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DE10036582A1 - Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren,insbesondere Pferden,in einem Transportmittel - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren,insbesondere Pferden,in einem Transportmittel

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DE10036582A1
DE10036582A1 DE2000136582 DE10036582A DE10036582A1 DE 10036582 A1 DE10036582 A1 DE 10036582A1 DE 2000136582 DE2000136582 DE 2000136582 DE 10036582 A DE10036582 A DE 10036582A DE 10036582 A1 DE10036582 A1 DE 10036582A1
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DE
Germany
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animal
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transport
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Martin Boeck
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Boeck Martin 86497 Horgau De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren (1), insbesondere Pferden, in einem Transportmittel (2). Die bekannten Vorrichtungen bieten den Tieren beim Transport keinen ausreichenden Schutz vor Verletzungen. Insbesondere besteht beim Bremsen die Gefahr, daß die Vorderbeine des Tieres einknicken und dabei brechen. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung bereitzustellen, bei der die Tiere beim Transport und insbesondere auch bei Unfällen vor Verletzungen geschützt werden, wird dadurch gelöst, daß die Vorrichtung eine flexible Rumpfstütze (3) zum Stützen des Tierrumpfes (4) sowie Befestigungsmittel (5, 11) zur Befestigung der Rumpfstütze (3) am Transportmittel (2) aufweist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren, insbesondere Pferden, in einem Transportmittel.
Aus dem Stand der Technik sind Transportmittel zum Transport von Pferden bekannt. Das deutsche Gebrauchsmuster Nr. 71 21 249 beschreibt beispielsweise einen Transportanhänger für Pferde, in dem die Pferde beim Transport quer zur Fahrtrichtung stehen können und durch einen Halterahmen gesichert sind. Bei dem Halterahmen handelt es sich um ein Rohrgerüst, welches auf die jeweilige Körpergröße des Pferdes einstellbar ist und der Körperform der Pferde angepaßt ist. Das Rohrgerüst umfaßt insbesondere zwei horizontal zum Boden des Transportanhängers verlaufende Querstangen, welche jeweils unmittelbar vor und hinter dem Rumpf des Pferdes verlaufend im Transportanhänger angebracht sind. Derartige Querstangen sind als sogenannte Panikstangen bekannt und sollen einen sicheren Transport des Pferdes gewährleisten.
Um die Pferde während des Transports vor Verletzungen zu schützen, sind die bekannten Transportvorrichtungen in der Regel im Innenraum mit Polsterungen versehen. Derartige Polsterungen sind beispielsweise in der Schrift GB 357 643 beschrieben. Ferner ist aus der FR 2 484 959 ein Transportwagen für Tiere bekannt, welcher in seinem Innenraum mit einem aufblasbaren Balg oder einem Kissen ausgestattet ist, welches ähnlich wie bei einem Airbag eines Kraftfahrzeugs das Pferd vor Verletzungen bei einem Aufprall des Wagens vor Verletzungen schützen soll. Eine weitere Vorrichtung zum Transport von Tieren ist in der WO 95/19896 beschrieben, welche ebenfalls mit vor und hinter dem Tier angeordneten Panikstangen sowie mit Polsterungen an den Innenseiten der Wände des Transportcontainers ausgestattet ist.
Die bekannten Vorrichtungen zum Transport von vierbeinigen Tieren, insbesondere Pferden, sind nicht entsprechend ausgestattet, um den Tieren bei einem Unfall Schutz vor ernsthaften Verletzungen zu bieten. Insbesondere bei Pferdetransportanhängern können starke Bremskräfte bei einem Aufprall der Transportvorrichtung zu schwerwiegenden Verletzungen der Pferde führen. Die häufigsten Verletzungen stellen dabei Brüche der Vorderläufe des Pferdes dar, weil die starken Bremskräfte durch die Vorderläufe aufgefangen werden müssen. Dies führt meist dazu, daß das Pferd in den Vorderläufen einknickt und sich dabei die Vorderläufe bricht.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren in einem Transportmittel zur Verfügung zu stellen, welche die Tiere beim Transport und insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen schützt.
Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 sowie durch einen Transportcontainer mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 11. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Seitenansicht eines Containers zum Transport von vierbeinigen Tieren, insbesondere Pferden, wobei zur Verdeutlichung eine Seitenwand des Containers nicht dargestellt ist;
Fig. 2 Draufsicht auf einen Pferdetransportwagen mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren, wobei zur besseren Darstellung das zu transportierende Pferd nicht dargestellt ist;
Fig. 3 Seitenansicht des Pferdetransportwagens von Fig. 2, wobei zur Verdeutlichung eine Seitenwand des Transportwagens nicht gezeigt ist;
Fig. 4 Seitenansicht des Transportcontainers von Fig. 1, ausgestattet mit einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 5 Seitenansicht des Transportcontainers von Fig. 1, ausgestattet mit einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 1 zeigt einen Container 10 zum Transport von Pferden 1, wobei zur Verdeutlichung die dem Betrachter zugewandte Seitenwand des Containers 10 nicht dargestellt ist, wodurch das Innere des Containers 10 sichtbar wird.
Der Container 10 wird zum Transport von Pferden 1 auf einem Transportwagen (hier nicht dargestellt) angeordnet. Ein derartiger Container 10 kann jedoch auch zum Transport von Tieren 1 beispielsweise in oder auf einem Eisenbahnwaggon oder in einem Flugzeug verwendet werden.
Der Container 10 umfaßt im wesentlichen einen Boden 7, vier zum Boden 7 senkrecht stehende Seitenwände 12 sowie ein parallel zum Boden 7 verlaufendes Dach 13. Das Pferd 1 steht im Innenraum des Containers 10 auf dem Boden 7, wobei in der Regel die Längsrichtung des Pferdes 1 in Fahrtrichtung des Transportwagens zeigt. Das Pferd 1 kann jedoch auch quer zur Fahrtrichtung des Transportwagens stehen.
Im Innern des Containers 10 ist eine Vorrichtung zur Sicherung des Pferdes 1 angebracht, welche eine flexible Rumpfstütze 3 sowie Befestigungsmittel 5, 11 zur Befestigung der Rumpfstütze 3 an den Seitenwänden 12 des Containers 10 umfaßt. Die flexible Rumpfstütze ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 als flächiges Gebilde ausgebildet, welches am Rumpf 4 des Pferdes 1 anliegend angeordnet ist. Das flächige Gebilde 3 ist dabei aus einem flexiblen und reißfesten Material, beispielsweise einem Textilgewebe oder Leder, gefertigt. Zur Befestigung der Rumpfstütze 3 an der Innenseite des Containers 10 sind an der Peripherie des flächigen Gebildes 3 insgesamt sechs Riemen 5 angenäht. Die Riemen 5 sind aus demselben Material wie das flächige Gebilde 3. Die Riemen 5 sind also an ihrem einen Ende 5b fest mit der Rumpfstütze 3 verbunden. An ihrem anderen Ende 5a sind Gurtschnallen 11 angebracht. Die Gurtschnallen 11 dienen zur Befestigung der Riemen 5 an der Innenseite von zwei sich gegenüberliegenden Seitenwänden 12 des Containers 10.
Fig. 2 zeigt einen Transportwagen 2 zum Transport von Tieren 1, welcher im Innenraum des Transportwagens 2 mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren 1 ausgestattet ist. Wie in dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 umfaßt die Sicherungsvorrichtung eine flexible Rumpfstütze 3 aus einem flächigen Gebilde, an dessen Peripherie sechs Riemen 5 angeordnet sind. Die Riemen 5 sind im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 einstückig zum flächigen Gebilde 3 ausgebildet. An ihrem äußeren Ende 5a sind die Riemen 5 mittels Gurtschnallen 11 an Gurtschienen 6 befestigt. Jedem Riemen 5 ist dabei eine Gurtschiene 6 zugeordnet.
Wie in Fig. 3 gezeigt, sind die Gurtschienen 6 jeweils an zwei sich gegenüberliegenden Seitenwänden 12 des Containers 10 angeordnet und stehen vertikal zum Boden 7. Die Gurtschienen 6 sind bezüglich des Bodens 7 in Längsrichtung des Transportwagens 2 verschiebbar angeordnet. Durch die verschiebbare Anordnung der Gurtschienen 6 kann deren gegenseitiger Abstand in Längsrichtung der Länge des Pferdes 1 angepaßt werden. Die Gurtschienen 6 weisen bevorzugt einen U-förmigen Querschnitt auf. In jeder der Schienen 6 ist ein in vertikaler Richtung zum Boden 7 verschiebbarer Befestigungsschlitten 14 angeordnet. Die Befestigungsschlitten 14 sind durch Verriegelungsmittel in einem gewünschten Abstand zum Boden 7 festklemmbar. Die äußeren Enden 5a der Riemen 5 sind jeweils durch Gurtschnallen 11 an einem Befestigungsschlitten 14 befestigt.
Die Position der verschiebbaren Gurtschienen 6 sowie der Abstand der verschiebbaren Befestigungsschlitten 14 zum Boden 7 wird dabei so eingestellt, daß die flexible Rumpfstütze 3 zumindest in einem Teilbereich am Rumpf 4 des Pferdes 1 anliegt. Bevorzugt wird die Rumpfstütze 3 so angeordnet, daß sie in dem Teilbereich des Rumpfes 4 anliegt, der dem Boden 7 zugewandt ist. Die Rumpfstütze 3 ist aus einem flexiblen Material gefertigt, und paßt sich so der Form des Tierrumpfes 4 an. Da die Rumpfstütze 3 über die Befestigungsmittel 5, 11 fest mit dem Transportmittel 2 verbunden ist und unter leichtem Druck am Tierrumpf 4 anliegt, wird der Tierrumpf 4 gestützt. Auf diese Weise verhindert die Rumpfstütze 3 bei starken Beschleunigungen oder bei einem Aufprall des Transportwagens 2, daß die Beine 8 des Pferdes 1 einknicken und brechen können.
Die verschiebbare Anordnung der Gurtschienen 6 und der Befestigungsschlitten 14 gewährleistet, daß die flexible Rumpfstütze 3 so am Pferd angebracht werden kann, daß die Sicherungsvorrichtung für das Pferd 1 möglichst bequem ist und das Pferd in seiner Bewegungsfreiheit nur wenig einschränkt. Zweckmäßiger Weise kann die Rumpfstütze 3 auch in leichtem Abstand zum Tierrumpf 4 angeordnet werden, wodurch die Bewegungsfreiheit des Pferdes in keiner Weise beeinträchtigt wird. Die Sicherungsvorrichtung erfüllt dennoch bei einem Aufprall ihren Zweck, da das Pferd 1 dann zwar leicht mit den Läufen 8 einknickt, jedoch ein weiteres Einknicken und damit ein Brechen der Läufe 8 verhindert wird.
Fig. 4 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1. Bei dieser ist die flexible Rumpfstütze 3 als Gurt ausgebildet, welcher unterhalb des Tierrumpfes 4 verläuft und mit Gurtschnallen 11 an zwei sich gegenüberliegenden Seitenwänden 12 des Containers 10 befestigt ist. Der Gurt 3 kann dabei in Längsrichtung zum Pferd 1 verlaufen oder aber auch in Querrichtung aufgespannt sein. Ist der Gurt wie in Fig. 4 gezeigt in Längsrichtung aufgespannt, so verläuft er sowohl zwischen den beiden Vorderläufen 8a als auch den beiden Hinterläufen 8b. Andernfalls verläuft der Gurt 3 zwischen den Vorderläufen 8a und den Hinterläufen 8b.
In beiden Fällen stellt jedenfalls der Gurt 3 eine flexible Rumpfstütze 3 zum Stützen des Tierrumpfes 4 bei einem Aufprall des Transportwagens 2 dar. Zum Anpassen des Gurtes 3 an die Größe des Pferdes 1 sind die Befestigungsmittel 11 an den Innenseite der Seitenwände 12 höhenverstellbar ausgebildet.
In einem weiteren, in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt die Rumpfstütze 3 den Tierrumpf 4 voll umfänglich. Hierzu ist die Rumpfstütze 3 als flächiges Gebilde ausgebildet, welches so um den Tierrumpf 4 gelegt wird, daß dieser in vollem Umfang umschlossen ist. Die Enden des flächigen Gebildes werden dabei durch geeignete Mittel, beispielsweise einem Klettverschluß oder durch Druckknöpfe zusammengehalten, so daß die Rumpfstütze 3 eng am Tierrumpf 4 anliegt. Die Befestigung der Rumpstütze erfolgt in der beschriebenen Weise durch Riemen 5 und Schnallen 11 an der Innenseite des Dachs 13 und/oder an den Seitenwänden 12.
Diese Ausführungsform weist gegenüber den in den Fig. 1 und 4 gezeigten Ausführungsbeispielen den Vorteil auf, daß dem Pferd 1 beim Transport zusätzlich ein seitlicher Halt geboten wird.
Anhand der beschriebenen Ausführungsbeispiele erkennt der Fachmann, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Sicherung von Tieren vielfältig einsetzbar ist. So ist die beschriebene Vorrichtung nicht auf den Transport von Pferden beschränkt, sondern kann beim Transport von anderen vierbeinigen Tieren eingesetzt werden. Ferner kann die Vorrichtung in Transportmitteln zum Einsatz kommen, in denen mehrere Tiere neben- oder hintereinander angeordnet sind. Hierbei kann für jedes Tier eine eigene Sicherungsvorrichtung verwendet werden.

Claims (11)

1. Vorrichtung zur Sicherung von vierbeinigen Tieren (1), insbesondere Pferden, in einem Transportmittel (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine flexible Rumpfstütze (3) zum Stützen des Tierrumpfes (4) sowie Befestigungsmittel (S. 11) zur Befestigung der Rumpfstütze (3) am Transportmittel (2) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rumpfstütze (3) als Gurt ausgebildet ist, welcher an der Unterseite des Tierrumpfes (4) verläuft und mit Gurtschnallen (11) am Transportmittel (2) befestigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rumpfstütze (3) als flächiges Gebilde ausgebildet ist, welches am Tierrumpf (4) anliegend angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (5) von mindestens zwei Riemen gebildet werden, welche an ihrem einen Ende (5a) an der Rumpfstütze (3) befestigt sind und an ihrem anderen Ende (5b) mit Riemenschnallen (11) am Transportmittel (2) befestigt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Riemen (5) am Transportmittel (2) in dessen Innenraum Gurtschienen (6) mit darin verschiebbaren Befestigungsschlitten vorgesehen sind, an denen die Riemen (5) mit Riemenschnallen (11) lösbar befestigt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtschienen (6) bezüglich des Bodens (7) des Transportmittels (2) horizontal in Längsrichtung des Tieres (1) verschiebbar sind und die Befestigungsschlitten in den Gurtschienen (6) in vertikaler Richtung verschiebbar und in einer der Größe des Tieres (1) angepaßten Stellung verriegelbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rumpfstütze (3) den Rumpf (4) des Tieres in vollem Umfang umfaßt.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei einer starken Beschleunigung des Transportmittels (2) ein Einknicken der Beine (8) des Tieres (1) verhindert.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rumpfstütze (3) aus einem Textilgewebe, einer flächigen Kunststoffbahn oder aus Leder gefertigt ist.
10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Transportmittels (2) unmittelbar vor und hinter dem Tier (1) horizontal zum Boden (7) des Transportmittels (2) verlaufende Stangen (9) angeordnet sind, die in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verschiebbar sind zum Anpassen ihres gegenseitigen Abstands und ihres Abstands zum Boden (7) an die Größe des Tieres (1).
11. Container (10) zum Transport von vierbeinigen Tieren (1), insbesondere Pferden, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Vorrichtung zur Sicherung des Tieres nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgestattet ist.
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