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DE19630924A1 - Wickelvorrichtung - Google Patents

Wickelvorrichtung

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Publication number
DE19630924A1
DE19630924A1 DE1996130924 DE19630924A DE19630924A1 DE 19630924 A1 DE19630924 A1 DE 19630924A1 DE 1996130924 DE1996130924 DE 1996130924 DE 19630924 A DE19630924 A DE 19630924A DE 19630924 A1 DE19630924 A1 DE 19630924A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
belt
loop
wadding
winding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996130924
Other languages
English (en)
Inventor
Marc Schaad
Christian Spoerri
Marcel Dr Siegenthaler
Werner Graber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rieter AG filed Critical Maschinenfabrik Rieter AG
Priority to DE1996130924 priority Critical patent/DE19630924A1/de
Publication of DE19630924A1 publication Critical patent/DE19630924A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/22Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web by friction band
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H19/30Lifting, transporting, or removing the web roll; Inserting core
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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    • B65H2701/177Fibrous or compressible material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung zur Erzeugung eines Wattenwickels, bei der die Watte auf einen von einem umlaufenden, endlosen Riemen angetriebenen Kern aufgewickelt wird, der während dieses Wickelvorgangs vorzugsweise um eine feste Achse drehbar in einer zwischen zwei Umlenkrollen ge­ bildeten, mit zunehmendem Wattenwickel größer werdenden Schleife des gespannten Riemens angeordnet ist. Die Erfin­ dung betrifft ferner ein Verfahren zur Erzeugung eines Wat­ tenwickels.
Bei einer aus der DE-PS 9 10 754 bekannten Wickelvorrichtung der eingangs genannten Art, bei der der jeweilige Kern zur Bildung des Wattenwickels allerdings lose in die Riemen­ schleife eingesetzt wird, wird der fertige Wattenwickel radial ausgeworfen. Hierzu muß eine der beiden zwischen sich die Schleife bildenden Umlenkrollen aus einer zur Bildung der Schleife vorgesehenen Arbeitsstellung in eine Auswurf­ stellung verschwenkt werden, wobei der Riemen unter Aufhe­ bung der Schleife gestrafft wird. Nachdem somit wenigstens eine Umlenkrolle verschwenkbar ausgeführt sein muß, ist die bekannte Wickelvorrichtung im Aufbau relativ aufwendig. Zu­ dem nimmt das Ausschwenken und Einschwenken der betreffenden Umlenkrolle relativ viel Zeit in Anspruch, was den Austausch des Wattenwickels gegen einen neuen Kern verzögert.
Ziel der Erfindung ist es, eine Wickelvorrichtung sowie ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen bei minimalem baulichen Aufwand ein beschleunigter Auswurf des fertigen Wattenwickels und ein schnellerer Austausch des Wattenwickels gegen einen neuen Kern möglich ist.
Die Aufgabe wird bei der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung gelöst durch eine Riemenabhebeeinrichtung, die in die Schlei­ fe einfahrbare Abhebemittel umfaßt, um den Riemen für ein axiales Entfernen des Wattenwickels vom Wickelumfang ab­ zuheben.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Erzeugung eines Watten­ wickels ist im Anspruch 16 angegeben.
Der fertige Wattenwickel wird somit nicht mehr radial, son­ dern axial entfernt, wobei eine Beschädigung oder Zerstörung des Wickels beim axialen Austrag auf besonders einfache und zuverlässige Weise dadurch verhindert wird, daß der Riemen zuvor durch eine Riemenabhebeeinrichtung vollständig vom Wi­ ckelumfang abgehoben wird. Nachdem diese Riemenabhebeeinrich­ tung in die Schleife einfahrbare Abhebemittel umfaßt, ist sie äußerst problemlos handhabbar. Ein Verschwenken einer der beiden zwischen sich die Schleife bildenden Umlenkrollen ist nicht mehr erforderlich, wodurch sich ein einfacherer und kompakterer Aufbau der Wickelvorrichtung ergibt. Darüber hinaus kann der fertige Wattenwickel schneller entfernt wer­ den. Ein anschließendes Rückschwenken von Umlenkrollen ent­ fällt. Der Austausch des fertigen Wattenwickels gegen einen neuen Kern wird somit insgesamt wesentlich beschleunigt.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung sind die in die Schleife einfahrbaren Abhebemittel seitlich der Schleife abgestützt und auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels verlau­ fenden Bahn geführt, während sie vom angetriebenen Riemen mitgenommen werden. Die Abhebemittel werden somit praktisch automatisch an den Riemen angelegt und in die für ein voll­ ständiges Abheben des Riemens vom Wickelumfang erforderli­ chen Positionen verbracht, was den gesamten Vorgang weiter vereinfacht und beschleunigt.
Das Einfahren der Abhebemittel in die Schleife erfolgt zweck­ mäßigerweise so, daß diese in einem Bereich erstmalig mit dem Riemen in Berührung kommen, in dem dieser während des Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwickel auftrifft.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante sind die Abhebemittel durch Bolzen gebildet, die axial verstell­ bar in einer seitlich der Schleife angeordneten drehbaren Wickelscheibe gelagert sind, wobei vorzugsweise die Achse der drehbar gelagerten Wickelscheibe mit der Drehachse des in die Schleife eingesetzten Kerns zusammenfällt und die in der Wickelscheibe gelagerten Bolzen über einen zu dieser Drehachse konzentrischen Kreis verteilt an der Wickelscheibe vorgesehen sind. In der Praxis ist die Wickelscheibe gemein­ sam mit dem in die Schleife eingesetzten Kern bzw. dem dar­ auf gebildeten Wickel drehbar. Sie kann mit einem axialen An­ satz versehen sein, auf den der in diesem Fall als Hülse aus­ gebildete Kern während des Wickelvorgangs aufgesteckt ist. Die axial verstellbar in der Wickelscheibe gelagerten Bolzen sind vorzugsweise über eine Nockensteuerung betätigbar, die im Bereich der Schleifenöffnung zwischen den beiden Umlenk­ rollen angeordnet ist.
Im letzteren Fall wird die Riemenabhebevorrichtung somit da­ durch aktiviert, daß die Bolzen bei sich drehender Wickel­ scheibe nacheinander durch die Nockensteuerung axial so ver­ stellt werden, daß sie axial hinreichend weit von der Wickel­ scheibe abstehen und mit sich drehender Wickelscheibe nach­ einander auf der Innenseite der Schleife an den Riemen ange­ legt werden, um diesen schließlich vollständig vom Wickelum­ fang abzuheben.
Die Lagerung und Führung der Bolzen in der Wickelscheibe kann zweckmäßigerweise auf der Basis des Kugelschreiberprin­ zips vorgesehen sein, so daß die Bolzen bei einer ersten Be­ aufschlagung ausgefahren und bei der nächsten Beaufschlagung wieder eingefahren werden.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsvariante der er­ findungsgemäßen Wickelvorrichtung sind die Abhebemittel der Riemenabhebeeinrichtung durch eine Gliederkette gebildet, wobei die Riemenabhebeeinrichtung ferner zumindest eine seit­ lich der Schleife angeordnete, vorzugsweise kulissenartige Führung umfaßt, durch die die Gliederkette abgestützt und auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels verlaufenden Bahn geführt ist, während sie vom angetriebenen Riemen in die Schleife eingezogen wird. Vorzugsweise ist beiderseits der Schleife jeweils eine solche Führung vorgesehen. In die­ sem Fall ist die Gliederkette zweckmäßigerweise mit seitlich überstehenden Bolzen versehen, über die sie auf den seitlich der Schleife angeordneten Führungen abgestützt ist. Bei die­ sen Bolzen kann es sich, soweit sie zwischen den Kettenglie­ dern und nicht an einem Kettenende vorgesehen sind, um Ge­ lenkbolzen handeln, durch die die betreffenden Kettenglieder miteinander verbunden sind.
Um auch während des Abhebens des Riemens vom Wickelumfang noch eine hinreichende Riemenführung sicherzustellen, ist der Riemen durch die Abhebemittel zweckmäßigerweise unter Überwindung einer noch vorhandenen Riemenspannkraft vom Wickelumfang abhebbar. Vorzugsweise ist diese während des Abhebens des Riemens vorhandene Riemenspannkraft geringer als die Riemenspannkraft während des Wickelvorgangs.
Vorteilhafterweise ist zusätzlich zu einer den Riemen wäh­ rend des Wickelvorgangs spannenden Spanneinrichtung wenig­ stens ein zusätzliches Ausgleichselement vorgesehen, durch das zumindest der größte Teil von während des Abhebens des Kerns vom Wickelumfang abschnittsweise auftretenden Riemen­ längenverlagerungen ausgeglichen wird, während die beim Wickelvorgang infolge der mit zunehmendem Wattenwickel größer werdenden Schleife abschnittsweise auftretenden Riemenlängenverlagerungen zumindest überwiegend durch die Spanneinrichtung ausgeglichen werden. Dieses Ausgleichsele­ ment kann somit insbesondere kleiner dimensioniert sein als die Spanneinrichtung. Zudem kann es für einen möglichst schnellen Ausgleich der in der Regel kleineren Riemenlängen­ verlagerungen beim Abheben des Riemens ausgelegt sein, wo­ durch der Wickelauswurf und damit auch der Austausch des Wickels gegen einen neuen Kern weiter beschleunigt wird. In der Praxis ist der Riemen über mehrere Umlenkrollen geführt, so daß beispielsweise wenigstens eine dieser Umlenkrollen zur Bildung eines jeweiligen Ausgleichselements entsprechend verschieb- und/oder verschwenkbar sein kann. Grundsätzlich ist jedoch auch die Verwendung eines oder mehrerer gesonder­ ter Ausgleichselemente möglich.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs­ varianten der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Grundauf­ baus einer möglichen Ausführungsform einer Wickelvorrichtung in der Phase am Ende des Wickelvorgangs bei vom Wickelumfang abgeho­ benem Riemen,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer mit axial verstell­ baren Bolzen versehenen Wickelscheibe der in Fig. 1 gezeigten Wickelvorrichtung,
Fig. 3 eine schematische Teildarstellung einer Gliederkette und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Teils einer Wickelvorrichtung mit in die Schleife eingefahrener Gliederkette gemäß Fig. 3.
Fig. 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine Wickel­ vorrichtung 10 zur Erzeugung eines Wattenwickels 12. Grund­ sätzlich kann eine solche Wickelvorrichtung 10 dazu dienen, ein Vlies, einen Flor oder Watte aus Fasermaterial zu einem Wickel aufzurollen, bevor das Fasermaterial einer weiteren Behandlung unterzogen wird. So kann die Wickelvorrichtung 10 beispielsweise in einer Kämmerei zur Aufnahme eines aus ei­ nem Streckwerk auslaufenden, insbesondere über Kalanderwal­ zen und/oder dergleichen zugeführten Vlieses dienen, wobei der erzeugte Wickel anschließend einer Kämmaschine vorgelegt wird. Im vorliegenden Fall ist im Zusammenhang mit dem zuge­ führten Fasermaterial der Einfachheit halber lediglich von Watte die Rede, was nicht in einschränkendem Sinne zu ver­ stehen ist.
Im vorliegenden Fall wird der Wickelvorrichtung 10 Watte 14 über eine zusätzlich vorgesehene Wattenzuführung 16 zuge­ führt, die hier durch ein am auslaufseitigen Ende gebogenes, in Zuführrichtung verschiebbares Blech gebildet ist. In Fig. 1 ist diese Wattenzuführung 16 in der rechten Endposi­ tion dargestellt, die sie in der Phase zu Beginn des Wickel­ vorgangs einnimmt.
Die Watte 14 wird auf einen hülsenartigen Kern H aufge­ wickelt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel während des Wickelvorgangs um eine feste Achse A drehbar gelagert ist. Dieser Kern H wird von einem umlaufenden, endlosen Rie­ men 18 angetrieben, durch den zwischen zwei Umlenkrollen R1 und R2 eine sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel hori­ zontal nach rechts erstreckende Schleife 20 gebildet wird, in der der Kern H während des Wickelvorgangs aufgenommen ist.
Der hülsenartige Kern H und damit der sich auf diesem bil­ dende Wattenwickel 12 wird durch den Riemen 18 entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben, wie dies durch den Pfeil F ange­ deutet ist. In Fig. 1 ist die mit gestrichelten Linien dar­ gestellte Schleife 20 in der Phase zu Beginn des Wickelvor­ gangs gezeigt. Diese den hülsenartigen Kern H und damit den sich bildenden Wattenwickel 12 umschlingende Schleife 20 des Riemens 18 wird mit zunehmendem Wattenwickel größer, wobei der Riemen 18 während des gesamten Wickelvorgangs durch eine Spanneinrichtung 22 gespannt wird, die im vorliegenden Fall eine Spannrolle R4 mit zugeordneter Linearführung umfaßt.
Der Riemen 18 ist über weitere Umlenkrollen R3 und R5 und die entlang einer Linearführung verstellbare Spannrolle R4 so geführt, daß er über die Spannrolle R4 in einer Ebene gespannt wird, die in vertikaler Richtung verläuft und damit senkrecht zur sich allgemein horizontal nach rechts er­ streckenden Schleife 20 ist. Grundsätzlich ist jedoch auch eine andere Führung des Riemens 18 möglich, bei der dieser über die Spannrolle R4 beispielsweise in einer Ebene ge­ spannt werden kann, die allgemein in horizontaler Richtung und damit parallel zur Schleife 20 verläuft. Zudem kann sich die Schleife 20 auch in einer anderen als der horizontalen Richtung erstrecken. So kann sie beispielsweise auch verti­ kal nach unten verlaufen.
Die Umlenkrollen R1, R2, R3 und R5 sowie die Spannrolle R4 weisen im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie der je­ weilige hülsenartige Kern H auf. Die Achsen der Rollen sowie des in die Schleife 20 eingesetzten hülsenartigen Kerns H sind zueinander parallel. Beim vorliegenden Ausführungsbei­ spiel wird der Riemen 18 durch die Umlenkrolle R5 ange­ trieben.
Zu Beginn des Wickelvorgangs nimmt die Spannrolle R4 eine untere Endposition ein, aus der sie während des Wickelvor­ gangs in die dargestellte obere Endstellung überführt wird, in der sie gegenüber der Umlenkrolle R3 allerdings noch etwas nach unten versetzt ist. Die gegenüber der Spannrolle R4 nach oben und nach links versetzte Umlenkrolle R3 ist so angeordnet, daß der Riemen 18 die Spannrolle R4 unabhängig von deren Stellung stets mit einem Umschlingungswinkel von 180° umgibt. Die Umlenkrollen R4 und R5 einerseits sowie die zwischen sich die Schleife 20 bildenden Umlenkrollen R1 und R2 andererseits liegen jeweils in einer gemeinsamen Vertikal­ ebene.
Die zugeführte Watte 14 wird auf den unteren Abschnitt der Schleife 20 des Riemens 18 gegeben und durch diesen in den zwischen dem Riemen und der Hülse H gebildeten Spalt ge­ führt.
Während die Spannrolle R4 infolge der der Spanneinrichtung 22 zugeordneten Linearführung vertikal verstellbar ist, kön­ nen die Umlenkrollen R1, R2, R3 und R5 grundsätzlich um feste Achsen drehbar gelagert sein, sofern die jeweilige Rolle nicht in der weiter unten noch näher zu beschreibenden Weise als Ausgleichselement dient.
Der fertige Wattenwickel 12 wird axial aus der Wickelvor­ richtung 10 und damit axial aus der Schleife 20 des Riemens 18 entfernt. Es ist somit nicht mehr erforderlich, wenig­ stens eine der beiden Umlenkrollen R1, R2 verschwenkbar auszubilden.
Um zu verhindern, daß der Wattenwickel 12 beim axialen Ent­ fernen aus der Wickelvorrichtung 10 beschädigt oder zerstört wird, ist eine Riemenabhebeeinrichtung 24 vorgesehen, die beim in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbei­ spiel durch axial verstellbare Bolzen 26 gebildete Abhebemit­ tel umfaßt, die, nachdem sie axial ausgefahren wurden, in Um­ fangsrichtung des Wattenwickels 12 in die Schleife 20 einfahrbar sind, um den Riemen 18 für ein axiales Entfernen des Wattenwickels 12 vollständig vom Wickelumfang abzuheben.
Die Bolzen 26 sind in einer seitlich der Schleife 20 ange­ ordneten drehbaren Wickelscheibe 28 axial verstellbar gela­ gert (vgl. auch Fig. 2).
Die Achse B der in einem Träger 30 der Wickelvorrichtung 10 drehbar gelagerten Wickelscheibe 28 fällt mit der festen Drehachse A des während des Wickelvorgangs in die Schleife 20 eingesetzten Kerns H zusammen. Die in der Wickelscheibe 28 axial verstellbar gelagerten Bolzen 26 sind gleichmäßig über einen zu dieser Drehachse A bzw. B konzentrischen Kreis verteilt an der Wickelscheibe 28 vorgesehen. Im vorliegenden Fall sind diese Bolzen 26 im Umfangsbereich der Scheibe ange­ ordnet.
Gemäß Fig. 2 ist die drehbar gelagerte Wickelscheibe 28 mit einem axialen Ansatz 32 versehen, auf den der als Hülse aus­ gebildete Kern H während des Wickelvorgangs aufgesteckt ist. Diese Wickelscheibe 28 ist gemeinsam mit dem in die Schleife 20 eingesetzten Kern H bzw. dem darauf gebildeten Watten­ wickel 12 drehbar.
Die axial verstellbar in der Wickelscheibe 28 gelagerten Bol­ zen 26 sind im vorliegenden Fall über einen Nockensteuerung 34 betätigbar. Diese ist in der in Fig. 1 dargestellten Weise im Bereich der Öffnung der Schleife 20 zwischen den beiden Umlenkrollen R1, R2 angeordnet.
Soll der Riemen 18 vom Umfang des Wattenwickels 12 abgehoben werden, so erfolgt eine aufeinanderfolgende Betätigung der axial verstellbaren Bolzen durch die im Bereich der Schlei­ fenöffnung angeordnete Nockensteuerung, woraufhin die axial in den Riemenbereich ausgefahrenen Bolzen 26 nacheinander in einem Bereich erstmalig mit dem Riemen 18 in Berührung kom­ men, in dem dieser während des Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwickel 12 auftrifft (vgl. Fig. 1). Nachdem die Bolzen 26 in einer Wickelscheibe 28 gelagert sind, sind sie seitlich der Schleife 20 abgestützt. Aufgrund der beschrie­ benen Anordnung sind sie auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels 12 verlaufenden Bahn geführt, während sie mit der Wickelscheibe 28 vom angetriebenen Riemen 18 mitgenommen werden. Nach einer Umdrehung der Wickelscheibe 28 liegen sämtliche zum Abheben des Riemens 18 erforderlichen Bolzen 26 auf der Innenseite der Schleife 20 am Riemen 18 an, wo­ durch die Schleife in der in Fig. 1 gezeigten Weise erwei­ tert wird. Bei dem in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dar­ gestellten Verlauf des Riemens 18 ist dieser vollständig vom Umfang des Wattenwickels 12 abgehoben, so daß dieser nunmehr axial entfernt werden kann, woraufhin er beispielsweise in eine Wickelaufnahme 36 (vgl. Fig. 1) gegeben wird, die ei­ ner Transporteinrichtung zugeordnet sein kann.
Nachdem der Riemen 18 mit einer Umdrehung der Wickelscheibe 28 auf die Bolzen 26 aufgefahren wurde und die für das axiale Entfernen des Wattenwickels 12 gewünschte Position eingenommen hat, liegt er einseitig auf den Bolzen 26 auf, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, in der der Auflagebe­ reich mit C bezeichnet ist.
Nachdem ein neuer Kern H eingesetzt ist, kann die Riemenab­ hebeeinrichtung 24 wieder deaktiviert werden, was wiederum über die Nockensteuerung 34 erfolgt, durch die die Bolzen 26 nacheinander wieder axial zurückgesetzt oder eingefahren werden.
Die Lagerung und Führung der Bolzen 26 in der Wickelscheibe 28 sowie deren Betätigung durch die Nockensteuerung 34 kön­ nen auf dem Kugelschreiberprinzip beruhen, so daß diese Bol­ zen 26 mit einer ersten Beaufschlagung durch die Nockensteue­ rung 34 axial ausgefahren und mit einer darauffolgenden Be­ aufschlagung gleicher Art wieder eingefahren werden.
Die mit den Bolzen 26 versehene Wickelscheibe 28 ist im Ge­ gensatz zu der während des Wickelvorgangs auf der gegenüber­ liegenden Seite des Kerns H vorgesehenen Wickelscheibe (nicht dargestellt) stationär. Sie verbleibt somit insbeson­ dere auch während des Austauschs des fertigen Wattenwickels 12 gegen eine neue Hülse H in der in Fig. 2 dargestellten Position.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein alternatives Ausführungsbei­ spiel einer in der Wickelvorrichtung 10 gemäß Fig. 1 ver­ wendbaren Riemenabhebeeinrichtung 24, bei der die Abhebemit­ tel anstatt durch axial verstellbare Bolzen durch eine Glie­ derkette 38 gebildet sind. Diese Gliederkette 38 ist mit seitlich überstehenden Bolzen 40 versehen, über die sie auf seitlich der Schleife 20 angeordneten, vorzugsweise kulisse­ nartigen Führungen 42, 44 abgestützt ist. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 sind die nun­ mehr durch die Gliederkette 38 gebildeten Abhebemittel somit zweiseitig abgestützt.
Bei den der Gliederkette 38 zugeordneten Bolzen 40 kann es sich, soweit sie zwischen den Kettengliedern und nicht an einem Kettenende vorgesehen sind, um Gelenkbolzen handeln, durch die die betreffenden Kettenglieder miteinander verbun­ den sind.
Durch die beiden seitlichen, kulissenartigen Führungen 42, 44 ist die daraufabgestützte Gliederkette 38 auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels 12 verlaufenden Bahn ge­ führt, während sie vom angetriebenen Riemen 18 in die Schlei­ fe 20 eingezogen wird.
Auch das Einfahren der Gliederkette 38 in die Schleife 20 er­ folgt wiederum so, daß diese in einem Bereich erstmalig mit dem Riemen 18 in Berührung kommt, in dem dieser während des Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwickel 12 auftrifft. Sobald die Gliederkette 38 durch den angetriebenen Riemen 18 vollständig in die Schleife 20 eingezogen wurde, nimmt die­ ser Riemen 18 wiederum die gewünschte Abhebeposition ein, in der er vollständig von dem Wattenwickel 12 abgehoben ist (vgl. Fig. 4), so daß dieser nunmehr axial entfernt werden kann.
Nachdem die neue Hülse H eingesetzt ist, kann die Gliederket­ te 38 wieder aus der Schleife entfernt werden, was wiederum durch den angetriebenen Riemen 18 bewirkt wird.
Eine der beiden seitlichen kulissenartigen Führungen 42, 44 kann an einer auf der betreffenden Seite vorgesehenen drehba­ ren Wickelscheibe vorgesehen sein. Gemäß Fig. 4 kann somit beispielsweise die seitliche Führung 44 der Wickelscheibe 46 zugeordnet sein.
Zusätzlich zu der den Riemen 18 während des Wickelvorgangs spannenden Spanneinrichtung 22 kann wenigstens ein beispiels­ weise durch eine entsprechend verschieb- und/oder verschwenk­ bare Umlenkrolle gebildetes Ausgleichselement Ri vorgesehen sein. Ein solches Ausgleichselement Ri kann zweckmäßiger­ weise dazu dienen, zumindest den größten Teil von während des Abhebens des Kerns vom Wickelumfang abschnittsweise auf­ tretenden Riemenlängenverlagerungen abzugleichen, während die beim Wickelvorgang infolge der mit zunehmendem Wattenwi­ ckel größer werdenden Schleife abschnittsweise auftretenden Riemenlängenverlagerungen zumindest überwiegend durch die Spanneinrichtung ausgeglichen werden. Das Ausgleichselement Ri kann somit insbesondere kleiner dimensioniert werden als die Spanneinrichtung 22. Es ermöglicht insgesamt einen schnelleren Ausgleich der in der Regel kleineren Riemenlän­ genverlagerungen beim Abheben des Riemens vom Wickelumfang. Grundsätzlich ist auch die Verwendung eines oder mehrerer ge­ sonderter Ausgleichselemente möglich.
Der fertige Wattenwickel 12 wird somit axial aus der Wickel­ vorrichtung 12 bzw. der Schleife 20 des Riemens 18 entfernt, wozu zunächst der Riemen 18 vollständig vom Wickelumfang ab­ gehoben wird. Beim in den Fig. 1 und 2 dargestellten Aus­ führungsbeispiel wird hierzu die Nockensteuerung 34 akti­ viert, über die die in der Wickelscheibe 28 axial verstell­ bar gelagerten Bolzen 26 nacheinander ausgefahren werden, woraufhin sie wiederum aufeinanderfolgend in einem Bereich mit dem Riemen 18 in Berührung kommen, in dem dieser Riemen 18 während des Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwi­ ckel 12 auftrifft.
Bei einer Verwendung der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Gliederkette 38 anstelle der axial verschiebbaren Bolzen 26 wird zum Abheben des Riemens 18 diese Gliederkette 38 in die Schleife 20 eingefahren. Nachdem der fertige Wattenwickel 12 axial entfernt und eine neue Hülse H eingesetzt wurde, kön­ nen die Bolzen 26 (vgl. Fig. 1 und 2) nach Verlassen der Schleife 20 mittels der Nockensteuerung 34 wieder eingefah­ ren bzw. die Gliederkette 38 (vgl. Fig. 3 und 4) wieder ausgefahren werden. Grundsätzlich können die Bolzen 26 auch gleichzeitig mit dem Einsetzen des neuen Kerns H wieder aus der Schleife 20 herausgefahren und axial eingefahren werden. Dasselbe gilt für das Ausfahren der Gliederkette 38.
Für den Auswurf des Wattenwickels 12 ist es somit nicht mehr erforderlich, wenigstens eine der beiden Umlenkrollen R1, R2 verschwenkbar auszubilden, wodurch sich ein wesentlich einfa­ cherer, kompakterer Aufbau der Wickelvorrichtung 10 ergibt und der Austausch des fertigen Wattenwickels 12 gegen einen neuen Kern H beschleunigt wird.
Bezugszeichenliste
10 Wickelvorrichtung
12 Wattenwickel
14 Watte
16 Wattenzuführung
18 Riemen
20 Schleife
22 Spanneinrichtung
24 Riemenabhebeeinrichtung
26 Bolzen
28 Wickelscheibe
30 Träger
32 axialer Ansatz
34 Nockensteuerung
36 Wickelaufnahme
38 Gliederkette
40 Bolzen
42 Führung
44 Führung
46 Wickelscheibe
A feste Achse
B Achse
C Auflagebereich
F Pfeil
H Kern
R1 Umlenkrolle
R2 Umlenkrolle
R3 Umlenkrolle
R4 Spannrolle
R5 Umlenkrolle
Ri Ausgleichselement

Claims (16)

1. Wickelvorrichtung (10) zur Erzeugung eines Wattenwickels (12), bei der die Watte (14) auf einen von einem umlau­ fenden, endlosen Riemen (18) angetriebenen Kern (H) auf­ gewickelt wird, der während dieses Wickelvorgangs vor­ zugsweise um eine feste Achse (A) drehbar in einer zwi­ schen zwei Umlenkrollen (R1, R2) gebildeten, mit zuneh­ mendem Wattenwickel (12) größer werdenden Schleife (20) des gespannten Riemens (18) angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine Riemenabhebeeinrichtung (24), die in die Schleife (20) einfahrbare Abhebemittel (26, 38) umfaßt, um den Riemen (18) für ein axiales Entfernen des Wattenwickels (12) vom Wickelumfang abzuheben.
2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schleife (20) einfahrbaren Abhebemittel (26, 38) seitlich der Schleife (20) abgestützt und auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels (12) verlau­ fenden Bahn geführt sind, während sie vom angetrieben Riemen (18) mitgenommen werden.
3. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebemittel (26, 38) beim Einfahren in die Schleife (20) in einem Bereich erstmalig mit dem Riemen (18) in Berührung kommen, in dem dieser während des Wi­ ckelvorgangs tangential auf den Wattenwickel (12) auf­ trifft.
4. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebemittel durch Bolzen (26) gebildet sind, die axial verstellbar in einer seitlich der Schleife (20) angeordneten drehbaren Wickelscheibe (28) gelagert sind.
5. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (B) der drehbar gelagerten Wickelscheibe (28) mit der Drehachse (A) des in die Schleife (20) ein­ gesetzten Kerns (H) zusammenfällt und daß die in der Wi­ ckelscheibe (28) gelagerten Bolzen (26) über einen zu dieser Drehachse (B bzw. A) konzentrischen Kreis verteilt an der Wickelscheibe (28) vorgesehen sind.
6. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelscheibe (28) gemeinsam mit dem in die Schleife (20) eingesetzten Kern (H) bzw. dem darauf ge­ bildeten Wattenwickel (12) drehbar ist.
7. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar gelagerte Wickelscheibe (28) mit einem axialen Ansatz (32) versehen ist, auf den der als Hülse ausgebildete Kern (H) während des Wickelvorgangs aufge­ steckt ist.
8. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die axial verstellbar in der Wickelscheibe (28) gela­ gerten Bolzen (26) über eine Nockensteuerung (34) betätigbar sind, die im Bereich der Schleifenöffnung zwi­ schen den beiden Umlenkrollen (R1, R2) angeordnet ist.
9. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebemittel durch eine Gliederkette (38) gebil­ det sind und die Riemenabhebeeinrichtung (24) ferner zu­ mindest eine seitlich der Schleife (20) angeordnete, vor­ zugsweise kulissenartige Führung (42, 44) umfaßt, durch die die Gliederkette (38) abgestützt und auf einer in Um­ fangsrichtung des Wattenwickels (12) verlaufenden Bahn geführt ist, während sie vom angetrieben Riemen (18) in die Schleife (20) eingezogen wird.
10. Wickelvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Schleife (20) jeweils eine Führung (42, 44) angeordnet ist.
11. Wickelvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliederkette (38) mit seitlich überstehenden Bol­ zen (40) versehen ist, über die sie auf den seitlich der Schleife (20) angeordneten Führungen (42, 44) abgestützt ist.
12. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitliche Führung (44) an einer drehbar gelager­ ten seitlichen Wickelscheibe (46) vorgesehen ist.
13. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (18) durch die Abhebemittel (26, 38) unter Überwindung einer noch vorhandenen Riemenspann­ kraft vom Wickelumfang abhebbar ist.
14. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenspannkraft während des Abhebens des Rie­ mens (18) vom Wickelumfang geringer ist als während des Wickelvorgangs.
15. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einer den Riemen (18) während des Wi­ ckelvorgangs spannenden Spanneinrichtung (22) wenigstens ein zusätzliches Ausgleichselement (Ri) vorgesehen ist, durch das zumindest der größte Teil von während des Abhe­ bens des Kerns (H) vom Wickelumfang abschnittsweise auf­ tretenden Riemenlängenverlagerungen ausgeglichen wird, während die beim Wickelvorgang infolge der mit zunehmen­ dem Wattenwickel (12) größer werdenden Schleife (20) ab­ schnittsweise auftretenden Riemenlängenverlagerungen zu­ mindest überwiegend durch die Spanneinrichtung (22) aus­ geglichen werden.
16. Verfahren zur Erzeugung eines Wattenwickels (12), bei dem die Watte (14) auf einen von einem umlaufenden, end­ losen Riemen (18) angetriebenen Kern (H) aufgewickelt wird, der hierzu vorzugsweise um eine feste Achse (A) drehbar in eine zwischen zwei Umlenkrollen (R1, R2) ge­ bildete, mit zunehmendem Wattenwickel (12) größer werden­ de Schleife (20) des während des Wickelvorgangs gespann­ ten Riemens (18) eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (18) durch das Einfahren von Abhebemit­ teln (26, 38) in die Schleife (20) vom Umfang des Wattenwickels (12) abgehoben wird, bevor dieser axial entfernt wird.
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