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DE19634404A1 - Geduldspiel - Google Patents

Geduldspiel

Info

Publication number
DE19634404A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
drawer
strip
puzzle according
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19634404A
Other languages
English (en)
Inventor
David Andrew Foreshew
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FORESHEW
Original Assignee
FORESHEW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FORESHEW filed Critical FORESHEW
Publication of DE19634404A1 publication Critical patent/DE19634404A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/06Patience; Other games for self-amusement
    • A63F9/08Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Geduldspiel mit den Merkmalen des Anspruchs 1, insbesondere ein Geduldspiel in Form einer zusammensetzbaren Schachtel.
Geduldspiele aus zusammensetzbaren Teilen, wie zum Beispiel Puzzles, sind bekannt. Diese bestehen aus ineinandergreifenden geometrischen Teilen, die getrennt oder zusammengesetzt werden müssen, aus geschlossenen Gehäusen, die geöffnet werden müssen und dergleichen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Geduldspiel zu schaffen, das einen gewissen Einfallsreichtum und Geduld erfordert, um Zugang zu einem geschlossenen Behälter zu kommen.
Diese Aufgabe wird mit den im Anspruchs 1 genannten Merkmalen gelöst. Fortbildungen und vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen umfaßt.
Erfindungsgemäß besteht das Geduldspiel in Form einer zusammensetzbaren Schachtel aus einem äußeren Gehäuse mit einem geschlossenen und einem offenen Ende und einer Schublade, wobei die Schublade zwischen Teilen von Gehäuse und Schublade durch Reibung gehalten wird und die Schublade ein inneres Ende aufweist, das an dem geschlossenen Ende des Gehäuses anliegt und ein äußeres Ende, das das offene Ende des Gehäuses verschließt, wobei das Gehäuse Ausnehmungen an seiner Kante am offenen Ende aufweist und die Schublade entsprechende Vorsprünge besitzt, die in die Ausnehmungen passen und die geschlossene Kante wieder herstellen, wobei es so erscheint, daß die Vorsprünge Teile des Gehäuses sind und wobei die Vorsprünge geeignet sind, die Schublade zu ergreifen und zu ziehen, um die Reibung zu überwinden und die Schublade aus dem Gehäuse zu ziehen.
Die Ausnehmungen und die passenden Vorsprünge können an einander gegenüberliegenden Seiten der Schachtel angeordnet sein, wobei die Vorsprünge zwischen einem Finger und einem Daumen des Benutzers gefaßt werden können.
Das äußere Gehäuse kann wenigstens drei Seiten aufweisen, die durch Kanten verbunden sind, wobei sich die Ausnehmungen in wenigstens zwei Seiten befinden und vorzugsweise neben einer Kante angeordnet sind.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung bestehen einander gegenüberliegende Seiten des äußeren Gehäuses aus einer Mehrzahl paralleler Leisten, die sich längs erstrecken und wobei eine Querleiste in einem Abstand vom offenen Ende des Gehäuses angeordnet ist, die über die Leisten verläuft, wobei eine Leiste unter der Querleiste endet und die Ausnehmungen durch die Öffnung zwischen dieser kürzeren Leiste und der Öffnung des Gehäuses gebildet werden. Der Vorsprung besteht aus einem Leistenteil, das in der Größe zu der Ausnehmung paßt, wobei die Verbindung zwischen der kürzeren Leiste und dem Leistenteil bei voll eingeschobener Schublade durch die Querleiste verdeckt wird.
Vorzugsweise sind das äußere Gehäuse und die Schublade Parallelepipede mit rechteckigen Seiten. Die Leisten können Einzelteile und zusammengeklebt sein, um Seitenwände zu bilden. Sie können auch durch Rillen im Material gebildet sein. Vorzugsweise bestehen das äußere Gehäuse und die Schublade aus einem Kunststoffmaterial, wobei die haltende Reibung durch einen elastischen Eingriff der Vorsprünge an den Gehäuseseiten erzielt wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beispielhaft näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Geduldspiel, bestehend aus einem äußeren Gehäuse, das an einer Seite geschlossen ist und einer separat gezeigten Schublade, die in das Gehäuse paßt;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Geduldspiels von oben mit herausgeschobener Schublade;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Geduldspiels von unten mit herausgeschobener Schublade;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Geduldspiels von oben mit eingeschobener Schublade;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses von unten auf das geschlossene Ende.
Das geschlossene Geduldspiel ist ein Parallelepiped aus einem Kunststoffmaterial mit rechteckigen Seiten und besteht aus einem äußeren Gehäuse 10, das an einem Ende 12 offen und an seinem anderen Ende durch eine flache Wand 14 geschlossen ist (Fig. 5). Eine Schublade 16 ist ein Einschubteil mit festen Sitz in dem Gehäuse 10.
Die Decke 18 und der Boden 20 des Gehäuses 10 sind aus Sätzen von je 6 parallelen Leisten 22 aus einem Kunststoffmaterial gebildet, die von einem Paar in einem Abstand voneinander angeordneten Querleisten 24 und 26 miteinander verbunden sind, die sich vertikal zu den Leisten 22 erstrecken. Die Seitenwände 28 und 30 des Gehäuses 10 bestehen jeweils aus rechteckigen Kunststoffstücken, die Querleisten 32 und 34 aufweisen, die sich jeweils an die Querleisten 24 und 26 anschließen. Das Geduldspiel hat das Aussehen einer Holzkiste, wobei die Leisten Bretter darstellen.
Die Leiste 22′, die sich oben unmittelbar neben der Seitenwand befindet und die diagonal zu ihr liegende Leiste 22′′ am Boden des Gehäuses 10 sind kürzer als die Gehäuselänge. Sie enden unter der Querleiste 26 und lassen so Ausnehmungen 38 und 40 frei, die sich an entgegengesetzten Ecken des Gehäuses befinden.
Kurze Leistenstücke 42 und 44 sind jeweils an den entsprechenden Ecken der Schublade 10 angeordnet. Die Leistenstücke 42 und 44 entsprechen in Form und Größe des fehlenden Abschnitten der Leisten 22′ und 22′′. Wenn die Schublade 16 voll in das Gehäuse 10 eingeschoben ist, sitzen die Leistenstücke 42 und 44 fest in den jeweiligen Ausnehmungen 38 und 40. Die Verbindungen zwischen den Leistenstücken 42 und 44 mit den entsprechenden kürzeren Leisten 22′ und 22′′ werden von der Querleiste 26 verdeckt, so daß die Leisten 22′ und 22′′ als durchgehend erscheinen, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Schublade 16 ist um die Stärke der Wand 14, die das geschlossene Ende des Gehäuses 10 bildet, kürzer als das Gehäuse 10 und das innere Ende 46 der Schublade 16 liegt im eingeschobenen Zustand an der Wand 14 an. Die Oberfläche der äußeren Wand 48 der Schublade gleicht der Oberfläche der Wand 14 des Gehäuses 10. Wenn die Schublade 16 sich ganz in dem Gehäuse 10 befindet, sieht es so aus, als ob die äußere Wand 48 der Schublade 16 eine Wand des Gehäuses 10 ist.
Ein rundes Fenster 50 in der Mitte des Oberteils des Gehäuses 10 erlaubt einen Blick in das Gehäuseinnere. Das Fenster 50 besteht aus einem transparenten Kunststoffmaterial. Es sieht dann so aus, als sei die Wand 14 des Gehäuses 10 die Endwand der Schublade 16, die sich ganz durch das Gehäuse 10 erstreckt.
Normalerweise wird ein Benutzer, der aufgefordert wird, das Gehäuse zu öffnen, annehmen, daß das Oberteil oder der Boden über Scharniere angelenkt sind. Wenn sich dies als falsch herausstellt, wird man annehmen, daß das Gehäuse eine Schublade wie eine Streichholzschachtel aufweist und wird versuchen, auf die Gehäuseenden zu drücken, um die Schublade 16 herauszuschieben. Druck auf das äußere Ende 48 der Schublade 16 resultiert jedoch in Druck der inneren Wand 46 auf das geschlossene Ende 14 des Gehäuses und Druck auf das vermeintlich andere Ende 12 der Schublade ist tatsächlich Druck auf das geschlossene Ende 14 des Gehäuses. In jedem Fall wird die Schublade nicht bewegt.
Der Reibschluß zwischen der Schublade 16 und dem Gehäuse 10 ist so stark, daß durch Schütteln oder Klopfen die Schublade sich nicht lösen läßt. Der Reibschluß kann durch die Verwendung eines relativ weichen Kunststoffmaterials und geeignete Dimensionierung der Teile erzielt werden. Beispielsweise ist das Außenmaß der Seitenwände der Schublade 16 nur wenig kleiner als der Abstand der Wände 28 und 30 des Gehäuses. Indem die Vorsprünge 42 und 44 direkt auf die Seitenwände dem Schublade 16 geklebt sind ist ihr Abstand etwas kleiner, als der entsprechende Abstand der Seitenwände 28 und 30 des Gehäuses 10, so daß die Vorsprünge in die Seitenwände 28 und 30 fest und elastisch eingreifen.
Um das Geduldspiel zu öffnen, nimmt der Benutzer das Gehäuse 10 in die eine Hand und ergreift die diagonal angeordneten Listenstücke 42 und 44 zwischen Finger und Daumen der anderen Hand. Ein fester Zug, um den Reibschluß zu überwinden, schiebt die Schublade 16 heraus.
Obwohl die Benutzer viele Überlegungen und Geduld bei den Öffnungsversuchen aufwenden, kommen sie normalerweise nicht darauf, die Leistenstücke 42 und 44 an den Ecken zu ergreifen, da sie so aussehen, als gehörten sie zu den Leisten 22′ und 22′′. Es ist daher unlogisch, daran zu ziehen. Die vergeblichen Öffnungsbemühungen sind insbesondere für Zuschauer, die das Geheimnis kennen, amüsant.
Vorzugsweise sollten die Leisten 22 zusammengeklebt sein, da dadurch der Eindruck verstärkt wird, daß die Eckteile 42 und 44 zu den Leisten 22 gehören und nicht Bestandteile der Schublade 16 sind. Um die Herstellung zu erleichtern, kann das Gehäuse 10 ein Spritzgußteil sein, bei dem Rillen zwischen den Leisten den Eindruck erwecken sollen, daß es sich um separate Leisten handelt.
Obwohl hier ein Parallelepiped beschrieben ist, kann das Geduldspiel auch andere Formen mit Ecken aufweisen, wie ein dreieckiges Prisma.

Claims (7)

1. Geduldspiel in Form einer zusammensetzbaren Schachtel, bestehend aus einem äußeren Gehäuse (16) mit einem geschlossenen (14) und einem offenen (12) Ende und einer Schublade (16), wobei die Schublade zwischen Teilen von Gehäuse und Schublade durch Reibung gehalten wird und die Schublade ein inneres Ende (46) aufweist, das an dem geschlossenen Ende (14) des Gehäuses anliegt und ein äußeres Ende (48), das das offene Ende (12) des Gehäuses verschließt, wobei das Gehäuse Ausnehmungen (38, 40) an seiner Kante am offenen Ende aufweist und die Schublade entsprechende Vorsprünge (42, 44) besitzt, die in die Ausnehmungen passen und die geschlossene Kante wieder herstellen, wobei es so erscheint, daß die Vorsprünge Teile des Gehäuses sind und wobei die Vorsprünge geeignet sind, die Schublade zu ergreifen und zu ziehen, um die Reibung zu überwinden und die Schublade aus dem Gehäuse zu ziehen.
2. Geduldspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Seiten des äußeren Gehäuses (10) aus einer Mehrzahl paralleler Leisten (22) besteht und sich wenigstens eine Leiste (26) in einem Abstand zum offenen Ende des Gehäuses quer über die Außenfläche der parallelen Leisten erstreckt, wobei eine Leiste kurz vor dem offenen Ende ausgespart ist und unter der Querleiste endet, wobei die Ausnehmung durch das Ende dieser Leiste und dem offenen Ende gebildet wird und wobei der passende Vorsprung ein in die Ausnehmung in Form und Größe passendes Leistenstück ist, wobei die Verbindung zwischen dem Ende der zu der Ausnehmung gehörenden Leiste und dem Leistenstück durch die Querleiste verdeckt wird.
3. Geduldspiel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse aus flachen Wänden besteht, die durch Kanten verbunden sind und sich die Ausnehmungen jeweils an den Ecken befinden.
4. Geduldspiel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse und die Schublade Parallelepipede mit rechteckigen Seiten sind und sich die Ausnehmungen an diagonal gegenüberliegenden Ecken zweier einander gegenüberliegender Seiten des äußeren Gehäuses befinden.
5. Geduldspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge elastisch in das äußere Gehäuse eingreifen, um zu der besagten Reibung zu führen.
6. Geduldspiel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenteile soweit auseinanderliegen, daß jedes Leistenteil elastisch gegen einen Kantenbereich der angrenzenden Wand drückt, um die besagte Reibung zu ergeben.
7. Geduldspiel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Leistenteile aus einem Kunststoffmaterial bestehen.
DE19634404A 1995-08-24 1996-08-26 Geduldspiel Withdrawn DE19634404A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/518,803 US5611536A (en) 1995-08-24 1995-08-24 Puzzle box

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19634404A1 true DE19634404A1 (de) 1997-02-27

Family

ID=24065573

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19634404A Withdrawn DE19634404A1 (de) 1995-08-24 1996-08-26 Geduldspiel

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5611536A (de)
CA (1) CA2184040C (de)
DE (1) DE19634404A1 (de)
GB (1) GB2304693A (de)

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Also Published As

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