DE1963605B - Hangevorrichtung fur einen Rohrstrang - Google Patents
Hangevorrichtung fur einen RohrstrangInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Hängevorrichtung für Innenring bestehen. Dadurch ist es möglich, Materia-
einen Rohrstrang in einem Bohrloch mit einer Halte- lien üblicher Qualität zu verwenden und die für die
rung, die eine Absetzschulter aufweist. radiale Bewegung der Halterung erforderliche Kraft
Die bekannten Hängevorrichtungen für einen in gering zu halten.
der Verrohrung eines Bohrloches aufzuhängenden 5 Weitere Vorteile des Gegenstandes der Erfindung
Rohrstrang, wie sie insbesondere bei Unterwasser- ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der
bohrungen verwendet werden, besitzen als Halterung zugehörigen Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes
für den einzuhängenden weiteren Rohrstrang eine Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebil-
Absetzschulter, die den Innendurchmesser der Ver- deten Hängevorrichtung dargestellt ist. In den Zeich-
rohrung in beträchtlichem Ausmaß verringert. Da- io nungen zeigt
durch wird es notwendig, das Bohrloch mit Unter- F i g. 1 einen Rohrstrang, dessen Hängevorrichtung
schneidungen herstellenden Bohrgeräten auszubohren, sich in seiner entspannten äußeren Lage befindet im
bevor ein Rohrstrang des gewünschten Durchmessers Längsschnitt,
durch die Verrohrung in das Bohrloch abgesenkt Fig. 2 denselben Rohrstrang mit radial nach innen
und an der Verrohrung aufgehängt werden kann. 15 bewegter Halterung,
Wenn auf die Erweiterung des Bohrloches verzichtet Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1,
wird, können nur Rohrstränge mit beträchtlich klei- Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus Flg. 2,
nerem Durchmesser durch die Verrohrung in das F i g. 5 einen Rohrstrang mit einer abgewandelten
Bohrloch abgesenkt werden. Ausführungsform einer Halterung, die sich in ihrer
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 20 äußeren entspannten Lage befindet, im Längsschnitt,
Hängevorrichtung für einen Rohrstrang zu schaffen, F i g. 6 denselben Rohrstrang mit radial nach innen
die den Innendurchmesser nicht mehr verringert. gedrückter Halterung.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zu- Der dargestellte Rohrstrang ist insbesondere geeiggrunde,
die Nachteile des Standes der Technik zu net zur Anwendung beim Bohren von Unterwasserbeseitigen.
35 bohrlöchern. Diese können entweder von einer auf
Ausgehend von den bekannten Hängevorrichtun- den Meeresboden aufgesetzten Bohrplattform oder
gen für einen Rohrstrang in einem Bohrloch mit einer von einem auf dem Wasser schwimmenden Bohr-Halterung,
die eine Absetzschulter aufweist, wird die Ponton aus gebohrt werden. Zum Zweck einer besder
Erfindung zugrundeliegende Aufgabe dadurch ge- seren Übersichtlichkeit sind die bekannten, üblicherlöst,
daß die Absctzschulter der Halterung außerhalb 30 weise in das Bohrloch eingebrachten und am Meeresdes
Rohrstranginnenprofils angeordnet und eine Ver- boden vorgesehenen Einrichtungen in der Zeichnung
Stellvorrichtung für die radiale Bewegung der Halte- nicht enthalten,
rung vorgesehen sind. In dem dargestellten Beispiel ist ein Rohrstrang 10
rung vorgesehen sind. In dem dargestellten Beispiel ist ein Rohrstrang 10
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der in einen diesen umgebenden, hier nicht dargestellten
Hängevorrichtung wird erreicht, daß die Halterung in 35 Rohrstrang eingebracht, von dem er über eine Abihrer
Ausgangslagc, in der sie noch nicht zum Tragen setzschulter oder auf andere geeignete Weise getraeines
weiteren Rohrstranges oder eines anderen Ge- gen wird. Der Rohrstrang 10 hat eine nach unten
rätes benötigt wird, eine Verringerung des nutzbaren geneigte Absetzfläche 11, die an der Absetzschulter
Innendurchmessers des Rohrstranges nicht mehr be- des diesen Rohrstrang 10 umgebenden Rohrstranges
wirkt. Dadurch ist es beispielsweise möglich, Bohr- 40 anliegt und in dieser Lage durch einen äußeren, gewerkzeuge
mit einem größeren Durchmesser als bis- schlitzten Haltering 12 festgehalten wird. Innerhalb
her durch die Verrohrung in das Bohrloch abzu- des Rohrstranges 10 sind in mehrere, in bestimmtem
senken. Außerdem kann der Außendurchmesser des Längsabstand voneinander angeordnete Ringnuten 14
in die Verrohrung einzuhängenden weiteren Rohr- jeweils sich federnd zusammenziehende, geschlitzte
Stranges wesentlich größer sein als bei den bisher be- 45 Halteringe 13 eingesetzt. Diese dienen jedoch nur
kannten Hängevorrichtungen. zum Befestigen bestimmter in den Rohrstrang 10 ein-
Bei einer praktischen Ausführungsform der erfin- gebrachter Vorrichtungen und gehören nicht zum
dungsgemäß ausgebildeten Hängevorrichtung wird als Gegenstand der Erfindung.
Halterung zweckmäßig ein geschlitzter Ring verwen- In den Rohrstrang 10 ist ein geschlitzter Ring 15
det, der soweit in radialer Richtung nach innen ge- 50 eingesetzt, der sich federnd auseinanderdrücken läßt
drückt werden kann, bis seine Absetzschulter dem und dessen Innendurchmesser in der anfangs einge-
Durchmesser des aufzuhängenden Rohrstranges oder nommenen ausgespreizten Lage im wesentlichen
eines anderen Gerätes entspricht. Wird ein weiterer gleich oder nur geringfügig kleiner ist als der kleinste
Rohrstrang auf diese Weise angehängt, so kann er Innendurchmesser des Rohrstranges 10 selbst. Die-
anschließend einzementiert werden, wobei sich der 55 ser geschlitzte Ring 15 ist in einem längsgestreckten
dazu erforderliche Flüssigkeitsstrom um die nach Raum 16 angeordnet, der zwischen einem oberen
innen gedrückte Halterung herumführen laßt, bis die Rohrstrangteil 18 und einem an diesem über ein Ge-
dazu dienenden Leitungen verschlossen werden müs- winde befestigten unteren Rohrstrangteil 17 liegt. Wie
sen. Das geschieht durch Geräte bekannter Art, die nachfolgend noch beschrieben wird, läßt sich der ge-
nicht in den Bereich der Erfindung fallen. 60 schlitzte Ring 15 zusammenziehen oder zusammen-
Die erfindungsgemäß ausgebildete Halterung läßt drücken, so daß er von der inneren Rohrstrangwand
sich in ihrer nach innen gedrückten Lage verriegeln. 19 aus in seitlicher Richtung nach innen in den Rohr-
Die Verstellvorrichtung für die radiale Bewegung der raum hineinreicht und dabei eine feste Auflage bildet,
Halterung kann hydraulisch betätigt werden. auf der ein hier nicht dargestellter Bohrlochkopf oder
Um die Beanspruchung der Halterung beim Zu- 65 ein anderer Rohrstrang aufgehängt werden kann,
sammendrücken möglichst gering zu halten, kann sie Die beiden Rohrstrangteile 17 und 18 bilden einen
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aus mehreren Ringraum 29 dadurch, daß der untere Rohrstrangteil
Bauteilen, beispielsweise einem Außenring und einem 17 in einem bestimmten Abstand von der zylindri-
3 4
sehen Wandung 22 des oberen Rohrstrangteils 18 Iungen befinden und in der der Innendurchmesser des
einen zylindrischen Ringrand 21 aufweist; letzterer Ringes 15 nicht oder nur ein wenig kleiner ist als der
grenzt an ein nach innen gerichtetes zylindrisches kleinste Innendurchmesser des Rohrstranges 10. Da
Kopfstück 23, das bis zur inneren Wandung 22 des sich die einzelnen Halteringe 13 selbsttätig in ihre
oberen Rohrstrangteils 18 reicht. Der obere Teil 24 5 entsprechenden Ringnuten 14 hinein ausdehnen, wenn
des Ringrandes 21 bildet eine Anschlagfläche, gegen irgendwelche Gegenstände an sie anstoßen, läßt das
die die Unterseite 25 des Ringes 15 stößt und auf der Fehlen einer jeglichen Querschnittsbeschränkung das
diese in seitlicher Richtung gleiten kann. Der obere Einbringen einer Bohreinrichtung, wie z. B. von
Rohrstrangteil 18 weist gegenüberliegend eine An- Schlagbohrern und Schrämköpfen geeigneter Größe
schlagfläche 26 auf, an der die Oberseite 27 des ge- ίο ohne weiteres zu, und zwar auch durch den Ring 15
schlitzten Ringes 15 gleitend anliegt. hindurch. Dieser hat einen viel größeren Durchmesser
Wie bereits gesagt, befindet sich der geschlitzte als die von ihm nach dem Hineindrücken in den
Ring IS anfangs in seiner in den Fig. 1 und 3 ge- Innenraum des Rohrstranges 10 gebildete Absetzzeigten
ausgespreizten Lage, in der er fast vollständig schulter, so daß die durch den Rohrstrang 10 hinaußerhalb
des durch die Rohrstrangwand 19 begrenz- 15 durch eingebrachten Bohrgeräte einen dem Durchten
Rohrraumes liegt. Der Ring 15 wird von einem messer des anschließenden das Bohrloch einzuhän-Druckring
28 umfaßt, der in seiner Ausgangslage von genden Rohrstranges entsprechenden Durchmesser
unten her angreift und innerhalb des oberen Teils des haben können. Wenn z. B. der Bohrdurchmesser für
Ringraumes 29 liegt. Der Druckring 28 hat einen den Rohrstrang etwa 42,1 cm beträgt und eine Abnach
innen gerichteten oberen Ringansatz 30, der in 20 setzschulter mit einem Innendurchmesser von etwa
eine um den ganzen Umfang des Ringes 15 laufende 40,2 cm gebildet wird, so würde diese Absetzschulter,
äußere Ringnut 31 eingreift. Der untere Teil 32 des wenn sie von Anfang an vorhanden wäre, das AusRinges
15 liegt innerhalb einer am Umfang des bohren des Bohrloches von dem erforderlichen
Druckringes 28 verlaufenden Ringnut 33. Eine Durchmesser nur bis zu einer für etwa 34-cm-Rohr-Schrägfläche
34 der äußeren Ringnut 31 ist nach oben 25 stränge geeigneten Größe zulassen, falls nicht der
und nach außen schräg geneigt und dient als Auflage Bohrlochdurchmesser durch eine anschließende Unfür
eine entsprechend geneigte Schrägfläche 35 des terschneidebohrung vergrößert oder die das Bohr-Ringansatzes
30 des Druckringes 28. In ähnlicher gerät bedienende Person gezwungen sein soll, einen
Weise ist eine Schrägfläche 36 der inneren Ringnut 33 kleineren Rohrstrang als einen mit dem erforderlichen
des Druckringes 28 nach oben und nach außen hin 30 Durchmesser von etwa 34 cm einzubringen. Im vorgeneigt,
wobei sie als Auflage für eine entsprechende liegenden Fall kann der Innendurchmesser des Ringes
äußere Schrägfläche 37 am geschlitzten Ring 15 dient. 15 in seiner Ausgangslage z. B. etwa 41,9 cm betra-Der
Ring 15 geht oberhalb seiner als Auflagefläche gen, was das Einbringen eines Bohrwerkzeuges gedienenden
Schrägfläche 34 in eine nach oben gerich- eigneter Größe mit einem darüber angeordneten
tete Anschlagschulter 38 über, die das untere Ende 35 Räumwerkzeug von etwa 41,3 cm erlaubt. Dieses
einer sich in Längsrichtung erstreckenden Fläche 39 schafft ein Bohrloch, das groß genug ist, um einen
von kleinerem Durchmesser als dem Außendurch- Rohrstrang in der gewünschten Größe von etwa
messer der Anschlagschulter 38 bildet. 34 cm einzubringen.
Zum Zusammendrücken des Ringes 15 wird der Wenn die das Bohrgerät bedienende Person den
Druckring 28 am crsteren entlang nach oben gescho- 40 Rohrstrang zum Einbringen vorbereitet hat, wird von
ben. Diese Verschiebung wird durch die hydraulische der Bohrplattform oder dem Bohr-Ponton aus Druck-Betätigung
eines Ringkolbens 40 erreicht, der im flüssigkeit durch die Leitung 41 und den Durchlaß 42
Ringraum 29 unterhalb des Druckringes 28 angeord- über die sich in Längsrichtung erstreckende Drucknet
ist und nach oben verschoben werden kann. Der leitung 43 und über den Einlaß 44 in den unteren Teil
Ringkolben 40 liegt zwar an der Unterseite des 45 des Ringraumes 29 gedrückt. Hierdurch wird der
Druckringes 28 an, stellt jedoch ein besonderes Bau- Ringkolben 40 nach oben verschoben, womit er den
teil dar. Von einem Bohrgestcll oder einem Bohr- Druckring 28 nach oben und gegen den Ring 15
Ponton wird durch eine geeignete Leitung 41 Druck- drückt. Dieser wird dabei so weit nach innen zusamflüssigkeit
in den Durchlaß 42 des Rohrstranges 10 mengedrückt, daß sein oberer Ringansatz 30 hinter
eingespeist. Der Durchlaß 42 steht mit einer sich in 50 der Anschlagschulter 38 aufliegt. Zur gleichen Zeit
Längsrichtung erstreckenden Druckleitung 43 in Ver- liegt eine Innenfläche 50 des Ringansatzes 30 hinter
bindung, die in einen Einlaß 44 am unteren Teil des der Fläche 39 oberhalb der Anschlagschulter38. Eine
Ringraumes 29 mündet. Ein Austreten der Druck- untere Innenfläche 51 des Druckringes 28 liegt dabei
flüssigkeit nach oben hinter den Ringkolben 40 wird hinter einer Fläche 52 des Ringes 15 unterhalb seiner
durch einen äußeren, an diesem befestigten Dichtring 55 äußeren Ringnut 31. Die Fläche 39, die Innenflächen
45 verhindert, der gleitend und dichtend an der inne- 50 und 51 und die Fläche 52 erstrecken sich in Längsren
Wandung 22 des äußeren Rohrstrangteils 18 an- richtung und liegen parallel zur Rohrstrangachse, woliegt.
Ferner dient hierzu ein Dichtring 46, der in den bei sie ein Aufspreizen des Ringes 15 verhindern. Die
Ringrand 21 eingelassen ist und an der Innenfläche Anschlagschulter 38 sichert den Druckring 28 gegen
des Ringkolbens 40 gleitend und dichtend anliegt. Ein 60 eine Abwärtsbewegung. Eine Aufwärtsbewegung des
Austreten der Druckflüssigkeit vom Ringraum 29 aus Druckringes 28 unter der Wirkung des Ringkolbens
nach unten wird durch einen Dichtring 47 im Kopf- 40 wird durch das Anliegen des oberen Teils 53 des
stück 23 verhindert, der dichtend an der inneren Druckringes 28 am Rohrstrang 10 verhindert. Somit
Wandung 22 des oberen Rohrstrangteils 18 anliegt. wird eine feste Absetzschulter 54 geschaffen, die nach
Der Ring 15, der federnd aufweitbar und zusam- 65 unten hin geneigt sein kann und die durch den oberen
mendrückbar ist, nimmt in seiner Ausgangslage die Teil des Ringes 15 gebildet wird. Eine nach unten
in F i g. 1 dargestellte Lage ein, in der der Druckring weisende Innenfläche 55 des Ringes 15 ist ebenfalls
28 und der Ringkolben 40 sich in ihren unteren Stel- abgefast oder nach unten abgeschrägt, damit sich
nach oben durchgezogene Geräte nicht am Ring 15 festhaken können.
Nachdem der Ring 15 zusammengedrückt ist, wird ein Rohrstrang von gewünschtem Durchmesser in das
Bohrloch eingebracht, wobei dieser auf der schräg verlaufenden Absetzschulter 54 des Ringes 15 zur
Auflage kommt. Der dann über diesem Rohrstrang liegende Haltering 13 schnappt über diesem zusammen
und verhindert eine Aufwärtsbewegung desselben.
Nachdem ein solcher Rohrstrang in das Bohrloch eingebracht wurde, kann er jetzt in seiner Lage
zementiert werden. Es wird Spülflüssigkeit durch die Rohrstränge gepumpt, der Zement nachfolgt. Der
Flüssigkeitsstrom verläuft um den Rohrstrang herum und durch Durchlässe 60 im unteren Rohrstrangteil
17 nach oben. Die Durchlässe 60 stehen mit einer zwischen dem oberen Rohrstrangteil 18 und dem unteren
Rohrstrangteil 17 gebildeten Ringnut 61 in Verbindung, und von dieser aus gelangt die Flüssigkeit
durch Leitungen 62 und durch obere Öffnungen 63 in das Innere des Rohrstranges 10 oberhalb des Haltcringes
13 und unmittelbar oberhalb des Ringesl5.
Tm Anschluß an die auf hydraulischem Wege bewirkte Verschiebung des Druckringes 28 in seine
obere Lage, in der er den Ring 15 zusammengedrückt hat und in dieser Stellung festhält, wird der Flüssigkeitsdruck
in der Leitung 41, in den Durchlässen 42, den Druckleitungen 43, den Einlassen 44 und im
Ringraum 29 abgeschaltet, wobei der Ring 15 in seiner zusammengedrückten Stellung verbleibt und in
dieser verriegelt ist. Der Ringkolben 40 löst sich jetzt vom Druckring 28, und irgendein innerhalb des Ringraums
29 auf die Oberseite des Ringkolbens 40 wirkender Flüssigkeitsdruck kann nichts anderes bewirken
als eine Verschiebung des Ringkolbens 40 innerhalb des Ringraumes 29 nach unten; hierbei übt der
Ringkolben 40 auf den Druckring 28 keine Mitnehmerwirkung aus, so daß dieser in seiner oberen
verriegelten Stellung verbleibt.
Die in den F i g. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der zuvor genau beschriebenen
Ausführungsform. Jedoch ist der Ring 15 α in zwei Teile unterteilt, und zwar in einen geschlitzten
Außenring 70 und einen geschlitzten Innenring 71, die jeweils als Federringe und spreizbar ausgebildet
sind. Der Außenring 70 hat gegenüber dem Druckring 28 dieselbe Lage wie bei der zuvor beschriebenen
Ausführungsform, und der kleinste Innendurchmesser des Innenringes 71 ist ebenfalls der gleiche
wie bei der vorigen Ausführungsform. Der Außenring
70 und der Innenring 71 sind gegeneinander durch äußere Zähne 72 im Innenring 71 und durch mit diesen
in Eingriff stehende innere Zähne 73 des Außenringes 70 gegeneinander verriegelt, wobei die Zähne
72 und 73 in einem leicht nach oben gerichteten Neigungswinkel aneinander anliegen. Hierdurch ist eine
auf den Innenring 71 ausgeübte, nach unten wirkende Kraft bestrebt, diesen gegenüber dem Außenring 70
festzuhalten; während eine auf den Außenring 70 ausgeübte, nach oben wirkende Kraft bestrebt ist, diesen
am Innenring 71 festzuhalten. Eine auf dem Innenring
71 nach unten ausgeübte Kraft wird auf den Außenring 70 und durch diesen auf den als Anschlagschulter
dienenden Teil 24 am oberen Ende des unteren Rohrstrangtcils 17 übertragen.
In jedem Fall nehmen der Außenring 70 und der Innenring 71 in ihrer Ausgangslage eine zur Seite
nach außen ausgespreizte Stellung ein, wie sie in F i g. 5 dargestellt ist. Durch den Durchlaß 42 und die
Druckleitung 43 zugeführter Flüssigkeitsdruck bewirkt eine Verstellung des Ringkolbens 40 und des
Druckringes 28 nach oben, so daß der Außenring 70 und der Innenring 71, die beide in der gezeigten Weise
zusammengesetzt sind, in ihre innere Stellung zusammengedrückt werden. Im Bedarfsfall kann ein Rückschlagventil
80 in den Einlaß 44 eingesetzt werden, welches einen Ventilsitz 81 aufweist; gegen diesen
wird durch die Kraft einer schraubenförmigen Druckfeder 83 eine Ventilkugel 82 gedruckt. Eine unter
Druck stehende Flüssigkeit drückt die Ventilkugel 82 gegen die Kraft der Druckfeder 83 nach innen, so
daß die Flüssigkeit in den Ringraum 29 eintreten kann. Wenn die unter Druck stehende Flüssigkeit
jedoch bestrebt ist, den Ringraum 29 zu verlassen, wird die Vcntilkugel 82 des Rückschlagventils 80
gegen den Ventilsitz 81 gedrückt, wobei sie eine
zo Strömung in umgekehrter Richtung verhindert.
Durch die zweiteilige Ausführung des Ringes 15 α
in Form eines geschlitzten Außenringes 70 und eines geschlitzten Innenringes 71 wird die Beanspruchung
dieser Ringe herabgesetzt, so daß für diese übliches Material verwendet werden kann; dies liegt daran,
daß die zum Zusammendrücken jedes der Ringe erforderliche Kraft geringer ist als diejenige Kraft, die
zum Zusammendrücken eines einstückigen Absetzringes erforderlich ist, wie er in den Fig. 1 bis 4
beschrieben ist.
Claims (14)
1. Hängevorrichtung für einen Rohrstrang in einem Bohrloch mit einer Halterung, die eine Absetzschulter
aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Absetzschulter (54) der Halterung außerhalb des Rohrstranginnenprofils
angeordnet und eine Verstellvorrichtung für die radiale Bewegung der Halterung vorgesehen sind.
2. Hänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Halterung ein geschlitzter Ring (15; 15 a) vorgesehen ist.
3. Hänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Ring(15a) aus einem
Außenring (70) und einem mit diesem verbundenen Innenring (71) besteht.
4. Hänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Ring (15,15 a) federnd
zusammendrückbar ist.
5. Hänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung ein in axialer
Richtung verschiebbares Betätigungselement mit mindestens einer Druckfläche aufweist.
6. Hänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung eine mit
hydraulischem Druck beaufschlagte Kolben-Zylinder-Anordnung enthält.
7. Hänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstrang (10) an seinem unteren
Ende einen in diesen hineinreichenden, abnehmbaren Rohrstrangteil (17) mit einem äußeren
Ringrand (21) aufweist, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des
unteren Rohrstrangteils (18), und daß der zwischen dem Ringrand (21) und der inneren Wandung
(22) des unteren Rohrstrangteils (18) liegende Raum als Zylinderraum ausgebildet ist.
8. Hänger nach Anspruch 7, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Zylinderraum die Form eines Ringraumes (29) hat, und daß der Kolben als
Ringkolben (40) ausgebildet ist.
9. Hänger nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungselement
der Verstellvorrichtung ein Druckring (28) dient, und daß an der Außenseite des geschlitzten Ringes
(15,15 ä) und an der Innenseite des Druckringe«
(28) als Druckflächen dienende Schrägflächen (34, 35, 36, 37) vorgesehen sind.
10. Hänger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkolben (40) im oberen Teil
des Ringraumes (29) angeordnet ist.
11. Hänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (28) an seiner Innenseite
einen Ringansatz (30) aufweist.
12. Hänger nach den Ansprüchen 2 und 5, da-
durch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Ring (15,15 d) zur Rohrstrangachse parallele Flächen
(39, 52) aufweist.
13. Hänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstrang (10) im Bereich der
Halterung mit einer den oberhalb der Halterung liegenden Rohrraum mit dem unterhalb der Halterung
liegenden Rohrraum verbindenden Leitung (62), versehen ist.
14. Hänger nach den Ansprüchen 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (62)
durch den unteren Rohrstrangteil (18) geführt ist, und daß der in diesen hineinreichende abnehmbare
Rohrstrangteil (17) einen auf einer Seite mit der Leitung (62) und auf der anderen Seite mit
dem unterhalb der Halterung liegenden Rohrraum in Verbindung stehenden Durchlaß (60) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 528/140
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2510174A1 (de) * | 1974-03-11 | 1975-10-02 | Putch | Vorrichtung zur dichtung und verriegelung zwischen teilen eines bohrloches |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2510174A1 (de) * | 1974-03-11 | 1975-10-02 | Putch | Vorrichtung zur dichtung und verriegelung zwischen teilen eines bohrloches |
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