DE19630644A1 - Elektrische Beleuchtungseinrichtung - Google Patents
Elektrische BeleuchtungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Beleuchtungseinrich
tung, insbesondere eines an elektrische Stromquellen mit un
terschiedlichen elektrischen Versorgungsspannungen an
schließbaren Elektrogerätes z. B. einer Bedienungsanordnung
eines vom Fahrzeugmotor unabhängigen Heizgerätes in einem
Kraftfahrzeug, mit zumindest einem Lichterzeuger- bzw. Lam
penelement.
Kraftfahrzeuge, und zwar Personenkraftwagen sowie Omnibusse
und Nutzfahrzeuge, werden oftmals mit einer vom jeweiligen
Fahrzeugmotor unabhängigen Heizungsanlage ausgerüstet, um
die Fahrerkabine bzw. den Innenraum unabhängig vom Fahrbe
trieb und insbesondere auch bei längeren Haltezeiten bei ab
gestelltem Fahrzeugmotor komfortabel erwärmen bzw. warmhal
ten zu können. Soweit für diese Heizgeräte und -anlagen
elektrische Bedienungsanordnungen vorgesehen sind, sind die
se so ausgebildet, daß sie ohne weiteres an unterschiedliche
Stromquellen mit unterschiedlichen elektrischen Versorgungs
spannungen angeschlossen werden können. Die elektrischen
Bordnetze von Personenkraftwagen sind in der Regel auf 12 V
ausgelegt, die Bordnetze von Omnibussen und Nutzfahrzeugen
arbeiten im allgemeinen mit 24 V. Um eventuelle Unter- oder
Überspannungen beherrschen zu können, sind die Bedienungsan
ordnungen so ausgelegt, daß sie in einem Spannungsbereich
zwischen etwa 10 V und 30 V sicher arbeiten können.
Eine gewisse Schwierigkeit besteht im Zusammenhang mit der
Beleuchtung der Bedienungsanordnung. Die Lichterzeuger- bzw.
Lampenelemente der Beleuchtung werden üblicherweise direkt
an das jeweilige Bordnetz des Kraftfahrzeuges angeschlossen.
Dies hat bisher zur Folge, daß jeweils Lichterzeuger- bzw.
Lampenelemente mit einer dem jeweiligen Bordnetz angepaßten
elektrischen Nennspannung eingesetzt werden müssen. Da oft
mals bei der Herstellung einer genannten Heizungsanlage bzw.
eines genannten Heizgerätes der spätere Einsatzort unbekannt
ist, können bisher die Lichterzeuger- bzw. Lampenelemente
praktisch erst beim Einbau der Heizungsanlage bzw. des Hei
zungsgerätes in das Fahrzeug richtig ausgewählt und montiert
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, in diesem Zusammenhang ei
ne deutliche Verbesserung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Lichterzeuger- bzw. Lampenelement eine elektrische Nennspan
nung aufweist, welche der geringsten möglichen Versorgungs
spannung angepaßt ist oder darunter liegt, und mit der
Stromquelle über eine Begrenzerschaltung verbunden ist, die
die elektrische Leistung des Lichterzeuger- bzw. Lampenelem
entes auf einen zulässigen Wert begrenzt.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Be
leuchtungseinrichtung mit Lichterzeuger- bzw. Lampenelemen
ten aufzurüsten, deren Nennspannung an die geringste mögli
che Versorgungsspannung angepaßt ist. Durch Ausrüstung der
Beleuchtungseinrichtung mit einer Begrenzerschaltung, welche
die den Lichterzeuger- bzw. bzw. Lampenelementen zugeführte
elektrische Leistung auf den zulässigen Maximalwert be
grenzt, wird dann sichergestellt, daß auch bei Anschluß der
Beleuchtungseinrichtung an eine Stromquelle mit der höchst
möglichen Versorgungsspannung die Lichterzeuger- bzw. Lam
penelemente mit normaler Lebensdauer arbeiten können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Begrenzerschaltung die jeweilige Versor
gungsspannung mit derartigem Pausen-Impuls-Verhältnis getak
tet an die Lichterzeuger- bzw. Lampenelemente weiterleitet,
daß der zeitliche Mittelwert der elektrischen Spannung am
Lichterzeuger- bzw. Lampenelement etwa der elektrischen
Nennspannung dieses Elementes entspricht oder darunter
liegt.
Bei dieser Ausführungsform wird berücksichtigt, daß übliche
Lichterzeuger- bzw. Lampenelemente kurzzeitigen Überspannun
gen ohne weiteres standhalten, vorausgesetzt, daß der Kurz
zeit- und Langzeitmittelwert der zugeführten elektrischen
Spannung hinreichend gering bleibt. Diesen Erfordernissen
kann durch ein angepaßtes Impuls-Pausen-Verhältnis sowie ei
ne hinreichend hohe Taktfrequenz ohne weiteres Rechnung ge
tragen werden.
Bei vielen Fahrzeugen können zumindest Teile der Innenraum
beleuchtung bzw. der Beleuchtung von Skalen, Instrumenten
u. dgl. bezüglich der Helligkeit gesteuert werden. Dazu kann
die jeweilige Versorgungsspannung abgesenkt oder mit mehr
oder weniger großem Pausenanteil zwischen den Impulsen ge
taktet werden. Um nun auch bei der eingangs genannten Be
leuchtungseinrichtung eine entsprechende Veränderung der
Helligkeit ermöglichen zu können, kann die Begrenzerschal
tung einen Steuereingang aufweisen, an den eine gegenüber
der jeweiligen elektrischen Versorgungsspannung verminderte
und/oder eine getaktete elektrische Spannung mit gegenüber
der jeweiligen Versorgungsspannung vermindertem zeitlichen
Mittelwert anlegbar ist, so daß die Begrenzerschaltung die
das Lichterzeuger- bzw. Lampenelement beaufschlagende Span
nung bzw. deren zeitlichen Mittelwert in analoger Weise ge
genüber der Nennspannung des Elementes vermindern kann.
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfin
dung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende Erläuterung
einer bevorzugten Ausführungsform verwiesen, die anhand der
Zeichnung beschrieben wird.
Dabei zeigt die einzige Figur eine schaltplanartige Darstel
lung einer Bedienungsanordnung mit erfindungsgemäßer Be
leuchtungseinrichtung.
Eine nicht näher dargestellte Bedienungsanordnung 1 besitzt
ein Lampenelement 2, welches mit einem Schalttransistor 3
eine Reihenschaltung bildet, die zwischen einem Massean
schluß 4 und einen Anschluß 5 der Bedienungsanordnung 1 ge
schaltet ist, so daß die aus Lampenelement 2 und Schalttran
sistor 3 bestehende Reihenschaltung von der Versorgungsspan
nung V einer Batterie 6 eines Kraftfahrzeuges od. dgl. beauf
schlagt werden kann. Zwischen die beiden Anschlüsse 4 und 5
ist des weiteren ein Mikroprozessor 7 geschaltet, welcher
einen mit einem Steuereingang des Schalttransistors 3 ver
bundenen Ausgang aufweist.
Das Lampenelement 2 besitzt eine elektrische Nennspannung,
die unter der Spannung der Batterie 6 liegt bzw. der Batte
riespannung allenfalls gleichkommt. Die Mikroprozessor 7 er
kennt die jeweilige Batteriespannung und schaltet den
Schalttransistor 3 taktförmig durchlässig, mit einem derar
tigen Impuls-Pausen-Verhältnis und mit derartiger Taktfre
quenz, daß ein Kurzzeit- sowie ein Langzeitmittelwert der
das Lampenelement 2 beaufschlagenden elektrischen Spannung
etwa der Nennspannung des Lampenelementes 2 entsprechen oder
darunter bleiben.
Falls das Lampenelement 2 einen von der jeweils anliegenden
elektrischen Spannung weitestgehend unabhängigen elektri
schen Widerstand aufweist, kann für das Impuls-Pausen-Ver
hältnis gelten:
Pause/Impuls = (1 + δ)²-1
wobei für die Batteriespannung V und die Nennspannung Vn des
Lampenelementes 2 gilt
V = δVn, mit δ < 0.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann der
Prozessor 7 noch einen Steueranschluß 8 aufweisen, an den
eine gegenüber der Batteriespannung V verminderte oder
- vorzugsweise - eine getaktete Batteriespannung mit steuer
barem Impuls-Pausen-Verhältnis anlegbar ist. In Kraftfahr
zeugen steht eine solche getaktete Spannung oftmals für die
Beleuchtung von Instrumenten zur Verfügung, wobei die Hel
ligkeit der Instrumentenbeleuchtung durch Veränderung des
Impuls-Pausen-Verhältnisses mittels eines sogenannten Dim
mers steuerbar ist.
In Abhängigkeit von der am Steueranschluß 8 anliegenden
Spannung bzw. dem dort auftretenden Impuls-Pausen-Verhältnis
wird nun der Schalttransistor 3 so getaktet gesteuert, daß
der zeitliche Mittelwert der das Lampenelement 2 beaufschla
genden elektrischen Spannung gegenüber der Nennspannung des
Lampenelementes 2 in etwa gleicher Weise herabgesetzt ist
wie die am Steueranschluß 8 anliegende elektrische Spannung
bzw. deren zeitlicher Mittelwert gegenüber der Batteriespan
nung herabgesetzt sind.
Auf diese Weise kann die Helligkeit des Lampenelementes 2 in
analoger Weise zur Helligkeit der Instrumentenbeleuchtung
od. dgl. eines Kraftfahrzeuges gesteuert werden.
Der Prozessor 7 sowie der davon gesteuerte Transistor 3 bil
den eine die elektrische Leistung des Lampenelementes 2 be
grenzende Begrenzerschaltung, die über den Anschluß 8 von
außen steuerbar sein kann.
Gegebenenfalls kann der Prozessor 7 einen Programmiereingang
9 aufweisen, über den sich die maximale Helligheit des Lam
penelementes 2, d. h. das für die maximale Helligkeit vorge
sehene Impuls-Pausen-Verhältnis, eingestellen läßt. Für die
Programmierung kann an den Eingang 9 z. B. ein durch Tasten
feld betätigbarer Signalgeber angeschlossen werden, welcher
als Teil der Bedienungsanordnung vorgesehen sein kann. Damit
läßt sich die maximale Helligkeit der Beleuchtung der Bedie
nungsanordnung z. B. an die maximale Helligkeit einer Armatu
renbrett-Beleuchtung eines Kraftfahrzeuges anpassen. Außer
dem kann die Helligkeit des Lampenelementes 2 bei Abdeckung
durch farbig transparentes Glas od. dgl. gegebenenfalls er
höht werden.
Claims (4)
1. Elektrische Beleuchtungseinrichtung, insbesondere eines
an elektrische Stromquellen mit unterschiedlichen elektri
schen Versorgungsspannungen anschließbaren elektrischen Ge
rätes, z. B. einer Bedienungsanordnung eines vom Motor eines
Kraftfahrzeuges unabhängigen Heizgerätes in Kraftfahrzeugen,
mit zumindest einem Lichterzeuger- bzw. Lampenelement,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Lichterzeuger- bzw. Lampenelement (2) eine elektri
sche Nennspannung (Vn) aufweist, welche der geringsten mög
lichen Versorgungsspannung angepaßt ist oder unterhalb die
ser Spannung liegt, und mit der Stromquelle über eine Be
grenzerschaltung (7, 3) verbunden ist, die die elektrische
Leistung des Lichterzeuger- bzw. Lampenelementes (2) auf ei
nen zulässigen Wert begrenzt.
2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzerschaltung (7, 3) die jeweilige Versorgungs
spannung (V) mit derartigem Impuls-Pausen-Verhältnis getak
tet an das Lichterzeuger- bzw. Lampenelement (2) weiterlei
tet, daß der zeitliche Mittelwert der elektrischen Spannung
am Lichterzeuger- bzw. Lampenelement etwa der elektrischen
Nennspannung des Elementes (2) entspricht oder darunter
liegt.
3. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzerschaltung (7, 3) einen Steuereingang (8)
aufweist, an den eine gegenüber der jeweiligen Versorgungs
spannung (V) verminderte und/oder eine getaktete elektrische
Spannung mit gegenüber der jeweiligen Versorgungsspannung
(V) vermindertem zeitlichen Mittelwert anlegbar ist, und daß
die Begrenzerschaltung (7, 3) die das Lichterzeuger- bzw.
Lampenelement (2) beaufschlagende elektrische Spannung bzw.
deren zeitlichen Mittelwert in analoger Weise gegenüber der
Nennspannung (Vn) des vorgenannten Elementes (2) vermindert.
4. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzerschaltung (7, 3) einen Eingang (9) zur Ver
änderung bzw. Programmierung der maximal erreichbaren Hel
ligkeit des Lichterzeuger- bzw. Lampenelementes aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19630644A DE19630644C2 (de) | 1996-07-30 | 1996-07-30 | Elektrische Beleuchtungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE19630644A1 true DE19630644A1 (de) | 1998-02-05 |
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ID=7801220
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19630644A Expired - Fee Related DE19630644C2 (de) | 1996-07-30 | 1996-07-30 | Elektrische Beleuchtungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19630644C2 (de) |
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|---|---|
| DE19630644C2 (de) | 2003-04-03 |
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