DE19634487A1 - Sendeeinheit, Empfangseinheit und Sende- und Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsignal und ein Lichtsignal - Google Patents
Sendeeinheit, Empfangseinheit und Sende- und Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsignal und ein LichtsignalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sendeeinheit für ein Hochfre
quenzsignal und ein Lichtsignal gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1, eine Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsignal
und für ein Lichtsignal gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4
und eine Sende- und Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsi
gnal und ein Lichtsignal gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
8.
Sende- und Empfangseinheiten für ein Hochfrequenzsignal und
für ein Lichtsignal werden beispielsweise im Bereich der
Kraftfahrzeugtechnik eingesetzt, um eine fernbedienbare Zen
tralverriegelung oder Wegfahrsperre anzusteuern.
Aus DE 43 00 600 A1 ist eine fernbedienbare Sicherungsein
richtung für ein Kraftfahrzeug bekannt, die einen fahrzeug
unabhängigen ersten Sender für ein Funkfrequenzsignal, einen
fahrzeugunabhängigen zweiten Sender für ein Lichtsignal, ei
nen ersten Empfänger für das Funkfrequenzsignal und einen
zweiten Empfänger für das Lichtsignal aufweist, wobei der er
ste Empfänger mit einer ersten Steuereinrichtung und der
zweite Empfänger mit einer zweiten Steuereinrichtung in Ver
bindung steht und die erste Steuereinrichtung Sicherungsmit
tel zur Ver- und Entriegelung von Schlössern des Kraftfahr
zeuges und die zweite Steuereinrichtung eine Diebstahlsiche
rungseinrichtung ansteuert.
Das Funkfrequenzsignal ist mit einem Code moduliert und das
Lichtsignal ist grundsätzlich unmoduliert, kann jedoch auch
zur Verbesserung des Diebstahlschutzes mit einem Code modu
liert sein. Die erste und die zweite Steuereinrichtung schal
ten nach Erhalt eines Signals von dem zugeordneten Empfänger
das Sicherungsmittel beziehungsweise die Diebstahl-Sicherungs
einrichtung in eine entsprechende Position.
Die Aufgabe der Erfindung beruht darin, die Verarbeitung der
von einem Sender abgegebenen Hochfrequenzsignale und Lichtsi
gnale zu vereinfachen. Die Aufgabe der Erfindung wird durch
die Merkmale des Anspruchs 1, 4 und 8 gelöst.
Besonders vorteilhaft ist es, zur Codierung des Lichtsignals
und des Hochfrequenzsignals den gleichen Code zu verwenden,
da damit die Decodierung des Lichtsignals und des Hochfre
quenzsignals nach dem gleichen Code erfolgen kann, so daß nur
ein einziger Code in der Auswerteeinheit vorgesehen werden
muß.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher er
läutert: Es zeigen
Fig. 1 Eine Sende- und Empfangseinheit,
Fig. 2 Einen Telegrammaufbau des ersten und des zweiten
Sendesignales,
Fig. 3 Einen Code für das Lichtsignal und für das Hochfre
quenzsignal, und
Fig. 4 Einen Code für das erste und das zweite Signal.
Fig. 1 zeigt eine Sendeeinheit 1 mit einem ersten Sender 2
und einem zweiten Sender 3. Der erste Sender 2 ist zur
Aussendung von Lichtsignalen, insbesondere Infrarotlicht,
ausgebildet. Der zweite Sender 3 ist zur Aussendung von Hoch
frequenzsignalen, insbesondere Funkfrequenzsignalen, ausge
bildet. Die Sendeeinheit 1 weist für den ersten Sender 2 und
den zweiten Sender 3 ein Betätigungsmittel 12 auf, mit dem
der erste Sender 2 und der zweite Sender 3 zum Senden akti
viert werden. Zudem ist in der Sendeeinheit 1 eine Spannungs
versorgung für den ersten und den zweiten Sender 2,3 vorgese
hen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Sendeeinheit 1 be
steht darin, die Sendeeinheit 1 in einem Griffstück eines
Fahrzeugschlüssels unterzubringen.
Weiterhin sind in Fig. 1 ein erster Empfänger 4, der zum
Empfangen von Lichtsignalen IR des ersten Senders 2 ausgebil
det ist, und ein zweiter Empfänger 5 angeordnet, der zum Emp
fangen von Hochfrequenzsignalen HF, insbesondere Funkfre
quenzsignalen, des zweiten Senders 3 ausgebildet ist. In
Fig. 1 sind vorzugsweise mehrere, erste Empfänger 4 und mehre
re, zweite Empfänger 5 angeordnet. Jeder erste Empfänger 4
und jeder zweite Empfänger 5 ist über eine erste Signallei
tung 6 beziehungsweise eine zweite Signalleitung 7 an eine
Auswerteeinheit 8 angeschlossen, die vorzugsweise auch die
Funktionen einer Steuereinheit aufweist und somit vorzugswei
se eine Auswerte- und Steuereinheit 8 darstellt, die mit An
steuerleitungen 9 versehen ist, die an Ver- und Entriege
lungsmittel 10 und/oder an eine Wegfahrsperre 11 geführt
sind.
In Fig. 1 sind die Lichtsignale IR, die vom ersten Sender 2
ausgesendet werden, in Form von gestrichelten Pfeilen darge
stellt, da sich Lichtsignale linear ausbreiten und ein Emp
fang eines Lichtsignales durch den ersten Empfänger 4 nicht
möglich ist, wenn sich zwischen dem ersten Sender 2 und dem
ersten Empfänger 4 ein größeres Objekt befindet. Die von dem
zweiten Sender 3 ausgesendeten Hochfrequenzsignale HF breiten
sich in Form von Kugelwellen aus, die an Objekten gestreut
und reflektiert werden, so daß ein Empfang durch den zweiten
Empfänger 5 auch möglich ist, wenn sich zwischen dem
zweiten Sender 3 und dem zweiten Empfänger 5 ein Objekt be
findet.
Der erste Empfänger 4 und der zweite Empfänger 5 wandeln das
empfangene Lichtsignal bzw. das empfangene Hochfrequenzsignal
in ein entsprechendes, vorzugsweise elektrisches oder opti
sches erstes bzw. zweites Signal S1, S2 um und führen diese
der Auswerte- und Steuereinheit 8 zu. Die Auswerte- und Steu
ereinheit 8 wertet die von den ersten Signalleitungen 6 und
den zweiten Signalleitungen 7 getrennt zugeführten ersten und
zweiten Signale nach dem gleichen Code aus und steuert ent
sprechend den aus der Auswertung der ersten oder zweiten Si
gnale erhaltenen Informationen über die Ansteuerleitungen 9
entsprechende Stellglieder, insbesondere Ver- und Entriege
lungsmittel 10 und Diebstahlsicherungseinrichtungen 11 an.
Dabei werden z. B. über die Ver- und Entriegelungsmittel 10
die Türschlösser des Kraftfahrzeuges verschlossen oder geöff
net bzw. die Wegfahrsperre aktiviert oder deaktiviert.
Der Code, nach dem die ersten und zweiten Signale codiert
sind, entspricht dem Code, nach dem das Licht- und Hochfre
quenzsignal codiert sind.
Fig. 2 zeigt den Telegrammaufbau des Hochfrequenzsignales HF
und des Lichtsignals IR. In Fig. 2a ist der zeitliche Ablauf
der Telegramme in die Zeitbereiche B, C, und D eingeteilt.
Im ersten Zeitbereich B wird für die Zeitdauer von 80 ms das
Hochfrequenzsignal und das Lichtsignal vorzugsweise gleich
zeitig übertragen. Anschließend erfolgt im zweiten Zeitbe
reich C eine Sendepause von 10 ms. Daraufhin wird im dritten
Zeitbereich D in einer Zeitdauer von 80 ms sowohl das Hochfre
quenzsignal als auch das Lichtsignal vorzugsweise übertragen.
Fig. 2b zeigt einen genauen Aufbau des zweiten Zeitbereiches
B, in dem Daten über das Hochfrequenzsignal und das Lichtsi
gnal in Form von zwei Vorbytes und acht folgenden Datenbytes
übertragen werden.
Fig. 2c zeigt den Aufbau des ersten und des zweiten Vor
bytes. Das erste Vorbyte ist in vier Zeitbereiche unterteilt,
die jeweils 2 ms dauern, und in denen jeweils zwei Datenbits
codiert übertragen werden. Das zweite Vorbyte ist ebenfalls
in vier Zeitbereiche unterteilt, wobei in jedem Zeitbereich
zwei Datenbits codiert übertragen werden.
Fig. 2d zeigt das Sendeprinzip, mit dem die acht Datenbits
eines Bytes als vier Doppelbits übertragen werden. Für jedes
Doppelbit ist ein erstes bzw. ein zweites Zeitfenster TZH,
TZI von 2 ms vorgesehen, in dem das Lichtsignal IR bzw. das
Hochfrequenzsignal HF übertragen werden. Sowohl das Lichtsi
gnal als auch das Hochfrequenzsignal beinhaltet jeweils für
sich durch die zeitliche Position im ersten bzw. im zweiten
Zeitfenster TZI, TZH in codierter Form die Information über
das Doppelbit. In einer Weiterbildung der Erfindung kann wäh
rend eines ersten bzw. eines zweiten Zeitfensters TZI, TZH
durch das Lichtsignal oder Hochfrequenzsignal auch die Infor
mation über ein Datenbit oder über mehr als zwei Datenbits
übertragen werden.
Das zweite Vorbyte und die acht Datenbytes sind entsprechend
dem ersten Vorbyte aufgebaut und werden nach dem gleichen
Sendeprinzip, wie in Fig. 2d dargestellt, übertragen. Die
acht Datenbytes enthalten die Informationen und Befehle, die
zur Ansteuerung der Stellglieder, insbesondere der Ver- und
Entriegelungsmittel und der Diebstahlschutzeinrichtung vorge
sehen sind.
Die Codierung eines Doppelbits erfolgt über die entsprechende
zeitliche Aussendung, insbesondere den Beginn der Aussendung,
des Lichtsignales IR und des Hochfrequenzsignales HF inner
halb des ersten bzw. des zweiten Zeitfensters TZI, TZH von
2 ms, die für die Übertragung der zwei Datenbits zur Verfügung
stehen, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt auf der linken Seite das zeitliche Codeproto
koll zur Aussendung des Licht- und des Hochfrequenzsignales
und auf der rechten Seite das dem ausgesendeten Licht- IR und
Hochfrequenzsignal HF entsprechende Doppelbit. Das Lichtsi
gnal legt durch seine zeitliche Position innerhalb des ersten
Zeitfensters TZI bzw. das Hochfrequenzsignal durch seine
zeitliche Position innerhalb des zweiten Zeitfensters TZH ei
ne Information, vorzugsweise zwei Datenbits, die in der Ta
belle INFO dargestellt ist, fest. Die Sendezeiten für das
Licht- und Hochfrequenzsignal können unterschiedlich lange
oder auch identisch lange gewählt werden.
Fig. 3 zeigt als einen möglichen Code einen Quattro-Phase-Code,
mit dem durch vier innerhalb eines ersten oder zweiten
Zeitfensters TZI, TZH zeitlich vorgegebene Sendezeiten für
das Licht- IR bzw. das Hochfrequenzsignal HF jeweils zwei Da
tenbits codiert übertragen werden. Das Lichtsignal eines er
sten Zeitfensters überträgt die Information über zwei Daten
bits und das Hochfrequenzsignal eines zweiten Zeitfensters
überträgt die Information ebenfalls über zwei Datenbits. In
diesem Ausführungsbeispiel sind das Lichtsignal und das Hoch
frequenzsignal zwei unabhängige Übertragungswege, die nach
dem gleichen Code codiert sind.
Im allgemeinen werden beim Senden das erste und das zweite
Zeitfensters TZH, TZI gleichzeitig angeordnet, so daß für die
gleiche Information das Lichtsignal IR und das Hochfrequenz
signal HF gleichzeitig ausgesendet werden. Vorzugsweise kön
nen jedoch für das Licht- IR und das Hochfrequenzsignal HF
das erste und zweite Zeitfenster TZI, TZH zeitlich gegenein
ander verschoben sein, wie in Fig. 3 dargestellt ist, so daß
beispielsweise das erste Zeitfenster TZI für das Lichtsignal
in einem vorgebbaren zeitlichen Abstand TV von beispielsweise
750 ms vor dem zweiten Zeitfenster TZH für das Hochfrequenz
signal angeordnet ist. Die zeitliche Versetzung des ersten
Zeitfensters TZI gegenüber dem zweiten Zeitfenster TZH dient
vorzugsweise dazu, um die Batterie der Sendeeinheit zu scho
nen.
Der besseren Übersicht wegen ist in Fig. 3 ein
Quattro-Phase-Code dargestellt, bei dem das erste und das zweite
Zeitfenster TZI, TZH zeitlich gegeneinander verschoben sind.
Fig. 3a zeigt die zeitlich festgelegten Sendezeiten des
Lichtsignales IR und des Hochfrequenzsignales HF, die jeweils
zwei Datenbits mit dem Wert des ersten Datenbits von 0 und
dem Wert des zweiten Datenbits von 0 codiert übertragen. In
diesem Fall wird zu Beginn des Zeitfensters das Lichtsignal
IR für eine Zeitdauer von 144 µs übertragen. Anschließend wird
ab dem Zeitpunkt t = 750 µs das Hochfrequenzsignal HF für eine
Zeitdauer von 300 µs übertragen.
Fig. 3b zeigt die zeitlichen Positionen des Lichtsignales IR
und des Hochfrequenzsignales HF, die jeweils zwei Datenbits
mit dem Wert 0 für das erste Datenbit und dem Wert 1 für das
zweite Datenbit entspricht. Dazu wird in der Sendezeit TZ ab
dem Zeitpunkt von t = 250 µs das Lichtsignal IR für eine Zeit
dauer von 144 µs übertragen. Anschließend wird ab dem Zeit
punkt 1000 µs das Hochfrequenzsignal HF für eine Zeitdauer von
300 µs übertragen.
Fig. 3c zeigt die zeitlichen Positionen des Licht- und Hoch
frequenzsignales IR,HF, die jeweils zwei Datenbits mit dem
Wert I für das erste Datenbit und dem Wert 2 für das zweite
Datenbit darstellt. Für die Codierung der zwei Datenbits wird
ab dem Zeitpunkt 500 µs das Lichtsignal IR für eine Zeitdauer
von 144 µs übertragen. Anschließend wird ab dem Zeitpunkt von
1250 µs das Hochfrequenzsignal HF für eine Zeitdauer von 300 µs
übertragen.
Fig. 3d zeigt die zeitlichen Positionen des Lichtsignals und
Hochfrequenzsignals, die zwei Datenbits mit dem Wert 1 für
das erste Datenbit und dem Wert 1 für das zweite Datenbit
darstellen. Dazu wird ab dem Zeitpunkt von 750 µs das Lichtsi
gnal für eine Zeitdauer von 144 µs übertragen und anschließend
ab dem Zeitpunkt von 1500 µs für die Zeitdauer von 300 µs das
Hochfrequenzsignal übertragen.
Die Länge des ersten und des zweiten Zeitfensters TZI, TZH
beträgt in diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise 2 ms, kann
jedoch entsprechend der Anwendung in der Länge angepaßt wer
den.
Der Abstand zwischen dem Ende des Lichtsignals IR und dem Be
ginn des Hochfrequenzsignals HF stellt eine Zeitverzögerung
td dar, die vorzugsweise an eine Aufladezeit eines Kondensa
tors angepaßt ist und in diesem Ausführungsbeispiel 606 µs be
trägt.
Die Hochfrequenzsendezeit tHF, während der das Hochfrequenz
signal übertragen wird, beträgt in diesem Ausführungsbeispiel
300 µs. Die Lichtsendezeit tIR, während der das Lichtsignal
übertragen wird, beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 144 µs.
Während der Lichtsendezeit tIR wird ein Lichtsignal im Licht-Fre
quenzbereich vorzugsweise mit einer konstanten Frequenz
ausgesendet. Während der Hochfrequenzsendezeit tHF wird ein
Hochfrequenzsignal vorzugsweise im Funkfrequenzbereich von
einigen kHz bis einigen MHz mit vorzugsweise konstanter Fre
quenz übertragen.
Das in Fig. 3 dargestellte Codierverfahren entspricht einem
Quattro-Phase-Code-Verfahren, mit dem eine gleichzeitige
Übertragung von Licht- und Hochfrequenzsignal möglich ist,
die zu einer kurzen Sendezeit führt, durch die Strom beim Be
treiben der Sendeeinheit 1 gespart wird.
Das in Fig. 3 dargestellte Übertragungsprotokoll wird auch
von dem ersten und zweiten Signal S1, S2 erfüllt, da das
Lichtsignal und das Hochfrequenzsignal entsprechend umgesetzt
werden.
Fig. 4 zeigt den Code für das erste und zweite Signal S1, S2,
der dem Code für das Lichtsignal und das Hochfrequenzsignal
der Fig. 3 entspricht. Das erste Signal S1 wird entsprechend
dem Lichtsignal IR im ersten Zeitfensters TZI der Auswerte-
und Steuereinheit 8 zugeführt. Das zweite Signal S2 wird ent
sprechend dem Hochfrequenzsignal HF im zweiten Zeitfenster
TZH der Auswerte- und Steuereinheit 8 zugeführt. Die Dauer
eines ersten und zweiten Signals S1, S2 entspricht vorzugswei
se der Dauer des Licht- bzw. des Hochfrequenzsignals IR, HF.
Das erste und das zweite Signal S1, S2 unterscheiden sich
vorzugsweise in der Spannungshöhe.
Damit sind das erste und zweite Signal S1, S2 entsprechend dem
Code des Licht- bzw. des Hochfrequenzsignals codiert, der in
der Auswerte- und Steuereinheit 8 abgelegt ist, und damit
kann die Auswerte- und Steuereinheit 8 das erste und zweite
Signale entsprechend in die Werte des ersten und zweiten Da
tenbits decodieren.
Durch die Verwendung eines einzigen Codes, in diesem Ausfüh
rungsbeispiel des Quattro-Phase-Codes für das Licht- und das
Hochfrequenzsignal, ist es ausreichend, wenn ein einziger
Code abgelegt ist, mit dem die Auswerte- und Steuereinheit 8
die Decodierung des ersten und des zweiten Signals S1, S2
durchführt, wodurch ein einfacher Aufbau und geringe Kosten
erreicht werden.
Die Erfindung ist nicht auf den Quattro-Phase-Code be
schränkt, es kann auch jeder andere, geeignete Code zur Über
tragung von Informationen über ein Licht- und Hochfrequenzsi
gnal angewendet werden.
Claims (9)
1. Sendeeinheit (1) mit einem zweiten Sender (3) für ein Hoch
frequenzsignal (HF), mit einem ersten Sender (2) für ein
Lichtsignal (IR), wobei der zweite und der erste Sender
(3,2) nach einer Betätigung eines Betätigungsmittels (12)
ein Hochfrequenzsignal (HF) bzw. ein Lichtsignal (IR) abge
ben, dadurch gekennzeichnet,
- - daß das Lichtsignal (IR) und das Hochfrequenzsignal (HF) nach dem gleichen Code codiert sind.
2. Sendeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sendeeinheit (1) das Lichtsignal (IR) und das Hochfre
quenzsignal (HF) gleichzeitig, vorzugsweise um einen zeitli
chen Abstand (TV) versetzt, aussendet.
3. Sendeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Lichtsignal (IR) und das Hochfrequenzsignal (HF) nach
einem Code codiert sind, bei dem die zeitliche Position des
Lichtsignals (IR) und des Hochfrequenzsignals (HF) innerhalb
eines jeweiligen Zeitfensters (TZI, TZH) eine der Position
zugeordnete Information festlegt.
4. Empfangseinheit mit einem zweiten Empfänger (5) für ein
Hochfrequenzsignal (HF), der beim Empfang eines Hochfre
quenzsignals (HF) ein dem Hochfrequenzsignal (HF) entspre
chendes zweites Signal (52) erzeugt und ausgibt,
mit einem ersten Empfänger (4) für ein Lichtsignal (IR), der nach dem Empfang eines Lichtsignales (IR) ein dem Lichtsi gnal (IR) entsprechendes erstes Signal (S1) erzeugt und aus gibt, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Empfänger (4) und der zweite Empfänger (5) mit einer Auswerteeinheit (8) in Verbindung stehen und der Auswerte einheit (8) das erste bzw. das zweite Signal (S1, S2) zufüh ren, und
daß die Auswerteeinheit (8) das erste und das zweite Signal (S1, S2) auswertet.
mit einem ersten Empfänger (4) für ein Lichtsignal (IR), der nach dem Empfang eines Lichtsignales (IR) ein dem Lichtsi gnal (IR) entsprechendes erstes Signal (S1) erzeugt und aus gibt, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Empfänger (4) und der zweite Empfänger (5) mit einer Auswerteeinheit (8) in Verbindung stehen und der Auswerte einheit (8) das erste bzw. das zweite Signal (S1, S2) zufüh ren, und
daß die Auswerteeinheit (8) das erste und das zweite Signal (S1, S2) auswertet.
5. Empfangseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswerteeinheit (8) das erste und das zweite Signal
(S1, S2) nach dem gleichen Code auswertet.
6. Empfangseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswerteeinheit (8) das erste und zweite Signal
(S1, S2) nach der Position innerhalb eines ersten bzw. eines
zweiten vorgegebenen Zeitfensters (THI, THZ) auswertet und
dem ersten und dem zweiten Signal (S1, S2) in Abhängigkeit
von der Position innerhalb des jeweiligen Zeitfensters (THI,
THZ) eine entsprechend vorgegebene Information zuordnet.
7. Empfangseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswerteeinheit (8) ausgebildet ist, um das erste
und das zweite Signal (S1, S2) auszuwerten, wenn das erste
und das zweite Signal (S1, S2) gleichzeitig zugeführt werden.
8. Sende- und Empfangseinheit, mit einem zweiten Sender (3)
für ein Hochfrequenzsignal (HF),
mit einem ersten Sender (2) für ein Lichtsignal (IR), wobei das Lichtsignal (IR) und das Hochfrequenzsignal (HF) codiert sind,
mit einem zweiten Empfänger (5) für das Hochfrequenzsignal (HF), der beim Empfang eines Hochfrequenzsignals (HF) ein dem Hochfrequenzsignal (HF) entsprechendes zweites Signal (S2) erzeugt und ausgibt,
mit einem ersten Empfänger (4) für Lichtsignale (IR), der nach dem Empfang eines Lichtsignales (IR) ein dem Lichtsignal (IR) entsprechendes erstes Signal (S1) erzeugt und ausgibt, dadurch gekennzeichnet,
mit einem ersten Sender (2) für ein Lichtsignal (IR), wobei das Lichtsignal (IR) und das Hochfrequenzsignal (HF) codiert sind,
mit einem zweiten Empfänger (5) für das Hochfrequenzsignal (HF), der beim Empfang eines Hochfrequenzsignals (HF) ein dem Hochfrequenzsignal (HF) entsprechendes zweites Signal (S2) erzeugt und ausgibt,
mit einem ersten Empfänger (4) für Lichtsignale (IR), der nach dem Empfang eines Lichtsignales (IR) ein dem Lichtsignal (IR) entsprechendes erstes Signal (S1) erzeugt und ausgibt, dadurch gekennzeichnet,
- - daß das erste und das zweite Signal (S1, S2) nach dem glei chen Code codiert sind,
- - daß der erste und der zweite Empfänger (4, 5) mit einer Aus werteeinheit (8) in Verbindung stehen und der Auswerteein heit (8) das erste bzw. das zweite Signal (S1, S2) zuführen, und
- - daß die Auswerteeinheit (8) das erste und das zweite Signal (S1, S2) nach dem gleichen Code auswertet.
9. Sende- und Empfangseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswerteeinheit (8) das erste und zweite
Signal (S1, S2) nach der Position innerhalb des ersten bzw.
des zweiten Zeitfensters (THI, THZ) auswertet und dem ersten
bzw. dem zweiten Signal (S1, S2) in Abhängigkeit von der Po
sition eine entsprechend vorgegebene Information zuordnet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996134487 DE19634487A1 (de) | 1996-08-26 | 1996-08-26 | Sendeeinheit, Empfangseinheit und Sende- und Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsignal und ein Lichtsignal |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996134487 DE19634487A1 (de) | 1996-08-26 | 1996-08-26 | Sendeeinheit, Empfangseinheit und Sende- und Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsignal und ein Lichtsignal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19634487A1 true DE19634487A1 (de) | 1998-03-19 |
Family
ID=7803740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996134487 Withdrawn DE19634487A1 (de) | 1996-08-26 | 1996-08-26 | Sendeeinheit, Empfangseinheit und Sende- und Empfangseinheit für ein Hochfrequenzsignal und ein Lichtsignal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19634487A1 (de) |
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