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DE19625656C2 - Objektsicherungsgitter - Google Patents

Objektsicherungsgitter

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DE19625656C2
DE19625656C2 DE19625656A DE19625656A DE19625656C2 DE 19625656 C2 DE19625656 C2 DE 19625656C2 DE 19625656 A DE19625656 A DE 19625656A DE 19625656 A DE19625656 A DE 19625656A DE 19625656 C2 DE19625656 C2 DE 19625656C2
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DE
Germany
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slats
struts
object security
bars
openings
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DE19625656A
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Inventor
Horst Sommer
Dieter Hautmann
Werner Frei
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Sommer Metallbau Stahlbau GmbH and Co KG
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Sommer Metallbau Stahlbau GmbH and Co KG
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Priority to AT97104866T priority patent/ATE197990T1/de
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Priority to EP97104866A priority patent/EP0821205B1/de
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Priority to DE59710763T priority patent/DE59710763D1/de
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/01Grilles fixed to walls, doors, or windows; Grilles moving with doors or windows; Walls formed as grilles, e.g. claustra
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/082Grilles, registers or guards

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Objektsicherungsgitter gemäß dem Obergriff des Patent­ anspruchs 1.
Ein Objektsicherungsgitter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der DE 44 24 444 A1 bekannt.
Bei diesem Objektsicherungsgitter für eine Gebäudeöffnung ist ein Rahmen in einer Laibung der Gebäudeöffnung befestigt und weist Streben auf, die unter Verwendung von Abstandshülsen eine Lamellenanordnung tragen.
Aus dem DE-GM 69 29 085 ist ein Rost zum Abdecken von Gruben bekannt, der durch Haltestäbe und auf die Haltestäbe aufgesetzten Versteifungselementen und Roststäben besteht.
In der EP 0 108 553 A2 ist ein Sicherheitsstab beschrieben, der aus einem Kernstab und einer diesen umgebenen Umhüllung besteht, wobei der Zwischenraum zwischen Umhüllung und Kernstab mit Füllmaterial ausgefüllt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Objektsicherungsgitter für eine Gebäudeöffnung anzugeben, welches eine hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen des Objektsicherungsgitters ergeben sich aus den unter Ansprüchen.
Die Erfindung schafft ein Objektsicherungsgitter für eine Gebäudeöffnung, bei dem durch die Verwendung von Abstandshülsen mit umgebördelten Rändern ein definierter Auflagerand für die Lamellen geschaffen wird und dadurch im Falle einer erhöhten Krafteinwirkung auf die Lamellen ein verstärkter Halt der Lamellen innerhalb des Lamellenverbundes durch die umgebördelten Ränder gewährleistet ist.
Durch die durch die Umbördelung der Ränder erfolgte größere Auflagefläche wird zum Beispiel im Falle einer Detonation aufgrund eines zwischen die Lamellen eingefügten Explosionskörpers erreicht, dass sich die Lamellen ausdehnen können, ohne sich über die Abstandshülsen hinwegzubewegen. Daraus resultiert eine höhere Energieaufnahme im Falle einer Detonation.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Objektsicherungsgitters ist eintrittseitig, bzw. austrittseitig ein Drahtgitter vorgesehen, das am Rahmen und an den nach außen weisenden Stirnseiten der Lamellen angeschweißt ist. Dieses Drahtgitter verbessert die Stabilität der austrittsseitig liegenden Lamellen, da sie fest mit dem Drahtgitter verbunden sind und andererseits werden dadurch Schwingungen der ansonsten freiliegenden Lamellenschenkel verhindert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Objektsicherungsgitters ist ein Feuchtigkeitsabscheider an der zum Drahtgitter entgegengesetzten Seite des Objektsicherungsgitters, vorzugsweise zwischen zwei Zonen von Lamellen angeordnet. Der Feuchtigkeitsabscheider besteht vorzugsweise aus einem Stahlgewebe, der in stark feuchten Gasströmungen eine Tropfenabscheidung, d. h. einen Flüssigkeitsabzug aus der Strömung bewirkt.
Nachfolgend wird das Objektsicherungsgitter anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vertikale Schnittansicht durch das erfindungsgemäße Objektsicherungsgitter,
Fig. 2 eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der bei dem erfindungsgemäßen Objektsicherungsgitter eingesetzten Abstandshülsen
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform eines Objektgitters, und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Objektsicherungsgitters.
Die Schnittansicht nach Fig. 1 zeigt eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Objektsicherungsgitters nach vorliegender Erfindung. Dieses Objektsicherungsgitter weist einen umlaufenden Rahmen 1 auf, innerhalb welchem das Objektsicherungsgitter angeordnet ist. Auf dem Rahmen 1 befinden sich Rahmenplatten 2, die bei der Ausführungsform nach Fig. 1 mit Einsatzöffnungen versehen sein können, die zur Aufnahme von Streben 3, 4, vor­ zugsweise in Form von Rohren dienen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die Rohre 3, 4 mit der Rahmenplatte 1 und/oder 2 verschweißt. Gegebenenfalls kann die äußere Rahmenplatte 1 entfallen, so dass das in eine Maueröffnung einzubringende Objektsicherungsgitter im Mauerwerk aufgrund der Rahmenplatten 2 angeordnet wird.
In einem beliebig auszubildenden Muster sind die Streben oder Rohre 3, 4, vorzugsweise senkrecht stehend, innerhalb der Maueröffnung angeordnet.
Das Objektsicherungsgitter besteht aus einer Vielzahl von Lamellen 6 1, 6 2, 6 3 usw., die bei der Ausführungsform nach Fig. 1 übereinander gestapelt sind. Zu diesem Zweck sind die Lamellen 6 1 usw. mit einem übereinstimmenden Muster von Öffnungen 8 1, 8 2 usw., 91, 92 usw. versehen, derart, dass jede Lamelle das gleiche Öffnungsmuster enthält und auf diese Weise in zueinander paralleler Form auf die Streben 3, 4 aufgesteckt werden können. Zur Einhaltung eines vorbestimmten Abstandes zwischen den einzelnen Lamellen 6 1, 6 2, 6 3 werden Abstandselemente, vorzugsweise in Form von Hülsen 11 1, 11 2, usw. verwendet, wobei nach der Darstellung nach Fig. 1 eine erste Abstandshülse 11 1 auf die Platte 2 auf­ gesetzt ist, wonach eine erste Lamelle 6 1 folgt, auf die eine zweite Abstandshülse 11 2 aufgesetzt wird, bevor auf dieser Abstandshülse 11 2 aufliegend eine zweite Lamelle 6 2 aufgesetzt wird, usw.
Aus vorstehender Beschreibung ist ersichtlich, dass die Lamellen 6 1 usw. in loser Form auf die einzelnen Streben oder Rohre 3, 4 unter Zwischenfügung der Abstandshülsen 11 1, 11 2 usw. aufgesetzt werden. Eine feste Verschweißung zwischen den einzelnen Lamellen 6 1, 6 2 usw. und den jeweils diese Lamellen aufnehmenden Streben 3, 4 ist bei vorliegender Erfin­ dung nicht beabsichtigt.
Die Lamellen 6 1, 6 2, usw. können gemäß der Erfindung auf einfache und schnelle Weise unter Einsatz der jeweiligen Hülsen 11 1, 11 2 auf die Streben 3, 4 aufgesetzt werden. Dabei wird pro Strebe 3, 4 usw. jeweils die gleiche Abstandshülse 11 1, 11 2 usw. verwendet, um gleiche Abstände zwischen den einzelnen Lamellen 6 1, 6 2 usw. zu erhalten. Im Bedarfsfall können diese Abstände auch unterschiedlich groß sein, das heißt die Höhe der in gleicher Ebene verwendeten Abstandshülsen kann ebenfalls unterschiedlich sein.
Durch die im wesentlichen zickzack-förmige Profilierung der einzelnen Lamellen wird ein Durchgriff oder Durchgang von der inneren Öffnungsseite zur äußeren Öffnungsseite verhindert, infolgedessen keine Gegenstände durch die Gitterlamellen bzw. die durch die Lamellen definierten Strömungskanäle hindurch verlagerbar sind. Ein direkter Durchgriff wird durch mit 141, 142, 143 usw. dargestellten höckerartigen Erhebungen verhindert, die sich durch das Profilieren bzw. Stanzen der Lamellen 6 1, 6 2 usw. ergeben.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform sind die einzelnen Lamellen im wesentlichen in einer horizontalen Ebene verlaufend vorgesehen, während die Streben 3, 4 in vertikaler Richtung angeordnet sind. Diese Anordnung kann im Bedarfsfall um 90° gedreht konzipiert werden. Die Streben 3, 4 können auch in unregelmäßiger Verteilung innerhalb des Objektsicherungsgitters angeordnet sein.
An der Platte 1 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bereichsweise und in horizontalem Abstand zueinander im Profil dreieckförmig gestaltete Lamellenteile 18 1, 18 2 vorgesehen, die mit den Erhebungen 14 1, 14 2 usw. der darüber befindlichen Lamellen fluchten und eine zick­ zack-förmige Konfiguration der Strömungskanäle im untersten Strömungskanal definieren.
Anstelle von Streben oder Rohren 3, 4 können bei den in Fig. 1 gezeigten Ausführungsformen auch Steckschraubbolzen eingesetzt werden, die ein Verspannen der Rohre oder Streben 3, 4 gegenüber dem umlaufenden Rahmen 1, 1' ermöglichen und Schweißarbeiten überflüssig werden lassen.
Die Zahl der eingesetzten Streben 3, 4 wie auch die Zahl der verwendeten Lamellen 6 ist bei dem beschriebenen Objektsicherungsgitter variabel und kann an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Auch die Profilierung der verwendeten Lamellen ist nicht auf die dargestellte Form beschränkt, vielmehr lassen sich beliebige Profilierungen und beliebige Abstände zwischen den Lamellen abhängig von den Sicherheitserfordernissen anwenden.
Anstelle der Vertikalanordnung der Streben 3, 4 und der horizontalen Ausrichtung der Lamellen 6 kann die gesamte Anordnung auch um 90° verdreht werden, so dass die Streben 3, 4 horizontal zu liegen kommen und die Lamellen in vertikaler Richtung ausgerichtet sind, soweit dies erforderlich ist.
Je nach den gestellten Anforderungen sind im Bereich aller Streben 3, 4 oder nur hinsichtlich einiger der Streben 3, 4 Abstandselemente in Form von Hülsen 11 vorzusehen.
Fig. 2 zeigt in Schnittansicht eine bevorzugte Ausführungsform der bei dem Objektsicherungsgitter verwendeten Abstandshülsen 11. Wie sich aus Fig. 2 ergibt, sind die Hülsen an ihren beiden Enden, bzw. Rändern umgebördelt, wodurch sich ein im Verhältnis zu den Hülsen 11 nach Fig. 1 relativ breiter Auflagerand 13 ergibt. Auf diesem Auflagerand 13 liegen die Lamellen 6 im Bereich ihrer Öffnungen 8 1, 8 2 usw. auf, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Durch diese vergleichbar große Auflagefläche zwischen den Lamellen 6 und den Abstandshülsen 11 wird erreicht, dass im Falle einer Explosion einer Sprengladung zwischen den Lamellen sich die Lamellen z. B. in Vertikalrichtung in Fig. 1 stark dehnen können, ohne über die Abstandshülsen 11 zu rutschen. Dies hat eine hohe Elastizität der Lamellen 6 zur Folge. Dadurch können sich die Lamellen 6 stark verbiegen bzw. eine hohe Energie aufnehmen, ohne über die Abstandshülsen 11 zu rutschen.
Bei einem Objektsicherungsgitter der vorstehend beschriebenen Art sind gemäß der Erfindung die zylindrischen hohlen Streben 3, 4 mit einem Polyesterbeton 20, 21 ausgegossen, wodurch die Stabilität der Streben 3, 4 erhöht wird und zusätzlich einer bei hohlen Streben auftretenden Geräuschentwicklung entgegengewirkt wird.
Wie sich aus Fig. 1 weiter ergibt, hat der Rahmen 1 im wesentlichen U-förmiges Profil und schließt an seinen beiden Außenkanten mit dem Gitter ab.
Während die Lamellen 6 1, 6 2 usw., auf der einen, vorzugsweise die Eintrittsseite darstellenden Öffnungsfläche in der vorstehend beschriebenen Weise gekrümmt geformt sind, sind auf der gegenüberliegenden Seite im wesentlichen gerade verlaufenden Lamellen 23 1, 23 3 usw. vorgesehen.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Objektsicherungsgitter im wesentlichen die gleiche Grundkonzeption auf, wie dies in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben ist. Gleiche Teile sind in Fig. 3 mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen. Insoweit wird auf eine nochmalige Beschreibung dieser bereits erläuterten Teile verzichtet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist an der Eintritts- bzw. Austrittsöffnung, die durch die Lamellen 6 1, 6 2, 6 3 definiert ist, eine zusätzliche Verstärkung für die genannten Lamellen 6 1, 6 2 usw. vorgesehen. Diese Verstärkung wird durch ein Drahtgitter 25 erreicht, das im wesentlichen parallel zu den durch die Lamellen 6, 14, 23 definierten Zonen verläuft. Gemäß der Erfindung sind die nach außen weisenden Stirnkanten der einzelnen Lamellen 6 1, 6 2, 6 3 fest mit dem Drahtgitter 25 verschweißt, wie dies beispielsweise durch das Bezugszeichen 26 gezeigt ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Lamellen über ihre gesamte Breite im Bereich der Stirnkanten 26 fest mit dem Drahtgitter 25 verbunden sind und Schwingungen über die Breite der Lamellen, d. h. entlang der Längskanten der einzelnen Lamellen 6 1, 6 2, 6 3 usw. sind ausgeschlossen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 3 zumindest die obere Platte 1', gegebenenfalls auch die untere Platte 1 mit Öffnungen 26' bzw. 26 versehen. In diese Öffnungen 26, 26' sind die einzelnen Streben 3, 4 eingesetzt. Die Öffnungen 26, 26' dienen auch dazu, nach dem Einbau der Streben 3, 4 diese Streben 3, 4 mit Polymerbeton auszugießen.
Die Objektsicherungsgitter gemäß den Fig. 1 und 3 werden vorzugsweise derart in eine Gebäudeöffnung eingebaut, dass die Lamellen 6 zur Außenseite gerichtet sind, während die Lamellen 23 in das Gebäude hineinweisen.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Objektsicherungsgitters. Soweit bei der Ausführungsform nach Fig. 4 gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1 bzw. Fig. 3 verwendet sind, sind gleiche Teile bezeichnet.
Das Objektsicherungsgitter nach Fig. 4 weist eine erste, außenliegende Zone auf, die durch die Lamellen 6 gebildet ist, wonach sich zum Gebäudeinneren die Strebe 3 anschließt. Die zweite, bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 3 durch die Lamellen 14 gebildete Zone ist unterbrochen und nimmt einen Demister (Feuchtigkeitsabscheider) 30 auf. Die Lamellen 14 1, 14 2, 14 3 verlaufen hierbei schräg von der Strebe 3 in Richtung auf den Demister 30 nach unten. An dem Demister 30 schließt sich zur Gebäudeinnenseite die durch die Lamellen 23 1, 23 2, 23 3 usw. definierte Zone an.
Der Demister 30, der vorzugsweise die Form eines Stahlgewebes hat, dient dem Entzug von Flüssigkeit aus der durch das Objektsicherungsgitter durchgeleiteten Strömung.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Objektsicherungsgitters nach Fig. 4 ist an der nach außen gewandten Öffnungsfläche ein Drahtgitter 25 vorgesehen, wie dies in Verbindung mit Fig. 3 beschrieben ist und welches neben der Schutzfunktion zugleich die Stabilisierung der Lamellen 6 bewirkt, wenn diese, wie beschrieben, an ihrer nach außen weisenden Stirnkante mit dem Drahtgitter 25 verschweißt sind.
Das in Fig. 4 dargestellte Objektsicherungsgitter weist eine Eckzarge 1' auf, die mit in das Mauerwerk hineinreichenden Bolzen 32 zum Zwecke der Verankerung im Mauerwerk versehen ist. Die Rahmenplatte 2 ist bei der Ausführungsform nach Fig. 4 beispielsweise mittels einer Schweißnaht 34 fest mit der Eckzarge 1 verbunden.
Zusätzlich oder anstelle der Lamellen 23 kann ein nicht weiter bezeichneter Gitterrost vorgesehen sein, der das Objektsicherungsgitter in Richtung auf das Gebäudeinnere abschließt.
Bei dem Objektsicherungsgitter gemäß Fig. 3 sind im Vergleich zur Ausführungsform nach Fig. 1 keine unteren Lamellenteile 18 1, 18 2 vorgesehen, sondern vorzugsweise den Lamellen 6 1, 6 2 usw. entsprechende, weitgehend durchgehende Lamellen 6 1.
Wenn bei dem erfindungsgemäßen Objektsicherungsgitter Abstandshülsen verwendet werden, die einen umgebördelten Rand aufweisen, ergibt sich vorteilhafterweise eine größere Auflagefläche gegenüber den aufgesetzten Lamellen 6. Dies hat zur Folge, dass im Falle einer Detonation aufgrund eines zwischen den Lamellen eingefügten Explosionskörpers sich die Lamellen ausdehnen können, da sie sich gegenüber Abstandshülsen ohne Bördelrand nicht so schnell über die Abstandselemente bzw. Hülsen ziehen können. Hierdurch wird eine größere Energieaufnahme im Falle einer Detonation erreicht.

Claims (5)

1. Objektsicherungsgitter für eine Gebäudeöffnung,
mit einem an der Laibung der Gebäudeöffnung befestigten Rahmen und an diesem befestigten, parallel zueinander ausgerichteten Streben, an denen zumindest teilweise profilierte Lamellen befestigt sind, die Öffnungen aufweisen, durch die sich die Streben hindurch erstrecken,
wobei die Lamellen im Bereich der Öffnungen durch auf die Streben angesetzte Abstandshülsen in einem durch die Anstandshülsen vorgegebenen Abstand zueinander gehalten werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstandshülsen (11) an ihren an den Lamellen (6)anliegenden Rändern (13) nach außen umgebördelt sind und die umgebördelten Ränder (13) einen Auflagerand für die Lamellen (6) festlegen.
2. Objektsicherungsgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (3, 4) mit einem Füllmaterial, vorzugsweise mit Polymerbeton, ausgegossen sind.
3. Objektsicherungsgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es an seiner Außenseite durch ein mit den Lamellen (6) verbundenes Gitter (25) abgeschlossen ist.
4. Objektsicherungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es an seiner Innenseite durch einen Feuchtigkeitsabscheider (30) abgeschlossen ist der vorzugsweise zwischen zwei Lamellenzonen (141, 142, 143, bzw. 231, 232, 233) angeordnet ist.
5. Objektsicherungsgitter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Streben (3, 4) Steckschraubbolzen vorgesehen sind.
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