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DE19633061C1 - Tretroller - Google Patents

Tretroller

Info

Publication number
DE19633061C1
DE19633061C1 DE1996133061 DE19633061A DE19633061C1 DE 19633061 C1 DE19633061 C1 DE 19633061C1 DE 1996133061 DE1996133061 DE 1996133061 DE 19633061 A DE19633061 A DE 19633061A DE 19633061 C1 DE19633061 C1 DE 19633061C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear wheel
scooter
platform
kick scooter
running board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1996133061
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Lorenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996133061 priority Critical patent/DE19633061C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19633061C1 publication Critical patent/DE19633061C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/002Bicycles without a seat, i.e. the rider operating the vehicle in a standing position, e.g. non-motorized scooters; non-motorized scooters with skis or runners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tretroller mit einem Trittbrett, einem Vorderrad, dessen Vorderradachse von einer Lenkstange aufge­ nommen wird, wobei die Lenkstange um ihre Längsachse drehbar im vorderen Bereich des Trittbretts angeordnet ist, einem Hinterrad, das über eine Hinterradachse im hinteren Bereich des Trittbretts drehbar mit diesem verbunden ist und einer weiteren Trittplattform, die mit ih­ rem einen Ende am Tretroller befestigt ist und deren anderes freies En­ de über das Hinterrad hinaus verlängert ist.
Allgemein bekannte Tretroller, die bisher vornehmlich für Kinder konzi­ piert waren, weisen eine Reihe von Nachteilen auf. Insbesondere sind Tretroller der genannten Art nur auf ebenen Flächen, wie Straßen, Gehsteige und dergleichen gut bewegbar. Dabei liegt der Schwerpunkt des Fahrers immer auf dem Trittbrett des Tretrollers und damit zwi­ schen den Radachsen des Vorderrads und des Hinterrads. Darüber hin­ aus stützt sich der Fahrer beim Führen des Tretrollers mit beiden Ar­ men auf dem Lenker ab. Da der Lenker über die Lenkstange direkt mit dem Vorderrad verbunden ist, und der Schwerpunkt des Fahrers immer vor der Achse des Hinterrads liegt, ist es bei einem herkömmlichen Tretroller nicht möglich, das Vorderrad während der Fahrt anzuheben, ohne daß der Fahrer vom Trittbrett des Tretrollers absteigen muß.
Eine Weiterbildung der bekannten Tretroller ist beispielsweise in der US-A 2,180,143 beschrieben. Ein darin offenbarter Tretroller weist neben einem Trittbrett eine weitere Plattform auf. Die Plattform ist drehbar an der Hinterradachse des Tretrollers angeordnet, so daß die Trittplattform im nach hinten geklappten Zustand mit ihrem freien Ende über das Hinterrad hinaus verlängert ist.
Ausgehend vom genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Tretroller zu schaffen, der robust ist und kon­ struktiv einfach herstellbar ist und bei dem ein Benutzer ohne Schwie­ rigkeiten seinen Schwerpunkt hinter die Hinterradachse des Tretrollers verlagern kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tritt­ plattform gekrümmt und schräg nach hinten ragend ausgebildet sowie am Trittbrett befestigt ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Tretrollers wird er­ reicht, daß der Fahrer seinen Schwerpunkt hinter die Hinterradachse des Tretrollers verlagern kann. Auf diese Weise wird das Vorderrad entlastet, so daß es bei entsprechender Verlagerung des Schwerpunkts des Fahrers auch während der Fahrt angehoben werden kann. Dadurch wird es möglich, mit dem erfindungsgemäßen Tretroller kurzzeitig auf einem Rad zu fahren. Weiterhin kann der erfindungsgemäße Tretroller in vorteilhafter Weise im Gelände eingesetzt werden, da mit ihm Sprünge im unwegsamen Gelände möglich sind und größere Hindernis­ se leicht überwunden werden können. Damit wird mit dem erfindungs­ gemäßen Tretroller ein zeitgemäßes Sportgerät geschaffen, das nicht nur von Kindern sondern auch von Erwachsenen benutzt werden kann.
Durch die leichte Krümmung der Trittplattform kann sich der Fahrer, etwa beim schnellen Treten oder beim Fahren bergauf besser auf der Trittfläche abstützen. Dies hat den Vorteil, daß größere Geschwindig­ keiten erreicht werden können und das Bergauffahren nicht mehr so anstrengend ist.
Erfindungsgemäß kann die Trittplattform drehbar mit dem Trittbrett ver­ bunden werden. Dies hat den Vorteil, daß die über die Hinterradachse hinaus­ ragende Trittplattform beim Transport des Rollers zusammengeklappt werden kann. Dadurch wird der benötigte Raum des Tretrollers, etwa beim Verladen des Geräts in den Kofferraum eines Kraftfahrzeugs, vermindert. Vorteilhafterweise kann die Trittplattform lösbar mit dem Trittbrett verbunden sein. Eine bevorzugte Verbindung erfolgt dabei über einen Bolzen mit einer entsprechenden Gegenmutter. Allerdings ist auch jedem andere geeignete Form der Verbindung möglich. Denkbar ist beispielsweise eine Steckverbindung oder dergleichen.
Zur sicheren Abstützung der Trittplattform ist beim erfindungsgemäßen Tretroller eine Stützstange vorgesehen. Diese Stützstange wird vorteil­ hafterweise im hinteren Bereich des Trittbretts, beispielsweise an der Hinterradachse des Hinterrads befestigt. Des weiteren ist die Stütz­ stange an der Trittplattform befestigt. Besonders vorteilhaft ist es da­ bei, wenn die Stützstange und das Trittbrett einen Winkel < 90° ein­ schließen. Auf diese Weise können die vom Fahrer des Tretrollers aus­ gehenden Kräfte, die über die Trittplattform auf die Stützstange wir­ ken, sicher und zufriedenstellend aufgenommen werden, ohne daß es zum Einknicken der Stützstange kommt.
Schließlich kann bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im hinteren Bereich der Trittplattform, d. h. in Längsrichtung des Tret­ rollers gesehen hinter der Hinterradachse des Hinterrads eine zusätzli­ che Strebe vorgesehen sein. Diese Strebe ist vorzugsweise an der Un­ terseite der Trittplattform angeordnet. Am freien Ende der Strebe kann beispielsweise ein kleines Rad oder ein Kunststoffschleifer oder -stopper vorgesehen sein. Mit Hilfe dieser Zusatzvorrichtung wird ver­ mieden, daß der Tretroller nach hinten überkippen kann, wenn der Fah­ rer sein Gewicht zu weit nach hinten verlagern sollte. Im Falle der Verwendung eines Kunststoffschleifers oder -stoppers reibt dieses Bau­ teil beim Überkippen des Rollers auf dem Boden. Dadurch wird eine zusätzliche Bremswirkung erzielt, die ein Zurückkippen des Tretrollers nach vorne unterstützt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellt ist. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Tretrollers; und
Fig. 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Tretrollers gemäß Fig. 1.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Tretroller 10 besteht aus einem Trittbrett 11, einem Vorderrad 12, einem Hinterrad 13, einer Lenkstan­ ge 14 sowie einem Lenker 16. Das Vorderrad 12 ist über seine Vorder­ radachse 12a mit der Lenkstange 14 verbunden. Die Lenkstange 14 ist wiederum über eine Lenkstangenhalterung 15 mit dem Trittbrett 11 des Tretrollers 10 verbunden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel be­ steht die Lenkstangenhalterung 15 aus einem Rohr, das stoffschlüssig an dem Trittbrett 11 festgelegt ist. Diese stoffschlüssige Verbindung kann beispielsweise eine Schweißverbindung sein. Allerdings ist es auch möglich, daß anstelle der Schweißverbindung eine Schraubver­ bindung verwendet wird. In diesem Fall könnte das Trittbrett 11 eine Bohrung mit Innengewinde aufweisen, während die Lenkstangenhalte­ rung 15 in dem Bereich, der direkt mit dem Trittbrett verbunden wird, ein Außengewinde aufweist. Eine solche Verbindung hat den Vorteil, daß sie lösbar ist.
Im hinteren Bereich des Trittbretts 11, d. h. an seinem hinteren Ende, ist das Hinterrad 13 über seine Hinterradachse 13a drehbar an dem Trittbrett 11 befestigt.
Darüber hinaus weist der Tretroller 10 eine Trittplattform 17 auf, die mit ihrem einen Ende am Trittbrett 11 befestigt ist, und deren anderes freies Ende über das Hinterrad 13 des Tretrollers 10 hinaus schräg nach hinten ragt. Die Befestigung der Trittplattform 17 am Trittbrett 11 erfolgt mittels eines Bolzens 19a. Des weiteren wird die Trittplatt­ form 17 über eine Stützstange 18 auf der Hinterradachse 13a abge­ stützt. Diese Stützstange 18 ist an ihrem einen Ende über einen Bolzen 19b an der Trittplattform 17 befestigt. Das andere Ende der Stützstan­ ge 18 ist an der Hinterradachse 13a befestigt. Im vorliegenden Ausfüh­ rungsbeispiel ist diese Verbindung so realisiert, daß die Stützstange 18 in ihrem Endbereich eine Öse aufweist, die beim Zusammenbau des Tretrollers auf die Hinterradachse 13a aufgeschoben wird. Die Anord­ nung der Stützstange an der Hinterradachse 13a und der Trittplattform 17 erfolgt derart, daß der von dem Trittbrett 11 und der Stützstange 18 eingeschlossene Winkel kleiner als 90° ist. Auf diese Weise kann das Gewicht des Fahrers besonders gut aufgenommen werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Stützstange einknicken könnte.
Schließlich weist der Tretroller 10 im hinteren, freien Bereich der Tritt­ plattform 17 eine nach unten abragende Strebe 20 auf. Diese Strebe 20 ist mit ihrem einen Ende an der Unterseite der Trittplattform 17 be­ festigt. An dem anderen freien Ende der Strebe 20 ist ein kleines Rad 21 befestigt. Dieses Rad 21 hat den Zweck, daß ein Überkippen des Tretrollers 10 nach hinten vermieden wird, wenn der Fahrer sein Ge­ wicht zu weit in Richtung des freien Endes der Trittplattform 17 verla­ gert.
Mit dem beschriebenen Tretroller 10 ist es auf einfache Weise möglich, das Vorderrad derart zu entlasten, daß es während der Fahrt angeho­ ben werden kann. Hierzu verlagert der Fahrer das Gewicht auf der Trittplattform 17 nach hinten. Auf diese Weise ist der erfindungsge­ mäße Tretroller 10 auch im Gelände einsetzbar, wo größere Hindernis­ se überwunden werden müssen.

Claims (7)

1. Tretroller mit einem Trittbrett (11), einem Vorderrad (12), des­ sen Vorderradachse (12a) von einer Lenkstange (14) aufgenom­ men wird, wobei die Lenkstange (14) um ihre Längsachse dreh­ bar im vorderen Bereich des Trittbretts (11) angeordnet ist, ei­ nem Hinterrad (13), das über eine Hinterradachse (13a) im hinte­ ren Bereich des Trittbretts (11) drehbar mit diesem verbunden ist, und einer weiteren Trittplattform (17), die mit ihrem einen Ende am Tretroller befestigt ist und deren anderes freies Ende über das Hinterrad (13) hinaus verlängert ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Trittplattform (17) gekrümmt und schräg nach hinten ragend ausgebildet sowie am Trittbrett (11) befestigt ist.
2. Tretroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittplattform (17) drehbar am Trittbrett (11) angeordnet ist.
3. Tretroller nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Trittplattform (17) lösbar am Trittbrett (11) angeordnet ist, vorzugsweise über eine Bolzenverbindung oder Steckverbindung.
4. Tretroller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Stützstange (18) vorgesehen ist, die im hinte­ ren Bereich des Trittbretts (11) und an der Trittplattform (17) angeordnet ist.
5. Tretroller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstange (18) an der Hinterradachse (13a) des Hinterrads (13) angeordnet ist und/oder daß die Stützstange (18) und das Trittbrett (11) einen Winkel < 90° einschließen.
6. Tretroller nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Strebe (20) vorgesehen ist, die an der Unter­ seite der Trittplattform (17) angeordnet ist.
7. Tretroller nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Strebe (20) ein Rad (21) oder ein Kunststoff­ schleifer oder ein Kunststoffstopper angeordnet ist.
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