DE19626789A1 - Zeitkompensationsüberstromerfassungsschaltung für einen Gleichstrommotor - Google Patents
Zeitkompensationsüberstromerfassungsschaltung für einen GleichstrommotorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zeitkom
pensationsüberstromerfassungsschaltung für einen Gleich
strommotor. Der Gleichstrommotor wird automatisch abgeschal
tet, wenn der Motor mit einer übermäßigen Last beauflagt
wird, um eine mögliche Zerstörung durch einen zu großen
Überstrom zu verhindern. Eine Zeitkompensationsschaltung
verhindert ein verfrühtes Abschalten während eines temporä
ren Auftretens eines Überstroms, welcher den Motor nicht be
schädigen würde. Entsprechend der Erfindung wird der Motor
schnell bei einem sehr großen Überstrom abgeschaltet, wäh
rend die Abschaltzeit bezüglich eines weniger ernsten Über
stroms erhöht wird. Die Kompensationsschaltung legt eine mi
nimale Aktivierungszeit fest, welche ein frühzeitiges Ab
schalten des Motors während eines nicht zerstörenden Über
stroms verhindert.
Fig. 7 zeigt ein Diagramm einer Stromwellenform bezüg
lich eines herkömmlichen Gleichstrommotors.
Im allgemeinen ändert sich der Ansteuerungsstrom für ei
nen Motor an unterschiedlichen Betriebsstufen wie in Fig. 7
dargestellt. Wenn der Motor zuerst eingeschaltet wird, er
höht sich der Ansteuerungsstrom während einer Periode A und
kehrt danach in einen normalen Betriebszustand zurück, wel
cher als Periode B dargestellt ist. Wenn der Motor mit einer
hohen Last beaufschlagt wird, erhöht sich der Ansteuerungs
strom entsprechend Periode C. Wenn der Motor weiter mit der
hohen Last beaufschlagt wird und ihm weiterhin eine hohe
Leistung zugeführt wird, wird der erhöhte Strom eventuell
den Motor zerstören.
Der Gleichstrommotor wird unter Verwendung eines mecha
nischen Relais oder eines Halbleiterleistungsschalters be
trieben. Um zu verhindern, daß der Gleichstrommotor infolge
einer zu hohen mechanischen Last zerstört wird, schaltet ei
ne Überstromerfassungsschaltung das Relais ab, oder der
Schalter trennt den Motor von der Leistung ab. Die Über
stromerfassungsschaltung sollte jedoch nicht einen Lei
stungsfluß zu dem Motor während der in Periode A dargestell
ten Startphase, während der Motor zu rotieren beginnt, ab
schalten.
Um ein vorzeitiges Abschalten des Motors zu verhindern,
wird der Überstrom während einer vorbestimmten Zeitperiode
von beispielsweise 0,2 bis 0,4 Sekunden nach einem anfängli
chen Motorstart nicht erfaßt. Dieses herkömmliche Verfahren
erfordert eine komplexe Schaltung und stellt keine Über
stromerfassung während der Übergangsperiode A bereit, wenn
mögliche zerstörende Überstromzustände auftreten können.
Ein herkömmliches Verfahren zum Lösen dieses anfängli
chen Überstromzustands beinhaltet die Verwendung eines Tief
paßfilters (LPF, low-pass filter). Dieses Verfahren erfor
dert jedoch einen großen Kondensator. Der große Kondensator
bei dem LPF verlangsamt die Ansprechzeit der Überstromerfas
sungsschaltung, wenn der Motor tatsächlich während des dar
auffolgenden Betriebs mit einer zu großen Last beaufschlagt
wird.
Des weiteren tritt ein frühzeitiges Abschalten das An
steuerungsstroms auf, welcher lediglich leicht über einem
Bezugsstromwert liegt, wenn beispielsweise Motoröl in der
mechanischen Vorrichtung zu wenig vorhanden oder die Be
triebstemperatur zu niedrig ist.
Fig. 5 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine her
kömmliche Überstromerfassungsschaltung für einen Gleich
strommotor darstellt, bei welchem die oben erwähnten Nach
teile beseitigt sind.
Fig. 6A bis 6D zeigen Diagramme von Wellenformen an
unterschiedlichen Knoten entsprechend Fig. 1. Die Wellenform
von Fig. 6A stellt ein Startsignal dar. Die Wellenform von
Fig. 6B stellt eine Motorspannung und eine erste Bezugs
spannung dar. Die Wellenform von Fig. 6C stellt eine inte
grierte Spannung und eine zweite Bezugsspannung dar, und die
Wellenform von Fig. 6D stellt ein Motorrücksetzsignal dar.
Entsprechend Fig. 5 beinhaltet die herkömmliche Über
stromerfassungsschaltung für einen Gleichstrommotor einen
Mikrokontroller 10 zum Empfang von Signalen an einem Signal
eingangsanschluß I zum Ansteuern eines Motors und an einem
Rücksetzanschluß R zum Empfang eines Rücksetzsignals. Der
Kontroller erzeugt ein Signal zum Steuern des Motors über
einen Signalausgangsanschluß O. Ein Motortreiber 20 arbeitet
in Übereinstimmung mit dem Signalausgang von dem Mikrokon
troller 10 und erzeugt ein Signal, welches den Motor ansteu
ert bzw. antreibt.
Ein Motor M ist mit einem Ausgangsanschluß des Motor
treibers 20 verbunden und wird in Übereinstimmung mit einem
Stromsignal IM von dem Motortreiber 20 angesteuert. Ein
Wandler 30 wandelt ein Stromsignal, welches in dem Motor M
fließt, in ein entsprechendes Spannungssignal VS um. Ein In
tegrator 40 vergleicht ein von dem Wandler 30 ausgegebenes
Signal mit einer Bezugsspannung Vref1 zum Erfassen eines
Überstroms und Integrieren des erfaßten Werts.
Ein Überstromdetektor 50 vergleicht das von dem Integra
tor 40 aus gegebene integrierte Signal mit einer zweiten Be
zugsspannung Vref2. Ein Überstromdetektor 50 erzeugt ein
Rücksetzsignal RS entsprechend einem Überstromzustand, wenn
das von dem Integrator 40 erzeugte Signal kleiner als die
Bezugsspannung Vref2 ist.
Der Motortreiber 20 enthält einen Transistor Q2, welcher
einen an einen Ausgangsanschluß O des Mikrokontrollers 10
gekoppelten Basisanschluß, einen geerdeten Emitteranschluß
und einen Kollektoranschluß aufweist, welcher an einen An
schluß des Relais RY gekoppelt ist. Das Relais RY enthält
einen Elektromagneten EM2, welcher zwischen einer Leistungs
zufuhr VDC und dem Kollektoranschluß des Transistors Q2 an
geschlossen ist, und einen Schalter S2, welcher zwischen dem
Elektromagneten EM2 und dem Motor M angeschlossen ist. Der
Wandler 30 enthält einen Widerstand Rs, welcher zwischen dem
Motor M und Masse angeschlossen ist.
Der Integrator 40 enthält einen Eingangswiderstand Rin
mit einem Anschluß, welcher mit dem Wandler 30 verbunden
ist, einen ersten Operationsverstärker OP4 mit einem inver
tierenden Eingangsanschluß, welcher mit dem Eingangswider
stand Rim verbunden ist, und einem nichtinvertierenden Ein
gangsanschluß, welcher mit einer ersten Bezugsspannung Vref1
verbunden ist. Ein Kondensator Cin ist zwischen dem Ein
gangswiderstand Rin und dem Ausgangsanschluß des ersten Ope
rationsverstärkers OP4 angeschlossen.
Der Überstromdetektor 50 enthält einen zweiten Operati
onsverstärker OP5, dessen invertierender Eingangsanschluß
mit dem Ausgangsanschluß des ersten Operationsverstärkers
OP4 verbunden ist und dessen nichtinvertierender Eingangsan
schluß mit der Bezugsspannung Vref2 verbunden ist.
Im folgenden wird der Betrieb der herkömmlichen Über
stromerfassungsschaltung für einen Gleichstrommotor be
schrieben.
Wenn ein in Fig. 6A dargestelltes Ansteuerungssignal OS
eines hohen Pegels an den Eingangsanschluß I des Mikrokon
trollers 10 angelegt wird, schaltet der Mikrokontroller 10
den Transistor Q2 ein. Dementsprechend wird das Relais RY
eingeschaltet, der Schalter S2 geschlossen, und die Motoran
steuerungsspannung VDC steuert den Motor M an.
Ein Motorstrom IM fließt, wenn der Motor M angesteuert
wird, und die Motorspannung Vs wird über den Widerstand Rs
in dem Wandler 30 wie in Fig. 2B veranschaulicht angelegt.
Der Integrator 40 empfängt die Motorspannung Vs über den
Eingangswiderstand Rin an dem invertierenden Eingangsan
schluß. Da der Wert des Eingangswiderstands Rin viel größer
als derjenige des Widerstands Rs ist, beeinflußt Rin nicht
den Signalwert der Motorspannung Vs.
Der erste Operationsverstärker OP4 in dem Signalintegra
tor 40 vergleicht die Spannung Vs mit der ersten Bezugsspan
nung Vref1, integriert den Wert und gibt eine integrierte
Spannung Vamp wie in Fig. 6C veranschaulicht aus.
Der zweite Operationsverstärker OP5 in dem Überstromde
tektor 50 empfängt die von dem Integrator 40 aus gegebene in
tegrierte Spannung Vamp und vergleicht die integrierte Span
nung Vamp mit der zweiten Bezugsspannung Vref2. Der Über
stromdetektor 50 erzeugt ein Rücksetzsignal RS für den Mi
krokontroller 10 wie in Fig. 2D veranschaulicht, wenn die
integrierte Spannung Vamp kleiner als die zweite Bezugsspan
nung Vref2 ist.
Der Mikrokontroller 10 empfängt das Rücksetzsignal RS
über den Rücksetzanschluß R und gibt ein Signal zum Abschal
ten des Motors M aus, wenn das Rücksetzsignal von dem zwei
ten Operationsverstärker OP5 des Überstromdetektors 50 aus
gegeben wird.
Wenn entsprechend Fig. 6B sich das Signal OS in einem
hohen Pegel befindet, ruft der anfängliche Betrieb des Mo
tors M einen temporären Überstromzustand SS1 hervor. Zu die
sem Zeitpunkt ist die abgefragte Motorspannung Vs größer als
die erste Bezugsspannung Vref1. Da der Überstromzustand le
diglich temporär auftritt, sollte der Motor M nicht gestoppt
werden.
Entsprechend Fig. 6C wird die integrierte Spannung
Vamp, welche den integrierten Wert der Motorspannung Vs dar
stellt, mit der zweiten Bezugsspannung Vref2 verglichen. Der
Überstrom SS1, welcher durch den anfänglichen Motorstart
hervorgerufen wird, ist nicht groß genug, den Motor M zu
zerstören. Dementsprechend wird die zweite Bezugsspannung
Vref2 derart gewählt, daß der integrierte Wert von Vs wäh
rend des anfänglichen Motorstarts größer als Vref2 ist. Da
her wird das Rücksetzsignal RS nicht auf einen hohen Pegel
gesetzt, und der Mikrokontroller 10 stoppt nicht den Motor
M.
Eine temporäre hohe Last während der Ansteuerung des Mo
tors M kann einen temporären Überstromzustand SS2 hervorru
fen. Der Überstromzustand SS2 ist nicht schwerwiegend genug,
den Motor M zu stoppen. Während die Spannung Vs größer als
die erste Bezugsspannung Vref1 während SS2 ist, ist die
zweite Bezugsspannung Vref2 kleiner als die integrierte
Spannung Vamp. Somit wird das Rücksetzsignal RS nicht von
dem Operationsverstärker OP5 aktiviert.
Ein Überstromzustand SS3 ergibt sich aus einer Reibung
zwischen einer mechanischen Vorrichtung und dem Motor M. Der
Überstromzustand SS3 ist jedoch nicht schwerwiegend genug,
den Motor M zu beschädigen. Dementsprechend ist die inte
grierte Spannung Vamp größer als die zweite Bezugsspannung
Vref2, und das Rücksetzsignal RS wird nicht aktiviert.
Wenn der Motor M während des Betriebs mit einem Defekt
behaftet ist oder mit einer zu großen Last beaufschlagt ist,
wird ein Überstromzustand SS4 geschaffen, welcher ein Ab
schalten der Spannung bzw. Leistung erfordert. Die Motor
spannung Vs während SS4 ist größer als die erste Bezugsspan
nung Vref1, und der Wert der integrierten Spannung Vamp ist
kleiner als die zweite Bezugsspannung Vref2. Der Operations
verstärker 50 aktiviert das Rücksetzsignal RS. Der Mikrokon
troller 10 empfängt das Rücksetzsignal RS und gibt ein Si
gnal aus, welches den Motor M stoppt.
Somit sind der temporäre Überstrom SS1 während des an
fänglichen Motorstarts, der temporäre Überstrom SS2 während
des Motorbetriebs und der kleine Überstrom SS3, welcher
durch das Erhöhen von mechanischer Reibung hervorgerufen
wird, jeweils unterschiedlich zueinander und werden getrennt
von dem Überstrom SS4 verarbeitet, welcher durch eine tat
sächliche hohe mechanische Last an dem Motor M hervorgerufen
wird.
Das oben dargestellte herkömmliche Verfahren besitzt den
Nachteil, daß die Ansprechzeit zum Ausschalten des Motors
für einen größeren Überstromzustand kürzer wird. Wenn die
Überstromschutzschaltung eine zu schnelle Aktivierung auf
weist, kann der Motor M verfrüht, beispielsweise während ei
nes temporären Spannungsstoßes, abgeschaltet werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zeitkompensati
onsüberstromerfassungsschaltung, welche einen Gleichstrommo
tor während eines großen Überstroms schnell abschaltet, wel
cher durch eine tatsächliche an den Motor angelegte hohe
Last hervorgerufen wird. Die Schaltung verhindert ein vor
zeitiges Abschalten durch Festsetzen einer minimalen Akti
vierungszeit zur Erzeugung des Schaltungsrücksetzsignals.
Die Kompensationsschaltung verwendet einen relativ kleinen
Kondensator, welcher ein schnelles Ansprechen auf einen
schwerwiegenden Überstromzustand ermöglicht.
Die Zeitkompensationsüberstromerfassungsschaltung ent
hält einen Wandler, welcher ein Stromsignal, welches in ei
nen Motor fließt, in ein entsprechendes Spannungssignal um
wandelt. Ein Integrator vergleicht das Spannungssignal von
dem Wandler mit einer ersten Bezugsspannung, erfaßt den
Überstromzustand und integriert die Überstromsignale, welche
größer als die Bezugsspannung sind. Ein Überstromdetektor
vergleicht ein Signal von dem Integrator mit der Bezugsspan
nung, bestimmt, ob das Signal von dem Integrator kleiner als
eine zweite Bezugsspannung ist, und gibt ein entsprechendes
Rücksetzsignal aus.
Der Überstromzeitkompensator bestimmt eine minimale
Zeitperiode zum Aktivieren des Motorrücksetzsignals nach dem
Abfragen eines Überstromzustands. Der Kompensator bestimmt
die minimale Zeitperiode durch Reduzieren des integrierten
Ausgangssignals von dem Integrator, wenn das Wandleraus
gangssignal oberhalb eines bestimmten Werts liegt.
Die vorliegende Erfindung wird in der nachfolgenden Be
schreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine Zeit
kompensationsüberstromerfassungsschaltung für einen Gleich
strommotor entsprechend einer ersten bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
Fig. 2A bis 2D zeigen Diagramme von Wellenformen an
unterschiedlichen Knoten entsprechend Fig. 1.
Fig. 3 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine Zeit
kompensationsüberstromerfassungsschaltung für einen Gleich
strommotor entsprechend einer zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
Fig. 4 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine Zeit
kompensationsüberstromerfassungsschaltung für einen Gleich
strommotor entsprechend einer dritten bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
Fig. 5 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine her
kömmliche Überstromerfassungsschaltung für einen Gleich
strommotor darstellt.
Fig. 6A bis 6D zeigen Diagramme von Wellenformen an
unterschiedlichen Knoten entsprechend Fig. 5.
Fig. 7 zeigt ein Schaltungsdiagramm einer Stromwellen
form bezüglich eines herkömmlichen Gleichstrommotors.
Im folgenden werden die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben. Wo immer möglich werden für dieselben oder ähn
liche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet.
Entsprechend Fig. 1 enthält eine Zeitkompensationsüber
stromerfassungsschaltung für einen Gleichstrommotor entspre
chend einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung einen Mikrokontroller 10, einen Motortrei
ber 20, einen Motor M, einen Wandler 30, einen Integrator 40
und einen Überstromdetektor 50, welche jeweils ähnlich den
bezüglich Fig. 5 beschriebenen Elementen sind. Der Motor
treiber 20 erhält einen Transistor Q2 und ein Relais RY mit
einem Elektromagneten EM2 und einem Schalter S2 ähnlich den
entsprechend Fig. 5 beschriebenen Elementen.
Von besonderem Interesse ist ein Überstromzeitkompensa
tor 60, welcher eine minimale Aktivierungszeit zum Abschal
ten des Motors M nach einem Erfassen eines Überstromzustands
bestimmt. Der Überstromzeitkompensator 60 verringert den von
dem Integrator 40 ausgegebenen integrierten Überstromwert,
wenn der Strom Iin von dem Wandler 30 größer als ein vorbe
stimmter Wert ist.
Der Überstromzeitkompensator 60 enthält eine Stromquelle
16 mit einem Eingangsanschluß, welcher mit dem Eingangswi
derstand Rin verbunden ist, und einen Schalter S6, dessen
erster Anschluß mit einem Ausgangsanschluß der Stromquelle
16 verbunden ist und dessen zweiter Anschluß an Masse ange
schlossen ist. Der Schalter S6 wird durch den Strom von dem
Motor M gesteuert.
Der Betrieb der Zeitkompensationsüberstromerfas
sungsschaltung für einen Gleichstrommotor entsprechend der
ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen im folgenden beschrieben.
Wenn ein Ansteuerungssignal OS wie in Fig. 2A darge
stellt an dem Eingangsanschluß I des Mikrokontrollers 10 ak
tiviert auftritt, gibt der Mikrokontroller 10 dem Motortrei
ber 20 ein Signal aus, welches den Transistor Q2 einschal
tet. Dementsprechend wird das Relais RY eingeschaltet, der
Schalter S2 geschlossen, die Motoransteuerungsspannung VDC
dem Motor M eingespeist und der Motor M angesteuert bzw. an
getrieben.
Der Motorstrom IM fließt von dem Motor M durch den Wi
derstand Rs in den Wandler 30. Der Wandler 30 erzeugt wie in
Fig. 2B dargestellt eine Motorspannung Vs. Der Integrator
40 empfängt die Motorspannung Vs durch den Eingangswider
stand Rin an dem invertierenden Eingangsanschluß. Da der
Wert des Eingangswiderstands Rin größer ist als der Wert des
Widerstands Rs, wird der durch den Widerstand Rs erzeugte
Signalwert Vs nicht beeinflußt.
Der erste Operationsverstärker OP4 in dem Signalintegra
tor 40 vergleicht das Signal an dem invertierenden Anschluß
mit der ersten Bezugsspannung Vref1. Das Ergebnis wird inte
griert und als Vamp wie in Fig. 2C dargestellt ausgegeben.
Der Überstromdetektor 50 empfängt die von dem Integrator
40 aus gegebene integrierte Spannung Vamp über den invertie
renden Eingangsanschluß, vergleicht die integrierte Spannung
Vamp mit der zweiten Bezugsspannung Vref2 und gibt ein Rück
setzsignal RS dem Mikrokontroller 10 aus. Das Rücksetzsignal
RS wird wie in Fig. 2D dargestellt auf einen hohen Pegel
gesetzt, wenn die integrierte Spannung Vamp kleiner als die
zweite Bezugsspannung Vref2 ist.
Der Mikrokontroller 10 empfängt das Rücksetzsignal RS
durch den Rücksetzanschluß R und gibt ein Signal aus, welch
es den Motor M abschaltet, wenn das Rücksetzsignal RS von
dem Überstromdetektor 50 aktiviert ist.
Wenn entsprechend Fig. 2B das Signal OS anfänglich an
gelegt wird, führt der anfängliche Betrieb des Motors M zu
dem temporären Überstrom SS1. Wenn die Motorspannung Vs mit
der ersten Bezugsspannung Vref1 verglichen wird, ist die ab
gefragte Motorspannung Vs größer als die erste Bezugsspan
nung Vref1. Jedoch sollte der Motor nicht durch den Über
stromzustand gestoppt werden.
Dementsprechend wird unter Bezugnahme auf Fig. 2C die
integrierte Spannung Vamp, welche den integrierten Wert der
modifizierten Motorspannung Vs1 darstellt, mit der zweiten
Bezugsspannung Vref2 verglichen. Der Mikrokontroller 10
schaltet nicht den Motor M ab, da die Größe des Überstroms
nicht hoch genug ist, den Motor M zu beschädigen.
Eine temporär an den Motor M angelegte hohe Last kann
den Überstromzustand SS2 hervorrufen. Jedoch sollte infolge
der kurzen Periode von SS2 der Motor nicht gestoppt werden.
Dementsprechend wird das Rücksetzsignal RS nicht aktiviert,
da die zweite Bezugsspannung Vref2 kleiner als die inte
grierte Spannung Vamp ist.
Der Überstromzustand SS3 ergibt sich aus einer Reibung
zwischen einer mechanischen Vorrichtung und dem Motor M. Da
der Überstromzustand SS3 den Motor M nicht zerstören würde,
sollte der Motor M nicht gestoppt werden. Dementsprechend
wird das Rücksetzsignal RS nicht auf einen hohen Pegel ge
setzt, da die zweite Bezugsspannung Vref2 kleiner als die
integrierte Spannung Vamp ist.
Wenn der Motor M mit der mechanischen Vorrichtung ver
bunden ist und für einen wesentlichen Zeitbetrag den Betrieb
beendigt hat, beschädigt ist oder mit einer hohen Last be
aufschlagt ist, treten die Überstromzustände SS4, SS5 und
SS6 auf. Während SS4, SS5 oder SS6 ist die Motorspannung Vs
größer als die erste Bezugsspannung Vref1, und der Wert der
integrierten Spannung Vamp ist kleiner als die zweite Be
zugsspannung Vref2. Der Operationsverstärker 50 gibt wieder
um das Rücksetzsignal RS aus. Der Mikrokontroller 10 emp
fängt das Rücksetzsignal RS und gibt ein Signal aus, welches
den Motor M stoppt.
Wenn wie in Gleichung 1 dargestellt die Größe der Motor
spannung Vs doppelt so hoch wie die erste Bezugsspannung
Vref1 ist, empfängt der Eingangswiderstand Rin das in SS5
dargestellte Spannungseingangssignal. Der Eingangsstrom Iin
des Integrators 40 nimmt den in Gleichung 2 dargestellten
Wert an, wodurch der Kondensator Cin mit dem Strom Ic gela
den wird.
Da der Gleichstrommotor M beschränkt wird, wird die
Überstromschutzschaltung nach einer vorbestimmten Zeitperi
ode (t = t5 bis t8) aktiviert.
Wenn der Laststrom Iin in dem Gleichstrommotor M doppelt
so hoch wie in dem oben dargestellten Fall ist, entspricht
die Spannung Vs Gleichung 3. Die Größe des Eingangsstroms
Iin bezüglich des Überstromzustands SS4 entspricht Gleichung
4. Der Kondensator Cin beginnt darauf mit dem Laden, und die
Größe des Kondensatorstroms Ic wird dreimal so hoch wie der
Wert in dem oben beschriebenen Fall.
Dann wieder (t5 bis t6) schaltet die Überstromschutz
schaltung den Motor M schneller als ein Drittel der Zeitpe
riode bezüglich des Überstromzustands SS5 (d. h. von t5-t8
bis t5-t6) ab. Wenn der Laststrom Iin dreimal so groß ist,
wird die Aktivierungszeit zum Abschalten des Motors M auf
ein Fünftel der ursprünglichen Zeitperiode bezüglich des
Überstromzustands SS5 reduziert. Somit wird die Zeitperiode,
in welcher die Überstromschutzschaltung den Motor 5 abschal
tet, kleiner, wenn die Größe des Laststroms größer wird.
Wenn die Größe des Laststroms extrem groß wird, wird die
Zeitperiode zu kurz. Bei dieser Situation wird der Über
stromzeitkompensator 60 aktiviert, eine minimale Aktivie
rungszeitperiode zu bestimmen. Wenn die Größe des Laststroms
über einem vorbestimmten Wert liegt, steigt die Motorspan
nung Vs an, und der Schalter S6 in dem Überstromzeitkompen
sator 60 wird eingeschaltet.
Dementsprechend fließt der Kompensationsstrom It, und
der Kondensatorstrom Ic entspricht Gleichung 5. Es wird da
nach verhindert, daß die Zeitperiode zum Abschalten des
Gleichstrommotors M kleiner wird.
Ic = Iin - It (5)
Wenn beispielsweise die Größe des Laststroms Iin dreimal
so groß ist, d. h. wenn die Größe der Motorspannung Vs sechs
mal so groß ist wie die erste Bezugsspannung, wird die Größe
des Laststroms Iin entsprechend Gleichung 6 berechnet. Unter
der Voraussetzung, daß die Größe des Kompensationsstroms It
zu der Zeit Gleichung 7 entspricht, nimmt der Kondensator
strom Ic einen Wert entsprechend Gleichung 8 an.
Wie oben beschrieben unterscheidet die Überstromschutz
schaltung den temporären Überstromzustand SS1 von dem an
fänglichen Start, den temporären Überstrom SS2, welcher wäh
rend des Motorbetriebs hervorgerufen wird, und den kleinen
Überstrom SS3, welcher durch ein Ansteigen der mechanischen
Reibung hervorgerufen wird, von den Überstromzuständen SS4,
SS5 und SS6, welche tatsächlich den Motor belasten. Darüber
hinaus wird eine minimale Zeitperiode zum Abschalten des Mo
tors M nach dem Erfassen eines belasteten Motors M bestimmt.
Im folgenden wird eine zweite bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die zugehö
rigen Figuren beschrieben.
Entsprechend Fig. 3 enthält die zweite bevorzugte Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung einen Mikrokontrol
ler 10, einen Motortreiber 20, einen Motor M, einen Wandler
30, einen Integrator 40, einen Überstromdetektor 50, welche
jeweils ähnlich den bezüglich Fig. 5 beschriebenen Elementen
sind. Der Motortreiber 20 enthält einen Transistor Q2 und
ein Relais RY mit einem Elektromagneten EM2 und einem Schal
ter S2 ähnlich den vorausgehend beschriebenen Elementen.
Eine Überstromzeitkompensationsschaltung 70 enthält ei
nen Widerstand R7, dessen erster Anschluß mit dem Motor M
verbunden ist und dessen zweiter Anschluß mit einem Basisan
schluß eines Transistors Q7 verbunden ist. Der Transistor Q7
enthält einen Kollektoranschluß, welcher mit dem Eingangswi
derstand Rin des Integrators 40 verbunden ist, und einen an
Masse angeschlossenen Emitteranschluß.
Der Betrieb der Zeitkompensationsüberstromerfas
sungsschaltung entsprechend der zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die zugehörigen Figuren beschrieben. Die
Überstromschutzschaltung arbeitet ähnlich wie die in Fig. 1
dargestellte Überstromschaltung. Daher wird eine Erklärung
nicht detailliert gegeben.
Während der Überstromzustände SS4, SS5 oder SS6 wird das
Rücksetzsignal RS erzeugt. Der Mikrokontroller 10 empfängt
das Rücksetzsignal RS und gibt ein Signal zum Stoppen des
Motors M aus.
Gleichung 1 zeigt den Laststrom Iin, wenn die Größe der
Motorspannung Vs doppelt so hoch wie die erste Bezugsspan
nung Vref1 ist. Die Größe des Laststroms Iin bezüglich des
Überstromzustands SS5, welcher dem Eingangswiderstand Rin
des Integrators 40 eingegeben wird, ist in Gleichung 2 dar
gestellt. Somit wird der Kondensator Cin mit dem Strom Ic
geladen. Eine Überstromschutzschaltung schaltet den Motor
nach einer vorbestimmten Zeit (t = t5 bis t8) ab.
Bezüglich des Überstromzustands SS4 ist der von dem
Gleichstrommotor M erzeugte Laststrom Iin doppelt so hoch
wie oben beschrieben, und die Spannung Vs ist gleich der in
Gleichung 3 dargestellten Spannung. Die Größe des dem Ein
gangswiderstand Rin des Integrators 40 eingegebenen Ein
gangsstroms Iin wird zu der in Gleichung 4 dargestellten
Größe. Somit wird der Kondensator Cin mit einem Strom Ic ge
laden, welcher dreimal so groß wie der Wert bezüglich des
Überstromzustands SS5 ist.
Die Zeitperiode, bezüglich welcher die Überstromschutz
schaltung den Motor M abschaltet, ist um ein Drittel redu
ziert (t5 bis t6). Wenn darüber hinaus die Größe des Last
stroms Iin verdreifacht ist, wird die Motorabschaltzeit be
züglich der Überstromschutzschaltung auf ein Fünftel redu
ziert.
Wenn die Größe des Laststroms höher als ein vorbestimm
ter Wert ist, steigt die Motorspannung Vs entsprechend dem
Laststrom an. Die Motorspannung Vs wird dann wieder an den
Basisanschluß des Transistors Q7 angelegt. Wenn die Motor
spannung Vs größer als eine Spannung Vbe zwischen dem Basis
anschluß und dem Emitteranschluß des Transistors Q7 ist, be
sitzt der Basisstrom Ib den in Gleichung 9 dargestellten
Wert, wird der Transistor Q7 eingeschaltet, und es fließt
der Kompensationsstrom It. Die Werte des Basisstroms Ib und
des Kompensationsstroms It entsprechen Gleichungen 9 und 10:
Ib = (Vs - Vbe)/R7 (9)
It = β × Ib (10)
wobei β ein Stromverstärkungsfaktor ist.
Dementsprechend wird der Kondensatorstrom Ic zu dem in
Gleichung 11 dargestellten Strom. Die Größe des Kompensati
onsstroms It ändert sich entsprechend der Größe des Last
stroms Iin, wodurch eine minimale Zeitperiode zum Abschalten
des Gleichstrommotors M bestimmt wird:
Ic = Iin - lt = Iin - β × (Vs - Vbe)/R7 (11)
Im folgenden wird eine dritte bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die zugehö
rigen Figuren beschrieben.
Fig. 4 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine Zeit
kompensationsüberstromerfassungsschaltung entsprechend einer
dritten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung darstellt.
Entsprechend Fig. 4 enthält eine Zeitkompensationsüber
stromerfassungsschaltung für einen Gleichstrommotor entspre
chend der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
einen Mikrokontroller 10, einen Motortreiber 20, einen Motor
M, einen Wandler 30, einen Integrator 40, einen Überstromde
tektor 50, welche jeweils den bezüglich Fig. 5 beschriebenen
Elementen ähnlich sind. Der Motortreiber 20 enthält einen
Transistor Q2 und ein Relais RY mit einem Elektromagneten
EM2 und einem Schalter S2 ähnlich den vorausgehend beschrie
benen Elementen.
Ein Überstromzeitkompensator 80 enthält den ersten Wi
derstand R81, dessen erster Anschluß mit dem Motor M verbun
den ist, und einen Operationsverstärker OP8, dessen nichtin
vertierender Eingangsanschluß mit dem zweiten Anschluß des
Widerstands R81 verbunden ist. Ein zweiter Widerstand R82
ist zwischen einem invertierenden Eingangsanschluß des Ope
rationsverstärkers OP8 und Masse angeschlossen. Ein dritter
Widerstand R83 ist zwischen dem zweiten Widerstand R82 und
einem Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers OP8 ange
schlossen. Ein Widerstand R84 ist zwischen dem Ausgangsan
schluß des Operationsverstärkers OP8 und einem Basisanschluß
eines Transistors Q8 angeschlossen. Der Transistor Q8 ent
hält einen Kollektoranschluß, welcher mit dem Eingangswider
stand Rin des Integrators 40 verbunden ist, und einen an
Masse angeschlossenen geerdeten Emitteranschluß.
Der Betrieb der Zeitkompensationsüberstromerfas
sungsschaltung für einen Gleichstrommotor entsprechend der
dritten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung wird unter Bezugnahme auf die zugehörigen Figuren be
schrieben.
Die Spannung Vs kann klein sein, wenn der Wert des Wi
derstands Rs zur Aufnahme von Leistung reduziert ist. Wenn
die Motorspannung Vs sehr klein ist arbeitet der Transistor
Q8 des Überstromzeitkompensators 80 nicht gut.
Das Überstromsignal Vs wird von dem ersten Widerstand
R81 des Überstromzeitkompensators 80 erfaßt. Das Überstrom
signal wird von dem dritten Operationsverstärker OP8 unter
Verwendung des zweiten Widerstands R82 und des dritten Wi
derstands R83 entsprechend Gleichung 12 verstärkt. Das ver
stärkte Signal wird dem Basisanschluß des Transistors Q8
über den Widerstand R84 eingegeben, wodurch der Transistor
Q8 eingeschaltet wird.
Vsl = Vs × (R83/R82 + l) (12)
Somit wird das Signal erfaßt, obwohl die Motorspannung
Vs im Vergleich mit der Spannung zwischen dem Basisanschluß
und dem Emitteranschluß des Transistors Q8 klein ist.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Zeitkompensations
überstromerfassungsschaltung für einen Gleichstrommotor be
reit. Die Zeitkompensationsschaltung verhindert ein vorzei
tiges Abschalten des Motors infolge eines Rauschens und tem
porärer Überstromzustände unter Verwendung eines relativ
kleinen Kondensators für ein präzises Ansprechen. Die Erfas
sungsschaltung ist geeignet, potentielle Beschädigungsüber
stromzustände infolge einer tatsächlichen Motorlast von tem
porären Überstromzuständen, welche den Gleichstrommotor
nicht beschädigen würden, zu unterscheiden. Dementsprechend
schaltet die Erfassungsschaltung den Motor bei potentiellen
Beschädigungszuständen ab, während sie dem Motor bei unkri
tischen Zuständen einen andauernden Betrieb ermöglicht.
Vorstehend wurde eine Zeitkompensationsüberstromerfas
sungsschaltung für einen Gleichstrommotor offenbart. Die
Zeitkompensationsüberstromerfassungsschaltung schaltet den
Gleichstrommotor während des Zustands eines großen Über
stroms ab, welcher durch eine tatsächliche große Last auf
den Motor hervorgerufen worden ist. Die Schaltung verhindert
ein vorzeitiges Abschalten des Motors durch Bestimmen einer
minimalen Aktivierungszeit zum Abschalten des Gleichstrommo
tors. Ein Überstromzeitkompensator bestimmt eine minimale
Zeitperiode zum Aktivieren eines Motorrücksetzsignals nach
einem Abfragen eines Überstromzustands. Die Schaltung ver
wendet einen relativ kleinen Kondensator, welcher ein
schnelles Ansprechen auf Überstromzustände ermöglicht.
Claims (15)
1. Zeitkompensationsüberstromerfassungsschaltung für ei
nen Gleichstrommotor mit:
einer an den Motor angeschlossenen Steuerschaltung zum Starten und Stoppen des Motors;
einem an den Motor angeschlossenen Wandler zum Erzeu gen eines Spannungssignals proportional zu einem Ansteue rungsstrom des Motors;
einem Überstromdetektor, dessen Eingang an dem Wandler angeschlossen ist und dessen Ausgang an der Steuerschaltung angeschlossen ist, wobei der Überstromdetektor ein Motor rücksetzsignal für einen Motorüberstromzustand erzeugt; und
einer Kompensationsschaltung, welche zwischen dem Mo tor und dem Überstromdetektor angeschlossen ist, wobei die Kompensationsschaltung eine minimale Zeitperiode zum Erzeu gen des Motorrücksetzsignals während des Motorüberstromzu stands bestimmt.
einer an den Motor angeschlossenen Steuerschaltung zum Starten und Stoppen des Motors;
einem an den Motor angeschlossenen Wandler zum Erzeu gen eines Spannungssignals proportional zu einem Ansteue rungsstrom des Motors;
einem Überstromdetektor, dessen Eingang an dem Wandler angeschlossen ist und dessen Ausgang an der Steuerschaltung angeschlossen ist, wobei der Überstromdetektor ein Motor rücksetzsignal für einen Motorüberstromzustand erzeugt; und
einer Kompensationsschaltung, welche zwischen dem Mo tor und dem Überstromdetektor angeschlossen ist, wobei die Kompensationsschaltung eine minimale Zeitperiode zum Erzeu gen des Motorrücksetzsignals während des Motorüberstromzu stands bestimmt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Überstromdetektor
einen Integrator, dessen erster Eingang an dem Wandler angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang an eine erste Be zugsspannung gekoppelt ist und an dessen Ausgang ein inte griertes Überstromsignal erzeugt wird, wenn das Spannungs signal über der Bezugsspannung liegt; und
einen Komparator aufweist, dessen erster Eingang an dem Integrator angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang an ei ne zweite Bezugsspannung gekoppelt ist und dessen Ausgang an der Steuerschaltung angeschlossen ist, wobei der Kompa rator das Motorrücksetzsignal erzeugt, wenn das integrierte Überstromsignal kleiner als die zweite Bezugsspannung ist.
einen Integrator, dessen erster Eingang an dem Wandler angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang an eine erste Be zugsspannung gekoppelt ist und an dessen Ausgang ein inte griertes Überstromsignal erzeugt wird, wenn das Spannungs signal über der Bezugsspannung liegt; und
einen Komparator aufweist, dessen erster Eingang an dem Integrator angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang an ei ne zweite Bezugsspannung gekoppelt ist und dessen Ausgang an der Steuerschaltung angeschlossen ist, wobei der Kompa rator das Motorrücksetzsignal erzeugt, wenn das integrierte Überstromsignal kleiner als die zweite Bezugsspannung ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wandler einen Wandlerwiderstand aufweist, dessen erster
Anschluß an dem Motor angeschlossen ist und dessen zweiter
Anschluß an Masse angeschlossen ist.
4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Integrator
einen Integratorwiderstand mit einem ersten Anschluß, welcher an dem Wandlerwiderstand angeschlossen ist, und ei nem zweiten Anschluß;
einen Integratoroperationsverstärker mit einem inver tierenden Eingang, welcher an dem zweiten Anschluß des In tegratorwiderstands angeschlossen ist, einem nichtinver tierenden Eingang, welcher an die erste Bezugsspannung ge koppelt ist, und einem Ausgang; und
einen Kondensator aufweist, dessen erster Anschluß an den zweiten Anschluß des Integratorwiderstands angeschlos sen ist und dessen zweiter Anschluß an dem Ausgang des In tegratoroperationsverstärkers angeschlossen ist.
einen Integratorwiderstand mit einem ersten Anschluß, welcher an dem Wandlerwiderstand angeschlossen ist, und ei nem zweiten Anschluß;
einen Integratoroperationsverstärker mit einem inver tierenden Eingang, welcher an dem zweiten Anschluß des In tegratorwiderstands angeschlossen ist, einem nichtinver tierenden Eingang, welcher an die erste Bezugsspannung ge koppelt ist, und einem Ausgang; und
einen Kondensator aufweist, dessen erster Anschluß an den zweiten Anschluß des Integratorwiderstands angeschlos sen ist und dessen zweiter Anschluß an dem Ausgang des In tegratoroperationsverstärkers angeschlossen ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Integratorwiderstand einen Widerstandswert aufweist,
welcher wesentlich größer als der Widerstandswert des Wand
lerwiderstands ist.
6. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wandler einen Eingangsstrom für den ersten Eingang des
Integrators bestimmt und der Kompensator den Eingangsstrom
zum Steuern der minimalen Zeitperiode zum Erzeugen des
Rücksetzsignals begrenzt.
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kompensationsschaltung
eine Stromquelle mit einem an den Eingang des Über stromdetektors angeschlossenen Eingang und einem Ausgang; und
einen Schalter aufweist, dessen erster Anschluß an dem Ausgang der Stromquelle angeschlossen ist, dessen zweiter Anschluß an Masse angeschlossen ist und dessen dritter An schluß zur Steuerung der Aktivierung des Schalters an dem Motor angeschlossen ist.
eine Stromquelle mit einem an den Eingang des Über stromdetektors angeschlossenen Eingang und einem Ausgang; und
einen Schalter aufweist, dessen erster Anschluß an dem Ausgang der Stromquelle angeschlossen ist, dessen zweiter Anschluß an Masse angeschlossen ist und dessen dritter An schluß zur Steuerung der Aktivierung des Schalters an dem Motor angeschlossen ist.
8. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kompensationsschaltung das integrierte Überstromsignal
entsprechend dem Wandlerspannungssignal ändert.
9. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kompensationsschaltung
einen Widerstand mit einem ersten Anschluß, welcher an dem Motor angeschlossen ist, und einem zweiten Anschluß;
und einen Transistor aufweist, dessen Basisanschluß an dem zweiten Anschluß des Widerstands angeschlossen ist, dessen Kollektoranschluß an dem Eingang des Überstromdetek tors angeschlossen ist und dessen Emitteranschluß an Masse angeschlossen ist.
einen Widerstand mit einem ersten Anschluß, welcher an dem Motor angeschlossen ist, und einem zweiten Anschluß;
und einen Transistor aufweist, dessen Basisanschluß an dem zweiten Anschluß des Widerstands angeschlossen ist, dessen Kollektoranschluß an dem Eingang des Überstromdetek tors angeschlossen ist und dessen Emitteranschluß an Masse angeschlossen ist.
10. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kompensationsschaltung die minimale Rücksetzsignalzeit
periode für Änderungen des Motoransteuerungsstroms bestän
dig steuert.
11. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kompensationsschaltung folgende Komponenten enthält:
einen ersten Widerstand mit einem ersten Anschluß, wel cher an dem Motor angeschlossen ist, und einem zweiten An schluß;
einen Operationsverstärker mit einem nichtinvertieren den Eingangsanschluß, welcher an dem zweiten Anschluß des ersten Widerstands angeschlossen ist, einem invertierenden Eingangsanschluß und einem Ausgang;
einen zweiten Widerstand, welcher zwischen den inver tierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers und ein Massesignal gekoppelt ist;
einen dritten Widerstand, welcher zwischen dem inver tierenden Eingangsanschluß und dem Ausgang des Operations verstärkers angeschlossen ist;
einen vierten Widerstand mit einem ersten Anschluß, welcher an dem Ausgang des Operationsverstärkers ange schlossen ist, und einem zweiten Anschluß; und
einen Transistor, dessen Basisanschluß mit dem zweiten Anschluß des vierten Widerstands verbunden ist, dessen Kol lektoranschluß an dem Eingang des Überstromdetektors ange schlossen ist und dessen Emitteranschluß an ein Massesignal gekoppelt ist.
einen ersten Widerstand mit einem ersten Anschluß, wel cher an dem Motor angeschlossen ist, und einem zweiten An schluß;
einen Operationsverstärker mit einem nichtinvertieren den Eingangsanschluß, welcher an dem zweiten Anschluß des ersten Widerstands angeschlossen ist, einem invertierenden Eingangsanschluß und einem Ausgang;
einen zweiten Widerstand, welcher zwischen den inver tierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers und ein Massesignal gekoppelt ist;
einen dritten Widerstand, welcher zwischen dem inver tierenden Eingangsanschluß und dem Ausgang des Operations verstärkers angeschlossen ist;
einen vierten Widerstand mit einem ersten Anschluß, welcher an dem Ausgang des Operationsverstärkers ange schlossen ist, und einem zweiten Anschluß; und
einen Transistor, dessen Basisanschluß mit dem zweiten Anschluß des vierten Widerstands verbunden ist, dessen Kol lektoranschluß an dem Eingang des Überstromdetektors ange schlossen ist und dessen Emitteranschluß an ein Massesignal gekoppelt ist.
12. Zeitkompensator für eine Überstromerfassungsschaltung
für einen Gleichstrommotor mit:
einem Wandler zum Erzeugen eines Steuersignals propor tional zu einem Ansteuerungsstrom des Gleichstrommotors; und
einer Umschalteschaltung, welche
einen ersten an dem Gleichstrommotor angeschlossenen Anschluß zum Überwachen des Ansteuerungsstroms und
einen zweiten an der Überstromerfassungsschaltung ange schlossenen Anschluß aufweist, welcher das Steuersignal an dem ersten Anschluß entsprechend dem überwachten Ansteue rungsstrom zum Bestimmen einer minimalen Aktivierungszeit für die Überstromerfassungsschaltung ändert.
einem Wandler zum Erzeugen eines Steuersignals propor tional zu einem Ansteuerungsstrom des Gleichstrommotors; und
einer Umschalteschaltung, welche
einen ersten an dem Gleichstrommotor angeschlossenen Anschluß zum Überwachen des Ansteuerungsstroms und
einen zweiten an der Überstromerfassungsschaltung ange schlossenen Anschluß aufweist, welcher das Steuersignal an dem ersten Anschluß entsprechend dem überwachten Ansteue rungsstrom zum Bestimmen einer minimalen Aktivierungszeit für die Überstromerfassungsschaltung ändert.
13. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umschalteschaltung einen dritten Anschluß aufweist,
welcher im Betrieb den zweiten Anschluß entsprechend dem
überwachten Ansteuerungsstrom an den ersten Anschluß an
Masse koppelt.
14. Kompensationsverfahren bezüglich einer Überstromerfas
sungsschaltung für einen Gleichstrommotor, mit den Schrit
ten:
Erzeugen eines Steuersignals proportional zu einem Gleichstrommotoransteuerungsstrom;
Verarbeiten des Steuersignals zum Identifizieren eines Überstromzustands des Gleichstrommotors;
Erzeugen eines Motorrücksetzsignals, wenn sich der Gleichstrommotor in dem Überstromzustand befindet; und
Kompensieren des Steuersignals zum Bestimmen einer mi nimalen Zeitperiode zum Erzeugen des Motorrücksetzsignals während des Motorüberstromzustands.
Erzeugen eines Steuersignals proportional zu einem Gleichstrommotoransteuerungsstrom;
Verarbeiten des Steuersignals zum Identifizieren eines Überstromzustands des Gleichstrommotors;
Erzeugen eines Motorrücksetzsignals, wenn sich der Gleichstrommotor in dem Überstromzustand befindet; und
Kompensieren des Steuersignals zum Bestimmen einer mi nimalen Zeitperiode zum Erzeugen des Motorrücksetzsignals während des Motorüberstromzustands.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt des Verarbeitens folgende Schritte aufweist:
Vergleichen des Steuersignals mit einer ersten Bezugs spannung;
Integrieren des Steuersignals, wenn das Steuersignal größer als die Bezugsspannung ist;
Vergleichen des integrierten Steuersignals mit einer zweiten Bezugsspannung;
Erzeugen des Motorrücksetzsignals, wenn das integrierte Steuersignal kleiner als die zweite Bezugsspannung ist.
Vergleichen des Steuersignals mit einer ersten Bezugs spannung;
Integrieren des Steuersignals, wenn das Steuersignal größer als die Bezugsspannung ist;
Vergleichen des integrierten Steuersignals mit einer zweiten Bezugsspannung;
Erzeugen des Motorrücksetzsignals, wenn das integrierte Steuersignal kleiner als die zweite Bezugsspannung ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| KR1019950019295A KR0163918B1 (ko) | 1995-07-03 | 1995-07-03 | 시간보상 기능을 갖는 직류 전동기 과전류 검출장치 |
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| DE (1) | DE19626789A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: FAIRCHILD KOREA SEMICONDUCTOR LTD., PUCHON, KYONOG |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |