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Die Erfindung betrifft im Allgemeinen das Abgleichen des HF-Übertragungssignals zwischen einer fahrzeugbezogenen Sendevorrichtung und einer fahrzeugbezogenen Empfangsvorrichtung und insbesondere einen Fernsteuersender für Fahrzeughilfsfunktionen und ein fahrzeuginternes Steuermodul zum Abgleichen der Sende- und Empfangsmittenfrequenzen.
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Sendevorrichtungen, wie etwa Anhänger zum ferngesteuerten schlüssellosen Zugang (RKE, Remote Keyless Entry), übertragen typischerweise Daten in einem modulierten Signal an eine Empfangsvorrichtung, wie etwa ein fahrzeuginternes Modul für einen ferngesteuerten schlüssellosen Zugang. Das Signal wird durch den RKE-Anhänger auf eine Trägerwelle bei einer entsprechenden Mittenfrequenz moduliert und wird durch das RKE-Modul empfangen, das auf die gleiche entsprechende Mittenfrequenz abgestimmt ist. Ein solches, gattungsgemäßes System ist in der
DE 103 04 463 A1 beschrieben. Ein ähnliches Verfahren zum selbsttätigen Abgleichen einer Sendefrequenz primär für Systeme zum ferngesteuerten Öffnen von Garagentoren ist aus der
US 6,091,343 A bekannt.
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Bei einer Zweiwege-Kommunikation zwischen einem RKE-Modul und einem RKE-Anhänger ist der Bereich für die Kommunikation von dem RKE-Modul zu dem RKE-Anhänger häufig eingeschränkt. Das ist hauptsächlich der Fall infolge der begrenzten Größe der Antenne, die in dem RKE-Anhänger eingebaut ist, und der begrenzten Energieversorgung des RKE-Anhängers. Antennen, die geringe Abmessungen besitzen, wie die des RKE-Anhängers, kombiniert mit der begrenzten Energie des RKE-Anhängers (d. h. eine geringe Energieversorgung) haben folglich eine geringe Verstärkung, wodurch der Empfangsbereich des RKE-Anhängers eingeschränkt ist. Außerdem sind die ausgesendeten Leistungspegel der übertragenen HF-Signale eingeschränkt, da die Staatliche Kommunikationskommission (FCC) Regelungen zur maximalen Emission, die durch entsprechende übertragene HF-Signale für eine bestimmte Anwendung erzeugt werden kann, aufrechterhält.
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Um eine weit reichende Signalübertragung vom RKE-Modul zu dem RKE-Anhänger, der eine geringe Verstärkung besitzt, zu optimieren, muss die Bandbreite des RKE-Anhängers zum Empfangen eines gesendeten Signals schmäler gemacht werden. Je größer der Abstand der Signalübertragung zwischen der sendenden und der empfangenden Vorrichtung ist, desto kleiner muss die Bandbreite sein, um das Signal zu empfangen. Eine zu starke Verringerung der Bandbreite ermöglicht, dass das empfangene Signal nicht in die Empfängerbandbreite fällt, wenn die Mittenfrequenzen von Sender und Empfänger fehlangepasst sind. Deswegen ist es erforderlich, die Anpassung der Mittenfrequenzen zwischen dem Sender und dem Empfänger aufrechtzuerhalten, wenn über große Strecken übertragen wird. Der Sender und der Empfänger sind typischerweise auf eine bestimmte Mittenfrequenz kalibriert, wobei ein Gleichgewicht zwischen der zulässigen Strecke, über die ein HF-Signal übertragen wird, und der zulässigen Breite, um die eine Bandbreite bei einer vorgegebenen maximal zulässigen Übertragungsstrecke verringert werden kann, aufrechterhalten wird.
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Unter bestimmten Bedingungen, wie etwa Temperaturänderungen, kann sich die Mittenfrequenz der sendenden Vorrichtung verschieben. Geringe Verschiebungen der Mittenfrequenzen werden typischerweise von der empfangenden Vorrichtung toleriert, da die empfangende Vorrichtung eine ausreichende Bandbreite besitzt, um das Signal bei geringen Verschiebungen der Mittenfrequenzen zu empfangen. Dadurch ist eine geringe Diskrepanz bei der Anpassung der Mittenfrequenzen zwischen der sendenden und der empfangenden Vorrichtung infolge von Umgebungsänderungen oder möglichen Bauelementtoleranzen zulässig. Vorrichtungen, wie etwa RKE-Module und RKE-Anhänger, sind typischerweise ständig auf eine entsprechende Mittenfrequenz zum Senden und Empfangen von Signalen abgestimmt und der RKE-Anhänger kann, wie oben festgestellt wurde, eine geringe Bandbreite für den Empfang von Signalen vom RKE-Modul besitzen. Das Aufrechterhalten einer geringen Bandbreite bei einer dauerhaft abgestimmten Mittenfrequenz macht das Übertragungssystem anfällig für die oben angegebenen Probleme. Selbst wenn das RKE-Modul und der RKE-Anhänger abstimmbar wären, wäre ein Verfahren erforderlich, um die Mittenfrequenzen der beiden Vorrichtungen zu kalibrieren. Es wäre belastend, wenn eine Bedienperson erforderlich sein würde, die bewusst und ständig die beiden Vorrichtungen kalibrieren müsste.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zum selbsttätigen Abgleichen einer HF-Sendefrequenz zwischen einer tragbaren Sender/Empfänger-Vorrichtung und einer Basisstation-Sender/Empfänger-Vorrichtung sowie ein System für einen selbsttätig abgleichenden Fernsteuersender zu schaffen, bei denen die oben beschriebenen Probleme nicht bestehen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum selbsttätigen Abgleichen einer HF-Sendefrequenz zwischen einer tragbaren Sender/Empfänger-Vorrichtung und einer Basisstation-Sender/Empfänger-Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. durch ein System für einen selbsttätig abgleichenden Fernsteuersender nach Anspruch 7. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Die Erfindung hat den Vorteil des selbsttätigen Abgleichens der Mittenfrequenzen zwischen einer fahrzeuginternen Sendevorrichtung und einer tragbaren Empfangsvorrichtung während des normalen Betriebs der beiden Kommunikationsvorrichtungen, ohne dass die Bedienperson zusätzliche Kalibrierungsschritte ausführen muss.
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In einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren geschaffen zum selbsttätigen Abgleichen einer HF-Sendefrequenz zwischen einer tragbaren Sender/Empfängervorrichtung und einer Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung. Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung ist in einem Fahrzeug angebracht, um eine Fahrzeughilfsfunktion in Reaktion auf HF-Nachrichten, die zwischen den Sender/Empfängervorrichtungen gesendet werden, zu steuern. Das HF-Signal wird von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung oder der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung zu der anderen von tragbaren Sender/Empfängervorrichtung und Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung gesendet. Die Frequenz des HF-Signals wird während der Übertragung geändert. Ein RSSI-Wert eines empfangenen HF-Signals wird bei ausgewählten Frequenzen gemessen. Eine entsprechende Frequenz, die einen maximalen RSSI-Wert besitzt, wird bestimmt. Wenigstens ein Abschnitt einer nachfolgenden HF-Nachricht wird von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung oder der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung unter Verwendung der entsprechenden Frequenz übertragen.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
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1 ein selbsttätig abgleichendes Übertragungssystem zwischen einer Fernsteuer-Sender/Empfängervorrichtung und einer Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
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2 eine Schaltung zum Ändern der Frequenz eines HF-Signals gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
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3 ein Zweiwege-Übertragungssignal zwischen den beiden Sender/Empfängervorrichtungen gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
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4 ein Zweiwege-Übertragungssignal zwischen den beiden Sender/Empfängervorrichtungen gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; und
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5 ein Verfahren zum selbsttätigen Abstimmen eines Übertragungssignals zwischen einer Fernsteuer-Sender/Empfängervorrichtung und einer Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
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1 veranschaulicht ein sich selbsttätig abstimmendes HF-Übertragungssystem zwischen einer Fernsteuer-Sender/Empfängervorrichtung 11 und einer Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12. Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 enthält eine Sendeschaltung 15 zum Senden von HF-Nachrichten an eine Empfangsvorrichtung 22 in der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12. Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 kann einen Anhänger zum ferngesteuerten schlüssellosen Zugang (RKE) aufweisen, der HF-Nachrichten zum Ausführen von Fahrzeugzugangsfunktionen, wie etwa Funktionen zum Verriegeln/Entriegeln von Türen, Entsperren des Kofferraums, Schiebetürbetätigung und Panikalarm, ausführt. Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 kann außerdem HF-Nachrichten zum ferngesteuerten Anlassen/Anhalten eines Fahrzeugmotors senden. Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 kann ferner in jedem der Fahrzeugreifen angeordnet sein, um Daten in Bezug auf den Druck der Fahrzeugreifen zu senden.
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Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 enthält ein fahrzeuginternes Steuermodul zum Aktivieren einer Fahrzeughilfsoperation in Reaktion auf das Empfangen einer entsprechenden HF-Nachricht, wie etwa ein RKE-Modul zum Aktivieren von Fahrzeugzugangsfunktionen. Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 kann außerdem ein fahrzeuginternes Steuermodul enthalten zum ferngesteuerten Anlassen/Anhalten eines Fahrzeugmotors in Reaktion auf eine empfangene HF-Nachricht oder zum Bereitstellen einer Alarmwarnung, wenn der Reifendruck unter einem vorgegebenen Schwellenwert ist.
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Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11, die in 1 gezeigt ist, enthält die Sendeschaltung 15 und eine Empfangsschaltung 16 zum Senden und Empfangen von HF-Nachrichten (d. h. Datennachrichten) sowie von HF-Signalen (d. h. Prüfsignale). Alternativ können die Sendeschaltung 15 und die Empfangsschaltung 16 in einer integrierten Schaltung kombiniert sein (d. h. ein Sender/Empfänger) an Stelle von zwei getrennten integrierten Schaltungen. Die Empfangsschaltung 16 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 misst eine Empfangssignalstärke (RSSI) eines empfangenen HF-Signals. Der RSSI-Wert ist eine Angabe der Leistung des empfangenen HF-Signals. Eine Steuereinheit 17, wie etwa eine Mikrosteuereinheit, verarbeitet empfangene Signale von der Empfangsschaltung 16 und steuert über die Sendeschaltung 15 abgehende Datenübertragungen. Eine in die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 integrierte Antenne 20 ist vorgesehen, um ankommende HF-Nachrichten und HF-Signale zu empfangen und um abgehende HF-Nachrichten und HF-Signale zu senden. Ein Anzeigebildschirm 18 ist in der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 angeordnet, um Informationen anzuzeigen, die von der Basisstation-Sender/Empfänger 12 empfangen wurden. Diese Informationen können Zustandsinformationen in Bezug auf eine Fahrzeughilfsfunktion enthalten, wie etwa Türen entriegelt, Kofferraum entsperrt, Motor läuft usw.
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Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 enthält eine Sendeschaltung 21 und eine Empfangsschaltung 22. Die Sendeschaltung 21 und die Empfangsschaltung 22 können alternativ in einer integrierten Schaltung (z. B. ein Sender/Empfänger) kombiniert sein an Stelle von zwei getrennten integrierten Schaltungen. Die Empfangsschaltung der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 misst den RSSI-Wert eines empfangenen HF-Signals. Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 enthält ferner eine Steuereinheit 23, wie etwa eine Mikrosteuereinheit, zum Verarbeiten empfangener Signale und zum Steuern der Datenübertragung von Ausgangssignalen. Eine Antenne 25 ist vorgesehen, um ankommende HF-Nachrichten und HF-Signale zu empfangen und um abgehende HF-Nachrichten und HF-Signale an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 zu senden. Da die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 in das Fahrzeug eingebaut ist, kann die Antenne 25 eine geeignete Länge zum Empfangen von gesendeten Signalen von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 besitzen. Die Antenne 20 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 ist typischerweise so klein, dass sie in die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 eingebaut ist. Es ist deswegen wichtig, dass die Bandbreite der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 gering ist, um weit reichende Übertragungen von der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 zu empfangen.
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Umgebungsbedingungen, wie etwa die Temperatur, können eine Fehlanpassung zwischen der Sendemittenfrequenz in der Basisstation-Sendevorrichtung 12 und der Mittenfrequenz der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 bewirken. Um festzustellen, ob eine Verschiebung der Mittenfrequenz der Basisstation-Sendevorrichtung 12 aufgetreten ist, wird von der Basisstation-Sendevorrichtung 12 ein Prüfsignal an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 übertragen, um die optimale Sendemittenfrequenz für nachfolgende Nachrichtenübertragungen zu bestimmen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform überträgt die Basisstation-Sendevorrichtung 12 ein Prüfsignal an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11. Das Prüfsignal wird in Reaktion auf die Betätigung von einem der entsprechenden Fahrzeughilfsknöpfe an der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 durch einen Anwender übertragen. Alternativ kann die Selbstabstimmungsoperation durch das periodische Übertragen von Prüfsignalen bei spezifischen Zeitintervallen ausgelöst werden. Wenn das Prüfsignal an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 übertragen wird, wird die Frequenz der Übertragung verändert. Die Frequenz wird vorzugsweise über mehrere diskrete Frequenzen, die den normalen Frequenzwert überspannen, geändert. Die Empfangsschaltung 16 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 empfängt das Prüfsignal und misst einen RSSI-Wert für jede diskrete Frequenz. Alle gemessenen RSSI-Werte werden an die Steuereinheit 17 bereitgestellt. Die Steuereinheit 17 stellt fest, welche Frequenz den maximalen RSSI-Wert erzeugt. Die Frequenz, die dem maximalen RSSI-Wert zugeordnet ist, wird über die Sendeschaltung 15 an die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 übertragen. Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 stellt die Sendefrequenz der Sendeschaltung 21 auf die entsprechende Frequenz ein, die dem maximalen RSSI-Wert zugeordnet ist. Die Sendeschaltung 21 der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 hält die Mittenfrequenz auf der entsprechenden Frequenz für alle nachfolgenden Übertragungen, bis eine nächste entsprechende Frequenz mit einem maximalen RSSI-Wert bestimmt wird.
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Alternativ kann die entsprechende Frequenz, die dem maximalen RSSI-Wert zugeordnet ist, der Prüfsignalen entspricht, die von der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 gesendet werden, durch die Steuereinheit 23 festgelegt werden. Wenn die Empfangsschaltung 16 die Prüfsignale empfängt, misst die Empfangsschaltung den RSSI-Wert aller diskreten Signale und sendet gleichzeitig jeden diskreten RSSI-Wert an die Empfangschaltung 22 der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12. Die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 empfängt jede gemessene diskrete Frequenz und den zugeordneten RSSI-Wert und bestimmt, welche entsprechende Frequenz einen maximalen RSSI-Wert besitzt. Die optimale Frequenz wird in Verbindung mit der Kennung des Anhängers gespeichert und wird anschließend verwendet, wenn Nachrichten zu diesem Anhänger übertragen werden.
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In der bevorzugten Ausführungsform kann die Sendefrequenz der Sendeschaltung 15 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 unter Verwendung des gleichen Verfahrens selbsttätig eingestellt werden. Das Prüfsignal wird in Reaktion auf eine Betätigung von einem der entsprechenden Fahrzeughilfsknöpfe an der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 durch einen Anwender übertragen. Ein Prüfsignal wird von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 an die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung übertragen. Die Frequenz der Übertragung wird verändert. Die Empfangsschaltung 22 der Sender/Empfängervorrichtung 12 empfängt das Prüfsignal und misst einen RSSI-Wert für jede diskrete Frequenz. Alle gemessenen RSSI-Werte werden an die Steuereinheit 23 bereitgestellt. Die Steuereinheit 23 stellt fest, welche diskrete Frequenz den maximalen RSSI-Wert erzeugt und sendet die Frequenz, die den maximalen RSSI-Wert besitzt, an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11. Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 stellt die Sendefrequenz der Sendeschaltung 15 auf die entsprechende Frequenz ein, die dem maximalen RSSI-Wert zugeordnet ist. Die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 hält die Mittenfrequenz auf der entsprechenden Frequenz für alle nachfolgenden Übertragungen, bis eine nächste entsprechende Frequenz mit einem maximalen RSSI-Wert bestimmt wird.
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Wenn die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 das Prüfsignal an die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 überträgt, misst alternativ die Steuereinheit 23 der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 den RSSI-Wert von jedem diskreten Signal und sendet alle diskreten RSSI-Werte an die Empfangsschaltung 16 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11. Die Steuereinheit 17 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 bestimmt dann die optimale Sendefrequenz und stellt anschließend die Sendefrequenz der Sendeschaltung 15 auf die optimale Sendefrequenz ein.
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2 veranschaulicht einen Blockschaltplan einer Schaltung zum Ändern der Frequenz des Prüfsignals, das entweder von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 oder der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 erzeugt wird. Ein bevorzugtes Verfahren zum Ändern der Frequenz verwendet eine kapazitive Abstimmung. Eine kapazitive Abstimmung enthält das Abstimmen einer Schaltung unter Verwendung einer Varaktordiode 24, um eine gewünschte Frequenz zu erhalten. Die Varaktordiode 24 ist elektrisch zwischen die Steuereinheit 23 und den Sender 21 geschaltet. Die Varaktordiode 24 wirkt als ein veränderlicher Kondensator, um die Frequenz des Schwingungssignals zu ändern. Die Steuereinheit 23 verwendet einen Digital/Analog-Umsetzer in der Steuereinheit 23, um den Gleichspannungswert, der an die Varaktordiode 24 bereitgestellt wird, einzustellen. Die Einstellung des Gleichspannungswertes ändert die Varaktor-Kapazität, wodurch die Frequenz des gesendeten HF-Prüfsignals geändert werden kann. In alternativen Ausführungsformen können weitere Verfahren verwendet werden, um die Frequenz des Prüfsignals zu ändern, wie etwa die Verwendung einer phasenverriegelten Schleife. Die Varaktordiode 24 kann außerdem verwendet werden, um die Sendefrequenz der Sendeschaltung auf die optimale Sendefrequenz für eine Datenübertragung neu einzustellen.
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3 veranschaulicht ein Zweiwege-Übertragungssignal zwischen der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 und der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11. In der bevorzugten Ausführungsform wird ein Sendesignal durch die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 zum Bereitstellen von Zustandsinformationen in Bezug auf einen Fahrzeugbetrieb (z. B. Tür entriegelt/verriegelt, Motor läuft oder Schiebetüren geöffnet) in Reaktion auf eine Fahrzeugzugangsanforderung durch die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 ausgelöst. Das Sendesignal enthält typischerweise ein Datenpaket, das eine Präambel, der codierte Daten folgen, enthält. Die Präambel enthält eine Reihe von Impulsen von typischerweise 0 auf 5 Volt, wobei eine vorgegebene Impulsbreite zwischen allen Impulsen auftritt. Die Impulse kennzeichnen typischerweise, dass Sendedaten folgen. Die Präambel wird verwendet, um die Datenübertragung zwischen der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 11 und der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 12 zu synchronisieren. Das stellt sicher, dass die Empfangsvorrichtung (tragbare Sender/Empfängervorrichtung) genau interpretieren kann, wann die Datenübertragung beginnt. Eine Kennung 42 folgt der Präambel zum Kennzeichnen der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 41. Die Kennung 41 ist ein Kenncode, der die erforderliche Berechtigung liefert, so dass die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 den Datenaustausch mit der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 fortsetzen kann. Wenn der Kenncode nicht bestätigt wird, wartet die tragbare Sender/Empfängervorrichtung auf ein nächstes Sendesignal. Der nächste Abschnitt der übertragenen Daten enthält ein Prüfsignal. Wenn das Prüfsignal übertragen wird, wird die Frequenz der Übertragung geändert. Jedes diskrete Signal wird von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 empfangen und ein entsprechender RSSI-Wert wird für jedes diskrete Signal gemessen. Nachdem alle diskreten Signale empfangen wurden und der entsprechende RSSI-Wert für jedes diskrete Signal gemessen wurde, bestimmt die Steuereinheit 17 der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11, welches diskrete Signal den maximalen RSSI-Wert erzeugte. Ein Prüfergebnissignal 43 (d. h. die optimale Sendefrequenz) wird von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 12 an de Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 11 übertragen. Nachdem die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 11 die Prüfergebnisse 43 empfangen hat, wird die Sendefrequenz der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 11 auf die Frequenz geändert, die dem maximalen RSSI-Wert zugeordnet ist. Das optimiert die restliche Signalübertragung von der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 11 zur tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 12. Der Rest der Nachrichten 44, der Informationen in Bezug auf den Zustand eines entsprechenden Fahrzeugbetriebs betrifft, wird unter Verwendung der optimalen Sendefrequenz an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 12 gesendet.
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4 zeigt ein Zweiwege-Übertragungssignal zwischen der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 11 und der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 12 gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform. Anfangs sendet die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 11 die Präambel und die Kennung 41 an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung 12. Nachdem die Berechtigung der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 bestätigt wurde, wird ein Prüfsignal an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung übertragen, wobei die Frequenz des Übertragungssignals geändert wird. Nachdem alle diskreten Signale 46 von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 12 empfangen wurden, wird der RSSI-Wert für jedes entsprechende diskrete Signal 46 gemessen. Beim Bestimmen des RSSI-Wertes für ein entsprechendes Signal wird der RSSI-Wert 47 für das zuletzt übertragene diskrete Signal von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 an die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 übertragen. Wenn jedes nachfolgende diskrete Signal 46 von der tragbaren Sender/Empfängervorrichtung 11 empfangen wird, wird der zugeordnete RSSI-Wert 47 für jedes diskrete Signal 46 an die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 übertragen. Nachdem alle diskreten Prüfsignale 46 empfangen wurden und ihre entsprechenden RSSI-Werte 47 an die Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 übertragen wurden, bestimmt die Steuereinheit 23 der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12, welche Frequenz den maximalen RSSI-Wert erzeugte. Die Steuereinheit der Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung 12 stellt für eine Optimierung nachfolgender Übertragungen die Sendefrequenz auf die Frequenz ein, die dem maximalen RSSI-Wert zugeordnet ist. Die restlichen Nachrichten 44 werden unter Verwendung der optimierten Übertragungsfrequenz an die tragbare Sender/Empfängervorrichtung übertragen.
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5 veranschaulicht ein Verfahren zum selbsttätigen Abgleichen eines Sendesignals zwischen einer tragbaren Sender/Empfängervorrichtung und einer Basisstation-Sender/Empfängervorrichtung. Im Schritt 31 wird eine Operation des ferngesteuerten Fahrzeugzugangs ausgelöst. Die Operation des ferngesteuerten Fahrzeugzugangs kann die Betätigung eines entsprechenden Knopfes an einem RKE-Anhänger zum Entriegeln einer Fahrzeugtür enthalten. In alternativen Ausführungsformen können andere fahrzeuggestützte HF-Anwendungen Operationen zum Anlassen/Anhalten des Motors oder die Überwachung des Reifendrucks enthalten. Im Schritt 32 wird ein Bestätigungssignal von dem RKE-Modul zu dem RKE-Anhänger gesendet, das den Zustand der angeforderten Fahrzeugzugangsoperation angibt. Ein Abschnitt des gesendeten HF-Signals enthält ein HF-Prüfsignal. Im Schritt 33 wird während der Übertragung des Prüfsignals die Frequenz der Übertragung über mehrere diskrete Frequenzen geändert. Im Schritt 34 wird der RSSI-Wert jeder diskreten Frequenz gemessen. Im Schritt 35 bestimmt die Steuereinheit des RKE-Anhängers, welche entsprechende Frequenz einen maximalen RSSI-Wert erzeugt. Im Schritt 36 wird der optimale RSSI-Wert bei der entsprechenden Frequenz an das RKE-Modul übertragen. Im Schritt 37 wird das RKE-Modul auf die entsprechende Frequenz abgestimmt, die den maximalen RSSI-Wert erzeugt. Die optimale Sendefrequenz wird gemeinsam mit einem Kenncode des RKE-Anhängers in dem Speicher des RKE-Moduls gespeichert. Dadurch wird ermöglicht, dass das RKE-Modul die optimale Sendefrequenz für einen entsprechenden RKE-Anhänger identifiziert, wenn mehrere RKE-Module verwendet werden. Im Schritt 38 wird der Rest der Bestätigungsnachricht von dem RKE-Modul unter Verwendung der entsprechenden Frequenz, die den optimalen RSSI-Wert besitzt, an den RKE-Anhänger übertragen.
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Aus der vorhergehenden Beschreibung kann ein Fachmann auf diesem Gebiet der Technik die wesentlichen Kennzeichen dieser Erfindung erkennen und er kann an der Erfindung, ohne vom ihrem Gedanken und Umfang abzuweichen, verschiedene Änderungen und Modifikationen ausführen, um sie an verschiedene Verwendungsarten und Bedingungen anzupassen.