DE19630445A1 - Brillenscharnier - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Brillenscharnier gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Brillenscharniere der vorstehend genannten Art sind
allgemein bekannt. Sie umfassen üblicherweise ein
erstes zweilappiges Scharnierteil und ein zweites
einlappiges Scharnierteil, die mittels einer
Schraube gelenkig miteinander verbunden sind.
"Zweilappig" bedeutet in diesem Zusammenhang, daß
das Scharnierteil zwei Arme aufweist, die parallel
zueinander verlaufen und zwischen sich einen Zwi
schenraum aufspannen. Ein "einlappiges" Scharnier
teil weist folglich lediglich einen Arm auf, der
bei der vorgenannten Scharnierverbindung in den
Zwischenraum der beiden Arme des anderen Scharnier
teils eintaucht.
In den Armen der Scharnierteile sind Bohrungen ein
gebracht, die von der Schraube durchgriffen werden.
Zur Befestigung der Schraube ist in die Bohrung des
einem Schraubenkopf gegenüberliegenden Arms des er
sten Scharnierteils ein Gewinde eingebracht.
Diese Scharniere haben jedoch den Nachteil, daß der
Einsatz von Schrauben gekoppelt mit dem Einbringen
eines Innengewindes in eine Bohrung aufwendig und
damit kostenintensiv ist. Darüber hinaus läßt sich
das zweilappige Scharnierteil nur zu einem bestimm
ten Mindestmaß verkleinern, was jedoch den heutigen
Anforderungen insbesondere im Bereich der modischen
Brillen mit sehr schmalen Brillenbügeln nicht mehr
gerecht wird.
Aus dem Stand der Technik, beispielsweise aus den
Druckschriften EP 0 667 552 A1 oder EP 0 695 962 A1
sind Scharnierlösungen bekannt, die für sehr
schmale Brillenbügel konzipiert sind. Es handelt
sich hierbei jedoch um Speziallösungen, die einen
universellen vielseitigen Einsatz der Scharniere in
unterschiedlichsten Brillenfassungen nicht ermögli
chen.
Die Patentschrift DE 44 21 309 C1 zeigt ein Schar
nier, dessen eines Scharnierteil einen Stift auf
weist, der in entsprechende Ausnehmungen zweier
Arme im anderen Scharnierteil einrastbar ist. Auch
hier ergibt sich jedoch das Problem, daß das die
beiden Arme aufweisende Scharnierteil nicht für
sehr schmale Brillenbügel geeignet ist. Entspre
chend dem zuvor genannten zweilappigen Scharnier
teil lassen sich auch bei dieser Lösung die beiden
Arme nur auf ein bestimmtes Mindestmaß hinsichtlich
ihrer Dicke verkleinern, ohne die Festigkeit zu be
einträchtigen.
Darüber hinaus besteht ein weiterer Nachteil darin,
daß die beiden Scharnierteile im montierten Zustand
nicht ohne weiteres wieder lösbar sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin,
ein Brillenscharnier vorzusehen, welches bei ko
stengünstiger Herstellung vielseitig einsetzbar und
auch auf schmalen Brillenbügeln aufbringbar ist.
Darüber hinaus soll die Verbindung der beiden
Scharnierteile wieder lösbar sein.
Diese Aufgabe wird von einem Brillenscharnier ge
löst, das die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Dadurch, daß ein Bolzen mit einem konischen Längs
abschnitt vorgesehen ist, der mit einer entspre
chend konisch ausgebildeten Bohrung in einem Schar
nierteil klemmend zusammenwirkt, ist eine einfache,
kostengünstige und wieder lösbare Verbindung ge
schaffen, die auch bei zwei einlappigen Scharnier
teilen einsetzbar ist. Somit läßt sich dieses Bril
lenscharnier auch auf sehr schmale Brillenbügel
aufbringen. Darüber hinaus ist mit Hilfe des Bol
zens eine Verbindung der beiden Scharnierteile her
gestellt, die sich im Gebrauch nicht löst.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung der Bol
zenverbindung bei einlappigen Scharnierteilen, da
dann das Scharnier sehr schmal ausfällt. Die maxi
male Breite dieses Scharniers entspricht der Summe
der Breiten der Scharnierteile.
Eine vorteilhafte Verringerung der maximalen Breite
des Scharniers läßt sich dadurch erzielen, daß die
die Bohrungen aufweisenden Endabschnitte der Schar
nierteile jeweils eine geringere Breite aufweisen
und derart ausgestaltet sind, daß die gesamte
Breite des Scharniers der Breite eines Scharnier
teils entspricht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung weist die Befestigungsvorrichtung zusätz
lich eine Hülse auf, deren Bohrung zumindest in ei
nem Längsabschnitt konisch ausgebildet ist. Die
Hülse wird in die Bohrung eines Scharnierteils ein
gebracht, um mit dem Bolzen eine Klemmverbindung
einzugehen. Die Hülse übernimmt somit die Funktion
der konisch ausgebildeten Bohrung des zweiten
Scharnierteils.
Vorzugsweise sind der Längsabschnitt des Bolzens
und/oder der Längsabschnitt der Hülse radial
verformbar ausgebildet, so daß beim Einstecken des
Bolzens Maßtoleranzen ausgeglichen werden können.
Der Bolzen läßt sich dann auf jeden Fall so weit
einpressen, daß die Scharnierteile im wesentlichen
spiel frei zusammengehalten werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht
darin, eine Scheibe zwischen die sich normalerweise
berührenden Flächen der Scharnierteile einzulegen.
Diese ist vorzugsweise aus Neusilber hergestellt
und dient dazu, ein "Anfressen" zweier Scharnier
teile aus Titan zu vermeiden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbei
spielen mit Bezug auf die Zeichnungen näher be
schrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht und eine Schnittdar
stellung eines einlappigen Scharniers ge
mäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine Seitenansicht und eine Schnittdar
stellung eines einlappigen Scharniers ge
mäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine Seitenansicht und eine Schnittdar
stellung eines Scharniers gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung eines Scharniers
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
und
Fig. 5 eine Seitenansicht und eine Schnittdar
stellung eines zweilappigen Scharniers.
Ein in Fig. 1 dargestelltes Scharnier 1 umfaßt
zwei Scharnierteile 3.1 und 3.2, die drehbar mit
einander verbunden sind.
Ein solches Scharnier dient zur gelenkigen Verbin
dung eines Brillenbügels mit einem an der Brillen
fassung angebrachten Mittelteil. Dazu wird das eine
Scharnierteil 3.1 am Mittelteil befestigt und das
andere Scharnierteil 3.2 entsprechend am Brillenbü
gelende.
Jedes der beiden Scharnierteile 3 weist einen
Endabschnitt 5 auf, der zumindest teilweise einen
kreisförmigen Umriß besitzt. In diesem Endabschnitt
5, der auch als Scharnierauge bezeichnet wird, ist
eine Bohrung 7 eingebracht.
Zur Verbindung der beiden Scharnierteile 3 überlap
pen sich die Endabschnitte 5, so daß die Bohrungen
7 beider Scharnierteile fluchten.
Von der dem Scharnierteil 3.2 abgewandten Seite des
Scharnierteils 3.1 wird in die Bohrung 7 eine Hülse
9 eingeschoben, wobei sie die Bohrung 7.1 des
Scharnierteils 3.1 durchgreift und zumindest teil
weise in die Bohrung 7.2 des Scharnierteils 3.2
eintaucht. Der Durchmesser der Hülse 9 ist dabei
etwas kleiner ausgelegt als der Durchmesser der
Bohrung, so daß ausreichend Spiel für eine noch zu
beschreibende Aufweitung der Hülse vorhanden ist.
Ein an einem Ende der Hülse 9 vorgesehener Flansch
11 sorgt insbesondere dafür, daß die Hülse nicht zu
weit in die Bohrungen 7 eingeschoben wird. Der
Außendurchmesser des Flansches 11 ist entsprechend
größer ausgebildet als der Innendurchmesser der
Bohrung 7.1, so daß die dem Scharnierteil 3.1 zu
gewandte Ringfläche des Flansches 11 als Anschlag
fläche dient.
In der Schnittdarstellung gemäß Fig. 1 ist deut
lich zu erkennen, daß die Hülse 9 eine sie durch
dringende Bohrung 13 aufweist, die konisch ver
läuft. In Längsrichtung der Hülse 9 gesehen nimmt
der Durchmesser der Bohrung 13 ausgehen vom Flansch
11 zum gegenüberliegenden Ende hin zu.
In diese Bohrung 13 ist von der dem Scharnierteil
3.1 abgewandten Seite des Scharnierteils 3.2 ein
Bolzen 15 eingesteckt.
Der Bolzen 15 selbst weist einen Kopf 17, einen
sich daran anschließenden Längsabschnitt 19, im
folgenden als Hals bezeichnet, und einen sich daran
anschließenden Schaft 21 auf. Der Außendurchmesser
des Kopfs 17 ist größer als der Innendurchmesser
der Bohrung 7.2 des Scharnierteils 3.2 gewählt, so
daß eine dem Scharnierteil 3.2 zugewandte Ringflä
che des Kopfs 17 auch hier als Anschlagfläche
dient. Der Durchmesser des Längsabschnitts 19 ist
folglich etwas geringer dimensioniert als der
Durchmesser der Bohrung 7.2, wobei auf jeden Fall
vermieden werden sollte, daß eine zu hohe Reibung
zwischen Längsabschnitt 19 und Bohrung 7.2 auf
tritt. Vorzugsweise ist ein geringes Spiel zwischen
Längsabschnitt 19 und Bohrung 7.2 vorgesehen.
Der Schaft 21 des Bolzens 15 ist konisch ausgebil
det, wobei der Schaftdurchmesser zu seinem dem Kopf
gegenüberliegenden Ende hin abnimmt.
Der konische Verlauf des Schafts 21 ist so ausge
bildet, daß zumindest ein Längsabschnitt, der vor
zugsweise im Bereich der Bohrung 7.1 liegt, mit dem
entsprechenden Längsabschnitt der Hülse 9 eine
Klemmverbindung eingeht. Bei der Dimensionierung
ist insbesondere darauf zu achten, daß bei Errei
chen des Klemmkontakts von Hülse 9 und Bolzen 15
die beiden Anschlagflächen so nahe an den Schar
nierteilen liegen, daß die beiden Teile annähernd
spiel frei miteinander verbunden sind. Diese Posi
tion wird im folgenden als Stellmaß bezeichnet. Al
lerdings dürfen die beiden Anschlagflächen von
Hülse 9 und Bolzen 15 die beiden Scharnierteile 3
auch nicht zu stark aufeinander drücken, was zu ho
hen Reibungskräften und damit zu einer schlechten
Beweglichkeit des Scharniers führen würde.
Die Verbindung der beiden Scharnierteile 3.1, 3.2
wird folglich dadurch hergestellt, daß der Bolzen
15 in die Hülse 9 eingepreßt wird. Abhängig von der
Gestaltung der Konusflächen und natürlich von nicht
zu vermeidenden Fertigungstoleranzen kommt die Ko
nusfläche des Schafts 21 nach einem bestimmten Ein
preßweg mit derjenigen der Hülsenbohrung 13 in Kon
takt. Ist das gewünschte Stellmaß nach diesem Ein
preßweg noch nicht erreicht, wird der Bolzen 15
weiter eingeschoben. Bedingt durch beispielsweise
eine geringe Wandstärke der Hülse in diesem Be
reich, weitet sie sich dabei um ein bestimmtes Maß
auf, ohne jedoch die Klemmverbindung aufzulösen. Um
einen Reibschluß zwischen Hülse und Bohrung 7.1 und
7.2 zu verhindern, müssen die Durchmesser minde
stens um das Aufweitungsmaß größer ausgelegt sein.
Die in Fig. 1 gezeigte Verbindung der beiden
Scharnierteile 3 läßt sich also sehr einfach durch
Einstecken des preisgünstig herstellbaren Bolzens
15 in die ebenfalls preisgünstige Hülse 9 bewirken,
ohne daß eine spezielle Bearbeitung einer oder bei
der Bohrungen notwendig wäre. Insbesondere können
mit dieser Verbindungsart herstellungsbedingte To
leranzen sehr gut ausgeglichen werden. Darüber hin
aus läßt sich die gezeigte Verbindung sehr einfach
wieder lösen, indem beispielsweise mit Hilfe eines
Dorns der Schaft 21 des Bolzens 15 aus der Hülse 9
gedrückt wird.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel ei
nes Brillenscharniers 1 dargestellt. Der Aufbau
dieses Scharniers 1 entspricht im wesentlichen dem
bereits mit Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Schar
niers, weshalb auf eine nochmalige Beschreibung der
mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichneten Teile
verzichtet wird.
Der wesentliche Unterschied zu dem vorhergehenden
Ausführungsbeispiel ist in der Ausbildung der
Endabschnitte 5 der beiden Scharnierteile 3 zu se
hen. Beide Endabschnitte 5 weisen eine Breite B
auf, die kleiner als die normale Breite B′ des
Scharnierteils ist.
Darüber hinaus sind die beiden Endabschnitte 5 be
züglich einer Längsachse des Scharnierteils ver
setzt zueinander angeordnet. Damit wird erreicht,
daß bei sich überlappenden Endabschnitten 5 die
Längsachsen der beiden Scharnierteile 3.1 und 3.2
aufeinanderfallen. Der Vorteil dieser Ausbildung
liegt darin, daß das Scharnier 1 im Überlappungsbe
reich der beiden Endabschnitte eine Breite auf
weist, die der normalen Breite B′ eines Scharnier
teils entspricht.
In Fig. 2 ist noch zu erkennen, daß zwischen einem
Ende 23 eines Endabschnitts 5 und einer gegenüber
liegenden Fläche 25 eines Scharnierteils 3 ein
Freiraum 27 entsteht. Das heißt, daß die Bohrung 7
in Längsrichtung gesehen nicht mittig im Endab
schnitt 5 ausgebildet ist.
Fig. 3 zeigt das zuvor beschriebene Ausführungs
beispiel eines Scharniers 1, wobei gleiche Teile
mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind.
Zusätzlich ist jedoch eine Scheibe 29 vorgesehen,
die zwischen den Endabschnitten der beiden Schar
nierteile 3.1 und 3.2 angeordnet ist. Diese Scheibe
29 sorgt dafür, daß die beiden Endabschnitte 5
nicht direkt in Kontakt kommen. Insbesondere bei
Scharnieren aus Titan besteht in einem solchen Fall
die Gefahr, daß die sich berührenden Oberflächen
der Endabschnitte 5 durch den Reibkontakt stark be
schädigt werden, was als "Anfressen" bezeichnet
wird. Durch den Einsatz einer vorzugsweise aus Neu
silber hergestellten Scheibe 29 wird ein solches
Anfressen wirkungsvoll vermieden.
Die Scheibe selbst weist eine Bohrung auf, deren
Durchmesser mindestens dem Außendurchmesser der
Hülse 9 entspricht. Der Außendurchmesser der
Scheibe entspricht in etwa der Länge eines Endab
schnitts 5.
In Fig. 4 ist eine weitere Möglichkeit der Verbin
dung zweier Scharnierteile 3.1, 3.2 dargestellt,
die in ihren Endabschnitten 5 ebenfalls Bohrungen
7.1, 7.2 aufweisen.
Zur Verbindung wird auch in diesem
Ausführungsbeispiel ein Bolzen 15 eingesetzt, der
jedoch nicht mit einer Hülse 9 zusammenwirkt son
dern direkt mit einer Innenwandung der Bohrung 7.1.
Diese ist wie die Bohrung der Hülse konisch aus
gebildet, wobei der Bohrungsdurchmesser zu der dem
Scharnierteil 3.2 abgewandten Seite hin abnimmt.
Zur Herstellung einer Verbindung zwischen dem
Schaft 21 und dem Scharnierteil 3.1 wird der be
reits mit Bezug auf die Fig. 1 beschriebene Klemm
mechanismus eingesetzt. Statt der Aufweitung der
Hülse 9 zur Einstellung des Stellmaßes ist jedoch
entweder der Schaft 21 des Bolzens 15 in gewissem
Umfang verformbar und/oder die Bohrung 7.1 des
Scharnierteils 3.1. Desweiteren ist die Konusfläche
der Bohrung 7.1 so gestaltet, daß sie mit dem
Schaft 21 bereits vor dem Erreichen des Stellmaßes
in Kontakt kommt.
Aufgrund der direkten Verbindung zwischen Schaft 21
und Scharnierteil 3.1 läßt sich somit die Hülse 9
einsparen, was deutliche Kostenvorteile mit sich
bringt, ohne die Möglichkeit des einfachen Wieder
lösens aufzugeben.
Um zu verhindern, daß auch das Scharnierteil 3.2
drehfest mit dem Bolzen 15 verbunden wird, weist
die Bohrung 7.2 einen Durchmesser auf, der den ma
ximalen Durchmesser des Schafts 21 übersteigt.
In Fig. 5 ist ein Scharnier 101 dargestellt, das
wie die zuvor beschriebenen Scharniere zwei
Scharnierteile 3.1 und 3.2 aufweist.
Das Scharnierteil 3.1 besitzt jedoch einen als Arm
31.1 bezeichneten Endabschnitt, dessen Mittelachse
mit der Mittelachse des Scharnierteils 3.1 zusam
menfällt.
Das Scharnierteil 3.2 hingegen weist einen Endab
schnitt auf, der aus zwei parallel verlaufenden zu
einander beabstandeten Armen 31.2 besteht, die
einen Raum 33 zwischen sich aufspannen. Da die
Breite des Arms 31.1 etwas geringer gewählt ist als
die Breite des Raums 33, kann der Arm 31.1 in die
sen Raum 33 eintauchen.
Zur Verbindung der beiden Scharnierteile 3 wird
wiederum der zuvor beschriebene Bolzen 15 benutzt,
der die Bohrung 7.1 des Scharnierteils 3.1 und die
in den beiden Armen 31.2 eingebrachten Bohrungen 7.2
durchgreift. Zur Fixierung des Bolzens 15 ist
die Bohrung 7.1 vorzugsweise konisch ausgebildet,
wobei der Schaft 21 - wie in dem mit Bezug auf Fig.
4 beschriebenen Ausführungsbeispiel - in Verbindung
gebracht wird.
Die Bohrungen 7.2 sind so dimensioniert, daß zumin
dest ein geringes Spiel zum Schaft 21 vorhanden
ist.
Somit ist auch bei einem solchen zweilappigen
Scharnier eine einfache und kostengünstige Verbin
dung der beiden Scharnierteile möglich.
Claims (11)
1. Brillenscharnier mit einem ersten einlappigen
(3.1) und einem zweiten zumindest einlappigen
Scharnierteil (3.2), deren jedes eine Bohrung
(7.1; 7.2) aufweist, und mit einer Befestigungsvor
richtung (9, 15), die die beiden Scharnierteile (3)
gelenkig miteinander verbindet, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung einen
Bolzen (15) umfaßt, der einen konisch ausgebildeten
Längsabschnitt (21) aufweist, daß der Bolzen (15)
die Bohrung des ersten Scharnierteils (3.2) durch
greift, und daß der konische Längsabschnitt (21)
des Bolzens (15) in der ebenfalls konisch ausgebil
deten Bohrung (7.1) des zweiten Scharnierteils
(3.1) einklemmbar ist.
2. Brillenscharnier nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß beide Scharnierteile (3) einlap
pig ausgebildet sind.
3. Brillenscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der konische Längsabschnitt
(21) radial verformbar ausgebildet ist.
4. Brillenscharnier nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befesti
gungsvorrichtung eine Hülse (9) aufweist, in die
der Bolzen (15) einsteckbar ist, daß eine die Hülse
(9) durchsetzende Bohrung (13) einen konisch ausge
bildeten Längsabschnitt umfaßt, der mit dem koni
schen Längsabschnitt des Bolzens (15) zur Erzielung
einer Klemmverbindung zusammenwirkt.
5. Brillenscharnier nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Längsabschnitt der Hülse
(9) unter Einwirkung des Bolzens (15) radial
aufweitbar ausgebildet ist.
6. Brillenscharnier nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Scharnierteile (3) Endabschnitte (5) in geringerer
Breite aufweisen, die sich in verbundenem Zustand
überlappen, so daß die Breite des Überlappungsab
schnitts etwa der Breite eines Scharnierteils (3)
entspricht.
7. Brillenscharnier nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Hülse (9) ein flanschartiges
Ende (11) aufweist, dessen Außendurchmesser größer
ist als der Durchmesser der Bohrung (7.1).
8. Brillenscharnier nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen
(15) einen Kopf (17) aufweist, dessen Außendurch
messer größer ist als der Durchmesser der Bohrung
(7.2).
9. Brillenscharnier nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen
(15) einen sich an den Kopf (17) anschließenden
Längsabschnitt (19) aufweist, dessen Außendurchmes
ser im wesentlichen dem Durchmesser der Bohrung
(7.2) entspricht.
10. Brillenscharnier nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Scharnierteil (3.2) zweilappig und das zweite
Scharnierteil (3.1) einlappig ausgebildet ist.
11. Brillenscharnier nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
ersten und dem zweiten Scharnierteil (3) zumindest
eine Scheibe (29) vorgesehen ist, die einen direk
ten Kontakt der beiden Scharnierteile (3) verhin
dert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130445 DE19630445A1 (de) | 1996-07-27 | 1996-07-27 | Brillenscharnier |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996130445 DE19630445A1 (de) | 1996-07-27 | 1996-07-27 | Brillenscharnier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19630445A1 true DE19630445A1 (de) | 1998-02-05 |
Family
ID=7801092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996130445 Withdrawn DE19630445A1 (de) | 1996-07-27 | 1996-07-27 | Brillenscharnier |
Country Status (1)
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