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DE1962867A1 - Zweischwingen-Backenbrecher - Google Patents

Zweischwingen-Backenbrecher

Info

Publication number
DE1962867A1
DE1962867A1 DE19691962867 DE1962867A DE1962867A1 DE 1962867 A1 DE1962867 A1 DE 1962867A1 DE 19691962867 DE19691962867 DE 19691962867 DE 1962867 A DE1962867 A DE 1962867A DE 1962867 A1 DE1962867 A1 DE 1962867A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crushing
double
jaw crusher
eccentric
swing jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691962867
Other languages
English (en)
Other versions
DE1962867C (de
Inventor
Albert Dipl-Ing Merz
Otto Prof Dr-Ing Molerus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MOLERUS OTTO DR ING
Original Assignee
MOLERUS OTTO DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MOLERUS OTTO DR ING filed Critical MOLERUS OTTO DR ING
Priority to DE19691962867 priority Critical patent/DE1962867C/de
Priority claimed from DE19691962867 external-priority patent/DE1962867C/de
Publication of DE1962867A1 publication Critical patent/DE1962867A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1962867C publication Critical patent/DE1962867C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/04Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws
    • B02C1/043Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws with cooperating single acting jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Bes chr e ibun zu der Patentanmeldung betreffend Zweischwingen-Backenbrecher Die Erfindung betrifft einen Zweischwingen-Backenbrecher zum Zerkleinern von harten und mittelharten Materialien mit zwei pendelnd aufgehängten antreibbaren Brechschwingen und bezieht sich auf den Antrieb der Schwingen, um einen vorteilhaften Brechgutdurchsatz zu erzielen.
  • Bei Zweischwingen-Backenbrechern, bei denen beide Brechbacken mit gleicher Amplitude und. Frequenz gegenläufig in bekannter Weise etwa durch je einen Kurbeltrieb bewegt werden, hängt die Durchsatzleistung im wesentlichen von den Brechabmessungen ab. Eine Leistungssteigerung durch Erhöhung der Antriebsdrehzahl ist über eine bestimmte Grenze nicht mehr möglich, da die Zeit zwischen Arbeitshub und Leerhub zu kurz wird, um das Brechgut zwischen den Brechbacken nachrutschen zu lassen.
  • Dieses Verhalten derartiger Zweischwingen-Backenbrecher ist prinzipiell gleich dem von Einschwingen-Backenbrechern, deren bewegte Brechschwinge mittels Kurbeln direkt oder über ein Kniehebelsystem angetrieben wird.
  • Bei Einschwingen-Backenbrechern sind verschiedene Versuche unternommen worden, mit Hilfe eines speziellen Antriebsmechanismus der bewegten Schwinge ein für den Gutdurchsatz vorteilhaftes Zeitgesetz der Backenbewegung zu realisieren, indem die geöffnete Position der Brechbacken einen größeren relativen Zeitanteil am Bewegungsspiel besitzt.
  • Das kann dadurch erreicht werden, daß nur bei jeder zweiten Umdrehung der Antriebsexzenterwelle ein Arbeitshub ausgeführt wird. Bei einem bekannten Einschwingen-Kniehebel-Backenbrecher (dt.PS 1 248 435) wird dies dadurch erreicht, daß die auf das Kniehebelgelenk wirkende, von der Exzenterwelle angetriebene Exzenterstange aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen besteht, von denen das auf der Exzenterwelle gelagerte Teil als Zylinder und das andere, mit dem Kniegelenk gekoppelte Teil als Kolben ausgebildet ist, wobei der Zylinder mit einemhydraulischen Drucksystem verbunden ist, das mit von der Antriebswelle betätigten Steuerorganen versehen ist. Diese umfassen ein in der Druckleitung zum Zylinder vorgesehenes Rückschlagventil, dessen Verhältnis zwischen Öffnungszeit und Schließzeit 3 : 1 beträgt, so daß bei jeder zweiten Exzenterwellen-Umdrehung ein Arbeitshub ausgeführt wird. Der konstruktive Aufwand ist wegen der Hydraulik erheblich. Schäden am Arbeitszylinder in der Exzenterstange sind nur umständlich und arbeitsaufwendig zu beheben.
  • An rein mechanischen Mitteln wurden hierzu auch schon zwei ineinandergeschobene, im Verhältnis 1 : 2 umlaufende Exzenter vorgesehen.(dt. PS 1 221 535). Diese Konstruktion ist aber durch erheblichen Verschleiß der verwickelten Exzenterkonstruktion und an den zum Antrieb benötigten Zahnrädern gekennzeichnet, zumal bei einem der Zahnradpaare der Achsabstand sich während der Bewegung ändert. Eine andere, rein mechanische Lösung besteht in der Verwendung von mit verschiedenen Drehzahlen umlaufenden Unwuchtmassen, deren Resultierende. der einzelnen Fliehkräfte auf die zu bewegende Brechbakoe nach einem besonders vorteilhaften Zeitgesetz einwirkt (dt. PS 1 072 456).
  • Diese Konstruktion leidet aber an dem generellen Mangel unwuchterregter Brecher, daß die Brechschwinge keine zwangsläufig geführte Bewegung ausführt, so daß z.B. kein definierter engster Spalt sich einstellt und das Schwingungssystem durch Veränderung der Amplitude ausweichen kann. Insbesondere sind zur Realisierung einer hinreichenden Zerkleinerungswirkung vergleichsweise erhebliche Massen zu bewegen, was bei nicht sehr kleinen Brechern auf unlösbare maschinentechnische Probleme führt.
  • Es ist ferner bekannt, bei einem Einschwingen-Backenbrecher die Schwinge ebenso wie in ihrem oberen Teil in ihrem unteren Teil auf einem Exzenter unmittelbar oder mittelbar zu lagern und durch eine mit diesem verbundene Welle über ein Untersetzungsgetriebe von der oben liegenden Antriebsexzentenielle oder oder selbst angetriebenen Exzenterwelle im Verhältnis 2 : 1 anzutreiben (schweiz. PS 55 071, dt. PS 251 533, US-PS 1 513 855, US-PS 2 605 051).
  • Von verschiedenen Seiten wurde die Realisierung eines vorteilhaften Zeitgesetzes durch Zwischenschaltung eines Hydrauliksystems zwischen Antriebsmotor und Brechschwinge vorgeschlagen, etwa indem der Antriebsmotor einen Hydraulikkolben bewegt, der seinerseits einen mit der Brechschwinge verbundenen Arbeitskolben derartig bewegt, daß über eine Bypass-Schaltung jeder zweite Schwingenhub unterdrückt wird (dt. PS 1 129 807, 1 208 157, 1 218 851, 1 219 773, 1 234 497t 1 234 496). Eine solche Lösung erfordert aber einen erheblichen zusätzlichen Bauaufwand und ist hinsichtlich Wartungsaufwand und Zuverlässigkeit einer einfachen rein mechanischen Kinematik unterlegen.
  • Schließlich ist vorgeschlagen worden, einen im wesentlichen nach dem Prinzip des Einschwingen-Backenbrechers arbeitenden Zweischwingen-13ackenbrecher mit zwei bewegten Brechbacken vorzusehen, indem die eine Brechbacke die übliche Schwingbewegung zum Zerkleinern des Gutes ausführt, während die der feststehenden entsprechende Brechbacke eine schwingende Bewegung in Richtung des Guttransportes vollführt (dto PS 645 913)¢ Ob eine derartige zusätzliche Bewegung tatsächlich den Gutdurchsatz erhöht, ist sehr fraglich, sicher ist mit ihr eine Verschleißerhöhung verbunden.
  • Bei einem anderen bekannten Zweischwingen-Backenbrecher mit zwei oben pendelnd aufgehängten antreibbaren Brechschwingen sind diese an ihren unteren Enden durch einen Kurbel- oder Exzentertrieb miteinander verbunden, durch welchen sie mit gleicher Frequenz und Amplitude aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden. Der Antrieb der Kurbel- oder der Exenterwelle erfolgt über eine mit dieser drehfest verbundenen Keilriemenscheibe, die von einem Keilriemen in Drehung versetzt wird, welcher über eine vom Antriebsmotor des Brechers angetriebene Keilriemenscheibe läuft, die ihrerseits auf der Pendelachse der Brechschwinge, auf der sich auch die Kurbel- oder Exzenterwellenlagerung befindet, gelagert ist0 Bei diesem Brecher schwingen die Brechbacken nach einem harmonischen Zeitgesetz; er unterscheidet sich in seiner Wirkung nicht von Einschwingen-Backenbrechen, Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, durch besonders zweckmäßige unterschiedliche Bewegung der Brechbacken zu en eines Zweischwingen-Backenbrechers eine weitere DurchsatzsteEerung zu erzielen, ohne die wesentlichen Nachteile der vorstehend beschriebenen Konstruktionen in Kauf nehmen zu müssen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe für einen Zweischwingen-Backenbrecher mit zwei pendelnd aufgehängten, antreibbaren Brechschwingen dadurch gelöst, daß die beiden Schwingen mit auf ein ander abgestimmten unterschiedlichen Amplituden und Frequenzen antreibbar sind. Jede Schwinge soll für sich eine annähernd harmonische Schwingung vollführen, Zweckmäßig ist es, wenn sich die Frequenzen der Schwingbewegungen zueinander wie 2 : 1 verhalten und daß die Amplitude der mit der niedrigeren Frequenz schwingenden Brechschwinge größer, vorzugsweise dreimal so groß, ist als die Amplitude der mit der höheren Frequenz schwingenden Brechbacke0 Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß keine schwierig zu realisierenden Zeitgesetze der Absolutbewegungen jeder Schwinge für sich benötigt werden, daß sich die Zeitspanne, in der sich der Abstand der Schwingen zueinander vergrößert und groß bleibt, über mehr als die Hälfte eines Arbeitsspieles erstrecken kann, daß ein derartiges Zeitgesetz für den Abstand der Schwingen voneinander mit einfachen kinematischen Mitteln erzeugt werden kann, daß die dabei auftretenden Absolutbeschleunigungen der Schwingen wesentlich geringer sind, als wenn nur einer Schwinge ein spezielles Zeitgesetz der Bewegung aufgezwungen wird und daß die Absolutbewegung der schnellen Schwinge den Guttransport zusätzlich beschleunigt. Außerdem läßt sich durch Phasenverschiebung der Schwingungen der einen Brechschwinge gegenüber denen der anderen Brechschwinge, z.B. mittels Drehverstellung eines Antriebsexzenters, eine einfache Spaltverstellung verwirklichen.
  • Für den Antrieb der beiden Brechschwingen nach dem Erfindungsgedanken eignen sich insbes. drei Ausbildungsformen. Bei einer Ausbildungsform sind die beiden Brechschwingen in an sich bekannter Weise durch je eine Exzenterwelle in Schwingungen versetzbar, von denen eine von einem Antriebsmotor und die andere von dieser durch einen Zahnriemen, Kette oder ein Zahnradgetriebe in einem festen Drehzahlverhältnis angetrieben wird. Diese läßt sich sehr betriebssicher und mit guter Zugänglichkeit der Verschleißteile des Antriebs aufbauen. Es ist ein einziger starker Antriebsmotor erforderliche Bei einer anderen Ausbildungs form ist vorgesehen, daß für den Antrieb beider Brechschwingen eine Exzenterwelle vorgesehen ist, die die langsame Brechschwinge über eine mit ihrem einen Exzenter verbundene Zugstange und die die schnelle Brechschwinge über ein durch seine Strecklage hindurch bewegtes, mit ihrem anderen Exzenter über eine Zug-und Druckstange verbundenes Kniehebelpaar angetrieben wird.
  • Dieser Antrieb. ist als reiner Hebel- und Lenkerantrieb aufgesich baut, wie er im Backenbrecherbau an sich vielfach bewährt hat.
  • Schließlich ist ein geeigneter Antrieb derart ausgebildet, daß beide Brechschwingen durch je einen Motor über Exzenterwellen antreibbar sind, die derart drehzahlgeregelt werden, daß die Schwingbewegungen der beiden Brechschwingen in t nem festen Frequenzverhältnis zueinander stehen, Es können Motoren mit unterschiedlicher aber auch mit gleicher Drehzahl verwendet werden, wobei sie im letzteren Fall mit unterschiedlicher, dem Schwingungsfrequenzverhältnis entsprechender Untersetiung auf die Exzenterwelle wirken. Dieser Antrieb hat einen zusätzlichen Vorteil, daß die Antriebsleistung auf zwei Motore aufgeteilt ist.
  • Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind anhand von Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt die Diagramme der Schwingungsbewegung der beiden Brechschwingungen eines Zweischwingen-Backenbrechers nach der Erfindung mit einem Amplitudenverhältnis A1/A11 = 3 und einem Verhältnis der Schwingungsfrequenzen und der Drehzahlen der die Brechschwingen antreibenden Exzenterwellen f1/f11 = 1/2 Fig. 2 zeigt für den Backenbrecher nach Fig0 1 das Zeitgesetz des Abstandes zwischen den beiden Brechschwingen.
  • Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der beiden Brechschwingen eines Backenbrechers nach der Erfindung und deren Antriebsorgane.
  • Fig. 4 zeigt das Prinzip eines von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 verschiedenen Antriebs.
  • Fig. 5 zeigt einen weiteren Antrieb der Brechschwingen zur Realisierung des Erfindungsgedankens.
  • In Fig, 1 ist die Amplitude in Abhängigkeit von der Zeit bzw. des Bogenwinkels einer vollen Schwingung der langsamen Brechschwinge (Kurve I) eines Zweischwingen-Backenbrechers dargestellt, dessen beide Brechschwingen mit aufeinander abgestimmten verschiedenen Amplituden und Frequenzen angetrieben werden. Im gleichen Zeitraum, in dem die langsame Brechschwinge eine Schwingung vollführt, führt die schnelle Schwinge (Kurve II) zwei volle Schwingungen aus. Zum Zeitpunkt t befinden sich die beiden Brechschwingen im kleinsten Abstand sO voneinander. Wie man der Fig. 1 unmittelbar entnimmt, lassen sich die, beiden Amplituden AI, AII der Schwingen I, II so aufeinander abstimmen, daß sich während der Zeitspanne t0 bis t1 die Brechschwingen voneinander entfernen, während der Zeitspanne to bis t3 einen praktisch konstanten Abstand s aufweisen und während der Zeitspanne t3 bis t4 sich wieder auf den kleinsten Abstand sO einander nähern. Man liest unmittelbar ab, daß bei einer solchen Auslegung die Öffnungszeit einen Anteil von t / 2t, dçh. 75 % am gesamten Arbeitsspiel hat. Insbesondere ist anzumerken, wie sich besonders aus Fig. 2 ergibt, daß der Abstand der Schwingen s während der Zeitspanne t1 bis t3 praktisch konstant bleibt, daß aber während der Zeitspanne t1 bis t3 die schnelle Schwinge II absolut eine Bewegung sozusagen in den Brechraum hinein vollführt. Diese Bewegung kann bei geeigneter Auslegung entsprechend dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel zur Intensivierung des Brechguttransportes durch den Mahlraum genutzt werden.
  • Bei dem Zweischwingen-Backenbrecher nach Fig. 3 ist zur Vereinfachung der Darstellung das Brechergehäuse weggelassen.
  • Der Backenbrecher hat zwei oben in vom Brechergehäuse aufgenommenen Achsen 14 und 15 pendelnd gelagerte Brechschwingen 5 und 12. Ein Antriebsmotor 1 treibt über Keilriemen 2 eine im Brechergehäuse gelagerte schnell umlaufende Exzenterwelle 3 an, die ihrerseits über ihren Exzenter 4 eine an der schnellen bzw. schnell angetriebenen Brechschwinge 5 angelenkte Druckstange 6 in Bewegung setzt. Ein auf der schnellen Exzenterwelle 3 befestigtes Zahnrad 7 treibt über einen Zahnriemen 8 ein auf einer im Brechergehäuse gelagerten langsam angetriebenen Exzenterwelle 9 befestigtes, größeres Zahnrad 10. Das Verhältnis der Teilkreisdurchmesser der Zahnräder 10 und 7 beträgt 2 : 1, so daß die Drehzahl der Exzenterwelle 9 halb so groß wie die Drehzahl der Exzenterwelle 3 ist. Die Exzenterwelle 9 bewegt ihrerseits über ihren Exzenter 11 und eine an der langsamen Brechschwinge 12 angelenkte Druckstange 13 letztere. Es läßt sich der Zahnriemen 8 durch eine Kette oder ein Zahnradgetriebe mit einem entsprechenden festen Übersetzungsverhältnis ersetzen, wenn nur eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Brechschwingenantrieben hergestellt wird, die sicherstellt, daß die gegenseitige Phasenlage der Schwingbewegungen der beiden Brechschwingen sich während des Betriebes nicht ändert, da sonst die engste Stellung der Brechbacken zueinander nicht erhalten bliebe. Die Amplitude der beiden Brechschwingen ist durch die Exzentrizität der beiden Exzenter bestimmt. Die Exzentrizität der langsamen Exzenterwelle 9 ist dreimal so groß wie die der schnellen Exzenterwelle 3, Die gewünschte Bewegung der Brechbacken läßt sich auch mit nur einer Antriebsexzenterwelle in Verbindung mit einer geeigneten Antriebshebelkinematik erzielen, wie sie Fig. 4 beispielhaft zeigt. Die langsame Brechschwingel2 ist in den Positionen 21, 22, 23 und 24 dargestellt, in die sie von dem Exzenter 17 mit dem Radius r über seitliche Zugstangen 16 bei einem Exzenterumlauf nacheinander bewegt wird. Die Position 21' bis 24' des Exzenters 17 entsprechen den Positionen 21 bis 24 ler langsamen Brechschwinge 12. Die schnelle Brechschwinge 5 wird von einem auf derselben Exzenterwelle wie der Exzenter 17.
  • angeordneten Exzenter 19 mit dem Radius R über eine Zug- und Druckstange 18 und das Kniehebelpaar 20a, 20b bewegt, das in den Punkten a an der Brechschwinge 5, b am Brechergehäuse und c an der Zug- und Druckstange 18 angelenkt ist. Den Positionen 31, 32, 33 und 34 der schnellen Brechschwinge 5 entsprechen die Positionen 31', 32', 33t und 34' des Exzenters 19. Da das Kniehebelpaar 20a, 20b jeweils in den Positionen 31 ' und 33' durch die gestreckte Lage geführt wird, ergeben sich für eine volle Schwingung der langsamen Brechschwinge 12 (Positionen 21, 22, 23, 24, 21) zwei volle Schwingungen der schnellen Brechschwinge 5 (Positionen 31, 32, 33 bzw. Positionen 33, 34, 31).
  • Eine weitere Ausführungsform eines Antriebes der Brechschwingen zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens besteht in einem getrennten Antrieb der beiden Brechschwingen 5 und 12 durch je einen Motor. Bei dem Brecher nach Fig. 5 treibt der Motor 1 die Exzenterwelle 3 der schnellen Brechschwinge 5 und ein weiterer Motor 25 die Exzenterwelle 9 der langsamen Brechschwinge 12 an. Es ist eine Drehzahlregelung für die beiden getrennten Antriebsmotore 1 und 25 derart vorgesehen, die dafür sorgt, daß die Exzenterwellen 3 und 9 in einem festen Drehzahlverhältnis umlaufen, so daß die Schwingbewegungen der Brechschwingungen nach einem festen Frequenzverhältnis erfolgen, Die Schwingungsamplituden sind durch die Exzentrizität der Exzenter bestimmt.
  • Patentans ,nrüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Zweischwingen-Backenbrecher zum Zerkleiner von harten und mittelharten Materialien mit zwei pendelnd aufgehängten antreibbaren Brechschwingen, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die beiden Brechschwingen (5, 12) mit aufeinander abgestimmten unterschiedlichen Amplituden und Frequenzen antreibbar sind.
  2. 2. Zweischwingen-Backenbrecher nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sich die Frequenzen der Schwingbewegungen zueinander wie 2 : 1 verhalten unca daß die Amplitude der mit der niedrigeren Frequenz schwingenden Brechschwinge (12) größer, vorzugsweise dreimal so groß, ist als die Amplitude der mit der höheren Frequenz schwingenden Brechbacke (5).
  3. 3. Zweischwingen-Backenbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden Brechschwingen (5, 12) in an sich bekannter Weise durch je eine Exzenterwelle (3, 9) in Schwingungen versetzbar sind, von denen eine von einem Antriebsmotor (1) und die andere von dieser durch einen Zahnriemen (8), eine Kette oder ein Zahnradgetriebe in einem festen Drehzahlverhältnis angetrieben wird (Fig. 3).
  4. 4. Zweischwingen-Backenbrecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß für den Antrieb beider Brechschwingen (5, 12) eine Exzenterwelle vorgesehen ist, die die langsame Brechschwinge (12) über eine mit ihrem einen Exzenter (17) verbundene Zugstange (16) und die die schnelle Brechschwinge (5) über ein durch seine Strecklage hindurch bewegtes, mit ihrem anderen Exzenter (19) über eine Zug- und Druckstange (18) verbundenes Kniehebelpaar (20a, 2Gb) angetrieben wird (Fig0 4).
  5. 5. Zweischwingen-Backenbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß beide Brechschwingen (5, 12) durch je einen Motor (1, 25) über Exzenterwellen (3, 9) antreibbar sind, die derart drehzahlgeregelt werden, daß die SChwingbewegungen der beiden Brechschwingen in einem festen Frequenzverhältnis zueinander stehen (Fig. 5).
  6. 6. Zweischwingen-Backenbrecher nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß Motoren (1, 25) mit gleicher Nenndrehzahl verwendet werden, die mit unterschiedlicher Untersetzung auf die Exzenterwellen (3, 9) wirken. Leerseite
DE19691962867 1969-12-15 Zweischwingen-Backenbrecher Expired DE1962867C (de)

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DE1962867C DE1962867C (de) 1973-05-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5630555A (en) * 1992-05-08 1997-05-20 Boyd Motors Limited Rock crusher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5630555A (en) * 1992-05-08 1997-05-20 Boyd Motors Limited Rock crusher

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