DE19630398C1 - Verfahren zum Synchronisieren eines in einer Datenempfangsstation zu generierenden Taktsignals mit einem in einer Datensendestation verwendeten Taktsignal - Google Patents
Verfahren zum Synchronisieren eines in einer Datenempfangsstation zu generierenden Taktsignals mit einem in einer Datensendestation verwendeten TaktsignalInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1, d. h. ein Verfahren zum
Synchronisieren eines in einer Datenempfangsstation zu gene
rierenden Taktsignals mit einem in einer Datensendestation
verwendeten Taktsignal, wobei die Synchronisierung jeweils
unter Auswertung des Wert es und des Zeitpunktes des Empfangs
von taktsignalfrequenzabhängige Zählstände repräsentierenden
Zeitmarken-Daten erfolgt, welche der Datenempfangsstation von
der Datensendestation übermittelt werden.
Verfahren dieser Art werden hauptsächlich in digitalen Über
tragungssystemen eingesetzt. Ein praktisches Beispiel soll
nachfolgend anhand eines nach dem MPEG-2-Standard arbeitenden
Systems erläutert werden.
Der MPEG-2-Standard ist ein insbesondere für digitale Video
daten ausgelegter Komprimierungs- und Übertragungsstandard,
von dem erwartet wird, daß er in den kommenden Jahren der be
deutendste Standard seiner Art sein bzw. werden wird. Er wird
bereits jetzt in erheblichem Umfang in digitalen Fernsehgerä
ten, Videorecordern etc. eingesetzt.
Sollen in einem nach dem MPEG-2-Standard arbeitenden System
von einer Datensendestation Daten zu einer Datenempfangs
station übertragen und dort weiterverarbeitet werden, so muß
in der Datenempfangsstation ein Taktsignal generiert werden,
das mit einem in einer Datensendestation verwendeten Takt
signal synchronisiert ist.
Im Gegensatz zu analogen Videosystemen, wo die Synchronisie
rung von Datenempfangsstation und Datensendestation unter
Verwendung von zusammen mit den Videodaten übertragenen
TV-Synchronisationssignalen durchgeführt werden konnte, erfor
dern digitale Systeme mangels Notwendigkeit der Übertragung
der bekannten TV-Synchronisationssignale eine veränderte Vor
gehensweise.
Diese veränderte Vorgehensweise besteht bei den vorliegend
betrachteten, d. h. bei den nach dem MPEG-2-Standard arbeiten
den Systemen darin, daß die Datensendestation von Zeit zu
Zeit bestimmte Zeitmarken-Daten bzw. sogenannte Timestamps an
die Datenempfangsstation übermittelt.
Der zur Synchronisierung unter Verwendung von Timestamps vor
zusehende Aufbau von Datensendestation und Datenempfangs
station sowie die Generierung und die Auswertung der besagten
Timestamps in der Datensendestation bzw. der Datenempfangs
station werden nachfolgend anhand eines praktischen Beispiels
beschrieben.
Das Taktsignal, auf welches synchronisiert werden soll, d. h.
das von der Datensendestation (z. B. einem Codierer) verwen
dete Taktsignal sei ein Taktsignal, dessen Frequenz 27 MHz
betragen möge. Die zulässige Abweichung von der genannten
Sollfrequenz belaufe sich auf pm810 Hz, wobei der maximal
zulässige Drift auf 0,075 Hz/s festgelegt sei. Die genannten
Werte erfüllen damit exakt die durch den MPEG-2-Standard ge
machten Vorgaben.
Durch das besagte Taktsignal der Datensendestation wird ein
dort vorgesehener Zähler (hier ein 42-Bit-Zähler) ange
steuert, wobei dessen Zählstand pro Taktzyklus um 1 erhöht
Wird. Der jeweils aktuelle Zählstand des Zählers wird in
gewissen zeitlichen Abständen zur Datenempfangsstation
(beispielsweise einem Decodierer) übertragen. Diese, den
taktsignalfrequenzabhängigen Zählstand repräsentierenden
Daten sind die vorstehend bereits erwähnten Zeitmarken-Daten
bzw. Timestamps.
Die zeitlichen Abstände, in denen solche Timestamps übertra
gen werden, sind unterschiedlich; sie betragen beim MPEG-2-
Standard maximal 100 ms (beim sogenannten Transport Stream)
bzw. maximal 700 ms (beim sogenannten Program Stream).
Die Datenempfangsstation empfängt die Timestamps, wobei als
Empfangszeitpunkt jeweils derjenige Zeitpunkt zählt, zu dem
das letzte Bit des jeweils übertragenen Timestamps empfangen
wird.
In der Datenempfangsstation wird der durch einen jeweiligen
Timestamp repräsentierte Zählstand des Zählers der Daten
sendestation mit dem zum Empfangszeitpunkt des Timestamps
erreichten Zählstand eines in der Datenempfangsstation vor
gesehenen Zählers verglichen.
Der Zähler der Datenempfangsstation zählt in Abhängigkeit von
dem dort generierten (zu synchronisierenden) Taktsignal Ge
nauer gesagt wird dessen Zählstand pro Taktzyklus des in der
Datenempfangsstation generierten Taktsignals um 1 erhöht.
Wenn und so lange sich bei der Gegenüberstellung der genann
ten Zählstände ergibt, daß diese gleich sind oder eine
gleichbleibende Differenz aufweisen, kann davon ausgegangen
werden, daß das Taktsignal der Datenempfangsstation und das
Taktsignal der Datensendestation gleichfrequent bzw. synchron
sind. Andernfalls, also wenn die Zählstandsdifferenz variiert
und damit auf eine ungenaue oder fehlerhafte Synchronisierung
hindeutet, wird ein das zu synchronisierende Taktsignal er
zeugender Taktsignalgenerator der Datenempfangsstation nach
geregelt, um die Synchronisation möglichst schnell wieder
herzustellen.
Die Kenntnis bzw. Verfolgung der besagten Differenz zwischen
den genannten Zählständen ist im übrigen nicht nur für die
Taktsignal-Synchronisierung von Bedeutung, denn der Zählstand
des Zählers der Datenempfangsstation kann unter anderem auch
zur Festlegung von definierten Bezugszeitpunkten bzw. zur Er
mittlung von durch die Datensendestation vorgeschriebenen,
auf die Bezugszeitpunkte bezogenen Ausgabe- bzw. Weitergabe
zeitpunkten dienen, zu welchen der Datenempfangsstation über
mittelte Nutzdaten (Video- und/oder Audiodaten) aus- bzw.
Weiterzugeben sind.
Treten bei den wiederholten Gegenüberstellungen der einander
10 gegenüberzustellenden Zählstände Differenzen auf, die häufig
und/oder erheblich schwanken, so kann zur Erzielung einer ge
naueren Synchronisierung vorgesehen werden, die zeitlichen
Abstände zwischen den Taktsignalgenerator-Nachregelungen
durch eine häufigere Timestamp-Ausgabe- und Auswertung zu
verkürzen; die maximal möglichen Synchronisationsfehler las
sen sich dadurch erheblich reduzieren.
Bekanntermaßen wird die Synchronisation aber auch durch Lauf
zeitschwankungen bzw. die sogenannten Jitter-Phänomene bei
der Datenübertragung von der Datensendestation zur Daten
empfangsstation beeinflußt, und zwar insbesondere dann, wenn
die Timestamp-Übertragung davon betroffen ist.
Die besagten Laufzeitschwankungen bzw. Jitter-Phänomene sind
zufällig variierende Schwankungen der Signallaufzeit. Ihr
Ausmaß hängt unter anderem von der Übertragungsstrecke
(Satellit, Kabel, ATM-Netzwerk etc.) ab und kann zwischen
wenigen Nanosekunden bis hin zu einigen Millisekunden variie
ren.
Die beim Auftreten von Jitter-Phänomenen primär beobachtbaren
Unregelmäßigkeiten sind in Fig. 7 veranschaulicht.
Die Fig. 7 zeigt die Sendezeitpunkt-Empfangszeitpunkt-Zuord
nung von von der Datensendestation zur Datenempfangsstation
versandten Timestamps.
Im Idealfall, d. h. wenn die die Laufzeit der Timestamps be
treffenden Eigenschaften der Übertragungsstrecke zeitlich
konstant wären, ergäbe sich ein linearer Zusammenhang zwi
schen den jeweiligen Sendezeiten und den zugeordneten
Empfangszeiten der Timestamps. Dieser Idealfall ist in der
Fig. 7 durch eine mit I bezeichnete Gerade veranschaulicht.
Bedingt durch das Nicht-Vorliegen idealer Verhältnisse erge
ben sich jedoch Abweichungen von dem durch die Gerade I re
präsentierten linearen Zusammenhang. Genauer gesagt werden
die jeweiligen (in der Fig. 7 durch Punkte dargestellten)
Timestamps von der Datenempfangseinrichtung zu Zeitpunkten
empfangen, die von den (in der Fig. 7 durch die Gerade I
vorgegebenen) erwarteten Empfangszeitpunkten bzw. Soll-Em
pfangszeitpunkten abweichen; die tatsächlichen Empfangs
zeitpunkte liegen in den meisten Fällen vor oder nach den
jeweiligen Soll-Empfangszeitpunkten, wobei die jeweiligen
Abstände zwischen den tatsächlichen Empfangszeitpunkten und
den Soll-Empfangszeitpunkten nach Vorzeichen und Betrag be
liebig variieren können.
Diese Jitter-Phänomene beeinflussen die angestrebte Synchro
nisation, und zwar aufgrund der dadurch veränderten Auswahl
der einander gegenüberzustellenden Zählstandswerte. Der dem
durch den empfangenen Timestamp repräsentierten Zählstand
gegenüberzustellende Zählstand ist nämlich gerade derjenige
Zählstand des Zählers der Datenempfangsstation, den dieser
zum Zeitpunkt des Empfangs des Timestamps innehatte. Mit der
Schwankung der Übertragungszeit der Timestamps von der Daten
sendestation zur Datenempfangsstation schwankt also nicht nur
der Empfangszeitpunkt der jeweiligen Timestamps, sondern auch
der diesen gegenüberzustellende Zählstand.
Im Ergebnis kann dies dazu führen, daß die Jitter-Phänomene
eine eine Fehlsynchronisation bewirkende Nachregelung des das
zu synchronisierende Taktsignal generierenden Taktsignal
generators auslösen oder zumindest einen eine exakte Synchro
nisation verhindernden Einfluß auf die Nachregelung nehmen.
Dies und ferner die Tatsache, daß sich dadurch sprungartige
Änderungen in der Frequenz des in der Empfangsstation gene
rierten Taktsignals ergeben können, ist verständlicherweise
ein Mangel, den es zu beseitigen gilt.
Dies kann beispielsweise durch Vorsehen eines Tiefpaßfilters
bewerkstelligt werden, welcher die zur Ansteuerung des Takt
signalgenerators der Datenempfangsstation bestimmten Steuer
signale vor deren Anlegen an den besagten Taktsignalgenerator
einer Tiefpaßfilterung unterzieht.
Der Aufbau einer derartigen Taktsignalgeneratoransteuerung
ist in Fig. 8 veranschaulicht.
Der zu regelnde Taktsignalgenerator, d. h. der in der Daten
empfangsstation untergebrachte Taktsignalgenerator, der das
zu synchronisierende Taktsignal erzeugt, ist in einem in der
Fig. 8 mit dem Bezugszeichen 30 bezeichneten Block unter
gebracht. Der Taktsignalgenerator sei in diesem Fall ein
spannungsgesteuerter Kristalloszillator (VCXO), dessen Aus
gangssignal A eine Frequenz aufweist, welche von einer einge
gebenen Steuerspannung CV abhängt.
Im Block 30 ist ferner ein Zähler CNT untergebracht, welcher
in Abhängigkeit vom durch den Kristalloszillator VCXO gene
rierten Taktsignal zählt. Der Zählstand des Zählers CNT wird
dabei pro Taktzyklus des generierten Taktsignals um 1 erhöht.
Der Zählstand des Zählers CNT wird einem Differenzbildungs
glied 10 zugeführt, welchem auch die durch die jeweiligen
Timestamps repräsentierten Zählstände (Eingangssignal E) zu
geführt Werden, und in welchem jeweils nach dem Empfang eines
Timestamps die Differenz zwischen den einander definitions
gemäß zugeordneten Zählständen gebildet wird.
Das Ausgangssignal des Differenzbildungsgliedes 10 wird in
einem Tiefpaßfilter 20 einer Tiefpaßfilterung unterzogen und
von dort als die Steuerspannung CV an den Taktsignalgenerator
ausgegeben. Die Tiefpaßfilterung dient dazu, sprunghaft ver
änderte Ansteuerungen des Kristalloszillators VCXO, die ins
besondere beim Auftreten von Jitter-Phänomenen vorkommen kön
nen, zu verhindern; der Tiefpaßfilter 20 glättet das aus der
Differenzbildungseinheit 10 erhaltene Differenzsignal, ge
nauer gesagt den zeitlichen Verlauf desselben und sorgt auf
diese Weise dafür, daß der störende Einfluß der Jit
ter-Phänomene in Grenzen gehalten wird.
Das Vorsehen des besagten Tiefpaßfilters hat andererseits
jedoch den Nachteil, daß Änderungen der Frequenz des Takt
signals der Datensendestation sich unter Umständen nur all
mählich oder überhaupt nicht auf die Frequenz des zu synchron
nisierenden Taktsignals der Datenempfangsstation auswirken.
Darüber hinaus dauert es nach dem Einschalten oder Rücksetzen
der Datenempfangsstation relativ lange, bis diese synchron
mit der Datensendestation läuft.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
das Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
derart Weiterzubilden, daß einerseits eine Reduzierung von
durch das Auftreten von Jitter-Phänomenen verursachten
Synchronisationsstörungen, andererseits aber gleichzeitig
eine exakte und schnelle Synchronisierung des Taktsignals der
Datenempfangsstation auf das Taktsignal der Datensendestation
ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnen
den Teil des Patentanspruchs 1 beanspruchten Merkmale gelöst.
Demnach ist vorgesehen, daß in der Datenempfangsstation unter
zumindest teilweiser Berücksichtigung der jeweils aktuellen
und der zuvor empfangenen Zeitmarken-Daten eine die Frequenz
des Taktsignals der Datensendestation charakterisierende
Größe geschätzt wird, und daß ein das zu synchronisierende
Taktsignal erzeugender Taktsignalgenerator basierend auf dem
dabei erhaltenen Schätzwert angesteuert wird.
Anders als bei herkömmlichen Synchronisierungsverfahren wird
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren also nicht unmittelbar
der (gegebenenfalls geglättete) Differenzverlauf zwischen den
jeweils aktuellen Zählständen der in der Datensendestation
und in der Datenempfangsstation vorgesehenen Zähler, sondern
ein eine Frequenz charakterisierender Schätzwert zur An
steuerung des Taktsignalgenerators verwendet, der das zu
synchronisierende Taktsignal erzeugt.
Indem bei der besagten Schätzung nicht nur die jeweils ak
tuellen, sondern auch die zuvor empfangenen Zeitmarken-Daten
bzw. Timestamps berücksichtigt werden, können abrupte Sprünge
in der Ansteuerung des Taktsignalgenerators bei Bedarf leicht
verhindert werden. Der Einfluß des Auftretens von Jit
ter-Phänomenen auf die Synchronisierung ist dadurch erheblich
reduzierbar, und zwar ohne Einbußen in der Fähigkeit der
Anpaßbarkeit des zu synchronisierenden Signal s an Veränderun
gen des Taktsignals, auf welches zu synchronisieren ist; das
Taktsignal, auf das zu synchronisieren ist, d. h. das Takt
signal der Datensendestation verändert sich nämlich während
des normalen Betriebes allenfalls sehr allmählich, so daß das
zu synchronisierende Taktsignal zur Aufrechterhaltung der
Synchronisation keiner sprungartigen Änderung bedarf.
Andererseits kann jedoch das betrachtete System nach dem Ein
schalten oder einem Rücksetzen entgegen dessen sonstigem Ver
halten sehr schnell (sprungartig) in einen Synchronisations
zustand gelangen. Anfangs, d. h. unmittelbar nach dem Ein
schalten oder Rücksetzen des Systems stehen nämlich zunächst
überhaupt keine, und dann erst nur wenige zuvor erhaltene
Zeitmarken-Daten zur Schätzwertermittlung zur Verfügung, so
daß die im "normalen" Betrieb angestrebte und insbesondere
auf der Berücksichtigung der zurückliegenden Verhältnisse be
ruhende träge Reaktion des Systems noch nicht oder nur einge
schränkt vorhanden ist.
Es wurde mithin ein Verfahren gefunden, welches es ermög
licht, daß einerseits eine Reduzierung von durch das Auf
treten von Jitter-Phänomenen verursachten Sychronisations
störungen, andererseits aber gleichzeitig eine exakte und
schnelle Synchronisierung des Taktsignals der Datenempfangs
station auf das Taktsignal der Datensendestation erzielbar
sind.
Darüber hinaus kann die Reaktionszeit des Systems auf Verän
derungen des Taktsignals, auf welches synchronisiert werden
soll, mittels einer unterschiedlich starken Berücksichtigung
von jüngeren und älteren Zeitmarken-Daten auf äußerst einfa
che Art und Weise eingestellt bzw. verändert werden. Berück
sichtigt man z. B. jüngere Zeitmarken-Daten stärker als ältere
Zeitmarken-Daten, so reagiert das System schneller (weniger
träge) als wenn alle Zeitmarken-Daten beispielsweise in dem
gleichen Umfang berücksichtigt würden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispie
len unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 Blockschaltbilder von Schaltungen zur Berechnung von
in die Schaltung gemäß Fig. 3 eingegebenen Hilfs
variablen,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer in der Schaltung gemäß
Fig. 3 mehrfach verwendeten Hilfsschaltung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Schaltung zur Schätzung
einer die Frequenz des Taktsignals der Datensende
station charakterisierenden Größe gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Schaltung zur Synchronisie
rung eines zu synchronisierenden Taktsignals der
Datenempfangsstation unter Schätzung einer die Fre
quenz des Taktsignals der Datensendestation charak
terisierenden Größe gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel der Erfindung,
Fig. 5 ein Blockschaltbild, das den inneren Aufbau eines in
der Schaltung gemäß Fig. 4 verwendeten Blocks 550
zeigt,
Fig. 6 ein Blockschaltbild, das den inneren Aufbau von in
der Schaltung gemäß Fig. 4 verwendeten Blöcken 510
und 560 zeigte
Fig. 7 eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung der
Auswirkung von Jitter-Phänomenen auf die Timestamp-Über
tragung(en), und
Fig. 8 ein Blockschaltbild zur Erläuterung einer bekannten
Timestamp-Verarbeitung in der Datenempfangsstation.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem nach dem MPEG-2-Stan
dard arbeitenden System beschrieben. Allerdings möge dies
nicht als Einschränkung des Einsatzes der Erfindung in nach
diesem Standard arbeitenden Systemen verstanden werden. Die
Erfindung ist vielmehr ganz allgemein überall dort einsetz
bar, wo es gilt, ein Taktsignal mit einem anderen Taktsignal
zu synchronisieren.
Das Taktsignal, auf welches synchronisiert werden soll, sei
wiederum das von einer Datensendestation verwendete Takt
signal; das auf dieses Taktsignal zu synchronisierende Takt
signal sei das in einer Datenempfangsstation generierte Takt
signal.
Die Synchronisierung des zu synchronisierenden Taktsignals
erfolgt unter Verwendung von Zeitmarken-Daten bzw. Time
stamps, die wie bisher in gewissen zeitlichen Abständen, die
gleichbleibend oder variierend groß sein können, zwischen die
zu übertragenden Nutzdaten eingestreut von der Datensende
station zur Datenempfangsstation übertragen werden. Insoweit
besteht zwischen den bekannten Synchronisierungsverfahren und
dem vorliegend beschriebenen erfindungsgemäßen Synchronisie
rungsverfahren kein Unterschied. Bezüglich weiterer Einzel
heiten, insbesondere Einzelheiten zur Timestamp-Generierung
und zur Timestamp-Übertragung kann daher auf die einleitend
gemachten Ausführungen und die Definition des MPEG-2-Stan
dards (beispielsweise in den ISO/IEC-Normen) verwiesen wer
den.
Anders als bei der in der Fig. 8 gezeigten bekannten Takt
signalgeneratoransteuerung wird der das zu synchronisierende
Taktsignal generierende Taktsignalgenarator jedoch unter Ver
wendung eines eine Frequenz charakterisierenden Schätzwertes
angesteuert.
Ein geeigneter Schätzwert ist hierbei ein die Frequenz des
Taktsignals der Datensendestation charakterisierender Schätz
wert.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen repräsentiert die
ser Schätzwert die (geschätzte) Frequenz des Taktsignals der
Datensendestation selbst oder - insbesondere sofern die Soll
frequenz dieses Taktsignals bekannt ist - die (geschätzte)
Abweichung der Frequenz des Taktsignals der Datensendestation
von dessen bekannter Sollfrequenz.
Der besagte Schätzwert kann - gegebenenfalls nach Umsetzung
desselben in ein geeignetes Steuersignal (Steuerspannung,
Steuerstrom etc.) - mittelbar oder unmittelbar zur Ansteue
rung des das zu synchronisierende Taktsignal generierenden
Taktsignalgenerators verwendet werden. Ob und inwieweit es
hierzu einer weiteren Verarbeitung des Schätzwertes bedarf,
richtet sich in erster Linie nach dem vom Taktsignalgenerator
erwarteten Steuersignal. Unabhängig davon kann der Schätzwert
jedoch selbstverständlich beliebigen Modifikationen und/oder
Weiterverarbeitungen vor dessen Verwendung zur Taktsignal
generator-Ansteuerung unterworfen werden.
Die Bildung des besagten Schätzwertes erfolgt in der Daten
empfangsstation unter zumindest teilweiser Berücksichtigung
der jeweils aktuellen und der zuvor empfangenen Zeitmarken-Da
ten bzw. Timestamps. Wie und unter welchen Überlegungen
hierbei im einzelnen vorgegangen werden kann, wird nachfol
gend anhand zweier Ausführungsbeispiele detailliert beschrie
ben.
Es wird nun zunächst unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3
ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfah
rens beschrieben.
Ausgangspunkt der nachfolgenden Ausführungen ist ein Zeit
punkt t′₀ = 0, zu dem der Zähler der Datensendestation einen
Anfangszählstand c₀ aufweisen möge und ab dem von der Daten
sendestation in regelmäßigen oder variierenden zeitlichen Ab
ständen fortlaufend die bereits erwähnten Timestamps ausgege
ben werden, wobei sich der Zählstand cn, der durch einen
n-ten Timestamp repräsentiert wird, als
cn = c₀ + (fc + Δf) · t′n, n1 (1a)
ausdrücken läßt, wobei
c₀ der bereits erwähnte Anfangs-Zählstand,
fc die Sollfrequenz (im betrachteten Ausführungsbeispiel 27 MHz) des Taktsignals der Datensendestation,
Δf eine Abweichung der Frequenz des Taktsignals der Daten sendestation von dessen Sollfrequenz, und
t′n der auf t′₀ bezogene Zeitpunkt, zu dem der Zähler der Datensendestation den als Timestamp versandten Zählwert cn aufweist,
sind.
c₀ der bereits erwähnte Anfangs-Zählstand,
fc die Sollfrequenz (im betrachteten Ausführungsbeispiel 27 MHz) des Taktsignals der Datensendestation,
Δf eine Abweichung der Frequenz des Taktsignals der Daten sendestation von dessen Sollfrequenz, und
t′n der auf t′₀ bezogene Zeitpunkt, zu dem der Zähler der Datensendestation den als Timestamp versandten Zählwert cn aufweist,
sind.
Die von der Datensendestation zu den Zeitpunkten t′n ausgege
benen Timestamps, genauer gesagt das jeweils letzte Bit des
selben, werden in der Datenempfangsstation zu Zeitpunkten tn
empfangen, welche auf einen dem Zeitpunkt t′₀ entsprechenden
Zeitpunkt t₀ bezogen sind.
Die auf t₀ bezogenen Zeitpunkte tn entsprechen im Idealfall
den auf t′₀ bezogenen Zeitpunkten t′n. Dieser Idealfall liegt
jedoch, wie eingangs bereits erläutert wurde, aufgrund des
Auftretens von Jitter-Phänomenen häufig (meistens) nicht vor.
In der Praxis gilt daher der Zusammenhang
tn = t′n + tjitter,n (1b)
wobei tjitter,n das durch das Jitter-Phänomen verursachte Aus
maß der Laufzeitschwankung des jeweils n-ten Timestamps auf
dessen Weg von der Datensendestation zur Datenempfangsstation
repräsentiert.
Die Gleichung (1a) läßt sich demnach also auch wie folgt
schreiben:
cn = c₀ + (fc + Δf)·(tn - tjitter,n), n1 (1c)
Für große Werte von n ist der mit wachsenden Werten für n
wachsende Wert für tn sehr viel größer als der zwar ebenfalls
von n abhängige, aber nicht mit n wachsende Wert von tjitter,n;
für sehr große n kann daher tjitter,n vernachlässigt werden, so
daß die Gleichung (1c) mit hinreichender Genauigkeit als
cn = c₀ + (fc + Δf)· tn, n»1 (1d)
schreibbar ist.
Durch das Weglassen von tjitter in Gleichung (1d) ergibt sich
trotz allem eine Differenz zwischen den durch die jeweiligen
Timstamps repräsentierten Zählständen cn und den nach Glei
chung (1d) berechneten Zählständen. Diese Differenzen sind
jedoch wie tjitter selbst dem Vorzeichen und dem Betrag nach
schwankend, so daß die über einen längeren Zeitraum gebildete
Summe der jeweiligen Differenzen gegen 0 geht; dieser Effekt
wird insbesondere in der später erläuterten Gleichung (2)
ausgenutzt.
Von den in der Gleichung (1d) verwendeten Größen sind in der
Datenempfangsstation cn und tn bekannt, da sie dem jeweiligen
Inhalt und dem jeweiligen Empfangszeitpunkt des n-ten Time
stamps entsprechen; die Sollfrequenz fc sei im vorliegenden
Ausführungsbeispiel in der Datenempfangsstation (z. B. auf
grund einer entsprechenden Voreinstellung) ebenfalls bekannt.
Die Werte für c₀ und Δf sind in der Datenempfangsstation un
bekannt und werden daher, wie noch im einzelnen beschrieben
werden wird, durch eine Schätzung in der Datenempfangsstation
ermittelt.
Der Schätzwert für Δf ist bei bekannter Sollfrequenz fc des
Taktsignals, auf welches zu synchronisieren ist, eine die
Frequenz dieses Taktsignals charakterisierende Größe und
kann, wie vorstehend bereits angedeutet wurde, aus diesem
Grund mittelbar oder unmittelbar zur Ansteuerung des Takt
signalgenerators der Datenempfangsstation (zur Regelung der
Frequenz des zu synchronisierenden Taktsignals) herangezogen
werden. Alternativ kann hierfür jedoch auch die Summe aus der
bekannten Frequenz fc und der geschätzten Frequenz Δf zur An
steuerung des Taktsignalgenerators verwendet werden.
Der Schätzwert für c₀ wird einerseits benötigt, um ermitteln
zu können, ob und gegebenenfalls um wieviel die durch die
Timestamps repräsentierten Zählstände cn von den Zählständen
abweichen, die unter Verwendung der besagten Schätzwerte für
c₀ und Δf nach Gleichung (1d) berechnet werden können. Dies
wird später noch ausführlicher erläutert werden.
Die Schätzwerte für c₀ ermöglichen aber andererseits auch
direkt oder indirekt (über die dadurch geschaffene Möglich
keit der Berechnung von korrigierten, d. h. von Jitter-phäno
men-Einflüssen befreiten Zählständen cn) die exakte Fest
legung (Korrektur) der vorstehend bereits erwähnten Bezugs
zeitpunkte in der Datenempfangsstation und/oder die genaue
Bestimmung der seit einem Bezugszeitpunkt verstrichenen Zeit.
Dies ist von hohem Interesse, weil durch die Datensende
station bestimmt werden kann, daß bestimmte Daten von der
Datenempfangsstation exakt eine vorbestimmte Zeit nach dem
besagten Bezugszeitpunkt aus zugeben bzw. weiterzuverarbeiten
sind.
Die unbekannten Werte für c₀ und Δf werden im vorliegenden
Ausführungsbeispiel allgemein gesprochen unter Minimierung
einer Summe von Quadraten von Werten (Fehlern) geschätzt,
welche die Unterschiede zwischen den durch Zeitmarken-Daten
repräsentierten Verhältnissen und den unter Verwendung der
Schätzwerte errechneten Verhältnissen in der Datensende
station charakterisieren.
Die die besagten Unterschiede charakterisierenden Werte sind
hier Zählstandsdifferenzen, die sich aus einer Gegenüber
stellung der durch die Zeitmarken-Daten repräsentierten Zähl
stände und der unter Verwendung der Schätzwerte nach Glei
chung (1d) errechneten Zählstände ergeben.
Es wird jedoch bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen,
daß dies nicht die einzige Möglichkeit ist, zu den besagten
Schätzwerten zu gelangen.
Als zu minimierende Summe hat sich die Verwendung von
als besonders vorteilhaft erwiesen, wobei
cn der durch den n-ten Timestamp repräsentierte Zählstand,
ΔN der zum Zeitpunkt des N-ten Timestamps geschätzte Wert für Δf,
0, N der zum Zeitpunkt des N-ten Timestamps geschätzte Wert für c₀, und
γ ein Wichtungsfaktor zur individuellen Wichtung der ein zelnen Summenelemente
sind.
cn der durch den n-ten Timestamp repräsentierte Zählstand,
ΔN der zum Zeitpunkt des N-ten Timestamps geschätzte Wert für Δf,
0, N der zum Zeitpunkt des N-ten Timestamps geschätzte Wert für c₀, und
γ ein Wichtungsfaktor zur individuellen Wichtung der ein zelnen Summenelemente
sind.
Die geschätzten Werte ΔN und 0, N hängen von N, also der An
zahl der bei der Schätzung berücksichtigten bzw. berücksich
tigbaren Timestamps ab. Je größer N ist, desto genauer ist in
der Regel die Übereinstimmung der Schätzwerte mit den tat
sächlichen Werten.
Eine besondere Beachtung verdient die Einführung des exponen
tiellen Wichtungsfaktors γ in Gleichung (2). Der Wichtungs
faktor γ bestimmt, mit welcher Wichtung die jeweiligen qua
drierten Fehler in die zu minimierende Summe der Fehler
quadrate eingehen.
Je kleiner der Wert für γ gewählt wird, desto (relativ)
schwächer werden weiter zurückliegende (ältere) Verhältnisse
gegenüber kürzer zurückliegenden (jüngeren und aktuellen)
Verhältnissen berücksichtigt. Der Wert für γ bestimmt damit
indirekt, wie schnell sich das System auf aktuelle
(tatsächliche oder scheinbare) Veränderungen der Verhältnisse
einstellt. Will man den Einfluß des Jitter-Phänomens auf die
Synchronisierung ausschalten, verleiht man dem System vor
zugsweise eine träge Reaktion auf aktuelle Veränderungen der
Verhältnisse. Eine derartige träge Reaktion, die sich durch
Festlegung von γ auf 1 oder etwas kleiner als 1 einstellen
läßt, eliminiert den sprungartige Veränderungen des Takt
signals, auf das synchronisiert werden soll, vortäuschenden
Einfluß der Jitter-Phänomene; sie beeinträchtigt andererseits
aber nicht die Qualität der Synchronisation, denn das Takt
signal, auf welches synchronisiert werden soll, genauer ge
sagt die in erster Linie interessierende Frequenz desselben
ändert sich im "normalen" Betrieb entweder überhaupt nicht
oder allenfalls äußerst langsam (maximal mit 0,075 Hz/s beim
MPEG-2-Standard), so daß keine sprungartigen Anpassungen in
der Synchronisation erforderlich sind. Die durch γ einge
stellte Trägheit wirkt sich jedoch nicht oder jedenfalls in
erheblich verringertem Umfang auf die Synchronisierung nach
dem Einschalten oder dem Rücksetzen des Systems aus, denn zu
diesen Zeiten liegen naturgemäß noch keine älteren Verhält
nisse vor, so daß die Synchronisation anfangs unter aus
schließlicher Berücksichtigung von aktuellen und nur wenigen
jüngeren Verhältnissen erfolgt, was zumindest zu Beginn ein
sprungartiges und damit sehr schnelles Einsynchronisieren zu
läßt. Ein gezieltes Rücksetzen des Systems während des "nor
malen" Betriebs oder vergleichbare andere in etwa gleich
wirkende Maßnahmen ermöglichen es, daß die besagten sprung
artigen Anpassungen bei Bedarf auch während des "normalen"
Betriebs zugelassen werden.
Wählt man γ kleiner als 1, so kann dadurch der unter Umstän
den positive Effekt erzielt werden, daß die aktuellen und
jüngeren Verhältnisse stärker berücksichtigt werden als die
weiter zurückliegenden (älteren) Verhältnisse. In diesem Fall
kann es sich eventuell auch als vorteilhaft erweisen, wenn
γN-n zusätzlich so festgelegt wird, daß ein unterer Grenzwert
nicht unterschritten wird.
Die Festlegung von γ auf Werte kleiner als 1 wirkt sich auch
insofern vorteilhaft aus, als insbesondere das Ergebnis der
Summenbildung nach Gleichung (2) ein vergleichsweise kleiner
Wert bleibt, der erkennbar einen relativ geringen Aufwand für
dessen Speicherung und Handhabung erfordert.
Die Heranziehung der unter Verwendung der Gleichung (2) als
Ausgangspunkt ermittelten Schätzwerte für die Synchronisation
ist also in idealer Weise dazu geeignet, eine schnelle und
exakte Synchronisierung unter Elimination von durch Jit
ter-Phänomene hervorgerufene Einflüssen zu erzielen.
Für die Durchführung der Minimierung der durch die Gleichung
(2) repräsentierten Summe der gewichteten Fehlerquadrate ist
es hilfreich, einige Hilfsvariablen einzuführen.
Zunächst werden ein auf einer Summe von exponentiell gewich
teten Zählständen (Timestamp-Inhalten) basierender
(gewichteter) Durchschnitts-Zählwert N und eine auf einer
Summe von exponentiell gewichteten Timestamp-Empfangszeiten
basierende (gewichtete) Durchschnitts-Timestamp-Empfangszeit
N eingeführt und als
definiert.
Setzt man den Wichtungsfaktor γ in Gleichung (3) auf 1, so
erhält man
Als weitere Hilfsvariablen werden die Differenz
und der laufende quadratische Zeitterm
eingeführt, wobei sich letzterer für γ=1 vereinfacht
schreiben läßt.
Die Berechnung der in den Gleichungen (3) bis (7) definierten
Hilfsvariablen gestaltet sich unter Umständen relativ aufwen
dig, weil hierzu für jeden der N zu berücksichtigenden Time
stamps dessen jeweiliger Inhalt cn und dessen Empfangszeit
punkt tn abrufbar sein müssen. Dies kann insbesondere dann,
wenn N sehr groß gewählt wird, aufgrund des entsprechend
hohen Speicherbedarfs eine relativ umfangreiche Hardware er
fordern, weshalb es in gewissen Fällen vorzuziehen sein kann,
die Hilfsvariablen gemäß den Gleichungen (3) bis (7) so zu
definieren, daß die Werte für den Zeitpunkt N+1 allein basie
rend auf den entsprechenden Werten zum Zeitpunkt N und N+1,
also rekursiv berechnet werden können. Die Größe des bereit
zustellenden Speicherplatzes wird dadurch unabhängig von N
und kann auf ein Minimum reduziert werden. Darüber hinaus
lassen sich die Hilfsvariablen infolge der erheblichen Ver
ringerung der jeweils zu verrechnenden Datenmenge wesentlich
schneller berechnen.
Die gefundene Umformulierung der in den Gleichungen (3) bis
(7) definierten Hilfsvariablen in durch eine rekursive Be
rechnung ermittelbare Hilfsvariablen führt zu dem Ergebnis,
daß sich die in den Gleichungen (3) und (4) definierten ge
wichteten Durchschnitts-Timestamp-Empfangszeiten und Durch
schnitts-Timestamp-Inhalte auch
oder (für γ=1)
bzw.
oder (für γ=1)
schreiben lassen, und daß sich die in den Gleichungen (6) und
(7) definierten quadratischen Zeitterme auch
oder (für γ=1)
schreiben lassen.
Verwendet man die zuvor definierten Hilfsvariablen, so lassen
sich ΔN und 0, N unter Minimierung (Nullsetzen) der Summe
nach Gleichung (2) näherungsweise als
oder - nach der rekursiven Methode - als
bzw.
berechnen bzw. abschätzen.
Eine Möglichkeit der schaltungstechnischen Realisierung zur
Berechnung der Schätzwerte nach den Gleichungen (15) und (16)
ist in den Fig. 1 bis 3 veranschaulicht.
Die Fig. 1 betrifft die Berechnung der Hilfsvariablen nach
den Gleichungen (5), (8) bzw. (9), (10) bzw. (11) sowie (12)
bzw. (13).
Die Berechnung der Hilfsvariablen nach den Gleichungen (5)
und (8) bzw. (9) kann durch eine Schaltung erfolgen, deren
Blockschaltbild in Fig. 1A gezeigt ist.
Gemäß der Darstellung in der Fig. 1A werden hierfür eine je
nach dem gewählten Wert für q die Gleichung (8) oder (9) aus
führende Signalverarbeitungsschaltung 110, ein Verzögerungs
glied 120 und ein Addierer 130 benötigt, die wie gezeigt ver
schaltet und mit Signalen beaufschlagt sind.
Die Berechnung der Hilfsvariablen nach den Gleichungen (10)
bzw. (11) kann durch eine Schaltung erfolgen, deren Block
schaltbild in Fig. 1B gezeigt ist.
Gemäß der Darstellung in der Fig. 1B werden hierfür eine je
nach dem gewählten Wert für γ die Gleichung (10) oder (11)
aus führende Signalverarbeitungsschaltung 210 und ein Ver
zögerungsglied 220 benötigt, die wie gezeigt verschaltet und
mit Signalen beaufschlagt sind.
Die Berechnung der Hilfsvariablen nach den Gleichungen (12)
bzw. (13) kann durch eine Schaltung erfolgen, deren Block
schaltbild in Fig. 1C gezeigt ist.
Gemäß der Darstellung in der Fig. 1C werden hierfür eine je
nach dem gewählten Wert für γ die Gleichung (12) oder (13)
aus führende Signalverarbeitungsschaltung 310 und ein Ver
zögerungsglied 320 benötigt, die wie gezeigt verschaltet und
mit Signalen beaufschlagt sind.
In der Fig. 2 ist eine dort und in der Fig. 3 mit CFT be
zeichnete Hilfsschaltung gezeigt, die aus drei Eingangs
signalen c, f und t das Ausgangssignal o = c - f · t berechnet.
Die beispielsweise nach der Fig. 1 berechneten Hilfs
variablen und weitere Eingangsgrößen lassen sich unter Ver
wendung der in Fig. 2 gezeigten Hilfsschaltung und zusätzli
chen Standard-Schaltungen derart miteinander verrechnen, daß
im Ergebnis die nach den Gleichungen (15) und (16) berechne
ten Schätzwerte ΔN und 0, N erhalten werden.
Dies ist in Fig. 3 veranschaulicht. Gemäß der Darstellung in
der Fig. 3 erfolgt die Schätzwertberechnung unter Verwendung
von in der Fig. 2 gezeigten Hilfsschaltungen 410, 420 und
490, einem Subtrahierer 430, Addierern 450 und 480, Multipli
zierern 440 und 460 und einem Verzögerungsglied 470, die wie
in der Figur gezeigt verschaltet und mit Signalen beauf
schlagt sind.
Die auf die beschriebene Art und Weise erhaltenen Schätzwerte
eignen sich, wie vorstehend bereits erläutert wurde, hervor
ragend für eine qualitativ äußerst hochwertige (bei Bedarf
besonders schnelle und ansonsten sehr genaue bzw. störungs
unanfällige) Synchronisation eines Taktsignals auf ein ande
res Taktsignal und lassen dadurch relativ einfach eine Besei
tigung der den bekannten Synchronisationsverfahren anhaften
den Nachteile zu.
Es folgt nun unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 6 die
Beschreibung eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfin
dungsgemäßen Verfahrens.
Der die Frequenz des Taktsignals der Datensendestation cha
rakterisierende Schätzwert wird bei diesem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel in zwei Schritten ermittelt, nämlich einem
Berechnungsschritt und einem sich daran anschließenden
Filterschritt.
Im Berechnungsschritt wird unter Verwendung der Differenz
(Δets) von durch zwei Timestamps repräsentierten Zählständen
und der Zeit (Δt), die vom Empfang des einen Timestamps bis
zum Empfang des anderen Timestamps vergangen ist, die
(scheinbare) Frequenz (fraw) des Taktsignals der Datensende
station berechnet. Berücksichtigt man dabei, daß sich die
besagte Zeit Δt aus der Differenz (Δdts) der Zählstände des
Datenempfangsstations-Zählers, welche dieser beim Empfang der
zur Ermittlung von Δets herangezogenen Timestamps innehatte,
und unter Verwendung der Frequenz (fvcxo) des in der Daten
empfangsstation erzeugten, zu synchronisierenden Taktsignals
ausdrücken läßt (Δt = Δdts/fvcxo), so läßt sich die im Berech
nungsschritt ausgeführte Berechnung der scheinbaren Frequenz
fraw des Taktsignals, auf welches synchronisiert werden soll,
durch
ausdrücken, wobei
fraw die scheinbare Frequenz des Taktsignals der Datensende station,
Δets die Differenz von durch zwei Timestamps repräsentierten Zählständen,
Δt die zwischen den Empfangszeitpunkten der zur Berechnung von Δets herangezogenen Timestamps verstrichene Zeit,
Δdts die Differenz zwischen den zu den besagten Empfangszeit punkten der besagten Timestamps erreichten Zählstände des Zählers der Datenempfangsstation, und
fvcxo die Frequenz des in der Datenempfangsstation generier ten, zu synchronisierenden Taktsignals (und vorzugsweise zugleich der Wert, durch den der das Taktsignal generie rende Taktsignalgenerator angesteuert wird)
sind.
fraw die scheinbare Frequenz des Taktsignals der Datensende station,
Δets die Differenz von durch zwei Timestamps repräsentierten Zählständen,
Δt die zwischen den Empfangszeitpunkten der zur Berechnung von Δets herangezogenen Timestamps verstrichene Zeit,
Δdts die Differenz zwischen den zu den besagten Empfangszeit punkten der besagten Timestamps erreichten Zählstände des Zählers der Datenempfangsstation, und
fvcxo die Frequenz des in der Datenempfangsstation generier ten, zu synchronisierenden Taktsignals (und vorzugsweise zugleich der Wert, durch den der das Taktsignal generie rende Taktsignalgenerator angesteuert wird)
sind.
Beispielsweise aus Gründen der Genauigkeit kann es sich (wie
auch schon beim ersten Ausführungsbeispiel) als vorteilhaft
erweisen, nicht mit den Frequenzen fraw und fvcxo der Takt
signale der Datensendestation und der Datenempfangsstation
selbst, sondern mit Abweichungen Δfraw und Δfvcxo derselben von
deren bekannter Sollfrequenz zu arbeiten, welche im vorlie
genden Ausführungsbeispiel wiederum 27 MHz betragen möge. Der
Zusammenhang zwischen den Frequenzen fraw und fvcxo der Takt
signale selbst und den Abweichungen Δfraw und Δfvcxo derselben
von deren bekannter Sollfrequenz läßt sich durch
fraw = 27 MHZ + Δfraw, fvcxo = 27 MHZ + Δfvcxo (102)
ausdrücken.
Setzt man Gleichung (102) in Gleichung (101) ein, so erhält
man als Ergebnis
Sowohl fraw nach Gleichung (101) als auch Δfraw nach Gleichung
(103) sind grundsätzlich dazu geeignet, als Grundlage zur An
steuerung eines das zu synchronisierende Taktsignal erzeugen
den Taktsignalgenerators zu dienen. Allerdings sind diese
Größen noch vom Jitter-Phänomen beeinflußt, was durch den
sich an den Berechnungsschritt anschließenden Filterschritt
bereinigt wird.
Die im Filterschritt erfolgende Filterung der im Berechnungs
schritt berechneten Signale fraw bzw. Δfraw bezweckt eine nach
trägliche Korrektur derselben. Genauer gesagt sollen durch
den Filterschritt (Fehl-)Berechnungen korrigiert werden, die
insbesondere darauf beruhen, daß die empfangenen Timestamps
dem Einfluß von Jitter-Phänomenen ausgesetzt sind.
Bei den weiteren Erläuterungen wird nun davon ausgegangen,
daß mit den Abweichungen von den bekannten Sollfrequenzen ge
arbeitet wird, daß also Δfraw der Wert ist, der der Filterung
zu unterwerfen ist. Es wird jedoch nochmals darauf hingewie
sen, daß die Berechnung und Weiterverarbeitung der Takt
signalfrequenz fraw ebenso möglich ist.
Aus Δfraw wird im Filterschritt eine von Störeinflüssen be
freite Größe Δffilter erzeugt. Waren die Timestamps bei deren
Übertragung von der Datensendestation zur Datenempfangs
station keinen Störungen durch Jitter-Phänomene etc. ausge
setzt, so ist - jedenfalls im stationären Zustand - Δfraw =Δffilter;
andernfalls unterscheiden sich die genannten Größen.
Erreichbar ist dies, und hierin liegt eine der wesentlichen
Besonderheiten des beschriebenen Schätzwertermittlungsverfah
rens, durch den Einsatz eines adaptiven Filters, dessen Aus
gangssignal Δffilter für den n-ten Timestamp sich nach der For
mel
Δffilter,n = Δffilter,n-1 + αn (Δfraw,n - Δffilter,n-1) (104)
berechnen läßt, wobei
Δffilter,n das einen n-ten Timestamp betreffende Ausgangs signal Δffilter des adaptiven Filters,
Δffilter,n-1 das einen (n-1)-ten Timestamp betreffende Ausgangs signal Δffilter des adaptiven Filters,
Δfraw,n das einen n-ten Timestamp betreffende Eingangs signal Δfraw in das adaptive Filter, und
αn ein den n-ten Timestamp betreffender Filterkoeffi zient bzw. Wichtungsfaktor des adaptiven Filters
sind.
Δffilter,n das einen n-ten Timestamp betreffende Ausgangs signal Δffilter des adaptiven Filters,
Δffilter,n-1 das einen (n-1)-ten Timestamp betreffende Ausgangs signal Δffilter des adaptiven Filters,
Δfraw,n das einen n-ten Timestamp betreffende Eingangs signal Δfraw in das adaptive Filter, und
αn ein den n-ten Timestamp betreffender Filterkoeffi zient bzw. Wichtungsfaktor des adaptiven Filters
sind.
Das adaptive Filter wird für n = 0 mit dem Wert Δffilter,n = 0
initialisiert.
Wenn der Filterkoeffizient α gleich 1 ist, sind das Eingangs
signal und das Ausgangssignal identisch, erfolgt also keine
Filterung. Wenn der Filterkoeffizient α gleich 0 ist, ist das
Ausgangssignal unabhängig vom Eingangssignal eine Konstante
(Δffilter,n-1). Der im vorliegenden Ausführungsbeispiel verwen
dete Filterkoeffizient ist zeitlich veränderlich
(kontinuierlich abnehmend) festgelegt. Eine gute Wahl des
Filterkoeffizienten (x besteht in dessen Festlegung auf
Für den ersten, zweiten, dritten . . . Timestamp werden dadurch
kontinuierlich abnehmende Filterkoeffizienten α₁, α₂, α₃, . . .
von 1, 1/2, 1/3 . . . erhalten.
So lange n klein ist, also nach dem Einschalten oder Rück
setzen des Systems, werden demnach große Filterkoeffizienten
verwendet, wodurch der Einfluß des in das adaptive Filter
eingegebene Signal (Δfraw) auf das Ausgangssignal (Δffilter)
relativ groß ist, so daß die Synchronisation, zumindest die
anfängliche Grob-Synchronisation des zu synchronisierenden
Taktsignals sehr schnell vonstatten gehen kann. Mit zunehmen
den Werten für n, also mit dem Übergang des Systems zum
"normalen" Betrieb, werden die Filterkoeffizienten immer
kleiner und die Reaktion des Systems auf tatsächlich oder
scheinbar veränderte Verhältnisse in der Datensendestation
immer schwächer und träger.
Um zu verhindern, daß das System überhaupt nicht mehr auf
Veränderungen reagiert (für sehr große n geht α gegen 0),
kann vorgesehen werden, einen unteren Grenzwert für den
Filterkoeffizienten α festzulegen, der nicht unterschritten
werden darf. Die Veränderung des Filterkoeffizienten ist
dadurch derart begrenzbar, daß der Einfluß der im Berech
nungsschritt berechneten Größe (Δf raw) auf das Ausgangssignal
(Δffilter) des adaptiven Filters ein gewisses Mindestmaß nicht
unterschreitet.
Das im Filterschritt generierte Ausgangssignal Δffilter eignet
sich, wie vorstehend bereits erwähnt wurde zur Ansteuerung
eines das zu synchronisierende Taktsignal erzeugenden Takt
signalgenerators.
Es kann aber auch, wie nachfolgend noch unter Bezugnahme auf
Fig. 4 erläutert werden wird, einer nochmaligen Modifikation
oder Filterung unterworfen werden, bevor es als Steuersignal
zur Steuerung des Taktsignalgenerators verwendet wird.
Eine mögliche praktische Realisierung der beschriebenen Ab
schätzung der in der Datensendestation herrschenden Verhält
nisse und der darauf basierenden Synchronisierung des zu
synchronisierenden Taktsignals ist in Fig. 4 veranschau
licht.
Der Taktsignalgenerator, der das zu synchronisierende Takt
signal erzeugt, ist in einem mit dem Bezugszeichen 550 be
zeichneten Taktsignalgeneratorblock untergebracht. Der innere
Aufbau dieses Blocks ist in Fig. 5 veranschaulicht.
Gemäß Fig. 5 besteht der Taktsignalgeneratorblock 550 aus
einem Digital-Analog-Wandler 551, dem Taktsignalgenerator in
Form eines spannungsgesteuerten Kristalloszillators (VCXO)
552 und einem Zähler 553.
Der Digital/Analog-Wandler 551 erzeugt aus dem digitalen Ein
gangssignal Δfvcxo die zur Ansteuerung des Kristalloszillators
erforderliche analoge Größe (Spannung, Strom etc.). Der Digi
tal/Analog-Wandler 551 ist so skaliert oder skalierbar, daß
die durch das Eingangssignal Δfvcxo repräsentierbaren Fre
quenzwerte (bzw. die dadurch repräsentierten Abweichungen von
einer Sollfrequenz), in diejenigen analogen Größen umgesetzt
werden, die den Taktsignalgenerator zur Generierung der ge
wünschten Frequenz veranlassen.
Der Kristalloszillator 552 reagiert auf die eingegebene Span
nung in der Weise, daß die Frequenz des von diesem generier
ten Taktsignals von dieser abhängt.
Der Zähler 552 ist der bereits mehrfach erwähnte Zähler der
Datenempfangsstation. Er wird von dem vom Kristalloszillator
generierten, zu synchronisierenden Taktsignal in der Weise
angesteuert, daß dessen Zählstand pro Taktzyklus des besagten
Taktsignals um 1 erhöht wird. Das Ausgangssignal des Zählers
ist das den jeweiligen Zählstand desselben repräsentierende
Signal dts (decoder time stamp), welches vorstehend bereits
mehrfach erwähnt wurde.
Das Signal dts wird in einer Differenziereinheit 560 nach der
Zeit differenziert. Ein möglicher innerer Aufbau der Diffe
renziereinheit ist in Fig. 6 dargestellt. Demnach besteht
die Differenziereinheit 560 aus einem Differenzbildungsglied
561 und einem Verzögerungsglied 562. Das Ausgangssignal des
Differenzbildungsgliedes 561, welches zugleich das Ausgangs
signal der Differenziereinheit 560 ist, ist die Differenz
zwischen dem aktuellen dts-Wert und einem vorhergehenden
(durch das Verzögerungsglied 562 verzögerten) dts-Wert.
Genauer gesagt handelt es sich dabei um das vorstehend eben
falls bereits mehrfach erwähnte Signal Δdts. Das Ausmaß der
durch das Verzögerungsglied 562 bewirkten Verzögerungszeit
ist variabel; sie beginnt und endet jeweils mit dem Empfang
eines Datensendestations-Timestamps ets (encoder time stamp).
Das von der Differenziereinheit 560 erzeugte Signal Δdts wird
in eine Frequenzberechnungseinheit 520 eingegeben.
Ebenfalls in die Frequenzberechnungseinheit 520 wird das von
der vorhergehenden Beschreibung schon bekannte Signal Δets.
Dieses Signal Δets ist das Ausgangssignal einer wie in Fig.
6 gezeigt aufgebauten Differenzierschaltung 510, in welcher
die Differenz zwischen den Zählständen des Zählers der Daten
sendestation gebildet wird, welche durch den aktuellen Time
stamp und dem vorhergehenden Timestamp repräsentiert werden.
Schließlich wird in die Frequenzberechnungseinheit 520 auch
noch das in den den Taktsignalgeneratorblock 550 eingegebene
Steuersignal Δfvcxo eingegeben. Hier macht es sich positiv
bemerkbar, daß die Ansteuerung des Taktsignalgenerators über
den Umweg der Ermittlung von Δfvcxo, also der Abweichung er
folgt, die das zu generierende Taktsignal von der bekannten
Sollfrequenz des Taktsignals der Datensendestation haben
soll. Der Wert von Δfvcxo ist nämlich einerseits im Rahmen der
durchzuführenden Ansteuerung des Taktsignalgenerators relativ
einfach zu ermitteln und weiterzuverarbeiten, andererseits
aber aufgrund dessen für die Synchronisierung sehr bedeut
samen Inhalts wie beispielsweise in der in der Fig. 4 ge
zeigten Schaltung mehrfach verwendbar.
Die Frequenzberechnungseinheit 520 ist diejenige Einheit, in
welcher der zuvor beschriebene Berechnungsschritt durchge
führt wird. D.h., sie berechnet unter Verwendung der eingege
benen Signale Δdts, Δets, Δfvcxo und der ihr bekannten oder
ebenfalls eingegebenen Sollfrequenz des Taktsignals der
Datensendestation (27 MHz) nach Gleichung (103) die Frequenz
Δfraw.
Die besagte Frequenz Δfraw wird in ein adaptives Filter 530
eingegeben, welches das zuvor bereits mehrfach erwähnte adap
tive Filter zur Durchführung des Filterschrittes ist.
Das in das adaptive Filter 530 eingegebene Signal Δfraw wird
dort unter Verwendung der Gleichungen (104) und (105) zu
Δffilter weiterverarbeitet. Dieses Signal Δffilter, das von dem
zuvor berechneten, aber unter Umständen von Störungen beein
flußten Signal Δffilter abweichen kann, beruht auf einer in der
Regel sehr guten Schätzung der in der Datensendestation herr
schenden Verhältnisse. Es ist genauer gesagt eine die Fre
quenz des Taktsignals der Datensendestation charakterisie
rende Größe und eignet sich als daher sehr gut als Grundlage
zur Ansteuerung des Taktsignalgenerators. D.h., Δffilter könnte
bereits anstelle von Δfvcxo in den den Taktsignalgenerator
enthaltenden Block 550 eingegeben werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird Δffilter aber zunächst
in eine Zählstandsanpassungseinheit 540 eingegeben, in wel
cher dieses Signal in das letztlich der Taktsignalgenerator
ansteuerung zugrundegelegte Signal Δfvcxo umgesetzt wird.
Durch die besagte Umsetzung soll erreicht werden, daß die
Zählstände ets und dts der Zähler des Datensendestation und
der Datenempfangsstation identisch sind oder zumindest ein
gleichbleibende Differenz aufweisen. Dies kann insbesondere
deshalb von nicht unerheblicher Bedeutung sein, weil der
Zählstand des Zählers der Datenempfangsstation dazu heran
gezogen werden kann, um definierte Bezugszeitpunkte fest
zulegen und/oder eine ab dem Bezugszeitpunkt verstrichene
Zeit zu bestimmen.
Eine gleichbleibende Differenz zwischen den genannten Zähl
ständen ist durch die Synchronisierung des Taktsignals der
Datenempfangsstation allein nicht zuverlässig erzielbar, denn
jede auch noch so kurze Fehlsynchronisation führt zu einer
Veränderung der Zählstandsdifferenz, die durch Angleichung
der Frequenz des zu synchronisierenden Taktsignals an die
Frequenz des Taktsignals der Datensendestation nicht mehr
rückgängig machbar ist.
Noch schwieriger ist es, eine Identität der Zählstände zu er
reichen und aufrechtzuerhalten. Aufgrund unterschiedlicher
Phasenlagen der zu synchronisierenden Taktsignale kann es
nämlich selbst bei vollkommen gleichfrequenten Taktsignalen
vorkommen, daß die Zählstände eine zwar gleichbleibende, aber
nichtsdestotrotz störende Differenz aufweisen.
Die Zählstandsanpassungseinheit 540 modifiziert das in sie
eingegebene, auf die Taktsignalsynchronisierung hin opti
mierte oder jedenfalls geeignete Signal Δffilter bei Bedarf und
erzeugt basierend darauf das in den Taktsignalgeneratorblock
550 eingegebene Signal Δfvcxo, welches, wie vorstehend bereits
erwähnt wurde, ein Maß für die gewünschte Abweichung der Fre
quenz des durch den Taktsignalgenerator 552 erzeugten Takt
signals von der bekannten Sollfrequenz des Taktsignals der
Datensendestation repräsentiert. Genauer gesagt wird durch
die Zählstandsanpassungseinheit ein Signal Δfvcxo erzeugt,
durch welches dann, wenn die Zählstände eine von der Soll
differenz abweichende Differenz aufweisen, der Taktsignal
generator derart angesteuert wird, daß das durch diesen
erzeugte Taktsignal so lange eine von der Frequenz des ersten
Taktsignals abweichende Frequenz aufweist, bis die Zählstände
die gewünschte Solldifferenz aufweisen.
Das durch die Zählstandsanpassungseinheit 540 erzeugte, bei
Zählstandsdifferenzen (ets - dts ≠ 0) gegenüber Δffiter modi
fizierte Signal Δfvcxo berechnet sich nach
wobei
worin
etsn-dtsn die einen n-ten Timestamp betreffende Differenz ets-dts,
T eine obere Grenze des zeitlichen Intervalls zwi schen den Empfangszeitpunkten zweier aufeinander folgender ets-Werte, und
F eine Konstante wie die maximal mögliche (zulässige) Abweichung der Frequenz des Taktsignals der Daten sendestation von deren Sollfrequenz
sind.
etsn-dtsn die einen n-ten Timestamp betreffende Differenz ets-dts,
T eine obere Grenze des zeitlichen Intervalls zwi schen den Empfangszeitpunkten zweier aufeinander folgender ets-Werte, und
F eine Konstante wie die maximal mögliche (zulässige) Abweichung der Frequenz des Taktsignals der Daten sendestation von deren Sollfrequenz
sind.
Die auf diese Weise durchgeführte Zählstandsanpassung ist in
sofern vorteilhaft, als anders als beispielsweise bei einem
Überschreiben des Zählstandes, bei einem zwischenzeitlichen
Anhalten oder einem vorübergehenden Zählen in veränderten
Schritten, kein Zählstand ausgelassen wird oder mehrfach auf
tauchen kann. Gleichzeitig wird durch das Festsetzen der Kon
stanten auf die genannten oder ähnliche Werte erreicht, daß
einerseits keine ungedämpften Schwingungen in der Zähl
standsdifferenz auftreten können, und daß andererseits keine
nennenswerte Störung der Taktsignalsynchronisierung verur
sacht wird.
Zusammenfassend zum zweiten Ausführungsbeispiel kann resü
miert werden, daß auch auf diese Art und Weise ermittelte
(geschätzte) Steuergrößen hervorragend für eine qualitativ
äußerst hochwertige (bei Bedarf besonders schnelle und anson
sten sehr genaue bzw. störungsunanfällige) Synchronisation
eines Taktsignals auf ein anderes Taktsignal geeignet sind
und dadurch relativ einfach eine Beseitigung der den bekann
ten Synchronisationsverfahren anhaftenden Nachteile zulassen.
Claims (10)
1. Verfahren zum Synchronisieren eines in einer Daten
empfangsstation zu generierenden Taktsignals mit einem in
einer Datensendestation verwendeten Taktsignal, wobei die
Synchronisierung jeweils unter Auswertung des Wertes und des
Zeitpunktes des Empfangs von taktsignalfrequenzabhängige
Zählstände repräsentierenden Zeitmarken-Daten erfolgt, welche
der Datenempfangsstation von der Datensendestation über
mittelt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Datenempfangsstation unter zumindest teilwei ser Berücksichtigung der jeweils aktuellen und der zuvor empfangenen Zeitmarken-Daten eine die Frequenz des Takt signals der Datensendestation charakterisierende Größe geschätzt wird, und
daß ein das zu synchronisierende Taktsignal erzeugender Taktsignalgenerator basierend auf dem dabei erhaltenen Schätzwert angesteuert wird.
daß in der Datenempfangsstation unter zumindest teilwei ser Berücksichtigung der jeweils aktuellen und der zuvor empfangenen Zeitmarken-Daten eine die Frequenz des Takt signals der Datensendestation charakterisierende Größe geschätzt wird, und
daß ein das zu synchronisierende Taktsignal erzeugender Taktsignalgenerator basierend auf dem dabei erhaltenen Schätzwert angesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Frequenz des Taktsignals der Datensendestation
charakterisierende Größe die Abweichung der Frequenz des
Taktsignals der Datensendestation von deren Sollfrequenz ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildung des Schätzwertes unter Minimierung einer
Summe von Quadraten von Werten erfolgt, welche die Unter
schiede zwischen den durch Zeitmarken-Daten repräsentierten
Verhältnissen und den unter Verwendung der Schätzwerte
errechneten Verhältnissen in der Datensendestation charak
terisieren.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Quadrate der die Unterschiede charakterisierenden
Werte mit unterschiedlicher Wichtung in die Summenbildung
eingehen.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wichtung um so schwächer wird, je weiter die durch
die jeweiligen Werte charakterisierten Unterschiede in der
Vergangenheit liegen.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildung des Schätzwertes durch eine auf den aktuellen
Zeitmarken-Daten basierende Berechnung der die Frequenz des
Taktsignals der Datensendestation charakterisierenden Größe
und Filtern der berechneten Größe unter Verwendung eines
adaptiven Filters bewerkstelligt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangssignal des adaptiven Filters zumindest von
der im Berechnungsschritt berechneten Größe und dem jeweils
vorhergehenden Ausgangssignal des adaptiven Filters abhängt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangssignal des adaptiven Filters von einem Wich
tungsfaktor abhängt, dessen Größe zeitlich derart verändert
wird, daß der Einfluß der im Berechnungsschritt berechneten
Größe auf das Ausgangssignal des adaptiven Filters nach dem
Einschalten oder Rücksetzen des Systems zunächst relativ groß
ist, mit fortschreitender Zeit aber immer weiter abnimmt.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zeitabhängig veränderte Größe des Wichtungsfaktors
derart begrenzt ist, daß der Einfluß der im Berechnungs
schritt berechneten Größe auf das Ausgangssignal des adapti
ven Filters größer oder gleich einem bestimmten Mindestmaß
ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ermittlung der Schätzwerte zumindest teilweise nach
einem eine rekursive Schätzwertermittlung gestattenden Algo
rithmus erfolgt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19630398A DE19630398C1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Verfahren zum Synchronisieren eines in einer Datenempfangsstation zu generierenden Taktsignals mit einem in einer Datensendestation verwendeten Taktsignal |
| PCT/DE1997/001566 WO1998005168A1 (de) | 1996-07-26 | 1997-07-24 | Synchronisierungsverfahren |
| US09/237,696 US6148049A (en) | 1996-07-26 | 1999-01-26 | Method for synchronization of a clock signal, which can be generated in a data receiving station, with a clock signal which is used in a data transmission station |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19630398A DE19630398C1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Verfahren zum Synchronisieren eines in einer Datenempfangsstation zu generierenden Taktsignals mit einem in einer Datensendestation verwendeten Taktsignal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19630398C1 true DE19630398C1 (de) | 1998-02-12 |
Family
ID=7801058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19630398A Expired - Lifetime DE19630398C1 (de) | 1996-07-26 | 1996-07-26 | Verfahren zum Synchronisieren eines in einer Datenempfangsstation zu generierenden Taktsignals mit einem in einer Datensendestation verwendeten Taktsignal |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6148049A (de) |
| DE (1) | DE19630398C1 (de) |
| WO (1) | WO1998005168A1 (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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