DE19635741A1 - Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs - Google Patents
Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines FahrzeugsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
zum Entriegeln eines oder mehrerer Türschlösser eines Fahrzeugs,
bei der eine Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung oder ein
Kollisionsrichtungsdetektor eine Seite eines Fahrzeugs erfaßt,
auf der eine Kollision aufgetreten ist, und in der ein
Entriegelungsmechanismus eine oder mehrere Türen auf der Seite
entriegelt, die der erfaßten Kollisionsseite gegenüberliegen.
Bei einer herkömmlichen, in Fig. 16 gezeigten
Türentriegelungsvorrichtung (japanische Patentanmeldungs-
Offenlegungsschrift Nr. (kokai) 58-11275) schwingt, wenn das
Fahrzeug eine Kollision erfährt, ein Trägheitshebel L im
Uhrzeigersinn infolge der Trägheitskraft eines Gewichtes W, das
am unteren Ende des Trägheitshebels L angeordnet ist. Im
Ergebnis wird ein Winkelhebel B im Uhrzeigersinn verschwenkt, so
daß alle Türen über eine Zwischenstange R entriegelt werden,
wodurch eine Rettung der Fahrzeuginsassen ermöglicht ist. Bei
der herkömmlichen Entriegelungsvorrichtung wird auch eine Tür
nahe der Stelle, an der die Kollision aufgetreten ist,
entriegelt. Folglich besteht die Möglichkeit, daß eine Tür nahe
der Stelle, an der die Kollision aufgetreten ist, infolge des
Stoßes der Kollision schwer oder überhaupt nicht entriegelt
werden kann. Folglich hat die herkömmliche
Entriegelungsvorrichtung den Nachteil, daß sie unnütze und
gegebenenfalls fehlerbehaftete Vorgänge ausführt.
Folglich ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs zu
schaffen, die bei einer Kollision einen Zugang zum
Fahrzeuginnern zuverlässig sicherstellt.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, ein Türschloß auf einer
einer Kollision abgewandten Seite eines Fahrzeugs zuverlässig
und sicher zu entriegeln.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, Fahrzeuginsassen zu
retten, wenn eine Kollision eines Fahrzeugs auftritt.
Es ist ein weiteres Ziel, eine Türentriegelungsvorrichtung
zu schaffen, die auf dem technischen Gedanken des Entriegelns
eines Türschlosses auf einer Seite gegenüber einer
Kollisionsseite eines Fahrzeugs beruht.
Es ist ferner ein Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, mit einer Mehrzahl Türschlösser, die an
den Türen des Fahrzeugs anbringbar sind, mit
Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtungen zum Erfassen einer
Richtung eines auf das Fahrzeug aufgebrachten Stoßes und mit
einem Entriegelungsmechanismus zum Entriegeln eines oder
mehrerer Türschlösser auf einer Seite gegenüber der
Kollisionsseite, die durch die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung erfaßt wird.
Es ist ferner ein Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, wobei die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung einen Stoß an der Vorderseite oder
Rückseite des Fahrzeugs erfaßt.
Es ist ferner ein Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, wobei die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung einen Stoß an der linken Seite oder der
rechten Seite des Fahrzeugs erfaßt.
Es ist ferner ein Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, wobei die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung einen Kollisionserfassungsmechanismus mit
einer Vielzahl bewegbarer Elemente hat, die entsprechend den
Seiten angeordnet sind, an denen jeweils eine Kollision
auftreten kann, und die sich infolge des Stoßes bei einer
Kollision des Fahrzeugs bewegen, wobei die Bewegung der
bewegbaren Elemente auf den Entriegelungsmechanismus auf einer
Seite gegenüber der Kollisionsseite übertragen wird.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, wobei die bewegbaren Elemente ein
Schwenkelement aufweisen, das ein Gewicht hat, das als träge
Masse bei einer Kollision des Fahrzeugs dient, und das um einen
einzelnen Aufhängungspunkt in Richtung einer Trägheitskraft
entgegengesetzt zur Richtung des Stoßes bei der Kollision
verschwenkt.
Es ist ferner ein Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, wobei die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung ein Beschleunigungssensor zum Erfassen der
Richtung einer Stoßbeschleunigung bei einer Kollision des
Fahrzeugs aufweist.
Es ist ferner ein Ziel der Erfindung, eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs zu schaffen, wobei der Entriegelungsmechanismus ein
Steuergerät aufweist, das in Übereinstimmung mit der Richtung
der Stoßbeschleunigung, die von dem Beschleunigungssensor erfaßt
wurde, ein Entriegelungssignal zum Entriegeln eines verriegelten
Türschlosses auf einer der Kollisionsseite gegenüberliegenden
Seite herausgibt, und einen Türsteuermotor aufweist, der auf das
Entriegelungssignal des Steuergeräts anspricht, um das Türschloß
auf der der Kollisionsseite gegenüberliegenden Seite zu
entriegeln.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung
und mit der oben beschriebenen Struktur wird, wenn das Fahrzeug
eine Kollision erfährt, die Richtung eines auf das Fahrzeug
aufgebrachten Stoßes von der Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung erfaßt, und der Entriegelungsmechanismus
entriegelt ein Türschloß auf der der erfaßten Kollisionsseite
gegenüberliegenden Seite auf der Basis der von der
Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung erfaßten Richtung.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung
und mit dem zuvor beschriebenen Aufbau erfaßt, wenn das Fahrzeug
eine Kollision erfährt, die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung einen Stoß auf der Vorderseite oder Rück
bzw. Heckseite des Fahrzeugs.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung
und mit dem zuvor beschriebenen Aufbau erfaßt, wenn das Fahrzeug
eine Kollision erfährt, die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung einen Stoß auf der linken Seite oder der
rechten Seite des Fahrzeugs.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung
und mit dem zuvor beschriebenen Aufbau wird, wenn das Fahrzeug
eine Kollision erfährt, von der Mehrzahl bewegbarer Elemente,
die die Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung bilden, ein
bewegbares Element in entsprechend der Richtung des Stoßes bei
der Kollision bewegt, und die Bewegung des bewegbaren Elementes
wird zum Entriegelungsmechanismus auf einer Seite gegenüber der
Kollisionsseite übertragen, so daß die Tür auf der Seite
gegenüber der Kollisionsseite entriegelt wird.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung
und mit dem zuvor beschriebenen Aufbau wird, wenn das Fahrzeug
eine Kollision erfährt, das Schwenkelement, das das bewegbare
Element bildet, und das ein Gewicht hat, das bei der Kollision
des Fahrzeugs als träge Masse wirkt, um den einzelnen
Aufhängungspunkt in der Richtung einer Trägheitskraft
entgegengesetzt der Richtung des Stoßes der Kollision
verschwenkt. Im Ergebnis wird die Bewegung des Schwenkelements
auf den Entriegelungsmechanismus eines Türschlosses auf einer
Seite gegenüber der Kollisionsseite übertragen, so daß die Tür
auf der Seite gegenüber der Kollisionsseite entriegelt wird.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung
und mit dem zuvor beschriebenen Aufbau wird die Richtung einer
Stoßbeschleunigung von dem die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung bildenden Beschleunigungssensor erfaßt,
wenn eine Kollision des Fahrzeugs auftritt, und das den
Entriegelungsmechanismus bildende Steuergerät gibt in
Übereinstimmung mit der vom Beschleunigungssensor erfaßten
Stoßbeschleunigungsrichtung ein Entriegelungssignal zum
Entriegeln des Verriegelungszustands eines Türschlosses auf
einer Seite gegenüber der Kollisionsseite heraus. Der
Türsteuermotor spricht auf das Entriegelungssignal vom
Steuerungsgerät an, um das Türschloß auf der Seite gegenüber der
Kollisionsseite zu entriegeln.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, wird ein Türschloß auf der
Seite gegenüber der von der Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung erfaßten Kollisionsseite durch den
Entriegelungsmechanismus entriegelt. Folglich ermöglicht es die
vorliegende Vorrichtung gemäß einem ersten Aspekt, ein Türschloß
auf der Seite gegenüber der Kollisionsseite sicher und
zuverlässig zu entriegeln, so daß es möglich ist,
Fahrzeuginsassen zu retten.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, wird ein heckseitiges oder
frontseitiges Türschloß auf einer Seite gegenüber der
Kollisionsseite, die von der Front/Heck-Erfassungseinrichtung
erfaßt wird, durch den Front/Heck-Entriegelungsmechanismus
entriegelt. Folglich ist es mit der Vorrichtung gemäß dem
zweiten Aspekt möglich, ein heckseitiges oder frontseitiges
Türschloß auf der Seite gegenüber der Kollisionsseite
zuverlässig und sicher zu entriegeln, so daß es möglich ist,
Fahrzeuginsassen zu retten.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, wird ein rechtseitiges oder
linksseitiges Türschloß auf einer Seite gegenüber der
Kollisionsseite, die von der Rechts/Links-Erfassungseinrichtung
erfaßt wird, durch den Rechts/Links-Entriegelungsmechanismus
entriegelt. Folglich ermöglicht die Vorrichtung gemäß dem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein sicheres und
zuverlässiges Entriegeln eines rechtsseitigen oder linksseitigen
Türschlosses auf einer Seite gegenüber der Kollisionsseite.
Somit ist es möglich, Fahrzeuginsassen zu retten.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, bewegt sich ein bewegbares
Element entsprechend der Richtung des Stoßes bei der Kollision
und die Bewegung des bewegbaren Elements wird zum
Entriegelungsmechanismus eines Türschlosses auf einer Seite
gegenüber der Kollisionsseite übertragen, so daß das Türschloß
auf der Seite gegenüber der Kollisionsseite entriegelt wird.
Folglich ist es zusätzlich zur Wirkung gemäß dem ersten Aspekt
möglich, gemäß einem vierten Aspekt das Türschloß auf der Seite
gegenüber der Kollisionsseite mittels eines einfachen Aufbaus zu
entriegeln.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, verschwenkt das Schwenkelement,
das ein Gewicht hat, das als träge Masse bei der Kollision des
Fahrzeugs wirkt, um den einzelnen Aufhängungspunkt in Richtung
einer Trägheitskraft entgegen der Richtung des Stoßes bei der
Kollision und entriegelt das Türschloß auf der Seite gegenüber
der Kollisionsseite über ein Verbindungselement. Folglich kann
zusätzlich zu den Wirkungen des vierten Aspekts der Erfindung,
die Vorrichtung gemäß dem fünften Aspekt die Erfassung an der
Kollisionsseite des Fahrzeugs und die Aufhebung des verriegelten
Zustands sicher durchführen, weil das Schwenkelement das Gewicht
trägt.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, kann das Schwenkelement durch
die konstante Kraft eines zwischen dem Schwenkelement und der
Tür in einer Richtung entgegen der Richtung einer Trägheitskraft
des Gewichtes, die bei einer Kollision des Fahrzeugs erzeugt
wird, angeordneten Federelements vorgespannt sein.
Bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, verschwenkt das Schwenkelement
zum Entriegeln eines Türschlosses auf der Seite gegenüber der
Kollisionsseite nur, wenn die Trägheitskraft des Gewichts, das
als träge Masse wirkt, größer wird als die Vorspannkraft in der
Gegenrichtung, die von dem Federelement erzeugt wird. Dies
verhindert, daß ein Türschloß infolge starker Beschleunigung,
starken Bremsens, schnellem Wenden, einem sehr leichten Stoß
oder dergleichen entriegelt wird, und gestattet somit, daß die
Tür nur geöffnet wird, wenn das Fahrzeug einen durch eine
Kollision des Fahrzeugs hervorgerufenen Stoß empfängt, der
größer oder gleich einem vorbestimmten Wert ist. Folglich wird
zusätzlich zur Wirkung gemäß dem fünften Aspekt, gemäß einem
sechsten Aspekt mit der Vorrichtung eine irrtümliche Betätigung
verhindert.
Bei der erfindungsgemäße Entriegelungsvorrichtung zum
Entriegeln von Türschlössern eines Fahrzeugs, die die zuvor
beschriebenen Vorgänge ausführt, gibt das Steuergerät in
Übereinstimmung mit der vom Beschleunigungssensor erfaßten
Richtung der Stoßbeschleunigung ein Entriegelungssignal zum
Entriegeln eines Türschlosses auf der Seite gegenüber der
Kollisionsseite heraus und der Türsteuermotor spricht auf das
Entriegelungssignal von dem Steuergerät an, um das Türschloß auf
der Seite gegenüber der Kollisionsseite zu entriegeln. Folglich
ist es mit der Vorrichtung gemäß dem siebten Aspekt möglich, ein
Türschloß auf der Seite gegenüber der Kollisionsseite zu
entriegeln, indem lediglich der Beschleunigungssensor
hinzugefügt und das Steuerprogramm teilweise modifiziert wird.
Bei einer Anwendung der erfindungsgemäßen Entriegelungs
vorrichtung auf ein z. B. viertüriges Fahrzeug, d. h. zwei Türen
auf jeder Fahrzeugseite, können im Falle einer seitlichen
Kollision die Türschlösser der beiden Türen auf der
gegenüberliegenden Seite entriegelt werden. Analog können bei
einer Frontkollision die beiden hinteren Türen entriegelt werden
und es können entsprechend bei einer Heckkollision die beiden
vorderen Türen entriegelt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter
Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines Hauptabschnitts einer
Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des
Kollisionsrichtungserfassungsmechanismus gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel in verriegeltem Zustand;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil des
Kollisionsrichtungserfassungsmechanismus gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel in entriegeltem Zustand;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die
einen Zustand zeigt, in dem eine Vordertür in entriegeltem
Zustand ist;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel in einem Zustand, in dem die
Vordertür in verriegeltem Zustand ist;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die
einen Zustand zeigt, in dem eine Hecktür in verriegeltem Zustand
ist;
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel, die einen Zustand zeigt, in dem
die Hecktür in unverriegeltem Zustand ist;
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Teils einer Vorrichtung
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung, die eine Vordertür in verriegeltem Zustand zeigt;
Fig. 10 eine Draufsicht eines Teil der Vorrichtung gemäß
dem dritten Ausführungsbeispiel, die einen Zustand zeigt, in dem
die Vordertür in unverriegeltem Zustand ist;
Fig. 11 ein Blockdiagramm des Gesamtaufbaus einer
Vorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 12 ein Flußdiagramm, das die automatische (Auto-)
Verriegelungssteuerung in der Vorrichtung gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 13 ist ein Flußdiagramm, das die
Verriegelungssteuerung in der Vorrichtung gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 14 ist ein Flußdiagramm, das die
Entriegelungssteuerung in der Vorrichtung gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 15 ist eine Zeittafel, die Signale in verschiedenen
Abschnitten der Vorrichtung gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel zeigt; und
Fig. 16 eine Seitenansicht eines Teils einer herkömmlichen
Vorrichtung.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Gemäß Fig. 1-4 hat eine Entriegelungsvorrichtung für
Türschlösser gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel eine
Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung 1 und einen
Türentriegelungsmechanismus 2, die in jeder Tür eines Fahrzeugs
angeordnet sind. Diese sind an vier Öffnungen des Fahrzeugs
angeordnet, und zwar vorne links, vorne rechts, hinten links und
hinten rechts am Fahrzeug, so daß sie geöffnet und geschlossen
werden können. Der Kollisionsrichtungserfassungsmechanismus 1
hat einen Türverriegelungsknopf 10, der ein Gewicht 11 hat, das
als träge Masse wirkt und der verschwenkbar gehalten ist, um als
Schwenkelement zu wirken. Der Türentriegelungsmechanismus 2 hat
einen Winkelhebel 22 und ist ausgelegt, eine Bewegung des
Türverriegelungsknopfes 10 auf ein Türschloß 3 zu übertragen,
wenn eine Kollision auftritt.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist der
Türverriegelungsknopf 10, der den
Kollisionsrichtungserfassungsmechanismus 1 bildet, zusammen mit
einem Türgriff 12 und parallel dazu in einer inneren
Türgriffabsenkung 100 untergebracht. Der Türverriegelungsknopf
10 hat einen in etwa halbkreisförmigen Kopfabschnitt 101 und
einen Stielabschnitt 102 und hat einen pilzförmigen Querschnitt.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist der
Türverriegelungsknopf 10 an dem Verbindungsabschnitt zwischen
dem Kopfabschnitt 101 und dem Stielabschnitt 102 mittels eines
vertikal angeordneten Stifts 103 verschwenkbar gehalten. Beide
Enden des Stifts 103 sind an Flanschen 1041 gehalten, die
einstückig auf einer Grundplatte 104 eines Türinnengriffs
vorgesehen sind, so daß die Flanschen 1041 an oberen und unteren
Positionen in der inneren Türgriffabsenkung 100 angeordnet sind.
Eine verriegelte Position und eine entriegelte Position sind
beiden Enden der Verschwenkbewegung des Türverriegelungsknopfes
10 zugeordnet.
Ein zylindrisches Gewicht 11 aus Metall und mit einem
eingestellten Gewicht ist an einer Seite des Kopfabschnitts 101
des Türverriegelungsknopfes 10 vorgesehen, so daß das Gewicht 11
als träge Masse wirken kann. Wenn ein anderes Fahrzeug oder
dergleichen gegen die linke Seite des Fahrzeugs stößt, wird der
Türverriegelungsknopf 10 in Fig. 1 und 3 gegen den Uhrzeigersinn
infolge der Trägheitskraft des Gewichts 11 verschwenkt, um die
rechtsseitige Tür zu entriegeln.
Im Gegensatz dazu wird, wenn ein anderes Fahrzeug oder
dergleichen gegen die rechte Seite des Fahrzeugs stößt, der im
verriegelte Zustand befindliche Türverriegelungsknopf 10 infolge
der Trägheitskraft des Gewichts 11 in seine
Verriegelungsrichtung verschwenkt, d. h. im Uhrzeigersinn in Fig.
3. Folglich bewegt sich der Türverriegelungsknopf 10 nicht.
Der Türentriegelungsmechanismus 2 hat einen Verbinder 21,
dessen eines Ende mit dem Türverriegelungsknopf 10 verbunden
ist, einen V-förmigen Winkelhebel 22, dessen eines Ende mit dem
anderen Ende des Verbinders 21 verbunden ist und der
verschwenkbar an der Tür gehalten ist, und einen Verbinder 23,
der mit dem anderen Ende des Winkelhebels 22 verbunden ist und
dessen anderes Ende mit einem Verriegelungshebel 31 des
Türschlosses 3 verbunden ist.
Bei der Entriegelungsvorrichtung für Türschlösser eines
Fahrzeugs gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel mit dem zuvor
beschriebenen Aufbau wird, wenn ein anderes Fahrzeug oder
dergleichen gegen die linke Seite des Fahrzeugs stößt, der
Türverriegelungsknopf 10 einer rechtsseitigen Tür des Fahrzeugs
infolge der Trägheit des Gewichts 11 verschwenkt, so daß der
Türverriegelungsknopf 10 im Gegenuhrzeigersinn von der
verriegelten Position in die entriegelte Position verschwenkt
wird, d. h., der Türverriegelungsknopf 10 wird von einem Zustand,
in dem er in Richtung auf die Front des Fahrzeugs verschwenkt
ist (Zustand gemäß Fig. 3), in den in Richtung auf das Heck des
Fahrzeugs verschwenkten Zustand gebracht (Zustand gemäß Fig. 4).
Wenn der Türverriegelungsknopf 10 in Fig. 3 im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, bewegt sich der Verbinder
21, der den Türentriegelungsmechanismus 2 bildet und dessen
eines Ende mit dem Türverriegelungsknopf 10 verbunden ist, nach
links in Fig. 3. Im Ergebnis wird der V-förmige Winkelhebel 22,
dessen eines Ende mit dem anderen Ende des Verbinders 21
verbunden ist und der verschwenkbar an der Tür gehalten ist, im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt.
Wenn der Winkelhebel 22 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt
wird, wird der Verbinder 23, der mit dem anderen Ende des
Winkelhebels 22 verbunden ist und dessen anderes Ende mit dem
Türschloß 3 verbunden ist, in Fig. 2 schräg nach unten bewegt,
so daß das Türschloß 3 der rechtsseitigen Tür des Fahrzeugs vom
verriegelten Zustand in den entriegelten Zustand überführt wird
(d. h. der verriegelte Zustand ist aufgehoben).
Wenn ein anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen die rechte
Seite des Fahrzeugs stößt, wird der Türverriegelungsknopf 10
einer linksseitigen Tür des Fahrzeugs infolge der Trägheit des
Gewichts 11, wie in dem oben beschriebenen Fall, verschwenkt, so
daß das Türschloß 3 der linksseitigen Tür des Fahrzeugs vom
verriegelten Zustand über den Verbinder 21, den Winkelhebel 22,
den Verbinder 23 und den Verriegelungshebel 31 in den
entriegelten Zustand überführt wird (d. h., der verriegelte
Zustand wird aufgehoben).
Wenn ein anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen die rechte
Seite des Fahrzeugs stößt, wird der Verriegelungsknopf 10 in dem
verriegelten Zustand infolge der Trägheitskraft des Gewichts 11
in die Verriegelungsrichtung verschwenkt, d. h. im Uhrzeigersinn
in Fig. 3. Folglich bewegt sich der Türverriegelungsknopf 10
nicht, so daß der Türverriegelungsknopf 10 daran gehindert ist,
das Türschloß 3 über den Türentriegelungsmechanismus 2 zu
beeinflussen.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel, die die oben beschriebenen Vorgänge
ausführt, wird das Türschloß 3 einer rechtsseitigen oder
linksseitigen Tür auf einer Seite gegenüber der Kollisionsseite,
die von der Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung 1 zum
Erfassen linksseitiger und rechtsseitiger Kollisionen erfaßt
wird, von dem Türentriegelungsmechanismus 2 entriegelt. Folglich
ist es mit der Vorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
möglich, eine rechtsseitige oder linksseitige Tür auf einer
Seite gegenüber der Kollisionsseite sicher und zuverlässig zu
entriegeln, somit ist eine Rettung der Fahrzeuginsassen
ermöglicht.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs dem ersten Ausführungsbeispiel
wird der Türverriegelungsknopf 10, der einen T-förmigen
Querschnitt hat und als Verschwenkelement wirkt, in eine
Richtung entgegen der Richtung des Stoßes bei einer Kollision
des Fahrzeugs verschwenkt, und hebt den verriegelten Zustand des
Türschlosses 3 einer Tür auf der Seite gegenüber der
Kollisionsseite über den Verbinder 21, den Winkelhebel 22 und
den Verbinder 23 auf. Folglich ist es mit der Vorrichtung gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel möglich, eine Tür auf der
Seite gegenüber der Kollisionsseite mit einem einfachen Aufbau
zu entriegeln.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird der Türverriegelungsknopf 10, der das
Gewicht 11 hat, das als träge Masse bei einer Kollision des
Fahrzeugs wirkt, und der als Schwenkelement dient, um den
einzelnen Aufhängungspunkt in Richtung einer Trägheitskraft
entgegengesetzt zur Stoßrichtung der Kollision verschwenkt und
entriegelt über den Winkelhebel 22 eine Tür auf der Seite
gegenüber der Kollisionsseite. Somit ist es mit der Vorrichtung
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel möglich, eine
Kollisionsseite des Fahrzeugs sicher zu erfassen und den
verriegelten Zustand aufzuheben, weil der Türverriegelungsknopf
10 mit dem Gewicht 11 versehen ist.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
Türverriegelungsknopf 10 indirekt in einer Richtung entgegen der
Trägheitskraft des Gewichts 11 bei einer Kollision des Fahrzeugs
durch eine Feder (nicht gezeigt) vorgespannt, die den
Verriegelungshebel 31 in die Verriegelungsrichtung drückt. Es
ist jedoch möglich, eine Feder zwischen dem
Türverriegelungsknopf 10 und der Tür anzuordnen, um den
Türverriegelungsknopf 10 unmittelbar vorzuspannen.
Wie zuvor beschrieben wurde ist, weil der
Türverriegelungsknopf 10 von der Feder in die Richtung entgegen
der Richtung der Trägheitskraft vorgespannt ist, die Tür daran
gehindert, infolge starker Beschleunigung, starken Bremsens,
schnellen Drehens bzw. Wendens, sehr leichter Stöße oder
dergleichen entriegelt zu werden, und die Tür wird nur
entriegelt, wenn das Fahrzeug einen durch eine Kollision des
Fahrzeugs erzeugten Stoß empfängt, der größer oder gleich einem
vorbestimmten Wert ist. Folglich wird mit der Vorrichtung gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine irrtümliche Betätigung
verhindert.
Wie in Fig. 5-8 gezeigt ist, unterscheidet sich eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel von dem ersten
Ausführungsbeispiel darin, daß ein Gewicht 11 an dem
Verriegelungshebel 31 angebracht ist, der als ein Schwenkelement
im Türschloß 3 jeder vorderen und hinteren Tür des Fahrzeugs
dient, um den Kollisionsrichtungserfassungsmechanismus 1 zu
bilden und einen verriegelten Zustand einer Tür bei einer Front-
oder Heckkollision des Fahrzeugs zu entriegeln. Nachfolgend wird
hauptsächlich dieser Unterschied beschrieben.
In jeder Vordertür ist, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist,
der Verbinder 23 mit dem Mittelabschnitt des Verriegelungshebels
31 in Eingriff, der um sein als Aufhängungspunkt dienendes
oberes Ende verschwenkbar ist, und das Gewicht 11 ist an dem
unteren Ende des Verriegelungshebels 31 angebracht. Ein Ende des
Winkelhebels 22 ist mit dem Verbinder 21 verbunden, der mit dem
vorgenannten Türverriegelungsknopf (nicht dargestellt) verbunden
ist, und der Verbinder 23 ist mit dem anderen Ende des
Winkelhebels 22 verbunden.
In jeder hinteren Tür ist, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist,
der mit dem Türverriegelungsknopf verbundene Verbinder 23 mit
dem Mittelabschnitt des Verriegelungshebels 31 in Eingriff, der
um sein als Aufhängungspunkt dienendes unteres Ende
verschwenkbar ist, und das Gewicht 11 ist an dem oberen Ende des
Verriegelungshebels 31 angebracht.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel mit dem zuvor beschriebenen Aufbau wird,
wenn ein anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen das Heck des
Fahrzeugs stößt, der Verriegelungshebel 31 mit dem Gewicht 11 an
seinem unteren Ende an der Vordertür um sein als
Aufhängungspunkt dienendes oberes Ende infolge der Trägheit des
Gewichts 11 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß der
Verriegelungshebel 31 von dem in Fig. 6 gezeigten Zustand in den
in Fig. 5 gezeigten Zustand überführt wird. Im Ergebnis wird die
Vordertür entriegelt.
Im Gegensatz dazu wird, wenn ein anderes Fahrzeug oder
dergleichen gegen die Front des Fahrzeugs stößt, der
Verriegelungshebel 31 mit dem Gewicht 11 an seinem oberen Ende
um das als Aufhängungspunkt an der hinteren Tür dienende untere
Ende infolge der Trägheit des Gewichts 11 im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt, so daß der Verriegelungshebel 31 von dem in Fig. 7
gezeigten Zustand in den in Fig. 8 gezeigten Zustand überführt
wird. Im Ergebnis wird die hintere Tür entriegelt.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel, die die zuvor beschriebenen Vorgänge
ausführt, wird eine vordere oder hintere Tür auf einer Seite
gegenüber der Kollisionsseite, die von der Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung 1 zum Erfassen von frontseitigen und
rückseitigen Stößen erfaßt wird, entriegelt. Folglich ist es mit
der Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel möglich,
eine vordere oder hintere Tür auf einer Seite gegenüber der
Kollisionsseite sicher und zuverlässig zu entriegeln und somit
Fahrzeuginsassen zu retten.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel wird der Türverriegelungshebel 31, der ein
Teil des Türschlosses ist, unmittelbar durch das am äußeren Ende
des Verriegelungshebels 31 angebrachte Gewicht 11 infolge des
Stoßes bei einer Kollision des Fahrzeugs entriegelt, um den
verriegelten Zustand des Türschlosses 3 aufzuheben. Somit ist es
mit einer Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
möglich, ein Türschloß auf der Seite gegenüber der
Kollisionsseite mit einem einfachen Aufbau zu entriegeln.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel verschwenkt der Verriegelungshebel 31, der
das Gewicht 11 hat, das als träge Masse bei der Kollision des
Fahrzeugs dient, um den einzelnen Aufhängungspunkt in der
Richtung einer Trägheitskraft entgegensetzt zur Richtung des
Stoßes der Kollision und entriegelt ein Türschloß auf der Seite
gegenüber der Kollisionsseite. Folglich wird mit der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine sichere Erkennung
der Kollisionsseite des Fahrzeugs und die Aufhebung eines
verriegelten Zustands ermöglicht, weil der Verriegelungshebel 31
das Gewicht 11 hat.
Wie in Fig. 9 und 10 gezeigt ist, verwendet eine
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel einen
Winkelhebel 22, dessen eines Ende mit einem Ende des mit dem
Verriegelungshebel verbundenen Verbinders 23 verbunden ist, und
der ein Gewicht 224 an seinem anderen Ende hat, anstelle des mit
dem Gewicht versehenen Verriegelungshebels des Türschlosses, der
im zweiten Ausführungsbeispiel als Schwenkelement zum Entriegeln
einer Vordertür verwendet wird. Der Winkelhebel 22 bildet das
Schwenkelement des Kollisionsrichtungserfassungsmechanismus 1.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel mit dem vorgenannten Aufbau wird, wenn ein
anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen das Heck des Fahrzeugs
stößt, der Winkelhebel 22 infolge der Trägheit des Gewichts 224
bei der Kollision im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß der
Winkelhebel 22 vom in Fig. 9 gezeigten Zustand in den in Fig. 10
gezeigten Zustand überführt wird. Im Ergebnis wird das Türschloß
der Tür über den Verbinder 23 entriegelt.
Wie im zweiten Ausführungsbeispiel, wird in der
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, die die zuvor
genannten Vorgänge ausführt, eine vordere oder hintere Tür auf
der Seite gegenüber der Kollisionsseite, die von der
Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung 1 zum Erfassen von
frontseitigen oder rückseitigen Zusammenstößen erfaßt wurde,
entriegelt. Folglich ist es mit der Vorrichtung gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel möglich, eine vordere oder
hintere Tür auf der Seite gegenüber der Kollisionsseite sicher
und zuverlässig zu entriegeln, so daß es möglich ist,
Fahrzeuginsassen zu retten.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel wird der verriegelte Zustand durch das an
das untere Ende des Winkelhebels 22 angebrachte Gewicht 224
infolge des Stoßes bei einer Kollision des Fahrzeugs aufgehoben.
Folglich ist es bei der Vorrichtung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel möglich, ein Türschloß auf der Seite
gegenüber einer Kollisionsseite durch einen einfachen Aufbau und
durch eine leichte Modifikation zu entriegeln.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel wird der Winkelhebel 22, der das als träge
Masse bei der Kollision des Fahrzeugs wirkende Gewicht 224
trägt, um den einzelnen Aufhängungspunkt in Richtung der
Trägheitskraft des Gewichts 224 entgegen der Stoßrichtung der
Kollision verschwenkt und entriegelt ein Türschloß auf der Seite
gegenüber der Kollisionsseite. Folglich ermöglicht die
Vorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine
sichere Erkennung der Kollisionsseite des Fahrzeugs und
Aufhebung des verriegelten Zustands.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, enthält die zuvor beschriebene
Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung 1 einer
Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von Türschlössern eines
Fahrzeugs gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel, einen
Beschleunigungssensor 15 zum Erfassen der Richtung einer
Stoßbeschleunigung, wenn eine Kollision des Fahrzeugs auftritt,
und der zuvor beschriebene Entriegelungsmechanismus hat ein
Steuergerät 251, das die Richtung der Stoßbeschleunigung, die
von dem Beschleunigungssensor 15 erfaßt wurde, beurteilt, und
ein Entriegelungssignal zum Entriegeln einer Tür auf einer Seite
gegenüber der erfaßten Kollisionsseite herausgibt, und hat einen
Türsteuermotor 252, der auf das Entriegelungssignal vom
Steuergerät 251 anspricht, um das Türschloß (die Türschlösser)
auf der Seite gegenüber der erfaßten Kollisionsseite zu
entriegeln.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, hat der Beschleunigungssensor
15 einen Beschleunigungssensor, der als Kollisionssensor zum
Erfassen einer Seite dient, auf der eine Kollision aufgetreten
ist. Auf der Basis der Richtung der Beschleunigung bei der
Kollision werden die folgenden Signale herausgegeben. Wenn ein
anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen die Frontseite des
Fahrzeugs stößt, wird ein Frontkollisionssignal herausgegeben.
Wenn ein anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen das Heck des
Fahrzeugs stößt, wird ein Heckkollisionssignal herausgegeben.
Wenn ein anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen die rechte
Seite des Fahrzeugs stößt, wird ein Rechtsseitenkollisionssignal
herausgegeben. Wenn ein anderes Fahrzeug oder dergleichen gegen
die linke Seite stößt, wird ein Linksseitenkollisionssignal
herausgegeben.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, hat das Steuergerät 251 einen
Steuerabschnitt 2514, der einen Auto-
Verriegelungssteuerabschnitt 2511, einen
Verriegelungssteuerabschnitt 2512, einen
Entriegelungssteuerabschnitt 2513, einen Schalterabschnitt 2515
und einen Relaisabschnitt 2516 aufweist. Ein
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 1517, ein Feststellbrems- oder
Handbremsschalter 2518, ein Türsteuerschalter 2519 oder
dergleichen sind mit dem Steuergerät 251 verbunden.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, hat der Steuermotor 252 jeweils
einen Motor 2521 für das Türschloß der vorderen rechten Tür,
einen Motor 2522 für das Türschloß der vorderen linken Tür,
einen Motor 2523 für das Türschloß der hinteren rechten Tür und
einen Motor 2524 für das Türschloß der hinteren linken Tür, die
mit den entsprechenden Relais des Relaisabschnitts 2516
verbunden sind. Jeder der Motoren verriegelt und entriegelt das
zugehörige Türschloß.
Das Steuergerät wird in Übereinstimmung mit dem Auto-
Verriegelungssteuerdiagramm gemäß Fig. 12, dem
Verriegelungssteuerdiagramm gemäß Fig. 13 und dem
Entriegelungssteuerdiagramm gemäß Fig. 14 gesteuert.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel, die den zuvor beschriebenen Aufbau hat,
wird die Auto-Verriegelungssteuerung folgendermaßen
durchgeführt. Wie in Fig. 12 und 15 gezeigt ist, wird ein Auto-
Verriegelungssignal herausgegeben, wenn der Zündschalter
eingeschaltet wird, jede Tür geschlossen ist, keine Kollision
aufgetreten ist, die Fahrzeuggeschwindigkeit beispielsweise 25
km/h übersteigt und die Tür in unverriegeltem Zustand ist.
Wenn das Fahrzeug eine Kollision erfährt, während die Türen
in verriegeltem Zustand sind, erfaßt der Beschleunigungssensor
15 die Richtung der Stoßbeschleunigung der Kollision, wie in
Fig. 14 und 15 gezeigt ist. In Übereinstimmung mit der durch den
Beschleunigungssensor 15 erfaßten Richtung der
Stoßbeschleunigung gibt das den Entriegelungsmechanismus
bildende Steuergerät 251 ein Entriegelungssignal zum Entriegeln
eines verriegelten Zustands einer Tür auf einer Seite gegenüber
der erfaßten Kollisionsseite heraus. Der Türsteuermotor 252
dieser Tür spricht auf das Entriegelungssignal von dem
Steuergerät 251 an, um die Tür zu entriegeln.
Insbesondere gibt, wie in Fig. 14 und 15 gezeigt ist, in
Übereinstimmung mit dem Ausgang des Beschleunigungssensors, der
den Ort einer Kollision angibt, ein Relais des Relaisabschnitts
2516 entsprechend dem Ort der Kollision ein Signal heraus, um
eine Tür auf einer Seite gegenüber der Kollisionsseite zu
entriegeln.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel, die die zuvor beschriebenen Vorgänge
ausführt, wird eine Tür, die an der vorderen rechten, vorderen
linken, hinteren rechten oder hinteren linken Seite des
Fahrzeugs gegenüber der Kollisionsseite angeordnet ist, auf der
Basis des Erfassungssignals von der Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung 1 zum Erfassen von Front- und
Heckkollisionen sowie rechtsseitigen und linksseitigen
Kollisionen elektrisch entriegelt. Folglich wird mit der
Vorrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels das Öffnen
einer Tür infolge des Stoßes bei einer Kollision verhindert und
es ist möglich, eine Tür auf einer Seite gegenüber der
Kollisionsseite sicher und zuverlässig zu entriegeln, wodurch es
möglich ist, Fahrzeuginsassen zu retten.
Bei der Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel gibt das Steuergerät 251 in Übereinstimmung
mit dem vom Beschleunigungssensor 15 herausgegebenen
Stoßbeschleunigungssignal ein Entriegelungssignal heraus, und
der Türsteuermotor 252 spricht auf das Entriegelungssignal von
dem Steuergerät 251 an, um das Türschloß (die Türschlösser) auf
der Seite gegenüber der erfaßten Kollisionsseite zu entriegeln.
Folglich ist es mit der Vorrichtung gemäß dem folgenden
Ausführungsbeispiel möglich, eine bzw. mehrere Türen auf der
Seite gegenüber der Kollisionsseite zu entriegeln, indem
lediglich der Beschleunigungssensor einer elektrischen
Türverriegelungsvorrichtung hinzugefügt und das Steuerprogramm
teilweise modifiziert wird.
Bei dem zuvor beschriebenen vierten Ausführungsbeispiel ist
ein Beispiel beschrieben, in dem der Beschleunigungssensor ein
Signal herausgibt, das den Ort des Fahrzeugs anzeigt, an dem
eine Kollision aufgetreten ist. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt, und es ist möglich,
eine Ausführung einzusetzen, in der das Steuergerät
Vektorkomponenten auf der Basis des Beschleunigungssignals von
dem Beschleunigungssensor erfaßt und den Ort der Kollision des
Fahrzeugs auf der Basis der Vektorkomponenten bestimmt.
Es ist eine Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln von
Türschlössern eines Fahrzeugs beschrieben, mit einer Mehrzahl
Türschlösser, die an Türen des Fahrzeugs anbringbar sind, mit
einer Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung zum Erfassen
einer Kollisionsseite eines Fahrzeugs und mit einem
Entriegelungsmechanismus zum Entriegeln einer Tür auf einer
Seite gegenüber der Kollisionsseite, die von der
Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung erfaßt wurde.
Claims (7)
1. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß (3) eines
Fahrzeugs, mit
einer Mehrzahl an Fahrzeugtüren anbringbarer Türschlösser (3),
einer Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung (1) zum Erfassen einer Richtung eines auf das Fahrzeug aufgebrachten Stoßes, und
einem Entriegelungsmechanismus (2) zum Entriegeln des Türschlosses (3), das auf einer der Kollisionsseite abgewandten Seite angebracht ist, auf der Basis der von der Kollisionrichtungs-Erfassungseinrichtung (1) erfaßten Richtung.
einer Mehrzahl an Fahrzeugtüren anbringbarer Türschlösser (3),
einer Kollisionsrichtungs-Erfassungseinrichtung (1) zum Erfassen einer Richtung eines auf das Fahrzeug aufgebrachten Stoßes, und
einem Entriegelungsmechanismus (2) zum Entriegeln des Türschlosses (3), das auf einer der Kollisionsseite abgewandten Seite angebracht ist, auf der Basis der von der Kollisionrichtungs-Erfassungseinrichtung (1) erfaßten Richtung.
2. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs
nach Anspruch 1, wobei die Kollisionsrichtungs
erfassungseinrichtung (1) einen Stoß an der Vorderseite oder an
der Rückseite des Fahrzeugs erfaßt.
3. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs
nach Anspruch 1, wobei die Kollisionsrichtungs
erfassungseinrichtung (1) einen Stoß an der linken Seite oder
der rechten Seite des Fahrzeugs erfaßt.
4. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs
nach Anspruch 1, wobei die Kollisionsrichtungs
erfassungseinrichtung (1) eine Kollisionserfassungseinrichtung
hat, die eine Mehrzahl bewegbarer Elemente entsprechend den
Seiten, an denen jeweils eine Kollision auftreten kann aufweist,
die sich infolge eines durch eine Kollision des Fahrzeugs
hervorgerufenen Stoßes bewegen, und wobei die Bewegung des
bewegbaren Elements zu dem Entriegelungsmechanismus (2) auf der
einer Kollisionsseite gegenüberliegenden Seite übertragen wird.
5. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs
nach Anspruch 4, wobei das bewegbare Element ein Schwenkelement
(10, 22, 31) aufweist, das ein bei einer Kollision des Fahrzeugs
als träge Masse wirkendes Gewicht (11) aufweist, und das um
einen einzelnen Aufhängepunkt in Richtung einer Trägheitskraft
entgegen der Richtung des Stoßes der Kollision verschwenkbar
ist.
6. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs
nach Anspruch 1, wobei die Kollisionsrichtungs-
Erfassungseinrichtung einen Beschleunigungssensor (15) hat, um
die Richtung einer Stoßbeschleunigung zu erfassen, wenn eine
Kollision des Fahrzeugs auftritt.
7. Entriegelungsvorrichtung für ein Türschloß eines Fahrzeugs
nach Anspruch 6, wobei der Entriegelungsmechanismus (2)
ein Steuergerät (251) aufweist, das in Übereinstimmung mit der von dem Beschleunigungssensor (15) erfaßten Richtung der Stoßbeschleunigung ein Entriegelungssignal zum Entriegeln eines Türschlosses (3) auf einer Seite gegenüber der Kollisionsseite herausgibt, und
einen Türsteuermotor (252) aufweist, der auf das Entriegelungssignal des Steuergeräts (251) anspricht, um das Türschloß auf der der Kollisionsseite gegenüberliegenden Seite zu entriegeln.
ein Steuergerät (251) aufweist, das in Übereinstimmung mit der von dem Beschleunigungssensor (15) erfaßten Richtung der Stoßbeschleunigung ein Entriegelungssignal zum Entriegeln eines Türschlosses (3) auf einer Seite gegenüber der Kollisionsseite herausgibt, und
einen Türsteuermotor (252) aufweist, der auf das Entriegelungssignal des Steuergeräts (251) anspricht, um das Türschloß auf der der Kollisionsseite gegenüberliegenden Seite zu entriegeln.
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