DE19637714A1 - Transportsicherung - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Einzelbehältern, insbeson
dere von Behältern mit im wesentlichen zylindrischer Form, beim Transport. Die Erfin
dung betrifft ferner Verwendungen dieser Vorrichtungen.
Die Beförderung von Behältern in größerer Anzahl mit entsprechenden Vorrichtungen
ist Stand der Technik. Es besteht jedoch auch Bedarf, einzelne Behälter zu transpor
tieren. Dazu sind die bekannten Vorrichtungen wie beispielsweise Paletten oder
Drahtkörbe nicht geeignet.
Gerade bei Behältern mit im wesentlichen zylindrischer Außenform besteht die Ge
fahr, daß diese beim Transport in horizontaler Lage wegrollen können. Ein Verhindern
des ungewollten Wegrollens von Behältern ist insbesondere bei Druckbehältern aus
Sicherheitsgründen notwendig. Andererseits ist aber gerade eine Beförderung in hori
zontaler Lage bei einem Transport in Personenkraftwagen oder Kleintransportern in
der Regel unumgänglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs ge
nannten Art aufzuzeigen, die geeignet ist, einen sicheren Transport von Einzelbehäl
tern wie Gasflaschen zu gewährleisten. Insbesondere soll die Vorrichtung ein unge
wolltes und unkontrolliertes Wegrollen des Behälters beim Transport verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung einen im
wesentlichen quaderförmigen Körper mit einem vorzugsweise V- oder U-förmigen Ein
schnitt zum Aufliegen des Behälters umfaßt.
Durch das Aufliegen des Behälters im Einschnitt liegt der Behälter eingekeilt in dem
Vorrichtungskörper und kann folglich nicht rollen.
Mit Vorteil weist der Körper zumindest zwei, vorzugsweise symmetrisch im Körper
angeordnete Kanäle zur Aufnahme eines flexiblen Befestigungsmittels auf. Mit dem
flexiblen Befestigungsmittel, beispielsweise mit einem Spanngurt, kann der Behälter
auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung arretiert werden. Damit ist auch ein sicherer
Transport bei Stößen oder großen Beschleunigungen des Fahrzeuges möglich.
Bei einem im wesentlichen V-förmigen Einschnitt im quaderförmigen Körper wird der
Einschnitt durch zwei Schenkelflächen gebildet, die im Sattelbereich des Einschnittes
aufeinanderstoßen. In Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Winkel zwischen den
Schenkelflächen bei im wesentlichem V-förmigen Einschnitt zwischen 60° und 120°,
vorzugsweise zwischen 80° und 100°. Durch diese Maßnahme ist die Vorrichtung in
der Lage, problemlos verschiedene Behälter mit unterschiedlichem Zylinderdurch
messer sicher aufzunehmen.
Weitere Vorteile sind mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbunden, wenn der
Körper aus einem teilelastischen und/oder thermoplastischen Material gefertigt ist.
Hierbei hat sich Polyurethan-Schaumstoff (PUR-Integralschaum) und insbesondere
expandiertes Polyethylen (EPE) als geeignet erwiesen. Einerseits verhindert die Teil
elastizität des Materials eine mechanische Beanspruchung des Behälters und daher
Beschädigungen am Behälter während des Transportes, andererseits wird das
Transportgewicht durch die Verwendung eines Materials mit geringer Dichte nur
unwesentlich erhöht.
In Weiterbildung der Erfindung beträgt die Einschnitthöhe - gerechnet von der Ober
kante des Körpers bis zum Sattelbereich des Einschnitts - zumindest die halbe Höhe
des Körpers. Damit wird eine ausreichende Aufliegefläche für den Behälter zur Ver
fügung gestellt. Eine breite Auflagefläche des Körpers führt zu einem sicheren Stand
der Vorrichtung mit aufliegendem Behälter. Daher weist bevorzugt die Breite des Kör
pers mindestens das Dreifache der Höhe des Körpers auf.
Das Einführen der flexiblen Befestigungsmittel in die Kanäle kann dadurch erleichtert
werden, daß sich die Kanäle am zum Einschnitt gerichteten Kanalende im Querschnitt
erweitern.
Besonders sicher läßt sich der Behälter mit dem Körper verzurren, wenn die flexiblen
Befestigungsmittel beim Transport des Behälters im wesentlichen kreisförmig um den
Behälter und gleichzeitig durch die Kanäle angeordnet sind.
Bevorzugt sind die Querschnitte der Kanäle im wesentlichen rechteckig ausgebildet.
Dies vereinfacht die Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Weiterbildung der Erfindung werden die Ecken und Kanten des Körpers abgerun
det. Diese Maßnahme dient der leichteren Handhabbarkeit der Vorrichtung. Insbeson
dere wird der Einschnitt im Sattelbereich, also der Berührungslinie der beiden Schen
kelflächen abgerundet. Damit wird das Aufliegen des Behälters verbessert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in erster Linie für den Transport von Behältern,
insbesondere von Gasflaschen, in Personenkraftwagen oder Kleintransportern geeig
net. Beim Transport von Gasflaschen muß aus Sicherheitsgründen für eine Belüftung
des Transportraumes bzw. Kofferraumes gesorgt werden. Hierzu kann mittels eines
Distanzhalters ein Luftspalt zwischen Transportraumklappe und Transportraum
rahmen am Fahrzeug zur Belüftung des Transportraumes eingesetzt werden. Ein
ungewolltes Bewegen oder Schwingen der Transportraumklappe bzw. des Koffer
raumdeckels beim Transport kann durch Verwendung eines Expanderkabels ver
hindert werden. Das Expanderkabel wird dabei zwischen Transportraumklappe bzw.
zwischen Kofferraumdeckel und Fahrzeug eingehängt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert:
Hierbei zeigt
Hierbei zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 die Draufsicht dieser Vorrichtung und
Fig. 3 zwei erfindungsgemäße Vorrichtungen mit aufliegender Gasflasche.
Äquivalente sind in den Fig. 1 bis 3 mit identischen Bezugsziffern gekennzeichnet.
In Fig. 1 wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt. Der im
wesentlichen quaderförmige Körper 1 besitzt auf seiner Oberseite einen V-förmigen
Einschnitt mit den Schenkelflächen 4 und 5. Der Winkel γ zwischen den Schenkel
flächen 4 und 5 des V-förmigen Einschnitts beträgt etwa 90°. Der Körper 1 besitzt
zwei Kanäle 2 und 3 zur Aufnahme eines in Fig. 1 nicht gezeigten Spanngurtes
(siehe Fig. 3). Der Körper weist beispielsweise eine Breite B von 430 mm, eine Höhe
H von 145 mm und eine Einschnitthöhe E von 80 mm auf. Diese Vorrichtung eignet
sich hervorragend als Transportsicherung für eine Gasflasche, beispielsweise einer
Flaschengröße bis 20 l mit den typischen Maßen eines Durchmessers von 220 mm
und einer Flaschenlänge von 820 mm.
Fig. 2 zeigt die Draufsicht zu der in Fig. 1 dargestellten Transportsicherungs
vorrichtung. In Fig. 2 sind die rechteckigen Querschnitte der Kanäle 2 und 3 sichtbar.
Fig. 3 zeigt zwei Körper 1 mit einer aufliegenden Gasflasche 6. Diese ist mittels der
Spanngurte 7 an den Körpern 1 befestigt. Dabei sind die Spanngurte 7 durch die
beiden in den Körpern angeordneten Kanäle geführt, wobei in Fig. 3 lediglich die
Kanäle 2 sichtbar sind.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Sicherung von Einzelbehältern, insbesondere von Behältern mit
im wesentlichen zylindrischer Form, beim Transport, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung einen im wesentlichen quaderförmigen Körper (1) mit einem
vorzugsweise V- oder U-förmigen Einschnitt zum Aufliegen des Behälters (6)
umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1)
zumindest zwei, vorzugsweise symmetrisch im Körper angeordnete Kanäle (2, 3)
zur Aufnahme eines flexiblen Befestigungsmittels (7) aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel (γ) zwischen den Schenkelflächen (4, 5) des im wesentlichen
V-förmigen Einschnitts des Körpers (1) zwischen 60° und 120°, vorzugsweise
zwischen 80° und 100° beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Körper (1) aus einem teilelastischen und/oder thermoplastischen Material, vor
zugsweise aus expandiertem Polyethylen (EPE) gefertigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einschnitthöhe (E) zumindest die halbe Höhe (H) des Körpers beträgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite (B) des Körpers mindestens das Dreifache der Höhe (H) des Körpers
aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Kanäle (2, 3) am zum Einschnitt gerichteten Kanalende im Querschnitt
erweitern.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
flexiblen Befestigungsmittel (7) beim Transport des Behälters (6) im wesentlichen
kreisförmig um den Behälter (6) und durch die Kanäle (2, 3) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kanäle (2, 3) einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ecken und Kanten des Körpers (1) und/oder insbesondere der Einschnitt im
Sattelbereich der Schenkelflächen (4, 5) abgerundet sind.
11. Verwendung von Vorrichtungen nach einem der vorangehenden Ansprüche zum
Transport von Behältern, insbesondere von Gasflaschen (6), in Personenkraft
wagen oder Kleintransportern.
12. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein
Distanzhalter zwischen Transportraumklappe und Transportraumrahmen zur
Belüftung des Transportraumes in Verbindung mit einem elastischen Mittel zur
Zugbeanspruchung der Transportraumklappe gegen ein ungewolltes Bewegen
eingesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996137714 DE19637714A1 (de) | 1996-09-16 | 1996-09-16 | Transportsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996137714 DE19637714A1 (de) | 1996-09-16 | 1996-09-16 | Transportsicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19637714A1 true DE19637714A1 (de) | 1997-04-30 |
Family
ID=7805793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996137714 Withdrawn DE19637714A1 (de) | 1996-09-16 | 1996-09-16 | Transportsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19637714A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10216988A1 (de) * | 2002-04-16 | 2003-10-30 | Rene Stern | Versorgungsbox |
| DE10331044A1 (de) * | 2003-07-09 | 2005-02-10 | Truma Gerätetechnik GmbH & Co. | Haltevorrichtung für einen Behälter und für eine Füllstandsmesseinrichtung |
| EP1880899A1 (de) * | 2006-07-14 | 2008-01-23 | Lastrådgivaren Lundgren AB | Fracht-Wiege |
-
1996
- 1996-09-16 DE DE1996137714 patent/DE19637714A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10216988A1 (de) * | 2002-04-16 | 2003-10-30 | Rene Stern | Versorgungsbox |
| DE10331044A1 (de) * | 2003-07-09 | 2005-02-10 | Truma Gerätetechnik GmbH & Co. | Haltevorrichtung für einen Behälter und für eine Füllstandsmesseinrichtung |
| DE10331044B4 (de) * | 2003-07-09 | 2007-01-04 | Truma Gerätetechnik GmbH & Co. | Haltevorrichtung für einen Behälter und für eine Füllstandsmesseinrichtung |
| EP1880899A1 (de) * | 2006-07-14 | 2008-01-23 | Lastrådgivaren Lundgren AB | Fracht-Wiege |
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