DE19630858A1 - Dehnschraube zum Korrigieren von Fehlstellungen der Zähne - Google Patents
Dehnschraube zum Korrigieren von Fehlstellungen der ZähneInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Dehnschraube mit den im Oberbegriff des An
spruchs 1 angegebenen Merkmalen. Eine solche Dehnschraube ist aus dem
"FO-RESTADENT 95/96 KATALOG" der Anmelderin, Blatt G1.1 Order Nr. 1
bekannt. Es handelt sich um eine Dehnschraube für die Bewegung eines einzel
nen Zahns, speziell im Oberkiefer. Zu diesem Zweck hat die bekannte Dehn
schraube zwei Körper, welche außenseitig zur Verankerung in aus Kunststoff zu
gießenden Gaumenplatten mit Retentionen versehen sind. Die beiden Körper
sind durch zwei zueinander parallele Stifte verbunden und geführt. Zur Verände
rung des gegenseitigen Abstandes der beiden Körper ist eine Spindel vorgese
hen, deren Gewindeabschnitt in eine Gewindebohrung eines der beiden Körper
eingedreht ist und deren Kopf drehbar in dem anderen der beiden Körper gela
gert ist. Der Kopf hat Radialbohrungen, die von außen zugänglich sind und in die
ein Stift eingeführt werden kann, um die Spindel zu drehen.
Ein Nachteil dieser Dehnschraube für das Bewegen einzelner Zähne besteht dar
in, daß beim Spannen der Dehnschraube durch Drehen der Spindel zunächst ein
starker Druck auf den Zahn ausgeübt wird, der beim Patienten Schmerzen her
vorrufen kann und für das die Zahnwurzeln umgebende Gewebe ungünstig ist.
Gibt der Zahn dem Druck nach, dann fällt der Druck bereits bei geringfügiger Än
derung der Zahnstellung ab, so daß eine fortschreitende Korrektur der Zahnstel
lung ein sehr häufiges Nachstellen der Dehnschraube durch den Zahnarzt erfor
derlich macht, wobei sich trotzdem nur stark wechselnde Drücke auf den Zahn
aufbringen lassen.
Um diesem Nachteil zu begegnen, sind im Prinzip seit langem Federdehnschrau
ben bekannt, welche ihren Regulierungsdruck mittels einer Druckfeder ausüben
und dadurch vergleichmäßigen. Eine solche Federdehnschraube ist aus der
DE-8 24 832 bekannt. Es handelt sich um eine Zweisektoren-Dehnschraube mit
zwei Dehnschraubenkörpern, deren gegenseitiger Abstand zur eine Doppelspin
del veränderlich ist, deren beide gegenläufige Gewindeabschnitte jeweils in eine
Gewindehülse eingedreht sind, welche von einer Wendelfeder umgeben ist, die
sich einerseits an einem Bund der Gewindehülse und andererseits an dem be
nachbarten Dehnschraubenkörper abstützt. Nachteilig dabei ist, daß der Feder
mechanismus die Dehnschraube vergrößert, so daß solche Federdehnschrauben
in der Praxis zwar für das Bewegen von Zahngruppen, nicht aber für das Bewe
gen einzelner Zähne eingesetzt werden. Für das federnde Beaufschlagen von
einzelnen Zähnen sind vielmehr Federbolzenschrauben üblich, welche aus dem
FO RESTADENT 95/96 KATALOG, Blatt G 1.14 bekannt sind. Sie bestehen aus
einer Madenschraube mit einem axial verlaufenden Sackloch, in welchem ein
Bolzen und eine den Bolzen beaufschlagende Wendelfeder angeordnet sind. Der
Bolzen ragt ein Stück weit aus dem Sackloch heraus und ist dadurch gegen ein
vollständiges Herausgleiten aus dem Sackloch gesichert, daß er einen Bund auf
weist, welcher im Sackloch am einwärts umgebördelten Rand des Sackloches an
schlägt. Eine solche Federbolzenschraube wird in eine Mutter eingedreht, welche
entweder unmittelbar in eine Gaumenplatte eingegossen oder an einer Halterung
befestigt wird, welche ihrerseits wiederum in eine Gaumenplatte eingegossen
sein kann. Zwar kommen die geringen Abmessungen und die schlanke Bauweise
der Federbolzenschrauben ihrer Verwendung für Einzelzahnbewegungen entge
gen, nachteilig ist jedoch, daß sie den zu korrigierenden Zahn punktförmig bela
sten. Bei punktförmiger Belastung weicht der Zahn dorthin aus, wo es für ihn am
einfachsten ist, und deshalb ist es schwierig, ihn mit einer Federbolzenschraube
genau dorthin zu bewegen, wohin man ihn haben will.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dehnschraube zu
schaffen, die abgefedert auf Zähne einwirkt, die Zähne durch geeignete Füh
rungsmittel zielgerichtet verschiebt und trotzdem in ihren Abmessungen so klein
gehalten werden kann, daß sie sich auch für die Bewegung einzelner Zähne eig
net. Da nach den Vorgaben im Stand der Technik sowohl die Führungsmittel als
auch die Abfederung die Abmessungen der Dehnschraube vergrößern, beides
zusammen aber einer Verwendung für Einzelzahnbewegungen entgegensteht,
stellt diese Aufgabe den Fachmann vor erhebliche Probleme.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Dehnschraube mit den im An
spruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfin
dung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Der Erfinder hat die Aufgabe gelöst wie den Gordischen Knoten. Er hat die vorge
zeichneten Wege des Standes der Technik verlassen und einen "dritten Weg"
beschritten. Er hat nicht versucht, die weitverbreiteten Federdehnschrauben der
in der DE-8 24 832 beschriebenen Art zu miniaturisieren. Der Erfinder ist vielmehr
von einer ungefederten Dehnschraube ausgegangen und hat diese dadurch um
gestaltet, daß er anstelle der üblichen Spindel zur Veränderung des gegenseiti
gen Abstandes der beiden Dehnschraubenkörper eine Federbolzenschraube ein
gesetzt hat. Die Erfindung vereinigt in sich die Vorteile von Federbolzenschrau
ben und von ungefederten Dehnschrauben für Einzelzahnbewegungen, ohne de
ren Nachteile zu übernehmen: Von der Federbolzenschraube wird der Vorteil der
federnden Zahnbelastung übernommen, nicht jedoch der Nachteil der
punktförmigen Belastung des Zahns, die zu einer nicht zielgerichteten Bewegung
des Zahnes führt. Von der bekannten ungefederten Dehnschraube für Einzel
zahnbewegungen hat die Erfindung den Vorteil einer genau geführten, zielgerich
teten Bewegung des Zahns und hinreichend kleiner Abmessungen übernommen,
nicht aber den Nachteil der ungefederten Druckbeaufschlagung des Zahns. Der
Einsatz einer Federbolzenschraube anstelle einer Spindel macht die erfindungs
gemäße Federdehnschraube nämlich nicht breiter als die bekannten ungefeder
ten Dehnschrauben für Einzelzahnbewegungen.
Im Prinzip könnte die bekannte Federbolzenschraube unverändert in die erfin
dungsgemäße Dehnschraube übernommen werden. Das Nachstellen der Feder
dehnschraube wäre dann jedoch etwas mühsam, weil die bekannte Federbolzen
schraube an ihrem dem Federbolzen abgewandten Ende einen Schlitz für einen
Schraubendreher hat, um verdreht werden zu können. Vorzugsweise hat die Fe
derbolzenschraube, welche in der erfindungsgemäßen Dehnschraube zum Ein
satz kommt, statt dessen an ihrem dem Federbolzen abgewandten Ende radiale
Bohrungen, mit deren Hilfe der Zahnarzt die Federbolzenschraube verdrehen
kann, wie er es von anderen Dehnschrauben, die statt dessen mit einer Spindel
ausgerüstet sind, gewohnt ist. Anders als bei einer Dehnschraube mit Spindel,
deren Kopf in dem einen Körper der Dehnschraube drehbar, aber unverschieblich
angeordnet ist, verschieben sich bei der erfindungsgemäßen Dehnschraube die
radialen Bohrungen in dem einen Dehnschraubenkörper, in welchen die Feder
bolzenschraube eingedreht ist. Die erfindungsgemäße Dehnschraube hat des
halb zweckmäßigerweise in diesem Dehnschraubenkörper eine längliche Aus
nehmung, welche die Federbolzenschraube auf einem Teil ihrer Länge zugäng
lich macht, wobei die Länge dieser Ausnehmung abgestimmt ist auf den ge
wünschten Verstellweg der Dehnschraube Herkömmliche, mit einer Spindel ar
beitende Dehnschrauben haben keine Ausnehmung, deren Länge an den Ver
stellweg angepaßt ist.
Der Federbolzen kann sich an dem gegenüberliegenden Körper der Dehnschrau
be auf unterschiedliche Weise abstützen. Im einfachsten Fall stößt er lediglich
gegen die ihm zugewandte Oberfläche des Dehnschraubenkörpers. Vorzugswei
se befindet sich in dem betreffenden Dehnschraubenkörper jedoch eine Vertie
fung, in welche der Bolzen mit seiner Spitze eingreift und dadurch Halt und Füh
rung erhält. Am besten ist die Vertiefung ein zylindrisches Sackloch, welches par
allel zu den Geradführungsmitteln verläuft und zur Führung des Bolzens beson
ders geeignet ist. In dem Sackloch kann der Bolzen lose stecken, wobei er
zweckmäßigerweise dadurch in dem Sackloch gesichert ist, daß er mir einer
Ringnut versehen ist, in welche eine Feder oder eine im Sackloch vergesehene
Einpressung eingreift. Es ist aber auch möglich, die Spitze des Bolzens in dem
Sackloch durch Kleben, Löten Schweißen oder Einpressen zu befestigen.
Vorzugsweise besteht die Feder der Federbolzenschraube aus einer Formge
dächtnislegierung, welche unter den im Mund vorherrschenden Temperaturen
pseudoelastisch ist. Bevorzugte Formgedächtnislegierungen sind Legierungen
auf der Basis von Nickel und Titan, in welchen Nickel und Titan in ungefähr glei
chen Atomprozenten enthalten sind. Solche Legierungen können - abhängig von
der gewählten Temperatur - entweder in austenitischem oder in martensitischem
Zustand vorliegen. Martensit liegt bei niedrigerer Temperatur, Austenit bei höhe
rer Temperatur vor. Die Temperatur, bei welcher sich die Legierung beim Abküh
len von Austenit in Martensit umzuwandeln beginnt, bezeichnet man auch als
den Ms-Punkt. Im martensitischen Zustand unterhalb des Ms-Punktes können
solche Legierungen Formgedächtnis zeigen: Eine im martensitischen Zustand
erfolgte plastische Verformung kann durch Erwärmen auf Temperaturen ober
halb des Ms-Punktes wieder rückgängig gemacht werden. In einem an den
Ms-Punkt nach oben anschließenden Temperaturbereich kann eine solche Formge
dächtnislegierung pseudoelastisches Verhalten zeigen. Das pseudoelastische
Verhalten ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftbedarf für eine zunehmende
Dehnung zwar zunächst wie bei einem Austenit erwartet deutlich ansteigt, dann
jedoch nach Erreichen von ungefähr 1 bis 2% Dehnung mit weiter
fortschreitender Dehnung nur noch geringfügig zunimmt und erst nach Erreichen
größerer Dehnungen von 6 bis 8% wieder steil ansteigt. Der mittlere Dehnungs
bereich wird als das "Martensit-Plateau" bezeichnet. Der Name stammt daher,
daß sich in der Legierung unter der Einwirkung der Zugspannung Martensit bil
det. Wird das Material vom Zug entlastet, kehrt es in den austenitischen Zu
stand zurück. Diese pseudoelastischen Dehnungen sind in hohem Ausmaß, bis
zu Dehnungen über 6 bis 8%, reversibel. Die Pseudoelastizität gehorcht wegen
des ausgeprägten Martensit-Plateaus dem Hooke′schen Gesetz nicht. Das
macht Federn, die sich auf diese Weise pseudoelastisch verhalten, für Zwecke
der vorliegenden Erfindung besonders geeignet, denn bei Federwegen im Be
reich des Martensit-Plateaus ist die Rückstellkraft der Feder nahezu unabhängig
vom Federweg. Eine Dehnschraube gemäß der Erfindung mit pseudoelastischer
Feder hat deshalb den großen Vorteil, daß die Federspannung während der Dau
er der Behandlung nahezu unverändert sein kann. Wegen der gleichbleibenden
Federspannung werden die Zähne schneller gerichtet als bisher, wobei ein Nach
stellen der Dehnschraube nicht so häufig wie beim Stand der Technik nötig ist.
Eine mit einer normal-elastischen Feder ausgestattete Dehnschraube müßte un
gefähr viermal so häufig nachgestellt werden wie eine Dehnschraube mit pseu
doelastischer Feder. Da sich die Federkraft kaum ändert, solange man sich auf
dem Martensit-Plateau bewegt, kann mit einer pseudoelastischen Feder oben
drein zuverlässig verhindert werden, daß ein behandelnder Kieferorthopäde ver
sehentlich zu starke Spannkräfte einstellt, denn durch Abstimmen des Federwe
ges auf die Dehnspannen der Dehnschraube kann verhindert werden, daß eine
über das Martensit-Plateau hinausgehende Verstellung stattfindet, und dann ist
bei der erfindungsgemäßen Dehnschraube die Spannkraft annähernd nur durch
die Wahl der pseudoelastischen Feder bestimmt, aber nicht durch den Verstell
weg der Federbolzenschraube. Komfort und Sicherheit der Anwendung der
Dehnschraube werden durch den Einsatz einer pseudoelastischen Feder wesent
lich erhöht.
Die Erfindung führt nicht nur zu einer vorteilhaften Federdehnschraube für Einzel
zahnbewegungen, sondern ermöglicht darüberhinaus unter Anwendung des vor
teilhaften Baukastenprinzips die Bildung einer umfangreichen Familie von Dehn
schrauben, welche außer Federdehnschrauben für Einzelzahnbewegungen auch
Mehrsektoren-Federdehnschrauben enthält, welche zwei oder mehr als zwei ver
schiebbare Dehnschraubenkörper enthalten. Erfindungsgemäße Mehrsektoren-
Federdehnschrauben zeichnen sich dadurch aus, daß in ihnen wenigstens einer
der Sektoren erfindungsgemäß gestaltet ist. Die anderen Sektoren sind vorzugs
weise ebenfalls erfindungsgemäß gestaltet, könnten im Einzelfall aber auch her
kömmlich gestaltet sein. Die erfindungsgemäße Federdehnschraubenfamilie
zeichnet durch einen kompakten Aufbau aus, was bei den beengten Verhältnis
sen im Mund und angesichts der Tatsache, daß jedes auch noch so kleine Hin
dernis im Mund von der Zunge als außerordentlich störend empfunden wird, be
sonders wichtig ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung gegenüber herkömmlichen
Mehrsektoren-Federdehnschrauben liegt darin, daß die Kammer, in welcher die
Feder angeordnet ist, nicht durch O-Ringe abgedichtet werden muß. Die Feder
bolzenschraube ist von Hause aus hinreichend dicht und Ablagerungen auf dem
vorspringenden Teil des Bolzens werden beim Nachspannen der Federbolzen
schraube ohne weiteres vom Bolzen abgestreift.
Erfindungsgemäße Mehrsektoren-Dehnschrauben bestehen aus einem ersten
Körper und zwei oder mehr als zwei weiteren Körpern, wobei die Sektoren da
durch definiert werden, daß in ihnen der gegenseitige Abstand von zwei Körpern
durch eine ihnen zugeordnete Schraube veränderbar ist. Dabei soll wenigstens
einer der Sektoren erfindungsgemäß ausgebildet sein. Besonders kompakt ist ei
ne Mehrsektoren-Federdehnschraube, in welcher alle Sektoren erfindungsgemäß
ausgebildet sind. Das gilt insbesondere für eine Mehrsektoren-Federdehnschrau
be, in welcher der erste Körper zwei Sektoren zugleich angehört und zu diesem
Zweck zwei gleichachsig angeordnete, mit ihrem Bolzen in entgegengesetzte
Richtungen weisende Federbolzenschrauben enthält, mit welchen zwei weitere
Körper unabhängig voneinander in gleiche oder entgegengesetzte Richtungen
verschiebbar sind. Eine solche Mehrsektoren- Federdehnschraube eignet sich für
Transversaldehnungen und Distaldehnungen im Oberkiefer und im Unterkiefer.
Eine solche Dehnschraube kann zu einer Dreisektoren-Federdehnschraube er
weitert werden, indem an dem ersten Körper ein dritter Sektor vorgesehen ist,
dessen Verstellrichtung senkrecht zur Verstellrichtung im ersten und zweiten
Sektor verläuft. Der erste Körper kann zu diesem Zweck in der Verstellrichtung
des dritten Sektors einen Fortsatz oder Ansatz haben, der Führungsstangen für
einen dritten beweglichen Körper aufnimmt, welcher entweder erfindungsgemäß
durch eine Federbolzenschraube verschoben wird (was bevorzugt ist), aber auch
in herkömmlicher Weise durch eine Spindel verschoben werden könnte.
Die Erfindung kann auch angewendet werden auf Dehnschrauben nach Beutels
pacher. Eine solche Dehnschraube hat mit Vorteil zwei erfindungsgemäß ausge
bildete Sektoren, welche parallel mit Abstand nebeneinander angeordnet und mit
einem herkömmlich ausgebildeten Dehnschraubensektor gekoppelt sind, welcher
zwei mittels einer Doppelspindel abstandsveränderliche Körper aufweist, mit de
nen jeweils einer der beiden erstgenannten, erfindungsgemäß ausgebildeten
Sektoren der Dehnschraube verbunden ist. Eine herkömmliche Dehnschraube
nach Beutelspacher findet sich im FORESTADENT 95/96 KATALOG auf Blatt
G1.6 Order Nr. 136-1711.
Unterschiedlich lange Verstellwege lassen sich bei erfindungsgemäßen Feder
dehnschrauben dadurch verwirklichen, daß man die Dehnschraubenkörper durch
unterschiedlich lange Führungsstangen und unterschiedlich lange Federbolzen
schrauben verbindet. Aus wenigen Bestandteilen, z. B. aus Führungsstangen, die
individuell zugeschnitten werden können, aus untereinander gleichen Dehn
schraubenkörpern und aus z. B. drei verschieden langen Federbolzenschrauben
lassen sich bereits zahlreiche unterschiedliche, kompakte Federdehnschrauben
zusammensetzen, und zwar auf so einfache Weise, daß das auch noch im Labor
des Zahnarztes oder Kieferorthopäden geschehen kann.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen, welche in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Federdehnschraube, welche für
das Bewegen einzelner Zähne bestimmt ist,
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht der Federdehnschraube in Fig. 1,
Fig. 3 zeigt die Federdehnschraube aus Fig. 1 in aktiviertem (gespann
tem) Zustand,
Fig. 4 zeigt solche Federdehnschrauben im Einbauzustand,
Fig. 5 zeigt eine Dreisektoren-Federdehnschraube in einer Darstellung
entsprechend der Fig. 1,
Fig. 6 zeigt die Federdehnschraube aus Fig. 5 in Einbaulage,
Fig. 7 zeigt eine Viersektoren-Federdehnschraube nach Beutelspacher in
Einbaulage, und
Fig. 8 zeigt ein typisches Zug-Dehnungs-Diagramm für einen pseudoela
stischen Draht.
Gleiche oder einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Ausfüh
rungsbeispielen mit übereinstimmenden Bezugszahlen bezeichnet.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Federdehnschraube hat zwei in ihrem ge
genseitigen Abstand veränderbare Körper 1 und 2, welche in ihrem Umriß, in
Fig. 2 dargestellt, übereinstimmen und durch eine Federbolzenschraube 3 in ih
rem Abstand verstellt werden können. Die Federbolzenschraube 3 hat einen
Grundkörper 4 in Gestalt einer Madenschraube, in welche ein zylindrisches Sack
loch 5 gebohrt ist. Zwischen dem geschlossenen Ende des Sacklochs 5 und dem
geschlossenen Ende des Grundkörpers 4 ist der Grundkörper in zwei zueinander
senkrechten Richtungen radial durchbohrt; die Bohrungen sind mit der Bezugs
zahl 6 bezeichnet. Im Sackloch 5 befinden sich eine Wendelfeder 7 und ein Bol
zen 8 mit seinem verdickten hinteren Abschnitt 9, auf dessen hinteres Ende die
Wendelfeder 7 drückt. Um den Bolzen 8 im Sackloch 5 zurückzuhalten, ist der
vordere Rand 10 des Grundkörpers 4 am Sackloch 5 einwärts gebördelt, so daß
die am Übergang vom vorderen Abschnitt 12 zum hinteren, dickeren Abschnitt 9
des Bolzens 8 befindliche, im Ausführungsbeispiel konisch ausgebildete, Bund
fläche 11 an dem einwärts gebördelten Rand 10 anschlagen kann. Der Rand 10
umgibt den vorderen Abschnitt 12 des Bolzens im wesentlichen spielfrei und wirkt
dadurch als Dichtung und als Abstreifer für Verunreinigungen, welche sich auf
dem vorderen Abschnitt 12 des Bolzens ablagern mögen. In der Nachbarschaft
des vorderen Endes des Bolzens 8 ist eine Ringnut 13 zur Aufnahme einer nicht
dargestellten Feder oder Einpressung des anderen Körpers 2 vorgesehen, wo
durch der Bolzen 8 unverlierbar in dem Sackloch 5 zurückgehalten wird.
Der Körper 1 ist länger als der Körper 2. Die beiden Körper sind durch zueinan
der parallele Führungsstangen 14 und 15 verbunden, welche in dazu passenden
Bohrungen der Körper 1 und 2 stecken, im kürzeren Körper 2 festgelegt sind und
in den Bohrungen des längeren Körpers gleiten können.
Parallel zu den Führungsstangen 14 und 15 verläuft im längeren Grundkörper 1
eine Gewindebohrung 16, in welche die Federbolzenschraube 3 gedreht ist. In ei
ne ihrer radialen Bohrungen 6 führt man einen Stift oder dergleichen Werkzeug
ein, den man als Hebel benützt, um die Federbolzenschraube 3 zu drehen. Damit
wenigstens eine der radialen Bohrungen 6 zugänglich ist, befindet sich in dem
Körper 1 in an sich bekannter Weise einseitig eine Ausnehmung 17, welche vor
zugsweise als Ausfräsung mit einem Radius R gebildet ist. Anders als bei be
kannten Dehnschrauben ist die Ausnehmung 17 jedoch langgestreckt; sie er
streckt sich über mehr als die halbe Länge des Körpers 1, in Anpassung an den
gewünschten maximalen Verstellweg des Körpers 2 gegenüber dem Körper 1,
zwischen denen sich bis zum Eingießen in eine Gaumenplatte ein flacher Halter
18 befindet - nur in Fig. 1 dargestellt - welcher nach dem Eingießen in eine
Gaumenplatte entfernt wird.
Koaxial zur Gewindebohrung 16 befindet sich im kürzeren Körper 2 ein zylindri
sches Sackloch 19, in welches die Spitze des Bolzens 8 nahezu spielfrei bis zum
Anschlag eingeführt werden kann.
Fig. 1 zeigt die Federdehnschraube in nicht aktiviertem Zustand; die Wendelfe
der 7 hat den Bolzen 8 bis zum Anschlagen der Bundfläche 11 an den einwärts
gebördelten Rand 10 vorgeschoben. Fig. 3 zeigt die Federdehnschraube in akti
viertem Zustand: Die Federbolzenschraube ist in Richtung auf den kürzeren Kör
per 2 vorgeschraubt worden; dabei ist der Bolzen 8 um eine entsprechende
Strecke in das Sackloch 5 zurückgeschoben worden und hat dabei die Wendelfe
der 7 zusammengedrückt. Das Spannen der Wendelfeder 7 ist gleichbedeutend
mit der Aktivierung der Dehnschraube. Die Federbolzenschraube 3 kann höch
stens so weit vorgeschoben werden, bis ihr Grundkörper 4 am Körper 2 an
schlägt, wie in Fig. 3 dargestellt. Ein weiteres Vorschieben ist erst dann mög
lich, wenn sich der Körper 2 - gegen den Widerstand eines Zahnes, dessen Stel
lung er korrigieren soll - vom Körper 1 entfernt hat.
Fig. 4 zeigt vier Federdehnschrauben der Art, wie sie in den Fig. 1 bis 3 dar
gestellt sind, in Einbaulage in einer Gaumenplatte 20, in welche die vier Feder
dehnschrauben 21 bis 24 mit ihrem längeren Körper 1 eingegossen sind, wobei
Retentionen 25 für eine sichere Verankerung der Körper 1 in der Gaumenplatte
20 sorgen, welche ist mit Ausschnitten 26 bis 29 versehen ist, welche jeweils eine
Teilplatte 30 bis 33 aufnehmen, in welche einerseits an sich bekannte, hier nicht
weiter dargestellte Verankerungsmittel für die zu korrigierenden Zähne und ande
rerseits der kurze Körper 2 der Dehnschrauben eingebettet ist. Auch der kurze
Körper 2 hat Retentionen 25 zu seiner besseren Verankerung im Kunststoff der
Teilplatten 30 bis 33.
Die maßstäbliche Darstellung in Fig. 4 zeigt anschaulich, daß sich die erfin
dungsgemäßen Federdehnschrauben 21 bis 24 dank ihrer geringen Abmessun
gen hervorragend für die Korrektur der Stellung von einzelnen Zähnen 34 bis 37
eignen. Die Dehnschrauben 21, 22 und 23 sind in Fig. 4 in nicht aktiviertem Zu
stand dargestellt, die Dehnschraube 24 in aktiviertem Zustand, in welchem ihre
Feder 7 gespannt ist. Die Pfeile 39 bis 42 zeigen die vorgegebenen Richtungen
der Zahnkorrektur an, welchen sich der jeweilige Zahn nicht entziehen kann.
Die in Fig. 5 dargestellte Dreisektoren-Federdehnschraube ist aus drei der
Dehnschrauben gemäß den Fig. 1 bis 3 entstanden. Man kann sich das so
vorstellen, daß aus drei der längeren Körper 1 ein einheitlicher erster Körper 43
gebildet wurde, indem man die Körper 1 von zwei Dehnschrauben mit ihrem hin
teren Ende zusammengefügt und den längeren Körper 1 einer dritten Dehn
schraube mit seinem hinteren Ende seitlich an diese beiden angefügt hat. Es ent
steht dann ein einheitlicher erster Körper 43 mit zwei koaxialen Gewindebohrun
gen 16a und 16b zum Aufnehmen von zwei gegeneinander arbeitenden Feder
bolzenschrauben 3a und 3b und mit einer rechtwinklig dazu verlaufenden Gewin
debohrung 16c in dem Fortsatz 44 des Körpers 43 zum Aufnehmen einer dritten
Federbolzenschraube 3c. Jede der Federbolzenschrauben 3a, 3b und 3c wirkt
auf einen gesonderten, kurzen Körper 2 ein, in welchem wie beim ersten Ausfüh
rungsbeispiel je zwei Führungsstangen 14 und 15 befestigt sind, welche in dazu
passende Bohrungen des ersten Körpers 41 führen, welche neben den Federbol
zenschrauben 3a und 3b als durchgehende Bohrungen 45 und 46, neben der Fe
derbolzenschraube 3c aber als Sackbohrungen 47 und 48 ausgebildet sind. Über
den Federbolzenschrauben 3a und 3b sind die für ihre Betätigung vorgesehenen
Ausnehmungen zu einer einzigen Ausnehmung 17a vereinigt.
Die drei Federbolzenschrauben 3a, 3b und 3c können unabhängig voneinander
verdreht und dementsprechend die drei Körper 2 unabhängig voneinander ver
schoben werden.
Eine Anwendung der Dreisektoren-Federdehnschraube zeigt Fig. 6: Die drei
Körper 2 sind in drei getrennte Sektoren 49, 50 und 51 einer Gaumenplatte ein
gegossen. Der Körper 43 liegt in einer von den Sektoren 49 bis 51 umrahmten
Ausnehmung 52 der Gaumenplatte. Pfeile 53 bis 55 zeigen an, in welche Rich
tungen die Sektoren 49, 50 und 51 der Gaumenplatte verschoben werden
können.
Eine Federdehnschraube gemäß Fig. 5, jedoch ohne den Sektor, zu welchem
der Fortsatz 43 mit der Federbolzenschraube 3c gehört, kann als Federdehn
schraube für Transversaldehnungen und für Distaldehnungen im Oberkiefer ver
wendet werden.
Fig. 7 zeigt eine Mehrsektoren-Federdehnschraube nach Beutelspacher in Ein
baulage. Die Anordnung besteht aus einer herkömmlichen Federdehnschraube
56 der Art, welche in der DE-8 24 832 offenbart ist, mit zwei durch eine Doppel
spindel 61 in ihrem gegenseitigen Abstand veränderlichen Körpern 57 und 58,
die durch zwei Führungsstangen 59 und 60 verbunden und gerade geführt sind.
Die Doppelspindel 61 wirkt über zwei Wendelfedern 62 auf die beiden Körper 57
und 58 ein. An jeden der Körper 57 und 58 ist seitlich eine erfindungsgemäße Fe
derdehnschraube gemäß den Fig. 1 bis 3 angesetzt, und zwar mittel des län
geren Körpers 1a bzw. 1b, welcher zu diesem Zweck abweichend von der Fig. 1
seitlich einen Fortsatz 63 mit einer durchgehenden Bohrung hat, durch welche
die gegenüber der Führungsstange 59 verlängerte Führungsstange 60 steckt und
die Körper 1a und 1b hält, die außerdem an einer Stelle noch direkt fest mit dem
Körper 57 bzw. 58 verbunden sind. Diese Federdehnschraube nach Beutels
pacher ist in eine aus vier getrennten Sektoren 64 bis 67 gebildeten Gaumenplat
te eingebaut, indem die Körper 57 und 1a in den Sektor 64, die Körper 58 und 1b
in den Sektor 65, der kurze Körper 2b in den Sektor 66 und der kurze Körper 1a
in den Sektor 67 eingebettet sind. Durch Drehen der Doppelspindel 61 kann der
Abstand der Sektoren 64 und 65 und mit ihnen der Abstand der Sektoren 66 und
67 verändert werden, wohingegen mit den Federbolzenschrauben 3a und 3b un
abhängig der Abstand der Sektoren 67 und 64 sowie 66 und 65 verändert werden
kann.
Fig. 8 zeigt ein typisches Zug-Dehnungs-Diagramm für einen pseudoelastischen
Nickel-Titan-Draht und für eine daraus gewickelte Wendelfeder 7. Wird ein sol
cher Draht durch Zug gedehnt, so benötigt man zunächst eine mäßig steil anstei
gende Zugkraft, um ihn fortschreitend zu dehnen. Ab einer Dehnung von unge
fähr 2% wächst die für eine fortschreitende Dehnung erforderliche Zugkraft nur
noch sehr geringfügig an, bis sie bei etwa 8% Dehnung wieder stärker zu stei
gen beginnt (oberer Zweig A der Kurve.) Entlastet man danach den Draht, so bil
det sich die Dehnung längs des unteren Zweiges B der Kurve zurück: Die Er
scheinung zeigt eine Hysterese. Der flach verlaufende Teil der Kennlinie, im
dargestellten Beispiel zwischen 2% und 8%, das sog. Martensit-Plateau, wird für
Zwecke der Erfindung ausgenützt. Der für eine Zahnkorrektur weniger wirksame
Anstiegsbereich der Kurve zwischen 0 und etwa 2% Dehnung kann für die Zwec
ke der Zahnkorrektur dadurch ausgeschaltet werden, daß man die Federn 7 mit
einer entsprechenden Vorspannung in die Sacklöcher 5 einbaut.
Claims (14)
1. Dehnschraube zum Korrigieren von Fehlstellungen der Zähne, mit zwei Kör
pern (1, 2), deren gegenseitiger Abstand durch eine Schraube (3) veränder
bar ist, welche in eine Gewindebohrung (16) eines der Körper (1) eingedreht
ist und sich an dem anderen Körper (2) abstützt, veränderbar ist
und die zu diesem Zweck mit Geradführungsmitteln (14, 15) ausgestattet
sind, welche mit beiden Körpern (1, 2) in Eingriff stehen und sie unter Vermei
dung einer Relativdrehung beim Verändern ihres Abstandes gerade führen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (3) eine Federbolzenschraube
ist, welche in einem axial verlaufenden Sackloch (5) einen vorspringenden
Bolzen (8) und eine auf den Bolzen (8) einwirkende Feder (7) hat, wobei es
der Bolzen (8) ist, welcher sich an dem anderen Körper (2) abstützt.
2. Dehnschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
bolzenschraube (3) an ihrem dem Bolzen (8) abgewandten Ende radiale Boh
rungen (6) hat.
3. Dehnschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine Körper (1) eine sich in Richtung der Federbolzenschraube (3) erstrec
kende und diese auf einem Teil ihrer Länge zugänglich machende längliche
Ausnehmung (17) hat.
4. Dehnschraube nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der andere Körper (2) in seiner dem Bolzen (8) zugekehrten
Oberfläche eine Vertiefung (19) hat, in welche der Bolzen (8) mit seiner Spit
ze eingreift.
5. Dehnschraube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertie
fung (19) ein zylindrisches Sackloch ist.
6. Dehnschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen
(8) eine Ringnut (13) hat, in welche quer zum Sackloch eine Feder oder eine
Einpressung des anderen Körpers (2) eingreift, wodurch der Bolzen (8) gegen
Herausziehen gesichert in dem Sackloch (19) steckt.
7. Dehnschraube nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Feder (7) aus einer Formgedächtnislegierung besteht, wel
che unter den im Mund vorherrschenden Temperaturen pseudoelastisch ist.
8. Dehnschraube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(7) aus einer Legierung auf der Basis von Nickel und Titan besteht, in welcher
Nickel und Titan in ungefähr gleichen Atomprozenten enthalten sind.
9. Mehrsektoren-Federdehnschraube mit einem ersten Körper (43) und zwei
oder mehr als zwei weiteren Körpern (2), welche relativ zu dem ersten Körper
(43) verschiebbar sind, wobei ein Sektor dadurch definiert ist, daß in ihm der
gegenseitige Abstand von zwei Körpern (43, 2) durch eine ihnen zugeordnete
Schraube (3a, 3b, 3c) veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ihn ihr
wenigstens einer der Sektoren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche
ausgebildet ist.
10. Mehrsektoren-Federdehnschraube nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß alle Sektoren gemäß einem der Ansprüche 1-8 ausgebildet sind.
11. Mehrsektoren-Federdehnschraube nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der erste Körper (43) zwei Sektoren angehört und zu diesem Zweck
zwei gleichachsig angeordnete, mit ihren Bolzen (8) in entgegengesetzte
Richtungen weisende Federbolzenschrauben (3a, 3b) aufnimmt, mit welchen
zwei weitere Körper (2) unabhängig voneinander verschiebbar sind.
12. Mehrsektoren-Federdehnschraube nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich an dem ersten Körper (43) noch ein dritter Sektor befin
det, dessen Verstellrichtung senkrecht zur Verstellrichtung des ersten und
zweiten Sektors verläuft (Fig. 5 und 6).
13. Mehrsektoren-Federdehnschraube nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der dritte Sektor ebenfalls nach einem der Ansprüche 1 bis 8
ausgebildet ist (Fig. 5).
14. Mehrsektoren-Federdehnschraube nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß zwei nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildete Sektoren par
allel nebeneinander angeordnet und einzeln mit je einem der beiden Körper
(57, 58) einer rechtwinklig zu den beiden ersten Sektoren mittels einer Dop
pelspindel (61) verstellbaren Dehnschraube (56) verbunden sind, welche ei
nen weiteren Sektor darstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130858 DE19630858A1 (de) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Dehnschraube zum Korrigieren von Fehlstellungen der Zähne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130858 DE19630858A1 (de) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Dehnschraube zum Korrigieren von Fehlstellungen der Zähne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19630858A1 true DE19630858A1 (de) | 1998-03-05 |
Family
ID=7801348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996130858 Ceased DE19630858A1 (de) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Dehnschraube zum Korrigieren von Fehlstellungen der Zähne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19630858A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20230064764A1 (en) * | 2021-08-26 | 2023-03-02 | Cheng-Hsiang Hung | Orthodontic device for palatal expansion and mandibular retraction |
-
1996
- 1996-07-31 DE DE1996130858 patent/DE19630858A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20230064764A1 (en) * | 2021-08-26 | 2023-03-02 | Cheng-Hsiang Hung | Orthodontic device for palatal expansion and mandibular retraction |
| US12383379B2 (en) * | 2021-08-26 | 2025-08-12 | Cheng-Hsiang Hung | Orthodontic device for palatal expansion and mandibular retraction |
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