DE19626887A1 - Auflauf- und Abbremsvorrichtung, insbesondere für Mittelstahl-Walzprofile - Google Patents
Auflauf- und Abbremsvorrichtung, insbesondere für Mittelstahl-WalzprofileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auflauf- und Abbremsvorrichtung,
insbesondere für Mittelstahl-Walzprofile, mit einem
Einlaufrollgang und einer dazu in paralleler Zuordnung
seitlich versetzt angeordneten Bremsvorrichtung, die im
Zusammenwirken ein Auflauf- und Bremssystem bilden.
Die Entwicklung von Walzwerken führte in kurzen Zeitabständen
jeweils zu höheren Walzgeschwindigkeiten. Dies hatte zur
Folge, daß in den Adjustagen steigende Mengen an Walzgut
anfielen, und wenn dabei die Aufnahmefähigkeit der Adjustagen
mit der Walzkapazität nicht Schritt halten konnte, bildeten
diese einen Engpaß für den gesamten Materialfluß. Daraus ergab
sich die Forderung, die Adjustagen derart weiterzuentwickeln
und anzupassen, daß eine immer größer werdende Walzproduktion
On-line versorgt werden konnte, mit der Tendenz nach
rationelleren Lösungen, um durch verbesserte Automatisierung
die Kapazität zu erhöhen und zugleich den vergleichsweise
hohen Aufwand an Personal zu verringern.
Dabei geht es vorrangig um eine höhere Geschwindigkeit des
gesamten Materialflusses und um Mittel und Maßnahmen zur
geordneten Ablage von Walzgutstäben in angepaßten
Kühlbettlängen. Von besonderer Wichtigkeit ist dabei eine
positionsgenaue Ablage einzelner Walzstäbe, sei es, daß sie in
vorgegebenen Schnittlängen mit jeweils einer Anzahl von
Handelslängen paketweise kopfseitig oder fußseitig bündig auf
dem Kühlbett zu liegen kommen. Um dies zu erreichen, sind
üblicherweise zwischen dem Auslauf eines Walzwerkes und dem
Einlauf eines Kühlbettes steuerbare vollautomatische Auflauf-
und Abbremsvorrichtungen erforderlich.
Eine derartige Einrichtung ist beispielsweise aus der DE-OS
22 18 041 bekannt. Daraus geht hervor, daß ein aus der
Walzstraße auslaufender Walzstab zunächst eine
Trennvorrichtung zum Schopfen der unbrauchbaren Kopfstücke des
Walzstabes passiert und danach auf einen Auflaufrollgang
gelangt. Darin wird ein einseitig hebbarer Bremsrollgang
aktiviert und die Bremsung des sich in Bewegung befindlichen
Stabes eingeleitet. Ein solcher Bremsrollgang besteht bei der
bekannten Anlage aus mit leichter Schräglage zur Walzachse
angeordneten Transportrollen, die den Walzstab über die
gesamte Länge zur Kühlbettseite versetzen. Sobald der Walzstab
seitlich aus dem Bereich des Auflaufrollganges auf den
Abbremsrollgang gelangt, wird dieser abgesenkt und der
Auflaufrollgang ist für die Aufnahme eines neuen Walzstabes
wieder frei. Der Bremsrollgang wird je nach Profilart des
Walzstabes so gesteuert, daß ein Schopfen des Stabkopfes in
der Trennvorrichtung in einer vorbestimmten Länge erfolgen
kann, oder bei nicht zu schopfenden Walzstäben eine vor der
Trennvorrichtung liegende Endstellung erreicht wird. Falls die
Walzstäbe gerichtet werden sollen, passieren sie eine
Richtmaschine und werden anschließend über den Auslaufrollgang
dem Kühlbett, zugeführt. Bei der bekannten Anlage ist gemäß
Fig. 1 parallel zum Auslaufrollgang die Bremsvorrichtung in
Form eines Bremsrollganges angeordnet.
Andere bekannte Lösungen für die Gestaltung eines
Auflaufbereiches im Zusammenwirken mit Abbremsvorrichtungen
können auch mit Anordnungen von Bremsschiebern innerhalb eines
Rollganges oder von Abwischern zum seitlichen Abwischen von
Walzprofilen in Form einer Abwurfbewegung in die Seitenwand
ausgebildet sein.
Dabei haben Bremsschieber den Nachteil, daß bei
vergleichsweise geringen Walzgeschwindigkeiten keine schnelle
und sichere Querbewegung auf den sich hebenden Bremsschiebern
erfolgt. Andererseits ergibt sich bei Verwendung von
Abwischern der Nachteil, daß Zugstangen zur gemeinsamen
Schwenkbewegung der Abwischer, die thermisch bedingten
Längenänderungen unterworfen sind, zu unerwünschten
Schwenkbewegungen führen können. Darüber hinaus kann ein
abruptes seitliches Abwischen und die dadurch bedingte
unsanfte Auswurfbewegung in die Seitenwand zu Deformationen
besonders bei dünnwandigen Doppel-T-Profilen führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wesentlich
verbesserte Auflauf- und Abbremsvorrichtung anzugeben, welche
eine sichere und schnelle Querförderung von Walzprofilen aus
dem Einlaufbereich in den Bremsbereich unter Vermeidung der
vorgenannten Nachteile und Schwierigkeiten ermöglicht. Die
Vorrichtung soll unkompliziert sein und insbesondere eine
pflegliche Walzgutbehandlung ohne Profil-Deformationen sicher
gewährleisten.
Zur Lösung der Aufgabe wird bei einer Auflauf- und
Abbremsvorrichtung der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten
Art eine Ausgestaltung entsprechend dem Kennzeichnungsteil von
Anspruch 1 vorgeschlagen.
Dadurch, daß die Auflauf- und Abbremsvorrichtung
erfindungsgemäß als eine zusammenwirkende Funktionseinheit
bestehend aus einem Einlaufrollgang mit einem Hubboden mit
dessen Ebene überragenden Transportrollen sowie aus einer
parallel zugeordneten fest angeordneten Bremsrinne gebildet
wird, wobei der Einlaufrollgang zusammen mit Hubboden und
Transportrollen um einen seitlich dazu versenkten Schwenkpunkt
in eine gegen die Bremsrinne zu schräg-abfallende Neigung
aufschwenkbar ist, wird unabhängig von den vorhandenen
Walzgeschwindigkeiten eine schnelle und sichere Querbewegung
auf der Transportebene der aufschwenkbaren Transportrollen
erreicht.
Die am Hubboden gelagerten Rollen werden nach Einlaufen eines
Profils gemeinsam mit dem Boden angehoben, wodurch nach
Erreichen der oberen Hubstellung infolge der Schräglage des
Systems ein leichtes und schnelles Querfördern des Walzgutes
ermöglicht wird. Dabei rutscht ein Walzprofil auf den leicht
geschränkten, sich drehenden Rollen ohne Gefahr einer
Deformation quer zur Transportrichtung in den Bremsbereich und
wird auf diesem nach Absenken der Rollen in zeitlicher
Kontrolle ohne Gefahr einer Deformation zügig abgebremst.
Infolge des Verzichtes auf die Anordnung von Wischern wird der
Anlagenteil der Auflauf- und Abbremsvorrichtung signifikant
vereinfacht. Durch Vermeidung des abrupten seitlichen
Abwischens und der daraus folgenden unsanften Auswurfbewegung
in die Seitenwand werden Deformationen insbesondere der
dünnwandigen Doppel-T-Walzprofile mit Vorteil vermieden.
Eine erfindungswesentliche Ausgestaltung sieht dabei vor, daß
der Einlaufrollgang zusammen mit dem Hubboden und den daran
gelagerten Transportrollen um einen seitlich dazu versetzten
Schwenkpunkt in eine gegen die Bremsrinne zu
schräg-abfallenden Neigung ausschwenkbar mit Schwenkmitteln
ausgebildet ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung sind dabei die Bremsrinne
und der Einlaufrollgang derart einander zugeordnet, daß in
angehobener Lage des aufschwenkbaren Einlaufrollganges dessen
von den Transportrollen gebildete Transportebene den Boden der
Bremsrinne im parallelen Abstand überragt, wobei der Boden und
der Hubboden eine gemeinsame schiefe Ebene bilden. Andere
vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind entsprechend den Unteransprüchen vorgesehen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung eines in den
Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Auflauf- und Abbremsvorrichtung mit einem
Einlaufrollgang in abgesenkter Stellung und eine
dazu in paralleler Zuordnung seitlich versetzt
angeordnete Bremsrinne im Querschnitt,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1, jedoch mit dem
Einlaufrollgang in angehobener Schwenkposition,
Fig. 3 die Auflauf- und Abbremsvorrichtung in wieder
abgesenkter Position des Einlaufrollganges nach
Querförderung eines Profils in die Bremsrinne,
ebenfalls im Querschnitt.
Aus der Zusammenschau der Fig. 1 bis 3 wird die
Ausgestaltung der Auflauf- und Abbremsvorrichtung, sowie das
Zusammenwirken und die Funktion ihrer Elemente verdeutlicht.
Fig. 1 zeigt den Einlaufrollgang (1) und eine dazu in
paralleler Zuordnung seitlich versetzt angeordnete
Bremsvorrichtung in Form einer fest angeordneten Bremsrinne
(2), die einen gegenüber der Horizontalen (x-x) nach außen
schräg-abfallenden Boden (22) aufweist. Der benachbarte
Einlaufrollgang (1) ist mit einem Hubboden (10) ausgebildet,
dessen Ebene (z-z) von darunter gelagerten Transportrollen
(11) überragt wird. Diese Rollen überdecken die Breite sowohl
des Einlaufrollganges (1) als auch der Bremsrinne (2).
Wie aus Fig. 1 weiter erkennbar, ist der Einlaufrollgang (1)
zusammen mit seinem Hubboden (10) und den daran gelagerten
Transportrollen (11) um einen seitlich dazu versetzten
Schwenkpunkt (20) in eine gegen die Bremsrinne (2) zu
schräg-abfallende Neigung aufschwenkbar mit Schwenkmitteln
(21) ausgebildet.
Den Einlaufrollgang (1) in aufgeschwenkter Position zeigt
Fig. 2. Daraus ist erkennbar, daß die Bremsrinne (2) und der
Einlaufrollgang (1) einander derart zugeordnet sind, daß in
angehobener Lage des aufschwenkbaren Einlaufrollganges (1)
dessen von den Transportrollen (11) gebildete Transportebene
den Boden (22) der Bremsrinne (2) im parallelen Abstand
überragt, wobei der Boden (22) und der Hubboden (10) eine
gemeinsame schiefe Ebene (z-z) bilden. Bei dieser Position von
Einlaufrollgang (1) und Bremsrinne (2) ist nach Erreichen der
oberen Hubstellung ein leichtes und schnelles Querfördern des
Walzgutes (30) möglich. Dabei rutscht das Walzgut (30) auf den
leicht geschränkten, sich drehenden Transportrollen (11) ohne
Gefahr einer Deformation quer in den Bremsbereich der
Bremsrinne (2) und wird darin durch natürliche Gleitreibung
schonend abgebremst. Durch entsprechende Steuerung der
Hubbewegung des Schwenkmittels (21) kann der Eintritt des
Bremsprozesses zeitlich und örtlich gesteuert werden.
Aus der Zusammenschau der Fig. 1 bis 3 geht weiter hervor,
daß die Bremsrinne (2) im Querschnitt ein Z-förmiges Profil
aufweist mit einem dem Einlaufrollgang (1) benachbarten
abwärts gerichteten Schenkel (23) und einem an der Außenseite
des Bodens (22) nach oben gerichteten Schenkel (24), wobei der
abwärts gerichtete Schenkel (23) bei abgesenkter Position des
Einlaufrollganges (1) als Seitenführung (25) für darauf
geförderte Walzprofile (30) und der nach oben gerichtete
Schenkel (24) als Seitenführung (26) für ein in der Bremsrinne
(2) befindliches Walzprofil (31, Fig. 3) ausgebildet ist.
Weiter sieht die Ausgestaltung der Vorrichtung vor, daß der
Einlaufrollgang (1) im Querschnitt ein Winkelprofil aufweist,
mit einem von darunter gelagerten Transportrollen (11)
durchsetzten Boden (10). Dieser wird an der Außenseite von
einem vertikalen Schenkel (27) begrenzt.
Sehr vorteilhaft wirkt sich für die Funktion der Querförderung
eine an sich bekannte Maßnahme aus, daß die Drehachsen der
Transportrollen (11) relativ zu je einer auf der Längsachse
des Einlaufrollganges (1) senkrecht stehenden, der Walzlinie
entsprechenden Achse, einen Schränkungswinkel aufweisen,
derart, daß ein auf den Rollen (11) abrollendes Walzprofil
(30) mit einer Bewegungskomponente in Querrichtung gegen die
Bremsrinne (2) gefördert wird.
Dabei kann der Schränkungswinkel zwischen 2 und 20 Grad
betragen, bevorzugt etwa 10 Grad. Eine zweckmäßige
Ausgestaltung der Auflauf- und Abbremsvorrichtung sieht vor,
daß eine über die Zenite der Transportrollen (11) gespannte
Ebene einige über den Hubboden (10) der Einlaufrinne (1)
übersteht.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann wie folgt
kurz beschrieben werden:
Aus einer Walzstraße läuft ein Walzstab (30) mit
Endwalzgeschwindigkeit aus. Nach Passieren einer
Trennvorrichtung zum Schopfen eines unbrauchbaren Kopfstückes
und fallweise nach Trennen des Walzgutes in vorausberechnete
Teilstücke läuft jedes Teilstück in den Einlaufrollgang (1)
der Auflauf- und Abbremsvorrichtung ein. Bei Erreichen einer
durch meßtechnische Mittel (nicht gezeigt) vorgegebenen
Förderstrecke wird der Einlaufrollgang (1) aus der Stellung
gemäß Fig. 1 mit darauf gefördertem Walzprofil (30) sowie mit
den Transportrollen (11) bei ununterbrochenem Transport nach
Aktivierung der Schwenkmittel (21) in die in Fig. 2 gezeigte
Position hochgeschwenkt. Nach Erreichen der oberen Hubstellung
setzt eine leichte und schnelle Querförderung des Walzgutes
(30) ein, welches auf der von den Zeniten der Transportrollen
(11) gebildeten Transportebene der sich drehenden Rollen (11)
quer über den Transportbereich bis auf die Bremsrinne (2)
gefördert wird. Sofort danach wird der Einlaufrollgang (1) mit
den Transportrollen (11) in die abgesenkte Position gemäß Fig. 3
(wie auch Fig. 1) abgesenkt, wodurch das Profil (31) auf dem
festen Boden (22) der Bremsrinne (2) zum Aufliegen kommt und
darauf mittels Gleitreibung abgebremst wird.
Es ist ersichtlich, daß die Vorrichtung nach der Erfindung
unkompliziert und wirkungsvoll ist und insbesondere eine
schonende Behandlung des Walzgutes (30, 31) gewährleistet.
Insofern erfüllt die Erfindung in optimaler Weise die eingangs
gestellte Aufgabe.
Claims (8)
1. Auflauf- und Abbremsvorrichtung, insbesondere für
Mittelstahl-Walzprofile, mit einem Einlaufrollgang (1) und
einer dazu in paralleler Zuordnung seitlich versetzt
angeordneten Bremsvorrichtung (2), die im Zusammenwirken ein
Auflauf- und Bremssystem bilden, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Bremsvorrichtung eine fest angeordnete Bremsrinne (2) mit einem gegenüber der Horizontalen (x-x) nach außen schräg-abfallenden Boden (22) aufweist,
- - daß der Einlaufrollgang (1) mit-einem Hubboden (10) ausgebildet ist, dessen Ebene (z-z) von darunter gelagerten Transportrollen (11) überragt wird, und
- - daß der Einlaufrollgang (1) zusammen mit dem Hubboden (10) und den darunter gelagerten Transportrollen (11) um einen seitlich dazu versetzten Schwenkpunkt (20) in eine gegen die Bremsrinne (2) zu schräg-abfallende Neigung aufschwenkbar mit Schwenkmitteln (21) ausgebildet ist.
2. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremsrinne (2) und der Einlaufrollgang
(1) derart einander zugeordnet sind, daß in angehobener Lage
des aufschwenkbaren Einlaufrollganges (1) dessen von den
Transportrollen (11) gebildete Transportebene den Boden (22)
der Bremsrinne (2) im parallelen Abstand überragt, wobei der
Boden (22) und der Hubboden (10) eine gemeinsame schiefe Ebene
(z-z) bilden.
3. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsrinne (2) im Querschnitt
ein Z-förmiges Profil aufweist mit einem dem Einlaufrollgang
(1) benachbarten abwärts gerichteten Schenkel (23) und einem
an der Außenseite des Bodens (22) nach oben gerichteten
Schenkel (24), wobei der abwärts gerichtete Schenkel (23) bei
abgesenkter Position des Einlaufrollganges (1) als
Seitenführung (25) für darauf geförderte Walzprofile (30), und
der nach oben gerichtete Schenkel (24) als Seitenführung (26)
für ein in der Bremsrinne (2) befindliches Walzprofil (31)
ausgebildet ist.
4. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Einlaufrollgang (1) im Querschnitt ein Winkelprofil aufweist,
mit einem von darunter gelagerten Rollen (11) durchsetzten
Boden (10), der an der Außenseite von einem vertikalen
Schenkel (27) begrenzt ist.
5. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehachsen der Transportrollen (11) relativ zu je einer auf
der Längsachse des Einlaufrollganges (1) senkrecht stehenden
Achse einen Schränkungswinkel aufweisen, derart, daß ein auf
den Rollen (11) abrollendes Walzprofil (30) mit einer
seitlichen Bewegungskomponente gegen die Bremsrinne (2)
gefördert wird.
6. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schränkungswinkel zwischen 2 und 20
Grad beträgt.
7. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schränkungswinkel bevorzugt 10 Grad
beträgt.
8. Auflauf- und Abbremsvorrichtung nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine über
die Zenite der Transportrollen (11) gespannte Ebene einige mm
über den Hubboden (10) der Einlaufrinne (1) übersteht.
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