DE19509845A1 - Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb - Google Patents
Nockenwellen-Phasen-VerstellantriebInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Nockenwel
len-Phasen-Verstellantrieb und im besonderen auf einen Noc
kenwellen-Phasen-Verstellantrieb zum Variieren der zeitlichen
Abstimmung der Ventilbetätigung mit einer vom Motor getriebe
nen Nockenwelle.
Es ist auf dem Gebiet der Motor-Ventilsteuerung bekannt, die
unterschiedlichsten Mittel zum Variieren der zeitlichen Betä
tigung der Ventile zu verwenden, um die Steuerung des Motor
betriebs und dessen Leistungsfähigkeit in gewünschter Weise
zu beeinflussen. Unter den verschiedenen Typen von verstell
baren Ventilmechanismen gibt es auch Vorrichtungen zum Ver
-stellen der Phase der Nockenwelle. Diese Vorrichtungen liegen
oft in Form von Antriebsriemenschieben oder Kettenrädern vor,
die Phasenänderungsmittel enthalten, mit denen die Phase zwi
schen getriebenen und treibenden Gliedern variierbar ist. Un
ter dem hier interessierenden Stand der Technik gibt es Me
chanismen, die verzahnte Kolben enthalten, die gegen die Wir
kung einer Rückstellfeder hydraulisch beaufschlagt werden, um
die Phase zwischen nach außen eingreifenden und nach innen
eingreifenden Antriebs- und Treibgliedern zu variieren.
Derartige Einrichtungen sind beispielsweise aus US-A-51 63 872
(Niemiec) und US-A-51 19 691 (Lichti) bekannt.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich über die Konzepte
des Standes der Technik hinaus und schafft eine besonders ef
fektive Form eines Phasen-Verstellantriebs. In ihren ver
schiedenen Ausführungsformen wird die Erfindung als ein ver
stellbarer Nockenwellen-Phasenversteller in einem Motor-
Nockenwellentrieb angewandt, um die Phase oder die zeitliche
Abstimmung beim Drehen einer getriebenen Nockenwelle relativ
zu einem Antriebsglied wie einem Kettenrad zu variieren, das
in zeitlich abgestimmter Relation zur Motorkurbelwelle oder
dgl. getrieben wird.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß Teile von Stif
ten eines ringförmigen Kolbens in nachgiebiger Relation mit
einem ringförmigen Zahnrad gehalten wird, nachdem die Teile
der Stifte mit einem ringförmigen Zahnrad in treibende Rela
tion gekommen sind. Dabei handelt es sich bei dem Zahnrad um
ein Zahnrad eines Paares axial beabstandeter, nach innen vor
gespannter, d. h. relativ zueinander gedrückter ringförmiger
Zahnräder ohne Zahnflankenspiel (anti-backlash). Mit dieser
Anordnung werden hämmernde Laufgeräusche und Verschleiß un
terdrückt, die ansonsten dadurch auftreten, daß das eine der
ringförmigen Zahnräder wiederholt gegen die Teile der Stifte
schlägt.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß zwischen einem der
ringförmigen Zahnräder und einem ringförmigen Kolben Feder
einrichtungen zusammengedrückt werden, um das eine ringförmi
ge Zahnrad gegen das andere der ringförmige Zahnräder zu be
aufschlagen.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß Pufferungsfedern mit
der Form gewellter Federringen oder Scheibenfedern an dem ei
nen der ringförmigen Zahnräder montiert und derart angeordnet
sind, daß sie mit den damit zusammenarbeitenden Teilen der
Stifte jeweils in Kontakt treten.
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden anhand
der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines Nockenwellen-
Phasen-Verstellantriebs in einer Extremposition mit einem
abgeschalteten Magnetsteuerventil;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Vorrichtung von
Fig. 1 in einer extremen Position entgegengesetzt zur Po
sition von Fig. 1 mit bestromtem Magnetsteuerventil;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 1 einer zwei
ten Ausführungsform eines Nockenwellen-Phasen-Verstell
antriebs;
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 1 einer drit
ten Ausführungsform eines Nockenwellen-Phasen-Verstell
antriebs;
Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht zu Fig. 4;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 5 unter Ver
deutlichung der Positionen von Einzelteilen, sobald der
Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb von Fig. 4 in einge
schaltetem Zustand ist;
Fig. 7 eine Perspektivansicht mit Teilquerschnitt eines
Teils einer vierten Ausführungsform eines Nockenwellen-
Phasen-Verstellantriebs in abgeschaltetem Zustand und
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 7 unter Ver
deutlichung des Antriebs von Fig. 7 in eingeschaltetem Zu
stand.
In Fig. 1 ist mit 10 ein Verbrennungsmotor allgemein angedeu
tet, in dem eine durch eine nicht gezeigte Kurbelwelle getrie
bene Nockenwelle 12 vorgesehen ist. Die Nockenwelle 12 trägt
eine Vielzahl nicht gezeigter Steuernocken zum Betätigen von
Zylindereinlaß- und/oder -auslaßventilen des-Motors auf übliche
Weise. Die Nockenwelle 12 wird zum Teil durch ein Frontlager 14
abgestützt, daß am Zylinderkopf 16 des Motors angeordnet und
von diesem getragen wird.
Am vorderen, getriebenen Ende der Nockenwelle 12 ist ein varia
bler Nockenwellen-Phasen-Versteller 18 mit einem Kettenrad 20
vorgesehen, das eine gezahnte Radscheibe 22 aufweist und von
einer nicht gezeigten Antriebskette getrieben wird. Auf diese
Weise wird das Kettenrad 20 um eine Achse 24 zu Drehung ange
trieben, die koaxial mit der Nockenwelle 12 ist. Im Inneren des
Kettenrades 22 befindet sich eine sich nach rückwärts erstrec
kende Nabe 26 und eine sich nach vorne erstreckende Nabe 28.
Der Nockenwellen-Phasen-Versteller 18 enthält weiterhin einen
Wellenstummel in Form einer Keilwelle 30 mit einer äußeren
schraubenförmigen Schrägverzahnung 32 benachbart zu dem einen
oder dem vorderen Ende und einen hinteren Flansch 34 am anderen
oder rückwärtigen Ende. Der rückwärtige Flansch 34 weist einen
feinbearbeiteten Lagerbereich 36 an seiner äußeren Peripherie
auf. Zwischen der äußeren schraubenförmigen Schrägverzahnung 32
und dem hinteren Flansch 34 ist eine feinbearbeitete zylindri
sche Fläche 38 vorgesehen. Das vordere Ende der Keilwelle 30
liegt an einer inneren Fläche einer Abdeckung 40 an. Die Abdec
kung 40 und die Keilwelle 30 werden mit einer eine zentrale
Öffnung 42 durchsetzenden Schraube 44 am vorderen Ende der Noc
kenwelle 12 festgelegt. Obwohl dies nicht gezeigt ist, greift
ein Paßstift in Öffnungen der Keilwelle 30 und der Nockenwelle
12 ein, um eine feste Antriebsverbindung zwischen der Keilwelle
30 und der Nockenwelle 12 aufrechtzuerhalten.
Die sich nach rückwärts erstreckende Nabe 26 wird drehbeweglich
auf der Lagerfläche 36 des rückwärtigen Flansches 34 getragen.
Die sich nach vorne erstreckende Nabe 26 erstreckt sich bis zu
inneren Fläche der Abdeckung 40 und ist auf einer zylindrischen
Innenfläche einer Umfangshülse 46 der Abdeckung 40 winkelbeweg
lich abgestützt.
Das mit der äußeren schraubenförmigen Schrägverzahnung 32 und
der zylindrischen Fläche 38 geformte Ende der Keilwelle 30 er
streckt sich in der nach vorne erstreckenden Nabe 28 nach vorne
und konzentrisch zu deren inneren Durchmesser. Die sich nach
vorne erstreckende Nabe 28 besitzt eine innere schraubenförmige
Schrägverzahnung 48, die der äußeren schraubenförmigen Schräg
verzahnung 32 zugewandt ist. Die einander gegenüberliegenden
Schrägverzahnungen 32 und 48 (Schrägverzahnungen) besitzen ent
gegengesetzte Anstiegswinkel, damit die Phasenverstellfunktion
durchführbar ist.
Zwischen den Schrägverzahnungen 32 und 48 sind zwei axial beab
standete ringförmige Zahnräder vorgesehen, die mit den Schräg
verzahnungen in Eingriff stehen. Diese Zahnräder werden der Be
quemlichkeit halber als vorderes oder äußeres Zahnrad 50 und
als hinteres oder inneres Zahnrad 52 benannt, wobei sich das
hintere Zahnrad 52 näher am hinteren Flansch 34 der Keilwelle
30 befindet. Beide Zahnräder 50 und 52 tragen innere und äußere
schraubenförmige Schrägverzahnungen, die mit den inneren und
äußeren Schrägverzahnungen 32 und 48 der Keilwelle 30 und des
Kettenrades 20 jeweils in treibenden bzw. getriebenem Eingriff
stehen. Im besonderen besitzt das vordere Zahnrad 50 innere und
äußere schraubenförmige Verkeilungen bzw. Schrägverzahnungen 54
und 56, während das hintere Zahnrad 52 innere und äußere
schraubenförmige Keilungen bzw. Schrägverzahnungen 58 und 60
aufweist.
Die vorderen und hinteren Zahnräder 50 und 52 werden aufeinan
der zu durch eine Vielzahl von in Winkelrichtung beabstandeten
Stiften 62 beaufschlagt, die in das hintere Zahnrad 52 mit
Preßsitz eingepaßt sind und Köpfe 64 aufweisen, die Schrauben
federn 66 in Vertiefungen 68 an der äußeren oder abgewandten
Seite des Frontzahnrades 50 zusammendrücken. Die Stifte 62 er
strecken sich durch Öffnungen des vorderen Zahnrads 50. Diese
Öffnungen sind weit genug, um es dem vorderen Zahnrad 50 zu ge
statten, relativ zum hinteren Zahnrad 52 in Winkelrichtung be
wegt zu werden. Die Schrägverzahnungen der vorderen und hinte
ren Zahnräder 50, 52 sind nicht aufeinander ausgerichtet bzw.
zueinander versetzt, so daß bei einer Beaufschlagung der vorde
ren und hinteren Zahnräder 50 und 52 zueinander hin die Schräg
verzahnungen der vorderen und hinteren Zahnräder 50 und 52 an
gegenüberliegenden Seiten der damit in Eingriff stehenden
Schrägverzahnungen 32 und 48 angreifen und auf diese Weise ein
Flankenspiel aufnehmen, das ansonsten beim Übertragen eines An
triebsdrehmomentes zwischen dem Kettenrad 20 und der Keilwelle
30 aufträte.
Benachbart zur inneren Fläche des hinteren Zahnrades 52 ist ein
ringförmiger Kolben 70 angeordnet, der eine äußere Umfangsdich
tung 72 und eine innere Umfangsdichtung 74 aufweist. Der Kolben
70 ist am hinteren Zahnrad 52 mittels einer Vielzahl in Um
fangsrichtung beabstandeter Stifte 76 montiert. Die Stifte 76
sind am ringförmigen Kolben 70 befestigt und erstrecken sich
nach vorne durch das hintere Zahnrad 52 und zum vorderen Zahn
rad 50 hin, um am vorderen Zahnrad 50 an dessen innenliegender
Fläche anzuliegen. Die vorderen Enden der Stifte 76 sind in
Vertiefungen 70 angeordnet, die in die äußere Fläche des hinte
ren Zahnrades 52 eingeschnitten sind. Die Stifte 76 werden vom
hinteren Zahnrad 52 gleitend getragen. Auf den Stiften 76 sind
im inneren der Vertiefungen 78 Sicherungsringe 80 montiert, die
die axiale Bewegung des ringförmigen Kolbens 70 nach rückwärts
und von dem hinteren Zahnrad 52 weg begrenzen.
Der ringförmige Kolben 70 mit seinen Dichtringen 72, 74 be
grenzt mit der zylindrischen Fläche 38 der Keilwelle 30 und der
benachbarten Wand des Kettenrades 20 eine ringförmige Kammer
82. In diese ringförmige Kammer 82 kann Hydraulikmedium wie Hy
drauliköl unter Druck eingeführt bzw. daraus abgelassen werden,
und zwar durch einen Ölkanal 84 in der Abdeckung 40, der zu ei
ner äußeren ringförmigen Nut 86 in einer Endhülse 88 der Keil
welle 30 führt. Ferner sind radiale und axiale Kanäle 90 und 92
in der Schraube 44 und ein radialer Kanal 94 in der Nockenwelle
12 vorgesehen, der zu einer ringförmigen Nut 96 führt. Die Nut
96 ist durch nur schematisch angedeutete Kanäle bzw. Leitungen
mit einem Magnetsteuerventil 98 verbunden, das dazu dient, Öl
aus einer Öldruckleitung 100 zuzuführen oder Öl in eine Ablaß
leitung 102 abzulassen, während der Zustrom aus der Zufuhrlei
tung 100 blockiert ist. Die äußere ringförmige Nut 86 in der
Endhülse 88 ist über eine Vielzahl von Öffnungen 104 mit einer
inneren ringförmigen Nut 106 verbunden, die ihrerseits mit dem
radialen Kanal 90 in der Schraube 44 in Verbindung steht.
Der ringförmige Kolben 70 wird in einer Richtung beaufschlagt,
in der die ringförmige Kammer 82 verkleinert wird, und zwar
durch eine Schrauben-Rückstellfeder 108, die sich zwischen dem
ringförmigen Kolben 70 und dem hinteren Flansch 34 der Nocken
welle 30 erstreckt. Die Stifte 76 werden dazu gebracht, an der
inneren Fläche des vorderen Zahnrades 50 anzustehen und das
vordere Zahnrad 50 gegen die Abdeckung 40 zu drücken. Um die
Stifte 76 sind Schraubenfedern 110 gesetzt, die zwischen dem
ringförmigen Kolben 70 und dem hinteren Zahnrad 52 zusammenge
drückt werden, um das hintere Zahnrad 52 gegen die Sicherungs
ringe 80 auf den Stiften 76 zu beaufschlagen. Die Einstellung
der Schraubenfedern 110 ist derart gewählt, daß eine Gesamt
kraft der Schraubenfedern 110 entsteht, mit der die Beaufschla
gung des hinteren Zahnrades 52 schwächer ist als die Kraft der
Schraubenrückstellfeder 108, von der der ringförmige Kolben 70
belastet wird.
Im Betrieb des verstellbaren Nockenwellen-Phasen-Verstellan
triebs der erläuterten Ausführungsform wird bei entregtem Ma
gnetventil 98 (abgeschalteter Zustand) die Druckleitung 100
blockiert und die ringförmige Kammer 82 mit der Entlastungslei
tung 102 verbunden. Die Rückstellfeder 108 und die Schraubenfe
dern 110 können den ringförmigen Kolben 70 und die vorderen und
hinteren Zahnräder 50, 52 in ihren extremen vorderen oder äuße
ren Positionen nahe der Abdeckung 40 halten wodurch das Volu
men der ringförmigen Kammer 82 auf einem Minimum gehalten wird.
Im besonderen wird das hintere Zahnrad 52 mit einer Kraft der
Federn 110 belastet, während auf dem vorderen Zahnrad 50 eine
Kraft wirkt, die sich ergibt, wenn die Kraft der Federn 66 von
der Summe der Kräfte der Rückstellfeder 108 und der Federn 110
subtrahiert wird. In dieser Stellung kann die Nockenwelle 12
durch die vorderen und hinteren Zahnräder 50, 52 in einer ver
zögerten Phasenrelation zum Kettenrad 20 gehalten sein, um die
Betätigung der zugehörigen Motoreinlaßventile unter gewünschten
verzögerten zeitlichen Konditionen ablaufen zu lassen. Wenn ge
wünscht, dann könnte die Nockenwelle 12 in dieser Position in
einer voreilenden Phasenrelation mit dem Kettenrad 20 gehalten
sein, um die zugehörigen Motorauslaßventile mit gewünschten
voreilenden zeitlichen Konditionen zu betätigen.
Sobald die Betriebsbedingungen des Motors es erfordern, die Mo
toreinlaßventile voreilend oder die Motorauslaßventile nachei
lend zu betätigen, wird das Magnetventil 98 bestromt, um die
Entlastungsleitung 112 abzusperren und die Druckleitung 100 an
zuschließen und der ringförmigen Kammer 82 Öl unter Druck zuzu
führen. Der Öldruck bewegt den ringförmigen Kolben 70 gegen die
Belastung der Rückstellfeder 108 in die extreme gegenteilige
Position benachbart zum hinteren Flansch 34, wobei das hintere
Zahnrad 52 nach Eingriff der Sicherungsringe 80 mit den Grund
flächen der Vertiefungen 78 im hinteren Zahnrad 52 mitgezogen
wird und seinerseits das vordere Zahnrad 50 mitzieht, das ge
genüber dem hinteren Zahnrad 52 vorgespannt ist. Während dieser
Bewegung wirken die Federn 110 nicht entgegen dem Öldruck. Fig.
2 verdeutlicht die extreme andere oder gegenüberliegende Posi
tion des ringförmigen Kolbens 70 und der vorderen und hinteren
Zahnräder 50, 52 bei bestromtem Magnetsteuerventil 98
(eingeschalteter Zustand). In dieser Stellung wird das hintere
Zahnrad 52 gegen eine ringförmige Schulter 112 gepreßt, die
zwischen der äußeren schraubenförmigen Schrägverzahnung 32 und
der zylindrischen Fläche 38 der Keilwelle 30 definiert ist. Auf
diese Weise können die vorderen und hinteren Zahnräder 50, 52
die extreme gegenteilige Position der Fig. 2 dann einhalten,
wenn das Magnetventil 98 bestromt ist. Aufgrund der einander
entgegengesetzten Schrägverzahnungswinkel der äußeren und inne
ren schraubenförmigen Schrägverzahnungen 32 und 48 verändert
die rückwärtige oder einwärtige Bewegung der vorderen und hin
teren Zahnräder 50, 52) den Phasenwinkel der Nockenwelle 12 re
lativ zum Kettenrad 20, so daß auch die Ventilsteuerungszeiten
der zugehörigen Motorventile ähnlich variiert werden.
Wird es erforderlich, zu einer nacheilenden Betätigung der Ein
laßventile oder zu einer voreilenden Betätigung der Auslaßven
tile zurückzukehren, dann wird das Magnetventil 98 entregt. Die
Druckleitung 100 wird blockiert. Die ringförmige Kammer 82 des
variablen Nockenwellen-Phasen-Verstellantriebs 18 wird in die
Entlastungsleitung 102 entlastet. Die sich vom ringförmigen
Kolben 70 wegerstreckenden Stifte 76 liegen am vorderen Zahnrad
50 an und belasten dieses mit einer Kraft, die sich ergibt
durch Subtrahieren der Kraft der Federn 110 von der Kraft der
Rückstellfeder 108. Die Kraft wirkt, bis die vorderen und hin
teren Zahnräder 50, 52 und der ringförmige Kolben 70 in ihre
Ausgangsposition benachbart zur Abdeckung 40 (Fig. 1) zurückge
kehrt sind.
Zusätzlich zu der Phasenveränderungsfunktion sind die vorderen
und hinteren Zahnräder 50, 52 auch Einrichtungen, mit denen das
gesamte Drehmoment vom Kettenrad 20 auf die Nockenwelle 12 und
umgekehrt mittels der inneren und äußeren Schrägverzahnung 54,
58 und 56, 60 und der damit in Eingriff stehenden inneren und
äußeren schraubenförmigen Schrägverzahnungen 32, 48 übertragen
wird. Der ringförmige Kolben 70 hat mit der Übertragung des
Drehmoments nichts zu tun. Die Nichtausrichtung der vorderen
und hinteren Zahnräder 50, 52 und deren Vorspannung aufeinander
zu durch die Stifte 62 und die Federn 66 nehmen jegliches Flan
kenspiel in den Schrägverzahnungsverbindungen auf, da die vor
deren und hinteren Zahnräder 50, 52 mit sich gegenüberliegenden
Flanken der damit kämmenden Schrägverzahnungen 32, 48 in Ein
griff gezwungen werden, wie dies zuvor erwähnt wurde.
Der Durchgang der Stifte 76 durch nicht näher bezeichnete Öff
nungen im hinteren Zahnrad 52, derart, daß sich die Stifte 76
bis zur Anlage an das vordere Zahnrad 50 erstrecken, erbringt
einen Vorteil. Während des Rückholhubes aus dem eingeschalteten
Zustand (Fig. 2) in den abgeschalteten Zustand (Fig. 1) führt
das Nachziehen des hinteren Zahnrads 52 hinter dem vorderen
Zahnrad 50 durch die Rückholfeder 108 zu einer Tendenz, mit der
die vorderen und hinteren Zahnräder 50, 52 geringfügig vonein
ander weggedrückt werden, so daß sich die das Flankenspiel un
terdrückende Kraft reduziert. Damit verbunden ist eine Verrin
gerung der Reibung, die der Rückholbewegung der vorderen und
hinteren Zahnräder 50, 52 entgegenwirkt. Die für den Rückholhub
erforderlich Kraft läßt sich auf diese Weise reduzieren.
Die Sicherungsringe 80 auf den Stiften 76 sind während des
Rückholhubes außer Eingriff mit den Grundflächen der Vertiefun
gen 78 im hinteren Zahnrad 52. Hingegen stellen sie eine An
triebsverbindung von den Stiften 76 zum hinteren Zahnrad 52
über den Hub aus dem abgeschalteten Zustand (Fig. 1) zu dem
eingeschalteten Zustand (Fig. 2) her. Während dieses Hubes vom
abgeschalteten Zustand zum eingeschalteten Zustand zeigt sich
beim Nachziehen des vorderen Zahnrades 50 hinter dem hinteren
Zahnrad 52, sobald dieses durch den ringförmigen Kolben 70 be
wegt wird, die Tendenz, die Trennung zwischen dem vorderen und
dem hinteren Zahnrad 50, 52 geringfügig zu vergrößern und da
durch die das Flankenspiel aufnehmende Kraft zu verringern, wo
durch auch die Reibung reduziert wird, die der Rückwärtsbewe
gung der vorderen und hinteren Zahnräder 50, 52 entgegenwirkt.
Auf diese Weise läßt sich die vom Öldruck aufzubringende Kraft
reduzieren.
Die Schraubenfedern 110 halten die Sicherungsringe 80 nachgie
big in Eingriff mit dem hinteren Zahnrad 52, und zwar über den
Hub aus dem ausgeschalteten Zustand (Fig. 1) in den eingeschal
teten Zustand und auch im eingeschalteten Zustand (Fig. 2),
während die Sicherungsringe 80 mit dem hinteren Zahnrad 52 über
den Rückhub aus dem eingeschalteten Zustand in den abgeschalte
ten Zustand und im abgeschalteten Zustand nicht mehr in Ein
griff mit dem hinteren Zahnrad 52 sind. Die vorderen und hinte
ren Zahnräder 50, 52 werden so dazu gezwungen, sich voneinander
zu trennen und dabei ein Drehmoment vom Kettenrad 20 auf die
Nockenwelle 12 und umgekehrt zu übertragen. Die das hintere
Zahnrad 52 vom vorderen Zahnrad 50 trennende Kraft wirkt den
Schraubenfedern 110 über den Hub in den eingeschalteten Zustand
und im eingeschalteten Zustand entgegen, wodurch ein hämmerndes
Laufgeräusch und Verschleiß unterdrückt werden, die sich bei
wiederholtem Anschlagen des hinteren Zahnrades 52 an den Siche
rungsringen 80 einstellen könnten.
Die zwischen dem hinteren Zahnrad 52 und dem ringförmigen Kol
ben 70 zuammengedrückten Schraubenfedern 110 unterstützen die
Aktion der Rückholfeder 108 beim Halten des hinteren Zahnrades
52 und des vorderen Zahnrades 50 in deren Grenzstellung gemäß
Fig. 1. Sie wirken dem Öldruck nicht entgegen, der auf den
ringförmigen Kolben 17 einwirkt. Die Vorspannung der Rückholfe
der 108 kann deshalb reduziert werden. Ferner kann die aus dem
Öldruck abzuleitende Kraft zum Bewegen des ringförmigen Kolbens
70 gegen die Rückholfeder 108 auf diese Weise wünschenswert re
duziert werden.
Fig. 3 verdeutlicht eine zweite Ausführungsform eines variablen
Nockenwellen-Phasen-Verstellantriebs 120. Dieser stimmt weitge
hend mit dem vorher beschriebenen überein, ausgenommen die Ver
wendung einer einzigen Schraubenfeder 122 anstelle der Vielzahl
der Schraubenfedern 110 um die Stifte 76. Wie in Fig. 3 gezeigt
ist, wird die einzige Schraubenfeder 122 zwischen dem hinteren
Zahnrad 52 und dem ringförmigen Kolben 70 zusammengedrückt. Ein
Ende der Schraubenfeder 122 ist in einer ringförmigen Vertie
fung 124 im ringförmigen Kolben 70 aufgenommen und befindet
sich radial innerhalb der Stifte 76 des ringförmigen Kolbens
70.
Die Fig. 4, 5 und 6 verdeutlichen eine dritte Ausführungsform
eines variablen Nockenwellen-Phase-Verstellantriebs 130. Dieser
entspricht im wesentlichen der zweiten Ausführungsform, ausge
nommen der zusätzlichen Anordnung von Pufferungsfedern in Form
gewellter Ringfedern oder Scheibenfedern 132, die jeweils in
den Vertiefungen 78 montiert sind. Wie sich am besten in Fig. 5
erkennen läßt, ist die Scheibenfeder 132 außer Eingriff mit dem
Sicherungsring 80, sobald der variable Nockenwellen-Phasen-
Verstellantrieb 130 in abgeschaltetem Zustand ist. Über dessen
Hub zum eingeschalteten Zustand und im eingeschalteten Zustand
wird die Scheibenfeder 132 zwischen dem Sicherungsring 80 und
dem hinteren Zahnrad 52 gemäß Fig. 6 zusammengedrückt. Die Ver
wendung der Scheibenfedern 132 zusammen mit einer Feder 122 un
terdrückt hämmerndes Laufgeräusch und Verschleiß beim wieder
holten Gegeneinanderschlagen der Sicherungsringe 80 und des
hinteren Zahnrads 52.
Die Feder 122 kann gegebenenfalls weggelassen werden. Bei einer
solchen Modifikation unterdrücken ebenfalls die Scheibenfedern
132 ein hämmerndes Arbeitsgeräusch und Verschleiß bei wieder
holtem Anschlagen des hinteren Zahnrades 52 an den Sicherungs
ringen 80.
Fig. 7 und 8 verdeutlichen einen Teil einer vierten Ausfüh
rungsform eines variablen Nockenwellen-Phasen-Verstellantriebs
140. Dieser entspricht im wesentlichen der vorhergehenden Aus
führungsform, da ebenfalls zwei axial beabstandete ringförmige
vorderen und hintere Zahnräder 50, 52 vorgesehen sind. Auf
gleiche Weise wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsfor
men werden die vorderen und hinteren Zahnräder 50, 52 gegenein
ander mittels einer Vielzahl von in Umfangsrichtung beabstande
ten Stiften 62 gegeneinander gedrückt, die in das hintere Zahn
rad 52 in einem Preßsitz eingepaßt sind und Köpfe 64 aufweisen,
die Schraubenfedern 66 in Vertiefungen in der Außenseite des
vorderen Zahnrades 50 komprimieren. Die Stifte 62 erstrecken
sich durch Öffnungen des vorderen Zahnrades 50 hindurch. Diese
Öffnungen des vorderen Zahnrades 50 sind weit genug, um dem
vorderen Zahnrad 50 eine Winkelbewegung relativ zum hinteren
Zahnrad 52 zu gestatten. Beide Zahnräder 50, 52 besitzen innere
und äußere schraubenförmige Schrägverzahnungen, die mit einer
äußeren Schrägverzahnung 142 einer Keilwelle 140 und einer in
neren Schrägverzahnung eines nicht gezeigten Kettenrades käm
men. Das Kettenrad ist im wesentlichen gleich ausgebildet wie
das Kettenrad 20 bei der vorher beschriebenen Ausführungsform.
Die Keilwelle 144 entspricht im wesentlichen der Keilwelle 30,
da sie eine feinbearbeitete zylindrische Fläche 146, eine End
hülse 48 und eine ringförmige Schulter 150 entsprechend der zy
lindrischen Fläche 38, der Endhülse 88 und der ringförmigen
Schulter 112 in Fig. 1 aufweist. Der ringförmige Kolben 160 ist
gegenüber dem ringförmigen Kolben 70 geringfügig modifiziert,
da er eine äußere ringförmige Nut 162 zum Aufnehmen einer äuße
ren Umfangsdichtung (nicht gezeigt) besitzt. Ferner unterschei
det sich der ringförmige Kolben 160 vom ringförmigen Kolben 170
dadurch, daß eine axial nach innen eingeschnittene Tasche 164
zum Unterbringen einer Rückstellfeder (nicht gezeigt) vorgese
hen ist. Der ringförmige Kolben 160 ist benachbart der inneren
Fläche des hinteren Zahnrades 52 angeordnet und mit diesem
durch eine Vielzahl in Winkelrichtung beabstandeter Stifte 170
verbunden, die sich durch Öffnungen des hinteren Zahnrades 52
erstrecken und in den ringförmigen Kolben 160 mit einem Preß
sitz eingesetzt sind. Die Stifte 170 erstrecken sich nach vorne
durch das hintere Zahnrad 52 und besitzen Köpfe 172, mit denen
sie gegen die innere Fläche des vorderen Zahnrades 50 zur Anla
ge kommen. Die Stiftköpfe 172 liegen in Vertiefungen (nicht be
zeichnet), die in die äußere Fläche des hinteren Zahnrades 52
eingeschnitten sind. Die Stifte 170 werden vom hinteren Zahnrad
52 gleitend getragen. Die Stiftköpfe 72 sind mit den Grundflä
chen der Vertiefungen im hinteren Zahnrad 50 in Eingriff zu
bringen, um das axiale Versetzen des ringförmigen Kolbens 160
nach rückwärts und vom hinteren Zahnrad 52 weg zu begrenzen.
Wird der ringförmige Kolben 160 mit Öl beaufschlagt, dann be
wegt der Öldruck den ringförmigen Kolben 160 von der Extrempo
sition gemäß Fig. 7 zu der entgegengesetzten Extremposition ge
mäß Fig. 8. Nach Eingriff der Stiftköpfe 172 mit den Grundflä
chen der Vertiefungen im hinteren Zahnrad 52 wird das hintere
Zahnrad 52 nachgeschleppt und dann auch das vordere Zahnrad 50
mitgezogen, das gegen das hintere Zahnrad 52 vorgespannt ist.
In der Position gemäß Fig. 8 wird das hintere Zahnrad 52 gegen
die ringförmige Schulter 150 gepreßt, die zwischen der äußeren
Schrägverzahnung 142 und der zylindrischen Fläche 146 der Keil
welle 144 vorgesehen ist.
Über den Rückholhub in die Position von Fig. 7 liegen die
Stiftköpfe 172 am vorderen Zahnrad 50 an. Dadurch wird das vor
dere Zahnrad 50 und danach auch das hintere Zahnrad 52 wegge
drückt, das in Richtung zum vorderen Zahnrad 50 vorgespannt
ist.
Über den Hub aus der Position von Fig. 7 in die Position von
Fig. 8 und den Rückholhub wird die Beabstandung zwischen den
vorderen und hinteren Zahnrädern 50, 52 geringfügig vergrößert,
um die das Flankenspiel aufnehmende Kraft zu reduzieren. Da
durch wird auch die Reibung verringert, die der Hubbewegung der
vorderen und hinteren Zahnräder 50, 52 entgegenwirkt. Auf diese
Weise läßt sich eine rasche Bewegung der vorderen und hinteren
Zahnräder 50, 52 über den jeweiligen Hub erzielen.
Zweckmäßigerweise werden Schraubenfedern zwischen dem ringför
migen Kolben 160 und dem hinteren Zahnrad 52 zusammengedrückt,
um das hintere Zahnrad 52 in Richtung auf die Stiftköpfe 172
vorzuspannen, als ob die bei der vorhergehenden Ausführungsform
erörterten Schraubenfedern 110 vorgesehen wären. Zusätzlich
oder alternativ könnten auch in den Vertiefungen im hinteren
Zahnrad 52 Scheibenfedern montiert sein, die mit den Stiftköp
fen 172 jeweils zusammenwirken, so als ob die Scheibenfedern
132 der vorher beschriebenen Ausführungsform und ihrer modifi
zierten Ausführungsform vorgesehen wären.
Claims (9)
1. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb (18, 120, 140)
für einen Verbrennungskraftmotor, der eine Nockenwelle (12)
aufweist, mit koaxialen treibenden und getriebenen Gliedern
(20, 30, 144), von denen die getriebenen Glieder (30, 144) zu
einer gemeinsamen Bewegung um eine Achse (24) mit der Nocken
welle (12) verbindbar sind, wobei die treibenden und getriebe
nen Glieder miteinander durch ein Paar axial beabstandeter
ringförmiger Zahnräder (50, 52) in Antriebsverbindung stehen,
die innere und äußere Schrägverzahnungen aufweisen und aufein
ander zu zum Aufnehmen des Flankenspiels vorgespannt und in
axialer Richtung durch Kraftmittel in einer Richtung bewegbar
sind, um die Phasenverhältnisse zwischen den treibenden und ge
triebenen Gliedern zu verändern, wobei die Kraftmittel einen
ringförmigen Kolben (70, 160) und unter Druck einer Kammer (82)
an einer Seite des ringförmigen Kolbens (70, 160) zugeführtes
Öl umfassen, um den ringförmigen Kolben (70, 160) in der einen
Richtung axial unter Ansprechen auf das unter Druck der Kammer
(80) zugeführte Öl zu bewegen, wobei im ringförmigen Kolben
(70, 160) eine Vielzahl von Stiften (76, 170) angeordnet ist,
die durch das eine (52) der ringförmigen Zahnräder (50, 52) bis
zum anderen (50) der Zahnräder hindurchgehen, wobei Rückstell
federeinrichtungen (108) den ringförmigen Kolben (70, 160) in
einer Rückstellrichtung entgegengesetzt zu der besagten einen
Richtung beaufschlagen, um die Stifte in treibendem Kontakt mit
dem anderen (50) der ringförmigen Zahnräder (50, 52) zu halten
und das andere Zahnrad (50) in der Rückstellrichtung zu bewe
gen, sobald sich der ringförmige Kolben (70, 160) in der Rück
stellrichtung bewegt, wobei die Stifte (70, 160) Abschnitte
(80, 172) aufweisen, die so ausgebildet sind, daß sie mit dem
einen (52) der ringförmigen Zahnräder (50, 52) in treibende Re
lation kommen zum Übertragen einer Bewegung von der Vielzahl
der Stifte (76, 170) auf das eine Zahnrad (52), um dieses in
der einen Richtung zu bewegen, sobald sich der ringförmige Kol
ben (70, 160) in dieser einen Richtung bewegt, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abschnitte (80, 172) der Stifte (76, 170) in
nachgiebiger Relation mit dem einen Zahnrad der ringförmigen
Zahnräder (50, 52) haltbar sind, sobald die Abschnitte (80,
172) der Stifte (70, 160) in treibende Relation mit dem einen
Zahnrad der ringförmigen Zahnräder (50, 52) gekommen sind.
2. Variabler Nockenwelle-Phasen-Verstellantrieb gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Zahnrad der ring
förmigen Zahnräder (50, 52) und dem ringförmigen Kolben (70,
170) Federeinrichtungen (110, 122) zusammendrückbar sind, um
das eine Zahnrad (52) der ringförmigen Zahnräder (50, 52) in
Richtung auf das andere Zahnrad (50) der ringförmigen Zahnräder
(50, 52) vorzuspannen.
3. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Pufferungsfedern (132) an
einem Zahnrad der ringförmigen Zahnräder (50, 52) montiert und
derart angeordnet sind, daß sie jeweils mit den Abschnitten
(80) der Stifte (76) in Kontakt bringbar sind.
4. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb gemäß Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Zahnrad der ring
förmigen Zahnräder (50, 52) und dem ringförmigen Kolben (70)
zusammendrückbare Federeinrichtungen (110) als die Stifte (76)
jeweils umgebende Schraubenfedern (110) ausgebildet sind.
5. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem einen Zahnrad
der ringförmigen Zahnräder (50, 52) und dem ringförmigen Kolben
(70) zusammendrückbaren Federeinrichtungen (122) eine Schrau
benfeder (122) sind, die in einer ringförmigen Vertiefung (124)
aufgenommen ist, die radial innerhalb der Stifte (76) in den
ringförmigen Kolben (70) eingeformt ist.
6. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb gemäß Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Zahnrad der ringförmi
gen Zahnräder (50, 52) Pufferungsfedern (132) montiert sind,
die so angeordnet sind, daß sie jeweils mit den Abschnitten
(80) der Stifte (76) in Kontakt bringbar sind.
7. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb gemäß Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Zahnräder (50,
52) relativ zueinander verdrehbar sind.
8. Variabler Nockenwellen-Phasen-Verstellantrieb nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte der Stifte (76)
Schnappringe oder Sicherungsringe (80) sind.
9. Variable Nockenwellen-Phasen-Verstellvorrichtung nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (172) der
Stifte (170) Stiftköpfe (172) der Stifte (170) sind.
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