DE19627593A1 - Fahrrad - Google Patents
FahrradInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K23/00—Rider-operated controls specially adapted for cycles, i.e. means for initiating control operations, e.g. levers, grips
- B62K23/02—Rider-operated controls specially adapted for cycles, i.e. means for initiating control operations, e.g. levers, grips hand actuated
-
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62K15/00—Collapsible or foldable cycles
- B62K15/006—Collapsible or foldable cycles the frame being foldable
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrrad mit einer ersten und einer zweiten
Rahmenhälfte, einem Vorderrad und einem Lenker an der ersten Rahmen
hälfte, einem Hinterrad, einem Sattel und Pedalen an der zweiten Rahmen
hälfte und Verbindungselementen zur schnell lösbaren Festlegung der Rah
menhälften aneinander.
Bekannte Fahrräder, die im zusammengelegten Zustand im Kofferraum eines
Personenkraftwagens untergebracht werden können, entsprechen hinsichtlich
der Rahmen und der Räder, was deren Größe angeht, Kinderfahrrädern, die
aber festigkeitsmäßig und hinsichtlich der Entfernung zwischen Lenker und
Sattelstütze wie Fahrräder für Erwachsene bemessen sind. Diese Fahrräder
bestehen aus zwei durch Scharniere verbundenen Teilen. Diese Bauweise be
dingt einen besonders ausgebildeten kleinen Rahmen und gegen Einknicken
gesicherte Scharniere, die relativ umfänglich und schwer sind. Wenn diese
bekannten Fahrräder auch festigkeitsmäßig und hinsichtlich der Entfernung
zwischen Lenker und Sattelstütze wie Fahrräder für Erwachsene bemessen
sind, sehen sie wegen der überaus kleinen Rahmen- und Rädergröße nicht nur
wie Kinderfahrräder aus, sondern sie weisen auch einen entsprechend gerin
gen Fahrkomfort auf, der den Ansprüchen erwachsener Fahrradfahrer im all
gemeinen nicht gerecht wird.
Neben diesen zusammenlegbaren Fahrrädern ist z. B. durch die DE 32 12 783 A1
ein in zwei Teile zerlegbares Fahrrad bekanntgeworden, welches
"Normalgröße", d. h. Räder von z. B. 26′′ aufweisen kann. Die Rahmenhälf
ten dieses Fahrrads werden durch Verbindungselemente zusammengehalten,
die schnell und einfach lösbar sind, so daß sich die vorteilhafte Möglichkeit
ergibt, Fahrräder von Normalgröße in zwei Teile zerlegen und damit im
Kofferraum eines Personenkraftwagens unterbringen zu können. Dem Vorteil
einer schnellen Lösbarkeit der Rahmenhälften voneinander steht jedoch der
Umstand entgegen, daß oftmals auch zusätzlich Seilzüge, die von der vorde
ren Rahmenhälfte oder dem Lenker zu einer Gangschaltung oder Bremsvor
richtung am Hinterrad geführt sind, voneinander getrennt und bei Inge
brauchnahme des Fahrrads wieder miteinander gekuppelt werden müssen.
Hier setzt nun die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine Seil
zuganordnung für eine Gangschaltung, Bremsvorrichtung oder dgl. zur Ver
fügung zu stellen, die beim Zerlegen des Fahrrads keiner Trennung bedarf.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Fahrrad mit zumindest
einer am Lenker angeordneten Betätigungseinrichtung für zumindest einen
zum Hinterrad geführten Seilzug und einer schnell lösbaren Befestigungsein
richtung für die zumindest eine Betätigungseinrichtung am Lenker ausgestat
tet. Die zumindest eine Betätigungseinrichtung kann damit zusammen mit
dem Seilzug nach dem Lösen der Befestigungsanordnung von der ersten
Rahmenhälfte genommen werden, um komplett an der zweiten Rahmenhälfte
zu verbleiben. Ein mühsames Trennen des zumindest einen Seilzugs entfällt
damit ebenso wie das Wiederverbinden.
Zweckmäßige Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeich
nungen näher erläutert, und es zeigen:
Fig. 1 ein zerlegbares Fahrrad in Ansicht,
Fig. 2 den Endbereich der Lenkerstange mit einer Betätigungsein
richtung und eine Befestigungsanordnung in einer Explo
sivdarstellung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Endbereich der Lenkerstange
und der Befestigungsanordnung nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführungs
form der Befestigungsanordnung und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Befestigungsanordnung.
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrrad besitzt Normalgröße und besteht aus einer
ersten vorderen Rahmenhälfte 1 und einer zweiten hinteren Rahmenhälfte 2.
Die Rahmenhälften 1 und 2 sind über nicht näher dargestellte Verbindungs
elemente 3 schnell und einfach aneinander festzulegen und ebenso schnell und
einfach wieder voneinander zu trennen. Die Verbindungselemente 3 können
z. B. einen aus der DE 32 12 783 A1 bekanntgewordenen Aufbau aufweisen
oder auch einen solchen, der als besonders geeignet erscheint.
Die vordere Rahmenhälfte 1 trägt einen Lenker mit einer Lenkerstange 4, an
der eine Betätigungseinrichtung 5 und eine weitere Betätigungseinrichtung 6
angeordnet ist. Die Betätigungseinrichtung 5 bildet eine Griffschaltung mit
einem Seilzug 7, der zu einer Gangschaltung (nicht gezeigt) am Hinterrad 8
geführt ist. Die mit einem Griffhebel 9 ausgerüstete Betätigungseinrichtung 6
ist mit einem Seilzug 10 gekuppelt, der mit einer nichtgezeigten Bremsvor
richtung in herkömmlicher Weise zusammenwirkt.
Zur lösbaren Anordnung der Betätigungseinrichtung 5 und/oder 6 ist eine
Befestigungsanordnung vorgesehen. Diese umfaßt einen Buchsenkörper 11,
der auf einem freien Endbereich der Lenkerstange 4 aufgeschoben ist. Gemäß
einer ersten bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 3 weist der Buchsen
körper 11 einen Boden und einen von diesem ausgehenden, in den Endbereich
der Lenkerstange 4 eingreifenden Ansatz 12 auf. In axialer Verlängerung des
Ansatzes 12 schließt sich ein Spannelement 13 an. Durch eine Bohrung im
Boden des Buchsenkörpers 11 und eine Öffnung im Spannelement 13 er
streckt sich eine Spannschraube 14, die in der Öffnung des Spannelements 13
ein entsprechendes Innengewinde vorfindet. Durch eine Drehbetätigung der
Spannschraube 14 mittels eines geeigneten Werkzeugs ist das Spannelement
13 in axialer Richtung gegen das freie Stirnende des Ansatzes 12 bewegbar,
und zwar zwecks Erzeugung einer radial von innen nach außen wirkenden
Spann- oder Klemmkraft auf die Lenkerstange 4. Hierfür ist bevorzugt vorge
sehen, daß das freie Stirnende des Ansatzes 12 eine Schrägfläche 15 und das
daran anstoßende Stirnende des Spannelements 13 eine damit korrespondie
rende Schrägfläche 16 aufweist. Durch die Drehbetätigung der Spannschraube
14 wird folglich neben einer Axialbewegung auch eine Radialbewegung des
Spannelements 13 und damit eine zuverlässige Festlegung des Buchsenkörpers
11 an der Lenkerstange 4 bewirkt. Ein Lösen kann verständlicherweise
ebenso schnell und einfach durch eine Drehbetätigung der Spannschraube 14
im gegenläufigen Drehsinn erfolgen. Als Verliersicherung für den Zusam
menbau kann eine einfache Gewindemutter 17 dienen, die auf dem freien
Endbereich der Spannschraube 14 sitzt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist das Spannelement 13 als in den
Hohlraum des Ansatzes 12 hineinbeweglicher Konus ausgebildet. Beim Dreh
betätigen der Spannschraube 14 wird der Konus in den Ansatz 12 hineingezo
gen und damit der Ansatz 12 gegen die Innenwandung der Lenkerstange 4
gepreßt. Um dies zuverlässig sicherzustellen empfiehlt es sich, den Ansatz 12
mit einem, bevorzugt aber mehreren Längsschlitzen 18 auszubilden.
Fig. 5 zeigt eine Variante mit einem zwischen dem Ansatz 12 und dem
Spannelement 13 angeordneten Formkörper 19 aus weichelastischem Mate
rial, wie Gummi oder Kunststoff. Durch eine Axialbewegung des Spannele
ments 13 in Richtung zum Ansatz 12 mittels der Spannschraube 14 wird der
Formkörper 19 komprimiert und letztendlich gegen die Innenwandung der
Lenkerstange 4 gepreßt und eine sichere Verbindung gewährleistet.
Zweckmäßigerweise ist der Buchsenkörper 11 außenseitig von einem ein an
genehmes Griffgefühl bietenden Handschutzkörper (20) umgeben.
Claims (7)
1. Fahrrad mit
- - einer ersten und einer zweiten Rahmenhälfte (1, 2),
- - einem Vorderrad und einem Lenker an der ersten Rahmenhälfte (1)
- - einem Hinterrad (8), einem Sattel und Pedalen an der zweiten Rah menhälfte (2),
- - Verbindungselementen (3) zur schnell lösbaren Festlegung der Rahmenhälften (1, 2) aneinander,
- - zumindest einer am Lenker angeordneten Betätigungseinrichtung (5 bzw. 6) für zumindest einen zum Hinterrad (8) geführte Seilzug (7 bzw. 10) und
- - einer schnell lösbaren Befestigungsanordnung für die zumindest eine Betätigungseinrichtung (5 bzw. 6) am Lenker.
2. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest
eine Betätigungseinrichtung (5, 6) an einem Buchsenkörper (11) sitzt,
welcher auf einem freien Endbereich der Lenkerstange (4) des Lenkers
aufschiebbar und mittels der Befestigungsanordnung an der Lenker
stange (4) verankerbar ist.
3. Fahrrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Buchsenkörper (11) einen Boden und einen von diesem ausgehenden, in
den Endbereich der Lenkerstange (4) eingreifenden Ansatz (12) auf
weist, daß sich in axialer Verlängerung des Ansatzes (12) ein Spann
element (13) anschließt, daß sich durch eine Bohrung im Boden und
eine Öffnung im Spannelement (13) eine Spannschraube (14) erstreckt
und daß durch eine Drehbetätigung der Spannschraube (14) das Spann
element (13) in axialer Richtung gegen das freie Stirnende des Ansatzes
(12) bewegbar ist, um dadurch eine radial von innen nach außen wir
kende Spann- oder Klemmkraft auf die Lenkerstange (4) zu erzeugen.
4. Fahrrad nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das freie Stirnende des Ansatzes (12) eine Schrägfläche
(15) und das daran anstoßende Stirnende des Spannelements (13) eine
damit korrespondierende Schrägfläche (16) aufweist, so daß durch eine
Drehbetätigung der Spannschraube (14) eine Axial- wie auch eine Ra
dialbewegung des Spannelements (13) erfolgt.
5. Fahrrad nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Spannelement (13) als in den Ansatz (12) hineinbe
weglicher Konus ausgebildet ist, um den Ansatz (12) bei einer Axialbe
wegung zu spreizen.
6. Fahrrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (12)
mit ihn durchsetzenden Längsschlitzen (18) ausgebildet ist.
7. Fahrrad nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem Ansatz (12) und dem Spannelement (13) ein
aus weichelastischem Material bestehender Formkörper (19) angeordnet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996127593 DE19627593A1 (de) | 1996-07-09 | 1996-07-09 | Fahrrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996127593 DE19627593A1 (de) | 1996-07-09 | 1996-07-09 | Fahrrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19627593A1 true DE19627593A1 (de) | 1998-01-15 |
Family
ID=7799315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996127593 Withdrawn DE19627593A1 (de) | 1996-07-09 | 1996-07-09 | Fahrrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19627593A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN107284643A (zh) * | 2016-04-01 | 2017-10-24 | 北京臻迪科技股份有限公司 | 一种飞行器的机臂折叠机构及飞行器 |
| US20190202523A1 (en) * | 2018-01-02 | 2019-07-04 | Thomas Erdmann | Improved throttle tube with cable side radial bearing located inline with cable cam housing |
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-
1996
- 1996-07-09 DE DE1996127593 patent/DE19627593A1/de not_active Withdrawn
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