomponente bestrebt ist, sich in Richtung auf die Mitte der Antriebsscheibe zu bewegen und sich infolgedessen an den Anschlag anzulegen. Die Verschiebbarkeit dieses Anschlages ist notwendig, um Kugellagerringe verschiedener Breite so auszurichten, ' daß der Honstein einwandfrei in die Rille eingreift.;: .".·.-
Zur Verschiebung des Anschlages kann ein von,einem strömenden
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Druckmittel beaufschlagbarer Kolben verwendet werden. Für die Zu- und Abfuhr des diesen Kolben beaufschlagenden Druckmittels werden zweckmäßig Steuermittel vorgesehen/ die bewirken, daß der das Werkstück in einer für den Eintritt des Honsteins in die Rille geeigneten Lage haltende Anschlag nach Eintritt des Honsteins in die Rille um einen geringen Betrag in Richtung zur Mitte der Antriebsscheibe axial verschoben wird. Bei Rillenversatz kann sich das Werkstück nach dem Honste4n~ä"tf*srrehten, da es von dem Anschlag an'einer entsprechenden Axialverschiebung nicht mehr gehindert wird. Bis zum ■ Arbeitsende wird das Werkstück dann von dem Honstein geführt.
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Die Bedeutung des von der Erfindung geschaffenen Antriebs-1 und Zentriersystems für das Werkstück liegt in der Hauptsache darin, daß es den Aufbau von Bearbeitungsvorrichtungen mit einer Mehrzahl von im Kreise um die Antriebsscheibe herum angeordneten Bearbeitungsstationen und Be- bzw. Entlade Stationen optimal insofern vereinfacht, als das Werkstück zusammen mit den aus den Gleitschuhen drehbaren Anschlägen und ggflls. Druckrollen bestehenden Elementen zur Sicherung seiner. Lage relativ zu den Honsteinen ohne Abheben von der Antriebsscheibe einfach von der einen Station zur anderen verfahren werden kann,T
Diesem Zweck dient gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ein gleichachsig zur Antriebsscheibe angeordneter drehbarer, diese EIemente tragender Halter, wobei an den Halter je ein Satz solcher Elemente pro Station angebracht ist und Steuermittel vorgesehen sind, die den Halter nach Beendigung der Bearbeitung der Werkstücke an vorgeordneten Stationen um. einen entsprechenden Drehwinkel derart verstellen, daß die Werkstücke nachgeordneten Stationen zugeführt werdend ; " - ~ ;. ■ -.- .. ; _. . ν f "...
Die Vorrichtung-kann auch zur Durchführung eines zweistufigen Hon-
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Verfahrens ausgelegt werden, bei dem die Rillen mehrerer Werkstücke in einer ersten Gruppe von Bearbeitungsstationen gleichzeitig von je einem Honstein vor- und anschließend in einer zweiten Gruppe von BearbeitungsStationen gleichzeitig von einem anderen Honstein ferügbearbeitet werden, worauf die fertigbearbeiteten Werkstücke einer Gruppe von Be- und Entlade Stationen zugeführt werden und die in der ersten Gruppe der Bearbeitungsstationen befindlichen Werkstücke gleichzeitig in die zweite Gruppe für die Fertigbearbeitung vorrücken. Hierbei müssen in allen Gruppen die gleiche. Anzahl einzelner Stationen vorgesehen sein. Dementsprechend ist die Vorrichtung nach der Erfindung zwepks Durchführung eines, zweistufigen Honverfahrens so ausgelegt, daß zwei Gruppen von z.B. je drei Werkstücken in der gleichen Verfahrensstufe gleichzeitig bearbeitenden, einander benachbarten Statioipen vorgesehen sind, und daß die Gruppen im Kreise um die Antriebsscheibe herum aneinander anschließen» Hierbei ist Bedingung, daß unabhängig von der Anzahl der Ve rf ahrens stufen die Anzahl der Be- und: Entlade Stationen derjenigen der pro Verfahrensstufe vorgesehenen Be arbeitungs Stationen entspricht..
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung, dargestellt. In diesen zeigt, : '■
;l Fig. 1 die Vorrichtung nach der Erfindung in prinzipieller f ■;.' Darstellung, ' - . ;
' Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor- ,
:; richtung mit einer Mehrzahl von Bearbeitungs^- und
j . Be- bzw. Entladestationen im Axialschnitt, in die
; ■ · die Elemente zur Fixierung des Werkstückes auf
"S Ά , der Antriebsscheibe und die Vorrichtung zur Er-
j; · . ■;■" zeugung der Schwingbewegung des Honsteins nur
i y. je einmal eingezeichnet sind.. ■ , '■ '
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Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Schnittlinie III-III. von Fig.: 2, |. :
Fig. 4 eine Einzelheit ί · ]:
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung zur: Bearbeitung von Kugellager-Innenringen im Teilschnitt durch die Werkstückachse,
If und "'.■-■"■·".. I--"
Fig..6 j; die Vorrichtung nach Fig. 5 aus Richtung des Pfeiles ; ff' - A gesehen» " " . Jj . ■
In Fig. 1 ist das Werkstück, in diesem Fall der Außenring eines Kugellagers,; mit 1 bezeichnet. Er ist auf die sich drehende Antriebsscheibe 2 so aufgesetzt", daß eine seiner Stirnflächen der Antriebsscheibenachse zugekehrt ist, und wird von einem Gleitschuh 3 in Umfangsrichtung und von einem drehbaren und axial verschiebbaren, in einer Kugelführung 5 gelagerten, zum Werkstück 1 konzentrischen Anschlag 4 (Fig. 2) in Richtung der Achse des Werkstückes gehalten. Der Anschlag 4 kann durch ein strömendes Druckmittel, das einen Kolben 6 beauf-Ij schlagt, in Achsrichtung versohohen werden.. Eine über einen Kolben 8. „belastbare Druckrolle 7 drängt das Werkstück 1 gegen die Antriebs- ; scheibe 2 und den Gleitschuh 3. Der Träger für den Anschlag,, den ' Gleitschuh und die Druckrolle mit ihrem Kolbentrieb wird unten noch beschrieben' werden, V ' "
:;Die Achse 9 des Werkstückes 1 und des Anschlages 4 ist, wie aus Fig. 3 J! ersichtlich, "gegen, die Radialebene 10 der Antriebsscheibe 2 in Dreh- ■ : richtung (s..Pfeil P) um eine Strecke a parallel versetzt. Das hat zur ,! Folge, daß auf das Werkstück 1 eine Bewegungskomponente in Richtung ϊ auf die Antriebsscheibenachse wirkt/; so daß es bestrebt ist, sich beim
Ί!- "V· ;■"-■.. ■ - '? Γ
■s 8 -
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,4.1. 1866
. Abrollen auf der Antriebsscheibe nach innen a?rial zu verlagern und an den Anschlag 4 anzulegen. \ ,. " .
Der Honstein 12 greift in die· Rille 11 des Werkstückes 1 ein und wird durch den Schwenkhebel 13, an dem er befestigt isst, gegen den kreisbogenförmigen Rillengrund angepreßt. Der Mittelpunkt des Kreisbogens des Rillenprofils,, der von dem Gleitschuh 3 (s.Fig. 1) die kür- : zeste Entfernung hat, liegt in der zur Zeichenfläche der Fig. 2 senkrechten Ebene auf der Mittelachse des im ganzen mit S bezeichneten Drehschwinge rs. Dieser besteht aus einer im Maschinenständer 29 gelagerten Hohlwelle 20, die von einer Führungsstange 15 axial durch quert wird.!1 Die Hohlwelle trägt an ihrem oberen Ende ein Gelenk, um das der Schwenkhebel 13 mit seinem dem Honstein abgekehrten Ende drehbar ist. Mittels eines .Gelenkhebels 14 ist er mit einer Kröpfung am Ende der Führungs stange 15 gelenkig verbunden. Die Führu ngsstange 15 kann durch einen Kolben 16 in. beiden Richtungen axial verschoben werden, so daß der Honstein 12 je nach der Vorschubrichtung entweder an den Rillengrund angepresst oder von ihm abgehoben wird. Die Schwingbewegung wird der Hohlwelle '20 über einen Kurbeltrieb' 17 mit einstellbarer Exzentrizität, ,eine längenverstellbare Kurbelstange 18 und einen Hebel IQ erteilt, der mit einem Ende auf die Hohlwelle aufgesetzt und dessen;arideres Ende mit einem Ende der Kurbelstange 18 gelenkig verbunden ist..
Bei einer Vorrichtung mit mehreren Bearbeitungsstationen (s. Fig. 3) :z.. B. denStationen I, II und III kann die über den Kurbeltrieb an den Dreh schwinger S der Station 1 direkt übertragene Schwingbewegung an die Drehschwinger der Stationen II und III über die Zahnriemen 21 weitergeleitet werden. Zu diesem Zweck sind Zahnriemenscheiben 21a auf die Hohlwellen 20 der Drehschwinger aufgekeilt.. In der Zeichnung sind zwei solcher Zahnriemenscheiben dargestellt. Zwei Stück werden aber nur für die Station II benötigt,!'während für die Stationen I und III je eine einzige Zahnriemenscheibe genügt. ; " -9-
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Die Vorrichtung gemäß der Fig, 3 ist zur. Durchführung eines zweistufigen Honverfahrens bestimmt. An den Stationen I bis III erfolgt die Vorbearbeitung, an den Stationen IV bis VI, von denen hur die Zahnriemenscheiben 21a ihrer Dreh schwinger mit dem Kurbeltrieb 17, 18, 19 für den Drehschwinger der'1 Station V dargestellt sind, die Fertigbearbeitung. Außerdem sind noch drei Be-omd Entlade Stationen vorgesehen, von denen nur die mit IX bezeichnete letzte gezeichnet ist, die der Be arbeitungs station I, in Drehriehtung der von dem Motor 22 über Riemen 23 und Riemenscheibe 24 angetriebenen Antriebsscheibe 2 gesehen, vorgelagert ist...
Die Elemente zur Sicherung der Lage der Werkstücke auf der Antriebsscheibe, und zwar die Gleitschuhe 3, Anschläge 4 und Druckrollen 7, letztere' zusammen mit ihren Steuerkolben und -zylindern, sind bei der Ausführungsform nach Fig. 3 neunmal vorhanden, dagegen die Drehschwinger S; mit ihren Honsteinen 12 nur sechsmal, und zwar nur für die Stationen I bis VI. Die erwähnten Elemente sind im Oberteil der Vorrichtung an einem Halter 25 angebracht, der im Gehäuse 26 mittels einer Welle 27 drehbar gelagert ist.. Das Gehäuse ist an mehreren auf dem Maschinenständer 29 aufgesetzten Säulen 28, in der Höhe verstellbar,, befestigt.. . · :
Um die Werkstücke zur nächsten Bearbeitungsstufe bzw.. zu den Be- und Entlade Stationen zu befördern, wird der Halter 25 durch Schneckenrad 30 und Schnecke 31 naoh Zurückziehen des in die Teilscheibe 32 eingreifenden., durch den Kolben 33 verschiebbaren Fixierstiftes 34 gedreht,, der in der neuen Drehlage des Halters in die entsprechende Teilscheibennute vorgeschoben wird und den Halter 25 feststellt. In jeder Bearbeitungsstufe können drei Kugellageraußenringe gleichzeitig bearbeitet werden. . ·, j
Im Betrieb werden an den drei Be- und Entlade Stationen VII, VIII
■Ill
.if ;
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(nicht gezeichnet) und IX Werkstücke eingelegt, worauf der Halter 25 um 120° gedreht wird, so daß die eingelegten Werkstücke bis zu den Bearbeitungsstationen I, II und III gelangen, an "denen die Honsteine in weiter unten noch erläuterter Weise aus dem Bereich der Werkstücke ausgefahren werden. Nach Einführung der Honstei,ne in die Rillen beginnt die Vorbearbeitung (erste Bearbeitungsstufe). Während das geschieht, können die Be- und Entlade Stationen VII, VIII und IX wieder mit Werkstücken beschicktiwerden. Nach Arbeiteende in der ersten Stufe wird der Halter 25 wieder um 120° fortgeschaltet, worauf/die Fertigbearbeitung der von den Bearbeitungsstationen I, II und III nach den Stationen IV, V und VI abtransportierten Werkstücke beginnt, während die Be- und Entlade Stationen wiederum neue Werkstücke erhalten und die von diesem abtransportieren Werkstücke in den Bearbeitungs,stationen I, II und III vorbearbeitet werden.. Nach einer weiteren Fortschaltung des Halters 24 werden die fertigbearbeiteten Werkstücke.,' die von den Stationen IV, V und VI aus an den Be- und Entlade Stationen angekommen sind, herausgenommen und durch neue ersetzt.. Von hier ab wiederholt sich das geschilderte Arbeitsspiel. ' ■ .
Selbstverständlich kann die Vorrichtung nach der Erfindung auch zur Durchführung eines einstufigen Honverfahrens ausgelegt werden» In diesem Falle sind drei Bearbeitungsstationen und drei Be- und Entladestationen auf dem Umfang verteilt angeordnet, während die Aufnahmeelemente (Gleitschuhe 3, Anschläge 4 und Druckrollen 7) sechsmal und die Drehschwinger S dreimal vorhanden sind, und der Halter 25 um jeweils 90° fortgeschaltet wird. Andererseits können auch so viel Bearfoeitungsstationen vorgesehen sein/ daß an Vorrichtungen zur Durchführung von ein- oder zweistufigen Honverfahren mehr oder auch weniger· als drei Werkstücke pro Bear-beitungsstufe gleichzeitig bearbeitet werden können. ■"-.;]:■ ^
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Die Honsteine 12· müssen aus dem Bereich der Werkstücke 1 herausgeschwenkt werden, wenn die Werkstücke von einer Gruppe von Bearbeitungsstationen in die nächste oder in die IJe- und Entlade station verfahren werden. Hierzu dient folgende Einrichtung:
In den Zylinder des Kolbens 16 am Drehsehwinger S (Fig.. 2) ragt ein axialer Anschlag 41, der die Kolbenstange eines weiteren Kolbens 42 bildet. Strömt durch die Öffnung 40 in den oberen Zylinder Druckmittel ein, so wird der Kolben 16, nachdem er zuvor auf der anderen Seite über die Öffnung 40a entlastet ist, nach unten getrieben,' wobei der Hebel 13 (Fig. 1) im Uhrzeigersinn ausschwenkt und! den Honstein aus 'der RiJLIe 11 herauszieht, der infolgedessen von der Stellung A (Fig. 4) in die Stellung-B gelangt. Der Kolben 16 konnte aber noch nicht seinen ganzen Hub zurücklegen, da er gegen den Anschlag 41 angelaufen ist,, wobei er von diesem am weiteren Vordringen gehindert wurde« Die Steuerung für das hydraulische Druckmittel ist so eingerichtet, daß.der Zylinderraum auf der Seite des Kolbens 41, die dem Anschlag 41 abgekehrt ist,, zu diesem Zeitpunkt mit Druckmittel gefüllt und die ■ an seine Öffnung 43 angeschlossene Zufuhrleitung geschlossen ist, so daß der Kolben 16 den Kolben 42 .nicht vor sich herschieben kann. Anschließend sind der Honstein aus der Stellung B um z.B. 60 in die Stellung C geschwenkt. Diese Schwenkung wird durch folgende Einrichtung erzielt: ' :-
Wie man aus Fi'g..3 erkennt, sind die beiden Motoren zur Erzeugung der Schwingbewegung der Drehsehwinger S an. den Stationen I bis III und IV bis VI auf einer Schwinge 44 aufgebaut,, die sich um die Mittelachse der Antriebsscheibe 2 drehen kann.. Ein ausschwenken der Schwinge im Uhrzeigersinn bewirkt, daß der links dargestellte Drehschwinge r~Mo£pr, die an seinen Exzenter angeschlossene Kurbelstange 18 und der Hebel 19 in die ge strichelt dargestellte Lage kommen. Der'Winkel zwischen dem Hebel 19. in seiiaeruursprünglichen, in ' -Ü ": λ i -■ ■■■·■■ ■"■■■.■-.■,-. ■.#:. ' ' :i ■ ■ -12-
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durchlaufenden Linien gezeigten/und in seiner ausgeschwenkten Lage ist aus Platzgründen nicht so groß gezeichnet, wie er in der Praxis gewählt wird. Der Drehschwinger-Motor zur Erzeugung der Schwingungen der Honsteine an den Stationen IV bis VI schwenkt ebenfalls im Uhrzeigersinn in eine der Vereinfachung der Zeichnung wegen nicht dargestellter·"Stellung, wobei der mit dem Drehschwinger; der Station
V verbundene Hebel 19 in gleicher Richtung gedreht wird.! Dadurch gelangen alle Honsteine an den Bearbeitungsstationen in die Stellung C (Fig. 4). Ist das geschehen, so wird Druckmittel von der Öffnung aus in den Zylinder des Kolbens 42 eingelassen, während;die andere Zylinderseite über, die Zufuhrleitung 43 entleert wird. Beim Abwärtsgang des Kolbens 42 gibt der Anschlag 41 den Kolben 16 frei, so daß dieser bei entsprechender. Speisung seines Zylinders mit Druckmittel seinen Weg bis zum Hubende fortsetzen kann. Infolgendessen führen die Honsteine Bewegungen im Sinne einer Fortsetzung ihrer anfänglichen Abhebebewegungen aus und gelangen in die Stellung D (Fig.4)./ i ■ ■ - . ;
Wie Fig. 3 zeigtf werden die Drehschwinger an den BearbeitungsStationen I, II u.nd II und diejenigen an den Be arbeitungs Stationen IV, V und
VI von je einem Motor angetrieben. Diese Antriebsweise ist erforderlich, wenn die Schwingbewegung der Honsteine bei der Vorbearbeitung mit anderer Frequenz und/oder anderer Amplitude erfolgen goll, wie bei der Fertigbearbeitung . Die Frequenz hängt von der Motordrehza&L und die.-Amplitude von der eingestellten !Exzentrizität des Kurbeltriebes ab. Die Schwinge·44 kann ebenso wie die anderen steuerbaren Elemente der .Werkstückaufnahmen und der Drehschwinger hydraulisch mittels Kolbentrieb bewegt werden..
Die Fig. 5 und S zeigen eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, die sich.für die Bearbeitung von Werkstücken eignet, bei denen die zu ihnen koaxialen Rillen,; wie bei Kugel-
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lage rinnenringen, in deren Außenumfang eingearbeitet sind. Das Werkstück V , hier ein Kugellagerinnenring, rollt auf der Antriebsscheibe 2 ab... In seine Außenrille faßt der den Rillengrund 11' bearbeitende Honstein 12 hinein, der, wie im Fall der vorher beschriebenen Ausführungsbeispiele, in den Honsteinhalter 13 eingesetzt ist und um die Schwingungsmittelachse x-x schwingt (Fig. 6). Für die Fixierung des Innenringes ergeben sich zwei Ausführungsmöglichkeiten. Für Innenringe mit Zentralborhungen großer lichter Weite ist eine Ausführung zweckmäßig, bei der. der Anschlag 4 um eine drehfeste Achse rotieren kann,. Der vordere Teil dieser Achse geht durch Zentralbohrung des Innenringes hindurch und trägt den Gleitschuh 3%,de,r gegen die Wendung der Zentralbohrung auf der dem Honstein 12 gegenüberliegenden Seite anliegt. Per Träger des in das Werkstück hineinfassenden Gleitschuh.es 3' kann auch auf der dem Abschlag 4 gegenüberliegenden Stirnseite des Werkstückes angeordnet und an dem Halter 25 (Fig. 2) befestigt sein, doch hat sich die dargestellte Ausführungsform, als besonders günstig erwiesen, .weil für die Halterung des Gleitschuhes 3'- keine Befestigungsstelle an dem Halter 25 benötigt wird.. ',--'■; ■
Bei kleinen Kugellagerinnenringen ist die lichte Weite der Zentralbohrung für die Einführung eines Gleitschuhes mit den für eine gute Stabilität erforderlichen Abmessungen zu klein. In diesem Fall empfihelt sich die Verwendung des Gleitschuhes 3'', der von der Außenseite des Innenringes V aus auf der dem Honstein 12 gegenü- . beiliegenden Seite in die Rille hineinfaßt., Hierbei ist die Befestigung des Trägers dieses Gleitschuhes an dem Halter 25 unerläßlich. Druekrollen zur Belastung des Werkstückes in; Richtung auf die Antriebsscheibe 2 können auch.im Fall der Ausführungsform nach den Fig..5 und 6 vorgesehen sein., j
Bei allen hier beschriebenen Ausführungsformen können die Gleit-
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schuhe in Richtung auf die Fläche des Werkstückes., an der sie anliegen, verschiebbar und in der einjustierten Verschiebelage feststellbar ausgebildet sein. Da diese Justierungseinrichtung keine konstruktiven Schwierigkeiten bereitet, sind hierfür keine Ausführungsbeispiele in die Zeichnungen eingetragen., '
Die in der obigen Beschreibung erwähnten hydrauiiüächen Steuermittel sind nicht im einzelnen erläutert,; da ihr Entwurf dem Fachmann ohne Anleitung möglich ist., ;

Claims (1)

  1. Hfr-f A N SP R Ü CHE
    1. Vorrichtung für die-Feinstbearbeitung von in den. Urü.?ar*g zy]ir,:.::-iseher Werkstücke eingearbeiteten,, in Umfangrichiung verlauiandsii Rillen mit kreisbogenf.örmigem Profil, insbesondere von Kugellage-rlaufbahnen, bei der das Werkstück durch Reibirriv:: " \ Drehung versetzt und der klreibo^enförmige RillengruiicL ™.,u£l^ eines Honsteines bearbeitet wird, der eine etwa uni d-an. Mittelpunkt des Kreisbogens des Rillenprofils schwingende Bewegung ausführt s,
    gekennzeichnet.
    durch eine amlaufend bewegbare Aiitriebsscheibi ;2)_ ;:;.■_-;... ortsfesten., das mit seinem Außenumfang und einer der Ar.w--.cLsscheibenach.se zugav/endeten Stirnfläche auf die Aatricb^äcÄiibe aufgesetEtten Werkstück (I) entgegengesetzt "an;--.""..". :.-&iirich-»uiig der Antriebsscheibe abstützenden- Gleitschuh (3) -ax:.d einan dr-ilibaren, zur Werkstüclcachse koaze-ntrischen,. axial verscLiabbaren Anschlag (4), auf den sich die genannte Stirnfläche c-ss Werkstückes abstützt;, wobei die Ansehlag- und die WerksräckacL.,;. "-- ^tgenüber einer Axialebene (10) der Antriebsscheibe L: .j.c.,' Dreiiriclitung um einen zur Erzeugung einer zentral gerica.,.;;:.,; Bewegung^» koiaponente de-s-Wa-rkstüekes ausreichende;-*' Bö'r .,:.].-;;i.reilel viJ33tat ist..
    2.. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch-eine'das Werkstück (1) in Richtung auf die Antriebsscneibö (2) belastende !Druckrolle (7).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung .der mittels der Druckrolle. (7) auf das Werkstück (1) ausgeübten Belastung so gewählt ist, daß eine Eraftkomponente
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    in Richtung zur Antriebsscheibe (2) und eine zweite Krstftkompo- ;. nente in Richtung zum ortsfesten Gleitschuh (3) wirkt.. l
    4. Vorrichtung nach Anspruch I1 gekennzeichnet durch einen von einem Strömenden Druckmittel beaufschlagbaren Elolben (6) zur Verschiebung des drehbaren Anschlages (4)., ., |
    5« Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Honste.in durch e.inen mittels eines strömmenden Druckmittels beaufschlagbaren Kolben gegen den Rillen- - grund angestellt bzw.. nach Arbeitsende von ihm abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die längsverschiebbare Führungsstange (15), die den Honsteinhalter (13) zum Abheben des Honsteins (12) vom bzw. zu dessen Anstellen gegen den Rillengrund (11) bestätigt,, zusammen mit ihrem Ant riebskolhen (16) und dessen Zylinder in der Mittelachse des hohl ausgebildeten Drehschwingers (S) angeordnet sind. ' . - ^ '
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für das Ausschwenken des Honsteines (12) aus.dem Bereich des Werkstückes (1) Mittel vorgesehen sind, die nach dem Abheben des Honsteines vom Riilengrund (11) eine Drehung desselben um den Schwingungsmittelpunkt mit nachfplgender Bewegung des Honsteines im Sinne einer Fortsetzung,seiner· anfänglichen-Abhebebewegung bewirken.,
    T, Vorrichtung nach Anspruch. 1,, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel für die Zu- und Abfuhr des den Kolben (6) zur Verschiebung des drehbaren Anschlages (4) beaufschlagenden Druckmittels vorgesehen sind, die bewirken, daß der das Werkstück (1) in einer für den Anf rieb des Honsteines (12) in die Rille (11) geeigneten Lage halten-. ■ de Anschlag (4) nach .Eintritt des Honsteines in die Rille um einen geringen Betrag in Richtung zur Mitte, der Antriebsscheibe axial verschoben wird. . ΐ V '-17-
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    8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und ,einem .oder mehreren der darauf : folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von im Kreise um dje Antriebsscheibe (2) herum angeordneten Beärbeitungs- und Be- bzw« Entlade Stationen (I bis IX).
    9.:. Vorrichtung nach Anspruch8, gekennzeichnet durch einen gleichachsig zur Antriebsscheibe (2) angeordneten, drehbaren3 die aus den Gleitschuhen (3), drehbaren-Anschlägen (4) und. ggflls». Druck-■■; rollen (7) bestehenden Elemente zur Sicherung der Lage des Werkstückes. (I)- relativ zu den Honsteinen (12) tragendem Halter (25), wobei an den Halter je ein Satz von zur Aufnahme eines Werkstückes zusammenwirkenden Elementen pro Station angebracht ist und Steuermittel vorgesehen sind, die den Halter nach Beendigung der Bear- beitung der Werkstücke (1) an vorgeordneten Stationen derart verstellen, daß die Werkstücke nachgeordrieten Statio<nen zugeführt werden. ■: π ; . , ■ ;;
    10.. Vorrichtung nach Anspruch 9 zur Durchführung eines zweistufigen Honverfahrens,, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gruppen von ■je ein Werkstück in der gleichen. Ve rf ahrens stufe gleichzeitig bearbeitenden,, einander benachbarten Stationen (I bis IIIund IV bis VI) vorgesehen sind,, und daß die Gruppen im Kreise um die Antriebsscheibe (2J herum aneinander anschließen,,
    11., Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet,, daß die Anzahl der Be» und EntladeStationen derjenigen der pro Ve rf ahrens stufe vorgesehenen Be arbeitungs Stationen entspricht., ι
    12.. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Feinstbearbeitung der Rillen ,;; von Kugellage rinnenringen, dadurch gekennzeichnet, daß der ■' -Gleitschuh (8*-·)" so angeordnet ist,, daß er an der Fläche der Zeri-
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    tralbohrung des Innenringes (I',. Fig. 5 und .6) auf der dem Honstein (12) gegenüberliegenden Seite anliegt.
    13. Vorrichtung nach „'Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (4) um eine drehfeste Achse drehbar ist, daß die Achse in die Zentralbohrung,des.Innenringes {1*) hineinreicht und daß der Gleitschuh (3*) von dem in die Zentralbohrung hineinreichenden Ende der Achse getragen wird. ■ -.;.' '■ . :|
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    14. Vorrichtung nach Anspruch 1 für die Feinstbeärbeitung der Rillen-
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    von Kugellagerinnenringen, dadurch gekennzeichnet/ daß ein
    . ' Gleitschuh (3") vorgesehen ist, der auf dem Honstein (12) gegenüberliegenden Seite in .die Rille, des: Innenringes (1''·'■) ;: hineinfaßt.. . ' ■ . .1I-''.
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