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DE19635083A1 - Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine - Google Patents

Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine

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Publication number
DE19635083A1
DE19635083A1 DE1996135083 DE19635083A DE19635083A1 DE 19635083 A1 DE19635083 A1 DE 19635083A1 DE 1996135083 DE1996135083 DE 1996135083 DE 19635083 A DE19635083 A DE 19635083A DE 19635083 A1 DE19635083 A1 DE 19635083A1
Authority
DE
Germany
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frame
drilling
drilling device
square tube
rack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996135083
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Nagel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996135083 priority Critical patent/DE19635083A1/de
Publication of DE19635083A1 publication Critical patent/DE19635083A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/083Cam, rack or like feed mechanisms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bohrgerät, bei dem eine Gesteinsbohrmaschine an einem ortsfest abgestützten Bohrgestell in Bohrrichtung vorschiebbar geführt ist.
Bei einem bekannten Bohrgerät dieser Art (DE 25 31 090 A1 ist eine Gesteinsbohr­ maschine auf einer Bohrlafette vorschieb- und zurückziehbar gelagert. Die Bohrlafette ist ihrerseits Bestandteil eines Bohrarmes, der quer verschieblich und schwenkbar an einem Bohrgestell angebracht ist, wobei das Bohrgestell mehrere Bohrarme tragen kann. Solche Bohrgeräte dienen hauptsächlich dem Tunnel- oder Streckenvortrieb.
Solche Bohrgeräte sind wenig dazu geeignet, Bohrungen in Mauerwerk oder Beton einzubringen, die von einem Graben aus das Einführen von Versorgungs- oder Entsor­ gungsleitungen in das Innere eines Bauwerkes ermöglichen sollen, da ein solches Bohrgerät nicht in dem vorbereiteten Graben untergebracht werden und dort arbeiten kann. Außerdem sind solche Bohrgeräte schwierig zu transportieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein leicht - auch von einer Bedienungsperson - trans­ portierbares und in Arbeitsstellung bringbares Bohrgerät zu schaffen, das Bohrungen auch knapp über der Sohle des Grabens herzustellen ermöglicht.
Diese Aufgabe ist bei einem Bohrgerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Bohrgestell ein im Querschnitt etwa rechteckiger, langgestreckter Rahmen ist, in dessen Innerem für die Gesteinsbohrmaschine eine sich in Bohrrichtung erstrecken­ de Führung und eine dazu parallele Zahnstange angeordnet ist, in die eine Vorschub­ einrichtung eingreift. In Arbeitsstellung des Bohrgerätes kann jede der vier Seiten des Rahmens dessen untere Seite bilden.
Ein derartiges Bohrgerät kann - erforderlichenfalls ohne nachher einzusetzende Füh­ rung mit Zahnstange und daran anzubringende Gesteinsbohrmaschine - an der Arbeits­ stelle in Stellung gebracht und dann dort betriebsbereit gemacht werden.
Falls ohne Umsetzen des Rahmens mehrere parallele Bohrungen hergestellt werden sollen, ist eine Ausgestaltung des Bohrgerätes vorteilhaft, bei der die Gesteinsbohr­ maschine in mindestens zwei zueinander parallele Schwenkstellungen im Inneren des Rahmens umsetzbar ist, indem die Führung und die Zahnstange gemeinsam mit der Gesteinsbohrmaschine an beiden Enden der Führung auf in den Endbereichen des Rahmens zu dessen Innerem weisenden Schwenkbolzen gelagert und in den Schwenkstellungen festlegbar sind.
Eine besonders einfache Konstruktion des Bohrgerätes ergibt sich dadurch, daß der Rahmen die Außenform eines Quaders aufweist und aus fest miteinander verbundenen Profilstählen besteht.
Falls die Führung als quadratisches Rohr mit auf einer Seite angebrachter Zahnstange ausgebildet ist, kann die Gesteinsbohrmaschine besonders einfach in ihren verschiede­ nen Schwenkstellungen festgelegt werden.
Letzteres kann vorteilhafterweise dadurch ermöglicht werden, daß in dem einen End­ bereich des Rahmens an diesem den dort vorgesehenen einen Schwenkbolzen minde­ stens teilweise umschließend eine der Form des quadratischen Rohres angepaßte Steckaufnahme vorgesehen ist, in die das zugewandte Ende des quadratischen Rohres in jeder Schwenkstellung einsteckbar ist. Die der Form des quadratischen Rohres angepaßte Form der Steckaufnahme kann ein Einstecken des quadratischen Rohres in um beispielsweise 90 oder 45 Winkelgrad gegeneinander versetzten Schwenkstel­ lungen des quadratischen Rohres ermöglichen.
Dabei kann die Festlegung des quadratischen Rohres in der Steckaufnahme dadurch gesichert werden, daß in dem der Steckaufnahme gegenüberliegenden Endbereich des Rahmens der andere Schwenkbolzen eine Querbohrung aufweist, in die ein Steckbol­ zen einführbar ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr anliegt und dessen Austreten aus der Steckaufnahme verhindert. Der eingeführte Steckbolzen dient dabei als Anschlag für das quadratische Rohr.
Die Funktion eines Anschlages kann der Steckbolzen auch bei einer Ausführung übernehmen, bei der in dem anderen Schwenkbolzen von der einen Querbohrung beabstandet eine weitere Querbohrung für die Aufnahme des Steckbolzens vorgese­ hen ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr anliegt und dessen Austreten aus der Steckaufnahme zwecks Schwenkens des quadratischen Rohres ermöglicht, aber ein Abgleiten des quadratischen Rohres von dem einen Schwenkbolzen im anderen Endbereich des Rahmens verhindert. Je nachdem, in welche Querbohrung der Steckbolzen eingeführt ist, ist das quadratische Rohr entwe­ der in der Steckaufnahme gehalten oder um die beiden Schwenkbolzen schwenkbar. Um auch einen Ausbau des quadratischen Rohres mit der Zahnstange aus dem Rahmen aufeinfache Weise zu ermöglichen, kann eine Ausbildung vorgesehen wer­ den, bei der die Länge des einen Schwenkbolzens und dessen Abstand von dem den anderen Schwenkbolzen tragenden Teil des Endbereichs des Rahmens so bemessen ist, daß bei nicht eingeführtem Steckbolzen das quadratische Rohr mit Zahnstange von dem einen Schwenkbolzen abzieh- und zwecks Ausbaus wegschwenkbar ist.
Falls die Gesteinsbohrmaschine manuell vorgeschoben werden soll, ist eine Ausgestal­ tung zweckmäßig, bei der die Vorschubeinrichtung ein in die Zahnstange eingreifendes Ritzel aufweist, das in einem längs Führung und Zahnstange beweglichen Tragorgan für die Gesteinsbohrmaschine auf einer zu den Zähnen der Zahnstange parallelen Welle gelagert ist, auf die mindestens einenends eine Ratsche aufsteckbar ist, die mittels eines schwenkbaren Hebels betätigbar ist. Der Rückzug der Gesteinsbohr­ maschine kann dabei entweder durch direktes, manuelles Schieben oder mittels der Vorschubeinrichtung bei Funktionsumkehr der Ratsche erfolgen.
Eine Festlegung des Rahmens in der Arbeitsstellung des Bohrgerätes kann erforderli­ chenfalls dadurch ermöglicht werden, daß die Profilstähle im vorderen Endbereich des Rahmens Bohrungen zur Aufnahme von Schrauben zur Befestigung des Rahmens an zu durchbohrendem Werkstoff, z. B. Mauerwerk oder Beton, aufweisen.
Eine andere Möglichkeit zur Festlegung des Rahmens in der Arbeitsstellung des Bohrgerätes besteht darin, daß sich in Längsrichtung des Rahmens erstreckende Profilstähle Bohrungen zur Aufnahme von Verankerungsstangen oder Schrauben zur Befestigung des Rahmens an unter diesem befindlichem Material, z. B. Erdreich oder Beton, aufweisen.
An dem Rahmen können auch die erforderlichen Bohrungen für diese beiden Arten seiner Festlegung in der Arbeitsstellung vorgesehen sein.
Das Bohrgerät nach der Erfindung kann auch zum Einbringen von Bohrungen unter einem von der Horizontalen oder der Vertikalen abweichenden Winkel eingesetzt werden. Zu diesem Zweck ist eine Ausgestaltung des Bohrgerätes zweckmäßig, bei der an dem in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens an dessen oberen oder unteren Teilen beidseits je zwei Stützhebel angelenkt sind, die anderenends eine Befestigungsplatte tragen, mittels derer der Rahmen unter einem Winkel an dem zu durchbohrenden Werkstoff durch Schrauben befestigbar ist, wobei die wirksame Länge jeweils eines Stützhebels durch ein darin vorgesehenes Langloch und entsprechende Verschraubung an dem Rahmen zur Änderung des Winkels veränderbar ist.
Um das Bohrgerät nach der Erfindung als komplette, einfach transportierbare Einheit auszugestalten, können an dem Rahmen Mittel zur Halterung von Zusatzteilen an­ gebracht sein.
So kann an dem oberen Teil des in Bohrrichtung hinteren Endbereichs des Rahmens ein aus zwei Rädern bestehendes Fahrwerk lösbar befestigt sein.
Ferner kann an dem Rahmen in dessen oberem Bereich mindestens eine Wasserwaa­ ge befestigt sein.
Schließlich können an dem Rahmen Halteaufnahmen für mindestens eine Bohrkrone oder ein Bohrwerkzeug angebracht sein.
Außerdem können an mindestens einem sich in Längsrichtung des Rahmens er­ streckendem Profilstahl Halterungen für Verankerungsstangen vorgesehen sein.
Falls naß gebohrt werden soll, kann an dem Rahmen ein Druckbehälter zur Aufnahme von Druckwasser zum Spülen der herzustellenden Bohrung befestigbar sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für das Bohrgerät nach der Erfindung in verschiedenen Stellungen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ansicht von rückwärts auf ein in einem Graben in Arbeits­ stellung befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohr­ maschine in ihrer linken Schwenkstellung befindet,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in ihrer rechten Schwenkstellung befindet und eine Bohrkrone gro­ ßen Durchmessers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 3 eine Ansicht von rückwärts auf ein auf einer Betonfläche stehen­ des Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in ihrer rechten Schwenkstellung befindet,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in ihrer linken Schwenkstellung befindet und eine Bohrkrone großen Durchmessers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines auf Erdreich vor einer Betonwand in Arbeitsstellung befindlichen Bohrgerätes, wobei eine Bohrkrone großen Durchmessers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in ihrer linken Schwenkstellung befindet und eine noch nicht in Ein­ griff befindliche Bohrkrone kleinen Durchmessers trägt,
Fig. 7 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in einer Mittelstellung befindet und eine Bohrkrone großen Durch­ messers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Bohrgerätes in Transportstellung mit allen daran gehalterten Zusatzteilen,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines auf einer Betonfläche stehenden Bohr­ gerätes, wobei die Führung mit Zahnstange von dem in Bohr­ richtung rückwärtigen Schwenkbolzen abgezogen und zwecks Ausbaus nach unten weggeschwenkt ist,
Fig. 10 eine Seitenansicht eines mittels Stützhebeln und einer Befesti­ gungsplatte vor einer Betonwand in Arbeitsstellung gebrachten Bohrgerätes, wobei die Gesteinsbohrmaschine eine gegenüber der Horizontalen ansteigende Bohrung in die Betonwand einge­ bracht hat,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines mittels Stützhebeln und einer Befesti­ gungsplatte vor einer Betonwand in Arbeitsstellung gebrachten Bohrgerätes, wobei die Gesteinsbohrmaschine eine gegenüber der Horizontalen abfallende Bohrung in die Betonwand einge­ bracht hat,
Fig. 12 eine Seitenansicht eines Bohrgerätes, in der einige Bereiche als Schnitt dargestellt sind, in vergrößertem Maßstab mit Darstellung der Festlegung der Gesteinsbohrmaschine in einer Schwenk­ stellung,
Fig. 13 einen Teilschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 12,
Fig. 14 einen Teilschnitt entlang der Linie B-B in Fig. 12,
Fig. 15 einen Schnitt entlang der Linie C-C in Fig. 12.
Das Bohrgerät weist einen quaderförmigen Rahmen 1 auf, der aus fest miteinander verbundenen Profilstählen 2 aufgebaut ist. Im Inneren des Rahmens 1 ist sich in dessen Längsrichtung und damit in Bohrrichtung erstreckend eine Führung in der Form eines quadratischen Rohres 3 angeordnet, auf dem auf einer seiner Seiten eine Zahn­ stange 4 befestigt ist. Das quadratische Rohr 3 mit Zahnstange 4 ist an beiden Enden auf je einem Schwenkbolzen 5, 6 gelagert, die an den Endbereichen des Rahmens 1 in dessen Inneres weisend befestigt sind. Längs des quadratischen Rohres 3 und der Zahnstange 4 ist ein Tragorgan 7 für eine Gesteinsbohrmaschine 8 vorschieb- und zurückziehbar gelagert. Dem manuellen Vorschieben des Tragorgans 7 mit darin aufgenommener Gesteinsbohrmaschine 8 dient eine Vorschubeinrichtung 9. Letztere weist ein Ritzel 10 auf, das in die Zahnstange 4 eingreift und auf einer Welle 11 starr gelagert ist. Die Welle 11 ist in dem Tragorgan 7 parallel zu den Zähnen der Zahn­ stange 4 drehbar gelagert. Auf das eine Ende der Welle 11 ist mittels eines Verbin­ dungsteiles eine Ratsche 12 aufgesteckt, die mittels eines schwenkbaren Hebels 13 betätigbar ist, so daß damit die Vorschubeinrichtung 9 betätigt werden kann.
Das quadratische Rohr 3 ist in seinen Schwenkstellungen dadurch festlegbar, daß das quadratische Rohr 3 mit seinem einen Ende in eine der Form des quadratischen Rohres 3 angepaßte Steckaufnahme 14 einsteckbar ist. Diese ist in dem in Bohr­ richtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens 1 an diesem den dort vorgesehenen Schwenkbolzen 5 teilweise umschließend vorgesehen. Der an dem Rahmen 1 in dessen in Bohrrichtung vorderen Endbereich vorgesehene Schwenkbolzen 6 weist eine Querbohrung 15 auf, in die ein Steckbolzen 16 einführbar ist. Daran liegt in dessen eingeführtem Zustand das in Bohrrichtung vordere Ende des quadratischen Rohres 3 an und verhindert dessen Austreten aus der Steckaufnahme 14. Der in dem in Bohr­ richtung vorderen Endbereich des Rahmens 1 vorgesehene Schwenkbolzen 6 weist beabstandet von der einen Querbohrung 15 eine weitere Querbohrung 17 auf, die näher an dem den Schwenkbolzen 6 tragenden Teil des Rahmens 1 liegt. In in die Querbohrung 17 eingeführtem Zustand dient der Steckbolzen 16 der Anlage des in Bohrrichtung vorderen Endes des quadratischen Rohres 3, dem dadurch ein Austreten aus der Steckaufnahme 14 zwecks Schwenkens des quadratischen Rohres 3 ermög­ licht wird, während ein Abgleiten des quadratischen Rohres 3 von dem Schwenkbol­ zen 5 in dem in Bohrrichtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens 1 verhindert wird. Bei in keine der Querbohrungen 15, 17 eingeführtem Steckbolzen 16 ist das quadrati­ sche Rohr 3 von dem in Bohrrichtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens vor­ gesehenen Schwenkbolzen 5 abzieh- und zwecks Ausbaus wegschwenkbar. Dazu ist in Abhängigkeit von der Länge des quadratischen Rohres 3 die Länge des einen, im in Bohrrichtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens 1 angeordneten Schwenkbol­ zens 5 und dessen Abstand von dem den anderen Schwenkbolzen 6 im in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens 1 tragenden Teil des Rahmens 1 entsprechend bemessen.
Ein im in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens 1 angeordneter Profilstahl 2 weist Bohrungen 18 zu Aufnahme von Schrauben zur Befestigung des Rahmens 1 an der zu durchbohrenden Betonwand auf. Außerdem weisen sich in Längsrichtung des Rahmens 1 erstreckende Profilstähle 2 weitere Bohrungen 19 zur Aufnahme von Verankerungsstangen 20 oder Schrauben zur Befestigung des Rahmens 1 an unter diesem befindlichem Erdreich oder Beton auf.
An dem Bohrgerät ist außerdem eine Stützkonstruktion angebracht, mittels derer der Rahmen 1 unter einem Winkel gegenüber der Horizontalen an einer zu durchbohren­ den Betonwand befestigt werden kann, um gegenüber der Horizontalen geneigte Bohrungen in eine Betonwand einbringen zu können. Diese Stützkonstruktion besteht aus beidseits des Rahmens 1 an dessen oberen Teilen im in Bohrrichtung vorderen Endbereich angelenkten Paaren von Stützhebeln 21, 22, die anderenends eine Be­ festigungsplatte 23 tragen. Letztere ist mittels Schrauben an einer zu durchbohrenden Betonwand befestigbar. Auf jeder Seite des Rahmens 1 ist ein Stützhebel 22 mit einem Langloch 24 versehen, mit dessen und einer entsprechenden Verschraubung am Rahmen 1 Hilfe kann die wirksame Länge des Stützhebels 22 und damit die Winkel­ stellung der Befestigungsplatte 23 zu dem Rahmen 1 verändert werden.
An dem oberen Teil des in Bohrrichtung hinteren Endbereichs des Rahmens 1 ist ein aus zwei Rädern 25 bestehendes Fahrwerk mittels Schrauben lösbar befestigt.
An einem oberen, sich in Längsrichtung des Rahmens 1 erstreckenden Profilstahl 2 ist eine von oben sichtbare Wasserwaage 27 befestigt.
An dem Rahmen 1 sind zwei Halteaufnahmen 28 für Bohrkronen 29 befestigt. Dadurch können zwei Bohrkronen 29 an dem Rahmen 1 gehaltert werden, wenn das Bohrgerät mittels des Fahrwerkes 26 zur Arbeitsstelle und von dieser weg transportiert werden soll.
An sich in Längsrichtung des Rahmens 1 erstreckenden Profilstählen 2 sind ferner für Verankerungsstangen 20 Halterungen 30 vorgesehen, die beim Transport des Bohr­ gerätes mittels des Fahrwerkes 26 eingesetzt werden können.
An dem Rahmen 1 ist mittels eines Haltegurtes 31 ein Druckbehälter 32 zur Aufnahme von Druckwasser zum Spülen der herzustellenden Bohrungen befestigbar.
Bezugszeichenliste
1 Rahmen
2 Profilstahl
3 quadratisches Rohr - Führung
4 Zahnstange
5 Schwenkbolzen - rückwärtiger Endbereich
6 Schwenkbolzen - vorderer Endbereich
7 Tragorgan
8 Gesteinsbohrmaschine
9 Vorschubeinrichtung
10 Ritzel
11 Welle
12 Ratsche
13 Hebel
14 Steckaufnahme
15 Querbohrung - erste
16 Steckbolzen
17 Querbohrung - weitere
18 Bohrung
19 Bohrung - weitere
20 Verankerungsstange
21 Stützhebel
22 Stützhebel - mit Langloch
23 Befestigungsplatte
24 Langloch
25 Rad
26 Fahrwerk
27 Wasserwaage
28 Halteaufnahme
29 Bohrkrone
30 Halterung
31 Haltegurt
32 Druckbehälter

Claims (18)

1. Bohrgerät, bei dem eine Gesteinsbohrmaschine an einem ortsfest abgestützten Bohrgestell in Bohrrichtung vorschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrgestell ein im Querschnitt etwa rechteckiger, langgestreckter Rahmen (1) ist, in dessen Innerem für die Gesteinsbohrmaschine (8) eine sich in Bohrrichtung erstreckende Führung (3) und eine dazu parallele Zahnstange (4) angeordnet ist, in die eine Vorschubeinrichtung (9) eingreift.
2. Bohrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesteinsbohr­ maschine (8) in mindestens zwei zueinander parallele Schwenkstellungen im Inneren des Rahmens (1) umsetzbar ist, indem die Führung (3) und die Zahn­ stange (4) gemeinsam mit der Gesteinsbohrmaschine (8) an beiden Enden der Führung (3) auf in den Endbereichen des Rahmens (1) zu dessen Innerem weisen­ den Schwenkbolzen (5, 6) gelagert und in den Schwenkstellungen festlegbar sind.
3. Bohrgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) die Außenform eines Quaders aufweist und aus fest miteinander verbundenen Profilstählen (2) besteht.
4. Bohrgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung als quadratisches Rohr (3) mit auf einer Seite angebrachter Zahnstange (4) ausge­ bildet ist.
5. Bohrgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen End­ bereich des Rahmens (1) an diesem den dort vorgesehenen einen Schwenk­ bolzen (5) mindestens teilweise umschließend eine der Form des quadratischen Rohres (3) angepaßte Steckaufnahme (14) vorgesehen ist, in die das zugewandte Ende des quadratischen Rohres (3) in jeder Schwenkstellung einsteckbar ist.
6. Bohrgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem der Steckauf­ nahme (14) gegenüberliegenden Endbereich des Rahmens (1) der andere Schwenkbolzen (6) eine Querbohrung (15) aufweist, in die ein Steckbolzen (16) einführbar ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr (3) anliegt und dessen Austreten aus der Steckaufnahme (14) verhindert.
7. Bohrgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem anderen Schwenkbolzen (6) von der einen Querbohrung (15) beabstandet eine weitere Querbohrung (17) für die Aufnahme des Steckbolzens (16) vorgesehen ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr (3) anliegt und dessen Austreten aus der Steckaufnahme (14) zwecks Schwenkens des quadratischen Rohres (3) ermöglicht, aber ein Abgleiten des quadratischen Rohres (3) von dem einen Schwenkbolzen (5) im anderen Endbereich des Rahmens (1) verhindert.
8. Bohrgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des einen Schwenkbolzens (5) und dessen Abstand von dem den anderen Schwenkbol­ zen (6) tragenden Teil des Endbereichs des Rahmens (1) so bemessen ist, daß bei nicht eingeführtem Steckbolzen (16) das quadratische Rohr (3) mit Zahnstange (4) von dem einen Schwenkbolzen (5) abzieh- und zwecks Ausbaus wegschwenkbar ist.
9. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung (9) ein in die Zahnstange (4) eingreifendes Ritzel (10) aufweist, das in einem längs Führung (3) und Zahnstange (4) beweglichen Trag­ organ (7) für die Gesteinsbohrmaschine (8) auf einer zu den Zähnen der Zahn­ stange (4) parallelen Welle (11) gelagert ist, auf die mindestens einenends eine Ratsche (12) aufsteckbar ist, die mittels eines schwenkbaren Hebels (13) be­ tätigbar ist.
10. Bohrgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstähle (2) im vorderen Endbereich des Rahmens (1) Bohrungen (18) zur Aufnahme von Schrauben zur Befestigung des Rahmens (1) an zu durchbohren­ dem Werkstoff, z. B. Mauerwerk oder Beton, aufweisen.
11. Bohrgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Längsrichtung des Rahmens (1) erstreckende Profilstähle (2) Bohrungen (19) zur Aufnahme von Verankerungsstangen (20) oder Schrauben zur Befestigung des Rahmens (1) an unter diesem befindlichem Material, z. B. Erdreich oder Beton, aufweisen.
12. Bohrgerät nach den Ansprüchen 10 und 11.
13. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens (1) an dessen oberen oder unteren Teilen beidseits je zwei Stützhebel (21, 22) angelenkt sind, die anderenends eine Befestigungsplatte (23) tragen, mittels derer der Rahmen (1) unter einem Winkel an dem zu durchbohrenden Werkstoff durch Schrauben be­ festigbar ist, wobei die wirksame Länge jeweils eines Stützhebels (22) durch ein darin vorgesehenes Langloch (24) und entsprechende Verschraubung an dem Rahmen (1) zur Änderung des Winkels veränderbar ist.
14. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Teil des in Bohrrichtung hinteren Endbereichs des Rah­ mens (1) ein aus zwei Rädern (25) bestehendes Fahrwerk (26) lösbar befestigt ist.
15. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (1) in dessen oberem Bereich mindestens eine Wasserwaa­ ge (27) befestigt ist.
16. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (1) Halteaufnahmen (28) für mindestens eine Bohrkrone (29) oder ein Bohrwerkzeug angebracht sind.
17. Bohrgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß an minde­ stens einem sich in Längsrichtung des Rahmens (1) erstreckenden Profilstahl (2) Halterungen (30) für Verankerungsstangen (20) vorgesehen sind.
18. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (1) ein Druckbehälter (32) zur Aufnahme von Druckwasser zum Spülen der herzustellenden Bohrung befestigbar ist.
DE1996135083 1996-08-30 1996-08-30 Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine Withdrawn DE19635083A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10124825A1 (de) * 2001-05-21 2002-11-28 Hubertus Schuetze Vorrichtung zum Bohren von Löchern und Mauerwerksöffnungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Legal Events

Date Code Title Description
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