DE19630884A1 - Bodendeckel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Bodendeckel und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bodendeckel und ein Verfahren zur
seiner Herstellung.
Bodendeckel für Hohlböden werden bei verschiedenen Fahrzeugen und
Gebäuden benötigt. Solche Hohlböden sind üblicherweise aus einem
plattenförmigen Werkstoff, beispielsweise Sperrholz gefertigt.
Beispiele für Anwendungsfälle sind Bootsdecke, Theaterbühnen und
insbesondere Omnibusse. Der von den Fahrgästen begangene Boden in
einem Omnibus besteht aus einem plattenförmigen Werkstoff, übli
cherweise Sperrholz, der mit einem herkömmlichen Fußbodenbelag,
beispielsweise einem PVC-Bodenbelag, belegt ist. Da bei modernen
Omnibussen zahlreiche Aggregate in Unterfluranordnung eingebaut
sind, besteht die Notwendigkeit, einen Zugang zu diesen Aggregaten
vom Fahrgast-Innenraum her durch den Fußboden zu schaffen, um eine
Wartung verdeckt liegender Teile zu ermöglichen. Bei herkömmlichen
Omnibussen wird ein Zugang zu Unterflur-Aggregaten ermöglicht,
indem im Boden des Omnibusses mehrere Öffnungen vorgesehen sind,
die zum Betrieb des Fahrzeugs durch geeignete Bodendeckel ver
schlossen werden. Dabei sind an solche Fußbodenkonstruktionen bzw.
Bodendeckel besondere Anforderungen zu stellen.
Im Stand der Technik sind verschiedene Bodendeckel für die be
schriebenen Einsatzfälle bekannt. Ein bekannter Bodendeckel wird
beispielsweise gefertigt, indem um eine Sperrholzplatte, die mit
einem Fußbodenbelag beschichtet ist, eine Aluminiumleiste mit T-
förmigen Profil gebogen und verschraubt wird. Im Fahrzeugboden
wird ein Rahmen aus Stahl eingeschraubt, in den der Deckel dann
eingelegt wird. Diese bekannten Deckel sind weder schall- noch
gasdicht, so daß Belästigungen der Fahrgäste durch Motorgeräusche
und Abgase nicht zu vermeiden sind. Die herkömmlichen Deckel genü
gen damit nicht den hohen Anforderungen, die insbesondere bei
Fahrzeugen an einen Bodendeckel gestellt werden. Darüber hinaus
ist der hohe Anteil an Handarbeit zur Herstellung eines solchen
Bodendeckels von Nachteil.
Bekannt geworden sind auch aus Kunststoff hergestellte bzw. um
schäumte Bodendeckel, die in ihrer Auflagefläche eine ringförmig
umlaufende Dichtung aufweisen. Dabei weisen die Kunststoffdeckel
fertigungsbedingt Verschränkungen auf, so daß der Deckel mit hohen
Anpreßdrücken gegen eine im Querschnitt dreiecksförmige Dichtlei
ste gedrückt werden muß, um Toleranzen von verzogenen oder ver
schränkten Teilen auszugleichen. Bei den bekannten Deckeln ist
nachteilig, daß der Anpreßdruck auf die Dichtung so groß sein muß,
daß herkömmliche Verschlüsse die auftretenden Kräfte nicht halten
können. Zur Kunststoffumschäumung der Deckel muß für jede Deckel
größe ein eigenes Werkzeug angefertigt werden, so daß die Geste
hungskosten solcher Deckel zu groß sind, um individuelle Anpassun
gen der Deckelgröße an einzelne Fahrzeugtypen o.a. kostengünstig
bewältigen zu können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bodendeckel
für aus plattenförmigen Werkstoff gefertigte Hohlböden zu schaf
fen, bei dem ein gas- und schalldichter Sitz des Deckels in der
Öffnung gewährleistet ist und eine einfache Fertigung beliebige
Deckelgrößen und niedrige Gestehungskosten ermöglicht.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Herstellung des erfindungsgemäßen Bodendeckels anzugeben, mit
dem sich insbesondere bei mit zusätzlichen Fußbodenbelägen beleg
ten Hohlböden erreichen läßt, daß eine Musterung des Fußbodenbela
ges über den Bodendeckel hinweg kontinuierlich ausgestaltet ist,
ohne daß zusätzliche Fertigungsschritte notwendig sind.
Hinsichtlich des vorrichtungsmäßigen Teils ist die Lösung durch
einen Bodendeckel in einem Hohlboden gekennzeichnet, der die fol
genden Merkmale aufweist:
- - der Boden einerseits und ein Grundkörper des Deckels anderer seits sind aus demselben plattenförmigen Werkstoff gefertigt und durch eine ringförmig geschlossene Nut konstanter Breite voneinander getrennt,
- - im Querschnitt der umlaufenden Nut ist ein kurzer Schenkel eines Trageprofils angeordnet,
- - ein nach außen gerichteter Tragschenkel des Trageprofils un tergreift den Hohlboden und ist mit diesem tragfähig verbun den, und
- - ein nach innen gerichteter Tragschenkel des Tragprofils un tergreift den Grundkörper des Deckels.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist neben dem Tragprofil ein
zusätzliches Halteprofil vorgesehen, das mit dem Grundkörper des
Bodendeckel s verbunden ist und der Aufnahme einer zusätzlichen
Dichtleiste dient.
Zwischen einer Anlagefläche des Halteprofils und dem Trageprofil
ist vorzugsweise eine elastische Dichtung vorgesehen, die in einer
umlaufenden Nut im Führungsschenkel des Trageprofils angeordnet
ist. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen be
schrieben.
Hinsichtlich des verfahrensmäßigen Teils ist die Lösung der Auf
gabe durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet:
- - Ausfräsen einer ringförmig geschlossenen Nut konstanter Brei te aus einem plattenförmigen Werkstoff,
- - Entnehmen des Verschnittstückes zur weiteren Verwendung als Grundkörper für den zu schaffenden Bodendeckel,
- - Befestigen eines Trageprofils, insbesondere nach Anspruch II, am Innenrand der geschaffenen Öffnung,
- - Einlegen einer umlaufenden Dichtung in eine dafür vorgesehene Nut in der inneren Anlagefläche des Trageprofils,
- - Befestigen eines umlaufenden Halteprofils, insbesondere nach Anspruch 12, am Außenrand des Verschnittstückes,
- - Einsetzen des so geschaffenen Deckels in die im plattenförmi gen Werkstoff geschaffene Öffnung,
- - Belegen mit einem Bodenbelag, beispielsweise PVC-Belag,
- - Ausschneiden des Bodenbelages in Form einer ringförmig umlau fenden Nut längs der Aufnahmenut im Halteprofil zur Aufnahme einer Dichtleiste, und
- - Einschlagen einer ringförmig umlaufenden Dichtleiste.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
wird ein Strangpreßprofil als Halteprofil für die Dichtleiste zum
Abdichten der umlaufenden Nut zwischen dem Hohlboden und dem Bo
dendeckel verwendet, das gekennzeichnet ist durch einen Befesti
gungssteg und einen sich im wesentlichen rechtwinklig hierzu er
streckenden Haltesteg, im Querschnitt gebildet im wesentlichen
durch zwei eine im wesentlichen V-förmige Aufnahmenut begrenzende
Schenkel, wobei die Oberkanten der beiden Schenkel in Richtung der
Hauptachse des Haltestegs um ein Maß voneinander beabstandet sind,
das im wesentlichen der Dicke eines herkömmlichen Fußbodenbelages,
z. B. eines PVC-Belages, entspricht. Eine solche Ausgestaltung ei
nes Halteprofils mit zwei unterschiedlich langen, die V-förmige
Aufnahmenut begrenzenden Schenkeln bietet den Vorteil, daß der
längere Schenkel über das Fußbodenniveau, gebildet durch die Ober
fläche des plattenförmigen Werkstoffes, hervorsteht, und nach Be
legen des gesamten Bodens einschließlich des als Deckel fungieren
den Verschnittstückes mit einem vergleichsweise dünnen Fußbodenbe
lag, beispielsweise bestehend aus PVC, ertastbar ist, so daß die
Kante des über das Fußbodenniveau hervorstehenden längeren Schen
kels als Führungskante zum Ausschneiden des Bodenbelages, bei
spielsweise mit einem Teppichmesser, verwendet werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 einen Fahrzeugboden mit einem eingesetzten erfin
dungsgemäßen Bodendeckel in Draufsicht,
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Trageprofil im Querschnitt,
Fig. 3 eine Dichtleiste im Querschnitt,
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Halteprofil für die Dichtlei
ste gemäß Fig. 3, und
Fig. 5 einen erfindungsgemäßen Bodendeckel im Schnitt
längs der Linie V-V in Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen Fahrzeugboden, beispielsweise eines Omnibus
ses, in ausgebrochener Draufsicht. Im Fahrzeugboden 10 ist ein
Deckel 12 eingelassen, der eine umlaufende Dichtleiste 14 auf
weist. Die Dichtleiste besteht aus vier mit 45°-Gehrungsschnitten
zusammengesetzten Einzelstücken. Die Grundform des Deckels ist
rechteckig, sie kann jedoch auch andere geometrische Formen auf
weisen.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 1. Aus
einem plattenförmigen Werkstoff in Form einer Sperrholzlage 16 ist
eine ringförmig geschlossene Nut 24 ausgefräst worden, so daß ein
Verschnittstück 18 entstanden ist, das als Grundkörper des Deckels
dient. Vorzugsweise wird für diesen Bearbeitungsschritt ein Fräser
verwendet, dessen Durchmesser gleich dem Durchmesser bN der Nut
ist.
In einem nächsten Bearbeitungsschritt ist an den Innenrand 20 der
in der Sperrholzlage 16 entstandenen, im wesentlichen rechteckför
migen Öffnung ein Trageprofil 22 angeschraubt worden. Das in Fig.
2 als Einzelzeichnung im Querschnitt dargestellte Trageprofil 22
weist einen Führungsschenkel 26 mit einer Anlagefläche 28 auf. Die
Anlagefläche 28 wird nach unten hin begrenzt durch einen im zusam
mengebauten Zustand nach außen weisenden Trageschenkel 30, der den
Hohlboden 10 bzw. die Sperrholzlage 16 untergreift und mit dieser
verschraubt wird. Die Höhe der Anlagefläche 28 ist so bemessen,
daß die Oberkante des Führungsschenkels 26 mit der Oberseite der
Sperrholzlage 16 abschließt. Mit anderen Worten ist die Höhe der
Anlagefläche 28 gleich der Dicke des mit einem Bodendeckel zu ver
sehenden Hohlfußbodens, mithin der Sperrholzlage 16.
An dem Außenrand 32 des den Grundkörper 18 des Deckel s 12 bilden
den Verschnittstückes ist ein Halteprofil 34 für eine Dichtleiste
36 angebracht. Das Halteprofil 34 weist einen Haltesteg 38 und
einen Befestigungsabschnitt 40 auf. In Fig. 4 ist das Halteprofil
34 im Querschnitt in Einzeldarstellung gezeigt. Der Haltesteg 38
ist durch eine im wesentlichen V-förmige Nut 42 in zwei Schenkel
44 und 46 unterteilt. Der Schenkel 46 bildet eine Anlagefläche 48,
deren Höhe unter Vernachlässigung einer Hohlkehle 50 wiederum der
Dicke des plattenförmigen Werkstoffes 16 entspricht, so daß die
obere Kante des Schenkels 48 im eingebauten Zustand bündig mit der
Oberseite des Grundkörpers 18 des Deckels abschließt.
Die Länge des Schenkels 44 ist jedoch so bemessen, daß die Ober
kante 52 des Schenkels 44 um ein Maß d über der Oberkante 54 des
kürzeren Schenkels 46 liegt. Das Maß d entspricht im wesentlichen
der Dicke eines herkömmlichen Fußbodenbelages 58, wie er in Fig.
5 eingezeichnet ist. Die Hohlkehle 50 dient dazu, einen eventuel
len Grat o. ä. aufzunehmen, um so Maßhaltigkeit zu gewährleisten.
Die Nut 42 des Halteprofils 34 ist im wesentlichen V-förmig ausge
bildet. Nach oben hin ist sie durch zwei Hinterschnitte 60 und 62
begrenzt, oberhalb derer sie sich wiederum V-förmig erweitert.
Die Nut 42 dient zur Aufnahme der in Fig. 3 dargestellten Dicht
leiste. Die Dichtleiste weist Rastmittel in Form zweier widerha
kenförmig ausgebildeter Raststege 64 und 66 auf.
Im eingeschlagenen Zustand der Dichtleiste 36 hintergreifen die
Raststege 64 und 66 die Hinterschnitte 60 und 62, so daß die
Dichtleiste gegen die Rückstellkraft zweier federnder Dichtlippen
68 und 70, die im eingebauten Zustand - vgl. Fig. 5 - auf dem
Fußbodenbelag 58 aufliegen, am Platz gehalten wird.
Wie Fig. 2 zeigt, weist das Trageprofil 22 einen zusätzlichen,
nach innen gerichteten Tragschenkel 72 auf. In Richtung des kurzen
Führungsschenkels 26 gemessen, sind die nach oben gerichteten Auf
lageflächen 31 und 73 voneinander um ein Maß c beabstandet, das im
wesentlichen der Dicke des Befestigungsabschnittes 40 des Halte
profils 34 entspricht.
Weiterhin ist eine im Querschnitt im wesentlichen kreisförmige Nut
74 zur Aufnahme einer umlaufenden Dichtung 76 vorgesehen.
Wie Fig. 5 zeigt, sind die Abmessungen des kurzen Führungsschen
kels 26 des Trageprofils 22 und des Befestigungssteges 38 des Hal
teprofils 34 in bezug auf die Breite bN der ausgefrästen Nut so
bemessen, daß ein Spalt 78 verbleibt. Dieser wird durch die ela
stisch verformte Dichtung 76 abgedichtet. Die Anlageflächen 80 und
82 sind unter einem Winkel dergestalt angeordnet, daß die umlau
fenden Flächen trichterartig sich verjüngend ausgebildet sind, so
daß das Einsetzen des Deckels gegen die Dichtung 76 vereinfacht
wird.
Bei der Montage des Deckels wird zunächst der aus Grundkörper 18
und angeschraubtem Halteprofil 34 gebildete, halb fertige Deckel
auf das Trageprofil 22 gelegt, so daß die begehbare Fläche des
Bodens bis auf den Fußbodenbelag 58 fertig ist. Die Dichtleiste 36
ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingeschlagen. Der Fußbodenbe
lag 58 wird nun durchgehend aufgebracht, wobei er sich wegen der
über das Fußbodenniveau überstehenden Kante 52 des Schenkels 44
des Halteprofiles 34 tastbar aufwölbt. Die Kante bzw. der Schenkel
44 des Halteprofils 38 kann als Lineal für ein Teppichmesser o. ä.
verwendet werden, um die Kontur des Deckels aus dem Fußbodenbelag
58 auszuschneiden. Nachdem der Fußbodenbelag 58 ringsherum ausge
schnitten ist, so daß ein Teilstück 84 auf dem Verschnittstück
bzw. Grundkörper 18 des Deckels verbleibt, kann die Dichtleiste 36
ringsum eingeschlagen werden, so daß sich das in Fig. 1 gezeich
nete Bild in der Draufsicht ergibt.
Der Deckel 12 weist erfindungsgemäß zumindest zwei schwenkbare
Haltebügel 86 auf, die schwenkbar an einem Bolzen 88 befestigt
sind. Nach Schwenken der Haltebügel 86 um 90° läßt sich der Deckel
unter Freigabe einer Öffnung im Boden 10 entnehmen, so daß der
Zugang zu Aggregaten zum Zwecke der Wartung o. ä. möglich ist. In
Fig. 5 ist lediglich eine Seite des Deckels gezeichnet. Auf der
gegenüberliegenden Langseite des rechteckförmigen Deckels können
zwei oder mehrere, äquivalente starre Haltebügel angeordnet sein,
es ist jedoch auch denkbar, auf zwei Längsseiten schwenkbare Hal
tebügel 86 anzuordnen.
Der Bolzen 88 liegt in einer Buchse 90 auf, die ihrerseits mit
einem flanschförmigen Rand 92 auf dem PVC-Belag 58 aufliegt. Zwi
schen Bolzenkopf 89 und dem Boden 94 der Buchse 90 ist eine O-
Ring-Dichtung 96 angeordnet. Die elastische Wirkung von PVC-Belag
58 und O-Ring 96 ermöglichen ein Verschwenken der Haltebügel 86
unter den Tragschenkel 72 über eine Fase 98.
Dadurch, daß der Bodenbelag 58 in einem durchgehenden Stück über
den Grundkörper 18 des Bodendeckels hinweg aufgebracht worden ist,
ist sichergestellt, daß Hauptteil 58 des Bodenbelages und Innen
stück 84 bei gemustertem Boden gleichen Rapport aufweisen. Das
Bild des Bodens gemäß Fig. 1 in der Draufsicht wird bei einem
optisch gestalteten Fußboden, beispielsweise einem marmorierten
Fußbodenbelag o. ä., oder einem Holzbelag mit Maserung, lediglich
durch die umlaufenden Dichtleisten 14 unterbrochen. Der erfin
dungsgemäße Bodendeckel fügt sich daher optisch gefällig in das
Erscheinungsbild des Bodens ein und ist darüber hinaus billiger
und einfacher herzustellen als bekannte Bodendeckel.
Bezugszeichenliste
10 Hohlboden
12 Bodendeckel
14 Dichtleiste
16 plattenförmiger Werkstoff, Sperrholzlage
18 Verschnittstück, Grundkörper (von 21)
20 Anlagefläche, Innenrand (von 16)
22 Tragprofil
24 Nut
26 Führungsschenkel
28 Anlagefläche (von 26)
30 äußerer Tragschenkel
31 Anlagefläche (von 30)
32 Anlagefläche (äußerer Rand von 18)
34 Halteprofil
36 Dichtleiste
38 Haltesteg
40 Befestigungsabschnitt
42 V-förmige Nut
44 Schenkel (von 38)
46 Schenkel (von 38)
48 Anlagefläche (von 46)
50 Hohlkehle
52 Oberkante (von 44)
54 Oberkante (von 46)
58 Fußbodenbelag
60 Hinterschnitt
62 Hinterschnitt
64 Raststeg (von 36)
66 Raststeg (von 36)
68 Dichtlippe (von 36)
70 Dichtlippe (von 36)
72 innerer Tragschenkel (von 22)
73 Auflagefläche (von 72)
74 Nut
76 Dichtung
78 Spalt
80 Anlagefläche (von 26)
82 Anlagefläche (von 44)
84 Teilstück (von 58)
86 Haltebügel
88 Bolzen
89 Bolzenkopf
90 Buchse
92 Flansch (von 90)
94 Boden (von 90)
96 O-Ring
98 Fase (an 72)
12 Bodendeckel
14 Dichtleiste
16 plattenförmiger Werkstoff, Sperrholzlage
18 Verschnittstück, Grundkörper (von 21)
20 Anlagefläche, Innenrand (von 16)
22 Tragprofil
24 Nut
26 Führungsschenkel
28 Anlagefläche (von 26)
30 äußerer Tragschenkel
31 Anlagefläche (von 30)
32 Anlagefläche (äußerer Rand von 18)
34 Halteprofil
36 Dichtleiste
38 Haltesteg
40 Befestigungsabschnitt
42 V-förmige Nut
44 Schenkel (von 38)
46 Schenkel (von 38)
48 Anlagefläche (von 46)
50 Hohlkehle
52 Oberkante (von 44)
54 Oberkante (von 46)
58 Fußbodenbelag
60 Hinterschnitt
62 Hinterschnitt
64 Raststeg (von 36)
66 Raststeg (von 36)
68 Dichtlippe (von 36)
70 Dichtlippe (von 36)
72 innerer Tragschenkel (von 22)
73 Auflagefläche (von 72)
74 Nut
76 Dichtung
78 Spalt
80 Anlagefläche (von 26)
82 Anlagefläche (von 44)
84 Teilstück (von 58)
86 Haltebügel
88 Bolzen
89 Bolzenkopf
90 Buchse
92 Flansch (von 90)
94 Boden (von 90)
96 O-Ring
98 Fase (an 72)
Claims (14)
1. Bodendeckel (12) in einem Hohlboden (10), gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
- - der Boden (16) einerseits und ein Grundkörper (18) des Deckels andererseits sind aus demselben plattenförmigen Werkstoff gefertigt und durch eine ringförmig geschlos sene Nut (24) konstanter Breite voneinander getrennt,
- - im Querschnitt der umlaufenden Nut ist ein kurzer Schen kel (26) eines Trageprofils (22) angeordnet,
- - ein nach außen gerichteter Tragschenkel (30) des Trage profils (22) untergreift den Hohlboden (16) und ist mit diesem tragfähig verbunden, und
- - ein nach innen gerichteter Tragschenkel (72) des Trag profils untergreift den Grundkörper (18) des Deckels.
2. Bodendeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite des Führungsschenkels (26) des Trageprofils (22) klei
ner ist als die Breite (bN) der umlaufenden Nut (24), und daß
in dem verbleibenden Raum zwischen Führungsschenkel (26) des
Trageprofils (22) und umlaufender Randfläche (32) des Grund
körpers (18) des Deckels (12) ein Halteprofil (34) für eine
Dichtleiste (36) angeordnet ist.
3. Bodendeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt des Führungsschenkels (26) und der Querschnitt
des Halteprofils (34) im Hinblick auf die Breite (bN) der um
laufenden Nut so beschaffen sind, daß das Halteprofil (34)
eine umlaufende äußere Anlagefläche (82) und das Trageprofil
(22) eine innere umlaufende Anlagefläche (80) aufweisen, die
voneinander beabstandet sind.
4. Bodendeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im
Führungsschenkel (26) des Trageprofils (22) eine umlaufende
Nut (74) zur Aufnahme einer an der Anlagefläche (82) des Hal
teprofiles (34) anliegenden elastischen Dichtung (76) vorge
sehen ist.
5. Bodendeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halteprofil (34) einen den Grundkör
per (18) des Deckels untergreifenden Befestigungssteg (40)
aufweist.
6. Bodendeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhe der Anlagefläche (28) des Füh
rungsschenkels (26) des Tragprofils (22) auf der dem äußeren
Tragschenkel (30) zugewandten Seite im wesentlichen der Dicke
des plattenförmigen Werkstoffes (18) entspricht, und daß der
Abstand von einer oberen Auflagefläche (73) des nach innen
gerichteten, den Grundkörper (18) des Deckels untergreifenden
Tragschenkels (72) zur Oberkante des kurzen Führungsschenkels
im wesentlichen der Dicke des plattenförmigen Werkstoffes
(16) zuzüglich der Dicke (c) des Befestigungsabschnittes (40)
des Halteprofils entspricht.
7. Bodendeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine im Halteprofil (34) für die Dicht
leiste (36) angeordnete im Querschnitt V-förmige Nut (42) zur
Aufnahme einer Dichtleiste vorgesehen ist, die zwei widerha
kenförmig sich abspreizende Raststege (64, 66) aufweist.
8. Bodendeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die im Halteprofil (34) für die Dichtlei
ste (36) angeordnete, im Querschnitt V-förmige Nut (42) ober
halb zweier Hinterschnitte (44, 46) wiederum V-förmig sich
erweiternd ausgebildet ist.
9. Bodendeckel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
dem Grundkörper (18) des Bodendeckels abgewandte Schenkel
(44) des Haltesteges um ein Maß (d) länger ist als der dem
Grundkörper des Bodendeckel s zugewandte Schenkel des Halte
profils, das im wesentlichen der Dicke eines konventionellen
Fußbodenbelages (58), beispielsweise eines PVC-Belages, ent
spricht.
10. Bodendeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bodendeckel (18) zumindest zwei um
eine senkrecht zur Fläche des Bodendeckel s schwenkbare Halte
bügel (86) vorgesehen sind, die im verschlossenen Zustand den
Befestigungsabschnitt (40) des Halteprofils und den Trag
schenkel (72) des Trageprofils untergreifen.
11. Strangpreßprofil zur Verwendung als Trageprofil (22) für ei
nen Bodendeckel in einem Hohlboden, dadurch gekennzeichnet,
daß
- - ein Führungsschenkel (26) eine Anlagefläche (28) auf weist, deren Höhe im wesentlichen der Dicke eines zu verarbeitenden, den Boden darstellenden plattenförmigen Werkstoffes entspricht,
- - zwei im wesentlichen vom Führungssteg rechtwinklig ab stehende Tragestege (22, 72) in Richtung des Führungs steges gemessen zueinander versetzt sind.
12. Strangpreßprofil zur Verwendung als Halteprofil (34) für eine
Dichtleiste zum Abdichten einer umlaufenden Nut zwischen ei
nem Hohlboden aus plattenförmigem Material und einem Boden
deckel, gekennzeichnet durch
- - einen Befestigungsabschnitt (40) und
- - einen sich im wesentlichen rechtwinklig hierzu erstrec kenden Haltesteg (38), im Querschnitt gebildet im we sentlichen durch zwei eine im wesentlichen V-förmige Aufnahmenut (42) begrenzende Schenkel (44, 46), wobei
- - die Oberkanten der beiden Schenkel (44, 46) in Richtung der Hauptachse des Haltesteges um ein Maß (d) voneinan der beabstandet sind, das im wesentlichen der Dicke ei nes herkömmlichen Fußbodenbelages (58), z. B. eines PVC- Belages, entspricht.
13. Verfahren zum Herstellen eines Bodendeckels in einem Hohlbo
den aus einem plattenförmigen Werkstoff, gekennzeichnet durch
folgende Verfahrensschritte:
- - Ausfräsen einer ringförmig geschlossenen Nut (24) kon stanter Breite aus einem plattenförmigen Werkstoff (16),
- - Entnehmen des Verschnittstückes (18) zur weiteren Ver wendung als Grundkörper für den zu schaffenden Boden deckel,
- - Befestigen eines Trageprofils (22), insbesondere nach Anspruch 11, am Innenrand der geschaffenen Öffnung,
- - Einlegen einer umlaufenden Dichtung (76) in eine dafür vorgesehene Nut (74) in der inneren Anlagefläche des Trageprofils,
- - Befestigen eines umlaufenden Halteprofils (34), insbe sondere nach Anspruch 12, am Außenrand des Verschnitt stückes (18),
- - Einsetzen des so geschaffenen Deckels in die im platten förmigen Werkstoff geschaffene Öffnung,
- - Belegen mit einem Bodenbelag (58), beispielsweise PVC- Belag,
- - Aus schneiden des Bodenbelages in Form einer ringförmig umlaufenden Nut längs der Aufnahmenut im Halteprofil (34) zur Aufnahme einer Dichtleiste (36), und
- - Einschlagen einer ringförmig umlaufenden Dichtleiste (36).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Halteprofil nach Anspruch 12 verwendet wird, und daß die über
das Fußbodenniveau hervorstehende Kante (52) des längeren
Schenkels (44) des Haltestegs (38) als Führungskante zum Aus
schneiden des Bodenbelages (58) verwendet wird.
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1996
- 1996-07-31 DE DE1996130884 patent/DE19630884B4/de not_active Expired - Fee Related
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