DE19630924A1 - Wickelvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung zur Erzeugung
eines Wattenwickels, bei der die Watte auf einen von einem
umlaufenden, endlosen Riemen angetriebenen Kern aufgewickelt
wird, der während dieses Wickelvorgangs vorzugsweise um eine
feste Achse drehbar in einer zwischen zwei Umlenkrollen ge
bildeten, mit zunehmendem Wattenwickel größer werdenden
Schleife des gespannten Riemens angeordnet ist. Die Erfin
dung betrifft ferner ein Verfahren zur Erzeugung eines Wat
tenwickels.
Bei einer aus der DE-PS 9 10 754 bekannten Wickelvorrichtung
der eingangs genannten Art, bei der der jeweilige Kern zur
Bildung des Wattenwickels allerdings lose in die Riemen
schleife eingesetzt wird, wird der fertige Wattenwickel
radial ausgeworfen. Hierzu muß eine der beiden zwischen sich
die Schleife bildenden Umlenkrollen aus einer zur Bildung
der Schleife vorgesehenen Arbeitsstellung in eine Auswurf
stellung verschwenkt werden, wobei der Riemen unter Aufhe
bung der Schleife gestrafft wird. Nachdem somit wenigstens
eine Umlenkrolle verschwenkbar ausgeführt sein muß, ist die
bekannte Wickelvorrichtung im Aufbau relativ aufwendig. Zu
dem nimmt das Ausschwenken und Einschwenken der betreffenden
Umlenkrolle relativ viel Zeit in Anspruch, was den Austausch
des Wattenwickels gegen einen neuen Kern verzögert.
Ziel der Erfindung ist es, eine Wickelvorrichtung sowie ein
Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen
bei minimalem baulichen Aufwand ein beschleunigter Auswurf
des fertigen Wattenwickels und ein schnellerer Austausch des
Wattenwickels gegen einen neuen Kern möglich ist.
Die Aufgabe wird bei der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung
gelöst durch eine Riemenabhebeeinrichtung, die in die Schlei
fe einfahrbare Abhebemittel umfaßt, um den Riemen für ein
axiales Entfernen des Wattenwickels vom Wickelumfang ab
zuheben.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Erzeugung eines Watten
wickels ist im Anspruch 16 angegeben.
Der fertige Wattenwickel wird somit nicht mehr radial, son
dern axial entfernt, wobei eine Beschädigung oder Zerstörung
des Wickels beim axialen Austrag auf besonders einfache und
zuverlässige Weise dadurch verhindert wird, daß der Riemen
zuvor durch eine Riemenabhebeeinrichtung vollständig vom Wi
ckelumfang abgehoben wird. Nachdem diese Riemenabhebeeinrich
tung in die Schleife einfahrbare Abhebemittel umfaßt, ist
sie äußerst problemlos handhabbar. Ein Verschwenken einer
der beiden zwischen sich die Schleife bildenden Umlenkrollen
ist nicht mehr erforderlich, wodurch sich ein einfacherer
und kompakterer Aufbau der Wickelvorrichtung ergibt. Darüber
hinaus kann der fertige Wattenwickel schneller entfernt wer
den. Ein anschließendes Rückschwenken von Umlenkrollen ent
fällt. Der Austausch des fertigen Wattenwickels gegen einen
neuen Kern wird somit insgesamt wesentlich beschleunigt.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung sind die in die Schleife
einfahrbaren Abhebemittel seitlich der Schleife abgestützt
und auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels verlau
fenden Bahn geführt, während sie vom angetriebenen Riemen
mitgenommen werden. Die Abhebemittel werden somit praktisch
automatisch an den Riemen angelegt und in die für ein voll
ständiges Abheben des Riemens vom Wickelumfang erforderli
chen Positionen verbracht, was den gesamten Vorgang weiter
vereinfacht und beschleunigt.
Das Einfahren der Abhebemittel in die Schleife erfolgt zweck
mäßigerweise so, daß diese in einem Bereich erstmalig mit
dem Riemen in Berührung kommen, in dem dieser während des
Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwickel auftrifft.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante sind
die Abhebemittel durch Bolzen gebildet, die axial verstell
bar in einer seitlich der Schleife angeordneten drehbaren
Wickelscheibe gelagert sind, wobei vorzugsweise die Achse
der drehbar gelagerten Wickelscheibe mit der Drehachse des
in die Schleife eingesetzten Kerns zusammenfällt und die in
der Wickelscheibe gelagerten Bolzen über einen zu dieser
Drehachse konzentrischen Kreis verteilt an der Wickelscheibe
vorgesehen sind. In der Praxis ist die Wickelscheibe gemein
sam mit dem in die Schleife eingesetzten Kern bzw. dem dar
auf gebildeten Wickel drehbar. Sie kann mit einem axialen An
satz versehen sein, auf den der in diesem Fall als Hülse aus
gebildete Kern während des Wickelvorgangs aufgesteckt ist.
Die axial verstellbar in der Wickelscheibe gelagerten Bolzen
sind vorzugsweise über eine Nockensteuerung betätigbar, die
im Bereich der Schleifenöffnung zwischen den beiden Umlenk
rollen angeordnet ist.
Im letzteren Fall wird die Riemenabhebevorrichtung somit da
durch aktiviert, daß die Bolzen bei sich drehender Wickel
scheibe nacheinander durch die Nockensteuerung axial so ver
stellt werden, daß sie axial hinreichend weit von der Wickel
scheibe abstehen und mit sich drehender Wickelscheibe nach
einander auf der Innenseite der Schleife an den Riemen ange
legt werden, um diesen schließlich vollständig vom Wickelum
fang abzuheben.
Die Lagerung und Führung der Bolzen in der Wickelscheibe
kann zweckmäßigerweise auf der Basis des Kugelschreiberprin
zips vorgesehen sein, so daß die Bolzen bei einer ersten Be
aufschlagung ausgefahren und bei der nächsten Beaufschlagung
wieder eingefahren werden.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsvariante der er
findungsgemäßen Wickelvorrichtung sind die Abhebemittel der
Riemenabhebeeinrichtung durch eine Gliederkette gebildet,
wobei die Riemenabhebeeinrichtung ferner zumindest eine seit
lich der Schleife angeordnete, vorzugsweise kulissenartige
Führung umfaßt, durch die die Gliederkette abgestützt und
auf einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels verlaufenden
Bahn geführt ist, während sie vom angetriebenen Riemen in
die Schleife eingezogen wird. Vorzugsweise ist beiderseits
der Schleife jeweils eine solche Führung vorgesehen. In die
sem Fall ist die Gliederkette zweckmäßigerweise mit seitlich
überstehenden Bolzen versehen, über die sie auf den seitlich
der Schleife angeordneten Führungen abgestützt ist. Bei die
sen Bolzen kann es sich, soweit sie zwischen den Kettenglie
dern und nicht an einem Kettenende vorgesehen sind, um Ge
lenkbolzen handeln, durch die die betreffenden Kettenglieder
miteinander verbunden sind.
Um auch während des Abhebens des Riemens vom Wickelumfang
noch eine hinreichende Riemenführung sicherzustellen, ist
der Riemen durch die Abhebemittel zweckmäßigerweise unter
Überwindung einer noch vorhandenen Riemenspannkraft vom
Wickelumfang abhebbar. Vorzugsweise ist diese während des
Abhebens des Riemens vorhandene Riemenspannkraft geringer
als die Riemenspannkraft während des Wickelvorgangs.
Vorteilhafterweise ist zusätzlich zu einer den Riemen wäh
rend des Wickelvorgangs spannenden Spanneinrichtung wenig
stens ein zusätzliches Ausgleichselement vorgesehen, durch
das zumindest der größte Teil von während des Abhebens des
Kerns vom Wickelumfang abschnittsweise auftretenden Riemen
längenverlagerungen ausgeglichen wird, während die beim
Wickelvorgang infolge der mit zunehmendem Wattenwickel
größer werdenden Schleife abschnittsweise auftretenden
Riemenlängenverlagerungen zumindest überwiegend durch die
Spanneinrichtung ausgeglichen werden. Dieses Ausgleichsele
ment kann somit insbesondere kleiner dimensioniert sein als
die Spanneinrichtung. Zudem kann es für einen möglichst
schnellen Ausgleich der in der Regel kleineren Riemenlängen
verlagerungen beim Abheben des Riemens ausgelegt sein, wo
durch der Wickelauswurf und damit auch der Austausch des
Wickels gegen einen neuen Kern weiter beschleunigt wird. In
der Praxis ist der Riemen über mehrere Umlenkrollen geführt,
so daß beispielsweise wenigstens eine dieser Umlenkrollen
zur Bildung eines jeweiligen Ausgleichselements entsprechend
verschieb- und/oder verschwenkbar sein kann. Grundsätzlich
ist jedoch auch die Verwendung eines oder mehrerer gesonder
ter Ausgleichselemente möglich.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs
varianten der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert;
in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Grundauf
baus einer möglichen Ausführungsform einer
Wickelvorrichtung in der Phase am Ende des
Wickelvorgangs bei vom Wickelumfang abgeho
benem Riemen,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer mit axial verstell
baren Bolzen versehenen Wickelscheibe der in
Fig. 1 gezeigten Wickelvorrichtung,
Fig. 3 eine schematische Teildarstellung einer
Gliederkette und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Teils
einer Wickelvorrichtung mit in die Schleife
eingefahrener Gliederkette gemäß Fig. 3.
Fig. 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine Wickel
vorrichtung 10 zur Erzeugung eines Wattenwickels 12. Grund
sätzlich kann eine solche Wickelvorrichtung 10 dazu dienen,
ein Vlies, einen Flor oder Watte aus Fasermaterial zu einem
Wickel aufzurollen, bevor das Fasermaterial einer weiteren
Behandlung unterzogen wird. So kann die Wickelvorrichtung 10
beispielsweise in einer Kämmerei zur Aufnahme eines aus ei
nem Streckwerk auslaufenden, insbesondere über Kalanderwal
zen und/oder dergleichen zugeführten Vlieses dienen, wobei
der erzeugte Wickel anschließend einer Kämmaschine vorgelegt
wird. Im vorliegenden Fall ist im Zusammenhang mit dem zuge
führten Fasermaterial der Einfachheit halber lediglich von
Watte die Rede, was nicht in einschränkendem Sinne zu ver
stehen ist.
Im vorliegenden Fall wird der Wickelvorrichtung 10 Watte 14
über eine zusätzlich vorgesehene Wattenzuführung 16 zuge
führt, die hier durch ein am auslaufseitigen Ende gebogenes,
in Zuführrichtung verschiebbares Blech gebildet ist. In
Fig. 1 ist diese Wattenzuführung 16 in der rechten Endposi
tion dargestellt, die sie in der Phase zu Beginn des Wickel
vorgangs einnimmt.
Die Watte 14 wird auf einen hülsenartigen Kern H aufge
wickelt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel während
des Wickelvorgangs um eine feste Achse A drehbar gelagert
ist. Dieser Kern H wird von einem umlaufenden, endlosen Rie
men 18 angetrieben, durch den zwischen zwei Umlenkrollen R1
und R2 eine sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel hori
zontal nach rechts erstreckende Schleife 20 gebildet wird,
in der der Kern H während des Wickelvorgangs aufgenommen
ist.
Der hülsenartige Kern H und damit der sich auf diesem bil
dende Wattenwickel 12 wird durch den Riemen 18 entgegen dem
Uhrzeigersinn angetrieben, wie dies durch den Pfeil F ange
deutet ist. In Fig. 1 ist die mit gestrichelten Linien dar
gestellte Schleife 20 in der Phase zu Beginn des Wickelvor
gangs gezeigt. Diese den hülsenartigen Kern H und damit den
sich bildenden Wattenwickel 12 umschlingende Schleife 20 des
Riemens 18 wird mit zunehmendem Wattenwickel größer, wobei
der Riemen 18 während des gesamten Wickelvorgangs durch eine
Spanneinrichtung 22 gespannt wird, die im vorliegenden Fall
eine Spannrolle R4 mit zugeordneter Linearführung umfaßt.
Der Riemen 18 ist über weitere Umlenkrollen R3 und R5 und
die entlang einer Linearführung verstellbare Spannrolle R4
so geführt, daß er über die Spannrolle R4 in einer Ebene
gespannt wird, die in vertikaler Richtung verläuft und damit
senkrecht zur sich allgemein horizontal nach rechts er
streckenden Schleife 20 ist. Grundsätzlich ist jedoch auch
eine andere Führung des Riemens 18 möglich, bei der dieser
über die Spannrolle R4 beispielsweise in einer Ebene ge
spannt werden kann, die allgemein in horizontaler Richtung
und damit parallel zur Schleife 20 verläuft. Zudem kann sich
die Schleife 20 auch in einer anderen als der horizontalen
Richtung erstrecken. So kann sie beispielsweise auch verti
kal nach unten verlaufen.
Die Umlenkrollen R1, R2, R3 und R5 sowie die Spannrolle R4
weisen im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie der je
weilige hülsenartige Kern H auf. Die Achsen der Rollen sowie
des in die Schleife 20 eingesetzten hülsenartigen Kerns H
sind zueinander parallel. Beim vorliegenden Ausführungsbei
spiel wird der Riemen 18 durch die Umlenkrolle R5 ange
trieben.
Zu Beginn des Wickelvorgangs nimmt die Spannrolle R4 eine
untere Endposition ein, aus der sie während des Wickelvor
gangs in die dargestellte obere Endstellung überführt wird,
in der sie gegenüber der Umlenkrolle R3 allerdings noch
etwas nach unten versetzt ist. Die gegenüber der Spannrolle
R4 nach oben und nach links versetzte Umlenkrolle R3 ist so
angeordnet, daß der Riemen 18 die Spannrolle R4 unabhängig
von deren Stellung stets mit einem Umschlingungswinkel von
180° umgibt. Die Umlenkrollen R4 und R5 einerseits sowie die
zwischen sich die Schleife 20 bildenden Umlenkrollen R1 und
R2 andererseits liegen jeweils in einer gemeinsamen Vertikal
ebene.
Die zugeführte Watte 14 wird auf den unteren Abschnitt der
Schleife 20 des Riemens 18 gegeben und durch diesen in den
zwischen dem Riemen und der Hülse H gebildeten Spalt ge
führt.
Während die Spannrolle R4 infolge der der Spanneinrichtung
22 zugeordneten Linearführung vertikal verstellbar ist, kön
nen die Umlenkrollen R1, R2, R3 und R5 grundsätzlich um
feste Achsen drehbar gelagert sein, sofern die jeweilige
Rolle nicht in der weiter unten noch näher zu beschreibenden
Weise als Ausgleichselement dient.
Der fertige Wattenwickel 12 wird axial aus der Wickelvor
richtung 10 und damit axial aus der Schleife 20 des Riemens
18 entfernt. Es ist somit nicht mehr erforderlich, wenig
stens eine der beiden Umlenkrollen R1, R2 verschwenkbar
auszubilden.
Um zu verhindern, daß der Wattenwickel 12 beim axialen Ent
fernen aus der Wickelvorrichtung 10 beschädigt oder zerstört
wird, ist eine Riemenabhebeeinrichtung 24 vorgesehen, die
beim in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbei
spiel durch axial verstellbare Bolzen 26 gebildete Abhebemit
tel umfaßt, die, nachdem sie axial ausgefahren wurden, in Um
fangsrichtung des Wattenwickels 12 in die Schleife 20
einfahrbar sind, um den Riemen 18 für ein axiales Entfernen
des Wattenwickels 12 vollständig vom Wickelumfang abzuheben.
Die Bolzen 26 sind in einer seitlich der Schleife 20 ange
ordneten drehbaren Wickelscheibe 28 axial verstellbar gela
gert (vgl. auch Fig. 2).
Die Achse B der in einem Träger 30 der Wickelvorrichtung 10
drehbar gelagerten Wickelscheibe 28 fällt mit der festen
Drehachse A des während des Wickelvorgangs in die Schleife
20 eingesetzten Kerns H zusammen. Die in der Wickelscheibe
28 axial verstellbar gelagerten Bolzen 26 sind gleichmäßig
über einen zu dieser Drehachse A bzw. B konzentrischen Kreis
verteilt an der Wickelscheibe 28 vorgesehen. Im vorliegenden
Fall sind diese Bolzen 26 im Umfangsbereich der Scheibe ange
ordnet.
Gemäß Fig. 2 ist die drehbar gelagerte Wickelscheibe 28 mit
einem axialen Ansatz 32 versehen, auf den der als Hülse aus
gebildete Kern H während des Wickelvorgangs aufgesteckt ist.
Diese Wickelscheibe 28 ist gemeinsam mit dem in die Schleife
20 eingesetzten Kern H bzw. dem darauf gebildeten Watten
wickel 12 drehbar.
Die axial verstellbar in der Wickelscheibe 28 gelagerten Bol
zen 26 sind im vorliegenden Fall über einen Nockensteuerung
34 betätigbar. Diese ist in der in Fig. 1 dargestellten
Weise im Bereich der Öffnung der Schleife 20 zwischen den
beiden Umlenkrollen R1, R2 angeordnet.
Soll der Riemen 18 vom Umfang des Wattenwickels 12 abgehoben
werden, so erfolgt eine aufeinanderfolgende Betätigung der
axial verstellbaren Bolzen durch die im Bereich der Schlei
fenöffnung angeordnete Nockensteuerung, woraufhin die axial
in den Riemenbereich ausgefahrenen Bolzen 26 nacheinander in
einem Bereich erstmalig mit dem Riemen 18 in Berührung kom
men, in dem dieser während des Wickelvorgangs tangential auf
den Wattenwickel 12 auftrifft (vgl. Fig. 1). Nachdem die
Bolzen 26 in einer Wickelscheibe 28 gelagert sind, sind sie
seitlich der Schleife 20 abgestützt. Aufgrund der beschrie
benen Anordnung sind sie auf einer in Umfangsrichtung des
Wattenwickels 12 verlaufenden Bahn geführt, während sie mit
der Wickelscheibe 28 vom angetriebenen Riemen 18 mitgenommen
werden. Nach einer Umdrehung der Wickelscheibe 28 liegen
sämtliche zum Abheben des Riemens 18 erforderlichen Bolzen
26 auf der Innenseite der Schleife 20 am Riemen 18 an, wo
durch die Schleife in der in Fig. 1 gezeigten Weise erwei
tert wird. Bei dem in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dar
gestellten Verlauf des Riemens 18 ist dieser vollständig vom
Umfang des Wattenwickels 12 abgehoben, so daß dieser nunmehr
axial entfernt werden kann, woraufhin er beispielsweise in
eine Wickelaufnahme 36 (vgl. Fig. 1) gegeben wird, die ei
ner Transporteinrichtung zugeordnet sein kann.
Nachdem der Riemen 18 mit einer Umdrehung der Wickelscheibe
28 auf die Bolzen 26 aufgefahren wurde und die für das
axiale Entfernen des Wattenwickels 12 gewünschte Position
eingenommen hat, liegt er einseitig auf den Bolzen 26 auf,
wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, in der der Auflagebe
reich mit C bezeichnet ist.
Nachdem ein neuer Kern H eingesetzt ist, kann die Riemenab
hebeeinrichtung 24 wieder deaktiviert werden, was wiederum
über die Nockensteuerung 34 erfolgt, durch die die Bolzen 26
nacheinander wieder axial zurückgesetzt oder eingefahren
werden.
Die Lagerung und Führung der Bolzen 26 in der Wickelscheibe
28 sowie deren Betätigung durch die Nockensteuerung 34 kön
nen auf dem Kugelschreiberprinzip beruhen, so daß diese Bol
zen 26 mit einer ersten Beaufschlagung durch die Nockensteue
rung 34 axial ausgefahren und mit einer darauffolgenden Be
aufschlagung gleicher Art wieder eingefahren werden.
Die mit den Bolzen 26 versehene Wickelscheibe 28 ist im Ge
gensatz zu der während des Wickelvorgangs auf der gegenüber
liegenden Seite des Kerns H vorgesehenen Wickelscheibe
(nicht dargestellt) stationär. Sie verbleibt somit insbeson
dere auch während des Austauschs des fertigen Wattenwickels
12 gegen eine neue Hülse H in der in Fig. 2 dargestellten
Position.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein alternatives Ausführungsbei
spiel einer in der Wickelvorrichtung 10 gemäß Fig. 1 ver
wendbaren Riemenabhebeeinrichtung 24, bei der die Abhebemit
tel anstatt durch axial verstellbare Bolzen durch eine Glie
derkette 38 gebildet sind. Diese Gliederkette 38 ist mit
seitlich überstehenden Bolzen 40 versehen, über die sie auf
seitlich der Schleife 20 angeordneten, vorzugsweise kulisse
nartigen Führungen 42, 44 abgestützt ist. Im Gegensatz zum
Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 sind die nun
mehr durch die Gliederkette 38 gebildeten Abhebemittel somit
zweiseitig abgestützt.
Bei den der Gliederkette 38 zugeordneten Bolzen 40 kann es
sich, soweit sie zwischen den Kettengliedern und nicht an
einem Kettenende vorgesehen sind, um Gelenkbolzen handeln,
durch die die betreffenden Kettenglieder miteinander verbun
den sind.
Durch die beiden seitlichen, kulissenartigen Führungen 42,
44 ist die daraufabgestützte Gliederkette 38 auf einer in
Umfangsrichtung des Wattenwickels 12 verlaufenden Bahn ge
führt, während sie vom angetriebenen Riemen 18 in die Schlei
fe 20 eingezogen wird.
Auch das Einfahren der Gliederkette 38 in die Schleife 20 er
folgt wiederum so, daß diese in einem Bereich erstmalig mit
dem Riemen 18 in Berührung kommt, in dem dieser während des
Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwickel 12 auftrifft.
Sobald die Gliederkette 38 durch den angetriebenen Riemen 18
vollständig in die Schleife 20 eingezogen wurde, nimmt die
ser Riemen 18 wiederum die gewünschte Abhebeposition ein, in
der er vollständig von dem Wattenwickel 12 abgehoben ist
(vgl. Fig. 4), so daß dieser nunmehr axial entfernt werden
kann.
Nachdem die neue Hülse H eingesetzt ist, kann die Gliederket
te 38 wieder aus der Schleife entfernt werden, was wiederum
durch den angetriebenen Riemen 18 bewirkt wird.
Eine der beiden seitlichen kulissenartigen Führungen 42, 44
kann an einer auf der betreffenden Seite vorgesehenen drehba
ren Wickelscheibe vorgesehen sein. Gemäß Fig. 4 kann somit
beispielsweise die seitliche Führung 44 der Wickelscheibe 46
zugeordnet sein.
Zusätzlich zu der den Riemen 18 während des Wickelvorgangs
spannenden Spanneinrichtung 22 kann wenigstens ein beispiels
weise durch eine entsprechend verschieb- und/oder verschwenk
bare Umlenkrolle gebildetes Ausgleichselement Ri vorgesehen
sein. Ein solches Ausgleichselement Ri kann zweckmäßiger
weise dazu dienen, zumindest den größten Teil von während
des Abhebens des Kerns vom Wickelumfang abschnittsweise auf
tretenden Riemenlängenverlagerungen abzugleichen, während
die beim Wickelvorgang infolge der mit zunehmendem Wattenwi
ckel größer werdenden Schleife abschnittsweise auftretenden
Riemenlängenverlagerungen zumindest überwiegend durch die
Spanneinrichtung ausgeglichen werden. Das Ausgleichselement
Ri kann somit insbesondere kleiner dimensioniert werden als
die Spanneinrichtung 22. Es ermöglicht insgesamt einen
schnelleren Ausgleich der in der Regel kleineren Riemenlän
genverlagerungen beim Abheben des Riemens vom Wickelumfang.
Grundsätzlich ist auch die Verwendung eines oder mehrerer ge
sonderter Ausgleichselemente möglich.
Der fertige Wattenwickel 12 wird somit axial aus der Wickel
vorrichtung 12 bzw. der Schleife 20 des Riemens 18 entfernt,
wozu zunächst der Riemen 18 vollständig vom Wickelumfang ab
gehoben wird. Beim in den Fig. 1 und 2 dargestellten Aus
führungsbeispiel wird hierzu die Nockensteuerung 34 akti
viert, über die die in der Wickelscheibe 28 axial verstell
bar gelagerten Bolzen 26 nacheinander ausgefahren werden,
woraufhin sie wiederum aufeinanderfolgend in einem Bereich
mit dem Riemen 18 in Berührung kommen, in dem dieser Riemen
18 während des Wickelvorgangs tangential auf den Wattenwi
ckel 12 auftrifft.
Bei einer Verwendung der in den Fig. 3 und 4 gezeigten
Gliederkette 38 anstelle der axial verschiebbaren Bolzen 26
wird zum Abheben des Riemens 18 diese Gliederkette 38 in die
Schleife 20 eingefahren. Nachdem der fertige Wattenwickel 12
axial entfernt und eine neue Hülse H eingesetzt wurde, kön
nen die Bolzen 26 (vgl. Fig. 1 und 2) nach Verlassen der
Schleife 20 mittels der Nockensteuerung 34 wieder eingefah
ren bzw. die Gliederkette 38 (vgl. Fig. 3 und 4) wieder
ausgefahren werden. Grundsätzlich können die Bolzen 26 auch
gleichzeitig mit dem Einsetzen des neuen Kerns H wieder aus
der Schleife 20 herausgefahren und axial eingefahren werden.
Dasselbe gilt für das Ausfahren der Gliederkette 38.
Für den Auswurf des Wattenwickels 12 ist es somit nicht mehr
erforderlich, wenigstens eine der beiden Umlenkrollen R1, R2
verschwenkbar auszubilden, wodurch sich ein wesentlich einfa
cherer, kompakterer Aufbau der Wickelvorrichtung 10 ergibt
und der Austausch des fertigen Wattenwickels 12 gegen einen
neuen Kern H beschleunigt wird.
Bezugszeichenliste
10 Wickelvorrichtung
12 Wattenwickel
14 Watte
16 Wattenzuführung
18 Riemen
20 Schleife
22 Spanneinrichtung
24 Riemenabhebeeinrichtung
26 Bolzen
28 Wickelscheibe
30 Träger
32 axialer Ansatz
34 Nockensteuerung
36 Wickelaufnahme
38 Gliederkette
40 Bolzen
42 Führung
44 Führung
46 Wickelscheibe
A feste Achse
B Achse
C Auflagebereich
F Pfeil
H Kern
R1 Umlenkrolle
R2 Umlenkrolle
R3 Umlenkrolle
R4 Spannrolle
R5 Umlenkrolle
Ri Ausgleichselement
12 Wattenwickel
14 Watte
16 Wattenzuführung
18 Riemen
20 Schleife
22 Spanneinrichtung
24 Riemenabhebeeinrichtung
26 Bolzen
28 Wickelscheibe
30 Träger
32 axialer Ansatz
34 Nockensteuerung
36 Wickelaufnahme
38 Gliederkette
40 Bolzen
42 Führung
44 Führung
46 Wickelscheibe
A feste Achse
B Achse
C Auflagebereich
F Pfeil
H Kern
R1 Umlenkrolle
R2 Umlenkrolle
R3 Umlenkrolle
R4 Spannrolle
R5 Umlenkrolle
Ri Ausgleichselement
Claims (16)
1. Wickelvorrichtung (10) zur Erzeugung eines Wattenwickels
(12), bei der die Watte (14) auf einen von einem umlau
fenden, endlosen Riemen (18) angetriebenen Kern (H) auf
gewickelt wird, der während dieses Wickelvorgangs vor
zugsweise um eine feste Achse (A) drehbar in einer zwi
schen zwei Umlenkrollen (R1, R2) gebildeten, mit zuneh
mendem Wattenwickel (12) größer werdenden Schleife (20)
des gespannten Riemens (18) angeordnet ist,
gekennzeichnet durch
eine Riemenabhebeeinrichtung (24), die in die Schleife
(20) einfahrbare Abhebemittel (26, 38) umfaßt, um den
Riemen (18) für ein axiales Entfernen des Wattenwickels
(12) vom Wickelumfang abzuheben.
2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Schleife (20) einfahrbaren Abhebemittel
(26, 38) seitlich der Schleife (20) abgestützt und auf
einer in Umfangsrichtung des Wattenwickels (12) verlau
fenden Bahn geführt sind, während sie vom angetrieben
Riemen (18) mitgenommen werden.
3. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abhebemittel (26, 38) beim Einfahren in die
Schleife (20) in einem Bereich erstmalig mit dem Riemen
(18) in Berührung kommen, in dem dieser während des Wi
ckelvorgangs tangential auf den Wattenwickel (12) auf
trifft.
4. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abhebemittel durch Bolzen (26) gebildet sind,
die axial verstellbar in einer seitlich der Schleife
(20) angeordneten drehbaren Wickelscheibe (28) gelagert
sind.
5. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (B) der drehbar gelagerten Wickelscheibe
(28) mit der Drehachse (A) des in die Schleife (20) ein
gesetzten Kerns (H) zusammenfällt und daß die in der Wi
ckelscheibe (28) gelagerten Bolzen (26) über einen zu
dieser Drehachse (B bzw. A) konzentrischen Kreis
verteilt an der Wickelscheibe (28) vorgesehen sind.
6. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wickelscheibe (28) gemeinsam mit dem in die
Schleife (20) eingesetzten Kern (H) bzw. dem darauf ge
bildeten Wattenwickel (12) drehbar ist.
7. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die drehbar gelagerte Wickelscheibe (28) mit einem
axialen Ansatz (32) versehen ist, auf den der als Hülse
ausgebildete Kern (H) während des Wickelvorgangs aufge
steckt ist.
8. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die axial verstellbar in der Wickelscheibe (28) gela
gerten Bolzen (26) über eine Nockensteuerung (34)
betätigbar sind, die im Bereich der Schleifenöffnung zwi
schen den beiden Umlenkrollen (R1, R2) angeordnet ist.
9. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abhebemittel durch eine Gliederkette (38) gebil
det sind und die Riemenabhebeeinrichtung (24) ferner zu
mindest eine seitlich der Schleife (20) angeordnete, vor
zugsweise kulissenartige Führung (42, 44) umfaßt, durch
die die Gliederkette (38) abgestützt und auf einer in Um
fangsrichtung des Wattenwickels (12) verlaufenden Bahn
geführt ist, während sie vom angetrieben Riemen (18) in
die Schleife (20) eingezogen wird.
10. Wickelvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß beiderseits der Schleife (20) jeweils eine Führung
(42, 44) angeordnet ist.
11. Wickelvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gliederkette (38) mit seitlich überstehenden Bol
zen (40) versehen ist, über die sie auf den seitlich der
Schleife (20) angeordneten Führungen (42, 44) abgestützt
ist.
12. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine seitliche Führung (44) an einer drehbar gelager
ten seitlichen Wickelscheibe (46) vorgesehen ist.
13. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riemen (18) durch die Abhebemittel (26, 38)
unter Überwindung einer noch vorhandenen Riemenspann
kraft vom Wickelumfang abhebbar ist.
14. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Riemenspannkraft während des Abhebens des Rie
mens (18) vom Wickelumfang geringer ist als während des
Wickelvorgangs.
15. Wickelvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich zu einer den Riemen (18) während des Wi
ckelvorgangs spannenden Spanneinrichtung (22) wenigstens
ein zusätzliches Ausgleichselement (Ri) vorgesehen ist,
durch das zumindest der größte Teil von während des Abhe
bens des Kerns (H) vom Wickelumfang abschnittsweise auf
tretenden Riemenlängenverlagerungen ausgeglichen wird,
während die beim Wickelvorgang infolge der mit zunehmen
dem Wattenwickel (12) größer werdenden Schleife (20) ab
schnittsweise auftretenden Riemenlängenverlagerungen zu
mindest überwiegend durch die Spanneinrichtung (22) aus
geglichen werden.
16. Verfahren zur Erzeugung eines Wattenwickels (12), bei
dem die Watte (14) auf einen von einem umlaufenden, end
losen Riemen (18) angetriebenen Kern (H) aufgewickelt
wird, der hierzu vorzugsweise um eine feste Achse (A)
drehbar in eine zwischen zwei Umlenkrollen (R1, R2) ge
bildete, mit zunehmendem Wattenwickel (12) größer werden
de Schleife (20) des während des Wickelvorgangs gespann
ten Riemens (18) eingesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riemen (18) durch das Einfahren von Abhebemit
teln (26, 38) in die Schleife (20) vom Umfang des
Wattenwickels (12) abgehoben wird, bevor dieser axial
entfernt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130924 DE19630924A1 (de) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Wickelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130924 DE19630924A1 (de) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Wickelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19630924A1 true DE19630924A1 (de) | 1998-02-05 |
Family
ID=7801397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996130924 Withdrawn DE19630924A1 (de) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Wickelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19630924A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITUA20162061A1 (it) * | 2016-03-07 | 2017-09-07 | Durst Phototechnik Digital Tech Gmbh | Dispositivo per svolgere o avvolgere un telo di materiale da/su una bobina |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE910754C (de) * | 1950-01-23 | 1954-05-06 | Tmm Research Ltd | Wickelvorrichtung fuer Textilmaschinen |
| DE1244656B (de) * | 1963-06-19 | 1967-07-13 | Carl Bernd Bosse | Einrichtung zum Speichern von flaechenfoermigen Gebilden, insbesondere Furnierblaettern |
| GB1099623A (en) * | 1965-05-03 | 1968-01-17 | F W Means & Company | Web winding apparatus |
| EP0095790A1 (de) * | 1982-05-20 | 1983-12-07 | Agfa-Gevaert N.V. | Gerät zum Sammeln und vorübergehender Lagerung von Blättern |
| US4757952A (en) * | 1983-09-15 | 1988-07-19 | Peter Balzer | Method and device for winding together individual articles of a flexible material |
-
1996
- 1996-07-31 DE DE1996130924 patent/DE19630924A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITUA20162061A1 (it) * | 2016-03-07 | 2017-09-07 | Durst Phototechnik Digital Tech Gmbh | Dispositivo per svolgere o avvolgere un telo di materiale da/su una bobina |
| EP3216730A1 (de) * | 2016-03-07 | 2017-09-13 | Durst Phototechnik AG | Vorrichtung zum abwickeln oder aufwickeln einer materialbahn von einem bzw. auf einen wickelkern |
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