DE19625894A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Abrasterdaten, die zum Herstellen einer Photomaske verwendet werden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Abrasterdaten, die zum Herstellen einer Photomaske verwendet werdenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verfahren und eine Vorrichtung zum
Erzeugen von Abrasterdaten, die dazu verwendet werden, eine
Photomaske zur Verwendung bei der Halbleiterherstellung zu
erzeugen, und spezieller betrifft sie Verfahren und eine
Vorrichtung zum Erzeugen von Abrasterdaten, wie sie dazu
verwendet werden, den Musterschreibvorgang in einer Muster
belichtungsvorrichtung vom Matrixabrastertyp oder vom Vek
torabrastertyp zu steuern, wie sie in ein Photomasken-Her
stellsystem zum Herstellen einer Photomaske mit einem Muster
vorhanden ist, das hinsichtlich optischer Annäherungseffekte
korrigiert ist.
Bei Lithographieprozessen zur Herstellung von Halbleiterbau
teilen wird ein Resist auf einen Wafer aufgetragen und dann
durch eine Photomaske hindurch belichtet, auf deren Oberflä
che ein Muster ausgebildet ist. Dann wird der Resist ent
wickelt. So wird im Resist ein Muster ausgebildet, das dem
Muster auf der Photomaske entspricht. Nachfolgend wird das
auf der Photomaske ausgebildete Muster auch als Maskenmuster
bezeichnet, und das auf dem Resist ausgebildete Muster wird
auch als Resistmuster bezeichnet. Beim Prozeß des Übertra
gens eines Maskenmusters in ein Resistmuster können optische
Annäherungseffekte im Bereich nahe der Auflösungsgrenze auf
treten. Die optischen Annäherungseffekte bewirken eine Ab
weichung (Differenz) hinsichtlich der Größe oder Form des
übertragenen Resistmusters gegenüber der idealen Größe oder
Form eines Konstruktionsmusters, wie es als Maskenmuster
realisiert ist. Im Fall von Musterdesigns von 0,5 µm oder
größer ermöglicht der Lithographieprozeß bei der Halbleiter
herstellung relativ große Dimensionstoleranzen, und die oben
angegebene Abweichung führt zu keinem schwerwiegenden Pro
blem. Jedoch erlaubt der Lithographieprozeß bei der Halblei
terherstellung bei einem Musterdesign von 0,35 µm oder weni
ger nur eine sehr kleine Dimensionstoleranz, wodurch die Ab
weichung zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann.
Eine bekannte Technik zum Erhalten eines feineren Maskenmu
sters mit geringerem optischem Näherungseffekt besteht dar
in, eine Phasenschiebemaske zu verwenden (nachfolgend als
Phasenschiebemaske-Technik bezeichnet). Eine andere Technik
besteht darin, Verformungsbeleuchtung wie Schrägbeleuchtung
zu verwenden (nachfolgend als Verformungsbeleuchtungstechnik
bezeichnet). Es wird angegeben, daß diese bekannten Techni
ken den optischen Annäherungseffekt verringern können, um
dadurch die Musterübertragungseigenschaften im Bereich nahe
der Auflösungsgrenze zu verbessern. In der Praxis tritt je
doch bei der Phasenschiebemaske-Technik, bei der die Phase
des Belichtungslichts kontrolliert wird, und auch bei der
Verformungsbeleuchtungstechnik, bei der die Beugungsordnung
des Beleuchtungslichts kontrolliert wird, ein anderer opti
scher Annäherungseffekt aufgrund eines Peaks zweiter Ordnung
des Lichts auf. Wenn eine Phasenschiebemaske verwendet wird,
kann der eben angegebene zusätzliche optische Annäherungs
effekt ein unerwünschtes Muster in einem anderen Resistbe
reich als dem gewünschten Musterbereich erzeugen. Anderer
seits kann, wenn die Verformungsbeleuchtungstechnik verwen
det wird, zwar ein Muster mit hoher Auflösung von Linien und
Zwischenräumen im Resist in einem zentralen Bereich ausge
bildet werden, jedoch tritt in Randbereichen eine deutliche
Auflösungsverschlechterung auf.
Wie oben beschrieben, können bei Musterdesigns mit Muster
linien von 0,35 µm oder weniger optische Annäherungseffekte
eine deutliche Abweichung eines Resistmusters von einem Mas
kenmuster nicht nur dann bewirken, wenn ein Musterübertra
gungsprozeß mit einer üblichen Photomaske unter Verwendung
einer üblichen Belichtungstechnik ausgeführt wird, sondern
selbst dann, wenn die Phasenschiebemaske-Technik oder die
Verformungsbeleuchtungstechnik verwendet wird. Um die vor
stehend angegebenen Schwierigkeiten zu überwinden, finden
nun Techniken zum Korrigieren eines Maskenmusters hinsicht
lich der optischen Annäherungseffekte viel Aufmerksamkeit.
Die Hauptgesichtspunkte, die bei optischen Annäherungseffek
ten zu berücksichtigen sind, sind die folgenden:
Die Linienbreite einer isolierten Linie eines Maskenmusters
nimmt zu, so daß nach dem Übertragen des Maskenmusters auf
ein Resistmuster über einen Belichtungsprozeß die Linien
breite der im Resist ausgebildeten isolierten Linie der
Breite des entsprechenden Linien-Zwischenraum-Musters ent
spricht (siehe Fig. 4A, in der der schraffierte Bereich
einen Linienbreite-Korrekturbereich bezeichnet).
Modifizierungsmuster werden zum ursprünglichen Maskenmuster
z. B. an Stellen benachbart zu Kantenabschnitten von Kon
taktlöchern hinzugefügt, um zu verhindern, daß die Kantenab
schnitte der Kontaktlöcher im belichteten Resistmuster in
runde Form verformt werden (siehe Fig. 4B, in der die
schraffierten Bereiche Modifizierungsmuster repräsentieren).
Wenn die vorstehend angegebenen Modifizierungsmuster hin
sichtlich einer Korrektur der optischen Annäherungseffekte
nicht wirksam sind, werden Muster mit einer Größe, die so
klein ist, daß sie nicht aufgelöst wird, weiter zum Masken
muster hinzugefügt (siehe Fig. 4C, in der die schraffierten
Bereiche Unterauflösungsmuster repräsentieren).
In der Technik sind verschiedene Techniken zum Bestimmen
eines hinsichtlich optischen Annäherungseffekten korrigier
ten Maskenmusters in bezug auf die obenangegebenen Gesichts
punkte bekannt. Eine derartige Technik ist ein Korrekturver
fahren auf Grundlage einer Photolithographiesimulation, wie
z. B. in "Automated Determination of CAD Layout Failures
Through Focus: Experiment and Simulation", C. Spence et al.,
SPIE, Vol. 2197 (1994), S. 302-313 beschrieben, gemäß der
die Photolithographieprozeß-Simulation wiederholt ausgeführt
wird, bis das Maskenmuster optimiert ist. Eine andere Tech
nik ist ein auf Regeln basierendes Korrekturverfahren, wie
es z. B. in "Correcting for proximity effect widens process
latitude", R. Henderson et al., SPIE, Vol. 2197 (1994), S.
361-370 oder in "Automated optical proximity correction -
a rules-based approach", O. Otto et al., SPIE, Vol. 2197
(1994, S. 278-293 offenbart ist, gemäß der ein Maskenmu
ster auf Grundlage von Korrekturwerten bestimmt wird, die
auf verschiedene Muster entsprechend vorbestimmten Regeln
erzeugt wurden. Bei der als funktionsgestützte Korrektur
technik bezeichneten Technik, wie sie zum Beispiel in "Using
behavior modelling for proximity correction", M. Rieger et
al., SPIE, Vol. 2197 (1994), S. 371-375 oder in "Fast
proximity correction with zone sampling", J. Stirniman et
al., SPIE, Vol. 2197 (1994), S. 294-301 offenbart ist,
wird ein Maskenmuster auf Grundlage einer Funktion korri
giert, die die Beziehung zwischen dem Maskenmuster und dem
Resistmuster repräsentiert.
Bei einer herkömmlichen Technik zum Herstellen einer Photo
maske werden, wie es im Flußdiagramm von Fig. 3 veranschau
licht ist, nach dem Fertigstellen des Bauteildesigns (Zel
lendesigns) LSI-Designdaten auf Grundlage des Bauteilsde
signs erzeugt. Ferner werden Maskendaten, die zum Herstellen
eines Maskenmusters zu verwenden sind, auf Grundlage der
LSI-Designdaten erzeugt. Dann wird das Maskenmuster gemäß
den obenangegebenen Maskendaten mittels einer Elektronen
strahlbelichtungstechnik oder einer Laserstrahlbelichtungs
technik unter Verwendung eines Photomaskenherstellsystems
mit einer Musterbelichtungsvorrichtung vom Matrixabrastertyp
oder vom Vektorabrastertyp auf ein auf eine Photomaske auf
getragenes Resistmaterial geschrieben. Beim herkömmlichen
Prozeß wird die Korrektur hinsichtlich optischer Annähe
rungseffekte dann ausgeführt, wenn die Maskendaten erzeugt
werden. In einigen Fällen wird nach der erstmaligen Ausfüh
rung des Bauteildesigns die Korrektur für optische Annähe
rungseffekte dadurch ausgeführt, daß das Bauteildesign modi
fiziert wird, oder es erfolgt, nachdem einmal LSI-Designda
ten erzeugt sind, eine Korrektur hinsichtlich optischer An
näherungseffekte durch Modifizieren der LSI-Designdaten.
Beim vorstehend angegebenen Prozeß wird die Datenverarbei
tung für die Korrektur hinsichtlich der optischen Annähe
rungseffekte unter Verwendung eines PC, einer
Ingenieur-Workstation oder eines mittleren oder großen Computers aus
geführt.
Beim herkömmlichen Prozeß erfolgt, wie oben beschrieben, die
Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte nach dem
Ausführen des Bauteildesigns oder nach dem Erzeugen von
LSI-Designdaten oder auf andere Weise während des Prozesses der
Erzeugung von Maskendaten. Jedoch erfordert die Korrektur
optischer Annäherungseffekte eine Datenverarbeitung mit
einer großen Anzahl von Berechnungsschritten, wodurch sehr
viel Berechnungszeit erforderlich ist. Daher ist es sehr
schwierig, die Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungs
effekte während der Prozesse vom LSI-Design bis zur Herstel
lung einer Photomaske innerhalb der zur Verfügung stehenden
Zeit abzuschließen. Insbesondere im Fall von Asics (anwen
derspezifische ICs) muß eine große Anzahl von Komponenten in
einen einzelnen Chip integriert werden, weswegen eine sehr
lange Verarbeitungszeit zum Ausführen der Korrektur opti
scher Annäherungseffekte erforderlich ist. Zum Beispiel ist
eine Verarbeitungszeit von einigen zehn Tagen oder mehr er
forderlich, um die Berechnung für die Korrektur optischer
Annäherungseffekte für eine Schicht eines ASIC auszuführen,
der eine Chipgröße von 20 mm × 20 mm aufweist, wenn er auf
einem tatsächlichen Wafer realisiert wird (mit einem Muster
design von 0,25 µm Strichstärke), wenn hierzu ein Korrektur
verfahren auf Grundlage der Photolithographiesimulation un
ter Verwendung einer Ingenieur-Workstation von 135 MIPS ver
wendet wird. Daher ist es in der Praxis schwierig, die Kor
rektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte für ASICs
auszuführen, bei denen es allgemein erforderlich ist, eine
Folge von Prozessen von der Erzeugung von Maskendaten bis
zur Erzeugung einer Photomaske innerhalb sehr kurzer Zeit
auszuführen. Die Belichtungsprozeßzeit, wie sie für eine
typische Photomaske erforderlich ist, beträgt ungefähr 2
Stunden. Daher kann, wenn es möglich ist, die Datenverarbei
tung in Zusammenhang mit der Korrektur optischer Annähe
rungseffekte innerhalb 2 Stunden auszuführen oder, allgemei
ner gesagt, innerhalb einer Zeitspanne, die kürzer als die
Belichtungsprozeßzeit für eine Photomaske ist, die Korrektur
hinsichtlich optischer Annäherungseffekte ohne wesentliche
Erhöhung der Gesamtbearbeitungszeit erfolgen.
Andererseits tritt, wenn die Korrektur optischer Annähe
rungseffekte in einem Stadium vor dem Photomaskenbelich
tungsprozeß erfolgt, ein Rundungsfehler während der Daten
verarbeitung wie der Korrekturkalkulation oder der Datenum
setzung auf. Der genannte Rundungsfehler kann einen Fehler
im Maskenmuster erzeugen, wie es nach dem Photomaskenbelich
tungsprozeß erhalten wird, was zum Mangel führt, daß die op
tischen Annäherungseffekte nicht korrekt kompensiert sind.
Ferner muß die Datenverarbeitung in Zusammenhang mit der
Korrektur optischer Annäherungseffekte jedesmal dann ausge
führt werden, wenn die Lichtquelle einer Belichtungsvorrich
tung ausgetauscht wird, der verwendete Resist gewechselt
wird oder die Resistbelichtungsbedingungen geändert werden.
Daher erfordert ein solcher Datenverarbeitungsvorgang eine
große Anzahl von Verarbeitungsschritten und damit viel Zeit.
Ferner ist es, wenn eine Designregel für kleinere Strich
stärken verwendet wird, zwar möglich, die Maskendaten selbst
zu verringern, jedoch ist es erforderlich, erneut eine Da
tenverarbeitung in Zusammenhang mit der Korrektur optischer
Annäherungseffekte auszuführen.
Angesichts der vorstehenden Mängel liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Er
zeugen von Abrasterdaten zu schaffen, die dazu verwendet
werden, ein Photomaskenherstellsystem zum Herstellen einer
Photomaske zur Verwendung bei der Halbleiterherstellung so
zu steuern, daß eine Photomaske mit einem Muster erzeugt
wird, die hinsichtlich optischer Annäherungseffekte korri
giert ist, wobei es möglich ist, die Datenverarbeitung und
Datenumsetzung in Zusammenhang mit der Korrektur optischer
Annäherungseffekte auszuführen, ohne daß wesentliche Run
dungsfehler eingeführt werden, und wobei es möglich ist,
eine Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte
auszuführen, ohne daß die Zeit anwächst, die zum Herstellen
der Photomaske erforderlich ist, und wobei es ferner möglich
ist, auf einfache Weise mit Änderungen der Prozeßbedingun
gen, wie Resistbelichtungsbedingungen, fertigzuwerden.
Diese Aufgabe ist hinsichtlich der Vorrichtung durch die
Lehre des beigefügten Anspruchs 1 und hinsichtlich des Ver
fahrens durch die Lehren der beigefügten unabhängigen An
sprüche 3 und 8 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen die Abraster
daten-Erzeugungseinrichtung und die Korrekturverarbeitungs
einrichtung vorzugsweise aus einer Anzahl von Mikroprozes
soreinheiten, die parallel betrieben werden, um die Gesamt
verarbeitungszeit zu verringern. In diesem Fall kann die Ab
rasterdaten-Erzeugungseinrichtung aus einem Satz von Mikro
prozessoreinheiten bestehen, und die Korrekturverarbeitungs
einrichtung kann aus einem anderen Satz von Mikroprozessor
einheiten bestehen, oder andernfalls können sowohl die Abra
sterdaten-Erzeugungseinrichtung als auch die Korrekturverar
beitungseinrichtung aus demselben Satz von Mikroprozessor
einheiten bestehen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden der Schritt des Er
zeugens von Abrasterdaten und der Schritt des Korrigierens
der Abrasterdaten vorzugsweise auf Parallelverarbeitungswei
se ausgeführt, um die Gesamtverarbeitungszeit zu verringern.
Ferner kann beim Verfahren des Erzeugens von Abrasterdaten
gemäß der Erfindung ein regelgestütztes Korrekturverfahren,
ein funktionsgestütztes Korrekturverfahren oder ein Photo
lithographiesimulation-Korrekturverfahren (auch als Lichtin
tensitätsverteilungssimulations-Korrekturverfahren bezeich
net) als obenangegebenes, vorbestimmtes Korrekturverfahren
verwendet werden.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, da Abra
sterdaten auf Grundlage von Maskendaten erzeugt werden und
die Abrasterdaten anschließend gemäß dem vorbestimmten Kor
rekturverfahren korrigiert werden, die Abrasterdaten hin
sichtlich optischer Annäherungseffekte innerhalb kürzerer
Zeit zu korrigieren, als dies bei der herkömmlichen Technik
möglich war. Demgemäß ermöglicht es die Erfindung, eine Pho
tomaske mit einem hinsichtlich optischer Annäherungseffekte
korrigierten Muster ohne deutliche Zunahme der zum Herstel
len der Photomaske erforderlichen Zeit zu erzeugen. Ferner
können bei der Erfindung, da die Korrektur hinsichtlich op
tischer Annäherungseffekte im Stadium unmittelbar vor dem
Maskenmuster-Belichtungsprozeß ausgeführt wird, Rundungsfeh
ler, wie sie während verschiedener Datenverarbeitungs- und
Datenumsetzvorgänge auftreten, minimiert werden. Ferner ist
es selbst dann, wenn die Resistbelichtungsbedingungen oder
die Designregel geändert wird, möglich, mit einer derartigen
Änderung auf einfache Weise einfach dadurch fertigzuwerden,
daß eine Korrektur hinsichtlich der optischen Annäherungs
effekte auf Grundlage der Maskendaten erfolgt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von durch Figuren
veranschaulichten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm, teilweise in Block
form, das ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Photomasken-Herstellsystems veranschaulicht;
Fig. 2 ist ein schematisches Diagramm, teilweise in Block
form, das ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Photomasken-Herstellsystems veranschaulicht;
Fig. 3 ist ein Flußdiagramm, das den Vorgang des Erzeugens
von Abrasterdaten gemäß der Erfindung veranschaulicht und
das auch den Ablauf gemäß einer herkömmlichen Technik veran
schaulicht; und
Fig. 4 ist eine schematische Wiedergabe verschiedener Tech
niken zum Vornehmen von Korrekturen hinsichtlich optischer
Annäherungseffekte.
Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel wird das regelgestütz
te Korrekturverfahren zum Korrigieren der in einem vorange
henden Verarbeitungsschritt erzeugten Abrasterdaten verwen
det. Als erstes wird unter Bezugnahme auf Fig. 1 ein bei
diesem speziellen Ausführungsbeispiel verwendetes Photomas
ken-Herstellsystem beschrieben.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird als Musterbelichtungs
vorrichtung 10 eine Elektronenstrahl-Musterbelichtungsvor
richtung MEBES4500 (verfügbar von Etec System Co.) vom Typ
verwendet, bei dem eine auf einen kontinuierlich angetriebe
nen Tisch aufgelegte Photomaske matrixförmig von einem
Strahl mit Normalverteilung abgerastert wird. Der Belich
tungsvorgang wurde mit einer Austastfrequenz von 160 MHz bei
einer Beschleunigungsspannung von 10 kV bei einer Adreßgröße
von 0,05 µm ausgeführt. Als Photomaskensubstrat wurde ein
Synthesequarz-Chrom-Maskensubstrat EQZ6025 (verfügbar von
HOYA Co.) verwendet. Auf die Oberfläche des Photomaskensub
strats wurde ein 0,5 µm dicker Resist aufgetragen (positiver
Elektronenstrahlresist EBR-9, wie von TORAY Co. verfügbar).
Der Resist wurde mit 1,4 µC/cm² dem Elektronenstrahl ausge
setzt. Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel war das auf
dem Photomaskensubstrat herzustellende Maskenmuster für
einen Gatearray-ASCI mit 2 Millionen Gattern entsprechend
der 0,2-µm-Regel konzipiert, wobei eine einzelne Bauteil
schicht, d. h. eine Polysiliziumgateschicht verwendet wurde.
Ferner wurde die Korrektur hinsichtlich optischer Annähe
rungseffekte durch Hinzufügen von Modifizierungsmustern aus
geführt.
Die Musterbelichtungsvorrichtung 10 im Photomasken-Herstell
system umfaßt eine Belichtungsstrahlquelle 11 zum Erzeugen
eines Elektronenstrahls, eine Linse 12 nullter Ordnung, eine
Begrenzungsblende 13, eine erste Linse 14, eine zweite Linse
15, eine Strahl-Dunkelschalteinrichtung 16 und eine Objek
tivlinse 17. Die Musterbelichtungsvorrichtung 10 umfaßt fer
ner folgendes: einen Tisch 18 zum Tragen eines auf ihn auf
gelegten Photomaskensubstrats 50; ein Laserinterferometer 21
und eine Hochgeschwindigkeits-Strahldunkelschalteinheit
(Hochgeschwindigkeits-Dunkelschalteinrichtung) 37. Der von
der Belichtungsstrahlquelle 11 erzeugte Elektronenstrahl
durchläuft die Linse 12 nullter Ordnung, die Begrenzungs
blende 13, die erste Linse 14, die zweite Linse 15, die
Strahldunkelschalteinrichtung 16 und die Objektivlinse 17,
und schließlich beleuchtet er das auf dem Tisch 18 liegende
Photomaskensubstrat 50, so daß ein auf diesem ausgebildetes
Resistmaterial (nicht dargestellt) belichtet wird.
Der Elektronenstrahl wird, gesteuert durch eine Strahlablen
kungssteuerung 38, in den Richtungen ±Y durchgerastert. Auf
das Ausgangssignal der Hochgeschwindigkeits-Strahldunkel
schalteinheit 37 hin steuert die Strahldunkelschalteinrich
tung 16 den Betrieb dahingehend, ob der Elektronenstrahl das
Photomaskensubstrat an gewünschten Koordinaten beleuchtet.
Der Tisch 18 wird durch einen Tischantriebsmechanismus
(nicht dargestellt), gesteuert durch eine Tischsteuerung 22,
in der X-Richtung verstellt. Der Ort des Tischs 18 wird
durch das Laserinterferometer 21 über Strahlteiler 19 und 20
überwacht.
Das Photomaskenherstellsystem enthält auch einen Steuercom
puter 40, der für die Steuerung von Vorgängen im gesamten
Photomaskenherstellsystem zuständig ist. Genauer gesagt,
werden das Starten, Stoppen, die Verarbeitung in Zusammen
hang mit der Korrektur optischer Annäherungseffekte sowie
andere Vorgänge des Photomaskenherstellsystems, gesteuert
durch den Steuercomputer 40, ausgeführt. Dieser Steuercompu
ter 40 ist mit einer Bedienkonsole 41 verbunden. Maskendaten
und Korrekturparameter hinsichtlich optischer Annäherungs
effekte werden vorab erzeugt und in eine mit dem Steuercom
puter 40 verbundene Plattenspeichereinheit 42 eingespei
chert.
Das Photomaskenherstellsystem umfaßt ferner einen Abraster
datengenerator 30, der Abrasterdaten erzeugt, die dazu ver
wendet werden, den Belichtungsabrastervorgang der Musterbe
lichtungsvorrichtung 10 zu steuern. Der Abrasterdatengenera
tor 30 besteht aus einer Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung
32, einer Datenspeichereinrichtung 33, einer Korrekturverar
beitungseinrichtung 34 und einer Ausgabesteuereinrichtung
35. Die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32 empfängt Mas
kendaten von außen und erzeugt Abrasterdaten auf Grundlage
der empfangenen Maskendaten. Die Datenspeichereinrichtung 33
speichert die von der Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32
erzeugten Abrasterdaten ein. Die Korrekturverarbeitungsein
richtung 34 modifiziert die in der Datenspeichereinrichtung
33 abgespeicherten Abrasterdaten entsprechend einem vorbe
stimmten Verfahren (bei diesem speziellen Ausführungsbei
spiel 1 ist dies das regelgestützte Korrekturverfahren), um
optische Annäherungseffekte zu kompensieren. Die Ausgabe
steuereinrichtung 35 besteht aus einer Mikroprozessoreinheit
(nachfolgend auch als MPU bezeichnet). Diese Ausgabesteuer
einrichtung 35 überträgt die korrigierten Abrasterdaten an
die Musterbelichtungsvorrichtung.
Bei diesem Ausführungsbeispiel 1 bestehen die Abraster
daten-Erzeugungseinrichtung 32 und die Korrekturverarbeitungsein
richtung 34 jeweils aus vier Mikroprozessoreinheiten (genau
er gesagt, aus 32-Bit-RISC-Chips, die mit einer Taktfrequenz
von 135 MHz arbeiten), so daß durch diese Mikroprozessorein
heiten eine Parallelverarbeitung ausgeführt werden kann. Der
Begriff "Parallelverarbeitung" wird hier dazu verwendet, so
wohl Parallelverarbeitung als auch gleichzeitige Verarbei
tung zu repräsentieren. Obwohl bei diesem speziellen Ausfüh
rungsbeispiel vier Mikroprozessoreinheiten verwendet sind,
kann eine beliebige Anzahl von Mikroprozessoreinheiten ver
wendet werden. Ferner kann die Anzahl von MPUs, die die Ab
rasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32 bilden, entweder der
Anzahl von MPUs gleich sein, die die Korrekturverarbeitungs
einrichtung 34 bilden, oder sie kann davon abweichen.
Der Abrasterdatengenerator 30 umfaßt ferner einen Busumset
zer 31 vor der Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32, und
er enthält auch folgend auf die Ausgabesteuereinrichtung 35
eine Bitanordnungseinrichtung 36.
Wenn eine Bedienperson es wünscht, einen Belichtungsvorgang
zu starten, gibt sie über die Bedienkonsole 41 einen Start
befehl in den Steuercomputer 40 ein. Dann liest der Steuer
computer 40 sequentiell Maskendaten aus der Plattenspeicher
einheit 42 gemäß einer zweckdienlichen zeitlichen Steuerung
aus und liefert die Maskendaten an den Abrasterdatengenera
tor 30. Wenn es erwünscht ist, eine Korrektur hinsichtlich
optischer Annäherungseffekte an den erzeugten Abrasterdaten
ausführen, gibt die Bedienperson über die Bedienkonsole 41
beim Starten des Belichtungsvorgangs einen entsprechenden
Befehl ein, der anzeigt, daß die Korrektur hinsichtlich op
tischer Annäherungseffekte ausgeführt werden sollte.
Im Abrasterdatengenerator 30 werden die Maskendaten in der
Belichtungsreihenfolge an vier die Abrasterdaten-Erzeugungs
einrichtung 32 bildende MPUs über den Busumsetzer 31 ver
teilt. Auf Grundlage der Maskendaten erzeugt die Abraster
daten-Erzeugungseinrichtung 32 Abrasterdaten in Form bitkar
tierter Rasterdaten, wozu sie eine bekannte Technik verwen
det. Wie oben beschrieben, empfängt die Abrasterdaten-Erzeu
gungseinrichtung 32 Maskendaten von außen (genauer gesagt,
von der Plattenspeichereinheit 42 über den Steuercomputer
40), und sie erzeugt aus den empfangenen Maskendaten Raster
daten, die als Abrasterdaten zu verwenden sind.
Beim herkömmlichen Prozeß wird, wie es durch Fig. 3 veran
schaulicht ist, die Korrektur hinsichtlich optischer Annähe
rungseffekte in einem Stadium nach dem Fertigstellen des
Bauteildesigns ausgeführt oder nach der Erzeugung von
LSI-Designdaten, oder auf andere Weise während eines Prozesses
zum Erzeugen von Maskendaten. Andererseits wird bei der Er
findung, wie es ebenfalls in Fig. 3 dargestellt ist, die
Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte dann
ausgeführt, wenn Abrasterdaten auf Grundlage von Maskendaten
erzeugt werden.
Die durch die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32 erzeug
ten Abrasterdaten werden sequentiell in die Datenspeicher
einrichtung 33 eingespeichert, die bei diesem speziellen
Ausführungsbeispiel 1 aus zwei Direktzugriffsspeichern be
steht, von denen jeder eine Kapazität von 256 MBits aufweist
und von denen jeder als Rasterspeicher dient.
Wenn die Datenspeichereinrichtung 33 ganz mit Abrasterdaten
gefüllt ist, beendet die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32
die Erzeugung von Abrasterdaten. Die aus vier MPUs beste
hende Korrekturverarbeitungseinrichtung 34 liest die Abra
sterdaten aus der Datenspeichereinrichtung 33. Dann wählt
die Korrekturverarbeitungseinrichtung 34 über den Steuercom
puter 40 geeignete Parameter für die Korrektur hinsichtlich
optischer Annäherungseffekte aus entsprechenden in der Plat
tenspeichereinheit 42 abgespeicherten Parametern aus, und
sie führt eine Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungs
effekte für jeweils alle Abrasterdaten (bitkartierte Raster
daten) entsprechend dem regelgestützten Korrekturverfahren
aus. Nach Abschluß der Korrektur hinsichtlich optischer An
näherungseffekte werden die korrigierten Abrasterdaten er
neut in die Datenspeichereinrichtung 33 eingespeichert.
Ein spezielles Beispiel für eine Realisierung des regelge
stützten Korrekturverfahrens ist das von Trans Vector Tech
nologies Co. (US-Firma) entwickelte Programm OPRX. Bei die
sem regelgestützten Korrekturverfahren werden verschiedene
mögliche Kombinationen von Untermustern (nachfolgend auch
als Zielmuster bezeichnet) des hinsichtlich optischer Annä
herungseffekte zu korrigierenden Maskenmusters sowie den
Zielmustern benachbarten Maskenmusterlayouts (nachfolgend
werden derartige Layouts auch als benachbarte Layouts be
zeichnet) berücksichtigt. Einige Beispiele für mögliche Kom
binationen sind in der Tabelle 1 angegeben.
| Zielmuster | |
| benachbartes Layout | |
| Einzelne Linie | |
| Zwei Linien mit derselben Breite wie das Zielmuster, die jeweils über einen Zwischenraum auf jeder Seite des Zielmusters liegen | |
| Einzelne Linie | Eine Linie mit derselben Breite wie das Zielmuster, die über einen Zwischenraum auf einer Seite des Zielmusters liegt |
| Einzelne Linie | Eine breite Linie, die über einen Zwischenraum auf einer Seite des Zielmusters liegt |
| Einzelne Linie | Eine Linie mit derselben Breite wie das Zielmuster, wobei die Linie benachbart zu einem Ende des Zielmusters liegt und sich in einer Richtung rechtwinklig zur einzelnen Linie des Zielmusters erstreckt |
Gemäß Versuchen oder Simulationen wird ein Modifizierungsmu
ster für jede der angenommenen möglichen Kombinationen von
Zielmustern und benachbarten Layouts definiert, und in einer
Tabelle werden die definierten Modifizierungsmuster reprä
sentierende Korrekturparameter hinsichtlich optischer Annä
herungseffekte eingespeichert. D. h., daß die Tabelle Kor
rekturparameter hinsichtlich optischer Annäherungseffekte
enthält, wie sie verschiedenen Kombinationen von Zielmustern
und benachbarten Layouts entsprechen. Die Maskendaten werden
analysiert, um die Beziehung zwischen einem Zielmuster,
z. B. einem quadratischen Muster von 10 µm × 10 µm, und dem
benachbarten Layout auszuwerten. Auf das Auswerteergebnis
hin wird aus der Tabelle ein zweckdienlicher Korrekturpara
meter hinsichtlich optischer Annäherungseffekte ausgelesen,
der ein entsprechendes Modifizierungsmuster repräsentiert.
Gemäß den Korrekturparametern hinsichtlich optischer Annähe
rungseffekte, wie sie auf die obenangegebene Weise erhalten
werden, führt die Korrekturverarbeitungseinrichtung 34 eine
Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte aus, wie
sie für alle Abrasterdaten (in bitkartierter Form) optimal
ist. Hinsichtlich einer Linienbreitenkorrektur oder des Hin
zufügens von Unterauflösungsmustern werden zweckdienliche
Ausmaße der Linienbreitenkorrektur oder zweckdienliche Un
terauflösungsmuster experimentell oder mittels Simulation
für verschiedene Zielmuster bestimmt, wobei die benachbarten
Layouts berücksichtigt werden, und die Ergebnisse werden als
Korrekturparameter hinsichtlich optischer Annäherungseffekte
in eine Tabelle eingespeichert.
Die Abrasterdaten, die hinsichtlich optischer Annäherungs
effekte korrigiert wurden und in die Datenspeichereinrich
tung 33 eingespeichert wurden, werden gemäß einer vorbe
stimmten zeitlichen Steuerung durch die Ausgabesteuerein
richtung 35 gelesen und sequentiell über die Bitanordnungs
einrichtung 36 an die Hochgeschwindigkeits-Strahldunkel
schalteinheit 37 geliefert, während das Datenformat gesteu
ert wird. Demgemäß wird das Maskenmuster durch einen matrix
gerasterten Elektronenstrahl geschrieben, der durch die
Strahldunkelschalteinrichtung 16 auf das Ausgangssignal der
Hochgeschwindigkeits-Strahldunkelschalteinheit 37 hin ge
steuert wird.
Die Korrektur gemäß dem regelgestützten Korrekturverfahren
kann für die in der Datenspeichereinrichtung 33 mit einer
Kapazität von 256 MBit abgespeicherten Daten innerhalb
1,45 s abgeschlossen werden. Anders gesagt, ist die zum Ein
schreiben (Belichten) von Abrasterdaten von 256 MBit erfor
derliche Zeitdauer wie folgt gegeben:
{1/(160 × 10⁶) (s/Pixel)} × 256 × 10⁶ (Pixel) = 1,6 s
Da die zum Schreiben von Abrasterdaten von 256 MBit erfor
derliche Schreibzeit länger als die Korrekturzeit beim re
gelgestützten Korrekturverfahren ist, kann der Schreibvor
gang kontinuierlich ausgeführt werden, während abwechselnd
auf zwei 256-MBit-Rasterspeicher zugegriffen wird.
Die Photomaske, wie sie mittels des vorstehend beschriebenen
Prozesses erhalten wird, verfügt über eine Mustergenauigkeit
von innerhalb ± 0 03 µm bezogen auf die ideale Mustergröße,
wie sie nach der Korrektur hinsichtlich optischer Annähe
rungseffekte für Musterbereiche der Photomaske erhalten wer
den sollte, die hinsichtlich der optischen Annäherungseffek
te korrigiert sind (Bereiche mit zusätzlichen Modifizie
rungsmustern). Auf ein Wafer wurde ein Resist (WKR-PT2, ver
fügbar von Wakojunyaku) für einen 0,7-µm-Excimerlaser aufge
tragen und durch Licht belichtet, wie es von einem
KrF-Excimerlaser emittiert wurde, der als Belichtungsquelle
diente, wobei die Belichtung durch eine mittels des obenbe
schriebenen Prozesses hergestellte Photomaske unter Verwen
dung eines Photorepeaters mit NA = 0,57 und σ = 0,5 erfolg
te. Nach dem Belichtungsprozeß wurde der Resist entwickelt.
Das entwickelte Muster wurde hinsichtlich der Mustergenauig
keit bewertet. Die Breite des Polysiliziumgatemusters, des
sen Designbreite 0,28 µm betrug, wurde an neun verschiedenen
Stellen in einem Belichtungsfeld von 22 mm × 22 mm gemessen,
nämlich im Zentrum des Felds, an den vier Ecken und in den
Mittelpunkten der vier Seiten. Die ausgewertete Mustergenau
igkeit betrug ± 0,02 µm. Die ausgewertete Brenntiefe beim
Belichtungsprozeß betrug ± 0,5 µm, was ausreichend gut dafür
war, daß den praxisbezogenen Prozeßerfordernissen genügt
ist. Im Fall eines ASIC-Bauteils auf Grundlage der Design
regel für Linien von 0,25 µm Breite erfordert der Prozeß
z. B. eine Mustergröße von 0,28 ± 0,028 µm und eine Brenn
tiefe von ± 0,045 µm.
Wenn die Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte
für die erzeugten Abrasterdaten nicht ausgeführt wird, wer
den die Abrasterdaten in Form von Rasterdaten von der Daten
speichereinrichtung 33 über die Ausgabesteuereinrichtung 35
und die Bitanordnungseinrichtung 36 direkt an die Hochge
schwindigkeits-Strahldunkelschalteinrichtung 37 übertragen.
Eine Photomaske wurde auf dieselbe Weise wie beim Ausfüh
rungsbeispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, daß keine Kor
rektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte ausgeführt
wurde. Unter Verwendung dieser Photomaske wurden Belich
tungs- und Entwicklungsvorgänge auf dieselbe Weise wie beim
Ausführungsbeispiel 1 ausgeführt, um dadurch ein Resistmu
ster herzustellen. Die Breite des sich ergebenden Resistmu
sters betrug 0,19 µm, was eine große Abweichung gegenüber
dem Designwert darstellt und demgemäß die Prozeßerfordernis
se nicht erfüllt. In diesem Fall war es unmöglich, die
Brenntiefe auszuwerten.
Bei diesem Ausführungsbeispiel 2 wurden die erzeugten Abra
sterdaten gemäß dem funktionsgestützten Korrekturverfahren
korrigiert. Fig. 2 veranschaulicht schematisch ein Photomas
kenherstellsystem, wie es bei diesem Ausführungsbeispiel 2
verwendet wird. Ein Unterschied des in Fig. 2 dargestellten
Photomaskenherstellsystems gegenüber dem von Fig. 1 besteht
darin, daß die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32 und
die Korrekturverarbeitungseinrichtung 34 vom selben Satz von
MPUs (vier MPUs) gebildet werden. Ferner werden beim Ausfüh
rungsbeispiel 2 Maskendaten in eine externe Speichereinrich
tung eingespeichert, die mit dem Photomaskenherstellsystem
verbunden ist. Die anderen Elemente sind denen beim Photo
maskenherstellsystem des Ausführungsbeispiels 1 ähnlich, und
sie werden hier nicht detaillierter beschrieben.
Die in der externen Speichereinrichtung abgespeicherten Mas
kendaten werden über eine Kommunikationsleitung an ein Mas
kendaten-Verwaltungssystem 60 übertragen und in eine Masken
daten-Speicherplatte 61 eingespeichert. Wenn eine Bedienper
son einen Belichtungsvorgang zu beginnen wünscht, gibt sie
über die Bedienkonsole 41 einen Startbefehl an den Steuer
computer 40 aus. Wenn es erwünscht ist, eine Korrektur hin
sichtlich optischer Annäherungseffekte an den erzeugten Ab
rasterdaten auszuführen, gibt die Bedienperson zu Beginn des
Belichtungsvorgangs auch einen Befehl über die Bedienkonsole
41 ein, der anzeigt, daß eine solche Korrektur ausgeführt
werden soll. Der Steuercomputer 40 gibt eine Masken
daten-Übertragungsanweisung an das Maskendaten-Verwaltungssystem
60 aus. Auf diese Maskendaten-Übertragungsanweisung hin wer
den von der Maskendaten-Speicherplatte 61 gewünschte Masken
daten sequentiell gelesen und an den Abrasterdatengenerator
30 übertragen.
Im Abrasterdatengenerator 30 werden die Maskendaten in der
Belichtungsreihenfolge an vier MPUs, die die Abraster
daten-Erzeugungseinrichtung 32 bilden, über den Busumsetzer 31
verteilt. Wie beim Ausführungsbeispiel 1 werden die Masken
daten von der Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32 in Ab
rasterdaten in Form von bitkartierten Rasterdaten unter Ver
wendung einer bekannten Technik umgesetzt. Wie oben be
schrieben, empfängt die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung
32 Maskendaten von außen (genauer gesagt, von der Platten
speichereinheit 42 über den Steuercomputer 40), und sie er
zeugt aus den empfangenen Maskendaten Rasterdaten, die als
Abrasterdaten zu verwenden sind.
Die von der Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32 erzeugten
Abrasterdaten werden sequentiell in die Datenspeicherein
richtung 33 eingespeichert, die auch bei diesem speziellen
Ausführungsbeispiel 2 aus zwei Direktzugriffsspeichern mit
jeweils einer Kapazität von 256 MBits besteht, die als Ra
sterspeicher dienen.
Wenn die Datenspeichereinrichtung 33 ganz mit Abrasterdaten
gefüllt ist, beendet die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung
32 die Erzeugung von Abrasterdaten. Die Korrekturverarbei
tungseinrichtung 34 (die aus demselben Satz von MPUs be
steht, die auch die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung 32
bilden) liest die Abrasterdaten sequentiell aus der Daten
speichereinrichtung 33 aus. Dann wählt die Korrekturverar
beitungseinrichtung 34 über den Steuercomputer 40 zweckdien
liche Korrekturparameter hinsichtlich optischer Annäherungs
effekte aus den entsprechenden in der Plattenspeichereinheit
42 abgespeicherten Parametern aus und führt eine Korrektur
hinsichtlich optischer Annäherungseffekte für alle Abraster
daten (bitkartierte Rasterdaten) gemäß dem funktionsgestütz
ten Korrekturverfahren aus. Nach Abschluß der Korrektur hin
sichtlich optischer Annäherungseffekte werden die korrigier
ten Abrasterdaten erneut in die Datenspeichereinrichtung 33
eingespeichert.
Ein spezielles Beispiel für eine Realisierung des funktions
gestützten Korrekturverfahrens ist das von Precim (US-Firma)
entwickelte Programm Proxima. Die Stärke des Belichtungs
lichts an einem bestimmten Resistpunkt wird nicht nur durch
die Intensität des Belichtungslichts bestimmt, das diesen
Punkt direkt beleuchtet, sondern sie wird auch durch die
Intensität des Belichtungslichts beeinflußt, die einen zu
diesem Punkt benachbart liegenden Bereich beleuchtet. Bei
der funktionsgestützten Korrekturtechnik wird die Beziehung
zwischen der Lichtintensität Z(xo, yo) unter Berücksichti
gung des Lichts, das einen Bereich benachbart zu einem in
teressierenden Punkt beleuchtet, und den Resistmuster-De
signdaten D(xo, yo) (die Lichttransmissionsbereiche und
Lichtsperrbereiche definieren) durch eine Näherungsfunktion
F ausgedrückt, die wie folgt angegeben werden kann:
Z(xo, yo = F(D(xo, yo))
Die Näherungsfunktion F wird vorab experimentell oder mit
tels Simulation bestimmt. Es wird eine Lösung gleichzeitiger
Gleichungen bestimmt, die Z(xo, yo) entlang einer Kante
eines Resistmusters konstant macht, das hinsichtlich opti
scher Annäherungseffekte zu korrigieren ist. Die Lösung der
gleichzeitigen Gleichungen kann durch Berechnen der zugehö
rigen Umkehrmatrix erhalten werden. Durch Ausführen der obi
gen Berechnung ist es möglich, die Kantenform des Maskenmu
sters zu ermitteln, die zu einem konstanten Wert von
Z(xo, yo) an der Kante des Resistmusters führt, das hin
sichtlich optischer Annäherungseffekte zu korrigieren ist.
Dann wird eine Datenverarbeitung an den in der Datenspei
chereinrichtung 33 abgespeicherten Abrasterdaten in solcher
Weise ausgeführt, daß die sich ergebenden Abrasterdaten das
beim obenangegebenen Prozeß bestimmte Maskenmuster repräsen
tieren. Nachfolgend sind einige Beispiele für Näherungsfunk
tionen angegeben, wobei es vom Zielmuster und dem ihm be
nachbarten Layout abhängt, welche Näherungsfunktion verwen
det werden sollte.
wobei k, A, B, α und β Konstanten sind.
Bei dieser Technik wird, wenn Maskendaten vorgegebenen sind,
die Beziehung zwischen einem Zielmuster und dem ihm benach
barten Layout ausgewertet, und die optimale Näherungsfunk
tion wird auf Grundlage des obigen Auswertungsergebnisses
ausgewählt. Unter Verwendung der ausgewählten Näherungsfunk
tion führt die Korrekturverarbeitungseinrichtung 34 eine
Korrektur hinsichtlich optischer Annäherungseffekte für alle
Abrasterdaten (bitkartierte Rasterdaten) aus. Hinsichtlich
einer Linienbreitenkorrektur oder eines Hinzufügens von Un
terauflösungsmustern werden zweckdienliche Ausmaße der Li
nienbreitenkorrektur oder zweckdienliche Unterauflösungsmu
ster, die hinzugefügt werden sollten, experimentell oder
mittels Simulation für verschiedene Zielmuster bestimmt, und
es werden die zugehörigen Näherungsfunktionen bestimmt.
Die Abrasterdaten, die hinsichtlich optischer Annäherungs
effekte korrigiert wurden und in die Datenspeichereinrich
tung 33 eingespeichert wurden, werden gemäß einer vorbe
stimmten zeitlichen Steuerung durch die Ausgabesteuerein
richtung 35 gelesen und sequentiell über die Bitanordnungs
einrichtung 36 an die Hochgeschwindigkeits-Strahldunkel
schalteinheit 37 geliefert. So wird ein Maskenmuster gesteu
ert durch die Strahldunkelschalteinrichtung 16 auf das Aus
gangssignal von der Hochgeschwindigkeits-Strahldunkelschalt
einheit 37 hin durch einen matrixgerasterten Elektronen
strahl geschrieben.
Die Korrekturverarbeitungszeit und die Belichtungsverarbei
tungszeit, wie sie bei diesem funktionsgestützten Korrektur
verfahren erforderlich sind, sind in der Tabelle 2 für ver
schiedene Datenmengen (in Einheiten von Bits), wie sie in
einem Rasterspeicher mit einer Kapazität von 256 MBits abge
speichert sind und wie sie einem gleichzeitigen Korrektur
prozeß unterzogen werden, dargestellt.
Wie es aus der Tabelle 2 erkennbar ist, ist es dann, wenn
die Menge der Daten, die gleichzeitig einer Korrekturverar
beitung und Belichtungsverarbeitung unterworfen wird, auf
4 MBits festgelegt wird, möglich, einen Maskenmuster-Belich
tungsprozeß zum Herstellen eines Maskenmusters, das hin
sichtlich optischer Annäherungseffekte korrigiert ist, mit
derselben Geschwindigkeit auszuführen wie dann, wenn keine
derartige Korrektur erfolgt, wobei keinerlei Verzögerung we
gen des Korrekturprozesses hinsichtlich optischer Annähe
rungseffekte auftritt.
Auf einen Wafer wurde ein Resist (WKR-PT2, verfügbar von
Wakojunyaku) für einen 0,7-µm-Excimerlaser aufgetragen und
auf ähnliche Weise wie beim Ausführungsbeispiel 1 durch
einen Excimerlaser belichtet. Nach dem Belichtungsprozeß
wurde der Resist entwickelt. Das entwickelte Muster wurde
hinsichtlich der Mustergenauigkeit bewertet. Die Breite des
Polysiliziumgatemusters, dessen Designbreite 0,28 µm betrug,
wurde an neun verschiedenen Stellen in einem Belichtungsfeld
von 22 mm × 22 mm gemessen. Die gemessene Mustergenauigkeit
betrug ± 0 017 µm. Das vorstehende Ergebnis zeigt, daß die
beim Ausführungsbeispiel 2 hergestellte Photomaske höheres
Funktionsvermögen als die beim Ausführungsbeispiel 1 herge
stellte aufwies. Dies bedeutet, daß das funktionsgestützte
Korrekturverfahren zu höherer Korrekturgenauigkeit als das
regelgestützte Korrekturverfahren führt. Die ausgewertete
Brenntiefe beim Belichtungsprozeß betrug ± 0,5 µm.
Obwohl die Erfindung vorstehend unter Bezugnahme auf spe
zielle Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist zu beach
ten, daß sie nicht auf diese beschränkt ist. Z. B. kann auch
ein Photolithographiesimulations-Korrekturverfahren als Kor
rekturverfahren verwendet werden. Ein spezielles Beispiel
eines Photolithographiesimulations-Korrekturverfahrens ist
das Programm OPTIMASK oder ODE auf Grundlage des Photolitho
graphiesimulators FAIM, wie von Vector Technologies
(US-Firma) entwickelt. Beim Photolithographiesimulations-Korrek
turverfahren wird der Photolithographieprozeß unter Berück
sichtigung von Prozeßparametern oder Faktoren einschließlich
der Belichtungslichtintensität, der Defokussierung im Re
sistfilm, der Reflexion von Belichtungslicht durch den Re
sist und der Entwicklungsbedingungen simuliert. Die Simula
tion wird wiederholt ausgeführt, bis die Lichtintensitäts
verteilung über den Resist ermittelt ist, die ein Resistmu
ster erzeugen kann, das dem konzipierten Muster entspricht.
Ferner ist bei den vorstehend beschriebenen speziellen Aus
führungsbeispielen zwar eine Elektronenstrahl-Musterbelich
tungsvorrichtung verwendet, jedoch können auch andere Arten
von Musterbelichtungsvorrichtungen verwendet werden, z. B.
eine solche unter Verwendung eines Ar-Lasers von 365 nm oder
eines HeCd-Lasers von 325 nm. Ferner gehören zu Typen von
Musterbelichtungsvorrichtungen, die bei der Erfindung ver
wendet werden können, Photorepeater mit Matrixabrasterung
mit einem Strahl mit Normalverteilung, Photorepeater mit
Vektorabrasterung mit einem Strahl mit Normalverteilung,
solche vom Typ mit kontinuierlich angetriebenem Tisch und
einem matrixförmig durchgerasterten Strahl variabler Form,
ein Photorepeater mit einem matrixförmig durchgerasterten
Strahl mit variabler Form sowie ein Photorepeater mit einem
vektordurchgerasterten Strahl variabler Form. Bei jeder be
liebigen Abrastertechnik ist das Photomaskenherstellsystem
mit einer Datenspeichereinrichtung wie einem Feldspeicher
oder einem Abrasterspeicher versehen, um Abrasterdaten ein
zuspeichern, gemäß denen der Belichtungsstrahl ein-/ausge
schaltet und abgelenkt wird. Wie oben beschrieben, korri
giert die Korrekturverarbeitungseinrichtung die in der Da
tenspeichereinrichtung abgespeicherten Abrasterdaten gemäß
dem vorgegebenen Korrekturverfahren.
Ferner kann die Erfindung auf die Herstellung einer großen
Anzahl von Bauteilen wie Speicher-ICs, Mikroprozessoreinhei
ten, Mikrocomputereinheiten (CPUs), Logik-ICs, ladungsgekop
pelten Bauteilen (CCDs) usw. angewandt werden.
Bei der Erfindung ist es, wie oben beschrieben, möglich, ein
Maskenmuster herzustellen, das hinsichtlich optischer Annä
herungseffekte innerhalb derselben Zeitdauer korrigiert
wird, wie sie dazu erforderlich ist, ein Maskenmuster her
zustellen, das nicht hinsichtlich optischer Annäherungsef
fekte korrigiert ist. Ferner können, da die Datenverarbei
tung in Zusammenhang mit der Korrektur optischer Annähe
rungseffekte innerhalb des Photomaskenherstellsystems ausge
führt wird, Rundungsfehler von Daten, wie sie während der
Berechnung in Zusammenhang mit der Korrektur optischer Annä
herungseffekte und auch während der Datenumsetzung auftre
ten, minimiert werden. Dies ermöglicht es, ein hochgenaues
Maskenmuster herzustellen, das hinsichtlich optischer Annä
herungseffekte korrigiert ist.
Ferner können bei der Erfindung ein Bauteildesign, LSI-De
signdaten und Maskendaten verwendet werden, die mit solchen
übereinstimmen, wie sie bei herkömmlicher Technik verwendet
werden. Daher kann die Erfindung ausgeführt werden, ohne daß
die Bauteildesignumgebung, die LSI-Designdaten-Verarbei
tungsumgebung oder die Maskendaten-Erzeugungsumgebung zu än
dern ist. Ferner kann die Korrektur hinsichtlich optischer
Annäherungseffekte ausgeführt werden, ohne daß eine Investi
tion in zusätzliche Vorrichtungen (wie eine zusätzliche In
genieur-Workstation) erfolgen muß. Dies ermöglicht eine Ver
ringerung der Vorrichtungskosten und damit der Herstellko
sten. Ferner ist es möglich, da dasselbe Bauteildesign, die
selben LSI-Designdaten und dieselben Maskendaten unabhängig
davon verwendet werden können, ob eine Korrektur hinsicht
lich optischer Annäherungseffekte ausgeführt wird oder
nicht, eine Datenverarbeitung in Zusammenhang mit der Kor
rektur optischer Annäherungseffekte innerhalb kurzer Zeit
selbst dann auszuführen, wenn die Resistbelichtungsbedingun
gen geändert werden oder eine Designregel für feinere Muster
verwendet wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Erzeugen von Abrasterdaten, die zum
Herstellen einer Photomaske durch Abrastern mit einem Ener
gie abstrahlenden Strahl verwendet werden, gekennzeichnet
durch
- - eine Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung (32), die der Photomaske zugehörige Maskendaten empfängt und Abrasterdaten erzeugt, die dazu verwendet werden, den genannten Strahl durchzurastern, wobei diese Abrasterdaten auf Grundlage der empfangenen Maskendaten erzeugt werden;
- - eine Datenspeichereinrichtung (33) zum Einspeichern der von der Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung erzeugten Abra sterdaten;
- - eine Korrekturverarbeitungseinrichtung (34) zum Korrigie ren der in der Datenspeichereinrichtung abgespeicherten Ab rasterdaten; und
- - eine Ausgabesteuereinrichtung (35) zum Übertragen der korrigierten Abrasterdaten an eine Musterbelichtungsvorrich tung (10);
- - wobei die Korrektur eine solche ist, die an einem Photo maskenmuster so ausgeführt wird, daß ein gewünschtes Resist muster erhalten wird, und daß das Resistmuster ein Muster betrifft, das in einem Resist dadurch erzeugt wird, daß dieser Resist durch die Photomaske hindurch Belichtungslicht ausgesetzt wird, um dadurch das auf der Photomaske ausgebil dete Muster in den Resist zu übertragen, wonach der Resist entwickelt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abrasterdaten-Erzeugungseinrichtung (32) und die
Korrekturverarbeitungseinrichtung (34) eine Anzahl von
Mikroprozessoreinheiten aufweisen, die so ausgebildet sind,
daß sie eine Parallelverarbeitung ausführen.
3. Verfahren zum Erzeugen von Abrasterdaten, die zum Her
stellen einer Photomaske durch Abrastern mit einem Energie
abstrahlenden Strahl verwendet werden, gekennzeichnet durch
die folgenden Schritte:
- - Erzeugen von Abrasterdaten auf Grundlage der Maskendaten und
- - Korrigieren der Abrasterdaten gemäß einem vorbestimmten Korrekturverfahren;
- - wobei die Korrektur eine solche ist, die an einem Photo maskenmuster so ausgeführt wird, daß ein gewünschtes Resist muster erhalten wird, und daß das Resistmuster ein Muster betrifft, das in einem Resist dadurch erzeugt wird, daß dieser Resist durch die Photomaske hindurch Belichtungslicht ausgesetzt wird, um dadurch das auf der Photomaske ausgebil dete Muster in den Resist zu übertragen, wonach der Resist entwickelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt des Erzeugens von Abrasterdaten und der Schritt
des Korrigierens der Abrasterdaten mittels Parallelverarbei
tung ausgeführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das im Schritt des Korrigierens der Ab
rasterdaten verwendete vorbestimmte Korrekturverfahren ein
regelgestütztes Korrekturverfahren ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das im Schritt des Korrigierens der Ab
rasterdaten verwendete vorbestimmte Korrekturverfahren ein
funktionsgestütztes Korrekturverfahren ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das im Schritt des Korrigierens der Ab
rasterdaten verwendete vorbestimmte Korrekturverfahren ein
Photolithographiesimulations-Korrekturverfahren ist.
8. Verfahren zum Herstellen einer Photomaske, gekennzeich
net durch die folgenden Schritte:
- - Erzeugen von Abrasterdaten auf Grundlage von Maskendaten;
- - Korrigieren der Abrasterdaten parallel zum Schritt des Er zeugens von Abrasterdaten, wobei die Korrektur hinsichtlich Photolithographieeffekten erfolgt;
- - Abrastern eines auf einem Photomaskensubstrat hergestell ten Resists mittels eines Energie abstrahlenden Strahls ge mäß den korrigierten Abrasterdaten, um dadurch ein Muster in den Resist zu schreiben;
- - Entwickeln des Resists, um ein Resistmuster auszubilden; und
- - Herstellen eines Musters in einem Lichtsperrfilm auf der Photomaske unter Verwendung des Resistmusters als Maske.
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