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DE19628862A1 - Rohrschelle - Google Patents

Rohrschelle

Info

Publication number
DE19628862A1
DE19628862A1 DE1996128862 DE19628862A DE19628862A1 DE 19628862 A1 DE19628862 A1 DE 19628862A1 DE 1996128862 DE1996128862 DE 1996128862 DE 19628862 A DE19628862 A DE 19628862A DE 19628862 A1 DE19628862 A1 DE 19628862A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
pipe clamp
clamp according
barrel
outer shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996128862
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Josef Wolf
Hansjoerg Lauer
Stephan Moeller
Hubert Ruppel
Klaus Juergen Ueker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wolf Woco & Co Franz J
Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH
Original Assignee
Wolf Woco & Co Franz J
Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wolf Woco & Co Franz J, Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH filed Critical Wolf Woco & Co Franz J
Priority to DE1996128862 priority Critical patent/DE19628862A1/de
Publication of DE19628862A1 publication Critical patent/DE19628862A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
    • F16L59/16Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rohrschelle der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art. Sie dient insbesondere dem Korrosionsschutz von verpreßten Stahlrohrmuffen, kann aber auch in Verbindung mit Haltesystemen zur akustischen Dämmung und Entkopplung eingesetzt werden.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 94 21 307 U1 ist eine Isolierungszwecken dienende Rohrschelle bekannt, die auch aus zwei separaten, miteinander verrastbaren Teilen einer zylindrischen äußeren Schellenschale und einem innenliegenden Liner aus Gummi besteht. Diese bekannte Rohrschelle dient der Wandbefestigung von Installationsrohren, insbesondere solchen, die von einer Dämmung umschlossen sind.
Bekannte Rohrschellen dieser Art sind dort nicht zu Korrosionsschutzwecken verwendbar, wo sie in Eck- und Winkelbereichen des Rohrverlaufs Rohrmuffen vor Korrosion schützen sollen, da sie zu diesem Zweck eine axiale Ausdehnung aufweisen müssen, die die gesamte Verbindungszone einschließen muß. In diesen Bereichen sperren solche Schellen an der Rohrkrümmung oder mit der unmittelbar benachbart angeordneten Schelle. Aus diesem Grund werden in solchen Verzweigungsbereichen und Winkelbereichen liegende zu schützende Stahlrohrmuffenverbindungen durch Umwickeln mit korrosionsschützenden Bändern isoliert.
Das Verfahren der Umwicklung von Muffenverbindungen führt nicht nur zu meist recht unansehnlichen und provisorisch wirkenden Isolationen, sondern ist auch für den Monteur zur Herstellung mit mehr Zeitaufwand verbunden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Rohrschelle, insbesondere zu Korrosionsschutzzwecken für Stahlrohr-Muffenverbindungen zu schaffen, die schnell montierbar ist und auch in Ecken und Winkeln der Rohrleitung zuverlässig und langfristig dichtend eingesetzt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die Erfindung eine Rohrschelle mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 8.
Die Erfindung beruht also auf dem wesentlichen Grundgedanken, die Außenschale der Rohrschelle an zumindest einem ihrer axialen Enden im Bereich der Durchtriftsöffnung für das zu schützende Rohr so weit zu verjüngen, daß sie in zumindest diesem einen Bereich einen Außendurchmesser aufweist, der nur unwesentlich größer als der Außendurchmesser des zu schützenden Rohres in diesem Bereich ist. Dies bedeutet, daß bei Rohrverzweigungen mit Muffen- Verzweigungsstücken und üblicherweise nur kurzen Schenkelstücken dieser Verzweigungsstücke dennoch die vorgefertigte Rohrschelle der Erfindung verwendet werden kann, also die Muffenverbindung nicht aufwendig von Hand gewickelt zu werden braucht, da die sich in der Ecke treffenden Rohrschellen durch ihre Außendurchmesserverjüngung nicht mehr gegenseitig sperren. Dennoch ermöglicht es die tonnenförmige Konfiguration der Schelle, den angrenzenden Muffenverbindungsabschnitt mit seinen unregelmäßigen Verpressungen und Wulsten ohne Hülsenverwindungen und Verspannungen zuverlässig isolierend zu umschließen.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Schelle zweiteilig ausgebildet und zwar dergestalt, daß die beiden Schellenteile, die auch durch kein Filmscharnier zusammenhängen, durch bloßes Aufeinanderdrücken rastend miteinander verbindbar sind. Dies ermöglicht eine problemlose Montage der isolierenden Rohrschelle auch auf Leitungen, die mit nur geringem Abstand zur Wand oder in schwer zugänglichen Ecken verlegt sind. Dabei sind die federnden Rastnasen und die mit diesen zusammenwirkenden Hinterschnitte an den Trennebenenkanten der Rohrschelle sowohl in axialer Richtung als auch in radialer Richtung gesehen alternierend angeordnet, daß die beiden Schellenteile, die zur fertigen Schelle zusammendrückbar sind, identisch das heißt als ein einziges Formteil, ausgebildet sind und zudem zum Zusammenfügen der Rastverbindung keine axiale Vorzugsausrichtung der beiden Schellenteile zueinander erforderlich ist.
Die Rohrschelle ist vorzugsweise aus mindestens zwei Schichten aufgebaut, nämlich einer äußeren formstabilen Kapsel und einer inneren, der Isolation der Muffenverbindung dienenden elastische oder plastischen Schicht. Während die Außenkapsel der Schelle vorzugsweise aus Kunststoff besteht, kann die Innenauskleidung der Rohrschelle sowohl aus einem plastischen fließfähigen Isolierwerkstoff bestehen als auch aus einer entsprechend konfigurierten vernetzten Elastomereinlage. Dabei können an den Stirnseiten der Außenschale der Rohrschelle nach radial einwärts vorspringende innenflanschartige Ringstege angeformt sein, die der axialen Fixierung der Innenauskleidung der Rohrschelle dienen. Diese nach radial innen vorspringenden Ringkanten sind prinzipiell in ihrer radialen Höhe so klein wie möglich ausgebildet, um den Außendurchmesser der Rohrschelle im stirnseitigen Bereich möglichst nicht zu vergrößern. Die radiale Höhe dieser Ringkanten muß andererseits jedoch zumindest so groß sein, daß diese Ringkanten ihren Zweck, nämlich die axiale Fixierung der Innenauskleidung der Rohrschelle, zuverlässig erfüllen.
Allein aufgrund ihres gefälligen Aussehens kann die Rohrschelle der Erfindung überall und zu den verschiedensten Zwecken auf freiliegend geführten Rohrleitungen eingesetzt werden, so beispielsweise zur akustischen Dämmung an Wandbefestigungspunkten oder zum Abdecken und Isolieren von Reparaturstellen in der Rohrleitung. Vorzugsweise wird die Rohrschelle jedoch zum Zwecke des Korrosionsschutzes von Muffenverbindungen von beschichteten oder unbeschichteten Stahlrohren verwendet, und zwar insbesondere für Rohre mit kleineren Durchmessern, das heißt für Rohre mit Durchmessern von bis zu ungefähr 10 cm, und hier wiederum speziell für die Herstellung von Leitungsverzweigungen unter Verwendung gebräuchlicher T-Stücke mit kurzen Anschlußschenkeln.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine von zwei identischen Halbschalen der Rohrschelle gemäß der Erfindung (ohne Innenauskleidung);
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Halbschale der Rohrschelle in Draufsicht;
Fig. 3 einen Schnitt nach C-D in Fig. 2; und
Fig. 4 einen Schnitt nach A-B in Fig. 3 mit hinzugefügter Innenauskleidung.
Bei dem in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel der Rohrschelle ist diese sowohl zweischichtig als auch zweiteilig ausgebildet. In der in Fig. 4 dargestellten Weise besteht die Rohrschelle aus einer Außenschale 1 aus Kunststoff und einer unter Stoffschluß eingespritzten und vernetzten inneren Gummiauskleidung 2. Dabei ist aus Gründen der übersichtlicheren Darstellung in den Fig. 1 bis 3 die Außenschale 1 der Rohrschelle ohne die Gummiauskleidung gezeigt.
Die in der Fig. 1 in perspektivischer Darstellung, in Fig. 2 in Draufsicht und in Fig. 3 in einem Schnitt nach C-D in Fig. 2 ohne Innenauskleidung dargestellte Halbschale der Rohrmuffe ist eine von zwei identischen Halbschalen, die, aufeinandergedrückt, unter Bildung der tonnenförmigen Rohrschelle, genauer gesagt, der Außenschale dieser Rohrschelle miteinander verrastbar sind. Die Rohrschelle ist dabei so geteilt, daß die die beiden Halbschalen definierende Trennebene 3 (Fig. 3) die Mittelachse 4 der Rohrschelle mit einschließt.
An den ebenfalls in der Trennebene liegenden Trennkanten 5,6 sind in alternierender Folge federnde Rastzungen 7 und Hinterschnitte 8 ausgebildet, die jeweils komplementär unter schnappendem Rasten zur Bildung der Außenschale der Rohrschelle aus zwei Halbschalen zusammenfügbar sind. Der Begriff "alternierende Folge" meint dabei sowohl die alternierende Aufeinanderfolge der Rastzungen 7 und der Hinterschnitte 8 entlang einer Trennebenenkante in axialer Richtung (Fig. 1 und 2) als auch in radialer Sicht von einer Trennkante 5 auf die andere Trennkante 6 zu. Dies gewährleistet, daß die beiden Halbschalen auch ohne Beachtung einer speziellen Fügeausrichtung zusammenfügbar sind.
Die erfindungswesentliche Tonnenform der Rohrschelle ist aus der Fig. 2, insbesondere aber aus der Fig. 4, die einen Schnitt nach A-B in Fig. 3 zeigt, ersichtlich.
In der Fig. 4 ist außerdem der Elastomerkörper 2 erkennbar, der die zu umschließende und isolierend abzudichtende Rohrmuffenverbindung aufnimmt, wobei die Muffenwulst in einer großen Innenkammer 9 aufgenommen und die beiden Rohrschäfte mit Dichtringen 10,11 so abgedichtet sind, daß der innenliegende Muffenspalt hermetisch gegen Korrosionseinflüsse aus der Umgebung abgedichtet ist. Dabei ist dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel zu entnehmen, daß der Außenradius der Rohrschelle bzw. der äußeren Schale der Rohrschelle im Bereich der beiden stirnseitigen Öffnungen sogar noch kleiner ist als der größte Rohraußendurchmesser im Bereich der Muffenverbindung, wobei dieser Durchmesser geringfügig kleiner als der Durchmesser der Kammer 9 ist. Bei herkömmlichen zylindrischen Schellen dieser Art ist dagegen der Außendurchmesser der Schelle deutlich größer als der größte Außendurchmesser der Muffenverbindung. In der aus Fig. 4 daher ohne weiteres erkennbaren Weise lassen sich daher mit der Rohrschelle gemäß der Erfindung auch noch Rohrmuffen schützen, die, beispielsweise an T- Stücken, im Bereich von Rohrverzweigungen fast unmittelbar aneinander grenzen.
Die Elastomerauskleidung 2 wird vorzugsweise unter Stoffschlußbildung in die Halbschale 1 der Rohrschelle eingespritzt und ausvulkanisiert. Dennoch hat es sich als zweckmäßig und sinnvoll erwiesen, die Stirnseiten der Rohrschelle durch einwärts vorspringende Ringstege 12 abzusichern, und zwar nicht nur zur verbesserten axialen Fixierung des Gummiliners, sondern auch zum Abstützen der äußeren Dichtringe 11.

Claims (9)

1. Rohrschelle, gekennzeichnet durch eine Außenkontur in Gestalt eines Tonnenkörpers mit Stirnflächen, die komplementär zum äußeren Querschnitt eines bestimmungsgemäß aufzunehmenden Rohres konfiguriert sind, und zwar dergestalt, daß die Rohrschelle entweder bündig auf dem Außenmantel des bestimmungsgemäß zu umschließenden Rohres anliegt oder zu diesem einen Ringspalt freiläßt.
2. Rohrschelle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Konfiguration des Tonnenkörpers als Kreistonnenkörper, parabolischer Tonnenkörper oder elliptischer Tonnenkörper.
3. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen mindestens zweischaligen Aufbau mit einer formgebenden Außenschale (1) und einer das bestimmungsgemäß zu umschließende Rohr bzw. die bestimmungsgemäß zu umschließende Rohrverbindung gegen korrosive Außeneinflüsse schützend isolierende und/oder akustisch entkoppelnde elastische oder plastische Innenschale (2) und gegebenenfalls zwischen diesen beiden Schalen angeordneten weiteren Schalen oder Schichten.
4. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Ausgestaltung.
5. Rohrschelle nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine durch die Mittelachse (4) des Tonnenkörpers verlaufende Trennebene (3).
6. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Ausbildung von federnd rastenden Verbindungselementen (7) und Hinterschnitten (8) auf den Trennkanten (5, 6) der Schellenteile (1), und zwar jeweils alternierend so nebeneinanderliegend, daß sich jeweils ein übergreifendes und ein hinterschnittenes Rastelement, in Radialrichtung gesehen, gegenüberliegen.
7. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Verbundstruktur, bestehend aus einer Außenschale (1) aus Kunststoff und einer unter Stoffschluß angearbeiteten profilierten und an die Außenschale anvulkanisierten Innenauskleidung (2) aus Gummi.
8. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch nach radial einwärts vorspringende um laufend ausgebildete Ringstege (12) an den beiden axial einander gegenüberliegenden radialen Ringkanten der tonnenförmigen Außenschale (1) der Rohrschelle.
9. Verwendung der Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Schutz von verpreßten Muffenverbindungen von Stahlrohren vor korrodierenden Einflüssen aus der Umgebung am Einsatzort, insbesondere an Verteilerstücken.
DE1996128862 1996-07-17 1996-07-17 Rohrschelle Withdrawn DE19628862A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1225011A1 (de) * 2001-01-19 2002-07-24 KUKA Roboter GmbH Verschleissring

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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