DE1963705A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Tabakblaettern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von TabakblaetternInfo
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- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von
. Tabakblättern .
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schneiden von Tabakblättern, in der Regel
von ITaturtabak, in Teilchen von sehr gleichmäßiger geometrischer Form, insbesondere in Form von Vierecken mit paralle--m
len sich gegenuberliegendaiSeiten, speziell in Quadrat- oder
Eechteckformβ
Es ist bereits bekannt, zur Erzielung rechtwinkliger Blattteilchen
die Tabakblätter zwei aufeinanderfolgenden, im wesentlichen senkrecht zueinander orientierten Schneidvorgängen
zu unterziehen. Wenn hierbei auch rechtwinklige Blatteilchen geschnitten werden, so ergibt sich eine Mischung aus sehr
stark in Form und Abmessungen abweichenden Teilchen, wenn
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man nicht eine Aussonderung oder ein Sieben zwischen den-^::-\
beiden Schneidvorgängen vornimmt. ■_.■-.
Durch die Erfindung sollen sehr gleichförmige Tabakblattstreifen
eireicht werden. Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Schneiden von Tabakblättern in Stücke regelmäßiger
Form, insbesondere in Viereckform mit parallelen gegenüberliegenden Seiten, bei welchem die Tabakblätter
einem ersten Schneidvorgang mit parallelen und äquidistanten Schneidlinien unterzogen werden, bei welchem die erhaltenen
Teilchen derart ausgerichtet werden, daß ihre Schnittlinie in einer ersten vorbestimmten Richtung liegen, und bei welchem
diese orientierten Teilchen einem zweiten Schneidvorgang mit parallelen und äquidistanten Schneidlinien unter,-zogen
werden, welche in einer zweiten vorgegebenen Richtung liegen«. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß man aus der Gesamtheit der orientierten, dem zweiten Schneidvorgang zuzuführenden Teilchen diejenigen/
Teilchen aussondert, deren !Projektion auf eine Linie senkrecht
zu der zweiten Sichtung eine kleinere Länge aufweist
als der Abstand zwischen den Schneidlinien beim zweiten Sohneidvorgang.
Die Erfindung ist ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens gerichtet. Die Vorrichtung nach der Erfindung umfaßt im wesentlichen eine Schneidvorrichtung für den ersten
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Schneidvorgang, eine stromabwärts sich anschließende Vorrichtung zum Ausrichten der Teilchen, eine sich daran stromabwärts anschließende Einrichtung zum Aussondern von !Teilchen
und eine sich daran stromabwärts anschließende Schneidvorrichtung
für den zweiten Schneidvorgange
Der Erfindung zufolge können die beiden Schneidvorrichtungen
zu einer einzigen Schneidvorrichtung zusammengefaßt werden, wenn die Ausrichtvorrichtung die dem ersten Sehneidvorgang
unterzogenen Teilchen in einer Richtung orientiert, welche von der Ausrichtung der Schneidlinien abweichte
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden Figurenbeschreibung und den ühteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In
der Zeichnung zeigen :
Fig. Λ im Vertikalschnitt ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der linie H-II in Fig* 1;
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Vibrationsförderers
nach den Figo 1 und 2;
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196 37C5
Fig„ 4 im. "Vertikalschnitt eine weitere Ausführungsform;
Figo 5 eine"Aufsicht auf die Vorrichtung nach Figo 4;
Fig. 6 in einer Blockfeilddarstellung eine Anordnung
nach der Erfindung, bei welcher die Schneidvorrichtungen für den ersten und den zweiten
Schneidvorgang zusammenfallen; und
Figo 7 in einer Blockbilddarstellung eine Anordnung,
bei welcher getrennte Schneidvorrichtungen für den ersten und zweiten Schneidvorgang vorgesehen
sind.
Bevor die gegenständliche Verwirklichung der Erfindung gemäß
den Fig. 1 bis 5 näher beschrieben wird, wird zunächst das Prinzip der Erfindung anhand der schematischen Darstellungen
nach den Figo 6 und 7 erläuterte
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 umfaßt die Anordnung
einen Zufuhr-Förderer 40, welcher Tabakblätter zu einer
Schneidvorrichtung 29 führt, welche die Tabakblätter längs
paralleler und äquidistanter Schneidlinien zerschneidet· Die
geschnittenen Blatteilchen gelangen über die Förderstrecke 41
zu einem Ausrichter -31, welcher die Teilchen in einer bestimmten Richtung ausrichtet, die im allgemeinen gleich der Rich-
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tung der" Sehneidlinien der Schneidvorrichtung 29 ist» Yom
Ausrichter 31 gelangen die ausgerichteten Teilchen über die Förderstrecke 42 zu einer Trenn- oder Aussonderungsvorrichtung
33.
Stromabwärts der Vorrichtung 33 ist eine zweite Schneidvorrichtung
30 angeordnet, welche die Teilchen längs paralleler
und äquidistanter Linien schneidet, deren Eichtung unterschiedlich
ist von der Orientierungsrichtung, welche der Ausrichter 31 den Teilchen verleiht»
Die Trennvorrichtung 33 trennt aus der Gesamtheit der über
die Förderstrecke 4-2 herankommenden Teilchen diejenigen aus,
deren Projektion auf eine Linie senkrecht zur Eichtung der
Schneidlinien des zweiten Schneidvorganges eine Länge kleiner als der Abstand zwischen den erwähnten Schneidlinien aufweist»
Nur die Teilchen, deren Projektion größer ist, gelangen über
die Förderstrecke 43 in die zweite Schneidvorrichtung 30 und
werden dann über die Förderstrecke 44 weggeführt.
Unter den Teilchen, deren Projektionslänge kleiner als der vorerwähnte Abstand ist, besitzen einige mindestens eine Dimension großer als der Abstand zwischen den Schneidlinien der
zweiten Schneidvorrichtung, welche Teilchen aber falsch
orientiert sind; diese werden über die Förderstrecke 45 wieder
stromaufwärts des Ausrichters 31 auf die JPörderatrecke 41 geführt.
Diejenigen Teilchen, die eine Abmessung gleich dem-.
Abstand zwischen den Schneidlinien der zweiten Schneidvorrichtung "besitzen, werden über die Förderstrecke 46 zum
Ausgang 44 der zweiten Schneidvorrichtung 30 geführt.
Schließlich können noch die anderen ausgesonderten Teilchen über die Förderstrecke 47 abgeführt werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Figo 6 fallen die erste und
zweite Schneidvorrichtung 29, 30 zusammen,. Im übrigen.liegen die gleichen Einzelvorrichtungen und die gleichen Förderstrecken
wie bei der Ausführungsform nach Figo 7 vor, welche
in Fig» 6 jeweils mit den gleichen Bezugsziffern versehen
sindo
Beim Ausführungsbeispiel nach den Figo 1 bis 3 besitzt die
α erste Schneidvorrichtung 29 Scheiben 1 und Abstandsscheiben 2
somit Mittel, um die geschnittenen Blattstreifen freizugeben»
Das zu schneidende Material wird über einen "Vibrationsförderer
zugeführt, dessen Breite gleich der Arbeitsbreite der Sehneidvorrichtung 29 ist und welcher mit der Schneidvorrichtung 2$
durch ein System von in Abstand angeordneten Riemen 4 verbündte,
ist· Ein guter Teil der kleinen Teilchen der Miaehung, «leren
mittlerer Durchmesser kleiner ale die vorerwähnte Schnittbreite
ist, kann durch diese Riemen 4 hindurch fallen·» diese (?|ilchen
können dunen einen Förderer 5 entweder unmitteP«& --■<$£& .-Herti®- :
produkt an den Ausgang der Vorrichtung geführt werden, oder
sie können auch auf die Vibrationsoberflache geleitet werdeno
Die Schneidvorrichtung 29 ist senkrecht zur Erstreckung der Billen der Vibrationsfläche 3 orientierte
Die !freigäbe der erhaltenen Blattstreifen wird durch die sich
bewegenden Kiemen 4 bewirkt, welche über die Abstandsscheiben
der Schneidvorrichtung laufen und durch diese angetrieben werden. Jede Gruppe von Riemen läuft dann im unteren Teil
über eine Eolle 6O Bei den die Freigabe der geschnittenen
Blattstreifen bewirkenden Kiemen kann es sich gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel um die Zuführuhgs-Hiemen 4 handeln, welche über die Abstandsscheiben 2 der Schneidvorrichtung
29 laufen (vergl«, Fig« 2). Die ümkehrrollen 7
sind mit Spannvorrichtungen 8 versehen.
Die von der ersten Schneidvorrichtung 29 geschnittenen Teilchen
fallen auf eine Vibrationsoberflache 31» die in nächster
Hachbarschaft angeordnet ist, damit die geschnittenen
Blafctstreifen nicht in Unordnung geraten»
Die Vibrationsfläche 31 wird im wesentlichen gebildet (vergl·
Fig. 3) von einem Bandförderer 9, einem Vibrator 12, einem Untersetzungsgetriebe 14 und einer Aufhängevorrichtung 16.
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Der Bandförderer 9 "besitzt ein endloses Band, das über
zwei Umlenkrollen 19 und 20 geführt ist, deren Achsen an den
Enden eines Rahmens 13 drehbar gelagert sind» Die Oberfläche des Transportbandes weist ziehharmonikaartige Falten 10 auf o
Die mit Falten versehene Oberfläche ist aufgerauht derart,
daß sie die Vibrationsbewegung auf die geschnittenen Blattstreifen
überträgtο Die Länge des Förderbandes ist derart
bemessen, daß die Blattstreifen genügend Zeit habent sich
am Boden der Falten zu sammeIn0
Der Bandförderer 9 besitzt Begrenzungsleisten 11 und an seinem stromabwärts liegenden Ende ein schalenförmiges
Gehäuse 21, welches die geschnittenen Blattstreifen am Boden der Falten derart hält, daß diese erst im Bereich des
Rückkehrtrumms durch Schwerkraft aus den Falten herausgelangen
können.
Beim Vibrator 12 handelt es sich um einen Unwuchtmotor, welcher am Rahmen 13 des Verkettungssystems im Schwerpunkt
der Gesamtvorrichtung angeordnet ist, welche die nachfolgend beschriebenen Bauelemente umfaßt; der Vibrator hat die Aufgabe,
dem Bandförderer die vorerwähnte Vibrationsbewegung zu
erteilen.
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Bas Untersetzungsgetriebe 14- hat die Aufgabe, die Translationsbewegung des Bandförderers über die Antriebsmittel 15 sicherzustelleno
Dieses gehört zu den beweglichen Teilen der Einrichtung,
de h. es nimmt an den Vibrationen teil ν
Die Aufhängung oder Abstützung für das gesamte System umfaßt
vier Stangen 16, welche am Rahmen 13 des Bandförderers an bestimmten Punkten befestigt sind; und zwar schneiden sich
die Diagonalen des durch diese vier Befestigungspunkte bestimmten Rechteckes in der Vertikalen durch den Schwerpunkt
des Vibrators 12„ Die Stangen sind an äußeren Lagern 17 über
jeweils eine Schraubenfeder 18 abgestützt, welche die Schwingungen
zulassen. Alle acht Befestigungsstellen sind gelenkig.
Die zweite Schneidvorrichtung- 30 im unteren Teil der Anordnung
(im Schnittbild nach Pigo 1) ist analog der ersten Schneidvorrichtung
aufgebaut. Sie besitzt jedoch einen anderen Zufuhr-Förderer,
damit die Einführung der Blattstreifen ohne Störung ihrer Ausrichtung erfolgt»
Die Anordnung umfaßt;, in .Förderrichtung gesehen, einen gelochtun,
sich drehenden Zylinder 22f ein System von Riemen 23-,
eine Vorrichtung 24 zum Abführen von Teilchen und die zweite
Schneidvorrichtung 30.
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Der gelochte Zylinder 22 ist unmittelbar unterhalb und sich,
stromabwärts anschließend am Ende des schalenförmigen Gehäuses
21 angeordnete Über die halbe Umfangsfläche des Zylinders,
in der Zeichnung gestrichelt angedeutet, wird ein Sog ausgeübt, damit ein Rutschen der Blattstreifen bei der Übergabe
auf den Zylinder 22 und ein Abfallen wähfend ihrer Mitnahme
durch den Drehzylinder über eine halbe Umdrehung vermieden werden.
Die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders 22 ist groß, viel
größer als die Geschwindigkeit des Förderbandes 9, damit Anhäufungen
der Blattstreifen-auf der Oberfläche des Zylinders vermieden werden« Das System aus Riemen 23, denen eine Spannvorrichtung 26 zugeordnet ist, ist analog dem oben beschriebenen
System; die Riemen 23 umschlingen den Zylinder 22 in seinem Sogbereich, und nach einer freien Strecke führen sie
die Blattstreifen in die zweite Schneidvorrichtung 30, wonach
sie die geschnittenen Teilchen freigeben» Der Antrieb erfolgt
über Ab stands scheid in der zweiten Schneidvorrichtung, d„ h.
jeder Riemen läuft über eine Abstandsscheibe„
Die Vorrichtung 33 zum Aussondern xind Abführen falsch
richteter Blattstreif en und kleiner Teilchen ist wie folgt -:
aufgebaut ι In dem freien Bereich der RIemen23 fallen die sehr
kloinen Teilchen und die in Längsrichtung ausgerichteten Streifen
iävvidchen den Riemen 23 hindurch und werden auf einem
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kleinen förderer aufgefangen, welcher als "vibrierendes Sieb
ausgebildet ist und zwei Etagen 24- und 25 umfaßt und welcher
die Blattstreifen stromaufwärts auf den Bandförderer 9 zurückführt
und die kleinen Teilchen zum Ausgang der zweiten Schneidvorrichtung 50 leitet.
Die eigentliche Schneidvorrichtung 30 besteht wie die erste
Schneidvorrichtung aus Scheiben 1 und Abstandsscheihen 2.
Die Riemen laufen mit einer solchen Ausrichtung, d„ho mit einer
solchen Neigung gegenüber der Horizontalen,' in die Schneidvorrichtung ein, daß die Blattstreifen tangential den Scheiben
zugeführt werden»
Ein Leitblech 27 oder dglo erleichtert das Einlaufen der Blattstreifen
in die Schneidvorrichtung, und ein Luftgebläse 28 löst die geschnittenen Teilchen ab und verhindert, daß sich
der Strom der Teilchen zerstreut, bevor die Teilchen in den Ausgangsschacht gelangt sind.
Man kann die beschriebene Arbeitsweise der Vorrichtung auch
mit nur einer Schneidvorrichtung erreichen; in diesem Fall wird — vom Ausgang des gerieften Bandförderers 9 tmcL nach
Eliminierung der bereits richtig bemessenen Teilchen und der falsch orientierten Streifen durch die Vorrichtung 33 - der
Strom von Blattstreifen durch eine Einrichtung, welche die
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Ausrichtung der Teilchen, aufrechtrerhält, ζβΙ E. ein SaugfÖrderband,.
zurückgeführt und zu einem Eingang der Schneidvorrichtung
29 zurückgeleitet;, diese umfaßt dabei zwei getrennte Eingänge,
die Jeweils aus einem System von Riemen bestellen, wobei, ark
jeder Seite der SclmeidvorrichtHng: eini solches System angeordnet
ist.
Bei dem Äusfiiiirungsbeispdel nach den. Fig.« % umd 5 liegen, zwei
Schneidvorriclitungen. 29 und JQ wie beim ersten. Äusfübrüngsbei—
spiel vor« Bie Ausrie&t-Yorrie&tung, 31 bestekt bier aus einer
Vibrations- oder Sö&wingplatte 51: und einem Forderer 35- Die
Vibrationsplatte 31 besitzt Hillen 52, welche senkrecht zur
Achse der Schneidvorrichtung 29 orientiert sind» Me der Platte
31 durch ein nicht gezeigtes Erregersystem erteilten Vibrationen oder Schwingungen sind in Richtung der Rillen 32 orientiert«
Das stromabwärts liegende Ende der Platte ist schräg geschnitten
(vergl· Fig„ 5) und ist so nah wie möglich oberhalb der
Mitnehmer s te ge 34- des Förderers 33 angeordnet. Die Stege 34
sind orthogonal zur Richtung der Rillen 32 orientiert· Der
Förderer 33 besteht, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, aus im Abstand voneinander angeordneten Riemen, zwischen denen
die sehr kleinen oder falsch orientierten Teilchen hindurch
fallen können. An der Umkehrrolle 36 für die Riemen 33 sind
zwischen diesen Riemen glatte Riemen 37 angeordnet, welche
die Abstandsscheiben 2 der zweiten Schneidvorrichtung 30 umschlingen.
Diese Riemen 37 bewirken die Zuführung zur zweiten , Schneidvorrichtung, q Q 9 8 2 9 /0 907
Eine rotierende yorrichtung,, welche eine Achse 38 und daran
■"bef-estigte radiale Zähne 39 umfaßt, ist unter der Ebene der
Obeftrumms der !Riemen 37 derart angeordnet, daß sich die
Zähne 39 in Ebenen senkrecht zur Ebene dieser Obertrumms
drehen und diese Übertrummebene schneiden. Die Zähne 39
drehen sich in der Bewegungsrichtung der Biemen 37» ihre Bahngeschwindigkeit ist etwas größer als die der jRiemen. ·
Infolgedessen "wird ein falsch orientierter Blattstreifen
gefade gerichtet, wenn sein stromaufwärts liegendes Ende von einem der Zähne berührt wird, oder völlig aus der Orientierung
herausgebracht, wenn sein stromabwärts liegendes Ende von einem der Zähne berührt wird,
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Claims (1)
- Patent ansprücheVerfahren zum Schneiden von Tabakblättern in Teilchen von sehr gleichmäßiger Form, insbesondere von Viereckform mit parallelen, sich gegenüberliegenden Seiten, bei welchem, die Blätter einem ersten Schneidvorgang mit parallelen und äquidistanten Schneidlinien Unterzogen werden, bei welchem die erhaltenen Blattstreifen derart orientiert werden, daß ihre Schnittlinie eine erste vorbestimmte Richtung einnehmen, und bei welchem die orientierten Blattstreifen einem zweiten Schneidvorgang mit parallelen und äquidistanten Schneidlinien unterzogen werden, die in einer zweiten vorbestimmten Richtung liegen, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Gesamtheit der orientierten, dem zweiten Schneidvorgang zuzuführenden Blattßtreifen diejenigen ausgesondert werden, deren Projektion auf eine Linie senkrecht zu der vorerwähnten zweiten Richtung eine kleinere Länge als den Abstand zwischen den Sehneidlinien des zweiten Schneidvorganges aufweist«2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den ausgesonderten Blattstreifen diejenigen, die mindestens in einer Dimension größer als der AbstaridOQ98 29/Q0S7zwischen zwei Schneidlinien des zweiten Schneidvorganges sind, erneut einer Ausrichtung und dem zweiten Schneidvorgang unterzogen werden03ο Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen, aus der Gesamtheit der dem zweiten Schneidvorgang zuzuführenden Blattstreifen ausgesonderten Teilchen, die eine Abmessung gleich dem Abstand zwischen zwei Schneidlinien besitzen, zu der Gesamtheit derjenigen Teilchen wieder. zugeführt werden, welche dem zweiten Schneidvorgang unterzogen worden sind«,4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprueh 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (23) zum Aussondern, aus der Gesamtheit der orientierten, dem zweiten Schneidvorgang zuzuführenden Blattstreifen^ derjenigen Blattstrexfen, deren Projektion in einer Linie senkrecht zu der erwähnten zweiten Richtung eine kleinere Länge aufweist als der Abstand zwischen den Schneidlinien beim zweiten Schneidvorgang»5· Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (24, 25), mittels welcher von den durch die , Trennvorrichtung (2$) ausgesonderten Teilchen diejenigen, die wenigstens in einer Dimension größer als der Abstand zwischen zwei Schneidlinien beim zweiten Schneidvorgangsind, zur Ausrichtvorrichtung (9) zurückgeführt werden. 009829/0997"6· Verrichtung- nach Anspruch 4-, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (24, 25)* durch welche von den durch die !reibvorrichtung £23)' ausgesonderten Blatteilchen diejenigen, die eine Abmessung; gleich dem Abstand zwischen zwei Sehneidlinien besitze-ri.,, der· Gesamthejit1 von. BüLatttedlchem zugeführt;- werden % die dem zweiten. Schneidvorgangs unterzogen wordenψa TcrrrÄehtung; nach. Anspruch #, dadurch, gekennzeichnet, daß die Ausrichtvorrichtung (9) eine mit; Riefen versehene, vibrierende Oberfläche umfaßt.8* Torrichtung.nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die mit Eiefen versehene, vibrierende Oberfläche von einem endlosen Förderband (9) gebildet wird, bei welchem die Riefen senkrecht zur Förderrichtung des Bandes gerichtet sind und welchem ein Vibrator (12) zugeordnet ist, welcher dem Förderband Schwingungen parallel zur Erwtreckung der Rillen erteilt«9· Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Förderung der orientierten Teilchen zur zweiten Schneidvorrichtung (50) aus einem ersten Satz von endlosen, sich bewegenden Riemen (53)« die parallel und in einem Abstand gleich dem Abstand zwischen den009 829/09 97lseim zweitem Seimeidirorgang angeordnet sind, xmn. aus elftem aiweiten- Satz vu& eMlosea., sieliai Siemeü (3?) bestellt» welche parallel aage« sind imd eiiaerseits zwiBclieJi deft ersterwaMtea C 35) tmd andrerseits zwisölieai den Solmeldelemender zweiten Sohneid'rorrielitung (30) verlaufen*006829-/0*97
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| FR182372 | 1968-12-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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