DE1962820U - Namensschild mit klingeltaster. - Google Patents
Namensschild mit klingeltaster.Info
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- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F13/00—Illuminated signs; Luminous advertising
- G09F13/04—Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Theoretical Computer Science (AREA)
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Description
D /i i C Q Q 7 / 0 3 1^1U O
P ATE N T A N W Ä L Tl>
A. f 0 Ü ffW^^ArJO Γ LICHT j1
Dr-REINHOLDSCHMIDT /
Patentanwalt Dr. R. SCHMIDT, 7603 OPPENAU1 Postfach 25
— Dipl.-Wirtsch.-Ing. AXEL HANSMA
'■* ' Dipl.-Phys. SEBASTIAN HERRMANN
Oppenau, den 22. J. 1967
Mein Zeichen:
Dr.Sch/M
L -J
S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke G.m.b.H.,
SHirtwangen (Schwarzwald)
Namensschild mit Klingeltaster
Gegenstand der Neuerung sind Namensschilder mit Klingeltastern,
wie sie z.B» "bei Eingangstüren Ton Wohnungen (Binzelschilder)
oder Häusern (Sammelschilder) verwendet werden. Solche Schilder, bei denen der Klingeltaster ge nach den räumlichen Gegebenheiten
neben, über oder unter dem Eamensteil angeordnet ist, werden in
der Regel- einzeln oder in Gruppen auf Erontplatten, sogenannten
"Kontaktplatten" aus Metall oder Kunststoff angebracht, die auf einem Unterputz- oder Aufputzgehäuse aufschraubbar sind. Die
Namensschilder selbst können einheitliche gravierbare Platten aus Metall oder Kunststoff darstellen, oder aufgesetzte bzw.
von hinten eingesetzte lamensteile tragen, die gegebenenfalls
auch von hinten beleuchtbar sind usf. Die Klingeltaster sind
mit der Frontplatte verschraubt und besitzen dazu einen verhältnismäßig
breiten Bund (meist aus Kunststoff).
Dr. REINHOLD SCHMIDT, 7603 OPPENAU, Postfach 25, Allmendplatz 4, Telefon: (07804) 710
Bankverbindungen: Renchtalbank (Volksbank) Oppenau Konto-Nr. 648 / Bankhaus Paul Kapff, Stuttgart Konto-Nr. 2644 / Postscheckkonto: Karlsruhe Nr. 65015
Münchner Büro: Patentanwälte LICHT, HANSMANN, HERRMANN
Alle diese "bisher "bekannten Anordnungen von Namensschild und
Klingeltaster haben den ΪΓ aoirbe.il, daß die für den Namen zur
Verfügung stehende Breite oder Fläche (Schriftraum) in einem
ungünstigen Verhältnis zu der Gesamtbreite oder -fläche steht, die auf der Frontplatte in^Anspruch genommen wird. Selbst
wenn nämlich in Anpassung an die natürliche Gestalt der Fingerkuppe
als die geringst mögliche Betätigungsflache für den
(Tasten: die weit verbreitete runde Knopf form gewählt wird, so
liegt z.B. die Breite des Schriftraumes üblicherweise zwischen 40 mm und 60 mm. Rechnet man noch den Platz für die Befestigungsschrauben
ab, so vermindert sich die nutzbare Breite für den Namen bei gravierten Sehildchen um ca. 25 bis 30 %, bei Schildchen
mit Fenstern sogar um ca. 30 bis 35 %·
Der Abstand zwischen Klingeltaster und Namensschild beträgt mit
Rücksicht auf den oben erwähnten, den Tastknopf von außen sichtbar
umgebenden Befestigungsbund mindestens 5 mm. Daraus ergibt
sich - wenn Klingeltaster und Namensschild nebeneinander liegen eine für den Namen nutzbare Breite von höchstens 50 % der Gesamtbreite.
Ist der Klingeltaster unter-oder oberhalb des Namensschildchens
angeordnet, so muß man die nutzbare Fläche zur beanspruchten
Fläche ins Verhältnis setzen. Es ist leicht einzusehen, daß
dieses dann noch ungünstiger ausfällt als das Verhältnis der Breiten.
Denn es ist immer, zu berücksichtigen, daß eine allzu
starke Annäherung, der Schriftfläche an den den Tastknopf umgebenden
Bund sich nicht nur aus geschmacklichen, sondern vor
allem auch aus Gründen der Lesbarkeit und Übersichtlichkeit
verbietet, besonders bei Anbringung mehrerer Schilder auf
einer gemeinsamen "Unterlage. :
Diesem Mangel -wird neuerungsgemäß dadurch abgeholfen, daß
das Namensschild den Klinge!taster runder Knopfform derart
umschließt, daß nur dessen. Knopf aus dem Schild herausragt, während der Bund der den Knopf ringförmig umschließenden
Befestigungs-Ge-windehülse öder -Mutter vom Namensschild verdeckt
ist.
Man kann nunmehr also einmal den Famen näher an den Tasterknopf
heranrücken, was schon eine um mindestens 10 % größere
nutzbare Breite ergibt. Weiter erlaubt aber die geschilderte Art der Vereinigung von Namensschild und Klingeltaste, den
zugehörigen Unterputz-Kasten kleiner zu gestalten. Einerseits
hat dies Bedeutung, wenn man sich vor Augen hält, daß heutzutage
viele Kontaktplatten. in einer schmalen Türfüllung (also senkrecht zur Türs) montiert werden, wo es um jeden Zentimeter
geht, andererseits bedeutet ©in kleinerer Unterputzkasten eine Arbeitsersparnis, da ja cLas' von Hand auszustemmende
im Mauerwerk kleiner sein kann. Darauf wird später bei Erläuterung der Ausführungsbeispiele noch eingegangen
werden. Bin weiterer Torteil besteht auch darin, daß das Name ns s child von der !"rontplatte abgeschraubt werden kann,
ohne daß der. Elingeltaster gleichzeitig von der Prontplatte
entfernt werden muß. ;
Im einzelnen kann die neuerungsgemäße .Anordnung, bei der also
Namensschild und Elingeltaster optisch eine Einheit bilden, in der Weise ausgestaltet sein, daß das Namensschild auf
seiner Rückseite"um den Durchbruch für den Tasterknopf herum
eine Vertiefung aufweist., welche den über der Prontplatte
liegenden Bund der Gewindehülse des. Elingeltasters aufnimmt. Oder die Anordnung kann so getroffen sein, daß die das
Schild tragende Frontplatte um den Durchbruch für den Elingeltaster
herum eine Vertiefung aufweist, welche den Bund der Gewindehülse des Elingeltasters in sich aufnimmt.
Eine besonders vorteilhafte Ausnutzung der geschaffenen raumsparenden
Vereinigung von -Namensschild und Elingeltaster ergibt
sich, wenn T-förmige Namensschilder mit dem Elingeltaster
auf dem verkürzten senkrechten Balken das T in raumsparend
ineinandergeschachtelter Gruppierung auf einer Tragplatte montiert sind·
Einige Ausführungsbeispiele der feuerung werden anhand
der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt Figur 1 im
Maßstab 2 .: 1 einen Schnitt durch das obere Namensschild
von Figur 2. . ■'.'■'-■
Auf der-Frontplatte 1 ist das Rähmchen 2 mit Hilfe der
Schrauben 7 aufgeschraubt. Das Eähmchen besitzt ein Fenster 3,
hinter dem der Schriftträger. 4- liegt. Dieser wird durch einen
Klarsichtstreifen 5 (Kunststoff oder G-las) vor der Witterung
geschützt. - -
Soll der Kamen von hinten her. be- oder durchleuchtet werden,
so ist in der Frontplatte 1 ebenfalls ein Fenster 6 erforderlich.
Rechts neben dem.Hamen sitzt der Klingeltaster, der in
Figur 1 nicht geschnitten dargestellt ist. Man erkennt den Tasterknopf 8, der allein (d.h. ohne umgebenden Bund) von
vorn sichtbar, ist, die G-ewindehülse 9} mit deren Hilfe der Klingel
taster in-der Frontplatte 1 befestigt ist, und die CPasterhülse 10,
die die Kontaktteile enthält.
Mit 11 ist der Unterputzkasten bezeichnet. Die Schrauben 7 ragen mit ihren Enden in den Innenraum des Unterputzkastens.
Wenn sie geringfügig- gekürzt -werden, so kann die Wandung 12
des Unterputzkastens 11 auf der rechten Seite bis unmittelbar
an die TasterMlse 10 herangerückt werden; auf der linken
Seite kann die Wandung 13-.""bis dicht an das Fenster 6 heranrücken.
Der Unterputzkasten 11 würde somit entsprechend schmaler. Wird auf eine Beleuchtung des Hamens verzichtet,
so kann aueh die Wand 13 bis an die lastenhülse 10 heranrücken.
Der Unterputzkasten 11< hätte dann nur noch eine
Außenbreite. von;'25 bis 30 mm. .
ffigur 2 zeigt oben die in Figur 1 geschnitten dargestellte
Kombination Namenssehild/Klingeltaster. Die Bezeichnungen sind die gleichen wie in Figur 1.
Das in Figur 2 unten gezeigte Namensschild 14· ist aus gravierfähigem
Material. Da hier natürlich das Fenster 3 entfällt, steht für den Hamen eine größere Breite, bzw. Fläche zur Verfügung, Bei
Verwendung eines Metallschildes wird die Schrift im allgemeinen
nicht durchgraviert. Eine Beleuchtung von hinten ist daher
nicht möglich. Darum kann in diesen Fällen das Fenster 6 in
der Frontplatte t entfallen. Bei Verwendung von transparentem
Material für das Namensschild oder wenn, nur die Schrift transparent
ist, läßt sich der Namen von hinten beleuchten. Dazu
ist dann allerdings1 das Fenster 6 in der Frontplatte 1 erforderlich.
Figur 3 zeigt die rückwärtige Ansicht des Eähmchens 3 (Fig. 1).
Mit 15 ist die bettartige Vertiefung des Fensters 3 bezeichnet. -
V ■ " .,■ - 7- - ■.■■"■■ ;
In dieser Vertiefung liegt der Schriftträger 4 und der
Klarsichtstreifen5.
Eine entsprechende, ringförmige Vertiefung 16 nimmt den
Bund der Gewindehülse 9 (Pig.. 1) auf.-Diese Vertiefung kann
auch in. der Frontplatte und nicht im Hamensschild liegen.
Die folgenden Figuren stellen einige, durch die !Teuerung geschaffene
Möglichkeiten der gegenseitigen Anordnung der verschiedenen Elemente dar* "Wobei die Figuren 4 und 3. nochmals
die" bereits in Figur 2 gezeigten HamensSchilder mit Klingeltaster
im Maßstab 1 : Ϊ bringen, um sie den Figuren 6 und 7
gegenüberzustellen.
In Weiterführung..der Neuerung wird besondere Übersichtlichkeit
dadurch erzielt, daß man dem-Namensschild eine T-Form gibt*
Der waagrechte Balken des T enthält den Hamen. Der senkrechte,
verkürzte Balken des. I umschließt den Knopf des Klingeltasters.
Damit ist erreicht, daß jedej? Klingeltaster eindeutig seinem
lamensschild zugeordnet ist. Dies ist zwar an sich bekannt, aber durch die T-Form in Verbindung mit der Aufnahme des bundlosen' Klingelknopfes in das Hamensschild lassen sich die Schilder
besonders platzsparend, gleichzeitig aber übersichtlich und
darüber hinaus auch geschmackvoll anordnen:
Die... Figuren 6 und 7 zeigen zwei T-förmige Namensschilder mit
Klinge!taster im Maßstab 1 : 1. Ss handelt sich wie auch
bei Figur 5 um gravierfähige Namensschilder. Im Vergleich
zu Figur 5 ergibt sich bei den gewählten Maßen eine stark
vergrößerte, nutzbare Breite für den Hamen. Selbstverständlich
lassen sich die Namensschilder gemäß Figur 6 und 7 mit einem Fenster entsprechend Figur 4 versehen.
Eine noch günstigere Form in.Eezug auf den Platzbedarf wäre
ein namensschild in Form eines liegenden L. Man braucht sich dazu nur vorzustellen, daß in Figur 6 der senkrechte, kurze
T-Balken mit dem Klingeltaster bis an das Ende des Namensschildes
nach rechts oder links rückt.
Die Figuren 8 und 9 geben einige Beispiele im Maßstab 1 : 2 für
eine übersichtliche, platzsparende und dem modernen geschmacklichen Empfinden entsprechende Anordnung von Namensschildern
gemäß der Form von Figur 6. In ähnlicher Weise lassen sich
Ir-förmige Namensschilder anordnen.
Sollen sehr viele Namensschilder auf einer Frontplatte angeordnet werden,· so empfiehlt es sieh, die Schilder in Gruppen oder Blocks
gleich oder ähnlich den Figuren 8 und 9 anzuordnen, um die Übersichtlichkeit
zu steigern. Man kann auch zum Beispiel auf diese Weise die Wohnungen eines jeden Stockwerkes zusammenfassen.
Sohutzansprüche;
Claims (4)
1. Namensschild mit KlingeItaster für auf Unterputz- oder
Aufputzgehäuse aufsehraubbare Front- oder sogenannte "Kontaktplatten",
dadurch gekennzeichnet, daß das Namensschild den Klingeltaster runder Knopfform derart umschließt, daß nur
dessen Knopf aus dem Schild herausragt, während der Bund
der den Knopf ringförmig umschließenden Befestigungs-Gewindehülseoder
-Mutter vom namensschild verdeckt ist.
2. Namensschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Namensschild auf seiner Rückseite um den Durchbruch für den Tasterknopf herum eine Vertiefung aufweist, welche den
über der irontplatte liegenden Bund der Gewindehülse des
Klingeltasters aufnimmt·
3* Namensschildanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Schild tragende Prontplatte um den Durchbruch für
Dr. REINHOLD SCHMIDT, 7603 OPPENAU, Postfach 25, Allraendplatz 4, Telefon: (07804) 710 ./.
Bankverbindungen: Renchtalbank (Volksbank) Oppenau Konto-Nr. 648 / Bankhaus Paul Kapff, Stuttgart Konto-Nr. 2644 / Postscheckkonto: Karlsruhe Nr. 65015
Münchner Büro: Patentanwälte LICHT, HANSMANN, HERRMANN
den Klingeltäster herum eine Vertiefung aufweist, -welche
den Bund der Ge-windehülse des Klingeltasters in sich aufnimmt.
4. ETamensschildanordnung nach Ansprüchen 1 "bis 3) dadurch
gekennzeichnet," daß T-förmige Namensschilder mit dem
Klingeltaster auf dem verkürzten senkrechten Balken das
T in raumsparend ineinandergeschachtelter Gruppierung auf
einer Tragplatte montiert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60552U DE1962820U (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Namensschild mit klingeltaster. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60552U DE1962820U (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Namensschild mit klingeltaster. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962820U true DE1962820U (de) | 1967-06-22 |
Family
ID=33382763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60552U Expired DE1962820U (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Namensschild mit klingeltaster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962820U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202011051158U1 (de) * | 2011-08-31 | 2012-12-07 | Weidmüller Interface GmbH & Co. KG | Befestigungsanordnung |
-
1967
- 1967-03-23 DE DES60552U patent/DE1962820U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202011051158U1 (de) * | 2011-08-31 | 2012-12-07 | Weidmüller Interface GmbH & Co. KG | Befestigungsanordnung |
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