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DE19632790A1 - Verfahren zur Entsorgung von mit Metallspänen belasteten Filtertüchern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Entsorgung von mit Metallspänen belasteten Filtertüchern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE19632790A1
DE19632790A1 DE1996132790 DE19632790A DE19632790A1 DE 19632790 A1 DE19632790 A1 DE 19632790A1 DE 1996132790 DE1996132790 DE 1996132790 DE 19632790 A DE19632790 A DE 19632790A DE 19632790 A1 DE19632790 A1 DE 19632790A1
Authority
DE
Germany
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filter
nozzles
cleaning
water
filter cloth
Prior art date
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Granted
Application number
DE1996132790
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English (en)
Other versions
DE19632790C2 (de
Inventor
Wulf Schmidke
Horst Martin Weident
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RWE Umwelt Hessen GmbH and Co KG
Original Assignee
Rudolph Entsorgung & Co Dienstleistungen fur Den Umweltschutz Kg 34314 Espenau De GmbH
Rudolph Entsorgung & Co D GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolph Entsorgung & Co Dienstleistungen fur Den Umweltschutz Kg 34314 Espenau De GmbH, Rudolph Entsorgung & Co D GmbH filed Critical Rudolph Entsorgung & Co Dienstleistungen fur Den Umweltschutz Kg 34314 Espenau De GmbH
Priority to DE1996132790 priority Critical patent/DE19632790C2/de
Publication of DE19632790A1 publication Critical patent/DE19632790A1/de
Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D41/00Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids
    • B01D41/04Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids of rigid self-supporting filtering material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

Es wird ein Verfahren zur Reinigung von mit Metallspänen belasteten Filtertüchern offenbart, wobei die Metallspäne in einer Kühl- bzw. Schmiermittelemulsion von dieser abgetrennt werden und wobei die Vorrichtung ein Umlenkelement, einen Abstreifer, Luftdüsen, Flüssig­ keitsdüsen und eine Wickeleinrichtung aufweist.
In allen Metall verarbeitenden Industrien mit spanabhebender Fertigung, insbesondere Motorenwerken und Getriebewerken, fallen erhebliche Mengen an Metallspänen unterschiedlicher Größe an. In der Autoindustrie handelt es sich hierbei vor allem um Eisen- und Aluminiumspäne bzw. Späne von Aluminiumlegierungen. Im allgemeinen befinden sich die Späne in einer Emulsion, die das bei der Metallbearbeitung eingesetzte Kühl- bzw. Schmiermittel ist.
Die Metallspäne werden von der Flüssigphase durch Filtrieren getrennt, so daß die Flüssig­ phase wiederverwendet werden kann.
Als Filter werden überwiegend Filtertücher verwendet, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen können, bevorzugt jedoch aus Kunststoff- oder organischen Geweben. Grundsätzlich können auch andere Filtertypen verwendet werden. Beispielhaft seien genannt Filterkerzen, Metall-, Keramikfilter und andere. Die Filtertücher können sehr unterschiedliche Abmessungen aufweisen, im allgemeinen eine Breite von 30 cm bis 3 m und beliebige, handhabbare Längen.
Nach Beladung müssen die Filter entsorgt werden. Nach dem Stand der Technik geschieht dies im Falle von Filtertüchern in der Weise, daß diese in flüssigkeitsdichten Containern zu einem Schrottplatz gebracht werden und dort mit Hilfe eines Baggers oder einer sonstigen Greifvorrichtung erfaßt werden und durch Schütteln von den Spänen befreit werden.
Auf diese Weise lassen sich 50-60% der Späne abtrennen. Die Filtertücher werden anschließend einschließlich der an diesem verbliebenen Metallspäne wieder in Container verladen, zu einer Sonderabfallverbrennungsanlage transportiert und dort verbrannt.
Diese Technik wird in großem Umfang angewandt, obgleich sie offensichtlich mit erheblichen Nachteilen verbunden ist. Einmal handelt es sich durch die in mehreren Schritten verlaufende Entsorgung um ein teures Verfahren. Es wird nur ein Teil der Metallspäne zurückgewonnen und die an sich wertvollen Filtertücher müssen unter entsprechendem Entsorgungskosten­ aufwand als Sonderabfall verbrannt werden.
Es bestand daher die Aufgabe, die geschilderten Nachteile des Standes der Technik zu ver­ meiden. Die Lösung dieser Aufgabe ist der Anmelderin durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 9 gelungen.
Nach dem beanspruchten Verfahren erfolgt die Reinigung durch Anwendung von Druckluft und anschließend einer Spülflüssigkeit, im allgemeinen von Wasser. Die beladenen Filter­ tücher werden in Längsrichtung in die Reinigungsvorrichtung eingeführt mit Hilfe eines Umlenkelements, das bevorzugt als Bürstenwalze ausgelegt ist. Zusätzlich wird das Einführen durch ein bis zum Eingang der Vorrichtung verbliebenes Tuchstück oder ein spezielles Einzugstuch erleichtert. Die Tücher werden mit der Schmutzseite nach unten eingeführt.
Eingangsseitig befindet sich ein Abstreifer für groben Schmutz, der auch als Glätter wirkt. Dieser ist bevorzugt als Pfeilspitze angeordnet, wobei die Spitze des Pfeils zum Eingang weist.
Hinter dem Abstreifer kann zusätzlich wenigstens eine Reinigungsbürste angeordnet sein, die beispielsweise mit einem hydraulischen Antrieb ausgestattet sein kann.
Die Feinreinigung erfolgt zunächst durch auf das Tuch von oben gerichtete Preßluft. Bevor­ zugt befinden sich die Preßluftdüsen in wenigstens einer Leiste, die quer zur Fortbewegung des Filtertuchs angeordnet ist.
Die Konstruktion der Düsenanordnung kann jedoch auch von der Leistenform abweichen. Anschließend passiert das Filtertuch Düsen, aus denen eine Flüssigkeit, bevorzugt Wasser, strömt. Auch diese Düsen befinden sich im allgemeinen auf einer Leiste. Die Konstruktion ist jedoch nur als beispielhaft, wenn auch als bevorzugt anzusehen.
Durch diese Schritte wird ein überraschend hoher Grad an Reinigung erzielt. Bereits mit Druckluft allein können 95-98% der Späne entfernt werden. Durch die zusätzliche Anwendung von Flüssigkeit können die Späne bis zur Nichtnachweisbarkeit entfernt werden, so daß das Filtertuch so sauber ist, daß es wieder verwendet bzw. anderen Verwendungen zugeführt werden kann.
Grundsätzlich können Preßluftdüsen einerseits und Flüssigkeitsdüsen andererseits auch in umgekehrter Reihenfolge angeordnet sein. Obgleich Luft und Wasser die bevorzugten Spül­ medien sind, ist die Offenbarung nicht auf diese beschränkt. Es seien beispielhaft N₂ oder CO₂ genannt, bzw. organische Lösungsmittel wie Alkohole u. a. Das Reinigungswasser kann nach Filtration zumindest teilweise wieder verwendet werden.
Im allgemeinen wendet man im Falle der Preßluft Drücke von 4 bis 20 bar an, bevorzugt. 4 bis 7 bar, wobei eine Blasdauer von 1-20 sec, bevorzugt von 2-6 sec ausreichend ist. Längere Blaszeiten sind aus Kostengründen weniger günstig.
Bei Anwendung von Wasser als Spülflüssigkeit werden 0 1 bis 2,0 Liter Wasser pro 100 cm² angewandt, bevorzugt 0,5 bis 0,7 Liter Wasser, wobei die Wassertemperatur < 0-100°C betragen sollte. Auch Wasser mit Raum- bzw. Außentemperatur ist im allgemeinen einsetzbar.
Hinter den Düsen kann wenigstens eine Preßwalze mit Abstreifern angeordnet sein, die bei­ spielsweise hydraulisch angetrieben wird. Zur weiteren Trocknung des gereinigten Filtertuchs kann wenigstens eine Heißband vorhanden sein. Schließlich wird das saubere Tuch auf einer Wickeleinheit aufgewickelt, wobei das Tuch mittels Umlenkwalzen der Wickeleinheit zugeführt werden kann.
Das offenbarte Verfahren ist, wie aus den Erläuterungen deutlich wird, dem bisher ange­ wandten Stand der Technik außerordentlich überlegen. Der bisher angewandte Stand der Technik macht deutlich, daß das erfindungsgemäße Verfahren für die beschriebene Verwen­ dung nicht naheliegend war.
Auch die Metallspäne können in vollem Umfang einer Wiederverwendung zugeführt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll nunmehr mit Hilfe der Figuren näher erläutert werden.
In Fig. 1 stellt (1) ein Umlenkelement (Walzenbürste) dar. (2) stellt den Grobschmutz- Abstreifer bzw. Glätter dar. (3) ist eine Reinigungsbürste. (4) ist eine Preßluftdüsenleiste, (5) eine Wasserdüsenleiste. (6) ist eine Preßwalze mit Abstreifer. (7) ist eine Heißband. (9) ist eine Wickeleinheit mit Umlenkwalze (8).
Fig. 2 stellt den Grobschmutz-Abstreifer bzw. Glätter von oben dar.

Claims (18)

1. Verfahren zur Entsorgung von mit Metallspänen belasteten Filtertüchern, dadurch gekennzeichnet, daß man die Filter mit Druckluft durchbläst und anschließend mit Wasser behandelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter mit der Schmutzseite nach unten gereinigt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschwasser zumindest teilweise rückgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Druckluft von 4 bis 20 bar angewandt wird, bevorzugt von 4-7 bar.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druck­ luft während 1 bis 20 sec angewandt wird, bevorzugt während 2-6 sec.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß 0,1-2 Liter Wasser pro 100 cm² Filterfläche angewandt werden, bevorzugt 0,5-0,7 Liter.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Wasser mit einer Temperatur von 0 bis 100°C angewandt wird.
8. Vorrichtung zur Reinigung von mit Metallspänen verunreinigten Filtertüchern, dadurch gekennzeichnet, daß diese ein Umlenkelement aufweist, einen Abstreifer, Luftdüsen, Flüssigkeitsdüsen und eine Wickeleinrichtung aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkelement als Bürstenwalze ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese zum Einziehen eines zu reinigenden Filtertuchs ein Tuchstück oder ein spezielles Einzugstuch aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer pfeilförmig ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich eingangsseitig vor den Düsen eine Reinigungsbürste befindet.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft­ düsen über die ganze Breite des Filtertuchs als Düsenleiste angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsdüsen über die ganze Breite des Filtertuchs als Düsenleiste angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich hinter den Flüssigkeitsdüsen wenigstens eine Preßwalze befindet.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich hinter der (den) Preßwalze (n) ein Heißband befindet.
17. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 8, zum Reinigen von mit Metall­ spanemulsion verunreinigten Filtertüchern.
18. Verwendung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 7 zum Reinigen von mit Metallspanemulsionen verunreinigten Filtertüchern.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105413316A (zh) * 2015-11-25 2016-03-23 李卫国 一种连续压榨生产线

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DE1071457B (de) * 1956-12-03 1959-12-17 Fram Corporation, Providence, R. I. (V. St. A.) Vorrichtung zum Reinigen eines ringförmigen Luftfiltereinsatzes aus zickzackartig gefalteter» Papier
DE2521828B2 (de) * 1975-05-16 1978-01-26 Mikropul Gesellschaft für Mahl- und Staubtechnik mbH, 5000 Köln Verfahren zum regenerieren von gasfiltereinsaetzen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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