DE19627688A1 - Dosiersystem für Vorrichtungen zum Beschichten von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen - Google Patents
Dosiersystem für Vorrichtungen zum Beschichten von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder KartonbahnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dosiersystem für Vorrichtungen zum Beschichten von
laufenden Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen, gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zum Beschichten von Papier- oder Kartonbahnen mit Streichfarbe werden bekannterwei
se Vorrichtungen eingesetzt, die ein Auftragssystem zum Auftragen von Streichfarbe im
Überschuß und ein nachfolgendes Dosiersystem mit einem Dosierelement aufweisen, das
den Überschuß bis auf das gewünschte Strichgewicht wieder abrakelt. Das Auftragen
und Dosieren erfolgt entweder direkt auf die Bahn in einem Bereich, in dem diese von
einer Walze umgelenkt und abgestützt wird, oder die Streichfarbe wird zunächst auf eine
Übergabewalze aufgetragen und dosiert, die anschließend den dosierten Film von
Streichfarbe an die Bahn übergibt.
Bei den bekannten Dosiersystemen mit einem elastischen Schabermesser als Dosierele
ment ist das Schabermesser mit seinem Fuß in einem Klemmbalken eingespannt und wird
unterhalb seiner Spitze von einer Abstützleiste abgestützt. Die Einstellung des Strichge
wichts erfolgt über den Anpreßdruck des Schabermessers an die von der Bahn um
schlungene Gegenwalze oder die Übergabewalze. Der Anpreßdruck wird unter anderem
von der Vorspannung des Schabermessers beeinflußt, die über die relative Position des
fest eingeklemmten Schabermesserflusses zu der das Schabermesser abstützenden
Abstützleiste eingestellt wird. Um Strichqualitätseinbußen zu vermeiden, ist es bei einer
Variation des Anpreßdrucks erforderlich, die Geometrie der Schabermesserspitze im
wesentlichen konstant zu halten.
Beim Streichen von Papier- oder Kartonbahnen treten produktionsbedingte Schwankun
gen im Querprofil der Bahnen auf, die es erforderlich machen, den Anpreßdruck des
Schabermessers über die Arbeitsbreite lokal unterschiedlich einzustellen, um einen
gleichmäßigen Strich zu erhalten.
Dazu ist aus der DE-A 37 29 621 ein gattungsgemäßes Dosiersystem bekannt, bei dem
unterhalb der Abstützleiste über die Schabermesserbreite eine Reihe von Verstellelemen
ten angeordnet sind, die unabhängig voneinander auf einzelne Bereiche des Schabermes
sers einwirken. Als Verstellelemente werden unter anderem Pneumatikelemente
verwendet, die an einem biegsam ausgebildeten Klemmbalken angreifen. Nach einer
anderen Ausführungsform bestehen die Verstellelemente aus mehreren, über die
Arbeitsbreite nebeneinander angeordneten, unabhängig mit Druck beaufschlagbaren
Druckkammern, die jeweils eine dem Schabermesser zugewandte elastische Wand
aufweisen und anstelle einer manuell profilierbaren Abstützleiste eingesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dosiersystem zu schaffen, das eine zu
automatisierende lokal unterschiedliche Beeinflussung des Anpreßdrucks des Schaber
messers zur Vergleichmäßigung des Querprofils der beschichteten Bahn mit konstruktiv
einfachen, nachträglich ohne große Änderungen am Dosiersystem einbaubaren
Elementen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Verstellelemente ist zur Beeinflussung des
Anpreßdrucks des Schabermessers ein relativ geringer Kraftaufwand erforderlich. Es
können so einfache, wenig Bauraum benötigende Elemente eingesetzt werden. Die
Verstellelemente können in die Abstützleiste integriert oder auf deren Oberseite befestigt
werden. Bei einem nachträglichen Einbau braucht somit nur die Abstützleiste angepaßt
zu werden.
Die Unteransprüche enthalten bevorzugte, da besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand eines vereinfacht dargestell
ten Ausführungsbeispiels.
Fig. 1
zeigt in Seitenansicht einen Ausschnitt aus einem Dosiersystem mit einer Profilierleiste, die von einem in Druckkammern unterteilten Druckschlauch verbogen wird.
zeigt in Seitenansicht einen Ausschnitt aus einem Dosiersystem mit einer Profilierleiste, die von einem in Druckkammern unterteilten Druckschlauch verbogen wird.
Fig. 2
zeigt ein Dosiersystem, bei dem die Profilierleiste von Pneumatikzylindern verbogen wird.
zeigt ein Dosiersystem, bei dem die Profilierleiste von Pneumatikzylindern verbogen wird.
Fig. 3
zeigt als Draufsicht ausschnittsweise die Profilierleiste und die Pneumatikzylinder nach Fig. 2.
zeigt als Draufsicht ausschnittsweise die Profilierleiste und die Pneumatikzylinder nach Fig. 2.
Fig. 4
zeigt die Seitenansicht eines Dosiersystems mit Membranzylindern als Verstellelementen.
zeigt die Seitenansicht eines Dosiersystems mit Membranzylindern als Verstellelementen.
Fig. 5
zeigt ausschnittsweise eine Ansicht in Richtung des Pfeils X von Fig. 4.
zeigt ausschnittsweise eine Ansicht in Richtung des Pfeils X von Fig. 4.
Das Dosiersystem ist im Bereich einer mittels eines Antriebs drehbaren Walze 1
angeordnet, die beim direkten Dosieren im Bereich des Dosiersystems eine Papier- oder
Kartonbahn 2 umlenkt und abstützt, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Beim indirekten
Dosieren arbeitet das Dosiersystem gegen eine Übergabewalze, die im Anschluß an das
Dosiersystem den dosierten Streichfarbenfilm an die Papier- oder Kartonbahn abgibt.
Das Dosiersystem enthält einen sich über die Arbeitsbreite der Beschichtungsvorrichtung
erstreckenden Schaberbalken 3, in dem ein Klemmbalken 4 in Richtung zur Gegenwalze
1 verschiebbar gelagert ist. An seinem der Gegenwalze 1 zugewandten Ende enthält der
Klemmbalken 4 eine Klemmleiste 5, mit der ein elastisches Schabermesser 6 aus
Federstahl mit dem Fuß auswechselbar festgeklemmt ist. Auf der Oberseite des
Schaberbalkens 3 ist eine das Schabermesser 6 an seine Rückseite abstützende Abstütz
leiste 7 befestigt, die sich ebenfalls über die gesamte Arbeitsbreite erstreckt. Zur
Einstellung des Bladewinkels (= Winkel zwischen dem Schabermesser 6 oberhalb der
Abstützleiste 7 und der Tangente im Berührpunkt an die Gegenwalze 1) ist der
Schaberbalken 3 im Gestell der Beschichtungsvorrichtung um die Berührungslinie der
Schabermesserspitze schwenkbar gelagert. Die Bewegbarkeit des Klemmbalkens 4 relativ
zur Abstützleiste 7 ermöglicht es, die Vorspannung des Schabermessers 6 einzustellen,
von der die das Strichgewicht entscheidend beeinflussende Anpreßkraft des Schabermes
sers 6 an die Gegenwalze 1 bestimmt wird.
In Bahnlaufrichtung vor dem Dosiersystem ist ein übliches Auftragssystem, z. B. ein
Walzenauftragwerk oder ein Düsenauftragwerk, angeordnet, von dem Streichfarbe 8 im
Überschuß auf die Bahn 2 aufgetragen wird. Das Schabermesser 6 rakelt den Überschuß
9 bis auf das gewünschte Strichgewicht wieder ab.
Um den Anpreßdruck des Schabermessers 6 an die Gegenwalze 1 zur Erzielung eines
gleichmäßigen Strichprofils über die Arbeitsbreite lokal unterschiedlich einstellen zu
können, ist oberhalb der Berührungslinie der Abstützleiste 7 an dem Schabermesser 6
eine Reihe von Verstellelementen 10 angeordnet, die unabhängig voneinander auf
einzelne Bereiche des Schabermessers 6 einwirken können. Die über die Arbeitsbreite
nebeneinander aufgereihten Verstellelemente 10 können durch Drücken gegen die der
Walze 1 abgewandte Rückseite des Schabermessers 6 in dem entsprechenden Bereich
eine einstellbare Kraft einleiten.
Bevorzugt sind die Verstellelemente 10 ganz (Fig. 1) oder teilweise (Fig. 2) auf der
Oberseite der Abstützleiste 7 befestigt, oder sie sind in die Abstützleiste 7 integriert
(Fig. 4). Beim Nachrüsten eines Dosiersystems mit den erfindungsgemäßen Verstelle
lementen 10 braucht somit als einziges Bauteil nur die Abstützleiste 7 entsprechend
angepaßt zu werden.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2 ist die Oberseite der Abstützleiste
7 ebenflächig ausgebildet. Sie dient zugleich als untere Lagerfläche einer aufliegenden
Profilierleiste 11, die so gestaltet ist, daß sie segmentweise in Richtung zum Schaber
messer 6 verformt werden kann. Die Profilierleiste 11 besteht aus einem dünnen
Federblech von 0,5 mm bis 4 mm, bevorzugt 1,5 mm bis 2,5 mm, Dicke und 200 mm
bis 400 mm Breite, das in seiner Länge über die gesamte Arbeitsbreite, i. e. die
maximale Bahnbreite, reicht. Die Profilierleiste 11 ist kammförmig mit einer durchge
henden Vorderkante 12 von 10 mm bis 70 mm Breite und einer Reihe von durch
Längsschlitze getrennten Zungen 13 ausgebildet, deren Anzahl und Abstand voneinander
so gewählt ist, daß über die Arbeitsbreite alle 50 mm bis 150 mm eine Zunge 13 als
Stellglied vorhanden ist (Fig. 3). Durch diesen Aufbau ist die am Schabermesser 6
anliegende Vorderkante 12 in Richtung zum Schabermesser 6 hin ausreichend flexibel,
um durch eine Verschiebung einer Zunge 13 in diese Richtung elastisch verformt werden
zu können. Alternativ kann die Profilierleiste 11 aus einzelnen Segmenten zusammenge
setzt sein. Die Segmente sind dann so nah nebeneinander angeordnet, daß ihre
Vorderkannten 12 einem Abstand von weniger als 30 mm voneinander aufweisen.
Die Profilierleiste 11 ist zwischen der Oberseite der Abstützleiste 7 und einer sich
parallel zu dieser erstreckenden Führungsleiste 14 gelagert, die auf der Abstützleiste 7 so
festgeschraubt ist, daß die Bewegung der Profilierleiste 11 in Richtung zum Schabermes
ser 6 nicht behindert wird. Zweckmäßigerweise erfolgt die Befestigung der Führungslei
ste 14 auf der Abstützleiste 7 durch im Bereich der Längsschlitze angeordnete Stell
schrauben, mit denen sich zugleich der gewünschte Abstand zwischen der Abstützleiste 7
und der Führungsleiste 14 einstellen läßt. Um das Eindringen von Beschichtungsmaterial
in die Lagerung der Profilierleiste 11 zu verhindern, ist in die Vorderkante der
Führungsleiste 14 eine Dichtleiste 15 eingelegt, die dichtend an der herausragenden
Vorderkante 12 der Profilierleiste 11 anliegt (Fig. 2).
Bei allen Ausführungsbeispielen sind über die Arbeitsbreite eine Reihe von getrennt
steuerbaren Krafterzeugungselementen angeordnet, mit denen sich in die einzelnen
Bereiche des Schabermessers 6 eine im wesentlichen wegunabhängige, gegen die Walze
1 gerichtete Kraft einleiten läßt, um die Anpreßkraft des Schabermessers 6 an die Walze
1 in diesem Bereich zu beeinflussen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weisen die Abstützleiste 7 und die Führungs
leiste 11 in ihrem rückwärtigen Bereich jeweils eine Quernut auf und bilden so einen
parallel zum Schabermesser 6 verlaufenden Kanal, in den ein Druckschlauch 16
eingelegt ist. Der Druckschlauch 16 ist über die Arbeitsbreite in einzelne, getrennt mit
Druckluft beaufschlagbare Druckkammern unterteilt, die jeweils am Ende einer Zunge
13 der Profilierleiste 11 anliegen. Bei einer Beaufschlagung mit Druckluft über eine
Leitung 19 drückt jede Druckkammer die entsprechende Zunge 13 der Profilierleiste 11
in Richtung zur Walze 1 und verbiegt so die durchgehende Vorderkante 12 in den
entsprechenden Bereich. Bevorzugt sind die Enden der Zungen 13 mit der zugehörigen
Druckkammer des Druckschlauchs 16 verbunden, z. B. indem sie anvulkanisiert sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 werden als Krafterzeugungselemente Pneuma
tikzylinder 17 verwendet, deren Kolbenstange jeweils mit dem Ende der Zungen 13 der
Profilierleiste 11 verbunden ist. Um eine feinfühlige Querprofilierung zu erreichen, sind
die Pneumatikzylinder 17 über die Arbeitsbreite in einem Abstand von ca. 80 mm
voneinander angeordnet. Sie sind hinter der Abstützleiste 7 in einem Halter 18 gelagert,
der auf der Oberseite des Schaberbalkens 3 befestigt ist. Die Versorgung der einzelnen
Zylinder mit Druckluft erfolgt über Druckluftleitungen 19, die durch das rückwärtige
Ende des Halters 18 geführt sind. Bei dieser Ausführungsform reicht die Profilierleiste
11 an der dem Schabermesser 6 abgewandten Seite über den Bereich der Abstützleiste 7
hinaus, damit die Zungen 13 an den Kolbenstangen der Pneumatikzylinder 17 befestigt
werden können und zugleich ein ausreichend großer Stellweg vorhanden ist.
Anstelle von Druckschläuchen oder Pneumatikzylindern können als Krafterzeugungsele
mente auch piezoelektrische Verstellelemente, hydraulische Kolben-Zylinder-Einheiten
etc. verwendet werden, deren erzeugte Kraft im wesentlichen wegunabhängig ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Verstellelemente in die Abstützleiste 7
integriert. Sie leiten eine Kraft direkt, also ohne Übertragung durch eine Profilierleiste,
in die entsprechenden Bereiche des Schabermessers 6 ein.
Die Abstützleiste 7 ist im Querschnitt so gestaltet, daß in ihrem unteren Bereich ein
geradliniger und wulstförmiger Vorsprung 20 das Schabermesser 6 über die gesamte
Breite abstützt. Oberhalb des wulstförmigen Vorsprungs 20 ist die Abstützleiste 7 als
Halter für die unterhalb der Schabermesserspitze einwirkenden Verstellelemente 10
ausgebildet. Bevorzugt werden bei dieser Ausführungsform als Verstellelemente 10
einfach wirkende, pneumatische Membranzylinder ohne Kolben eingesetzt, deren
Kolbenstange 21 als Druckfläche ausgebildet ist. Die Druckfläche kehrt bei einer
Entlüftung der Membran durch deren elastische Spannung selbsttätig wieder in die
Ausgangslage zurück. Die von derartigen Membranzylindern erzeugten Kräfte sind über
einen weiten Bereich des Hubes der Kolbenstange 21 wegunabhängig. Die Membranzy
linder weisen die Form einer Leiste auf und sind mit einander stoßenden Schmalseiten
fluchtend aufgereiht über die Arbeitsbreite angeordnet, damit die Druckflächen möglichst
geringen Abstand voneinander haben. Leistenförmig aufgebaute Membranzylinder mit
diesen Merkmalen sind bekannt, sie werden in verschiedenen technischen Gebieten als
Spannmodule eingesetzt.
Um das Querprofil über die Arbeitsbreite ausreichend genau regeln zu können, werden
Membranzylinder mit einer in Richtung der Arbeitsbreite, also parallel zur Achse der
Walze 1 gemessenen Länge von 40 mm bis 200 mm, bevorzugt von ca. 80 mm,
eingesetzt. Ihre Breite senkrecht zu ihrer Hubrichtung beträgt 15 mm bis 30 mm. Jeder
Membranzylinder ist von seiner Rückseite her getrennt mit Druckluft beaufschlagbar.
Die Druckluftleitungen 22 werden durch entsprechende Bohrungen in der Abstützleiste
und durch das Innere des Schaberbalkens 3 zu einer nicht dargestellten Druckluftquelle
geführt, wobei der Druck in jeder Leitung 22 über eine Steuereinrichtung getrennt
steuerbar ist.
Bevorzugt weist jedes Verstellelement 10 Mittel auf, mit denen es zu einer Schwingung
von vorzugsweise 1 bis 5 Hz in Richtung zum Schabermesser 6 und zurück angeregt
werden kann. Dann lassen sich die einzelnen Verstellelemente 10 zusätzlich dazu
verwenden, durch Schütteln an dem Schabermesser 6 Ablagerungen von Beschichtungs
material an der Schabermesserspitze in dem entsprechenden Bereich zu entfernen.
Derartige Ablagerungen führen zu unerwünschten Streifen in der beschichteten Papier- oder
Kartonbahn 2.
Claims (7)
1. Dosiersystem für Vorrichtungen zum Beschichten von Materialbahnen (2), inbesondere
Papier- oder Kartonbahnen,
- - mit einem elastischen Schabermesser (6) dessen Fuß in einem Klemmbalken (4) festgeklemmt ist und das unterhalb seiner Spitze von einer Abstützleiste (7) abgestützt wird, und
- - mit Verstellelementen (10) zur Beeinflussung des Anpreßdrucks des Schabermessers (6) gegen eine Walze (1), die über die Messerbreite angeordnet auf einzelne Bereiche des Schabermessers (6) unabhängig voneinander einwirken,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellelemente (10) oberhalb der
Berührungslinie der Abstützleiste (7) am Schabermesser angeordnet sind und mit einer
einstellbaren Kraft gegen die Rückseite des Schabermessers (6) drücken.
2. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von
den Verstellelementen (11) erzeugte Kraft im wesentlichen wegunabhängig ist.
3. Dosiersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstellelemente (10) zumindest teilweise auf der Oberseite der Abstützleiste (7)
befestigt oder in die Abstützleiste (7) integriert sind.
4. Dosiersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß über die Arbeitsbreite eine Reihe von getrennt steuerbaren Krafterzeugungse
lementen (16, 17) angeordnet sind, die direkt oder über eine segmentweise verformbare
Profilierleiste (11) auf das Schabermesser (6) einwirken.
5. Dosiersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als
Krafterzeugungselemente Pneumatikzylinder (17), inbesondere Membranzylinder, oder
ein in Druckkammern unterteilter Druckschlauch (16) verwendet wird.
6. Dosiersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß jedes Verstellelement (10) Mittel aufweist, mit denen es zu einer Schwingung
von vorzugsweise 1 Hz bis 5 Hz in Richtung zum Schabermesser (6) und zurück
angeregt werden kann.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996127688 DE19627688A1 (de) | 1996-07-10 | 1996-07-10 | Dosiersystem für Vorrichtungen zum Beschichten von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen |
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| DE1996127688 DE19627688A1 (de) | 1996-07-10 | 1996-07-10 | Dosiersystem für Vorrichtungen zum Beschichten von Materialbahnen, insbesondere Papier- oder Kartonbahnen |
Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19627688A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1996
- 1996-07-10 DE DE1996127688 patent/DE19627688A1/de not_active Withdrawn
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