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DE1962787A1 - Strickmaschine,insbesondere Flachstrickmaschine - Google Patents

Strickmaschine,insbesondere Flachstrickmaschine

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Publication number
DE1962787A1
DE1962787A1 DE19691962787 DE1962787A DE1962787A1 DE 1962787 A1 DE1962787 A1 DE 1962787A1 DE 19691962787 DE19691962787 DE 19691962787 DE 1962787 A DE1962787 A DE 1962787A DE 1962787 A1 DE1962787 A1 DE 1962787A1
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DE
Germany
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needle
knitting machine
pressure
plate
needles
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DE19691962787
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DE1962787B2 (de
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Wilhelm Dipl-Ing Hadam
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Stoll & Co Strickmaschinenfabr
Original Assignee
Stoll & Co Strickmaschinenfabr
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/70Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used in flat-bed knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

^n-:-tvver^^i
1077
Anmelder: Firma II« Stoll & Go
Strickmauchinenfabrik
741 RautiIngen
StoLlweg 1
■ ΐbrlükmasiühlno, imiboaonders Flachs brlckmaaohine
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- 2 BAD
P 1077 - 2 ~
dein entweder mit zwei Füßen, einem Arbeitsfuß fUr das Nadelschloß und einem Musterfuß für das Musterechiοß der Maschine, oder mit nur einem Arbeitsfuß versehen» und der Nadelschaft ist als einseitig eingespannter Balken auf Biegung beanspruchbar ausgebildet.
Diese bekannten Strickmaschinen haben den großen Nachteil, daß bei Ihnen der sogenannte Nadelkeil, mit dessen Hilfe die genaue Höhenlage der Nadeln bestimmt wird, durch die unter Biegespannung stehenden Nadeln, die in gebogenem Zustand in den Nadelbettnuten unter dem Nadelkeil hin- und herverschoben werden, stark abgenutzt wird ο Dies führt rasch zu einer ungenauen Führung der Nadeln und damit zur Gefahr der Bildung von Fehlern im Gestrick, die unter anderem auch darauf zurückzuführen sind, daß der Arbeitsfuß der Nadeln nicht mehr ganz in seine Ausgangslage zurückfedert ο Außerdem mti β a en bei den einseitig eingespannten Nadelochäften die auf den Nadelschaft einwirkenden Druckglieder relativ große Varotellwege ausüben, um den Nadelfuß aus dem Bereich der iJohioßteile zu bewegen^
Ein weiterer Nachteil dar bekannten Strickmaschinen besteht darin, daß bei einet' muafcergeinäßen Nadoiauavmhl ΛΙα rilohfc arbeitenden Nadain nlohfc auaroinhond ^joführt aimi, so daO al.·; /on ηLtsh!» auüsohalMmrj bnl. N;'i .-mm Si oh Lm darn i^hsnuhb w.ml-m ktimiuit" ia t»-
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BAD ORIGINAL
V 1077 - 3 -
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile eine Strickmaschine zur inustergemäßen Nadelauewahl so auszubilden, daß die Nadeln ohne großen Kraftaufwand und bei kurzen Verstellwegen der Steuerorgane in jeder markanten Betriebsstellung während eines Schloßdurchganges außer und wieder in Eingriff mit den Schloßteilen gebracht werden können und eine Gestrickbreitenänderung unabhängig von der Nadelauswahl durch die Jacquardeinrichtung möglich isto
Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch voll gelöst, daß die Platine zum Steuern der Nadelbewegungen als an ihren beiden Enden abgestützter» elastisch biegsamer Steg oder Stab ausgebildet ist, auf welchen ein Druckglied einwirken kann, und daß der Arbeitsfuß der Platine im Bereich ihrer maximalen !Durchbiegestrecke an= geordnet ist, dergestalt, daß der Arbeitsfuß bei gebogener Platine aus dem Bereich der Schloßteile herausbewegt ist. Die Platine ist mit der zugeordneten Nadel formschlüssig verbunden, so daß die Nadel keinen eigenen Arbeitsfuß aufweisen muß und der Verschiebebewegung der Platine im Nadelkanal zwangsläufig nach beiden Richtungen folgen muß.
Als auf die Platine einwirkendes Druckglied kann eine an sich bekannte Druckplatine vorgesehen werden, die mittels Druckschloßteilen gegen die Rückstellkraft eines eigenen Federorganes in oder auf dem Nadelbett verschwenkbar gelagert ist. Die Druckplatine kann in an sich bekannter
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Weise zwischen den Einflußbereichen mehrerer Druckschloßteile Teretellbar angeordnet sein, wobei eines dieser Druckschloßteile, insbesondere das nadelnächste Druckschloßteil» zur Stillsetzung der außerhalb der jeweiligen Gestrickbreite liegenden Nadeln vorgesehen ist. Zur Stillsetzung -von Nadeln müssen die Nadeln also nicht wie bei bisher bekannten Strickmaschinen in den Nadelkanälen zurückgezogen werden, sondern alle Nadeln eines Nadelbettes, einschließlich der außerhalb der jeweiligen Gestrickbreite liegenden Nadeln, liegen immer in gleicher Höhe im Nadelbett« Ausgewählt werden in jeder Strickreihe die nicht arbeitenden Nadeln.
Als auf die Platinen einwirkende Druckglieder können aber auch über einen Steuerfuß durch die Schloßteile beeinflußbare Zwisehenplatinen dienen» die ihrerseits von einer Druckplatine beaufschlagt sind. Eine solche Zwischenplatine kann zweckmäßig an der Platine in der Nähe dee Arbeitsfußes der Platine anliegen oder einen gewissen Abstand haben«
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß zum Stillsetzen einer Nadel lediglich eine die Durchbiegung einleitende Stellkraft auf die zugeordnet· Zwischenplatine einwirken muß« Das weitere Durchbiegen und Halten der Platine in durchgebogenem zustand wird dagegen formschlüssig und damit ohne weiteren Stellkraftaufwand erzielt, da erfindungsgemäß die Zwischenplatine mit einem keilförmigen Ende versehen ist, das auf eine stati-
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onäre Schrägfläche auflaufen kann. Diese stationäre Schrägfläche wird vorzugsweise durch eine Leiste gebildet, die sich in Längsrichtung des Nadelbettes quer zu den Nadelkanälen erstreckte
Bei Strickmaschinen ohne Druckschloßteile im Schlitten kann erfindungsgemäß als auf die elastisch biegsame Platine einwirkendes Druckglied ein mit einer Wählplatine gelenkig verbundener Schieber vorgesehen werden, der mit einem keilförmigen Ende gegen eine stationäre Schrägfläche auflaufen kanne Die Wählplatine weist einen Steuerfuß auf, der in den Einflußbereich von wahlweise einschal tbaren Schloßteilen ragto
Die Erfindung weist die weiteren wesentlichen Vorteile auf, daß sie sowohl auf Strickmaschinen mit V-förmig stehenden Nadelbetten als auch auf in einer gemeinsamen Ebene liegende Nadelbetten von Links/Links-Maschinen anwendbar ist, und daß eine Nadel während eines Sohloßdurchganges in jeder markanten Betriebsstellung aus- oder eingeschaltet werden kann, also beispielsweise in der Hinterlegtateilung, der Fang- und Einschlußsteilung und in der Stellung zum Übergeben oder Übernehmen „ Die außer-=» halb der aeatrLckbrsli;« und in Hinterlegte teilung befind- ! ' -IL-U Huiotu bLöi ίο·»! uiii'< i ■■* lUin/l i'liim*·, düf AW
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BAD
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sind alle kurs. Die Rückfederung der Platinen nach ihrer Freigabe in ihre Auegangsetellung erfolgt bei der Auebildung der Platine als Balken auf 2 Stützen in einer viel* fach kürzeren Zeit als bei der Ausbildung als einseitig eingespannter Balken. Nadelabzüge zur Gestrickbreitenänderung entfallen vollständig» ohne dafl deshalb die Gefahr bestünde, daß die ausgeschalteten Nadeln in den Wir· kungsbereich einer Mustereinrichtung gelangen« Die Durchbiegebewegung der Platinen zur Stillsetzung der Nadeln bewirkt keine Verstellbewegung der Nadeln, und die Platinen sind während ihrer Ruhestellung ohne äußere Krafteinwirkung formschlüssig in ihrer Ruhelage gehalten, wobei die formschlüssig mit der Platine verbundene Nadel in gleicher Weise sicher gehalten ist» Die stetige Beeinflussung einer jeden Platine bei jedem Nadeldurchgang entweder in Form ihrer Durchbiegung oder einer Längsverschiebung im Nadelkanal verhindert mit Sicherheit eine Schwergängigkeit der Platinen, die durch Verstauben verursacht sein kann, auch wenn die Nadeln stillgesetzt sind ο
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der AuofUhrungBbeispiele erfindungsgemäß ausgebildetem
wad *-hliUiorgan** «nsh»!- »«η^r jniv
einzelnen aöLg
BAD OSIGINAL
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Figo 1 einen Querschnitt durch eines der Nadelbetten einer erfindungsgemäe ausgebildeten Flachstrickmaschine ;
Fig. 2 eine der Figur 1 entsprechende Teildarstellung bei durchgebogener Platine;
Figo 3 einen Nadelbettquerschnitt bei einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäß auegebildeten Flachstrickmaschine;
Figo 4 einen Nadelbettquerschnitt einer Links/Linke» Flachstrickmaschine mit einer dritten Ausführungsform der Erfindungο
In den verschiedenen Figuren sind gleiche Teile, auch beim Vorliegen unwesentlicher Formabweichungen» jeweils mit den gleichen Bezugsziffern versehen»
Figur 1 zeigt den Querschnitt durch eines der Nadelbetten 10 einer Doppelschloß-Flachstrickmaschine, die mit einer Jacquard-Hustereinrichtung versehen sein kann. Der Schnitt verläuft entlang eines der Nadelkanäle 13 des Nadelbettes 10f in welchem eine Zungennadel 11 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Zungennadel 11 ist mit dem als Gelenkkopf 121 ausgebildeten einen Ende einer Platine 12 gelenkig und damit formschlüssig verbunden. Die Platine 12 ist als biegsamer Steg ausgebildet, der in seiner dargestellten Ruhelage mit Abstand vom Grund 131 des Nadel-
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kanalee 13 verläuft und an seinen beiden finden ftbgeetützt ist; einerseits über den Gelenkkopf 121 in der Nadel 11 und anderseits über einen Stützfuß 122 am Grund 131 des Nadelkanals 13« Die Platine 12 ist in ihrer Kitte, also im Bereich größter Durchbiegbarkeit, mit einem Arbeitsfuß 123 versehen» der in der dargestellten Ruhestellung in den Bereich der im nicht dargestellten Schlitten der Haschine angeordneten Schloßteile ragt. Die einzelnen Nadelkanäle 13 sind in bekannter Weise durch einzelne eingesetzte Stege 30 voneinander getrennt.
Auf der Platine 12 liegt in der Nähe ihres Arbeitefußes 123 das eine Ende 141 einer Druckplatine 14 auf. Diese Druckplatine 14 ist als zweiarmig wirkender Hebel ausgebildet und mit einem unteren Stützfuß 142 auf einer Leiste 15 begrenzt verschwenkbar und in Längsrichtung des Nadelkanals zwischen verschiedenen Stellungen verschiebbar gelagert. In der Nähe ihres stösserseitigen Endes 141 ist sie mit einem oberen Druckfuß 143 versehen» auf welchem Druckschloßteile 16 des Maschinenschiit tens einwirken können« Wie aus der Zeichnung durch die Darstellung weiterer Druckfüße 143' ersichtlich istf ist jeder Stellung der Druckplatinen 14 ein gesondertes Druckschloß 16 im Schlitten der Maschine zugeordnete Das innerste Druokschloß 16, das in Figur 1 auf den Platinenfuß 143 einwirkt, dient zum Stillsetzen der außerhalb der jeweiligen Gestriekbreite befindlichen Nadelno Durch die DruckSchlösser 16 wird die Druckplatine 14 über den Druckfuß 143 gegen die Rückstellkraft eines
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Zellgummipolsters 17 im Uhrzeigersinne verschwenkt, wodurch die elastisch biegsame Platine 12 gemäß Figur 2 so nach unten gedrückt wird» daß ihr Arbeitsfuß 123 aus dem Einflußbereich der Schloßteile des Schlittens der Haschine gebracht wird·
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur Erhöhung der Anzahl der Steuerungsmöglichkeiten jeder Druckplatine 14 eine weitere längsverβteilbare Druckplatine 18 zugeordnet, die sich über einen unteren Fuß auf der Druckplatine 14 abstützt und auf welche über zwei Druckfüße 182 und 183 zwei weitere Bruoksohlösser 19 und 20 einwirken können. Die zweite Druckplatine 18 ist über einen Stützfuß 184.auf der Unterseite einer Leiste 21 abgestützt und im Uhrzeigersinne gegen die Rückstellkraft eines Zellgummikiseens 22 verstellbar. Die Zellgummikissen 17 und 22 können auf Stahlbändern angeordnet sein, die sich über die ganze mit Nadelkanälen Tersehene Länge des Nadelbettes 10 erstrecken. Die Verstellung der Druokplatinen in ihrer Längsrichtung erfolgt bei Huetervorrichtungen mit Stahl-Jaoquardkarten in bekannter Weise an ihren gestuften Enden· Das Verschieben der Druckplatine 14 mit ihrem FuS 143 unter das innerste Druckschioßteil 16 zum Stillsetzen der Nadeln kann entweder von Hand oder automatisch durch eine der Jacquardkarte vorgelagerte, verstellbare Leiste erreicht werden. In dieser vordersten Stellung ist die Druokplatine dann nioht mehr durch die Jaoquardeinriohtung beeinflußbar und die Rückstellung der Druokplatinen 14 und
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1β aus ihrer gestoßenen Stellung in die Ausgangsstellung kann durch nicht dargestellte Abstreifteile im Sehlitten der Maschine erreicht werden.
Bei dem Ausführungsbeiapiel nach Figur 3 sind ebenfalls zwei durch nicht dargestellte Druckschlusser betätigbare Druokplatinen 14 und 18 vorgesehen» doch wirkt in diesem Falle die Druckplatine 14 mit ihrem einen Ende 141 nicht mehr unmittelbar auf die elastisch biegsame Platine 12 ein, sondern auf eine biegsame Zwischenplatine 23» die mit einem haarnadelförmig gebogenen Endabschnitt 231 zwischen der Leiste 15 und dem Grund 131 des Nadelkanales verschiebbar gelagert ist. Im Bereich ihres anderen Endes ist die Zwischenplatine 23 mit einem Steuerfuß 232 versehen und weist eine Keilfläche 233 auf. Der Steuerfuß 232 der Zwischenplatine 23 ragt in den Wirkungsbereich der Schloßteile des Haechinenechlittens, welohe die Längsverschiebung der Zwischenplatine im Nadelkanal steuern. Dadurch läßt sich bei gleichseitiger Betätigung der Druckplatine 14» mit welcher die Zwischenplatine nach unten in den Nadelkanal 13 hineingedruckt wird» ein Aufsohieben der Sohrägflache 233 der Zwischen« platine 23 auf eine entsprechende Gegensohrägfläohe einer schmalen Leiste 24 bewirken» die sich oberhalb der Platinen 12 über die ganze mit Nadelkanälen versehene Länge des Nadelbettee 10 erstreckt. Dabei drückt die Zwischenplatine 23 ait einem unteren Fu0 234 gegen den biegsamen Hittelteil der Platine 12.
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Bei dieser Ausführungsform müssen die Druckschlösser über die Druckplatinen 14 lediglich das Eindrücken der Zwischenplatine 23 in den Nadelkanal 13 bewirken. Die weitere Arbeit übernehmen die Schloßteile, welche die Zwiechenplatine an ihrem Steuerfuß 232 in eingedrücktem Zustand unter die Leiste 24 schieben. Dabei wird der Arbeitsfuß 123 der Platine 12 in den Nadelkanal hineingedrückt und aus dem Bereich der Sohloßteile gezogen und dort ohne weiteren äußeren Kraftaufwand so lange gehalten, bis die Zwischenplatine durch die Schloßteile mittels ihres Steuerfußes 232 wieder unter der Leiste 24 hervorgezogen wird und bei nicht beaufschlagter Druck« platine 14 wieder in die aus Figur 3 ersichtliche Ruhestellung zurückfedern kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 wird die elastisch biegsame Platine 12 durch einen als Druckglied wirkenden Schieber 25 beeinflußt, der auf dem biegsamen Mittelteil der Platine 12 aufliegt und auf seinem vorderen Ende wie die Zwischenplatine 23 mit einer Schrägfläche 251 versehen ist, die auf die auf gleicher Höhe befindliche Gegensohrägflache der Leiste 24 auflaufen kann« Der Schieber 25 ist an seinem anderen Ende über einen Gelenkkopf 252 mit einer Wählplatine 26 gekoppelt, die auf awei Leisten 27 und 28 in Längsrichtung des Nadelkanale verschiebbar gelagert ist. Die Wählplatine 26 weist zwei Steuerfüße 261 und 262 auf, die durch die Schloßteile beeinflußbar sind und über welche die Längsverschiebung der Wählplatine 26 im Nadelkanal gesteuert
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wird. Bei einer Verschiebung der Wähl platine 26 in Figur 4 nach rechte läuft die Schrägfläche 251 des Schiebers auf die Gegenschrägflache der Leiste 24 auf, so daß der Schieber 25 um seinen Gelenkkopf 252 im Uhrzeigersinne verschwenkt wird und dabei die biegsame Platine 12 in den Nadelkanal hineindrückt, so daß der Arbeitsfluß 123 der Platine aus dem Einflußbereich der Schloßteile gelangto
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Claims (1)

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    Patentana prttohe
    1« Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine, mit in den Nadelkanälen der Nadelbetten gelagerten Platinen mit einem von den Hadelschlöseern beeinflußbaren Arbeitsfuß zum Steuern der Nadelbewegungen, dadurch gekennzeichnet, dafl die Platin· (12) als an ihren beiden Enden abgestützter elastisch biegsamer Steg oder Stab ausgebildet ist, auf welchen ein Druckglied einwirken kann, und daß der Arbeitefuß (123) der Platine im Bereich ihrer maximalen Durchbiegeθtrecke angeordnet ist, dergestalt, daß der Arbeitefuß (123) bei gebogener Platine (12) aus dem Bereich der Sohloßteile herausbevegt ist.
    2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Nadeln (11) eines Nadelbettee (10), einschließlich der außerhalb der jeweiligen Gestrickbreite liegenden Nadeln, in gleicher Höhe im Nadelbett (10) liegen und in jeder Strickreihe die nicht arbeitenden Nadeln ausgewählt werden.
    3ο Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als auf die Platine (12) einwirkendes Druokglled eine an sich bekannte Druckplatine (14, 18) vorgesehen ist» die mittels Druoksohloßteilen (16, 19» 20) gegen die Rückstellkraft eines eigenen
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    Federorganee (17, 22) in oder auf dem Nadelbett rerschwenkbar gelagert ist.
    4. Strickmaschine nach Anspruch 3 t dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatine (H, 18) in an sich bekannter Weise zwischen den Einflußbereichen mehrerer Druckachloßteile (16, 19t 20) verstellbar angeordnet ist, und daß eines dieser Druckschloßteile (16), insbesondere das nadelnächste Druckschloßteil, zur Stillsetzung der außerhalb der jeweiligen Gestrickbreite liegenden Nadeln (11) durch Druck auf die diesen Radeln zugeordneten Druckplatinen (H) und Absenken der zugeordneten Platinenfüße (123) dient«
    5· Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß als Druckglied eine über einen Steuerfuß (232) durch die Schloßteile beeinflußbare Zwischenplatine (23) dient, die ihrerseits von einer Druckplatine (H) beaufschlagt ist, und daß die Zwischenplatine (23) mit einem keilförmigen Ende (233) versehen iet, das zur formschlüssigen Lagensicherung der aus dem Wirkungsbereich der Schloßteile herausbewegten Platinen (12) auf eine stationäre Sohrägfläche auflaufen kannο
    ο Strickmaschine naoh einem der Ansprüche 1 bis 3 t dadurch gekennzeichnet, daß als auf die elastisch biegsame Platine (12) einwirkendes Druckglied ein
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    ait einer Wahlplatine (26) gelenkig verbundener Schieber (25) dient, der mit einem keilförmigen Ende (251) gegen eine stationäre Sohrägfläohe (24) auflaufen kann, und daß die Wählplatine mindestens einen Steuerfuß (261, 262) aufweist, der in den Einflußbereich von wahlweise einsehaltbaren Schloßteilen ragt.
    7· Strickmaschine nach Anspruch 5 oder<6, dadurch gekennzeichnet, daß die stationäre Sohrägfläohe an einer Leiste (24) ausgebildet ist, die sich in Längsrichtung des Nadelbettes (10) quer au den Nadelkanälen (13) erstreckt«
    8. Strickmaschine nach einem der Anspräche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (12) bei jedem Schlittenhub betätigt sind und entweder in der Ebene des Nadelbett·^ (1") oder senkrecht dazu bewegt werden.
    9« Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (12) bei einem Schloßdurchgang wahlweise in jeder markanten Betriebsstellung, beispielsweise Hinterlegteteilung oder Fangstellung, der zugeordneten Nadeln (11) in oder außer Einwirkung durch die Schloßteile - die außerhalb der Gestrickbreite und Hinterlegtstellung befindlichen Nadeln insbesondere auch außer Einwirkung der Absugssohloßteile - gebracht werden können·
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    e e rs e 11 e
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