DE19630403A1 - Ventilzeitgebungseinstellmechanismus für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus zum Einstellen der
Betätigungszeitgebung von Einlaß- und Auslaßventilen einer
Brennkraftmaschine
In der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 5
(1993)-77842 ist ein Ventilzeitgebungseinstellmechanismus
dieser Bauart offenbart, der ein inneres Zahnrad, das mit
einer äußeren Schrägverzahnung ausgebildet ist und entweder
an einer Kurbelwelle oder einer Nockenwelle des Motors zur
mit dieser gemeinsamen Drehung montiert ist, ein äußeres
Zahnrad, das mit einer inneren Schrägverzahnung ausgebildet
ist und in umgebender Lagebeziehung zu dem inneren Zahnrad
montiert ist, wobei das äußere Zahnrad in Antriebsverbindung
mit der anderen der Kurbelwelle und der Nockenwelle zur mit
dieser gemeinsamen Drehung ist, einen mittleren Zahnradsatz,
der im kämmenden Eingriff mit der äußeren Schrägverzahnung
des inneren Zahnrads und im kämmenden Eingriff mit der
inneren Schrägverzahnung des äußeren Zahnrads ist, wobei der
mittlere Zahnradsatz in einem ringförmigen Raum zwischen dem
inneren und dem äußeren Zahnrad angeordnet ist, um sich in
einer axialen Richtung zum Bewirken einer Relativdrehung des
inneren Zahnrads und des äußeren Zahnrads zu bewegen, wodurch
die Drehphase zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle
verändert wird, und einem hydraulischen Antriebsmechanismus
umfaßt, um eine axiale Bewegung des mittleren Zahnradsatzes
zu bewirken.
Bei dem oben beschriebenen
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus setzt sich der mittlere
Zahnradsatz aus einem Hauptzahnrad, das mit einer inneren
Schrägverzahnung, die im kämmenden Eingriff mit der äußeren
Schrägverzahnung des inneren Zahnrads ist, und einer äußeren
Schrägverzahnung ausgebildet ist, die im kämmenden Eingriff
mit der inneren Schrägverzahnung des äußeren Zahnrads ist,
und einem Hilfszahnrad zusammen, das mit einer inneren
Schrägverzahnung, die im kämmenden Eingriff mit der äußeren
Schrägverzahnung des inneren Zahnrads ist, und einer äußeren
Schrägverzahnung gebildet ist, die im kämmenden Eingriff mit
der inneren Schrägverzahnung des äußeren Zahnrads ist. Das
Hilfszahnrad ist mit dem Hauptzahnrad durch ein elastisches
Element verbunden und durch das elastische Element in einer
relativ zum Hauptzahnrad entgegengesetzten Richtung
vorgespannt, um ein Spiel zwischen der inneren
Schrägverzahnung des Hilfszahnrads und der äußeren
Schrägverzahnung des inneren Zahnrads und zwischen der
äußeren Schrägverzahnung des Hilfszahnrads und der inneren
Schrägverzahnung des äußeren Zahnrads zu beseitigen.
Da bei dem Ventilzeisgebungseinstellmechanismus das
Haupt- und Hilfszahnrad durch das elastische Element in die
entgegengesetzte Richtung vorgespannt ist, um ein Spiel an
den kämmenden Abschnitten der beteiligten Zahnräder zu
beseitigen, muß die Vorspannkraft des elastischen Elements in
Übereinstimmung mit einer Drehmomentschwankung der
Brennkraftmaschine eingestellt werden. Wenn das Spiel an den
kämmenden Abschnitten aufgrund einer Ermüdung des elastischen
Elements nicht beseitigt werden kann, treten Probleme wie
beispielsweise das Auftreten von Zahnradgeräuschen, einer
Unregelmäßigkeit bei der Betätigung der Einlaß- und
Auslaßventile usw. auf. Außerdem kann eine ruhige axiale
Bewegung des mittleren Zahnradsatzes aufgrund der
reibungsbedingten, durch das elastische Element verursachten
Eingriffskräfte nicht bewirkt werden.
Es ist daher eine Hauptaufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen verbesserten
Ventilzeisgebungseinstellmechanismus zu schaffen, der zur
Überwindung der oben diskutierten Probleme fähig ist.
Erfindungsgemäß wird diese Hauptaufgabe durch das
vorsehen eines Ventilzeisgebungseinstellmechanismus für eine
Brennkraftmaschine erreicht, mit folgenden Bauteilen
aufweist: einem inneren Zahnrad, das mit einer äußeren
Verzahnung ausgebildet ist und entweder auf einer Kurbelwelle
oder einer Nockenwelle des Motors zur mit dieser gemeinsamen
Drehung montiert ist, einem äußeren Zahnrad, das mit einer
inneren Verzahnung ausgebildet ist und in umgebender
Lagebeziehung zu dem inneren Zahnrad montiert ist, wobei das
äußere Zahnrad mit entweder der Kurbelwelle oder der
Nockenwelle zur Drehung mit dieser in Antriebsverbindung ist,
und einem mittleren Zahnradsatz, der mit der äußeren
Verzahnung des inneren Zahnrads im Eingriff ist und der mit
der inneren Verzahnung des äußeren Zahnrads im Eingriff ist,
wobei der mittlere Zahnradsatz in einem ringförmigen Raum
zwischen dem inneren und äußeren Zahnrad angeordnet ist, um
durch ein Fluid bewegt zu werden, das darauf in einer axialen
Richtung unter Druck aufgebracht wird, um eine relative
Drehung des inneren und äußeren Zahnrads zu bewirken, wobei
der mittlere Zahnradsatz ein Hauptzahnrad das mit einer
inneren Verzahnung, die im kämmenden Eingriff mit der äußeren
Verzahnung des inneren Zahnrads ist, und einer äußeren
Verzahnung ausgebildet ist, die im kämmenden Eingriff mit der
inneren Verzahnung des äußeren Zahnrads ist, ein
Hilfszahnrad, das mit einer inneren Verzahnung, die im
kämmenden Eingriff mit der äußeren Verzahnung des inneren
Zahnrads ist, und einer äußeren Verzahnung ausgebildet ist,
die im kämmenden Eingriff mit der inneren Verzahnung des
äußeren Zahnrads ist und eine Beschränkungseinrichtung
aufweist, die zwischen die Haupt- und Hilfszahnräder in einem
Zustand zwischengesetzt ist, in dem die Haupt- und
Hilfszahnräder (in den ringförmigen Raum) zwischen dem
inneren und äußeren Zahnrad gesetzt sind, wobei die
Beschränkungseinrichtung so angepaßt ist, daß ein axialer
Abstand zwischen den Haupt- und Hilfszahnräder eingestellt
wird und in einer Lage gehalten wird, in der ein Spiel an den
kämmenden Abschnitten der beteiligten Zahnräder beseitigt
ist.
Gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
weist die Begrenzungseinrichtung ein Rückhalteelement wie
beispielsweise einen Rückhaltestopfen, -stift oder -ring
aufweist, der mit dem Hauptzahnrad gekoppelt ist und in einer
Lage gehalten ist, in der ein Spiel an den kämmenden
Abschnitten der beteiligten Zahnräder beseitigt ist, wobei
das Rückhaltelement in Eingriff mit dem Hilfszahnrad gehalten
ist.
Die Aufgabe, andere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
offensichtlich, die in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen zu lesen ist.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in Fig. 1
gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 3 stellt Werkzeuge zum Zusammenbau des in Fig. 1
gezeigten mittleren Zahnradsatzes dar;
Fig. 4 ist eine Schnittansicht einer Abwandlung des in
Fig. 1 gezeigten Ventilzeisgebungseinstellmechanismus;
Fig. 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in Fig.
4 gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 6 stellt Werkzeuge zum Zusammenbau des in Fig. 4
gezeigten mittleren Zahnradsatzes dar;
Fig. 7 ist eine vergrößerte Schnittansicht einer
Abwandlung des in Fig. 5 gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 8 ist eine vergrößerte Schnittansicht einer anderen
Abwandlung des in Fig. 5 gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
zerlegten Zustand des in Fig. 8 gezeigten Zahnradsatzes
zeigt;
Fig. 10 ist eine Schnittansicht des in Fig. 8 gezeigten
mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 11 ist eine Schnittansicht einer anderen Abwandlung
des in den Fig. 1-3 gezeigten
Ventilzeisgebungseinstellmechanismus;
Fig. 12 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in
Fig. 11 gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 13 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
zerlegten Zustand des in Fig. 11 gezeigten mittleren
Zahnradsatzes zeigt;
Fig. 14 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
zerlegten Zustand einer anderen Abwandlung des in den
Fig. 4-6 gezeigten mittleren Zahnradsatzes zeigt;
Fig. 15 ist eine Schnittansicht einer weiteren
Abwandlung des in den Fig. 1-3 gezeigten
Ventilzeisgebungseinstellmechanismus;
Fig. 16 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in
Fig. 15 gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 17 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
zerlegten Zustand des in Fig. 15 gezeigten mittleren
Zahnradsatz es zeigt;
Fig. 18 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
zerlegten Zustand einer weiteren Abwandlung des in den Fig.
4-6 gezeigten mittleren Zahnradsatzes zeigt;
Fig. 19 ist eine Schnittansicht einer Abwandlung des in
den Fig. 1-3 gezeigten Ventilzeisgebungseinstellmechanismus;
Fig. 20 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in
Fig. 19 gezeigten mittleren Zahnradsatzes;
Fig. 21 ist eine perspektivische Ansicht des in Fig. 19
gezeigten mittleren Zahnradsatzes; und
Fig. 22 ist eine perspektivische Ansicht, die eine
Abwandlung des in den Fig. 4-6 gezeigten mittleren
Zahnradsatzes zeigt.
In den Fig. 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Ventilzeisgebungseinstellmechanismus
dargestellt, der so angepaßt ist, daß jede
Betätigungszeitgebung der Einlaß- und Auslaßventile einer
Brennkraftmaschine eingestellt wird. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist ein inneres Zahnrad 14 koaxial auf
einer Nockenwelle 11 der Brennkraftmaschine montiert und wird
mittels eines Positionierzapfens 12 und eines
Befestigungsbolzens 13 zur Drehung mit der Nockenwelle 11 in
Lage gehalten. Ein Nabenelement 15 ist drehbar auf der
Nockenwelle 11 montiert. Ein äußeres Zahnrad 17 und eine
Zeitgebungsscheibe 18 sind mit dem Nabenelement 15 mittels
Bolzen 16 zur gemeinsamen Drehung zusammengebaut. Die
Zeitgebungsscheibe 18 ist mit einer (nicht gezeigten)
Kurbelwelle des Motors mittels eines (nicht gezeigten)
Zeitgebungsriemens in Antriebsverbindung, die durch den Motor
anzutreiben ist.
Das innere Zahnrad 14 hat einen zylindrischen Abschnitt
mit einer vorbestimmten Länge, der mit einer äußeren
Schrägverzahnung 14a ausgebildet ist. Das äußere Zahnrad 17
ist in der Form eines zylindrischen Elements, das mit einer
inneren Schrägverzahnung 17a ausgebildet ist und in
umgebender Lagebeziehung zu dem inneren Zahnrad 14 angeordnet
ist. Innerhalb des ringförmigen Raums zwischen dem inneren
und äußeren Zahnrad 14 und 17 ist ein mittlerer Zahnradsatz
20 angeordnet, der in einer axialen Richtung durch einen
hydraulischen Antriebsmechanismus 30 geregelt bewegt wird.
Ein äußeres Ende des äußeren Zahnrads 17 ist mit einer
Abdeckplatte 19 abgedeckt, die daran lösbar mittels Bolzen
befestigt ist.
Der mittlere Zahnradsatz 20 setzt sich aus einem
Hauptzahnrad 21 in der Form eines ringförmigen Elements, das
mit einer inneren Schrägverzahnung 21a, die im kämmenden
Eingriff mit der äußeren Schrägverzahnung 14a des inneren
Zahnrads 14 ist, und einer äußeren Schrägverzahnung 21b
ausgebildet ist, die im kämmenden Eingriff mit der inneren
Schrägverzahnung 17a des äußeren Zahnrads 17 ist, und einem
Hilfszahnrad 22 in der Form eines ringförmigen Elements
zusammen, das mit einer inneren Schrägverzahnung 22a, die in
kämmendem Eingriff mit der äußeren Schrägverzahnung 14a des
inneren Zahnrads 14 ist, und einer äußeren Schrägverzahnung
22b ausgebildet ist, die im kämmenden Eingriff mit der
inneren Schrägverzahnung 17a des äußeren Zahnrads 17 ist.
Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung gleichförmig
beabstandeter Stopfen 23 und Stahlkugeln 24 sind in das
Hauptzahnrad 21 eingebaut, um einen axialen verschiebebetrag
"t" des Hilfszahnrads 22 gegenüber dem Hauptzahnrad 21 zu
definieren. Bei Bewegung in einer axialen Richtung verursacht
der mittlere Zahnradsatz 20 eine Relativdrehung des Haupt-
und Hilfszahnrads 14 und 17, so daß die Drehphase der
Kurbelwelle relativ zur Nockenwelle 11 verändert wird.
Die Stopfen 23 sind jeweils in der Form eines
schalenförmigen Elements aus Eisen, das mit einer Vielzahl
axial beabstandeter ringförmiger Rillen ausgebildet ist. Die
Stopfen sind jeweils gleitend innerhalb entsprechender
axialer Montagebohrungen 21c in dem Hauptzahnrad 21 gekoppelt
und mittels der darin eingepreßten Stahlkugeln 24 in Lage
befestigt. Der Stopfen 23 und die Stahlkugel 24 sind als ein
Gegendruckdichtelement angepaßt und sind zwischen das
Hauptzahnrad 21 und das Hilfszahnrad 22 in einem Zustand
zwischengesetzt, in dem das Haupt- und Hilfszahnrad 21 und 22
zwischen das innere und äußere Zahnrad 17 und 14 gesetzt
worden sind. Dadurch kann der axiale Abstand zwischen dem
Haupt- und Hilfszahnrad 21 und 22 durch die Stopfen 23
eingestellt werden und in dem eingestellten Zustand durch
Einpressen der Stahlkugeln 24 in die Stopfen 23 gehalten
werden.
Der hydraulische Antriebsmechanismus 30 umfaßt einen
Zylinder 31, der durch das innere Zahnrad 14, das
Nabenelement 15 und das äußere Zahnrad 17 gebildet ist, einen
Kolben 33, der einstückig mit dem Hauptzahnrad 21 ausgebildet
ist und axial gleitend in dem Zylinder 31 über einen
Dichtring 32 angeordnet ist, ein elektrisch betätigtes
Fluidregelventil 34 zur Regelung von Fluid, das unter Druck
den Kolben 33 beaufschlagt, und eine elektrische
Regelvorrichtung 35 zur Regelung des Fluidregelventils 34.
Eine auf der rechten Seite des Kolbens 33 ausgebildete
Fluidkammer ist mit einer Auslaßöffnung A des Regelventils 34
durch einen Fluidkanal 36 verbunden, der in dem Nabenelement
15 und der Nockenwelle 11 ausgebildet ist, während eine auf
der linken Seite des Kolbens 33 ausgebildete Fluidkammer mit
einer Rückführöffnung B des Regelventils 34 durch die
kämmenden Abschnitte der beteiligten Zahnräder und einen
Fluidkanal 37 verbunden ist, der in dem Befestigungsbolzen 13
und der Nockenwelle 11 ausgebildet ist. Eine Einlaßöffnung P
des Regelventils 34 ist mit einer Fluidpumpe 38 verbunden,
während eine Auslaßöffnung R des Regelventils 34 mit einem
Fluidbehälter 39 verbunden ist. Wenn das Regelventil 34 durch
die elektrische Regelvorrichtung 35 geregelt umgeschalten
wird, wird eine axiale Bewegung des Kolbens 33 durch
Druckfluid bewirkt, das von der Fluidpumpe 38 zugeführt wird,
um eine axiale Bewegung des mittleren Zahnradsatzes 20 zu
verursachen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Stopfen 23 in
das Hauptzahnrad 21 in einem Zustand eingebaut, in dem das
Haupt- und Hilfszahnrad 21 und 22 mit der äußeren
Schrägverzahnung 14a des inneren Zahnrads 14 an ihren inneren
Schrägverzahnungen 21a und 22a kämmen und mit der inneren
Schrägverzahnung 17a des äußeren Zahnrads 17 an ihren äußeren
Schrägverzahnungen 21b und 22b kämmen. Dadurch sind die
Stopfen 23 zwischen das Hauptzahnrad 21 und das Hilfszahnrad
22 zwischengesetzt und werden in einer axialen Richtung
bewegt, um einen Abstand zwischen dem Haupt- und Hilfszahnrad
21 und 22 zu vergrößern oder zu verkleinern. Das bedeutet,
daß die innere und äußere Schrägverzahnung des mittleren
Zahnradsatzes 20, der durch eine Kombination des Haupt- und
Hilfszahnrads 21 und 22 gebildet ist, in axialer Länge
vergrößert oder verkleinert wird, um ein Spiel an den
kämmenden Abschnitten der Schrägverzahnungen 14a und 21a,
22a; 17a und 21b, 22b zu beseitigen. In einem derartigen,
oben beschriebenen Zustand werden die Stahlkugeln 24 in die
Stopfen 23 gepreßt, um einen axialen verschiebebetrag "t" des
Hilfszahnrads 22 gegenüber dem Hauptzahnrad 21 zu bestimmen
und um den Abstand zwischen dem Haupt- und Hilfszahnrad 21
und 22 zu fixieren.
Während des vorangehenden Zusammenbauschrittes werden
die Stopfen 23 in das Hauptzahnrad 21 unter Verwendung von
Werkzeugen 50 und 60 eingebaut, die in Fig. 3 gezeigt sind.
Das rechtsseitige Werkzeug 50 setzt sich aus vier in
Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandeten Schiebezapfen 51
zusammen, die fest auf einem Stützblock 52 gelagert sind, um
in die entsprechenden Montagebohrungen 21c des Hauptzahnrads
21 eingefügt zu werden, während das linksseitige Werkzeug 60
aus einem Stützblock 61, der mit einer Stirnfläche des
Hilfszahnrads 22 in Berührung zu bringen ist, vier in
Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandeten Rückhaltezapfen 62,
die rückziehbar mit dem Stützblock 61 zusammengebaut sind, um
in entsprechende Bohrungen 22c in dem Hilfszahnrad 22
eingefügt zu werden, und einem Grundblock 63 zusammengesetzt
ist, der den Stützblock 61 und die daran befindlichen
Rückhaltezapfen 62 stützt. Die Rückhaltezapfen 62, die in dem
Stützblock 61 eingebaut sind, sind durch (nicht gezeigte)
Federn vorgespannt, so daß sie elastisch mit einer
Stirnfläche des Hauptzahnrads 21 in Eingriff gebracht werden,
wenn sie in die entsprechenden Löcher 22c in dem Hilfszahnrad
22 eingefügt werden.
In einem Zustand, in dem das Haupt- und Hilfszahnrad 21
und 22 im kämmenden Eingriff mit dem inneren und äußeren
Zahnrad 14 und 17 gehalten sind, werden die Stopfen 23 in die
Montagebohrungen 21c in dem Hauptzahnrad 21 eingefügt und die
Schiebezapfen 51 des Werkzeugs 50 werden in die
Montagebohrungen 21c eingefügt, um die Stopfen 23 zu bewegen
und sie in einer Lage zu halten, in der der axiale
Verschiebebetrag "t" des Hilfszahnrads 22 gegenüber dem
Hauptzahnrad 21 bestimmt ist, um ein Spiel an den kämmenden
Abschnitten der beteiligten Zahnräder zu beseitigen. Danach
werden die Schiebezapfen 51 des Werkzeugs 50 aus den
Montagebohrungen 21c entfernt und die Stahlkugeln 24 werden
in die Montagebohrungen 21c eingefügt. In einem derartigen
Zustand werden die Schiebezapfen 51 des Werkzeugs 50 wieder
in die Montagebohrungen 21c eingefügt, um die Stahlkugeln 24
mit den Stopfen 23 zu koppeln, während die federvorgespannten
Rückhaltezapfen 62 in die entsprechenden Löcher 22c in dem
Hilfszahnrad 22 eingefügt werden und mit der Stirnfläche des
Hauptzahnrads in Eingriff gebracht werden, so daß der
Stützblock 61 mit der Stirnfläche des Hilfszahnrads 22 in
Eingriff tritt. Dadurch werden die Stahlkugeln 24 in die
Stopfen 23 mittels der Schiebezapfen 51 des Werkzeugs 50
gepreßt, so daß die Stopfen 23 in Lage gehalten werden.
Wie aus der obigen Beschreibung zu verstehen ist, kann
der Ventilzeitgebungseinstellmechanismus mit der Nockenwelle
in der gleichen Weise ohne Einstellarbeiten eingebaut werden,
wenn er bei Brennkraftmaschinen angewendet wird, die
unterschiedliche Drehmomentschwankungen haben. Das nützt der
Verbesserung des Wirkungsgrads der Zusammenbauarbeit der
Komponentenbauteile. Da der axiale verschiebebetrag "t" des
Hilfszahnrads 22 gegenüber dem Hauptzahnrad 21 durch die
Stopfen 23 definiert ist, die in Lage gehalten sind, wie in
Fig. 2 gezeigt ist, wirken die Stopfen 23 und die Stahlkugeln
24 nicht als eine elastische Vorspannung des Haupt- und
Hilfszahnrads 21 und 22 in einer entgegengesetzten Richtung.
Das nützt der Beseitigung des Auftretens von nutzlosen
reibungsbedingten Eingriffskräften zwischen dem Haupt- und
Hilfszahnrad 21 und 22 und zwischen dem inneren und äußeren
Zahnrad 14 und 17. Folglich bewegt sich der mittlere
Zahnradsatz 20 ruhig geregelt durch den hydraulischen
Antriebsmechanismus 30 in einer axialen Richtung und die
beteiligten Zahnräder des
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus werden für eine lange
Zeitspanne gehalten, ohne ein ungewünschtes Spiel zu
verursachen.
In den Fig. 4-6 ist eine Abwandlung des in Fig. 1
gezeigten Ventilzeitgebungseinstellmechanismus dargestellt,
wobei der mittlere Zahnradsatz 20 durch einen mittleren
Zahnradsatz 120 ersetzt ist, der aus einem Paar in
Umfangsrichtung beabstandeter halbkreisförmiger
Hauptzahnräder 121, die einstückig mit dem Kolben 33
ausgebildet sind und eine innere Schrägverzahnung 121a, die
im kämmenden Eingriff mit der äußeren Schrägverzahnung 14a
des inneren Zahnrads 14 sind, und eine äußere
Schrägverzahnung 121b haben, die im kämmenden Eingriff mit
der inneren Schrägverzahnung 17a des äußeren Zahnrads 17 ist,
und einem Paar halbkreisförmiger Hilfszahnräder 121
zusammengesetzt ist, die axial beweglich zwischen den
Hauptzahnrädern 121 angeordnet sind und eine innere
Schrägverzahnung 122a, die im kämmenden Eingriff mit der
äußeren Schrägverzahnung 14a des inneren Zahnrads 14 ist, und
eine äußere Schrägverzahnung 122b haben, die im kämmenden
Eingriff mit der inneren Schrägverzahnung 17a des äußeren
Zahnrads 17 ist. Ein Paar Stopfen 123 sind axial beweglich
innerhalb von Montagebohrungen 121c in dem Kolbenkörper 33
gekoppelt und werden mittels Stahlkugeln 124 in Lage
gehalten, die dort eingepreßt sind, um einen axialen
verschiebebetrag "t" der Hilfszahnräder 122 gegenüber den
Hauptzahnrädern 121 zu definieren.
Bei der oben beschriebenen Abwandlung werden die Stopfen
123 in den Hauptzahnrädern 121 in einem Zustand eingebaut, in
dem die Haupt- und Hilfszahnräder 121 und 122 mit der äußeren
Verzahnung 14a des inneren Zahnrads 14 an ihren inneren
Schrägverzahnungen 121a und 122a kämmen und mit der inneren
Schrägverzahnung 17a des äußeren Zahnrads 17 an ihren äußeren
Schrägverzahnungen 121b und 122b kämmen. Dadurch werden die
Stopfen 123 zwischen die Hauptzahnräder 121 und die
Hilfszahnräder 122 zwischengesetzt und werden in einer
axialen Richtung bewegt, um einen axialen Abstand zwischen
den Haupt- und Hilfszahnrädern 121 und 122 zu vergrößern oder
zu verkleinern. Das bedeutet, daß sich die innere und äußere
Schrägverzahnung des mittleren Zahnradsatzes 120, der durch
eine Kombination der Haupt- und Hilfszahnräder 121 und 122
gebildet ist, in axialer Länge vergrößert oder verkleinert,
um ein Spiel an den kämmenden Abschnitten der
Schrägverzahnung 14a und 121a, 122a; 17a und 121b, 122b zu
beseitigen. In einem derartigen, wie oben beschriebenen
Zustand werden die Stahlkugeln 124 in die Stopfen 123
gepreßt, um einen axialen verschiebebetrag "t" der
Hilfszahnräder 122 gegenüber den Hauptzahnrädern 121 zu
definieren und den Abstand zwischen den Haupt- und
Hilfszahnrädern 121 und 122 zu fixieren.
Während des vorangehenden Zusammenbauvorgangs werden die
Stopfen mit den Hauptzahnräder 121 unter Verwendung von in
Fig. 6 gezeigten Werkzeugen 150 und 160 zusammengebaut. Das
rechtsseitige Werkzeug 150 setzt sich aus einem Paar von
Schiebezapfen 151 zusammen, die fest auf einem Stützblock 152
gestützt sind, um in entsprechende Montagebohrungen 121 in
dem Kolbenkörper 33 eingefügt zu werden, während sich das
linksseitige Werkzeug 160 aus einem Paar druckaufnehmender
Blöcke 161, die mit jeder Stirnfläche der Hilfszahnräder 122
in Kontakt zu bringen sind, und einem Paar beweglicher
Halteblöcke 162 zusammensetzt, die rückziehbar mit den
druckaufnehmenden Blöcken 161 zusammengebaut sind und durch
(nicht gezeigte) Federn vorgespannt sind, um mit jeder
Stirnfläche der Hauptzahnräder 121 in Eingriff gebracht zu
werden, wenn die druckaufnehmenden Blöcke 161 mit den
Stirnflächen der Hilfszahnräder 122 in Eingriff gebracht
worden sind. In einem Zustand, in dem die Haupt- und
Hilfszahnräder 121 und 122 in kämmenden Eingriff mit dem
inneren und äußeren Zahnrad 14 und 17 gehalten werden, werden
die Stopfen 123 in die Montagebohrungen 121c in dem
Kolbenkörper 33 eingefügt und die Schiebezapfen 151 des
Werkzeugs 150 werden in die Montagebohrungen 121c eingefügt,
um die Stopfen 123 zu bewegen und sie in einer Lage zu
halten, in der der axiale verschiebebetrag "t" der
Hilfszahnräder 122 gegenüber den Hauptzahnrädern 121 bestimmt
ist, um ein Spiel an den kämmenden Abschnitten der
beteiligten Zahnräder zu beseitigen. Danach werden die
Schiebezapfen 151 des Werkzeugs 150 aus den Montagebohrungen
121c entfernt und die Stahlkugeln 124 werden in die
Montagebohrungen 121c eingefügt. In einem derartigen Zustand
werden die Schiebezapfen 151 des Werkzeugs 150 wieder in die
Montagebohrungen 121c eingefügt, um die Stahlkugeln 124 mit
den Stopfen 123 zu koppeln, während die druckaufnehmenden
Blöcke 161 und die beweglichen Halteblöcke 162 des Werkzeugs
160 jeweils mit den Stirnflächen der Hilfs- und
Hauptzahnräder 122 und 121 in Eingriff gebracht werden.
Dadurch werden die Stahlkugeln 124 in die Stopfen 123 mittels
der Schiebezapfen 151 des Werkzeugs 150 eingepreßt, um die
Stopfen 123 in Lage zu halten.
Entsprechend kann der
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus an der Nockenwelle 11 in
der gleichen Weise ohne Einstellarbeiten angebaut werden,
wenn er auf Brennkraftmaschinen angewendet wird, deren
Drehkraftschwankungen unterschiedlich sind. Das ist nützlich,
um die Wirksamkeit der Zusammenbauarbeit der
Komponentenbauteile zu verbessern. Da der axiale
Verschiebebetrag "t" der Hilfszahnräder 122 gegenüber den
Hauptzahnrädern 121 durch die in Lage gehaltenen Stopfen 123
definiert ist, wie in Fig. 5 gezeigt ist, wirken die Stopfen
123 und die Stahlkugeln 124 nicht als elastische Vorspannung
der Haupt- und Hilfszahnräder 121 und 122 in einer
entgegengesetzten Richtung. Das ist nützlich, um das
Auftreten von nutzlosen reibungsbedingten Eingriffskräften
zwischen den Haupt- und Hilfszahnrädern 121 und 122 und dem
inneren und äußeren Zahnrad 14 und 17 zu beseitigen. Folglich
wird der mittlere Zahnradsatz 120 ruhig in einer axialen
Richtung durch den hydraulischen Antriebsmechanismus 30
geregelt bewegt und die beteiligten Zahnräder des
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus werden für eine lange
Zeitspanne gehalten, ohne jegliches ungewünschtes Spiel zu
verursachen. Außerdem kann die axiale Länge des mittleren
Zahnradsatzes 120 verkürzt werden, da die Hilfszahnräder 122
zwischen die Hauptzahnräder 121 gesetzt sind. Das ist
nützlich, um den Ventilzeitgebungseinstellmechanismus in
einer kompakten Größe zu schaffen.
Obwohl bei der obigen Abwandlung die Stopfen 123 und die
Stahlkugeln 124 so angepaßt sind, daß sie den axialen
verschiebebetrag "t" der Hilfszahnräder 122 gegenüber den
Hauptzahnrädern 121 definieren, können der Stopfen 123 und
die Stahlkugel 124 durch einen eingepreßten Zapfen 123A
ersetzt werden, wie in Fig. 7 gezeigt ist, oder durch einen
eingepreßten Ring 123B, wie in den Fig. 8-10 gezeigt ist. Bei
der Verwendung des eingepreßten Zapfens 123A oder Rings 123B
ist es erforderlich, den axialen verschiebebetrag "t" der
Hilfszahnräder 122 gegenüber den Hauptzahnrädern 121 zu
messen, um ein Spiel an den kämmenden Abschnitten der
beteiligten Zahnräder zu beseitigen. Nach dem Messen des
axialen Verschiebebetrags "t" werden der eingepreßte Zapfen
123A oder Ring 123B in die Montagebohrungen 121c in den
Kolbenkörper 33 eingepreßt und in einer Lage gehalten, die
durch den axialen verschiebebetrag "t" definiert ist. In der
gleichen Weise, wie es oben beschrieben ist, können der
Stopfen 23 und die Stahlkugel 24, die in den Fig. 1-3 gezeigt
sind, durch den in Fig. 7 gezeigten eingepreßten Zapfen 123A
ersetzt werden.
In den Fig. 11-13 ist eine andere Abwandlung des in den
Fig. 1-3 gezeigten Ventilzeitgebungseinstellmechanismus
dargestellt, wobei das Hilfszahnrad 22 mit einer Bohrung 22d
mit einem Absatz an einem Abschnitt ausgebildet ist, der dem
Stopfen 23 entspricht. Die Bohrung 22d mit einem Absatz hat
einen Abschnitt mit kleinem Durchmesser, der mit den Stopfen
23 gekoppelt ist, und einen Abschnitt mit großem Durchmesser,
in dem ein elastisches Element 25 aus synthetischem Gummi
enthalten ist und durch einen Deckel 26 gehalten ist, der an
dem Hilfszahnrad 22 befestigt ist. Unter Aufbringen einer auf
den Stopfen 23 wirkenden äußeren Kraft verursacht das
elastische Element 25 eine große elastische Kraft gegen die
äußere Kraft. Selbst wenn bei dieser Abwandlung die
Parallelität der beteiligten Zahnräder aufgrund einer
Unregelmäßigkeit der Zahnräder in der Genauigkeit oder
aufgrund einer Schwankung einer auf die Zeitgebungsscheibe 18
wirkenden Spannkraft gestört ist, würde eine ruhige axiale
Bewegung des mittleren Zahnradsatzes 20 durch die Bewegung
des Stopfens 23 gegen das elastische Element 25 bewirkt
werden. Das ist nützlich, um eine ruhige Bewegung des
mittleren Zahnradsatzes geregelt durch den hydraulischen
Antriebsmechanismus 30 sicherzustellen. In Fig. 14 ist eine
Abwandlung des mittleren Zahnradsatzes 120, der in den Fig.
4-6 gezeigt ist, dargestellt, wobei die Hilfszahnräder 122
jeweils mit einer Bohrung 122d mit einem Absatz an einem
Abschnitt ausgebildet sind, der dem Stopfen 123 entspricht.
Die Bohrung 122d mit einem Absatz hat einen Abschnitt mit
kleinem Durchmesser, der mit dem Stopfen 123 gekoppelt ist,
und einen Abschnitt mit großem Durchmesser, in dem ein
elastisches Element 125 aus synthetischem Gummi enthalten ist
und durch einen Deckel 126 gehalten ist, der an dem
Hilfszahnrad 122 befestigt ist. Selbst wenn bei einer
derartigen Anordnung des Stopfens 123 und des elastischen
Elements 125 die Parallelität der beteiligten Zahnräder
aufgrund einer Unregelmäßigkeit der Zahnräder in der
Genauigkeit oder aufgrund einer Schwankung einer auf die
Zeitgebungsscheibe 18 wirkenden Spannkraft gestört ist, würde
eine ruhige axiale Bewegung des mittleren Zahnradsatzes 120
durch Bewegung des Stopfens 123 gegen das elastische Element
125 bewirkt werden.
In den Fig. 15-17 ist eine andere Abwandlung des in den
Fig. 1-3 gezeigten Ventilzeitgebungsmechanismus gezeigt,
wobei der Stopfen 23 und die Stahlkugel 24 durch einen
Walzenstift 27 und einen Ring 28 aus Stahlblech ersetzt sind,
das mit einem v-förmigen Querschnitt ausgebildet ist. Der
Walzenstift 27 ist axial mit einem Abschnitt mit kleinem
Durchmesser der axialen Montagebohrung 21c gekoppelt und der
Ring 28 aus Stahlblech ist in einer ringförmigen Rille 21d
angeordnet, die offen mit der Montagebohrung 21c verbunden
ist, so daß er nur nach links in der Figur beweglich ist, um
den Walzenstift 27 in Lage zu halten. Bei dieser Abwandlung
sind die Walzenstifte 27, die durch den Ring 28 aus
Stahlblech in Lage gehalten werden, mit dem Hilfszahnrad 22
an ihren freien Enden im Eingriff. Selbst wenn bei einer
solchen Anordnung der Walzenstifte 27 und des Rings 28 aus
Stahlblech die Parallelität der beteiligten Zahnräder
aufgrund einer Unregelmäßigkeit der Zahnräder in der
Genauigkeit oder aufgrund einer Schwankung einer auf die
Zeitgebungsscheibe 18 aufgebrachten Spannkraft gestört ist,
wurde eine ruhige axiale Bewegung des mittleren Zahnradsatzes
20 durch die elastische Verformung des Rings 28 aus
Stahlblech bewirkt werden. In Fig. 18 ist eine Abwandlung des
in den Fig. 4-6 gezeigten mittleren Zahnradsatzes 120
dargestellt, wobei der Stopfen 123 und die Stahlkugel 124
durch einen Walzenstift 127 und einen Ring 128 aus Stahlblech
ersetzt sind, der mit einem v-förmigen Querschnitt
ausgebildet ist. Der Walzenstift 127 ist axial gleitend
innerhalb der axialen Montagebohrung 121c gekoppelt und der
Ring 128 aus Stahlblech ist innerhalb einer axialen Rille
angeordnet, die mit den Montagebohrungen 121c in offener
Verbindung ist, so daß er nur in der Figur nach links
beweglich ist, um den Walzenstift 127 in Lage zu halten. Bei
dieser Abwandlung werden die durch den Ring 128 aus
Stahlblech in Lage gehaltenen Walzenstifte 127 mit den
Hilfszahnrädern 122 an ihren äußeren Enden in Eingriff
gebracht. Selbst wenn bei einer derartigen Anordnung der
Walzenstifte 127 und des Rings 128 aus Stahlblech die
Parallelität der beteiligten Zahnräder aufgrund einer
Unregelmäßigkeit der Zahnräder in der Genauigkeit oder
aufgrund einer Schwankung einer auf die Zeitgebungsscheibe 18
wirkenden Spannkraft gestört ist, würde eine ruhige axiale
Bewegung des mittleren Zahnradsatzes 120 durch eine
elastische Verformung des Rings 128 aus Stahlblech bewirkt
werden.
In den Fig. 19-21 ist eine weitere Abwandlung des in den
Fig. 1-3 gezeigten Ventilzeitgebungseinstellmechanismus
dargestellt, wobei der Stopfen 23 und die Stahlkugel 24 durch
einen Zapfen 29 mit einem Absatz, der einen Abschnitt mit
kleinem Durchmesser hat, welcher in einer in dem Hilfszahnrad
22 ausgebildeten Montagebohrung 22e axial gleitet, und einen
Abschnitt mit großem Durchmesser hat, der in die
Montagebohrung 12c des Hilfszahnrads 21 gepreßt ist, eine
Tellerfeder S, die zwischen das Hilfszahnrad 22 und ein
äußeres Ende des Zapfens 29 mit Absatz gesetzt ist, um den
Zapfen 29 mit Absatz in einer axialen Richtung vorzuspannen,
wodurch der Zapfen 29 mit Absatz mit dem Hilfszahnrad 22
elastisch in Eingriff tritt, und eine Rückhalteklammer C
ersetzt sind, die an dem äußeren Ende des Zapfens 29 mit
Absatz befestigt ist, um die Tellerfeder S in Lage zu halten.
Der andere Aufbau und die Bauteilkomponenten sind gleich wie
die des in den Fig. 1-3 gezeigten
Ventilzeitgebungseinstellmechanismus. Bei dieser Abwandlung
wird jeder Zapfen 29 mit Absatz, der in dem Hilfszahnrad 22
mittels der Tellerfeder S und der Rückhalteklammer C
eingebaut ist, an dem Hauptzahnrad 21 in einer Lage
befestigt, in der ein Spiel an den kämmenden Abschnitten der
beteiligten Zahnräder beseitigt ist. Selbst wenn bei einer
derartigen Anordnung des Zapfens 29 mit Absatz die
beteiligten Zahnräder aufgrund einer Unregelmäßigkeit der
Zahnräder in der Genauigkeit oder aufgrund einer Schwankung
der auf die Zeitgebungsscheibe 18 wirkenden Spannkraft
gestört ist, würde eine ruhige axiale Bewegung des mittleren
Zahnradsatzes 20 durch die Bewegung des Hilfszahnrads gegen
die Tellerfeder S bewirkt werden. In Fig. 22 ist eine weitere
Abwandlung des in den Fig. 4-6 gezeigten mittleren
Zahnradsatzes 120 dargestellt, wobei der Stopfen 123 und die
Stahlkugel 124 durch einen Zapfen 129 mit Absatz, eine
Tellerfeder S und eine Rückhalteklammer C ersetzt sind, die
mit den Haupt- und Hilfszahnrädern 121 und 122 in der
gleichen Weise zusammengebaut sind wie bei der obigen
Abwandlung. Selbst wenn bei einer derartigen Anordnung des
Zapfens 129 mit Absatz die Parallelität der beteiligten
Zahnräder aufgrund einer Unregelmäßigkeit der Zahnräder in
der Genauigkeit oder aufgrund einer Schwankung einer auf die
Zeitgebungsscheibe 18 wirkenden Spannkraft gestört ist, würde
eine ruhige axiale Bewegung des mittleren Zahnradsatzes 120
durch die Bewegung der Hilfszahnräder 122 gegen die
Tellerfeder S bewirkt werden.
Obwohl bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
und dessen Abwandlungen jeweils die äußere Verzahnung 14a des
inneren Zahnrads 14 und die innere Verzahnung 17a des äußeren
Zahnrads 17 in der Form einer Schrägverzahnung sind, kann
entweder nur die äußere Verzahnung 14a oder die innere
Verzahnung 17a als eine Schrägverzahnung ausgebildet sein. In
einem praktischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung kann der Ventilzeitgebungseinstellmechanismus auf
einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine vorgesehen sein.
Der Ventilzeitgebungsmechanismus für die
Brennkraftmaschine umfaßt das innere Zahnrad 14, das entweder
auf der Kurbelwelle oder der Nockenwelle 11 des Motors zur
gemeinsamen Drehung montiert ist, das äußere Zahnrad 17, das
in umgebender Lagebeziehung zu dem inneren Zahnrad 14
angebaut ist, wobei das äußere Zahnrad 17 mit entweder der
Kurbelwelle oder der Nockenwelle 11 zur mit dieser
gemeinsamen Drehung in Antriebsverbindung ist, und den
mittleren Zahnradsatz 20, der in einem ringförmigen Raum
zwischen dem inneren und äußeren Zahnrad 14, 17 angeordnet
ist, um durch ein Fluid bewegt zu werden, das darauf unter
Druck in einer axialen Richtung aufgebracht wird, um eine
Relativdrehung des inneren und äußeren Zahnrads 14, 17 zu
bewirken. Der mittlere Zahnradsatz 20 setzt sich aus dem
Hauptzahnrad 21, das mit der inneren Verzahnung 21a, die im
kämmenden Eingriff mit der äußeren Verzahnung 14a des inneren
Zahnrads 14 ist, und einer äußeren Verzahnung 21b ausgebildet
ist, die im kämmenden Eingriff mit der inneren Verzahnung 17a
des äußeren Zahnrads 17 ist, dem Hilfszahnrad 22, das mit
einer inneren Verzahnung 22a, die im kämmenden Eingriff mit
der äußeren Verzahnung 14a des äußeren Zahnrads 14 ist, und
einer äußeren Verzahnung 22b ausgebildet ist, die in
kämmenden Eingriff mit der inneren Verzahnung 17a des äußeren
Zahnrads 17 ist, und einer Vielzahl von in Umfangsrichtung
gleichförmig beabstandeter Rückhalteelemente 23 zusammen, die
zwischen die Haupt- und Hilfszahnräder 21, 22 in einem
Zustand zwischengesetzt sind, in dem die Haupt- und
Hilfszahnräder 21, 22 in dem ringförmigen Raum zwischen dem
inneren und äußeren Zahnrad 14, 17 zwischengesetzt sind,
wobei die Rückhalteelemente 23 so angepaßt sind, daß sie
einen axialen Abstand zwischen den Haupt- und Hilfszahnrädern
21, 22 einstellen und in einer Lage gehalten werden, in der
ein Spiel an den kämmenden Abschnitten der beteiligten
Zahnräder beseitigt ist.
Claims (4)
1. Ventilzeitgebungseinstellmechanismus für eine
Brennkraftmaschine mit folgenden Bauteilen: einem inneren
Zahnrad (14), das mit einer äußeren Verzahnung (14a)
ausgebildet ist und entweder auf einer Kurbelwelle oder einer
Nockenwelle (11) des Motors zur mit dieser gemeinsamen
Drehung montiert ist, einem äußeren Zahnrad (17), das mit
einer inneren Verzahnung (17a) ausgebildet ist und in
umgebender Lagebeziehung zu dem inneren Zahnrad (14) montiert
ist, wobei das äußere Zahnrad (17) mit entweder der
Kurbelwelle oder der Nockenwelle (11) zur Drehung mit dieser
in Antriebsverbindung ist, und einem mittleren Zahnradsatz
(20; 120), der mit der äußeren Verzahnung (14a) des inneren
Zahnrads (14) in Eingriff ist und der mit der inneren
Verzahnung (17a) des äußeren Zahnrads (17) in Eingriff ist,
wobei der mittlere Zahnradsatz (20; 120) in einem
ringförmigen Raum zwischen dem inneren und äußeren Zahnrad
(14, 17) angeordnet ist, um durch ein Fluid bewegt zu werden,
das darauf in einer axialen Richtung unter Druck aufgebracht
wird, um eine relative Drehung des inneren und äußeren
Zahnrads (14, 17) zu bewirken, wobei
der mittlere Zahnradsatz (20; 120) ein Hauptzahnrad (21;
121), das mit einer inneren Verzahnung (21a; 121a), die im
kämmenden Eingriff mit der äußeren Verzahnung (14a) des
inneren Zahnrads (14) ist, und einer äußeren Verzahnung (21b;
121b) ausgebildet ist, die im kämmenden Eingriff mit der
inneren Verzahnung (17a) des äußeren Zahnrads (17) ist, ein
Hilfszahnrad (22; 122), das mit einer inneren Verzahnung
(22a; 122a), die im kämmenden Eingriff mit der äußeren
Verzahnung (14a) des inneren Zahnrads (14) ist, und einer
äußeren Verzahnung (22b; 122b) ausgebildet ist, die im
kämmenden Eingriff mit der inneren Verzahnung (17a) des
äußeren Zahnrads (17) ist und eine Beschränkungseinrichtung
(23, 24; 123, 124; 123A, 123B) aufweist, die zwischen die
Haupt- und Hilfszahnräder (21, 22; 121, 122) in einem Zustand
zwischengesetzt ist, in dem die Haupt- und Hilfszahnräder
(21, 22; 121, 122) in den ringförmigen Raum zwischen dem
inneren und äußeren Zahnrad (14, 17) gesetzt sind, wobei die
Beschränkungseinrichtung (23, 24; 123, 124; 123A, 123B) so
angepaßt ist, daß ein axialer Abstand (t) zwischen den Haupt-
und Hilfszahnräder (21, 22; 121, 122) eingestellt wird und in
einer Lage gehalten wird, in der ein Spiel an den kämmenden
Abschnitten der beteiligten Zahnräder beseitigt ist.
2. Ventilzeitgebungseinstellmechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschränkungseinrichtung einen Stopfen (23; 123)
aufweist, der mit dem Hauptzahnrad (21; 121) gekoppelt ist
und in einer Lage gehalten ist, in der ein Spiel an den
kämmenden Abschnitten der beteiligten Zahnräder beseitigt
ist, wobei der Stopfen (23; 123) in Eingriff mit dem
Hilfszahnrad (22; 122) gehalten ist.
3. Ventilzeisgebungseinstellmechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschränkungseinrichtung einen Rückhaltezapfen (123A)
aufweist, der mit dem Hauptzahnrad (21; 121) gekoppelt ist
und in einer Lage gehalten ist, in der ein Spiel an den
kämmenden Abschnitten der beteiligten Zahnräder beseitigt
ist, wobei der Rückhaltezapfen (123A) in Eingriff mit dem
Hilfszahnrad (22; 122) gehalten ist.
4. Ventilzeisgebungseinstellmechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschränkungseinrichtung einen Rückhaltering (123B)
aufweist, der mit dem Hauptzahnrad (21; 121) gekoppelt ist
und in einer Position gehalten ist, in der ein Spiel an den
kämmenden Abschnitten der beteiligten Zahnräder beseitigt
ist, wobei der Rückhaltering (123B) in Eingriff mit dem
Hilfszahnrad (22; 122) gehalten ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F01L 1/344 |
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