DE19635083A1 - Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine - Google Patents
Bohrgerät mit einer GesteinsbohrmaschineInfo
- Publication number
- DE19635083A1 DE19635083A1 DE1996135083 DE19635083A DE19635083A1 DE 19635083 A1 DE19635083 A1 DE 19635083A1 DE 1996135083 DE1996135083 DE 1996135083 DE 19635083 A DE19635083 A DE 19635083A DE 19635083 A1 DE19635083 A1 DE 19635083A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- drilling
- drilling device
- square tube
- rack
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims abstract description 97
- 239000011435 rock Substances 0.000 title claims abstract description 28
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 15
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 15
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims description 3
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 230000005641 tunneling Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/083—Cam, rack or like feed mechanisms
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B15/00—Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bohrgerät, bei dem eine Gesteinsbohrmaschine an
einem ortsfest abgestützten Bohrgestell in Bohrrichtung vorschiebbar geführt ist.
Bei einem bekannten Bohrgerät dieser Art (DE 25 31 090 A1 ist eine Gesteinsbohr
maschine auf einer Bohrlafette vorschieb- und zurückziehbar gelagert. Die Bohrlafette
ist ihrerseits Bestandteil eines Bohrarmes, der quer verschieblich und schwenkbar an
einem Bohrgestell angebracht ist, wobei das Bohrgestell mehrere Bohrarme tragen
kann. Solche Bohrgeräte dienen hauptsächlich dem Tunnel- oder Streckenvortrieb.
Solche Bohrgeräte sind wenig dazu geeignet, Bohrungen in Mauerwerk oder Beton
einzubringen, die von einem Graben aus das Einführen von Versorgungs- oder Entsor
gungsleitungen in das Innere eines Bauwerkes ermöglichen sollen, da ein solches
Bohrgerät nicht in dem vorbereiteten Graben untergebracht werden und dort arbeiten
kann. Außerdem sind solche Bohrgeräte schwierig zu transportieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein leicht - auch von einer Bedienungsperson - trans
portierbares und in Arbeitsstellung bringbares Bohrgerät zu schaffen, das Bohrungen
auch knapp über der Sohle des Grabens herzustellen ermöglicht.
Diese Aufgabe ist bei einem Bohrgerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß das Bohrgestell ein im Querschnitt etwa rechteckiger, langgestreckter Rahmen ist,
in dessen Innerem für die Gesteinsbohrmaschine eine sich in Bohrrichtung erstrecken
de Führung und eine dazu parallele Zahnstange angeordnet ist, in die eine Vorschub
einrichtung eingreift. In Arbeitsstellung des Bohrgerätes kann jede der vier Seiten des
Rahmens dessen untere Seite bilden.
Ein derartiges Bohrgerät kann - erforderlichenfalls ohne nachher einzusetzende Füh
rung mit Zahnstange und daran anzubringende Gesteinsbohrmaschine - an der Arbeits
stelle in Stellung gebracht und dann dort betriebsbereit gemacht werden.
Falls ohne Umsetzen des Rahmens mehrere parallele Bohrungen hergestellt werden
sollen, ist eine Ausgestaltung des Bohrgerätes vorteilhaft, bei der die Gesteinsbohr
maschine in mindestens zwei zueinander parallele Schwenkstellungen im Inneren des
Rahmens umsetzbar ist, indem die Führung und die Zahnstange gemeinsam mit der
Gesteinsbohrmaschine an beiden Enden der Führung auf in den Endbereichen des
Rahmens zu dessen Innerem weisenden Schwenkbolzen gelagert und in den
Schwenkstellungen festlegbar sind.
Eine besonders einfache Konstruktion des Bohrgerätes ergibt sich dadurch, daß der
Rahmen die Außenform eines Quaders aufweist und aus fest miteinander verbundenen
Profilstählen besteht.
Falls die Führung als quadratisches Rohr mit auf einer Seite angebrachter Zahnstange
ausgebildet ist, kann die Gesteinsbohrmaschine besonders einfach in ihren verschiede
nen Schwenkstellungen festgelegt werden.
Letzteres kann vorteilhafterweise dadurch ermöglicht werden, daß in dem einen End
bereich des Rahmens an diesem den dort vorgesehenen einen Schwenkbolzen minde
stens teilweise umschließend eine der Form des quadratischen Rohres angepaßte
Steckaufnahme vorgesehen ist, in die das zugewandte Ende des quadratischen Rohres
in jeder Schwenkstellung einsteckbar ist. Die der Form des quadratischen Rohres
angepaßte Form der Steckaufnahme kann ein Einstecken des quadratischen Rohres in
um beispielsweise 90 oder 45 Winkelgrad gegeneinander versetzten Schwenkstel
lungen des quadratischen Rohres ermöglichen.
Dabei kann die Festlegung des quadratischen Rohres in der Steckaufnahme dadurch
gesichert werden, daß in dem der Steckaufnahme gegenüberliegenden Endbereich des
Rahmens der andere Schwenkbolzen eine Querbohrung aufweist, in die ein Steckbol
zen einführbar ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr
anliegt und dessen Austreten aus der Steckaufnahme verhindert. Der eingeführte
Steckbolzen dient dabei als Anschlag für das quadratische Rohr.
Die Funktion eines Anschlages kann der Steckbolzen auch bei einer Ausführung
übernehmen, bei der in dem anderen Schwenkbolzen von der einen Querbohrung
beabstandet eine weitere Querbohrung für die Aufnahme des Steckbolzens vorgese
hen ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr anliegt und
dessen Austreten aus der Steckaufnahme zwecks Schwenkens des quadratischen
Rohres ermöglicht, aber ein Abgleiten des quadratischen Rohres von dem einen
Schwenkbolzen im anderen Endbereich des Rahmens verhindert. Je nachdem, in
welche Querbohrung der Steckbolzen eingeführt ist, ist das quadratische Rohr entwe
der in der Steckaufnahme gehalten oder um die beiden Schwenkbolzen schwenkbar.
Um auch einen Ausbau des quadratischen Rohres mit der Zahnstange aus dem
Rahmen aufeinfache Weise zu ermöglichen, kann eine Ausbildung vorgesehen wer
den, bei der die Länge des einen Schwenkbolzens und dessen Abstand von dem den
anderen Schwenkbolzen tragenden Teil des Endbereichs des Rahmens so bemessen
ist, daß bei nicht eingeführtem Steckbolzen das quadratische Rohr mit Zahnstange von
dem einen Schwenkbolzen abzieh- und zwecks Ausbaus wegschwenkbar ist.
Falls die Gesteinsbohrmaschine manuell vorgeschoben werden soll, ist eine Ausgestal
tung zweckmäßig, bei der die Vorschubeinrichtung ein in die Zahnstange eingreifendes
Ritzel aufweist, das in einem längs Führung und Zahnstange beweglichen Tragorgan
für die Gesteinsbohrmaschine auf einer zu den Zähnen der Zahnstange parallelen
Welle gelagert ist, auf die mindestens einenends eine Ratsche aufsteckbar ist, die
mittels eines schwenkbaren Hebels betätigbar ist. Der Rückzug der Gesteinsbohr
maschine kann dabei entweder durch direktes, manuelles Schieben oder mittels der
Vorschubeinrichtung bei Funktionsumkehr der Ratsche erfolgen.
Eine Festlegung des Rahmens in der Arbeitsstellung des Bohrgerätes kann erforderli
chenfalls dadurch ermöglicht werden, daß die Profilstähle im vorderen Endbereich des
Rahmens Bohrungen zur Aufnahme von Schrauben zur Befestigung des Rahmens an
zu durchbohrendem Werkstoff, z. B. Mauerwerk oder Beton, aufweisen.
Eine andere Möglichkeit zur Festlegung des Rahmens in der Arbeitsstellung des
Bohrgerätes besteht darin, daß sich in Längsrichtung des Rahmens erstreckende
Profilstähle Bohrungen zur Aufnahme von Verankerungsstangen oder Schrauben zur
Befestigung des Rahmens an unter diesem befindlichem Material, z. B. Erdreich oder
Beton, aufweisen.
An dem Rahmen können auch die erforderlichen Bohrungen für diese beiden Arten
seiner Festlegung in der Arbeitsstellung vorgesehen sein.
Das Bohrgerät nach der Erfindung kann auch zum Einbringen von Bohrungen unter
einem von der Horizontalen oder der Vertikalen abweichenden Winkel eingesetzt
werden. Zu diesem Zweck ist eine Ausgestaltung des Bohrgerätes zweckmäßig, bei der
an dem in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens an dessen oberen oder
unteren Teilen beidseits je zwei Stützhebel angelenkt sind, die anderenends eine
Befestigungsplatte tragen, mittels derer der Rahmen unter einem Winkel an dem zu
durchbohrenden Werkstoff durch Schrauben befestigbar ist, wobei die wirksame Länge
jeweils eines Stützhebels durch ein darin vorgesehenes Langloch und entsprechende
Verschraubung an dem Rahmen zur Änderung des Winkels veränderbar ist.
Um das Bohrgerät nach der Erfindung als komplette, einfach transportierbare Einheit
auszugestalten, können an dem Rahmen Mittel zur Halterung von Zusatzteilen an
gebracht sein.
So kann an dem oberen Teil des in Bohrrichtung hinteren Endbereichs des Rahmens
ein aus zwei Rädern bestehendes Fahrwerk lösbar befestigt sein.
Ferner kann an dem Rahmen in dessen oberem Bereich mindestens eine Wasserwaa
ge befestigt sein.
Schließlich können an dem Rahmen Halteaufnahmen für mindestens eine Bohrkrone
oder ein Bohrwerkzeug angebracht sein.
Außerdem können an mindestens einem sich in Längsrichtung des Rahmens er
streckendem Profilstahl Halterungen für Verankerungsstangen vorgesehen sein.
Falls naß gebohrt werden soll, kann an dem Rahmen ein Druckbehälter zur Aufnahme
von Druckwasser zum Spülen der herzustellenden Bohrung befestigbar sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für das Bohrgerät nach der Erfindung in
verschiedenen Stellungen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ansicht von rückwärts auf ein in einem Graben in Arbeits
stellung befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohr
maschine in ihrer linken Schwenkstellung befindet,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung
befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in
ihrer rechten Schwenkstellung befindet und eine Bohrkrone gro
ßen Durchmessers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 3 eine Ansicht von rückwärts auf ein auf einer Betonfläche stehen
des Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in ihrer
rechten Schwenkstellung befindet,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung
befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in
ihrer linken Schwenkstellung befindet und eine Bohrkrone großen
Durchmessers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines auf Erdreich vor einer Betonwand in
Arbeitsstellung befindlichen Bohrgerätes, wobei eine Bohrkrone
großen Durchmessers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung
befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in
ihrer linken Schwenkstellung befindet und eine noch nicht in Ein
griff befindliche Bohrkrone kleinen Durchmessers trägt,
Fig. 7 eine Draufsicht auf ein vor einer Betonwand in Arbeitsstellung
befindliches Bohrgerät, wobei sich die Gesteinsbohrmaschine in
einer Mittelstellung befindet und eine Bohrkrone großen Durch
messers die Betonwand durchbohrt hat,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Bohrgerätes in Transportstellung mit
allen daran gehalterten Zusatzteilen,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines auf einer Betonfläche stehenden Bohr
gerätes, wobei die Führung mit Zahnstange von dem in Bohr
richtung rückwärtigen Schwenkbolzen abgezogen und zwecks
Ausbaus nach unten weggeschwenkt ist,
Fig. 10 eine Seitenansicht eines mittels Stützhebeln und einer Befesti
gungsplatte vor einer Betonwand in Arbeitsstellung gebrachten
Bohrgerätes, wobei die Gesteinsbohrmaschine eine gegenüber
der Horizontalen ansteigende Bohrung in die Betonwand einge
bracht hat,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines mittels Stützhebeln und einer Befesti
gungsplatte vor einer Betonwand in Arbeitsstellung gebrachten
Bohrgerätes, wobei die Gesteinsbohrmaschine eine gegenüber
der Horizontalen abfallende Bohrung in die Betonwand einge
bracht hat,
Fig. 12 eine Seitenansicht eines Bohrgerätes, in der einige Bereiche als
Schnitt dargestellt sind, in vergrößertem Maßstab mit Darstellung
der Festlegung der Gesteinsbohrmaschine in einer Schwenk
stellung,
Fig. 13 einen Teilschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 12,
Fig. 14 einen Teilschnitt entlang der Linie B-B in Fig. 12,
Fig. 15 einen Schnitt entlang der Linie C-C in Fig. 12.
Das Bohrgerät weist einen quaderförmigen Rahmen 1 auf, der aus fest miteinander
verbundenen Profilstählen 2 aufgebaut ist. Im Inneren des Rahmens 1 ist sich in
dessen Längsrichtung und damit in Bohrrichtung erstreckend eine Führung in der Form
eines quadratischen Rohres 3 angeordnet, auf dem auf einer seiner Seiten eine Zahn
stange 4 befestigt ist. Das quadratische Rohr 3 mit Zahnstange 4 ist an beiden Enden
auf je einem Schwenkbolzen 5, 6 gelagert, die an den Endbereichen des Rahmens 1 in
dessen Inneres weisend befestigt sind. Längs des quadratischen Rohres 3 und der
Zahnstange 4 ist ein Tragorgan 7 für eine Gesteinsbohrmaschine 8 vorschieb- und
zurückziehbar gelagert. Dem manuellen Vorschieben des Tragorgans 7 mit darin
aufgenommener Gesteinsbohrmaschine 8 dient eine Vorschubeinrichtung 9. Letztere
weist ein Ritzel 10 auf, das in die Zahnstange 4 eingreift und auf einer Welle 11 starr
gelagert ist. Die Welle 11 ist in dem Tragorgan 7 parallel zu den Zähnen der Zahn
stange 4 drehbar gelagert. Auf das eine Ende der Welle 11 ist mittels eines Verbin
dungsteiles eine Ratsche 12 aufgesteckt, die mittels eines schwenkbaren Hebels 13
betätigbar ist, so daß damit die Vorschubeinrichtung 9 betätigt werden kann.
Das quadratische Rohr 3 ist in seinen Schwenkstellungen dadurch festlegbar, daß das
quadratische Rohr 3 mit seinem einen Ende in eine der Form des quadratischen
Rohres 3 angepaßte Steckaufnahme 14 einsteckbar ist. Diese ist in dem in Bohr
richtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens 1 an diesem den dort vorgesehenen
Schwenkbolzen 5 teilweise umschließend vorgesehen. Der an dem Rahmen 1 in
dessen in Bohrrichtung vorderen Endbereich vorgesehene Schwenkbolzen 6 weist eine
Querbohrung 15 auf, in die ein Steckbolzen 16 einführbar ist. Daran liegt in dessen
eingeführtem Zustand das in Bohrrichtung vordere Ende des quadratischen Rohres 3
an und verhindert dessen Austreten aus der Steckaufnahme 14. Der in dem in Bohr
richtung vorderen Endbereich des Rahmens 1 vorgesehene Schwenkbolzen 6 weist
beabstandet von der einen Querbohrung 15 eine weitere Querbohrung 17 auf, die
näher an dem den Schwenkbolzen 6 tragenden Teil des Rahmens 1 liegt. In in die
Querbohrung 17 eingeführtem Zustand dient der Steckbolzen 16 der Anlage des in
Bohrrichtung vorderen Endes des quadratischen Rohres 3, dem dadurch ein Austreten
aus der Steckaufnahme 14 zwecks Schwenkens des quadratischen Rohres 3 ermög
licht wird, während ein Abgleiten des quadratischen Rohres 3 von dem Schwenkbol
zen 5 in dem in Bohrrichtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens 1 verhindert wird.
Bei in keine der Querbohrungen 15, 17 eingeführtem Steckbolzen 16 ist das quadrati
sche Rohr 3 von dem in Bohrrichtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens vor
gesehenen Schwenkbolzen 5 abzieh- und zwecks Ausbaus wegschwenkbar. Dazu ist
in Abhängigkeit von der Länge des quadratischen Rohres 3 die Länge des einen, im in
Bohrrichtung rückwärtigen Endbereich des Rahmens 1 angeordneten Schwenkbol
zens 5 und dessen Abstand von dem den anderen Schwenkbolzen 6 im in Bohrrichtung
vorderen Endbereich des Rahmens 1 tragenden Teil des Rahmens 1 entsprechend
bemessen.
Ein im in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens 1 angeordneter Profilstahl 2
weist Bohrungen 18 zu Aufnahme von Schrauben zur Befestigung des Rahmens 1 an
der zu durchbohrenden Betonwand auf. Außerdem weisen sich in Längsrichtung des
Rahmens 1 erstreckende Profilstähle 2 weitere Bohrungen 19 zur Aufnahme von
Verankerungsstangen 20 oder Schrauben zur Befestigung des Rahmens 1 an unter
diesem befindlichem Erdreich oder Beton auf.
An dem Bohrgerät ist außerdem eine Stützkonstruktion angebracht, mittels derer der
Rahmen 1 unter einem Winkel gegenüber der Horizontalen an einer zu durchbohren
den Betonwand befestigt werden kann, um gegenüber der Horizontalen geneigte
Bohrungen in eine Betonwand einbringen zu können. Diese Stützkonstruktion besteht
aus beidseits des Rahmens 1 an dessen oberen Teilen im in Bohrrichtung vorderen
Endbereich angelenkten Paaren von Stützhebeln 21, 22, die anderenends eine Be
festigungsplatte 23 tragen. Letztere ist mittels Schrauben an einer zu durchbohrenden
Betonwand befestigbar. Auf jeder Seite des Rahmens 1 ist ein Stützhebel 22 mit einem
Langloch 24 versehen, mit dessen und einer entsprechenden Verschraubung am
Rahmen 1 Hilfe kann die wirksame Länge des Stützhebels 22 und damit die Winkel
stellung der Befestigungsplatte 23 zu dem Rahmen 1 verändert werden.
An dem oberen Teil des in Bohrrichtung hinteren Endbereichs des Rahmens 1 ist ein
aus zwei Rädern 25 bestehendes Fahrwerk mittels Schrauben lösbar befestigt.
An einem oberen, sich in Längsrichtung des Rahmens 1 erstreckenden Profilstahl 2 ist
eine von oben sichtbare Wasserwaage 27 befestigt.
An dem Rahmen 1 sind zwei Halteaufnahmen 28 für Bohrkronen 29 befestigt. Dadurch
können zwei Bohrkronen 29 an dem Rahmen 1 gehaltert werden, wenn das Bohrgerät
mittels des Fahrwerkes 26 zur Arbeitsstelle und von dieser weg transportiert werden
soll.
An sich in Längsrichtung des Rahmens 1 erstreckenden Profilstählen 2 sind ferner für
Verankerungsstangen 20 Halterungen 30 vorgesehen, die beim Transport des Bohr
gerätes mittels des Fahrwerkes 26 eingesetzt werden können.
An dem Rahmen 1 ist mittels eines Haltegurtes 31 ein Druckbehälter 32 zur Aufnahme
von Druckwasser zum Spülen der herzustellenden Bohrungen befestigbar.
Bezugszeichenliste
1 Rahmen
2 Profilstahl
3 quadratisches Rohr - Führung
4 Zahnstange
5 Schwenkbolzen - rückwärtiger Endbereich
6 Schwenkbolzen - vorderer Endbereich
7 Tragorgan
8 Gesteinsbohrmaschine
9 Vorschubeinrichtung
10 Ritzel
11 Welle
12 Ratsche
13 Hebel
14 Steckaufnahme
15 Querbohrung - erste
16 Steckbolzen
17 Querbohrung - weitere
18 Bohrung
19 Bohrung - weitere
20 Verankerungsstange
21 Stützhebel
22 Stützhebel - mit Langloch
23 Befestigungsplatte
24 Langloch
25 Rad
26 Fahrwerk
27 Wasserwaage
28 Halteaufnahme
29 Bohrkrone
30 Halterung
31 Haltegurt
32 Druckbehälter
2 Profilstahl
3 quadratisches Rohr - Führung
4 Zahnstange
5 Schwenkbolzen - rückwärtiger Endbereich
6 Schwenkbolzen - vorderer Endbereich
7 Tragorgan
8 Gesteinsbohrmaschine
9 Vorschubeinrichtung
10 Ritzel
11 Welle
12 Ratsche
13 Hebel
14 Steckaufnahme
15 Querbohrung - erste
16 Steckbolzen
17 Querbohrung - weitere
18 Bohrung
19 Bohrung - weitere
20 Verankerungsstange
21 Stützhebel
22 Stützhebel - mit Langloch
23 Befestigungsplatte
24 Langloch
25 Rad
26 Fahrwerk
27 Wasserwaage
28 Halteaufnahme
29 Bohrkrone
30 Halterung
31 Haltegurt
32 Druckbehälter
Claims (18)
1. Bohrgerät, bei dem eine Gesteinsbohrmaschine an einem ortsfest abgestützten
Bohrgestell in Bohrrichtung vorschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bohrgestell ein im Querschnitt etwa rechteckiger, langgestreckter Rahmen (1)
ist, in dessen Innerem für die Gesteinsbohrmaschine (8) eine sich in Bohrrichtung
erstreckende Führung (3) und eine dazu parallele Zahnstange (4) angeordnet ist,
in die eine Vorschubeinrichtung (9) eingreift.
2. Bohrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesteinsbohr
maschine (8) in mindestens zwei zueinander parallele Schwenkstellungen im
Inneren des Rahmens (1) umsetzbar ist, indem die Führung (3) und die Zahn
stange (4) gemeinsam mit der Gesteinsbohrmaschine (8) an beiden Enden der
Führung (3) auf in den Endbereichen des Rahmens (1) zu dessen Innerem weisen
den Schwenkbolzen (5, 6) gelagert und in den Schwenkstellungen festlegbar sind.
3. Bohrgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1)
die Außenform eines Quaders aufweist und aus fest miteinander verbundenen
Profilstählen (2) besteht.
4. Bohrgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
als quadratisches Rohr (3) mit auf einer Seite angebrachter Zahnstange (4) ausge
bildet ist.
5. Bohrgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen End
bereich des Rahmens (1) an diesem den dort vorgesehenen einen Schwenk
bolzen (5) mindestens teilweise umschließend eine der Form des quadratischen
Rohres (3) angepaßte Steckaufnahme (14) vorgesehen ist, in die das zugewandte
Ende des quadratischen Rohres (3) in jeder Schwenkstellung einsteckbar ist.
6. Bohrgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem der Steckauf
nahme (14) gegenüberliegenden Endbereich des Rahmens (1) der andere
Schwenkbolzen (6) eine Querbohrung (15) aufweist, in die ein Steckbolzen (16)
einführbar ist, an dem in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr (3)
anliegt und dessen Austreten aus der Steckaufnahme (14) verhindert.
7. Bohrgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem anderen
Schwenkbolzen (6) von der einen Querbohrung (15) beabstandet eine weitere
Querbohrung (17) für die Aufnahme des Steckbolzens (16) vorgesehen ist, an dem
in dessen eingeführtem Zustand das quadratische Rohr (3) anliegt und dessen
Austreten aus der Steckaufnahme (14) zwecks Schwenkens des quadratischen
Rohres (3) ermöglicht, aber ein Abgleiten des quadratischen Rohres (3) von dem
einen Schwenkbolzen (5) im anderen Endbereich des Rahmens (1) verhindert.
8. Bohrgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des einen
Schwenkbolzens (5) und dessen Abstand von dem den anderen Schwenkbol
zen (6) tragenden Teil des Endbereichs des Rahmens (1) so bemessen ist, daß bei
nicht eingeführtem Steckbolzen (16) das quadratische Rohr (3) mit Zahnstange (4)
von dem einen Schwenkbolzen (5) abzieh- und zwecks Ausbaus wegschwenkbar
ist.
9. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschubeinrichtung (9) ein in die Zahnstange (4) eingreifendes Ritzel (10)
aufweist, das in einem längs Führung (3) und Zahnstange (4) beweglichen Trag
organ (7) für die Gesteinsbohrmaschine (8) auf einer zu den Zähnen der Zahn
stange (4) parallelen Welle (11) gelagert ist, auf die mindestens einenends eine
Ratsche (12) aufsteckbar ist, die mittels eines schwenkbaren Hebels (13) be
tätigbar ist.
10. Bohrgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profilstähle (2) im vorderen Endbereich des Rahmens (1) Bohrungen (18) zur
Aufnahme von Schrauben zur Befestigung des Rahmens (1) an zu durchbohren
dem Werkstoff, z. B. Mauerwerk oder Beton, aufweisen.
11. Bohrgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich in
Längsrichtung des Rahmens (1) erstreckende Profilstähle (2) Bohrungen (19) zur
Aufnahme von Verankerungsstangen (20) oder Schrauben zur Befestigung des
Rahmens (1) an unter diesem befindlichem Material, z. B. Erdreich oder Beton,
aufweisen.
12. Bohrgerät nach den Ansprüchen 10 und 11.
13. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem in Bohrrichtung vorderen Endbereich des Rahmens (1) an dessen
oberen oder unteren Teilen beidseits je zwei Stützhebel (21, 22) angelenkt sind, die
anderenends eine Befestigungsplatte (23) tragen, mittels derer der Rahmen (1)
unter einem Winkel an dem zu durchbohrenden Werkstoff durch Schrauben be
festigbar ist, wobei die wirksame Länge jeweils eines Stützhebels (22) durch ein
darin vorgesehenes Langloch (24) und entsprechende Verschraubung an dem
Rahmen (1) zur Änderung des Winkels veränderbar ist.
14. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem oberen Teil des in Bohrrichtung hinteren Endbereichs des Rah
mens (1) ein aus zwei Rädern (25) bestehendes Fahrwerk (26) lösbar befestigt ist.
15. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Rahmen (1) in dessen oberem Bereich mindestens eine Wasserwaa
ge (27) befestigt ist.
16. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Rahmen (1) Halteaufnahmen (28) für mindestens eine Bohrkrone (29)
oder ein Bohrwerkzeug angebracht sind.
17. Bohrgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß an minde
stens einem sich in Längsrichtung des Rahmens (1) erstreckenden Profilstahl (2)
Halterungen (30) für Verankerungsstangen (20) vorgesehen sind.
18. Bohrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Rahmen (1) ein Druckbehälter (32) zur Aufnahme von Druckwasser
zum Spülen der herzustellenden Bohrung befestigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996135083 DE19635083A1 (de) | 1996-08-30 | 1996-08-30 | Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996135083 DE19635083A1 (de) | 1996-08-30 | 1996-08-30 | Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19635083A1 true DE19635083A1 (de) | 1998-03-05 |
Family
ID=7804117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996135083 Withdrawn DE19635083A1 (de) | 1996-08-30 | 1996-08-30 | Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19635083A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10124825A1 (de) * | 2001-05-21 | 2002-11-28 | Hubertus Schuetze | Vorrichtung zum Bohren von Löchern und Mauerwerksöffnungen |
-
1996
- 1996-08-30 DE DE1996135083 patent/DE19635083A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10124825A1 (de) * | 2001-05-21 | 2002-11-28 | Hubertus Schuetze | Vorrichtung zum Bohren von Löchern und Mauerwerksöffnungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1925208C3 (de) | Beton- und Gesteinsbohrmaschine | |
| DE4113422C2 (de) | ||
| EP1640507A1 (de) | Pfahlbohrwerkzeug | |
| DE1634590A1 (de) | Geraet zum Umwandeln einer beliebigen Tiefbohrmaschine in eine Rotationsbohrmaschine | |
| DE2906155C3 (de) | Support mit zwei Trägern und einer Gleitführung | |
| DE3608511A1 (de) | Bohrwagen mit magazin-aufnahmevorrichtung | |
| DE4132314C1 (en) | Vehicle mounted piling drill with mast - on which travels carriage with rotary head and tool duct laterally offset w.r.t.carriage guideway | |
| DE2208710A1 (de) | Ankerlochbohr- und/oder ankersetzvorrichtung in zuordnung zu einer strekkenvortriebsmaschine im untertaegigen bergbau | |
| DE19738171A1 (de) | Bohrgerät | |
| DE19635083A1 (de) | Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine | |
| DE3445970A1 (de) | Bohrwagen | |
| DE29615091U1 (de) | Bohrgerät mit einer Gesteinsbohrmaschine | |
| DE4038424C1 (en) | Kelly borehole drilling arrangement - involves telescopically nested pipes connected to drill head | |
| DE3729561C2 (de) | ||
| DE4104896C1 (en) | Rod holder used for drill shaft - includes angle iron frame in which two grooved pulleys are mounted on parallel axes | |
| DE3544776C1 (en) | Drill carriage with rotatable bracing column | |
| DE3601713A1 (de) | Fahrbare bohr- und rammanlage | |
| DE3120247A1 (de) | "bohrvorrichtung fuer eine motorbetriebene handbohrmaschine" | |
| DE20120681U1 (de) | Vorrichtung zum Setzen eines Ankers | |
| EP1063368A1 (de) | Arbeitsbühne | |
| DE3345834A1 (de) | Bohrwagen | |
| DE1217318B (de) | Vorrichtung zum Setzen von Gebirgsankern | |
| WO1995021985A1 (de) | An einem baggerausleger anbaubare bohrlafette | |
| DE2045575C (de) | Erweiterungsbohrmeißel fur Bohrpfahl gründungen | |
| DE3625577A1 (de) | Kleinbohrgeraet |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |