DE19628688C1 - Umformpresse für die Innenhochdruckumformung von hohlen Rohlingen - Google Patents
Umformpresse für die Innenhochdruckumformung von hohlen RohlingenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Umformpresse für die Innen
hochdruckumformung von hohlen Rohlingen, - mit Pressen
gestell mit Pressenoberteil und Pressenunterteil,
Matrizensystem mit Formraum für die Aufnahme des Rohlings,
Zylinderkolbenanordnung zum Öffnen und Schließen des
Matrizensystems nach jedem Arbeitstakt und hydraulisch
betätigten Umformstempeln mit Hochdruckbohrung, die nach
Maßgabe der Innenhochdrucktechnologie auf den Rohling
arbeiten, wobei unter dem Umformhochdruck eines Hochdruck
systems stehende Umformflüssigkeit die Umformung bewirkt,
und mit einer einen Umformflüssigkeitsbehälter auf
weisenden Einrichtung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit
in den jeweils umzuformenden Rohling vor Beginn der
Umformarbeit. - Matrizensystem bezeichnet die Werkzeuge,
die im geschlossenen Zustand den Formraum bilden und
entsprechende Kaviaturen aufweisen. Zumeist besteht das
Matrizensystem aus einem Oberwerkzeug und einem
Unterwerkzeug, die im Pressenoberteil bzw. im Pressen
unterteil angeordnet sind und wie beschrieben geöffnet und
geschlossen werden. Hochdrucksystem bezeichnet die Ordnung
der Einrichtungen, mit denen der für die Umformarbeit
erforderliche Hochdruck der Umformflüssigkeit erzeugt
wird. Zuvor muß die Umformflüssigkeit in den hohlen Roh
ling eingefüllt werden. Mit diesem Einfüllvorgang
beschäftigt sich die Erfindung.
Bei der aus der Praxis bekannten Umformpresse, von der die
Erfindung ausgeht, erfolgt die Einführung der Umform
flüssigkeit in den jeweils umzuformenden Rohling vor
Beginn der Umformarbeit über die Hochdruckbohrungen in den
Umformstempeln. Hierbei wird die Umformflüssigkeit mit
Hilfe einer Niederdruckpumpe bei geschlossenen Umform
stempeln durch die Hochdruckbohrung eines der Umform
stempel in den Rohling eingepumpt. Der diesem Umform
stempel gegenüberliegende Umformstempel ist in der Regel
geöffnet, so daß die im Formraum und im Rohling befind
liche Luft entweichen kann. Dazu kann auch eine ent
sprechende Entlüftungsbohrung mit Entlüftungsventil vor
gesehen sein. Da die Volumenströme, die über eine solche
Hochdruckbohrung in den Formraum bzw. in den Rohling
eingefüllt werden können, relativ gering sind, ist die
beschriebene Vorfüllung um so zeitaufwendiger, je größer
das zu füllende Volumen ist. Das gilt insbesondere dann,
wenn der Formraum bzw. die Rohlinge ein Füllvolumen von
z. B. 401 und mehr verlangen. Das Einfüllen der Umform
flüssigkeit ist bei diesen bekannten Maßnahmen ein
hydrodynamischer Vorgang. Die Umformflüssigkeit wird über
die Hochdruckbohrung eingefüllt und tritt aus dieser als
hochenergetischer Freistrahl aus. Das bewirkt, daß sich in
der eingefüllten Umformflüssigkeit in beachtlichem Maße
Luft in Form von Luftbläschen befindet, die die Qualität
des Umformvorganges in bezug auf die Präzision der
Umformung beeinträchtigen und daher zunächst zeitaufwendig
entfernt werden müssen.
Es ist in der Praxis allerdings auch bekannt, die Einrich
tung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit mit einem
Umformflüssigkeitsbehälter zu versehen. Bei dieser Ausfüh
rungsform ist um das Matrizensystem herum eine Wanne so
installiert, daß die Kavitäten mit Umformflüssigkeit
gefüllt sind. Nach dem Einlegen des hohlen Rohlings in die
Kavität wird dieser ebenfalls mit der Umformflüssigkeit
gefüllt. Der Rohling wird mit den Umformstempeln
abgedichtet und das Werkzeug wird geschlossen. Eine
Nachfüllung des Rohlings mit Umformflüssigkeit durch die
Hochdruckbohrung eines der Umformstempel ist möglich. Auch
die insoweit bekannten Maßnahmen sind zeitaufwendig.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine
Umformpresse des eingangs beschriebenen Aufbaus mit einer
Schnellfülleinrichtung für das Einfüllen der Umform
flüssigkeit in den Rohling auszurüsten, die darüber hinaus
praktisch luftblasenfrei arbeitet und auch dadurch den
bekannten Maßnahmen gegenüber überlegen ist.
Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die
Erfindung, daß an den Umformflüssigkeitsbehälter zumindest
ein von dem Hochdrucksystem unabhängiger Schnelleinfüll
kanal großer Nennweite angeschlossen ist, der auf einer
Seite des Formraums über eine Einlaßbohrung in einen
Abschnitt des Matrizensystems zwischen eingelegtem Rohling
und in Ruhestellung befindlichem Umformstempel einmündet
und daß auf der gegenüberliegenden Seite des Formraums
zwischen Rohling und Umformstempel eine Auslaufbohrung für
die eingelaufene Umformflüssigkeit angeordnet ist, wobei
die Einlaufbohrung und die Auslaufbohrung mit dem Formraum
sowie dem darin befindlichen Rohling ein System kommu
nizierender Röhren bilden und wobei die Einrichtung zum
Einfüllen der Umformflüssigkeit vor Beginn der Umform
arbeit zum Umformflüssigkeitsbehälter hin und in bezug auf
die Auslaufbohrung abblockbar ist. Abblockbar bedeutet,
daß ein innenhochdrucksicheres Verschließen dieser
Bohrungen erfolgt.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine
Schnellfüllung des Formraums und des Rohlings mit der
Umformflüssigkeit möglich ist, wenn die Umformflüssigkeit
beim Einfüllen nicht über die Hochdruckbohrung erfolgt,
sondern über einen Schnelleinfüllkanal großer Nennweite,
der in eine entsprechende Einlaufbohrung einmündet und der
mit einer entsprechenden Auslaufbohrung für den Formraum
und den Rohling kommuniziert. Die Schnellfüllung erfolgt
nicht mehr hydrodynamisch unter Freistrahlbildung sondern
gleichsam hydrostatisch als ein Fluten. Die Bildung von
störenden in der Umformflüssigkeit verbleibenden Luft
blasen kann dadurch praktisch vollständig vermieden
werden. Nichtsdestoweniger kann die Füllung des Formraums
bzw. des Rohlings mit Umformflüssigkeit in sehr kurzen
Zeiten durchgeführt werden.
Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere
Möglichkeiten der weiteren Ausführung und Gestaltung. Eine
bevorzugte Ausführung der Erfindung ist dadurch gekenn
zeichnet, daß der Einfüllkanal mit der Einlaufbohrung und
der Auslaufbohrung die Schwerkraft nutzt, indem der Um
formflüssigkeitsbehälter als Hochbehälter, z. B. im Kopf
des Pressengestells, angeordnet ist. Es besteht aber auch
die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, daß der
Einfüllkanal mit der Einlaufbohrung und der Auslaufbohrung
einem Einfülldrucksystem angehören und der Umformflüssig
keitsbehälter für den Einfülldruck ausgelegt ist sowie an
einen Einfülldruckerzeuger angeschlossen ist. Hier kann
mit verhältnismäßig kleinem Druck gearbeitet werden. Bei
dem Einfülldruckerzeuger kann es sich um eine ent
sprechende Pumpe, aber auch um einen Druckluftspeicher
oder Kondensator handeln. Zur weiteren Beschleunigung des
Einfüllvorganges
sowie zur Entlüftung kann im Rahmen der Erfindung die
Auslaufbohrung an eine Unterdruckquelle angeschlossen
sein, die die Luft absaugt, die sich im Formraum befindet.
Im Rahmen der Erfindung liegt es, bestehende Umformpressen
des eingangs beschriebenen Aufbaus zu erfindungsgemäßen
Umformpressen umzurüsten, und zwar dadurch, daß die
Einlaufbohrung und die Auslaufbohrung in Vorsatzmodulen
angeordnet sind, die an eine klassische Umformpresse
angebaut sind. Bei dieser Ausführungsform, aber auch bei
den weiteren beschriebenen Ausführungsformen kann neben
den beschriebenen Umformflüssigkeitsbehältern ein weiterer
vorgesehen werden, der dem Hochdrucksystem angehört. Es
versteht sich, daß beim sogenannten Schnellfüllen auch ein
"Offenlassen" des dem Schnelleinfüllkanal gegenüber
liegenden Umformstempels erfolgen kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die Ansicht einer erfindungsgemäßen Umformpresse,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Gegenstand der Fig. 1 im
Bereich des Matrizensystems,
Fig. 3 in gegenüber der Fig. 2 vergrößertem Maßstab
Ausschnitte aus dem Gegenstand der Fig. 2,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 in anderer Funktions
stellung,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der
Fig. 2,
Fig. 6 entsprechend der Fig. 3 einen Ausschnitt aus einer
erfindungsgemäßen Umformpresse mit Vorsatzmodulen
und
Fig. 7 entsprechend der Fig. 2 eine nochmals andere Aus
führungsform einer erfindungsgemäßen Umformpresse.
Die in den Figuren dargestellte Umformpresse ist für die
Innendruckumformung von hohlen Rohlingen R bestimmt. Im
Ausführungsbeispiel mag es sich um rohrförmige Rohlinge R
handeln. Zum grundsätzlichen Aufbau gehören ein Pressen
gestell 1 mit Pressenoberteil 2 und Pressenunterteil 3 und
ein Matrizensystem 4 mit Formraum 5 für die Aufnahme des
Rohlings R. Fernerhin ist eine Zylinderkolbenanordnung 6
zum Öffnen und Schließen des Matrizensystems 4 nach jedem
Arbeitstakt vorgesehen. Zur Umformpresse gehören fernerhin
hydraulisch betätigte Umformstempel 7, 8 mit Hochdruck
bohrung 9, die nach Maßgabe der Innenhochdrucktechnologie
auf den Rohling R arbeiten. Die Umformung bewirkt unter
dem Umformhochdruck eines Hochdrucksystems 10 stehende
Umformflüssigkeit. Der Hochdruck kann auch durch Bewegung
der Umformstempel 7, 8 erzeugt werden. Der Umformvorgang
wird regelmäßig von einer entsprechenden Bewegung der
Umformstempel 7, 8 begleitet. Im übrigen ist eine
Einrichtung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit in den
jeweils umzuformenden Rohling R vorzusehen, die einen
Umformflüssigkeitsbehälter 11 aufweist. Das Einfüllen der
Umformflüssigkeit erfolgt jeweils vor Beginn der Umform
arbeit.
Aus der Fig. 1 entnimmt man, daß an den Umformflüssig
keitsbehälter 11 zumindest ein von dem Hochdrucksystem 10
freier Schnelleinfüllkanal 12 großer Nennweite ange
schlossen ist, der auf einer Seite des Formraums 5 über
eine Einlaufbohrung 13 in einen Abschnitt des
Matrizensystems 4 zwischen eingelegtem Rohling R und in
Ruhestellung befindlichem Umformstempel 7 einmündet. Auf
der gegenüberliegenden Seite des Formraums 5 ist zwischen
Rohling und Umformstempel eine Auslaufbohrung 14 für die
eingelaufene Umformflüssigkeit vorgesehen. Im Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 1 befindet sich der Umform
flüssigkeitsbehälter 11 im Kopf der Umformpresse. Ein
weiterer Umformflüssigkeitsbehälter 15 ist links unten
erkennbar und gehört dem Hochdrucksystem 10 an.
Im Ausführungsbeispiel verlaufen die Einlaufbohrung 13 und
die Auslaufbohrung 14 im wesentlichen vertikal. Sie bilden
mit dem Formraum 5 sowie dem darin befindlichen Rohling R
im physikalischen Sinne ein System von kommunizierenden
Röhren. So wird erreicht, daß gleichsam ein Fluten des
Formraums 5 und des Rohlings R stattfindet und eine
störende Luftblasenbildung durch Umformflüssigkeits
strahlen hoher Energie, die in den Formraum 5 bzw. in den
Rohling R eintreten, nicht stattfindet. Nichtsdestoweniger
kann das Einfüllen nach Maßgabe der Nennweite des
Schnelleinfüllkanals 12 und der Bohrungen 13, 14 sehr
schnell erfolgen. Die Einrichtung zum Einfüllen der
Umformflüssigkeit ist vor Beginn der Umformarbeit zum
Umformflüssigkeitsbehälter 11 hin und in bezug auf die
Auslaufbohrung 14 blockierbar. Insoweit wird auf eine ver
gleichende Betrachtung der Fig. 3 und 4 verwiesen. Die
Fig. 3 zeigt wie die Fig. 2 den Zustand beim Einlaufen der
Umformflüssigkeit, die Fig. 4 den blockierten Zustand, bei
dem die Einlaufbohrung 13 und die Auslaufbohrung 14 durch
die Umformstempel 7, 8 blockiert sind.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 nutzen der
Schnelleinfüllkanal 12 mit der Einlaufbohrung 13 und die
Auslaufbohrung 14 die Schwerkraft aus, indem der Umform
flüssigkeitsbehälter 11 als Hochbehälter z. B. im Kopf des
Pressengestells, angeordnet ist. Es besteht aber auch die
Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, daß der Schnell
einfüllkanal 12 mit der Einlaufbohrung 13 und der Aus
laufbohrung 14 einem Einfülldrucksystem angehören und der
Umformflüssigkeitsbehälter 11 für den Einfülldruck
ausgelegt und mit einem Einfülldruckerzeuger versehen ist.
Diese Maßnahmen wurden nicht gezeichnet. Der Einfüll
druckerzeuger kann eine Pumpe oder auch ein Druck
luftspeicher in Form eines sogenannten Kondensators sein.
Die Fig. 5 deutet an, daß die Auslaufbohrung 14 an eine
Unterdruckquelle 16 angeschlossen werden kann, welche die
aus laufende Umformflüssigkeit absaugt und damit den
Füllvorgang weiterhin beschleunigt. Bei der Ausfüh
rungsform nach der Fig. 6 befinden sich die Einlaufbohrung
13 und die Auslaufbohrung 14 in Vorsatzmodulen 17, die an
eine klassische Umformpresse angebaut sind. Die Fig. 7
zeigt eine Ausführungsform, wobei das Matrizensystem 4
sogenannte voreilende Matrizenbauteile 18 aufweist, die in
Füllstellung zwischen Rohling R und Umformstempel 7, 8
aufgesetzt werden und dafür sorgen, daß der Einlaufvorgang
bzw. der Auslaufvorgang der Umformflüssigkeit schnell und
störungsfrei erfolgen können.
Claims (5)
1. Umformpresse für die Innenhochdruckumformung von hohlen
Rohlingen, - mit
Pressengestell mit Pressenoberteil (2) und Pressenunterteil (3), Matrizensystem (4) mit Formraum (5) für die Aufnahme des Rohlings, Zylinderkolbenanordnung zum Öffnen und Schließen des Matrizensystems nach jedem Arbeitstakt und hydraulisch betätigten Umformstempeln (7, 8) mit Hochdruckbohrung (9), die nach Maßgabe der Innenhochdrucktechnologie auf den Rohling arbeiten, wobei unter dem Umformhochdruck eines Hochdrucksystems (10) stehende Umformflüssigkeit die Umformung bewirkt,
und mit einer einen Umformflüssigkeitsbehälter (11) auf weisenden Einrichtung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit in den jeweils umzuformenden Rohling vor Beginn der Um formarbeit, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Umformflüssigkeitsbehälter (11) zu mindest ein von dem Hochdrucksystem (10) unab hängiger Schnelleinfüllkanal (12) großer Nenn weite angeschlossen ist, der auf einer Seite des Formraums (5) über eine Einlaufbohrung (13) in einen Abschnitt des Matrizensystems (4) zwischen eingelegtem Rohling und in Ruhestellung befind lichem Umformstempel (7) einmündet und daß auf der gegenüberliegenden Seite des Formraums (5) zwischen Rohling und Umformstempel (8) eine Aus laufbohrung (14) für die eingelaufene Umform flüssigkeit angeordnet ist,
wobei die Einlaufbohrung (13) und die Auslaufbohrung (14) mit dem Formraum (5) sowie dem darin befindlichen Rohling ein System kommunizierender Röhren bilden und wobei die Einrichtung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit vor Beginn der Umformarbeit zum Umformflüssigkeitsbehälter (11) hin und in bezug auf die Auslaufbohrung (14) blockierbar ist.
Pressengestell mit Pressenoberteil (2) und Pressenunterteil (3), Matrizensystem (4) mit Formraum (5) für die Aufnahme des Rohlings, Zylinderkolbenanordnung zum Öffnen und Schließen des Matrizensystems nach jedem Arbeitstakt und hydraulisch betätigten Umformstempeln (7, 8) mit Hochdruckbohrung (9), die nach Maßgabe der Innenhochdrucktechnologie auf den Rohling arbeiten, wobei unter dem Umformhochdruck eines Hochdrucksystems (10) stehende Umformflüssigkeit die Umformung bewirkt,
und mit einer einen Umformflüssigkeitsbehälter (11) auf weisenden Einrichtung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit in den jeweils umzuformenden Rohling vor Beginn der Um formarbeit, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Umformflüssigkeitsbehälter (11) zu mindest ein von dem Hochdrucksystem (10) unab hängiger Schnelleinfüllkanal (12) großer Nenn weite angeschlossen ist, der auf einer Seite des Formraums (5) über eine Einlaufbohrung (13) in einen Abschnitt des Matrizensystems (4) zwischen eingelegtem Rohling und in Ruhestellung befind lichem Umformstempel (7) einmündet und daß auf der gegenüberliegenden Seite des Formraums (5) zwischen Rohling und Umformstempel (8) eine Aus laufbohrung (14) für die eingelaufene Umform flüssigkeit angeordnet ist,
wobei die Einlaufbohrung (13) und die Auslaufbohrung (14) mit dem Formraum (5) sowie dem darin befindlichen Rohling ein System kommunizierender Röhren bilden und wobei die Einrichtung zum Einfüllen der Umformflüssigkeit vor Beginn der Umformarbeit zum Umformflüssigkeitsbehälter (11) hin und in bezug auf die Auslaufbohrung (14) blockierbar ist.
2. Umformpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnelleinfüllkanal (12) mit der Einlaufbohrung
(13) und der Auslaufbohrung (14) die Schwerkraft nutzt,
indem der Umformflüssigkeitsbehälter (11) als Hochbehälter
z. B. im Kopf des Pressengestells angeordnet ist.
3. Umformpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnelleinfüllkanal (12) mit der Einlaufbohrung
(13) und der Auslaufbohrung (14) einem Einfülldrucksystem
angehören und der Umformflüssigkeitsbehälter (11) für den
Einfülldruck ausgelegt und mit einem Einfülldruckerzeuger
ausgerüstet ist.
4. Umformpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslaufbohrung (14) an eine Unter
druckquelle (16) angeschlossen ist, die die auslaufende
Umformflüssigkeit absaugt.
5. Umformpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einlaufbohrung (13) und die Aus
laufbohrung (14) in Vorsatzmodulen angeordnet sind, die an
eine klassische Umformpresse angebaut sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996128688 DE19628688C1 (de) | 1996-07-17 | 1996-07-17 | Umformpresse für die Innenhochdruckumformung von hohlen Rohlingen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996128688 DE19628688C1 (de) | 1996-07-17 | 1996-07-17 | Umformpresse für die Innenhochdruckumformung von hohlen Rohlingen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19628688C1 true DE19628688C1 (de) | 1997-11-20 |
Family
ID=7799986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996128688 Expired - Fee Related DE19628688C1 (de) | 1996-07-17 | 1996-07-17 | Umformpresse für die Innenhochdruckumformung von hohlen Rohlingen |
Country Status (1)
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1996
- 1996-07-17 DE DE1996128688 patent/DE19628688C1/de not_active Expired - Fee Related
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140201 |