[go: up one dir, main page]

DE19625421B4 - Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen - Google Patents

Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen Download PDF

Info

Publication number
DE19625421B4
DE19625421B4 DE1996125421 DE19625421A DE19625421B4 DE 19625421 B4 DE19625421 B4 DE 19625421B4 DE 1996125421 DE1996125421 DE 1996125421 DE 19625421 A DE19625421 A DE 19625421A DE 19625421 B4 DE19625421 B4 DE 19625421B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
settling chamber
chamber
blower
suction
access
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1996125421
Other languages
English (en)
Other versions
DE19625421A1 (de
Inventor
Hartwig Straub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996125421 priority Critical patent/DE19625421B4/de
Publication of DE19625421A1 publication Critical patent/DE19625421A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19625421B4 publication Critical patent/DE19625421B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L7/00Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids
    • A47L7/0004Suction cleaners adapted to take up liquids, e.g. wet or dry vacuum cleaners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/10Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Abstract

Sauger, insbesondere Luftsauger für Staub, Schüttgut oder dergleichen mit einer Absetzkammer (7), in der sich mitgesaugte Feststoffe und Flüssigkeiten unter dem Einfluss der Schwerkraft absetzen, wobei das Gebläse (1) mit der Absetzkammer (7) wahlweise derart verbindbar ist, dass das Gebläse (1) entweder Gas bzw. Luft aus der Absetzkammer (7) absaugt oder in diese einbläst, und dass die Absetzkammer (7) mit zwei Zugängen (14, 15) versehen ist, von denen der erste (14) im Saugbetrieb als Einlass wirkt, während der zweite (15) gesperrt ist, und im Blasbetrieb der erste Zugang (14) geschlossen und der zweite (15), der mit dem Grund (20) der Absetzkammer (7) in Verbindung steht, geöffnet ist, und wobei in die Absetzkammer (7) eine Vorabscheidekammer (12) hineinragt, die mit einem Vorfilter (13) versehen ist, wobei der erste Zugang (14) zu der Vorabscheidekammer (12) und der zweite Zugang (15) direkt zu der Absetzkammer (7) führt, und das Gebläse (1) mit der...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einem Gebläse betriebenen Gas-, insbesondere Luftsauger für Staub, Schüttgut oder dergleichen mit einer Absetzkammer, in der sich mitgesaugte Feststoffe und Flüssigkeiten mehrstufig gefiltert unter dem Einfluss der Schwerkraft absetzen und dabei auch das Gebläse schützt.
  • Ein Sauger zur Nassentsorgung einer Lackierkabine mit einer Absetzkammer, in der sich Tröpfchen des Lackiermittels und von Lösungen absetzen können, ist in der DE 36 19 674 A1 beschrieben. Dabei besteht die Absetzkammer aus Schächten eines Tropfenabscheiders, unter dem ein Auffangtank angeordnet ist, der in die Schächte geleitetes Wasser zusammen mit den abgeschiedenen Tropfen auswäscht und dem Auffangtank zuführt. Der Auffangtank ist durch einen Deckel zugänglich, bei dessen Öffnung die Entsorgung des Tankes möglich ist.
  • Die in den Schriften DE 28 11 139 A1 , DE 21 45 813 A , DE 79 05 460 U1 , DE 75 39 532 U , CH 349 043 , US 48 41 595 , US 36 05 786 , DE 70 12 871 U beschriebenen Sauger haben einen Einlass- Anschluss und einen Auslass-Anschluss. Die Gebläse bei diesen Saugern können wahlweise mit der Absetzkammer so verbunden werden, dass entweder aus der Kammer gesaugt oder in diese hinein geblasen werden kann. Die Verschmutzung verbleibt jedoch in der Flüssigkeit und kann zum Verstopfen der Auslässe führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sauger der Eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem sich die Entsorgung der Absetzkammer, ohne diese öffnen zu müssen, auf technisch elegante Weise bewerkstelligen lässt und die Auslässe von Verstopfungen freihält.
  • Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, dass das Gebläse mit der Absetzkammer derart wahlweise verbindbar ist, dass das Gebläse entweder Gas aus der Absetzkammer absaugt oder in diese einbläst, und dass die Absetzkammer mit zwei Zugängen versehen ist, von denen der erste im Saugbetrieb als Einlass wirkt, während der zweite gesperrt ist, und im Blasbetrieb der erste Zugang geschlossen und der zweite, der mit dem Grund der Absetzkammer in Verbindung steht, geöffnet ist. Weiterhin ist der Sauger mit einer in die Absetzkammer hineinragenden Vorabscheidekammer versehen, die mit dem Gebläse in Verbindung steht und die mit einem Vorfilter versehen ist, wobei der erste Zugang zur Vorabscheidkammer und der zweite Zugang direkt zu der Absetzkammer führt und das Gebläse mit der Vorabscheidkammer derart in Verbindung steht, dass im Saugbetrieb Gas in die Vorabscheidekammer und durch das Vorfilter in die Absetzkammer eingesaugt wird.
  • Aufgrund dieser Ausstattung des Saugers mit dem Vorfilter lassen sich gröbere Partikel (Grobgut) vorab mittels des Vorfilters abscheiden, wobei im Saugbetrieb das Gas, bevor es in die Absetzkammer ge langt, zunächst in die Vorabscheidkammer geleitet wird und von dieser dann über das Vorfilter in die Absetzkammer eintritt.
  • Aufgrund der Umkehrung des Gas-, insbesondere Luftstromes im Falle des Saugbetriebs und in umgekehrter Richtung im Falle des Blasbetriebes lässt sich im Saugbetrieb die Ausfilterung durch Absetzen von Staubschüttgut oder dergleichen auf den Grund der Absetzkammer unter dem Einfluss der Schwerkraft herbeiführen, während im Blasbetrieb durch entsprechende Verbindung des Gebläses mit der Absetzkammer der vom Gebläse erzeugte Gasstrom in die Absetzkammer eingeleitet wird, diese dabei unter Überdruck setzt und auf diese Weise die auf dem Grund der Absetzkammer abgesetzten Partikel bei geöffnetem zweiten Zugang zur Absetzkammer aus dieser über diesen zweiten Zugang herausdrückt. Zur Entsorgung des Saugers bedarf es also lediglich einer Umsteuerung des von dem Gebläse erzeugten Gasstromes, der einerseits im Saugbetrieb für die Filterung des umgebenden Gases, also insbesondere der Luft, dient und im Blasbetrieb die in der Absetzkammer abgesetzten Partikel aus dieser herausbläst, womit die Entsorgung vollzogen ist. Irgendeine Öffnung des Saugers, insbesondere der Absetzkammer ist dabei also nicht erforderlich.
  • Die Verbindung zwischen Absetzkammer und Vorabscheidkammer für den Durchtritt des vom Gebläse angesaugten Gases legt man zweckmäßig so, dass dieser vertikal mit Abstand von dem Grund der Absetzkammer angeordnet ist. In diesem Falle kann sich auf dem Grund der Absetzkammer eine erhebliche Menge an abgesetzten Partikeln ablagern, da der Durchlass relativ hoch gegenüber den Grund der Absetzkammer angeordnet ist, wodurch verhindert wird, dass sich bei einem zu hohen Verschmutzungsgrad des durchgeblasenen Gases bzw. der Luft der Durchlass versetzt.
  • Den Sauger kann man weiterhin mit einem Feinfilter versehen, das mit dem Gebläse verbunden ist, und das innerhalb eines Feinfiltergehäuses in die Vorabscheidkammer hineinragt, wobei der Boden der Vorabscheidkammer über einen im wesentlichen vertikal verlaufenden Verbindungskanal mit dem Durchlass verbunden ist. Aufgrund dieser Gestaltung lässt sich der Sauger mit zwei Stufen einer Ausfilterung versehen, so dass das von dem Sauger gereinigte Gas bzw. die Luft mit hohem Reinheitsgrad das Gebläse verlässt.
  • Um im Saugbetrieb die Verbindung zwischen Gebläse und Absetzkammer, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Vorabscheidkammer und Feinfiltergehäuse, in günstiger Weise auszuführen, gestaltet man diese Verbindung zweckmäßig als Umkehrkanal, der den Saugstutzen des Gebläses an eine Öffnung anschließt, die mit der Absetzkammer in Verbindung steht. In diesem Falle wird also aus der Umgebung Gas bzw. Luft über die Absetzkammer eingesaugt, wobei der Gasstrom zu der Öffnung gelangt und von dieser dann über den Umkehrkanal in den Saugstutzen des Gebläses eintritt. Im Blasbetrieb wird demgegenüber der Umkehrkanal mit dem Blasstutzen des Gebläses verbunden, so dass dieses über seinen nunmehr offenen Saugstutzen Gas aus der Umgebung ansaugt und in den Blasstutzen drückt, von dem aus der Gasstrom in den Umkehrkanal gelangt, der ständig mit der Öffnung in Verbindung bleibt, die zu der Absatzkammer führt und daher nunmehr den vom Gebläse erzeugten Gasstrom in die Vorabscheidkammer einbläst.
  • Es wird also bei der Umschaltung von Saugbetrieb auf Blasbetrieb und umgekehrt die eine Seite des Umkehrkanals vom Saugstutzen des Gebläses auf dessen Blasstutzen umgeschaltet und umgekehrt, wobei die andere Seite des Umkehrkanals ständig mit der Öffnung der Vorabscheidkammer verbunden bleibt.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
  • 1: den Sauger mit Gebläse, Absetzkammer, Vorabscheidkammer und Feinfiltergehäuse im Saugbetrieb,
  • 2: den gleichen Sauger im Blasbetrieb, wobei die Umschaltung vom Saugbetrieb und Blasbetrieb und umgekehrt jeweils über einen flexiblen Umkehrkanal geschieht,
  • 3: den Ersatz des Umkehrkanals durch Ventile, und zwar im Saugbetrieb,
  • 4: die Anordnung gemäß 3 im Blasbetrieb.
  • 1 zeigt das symbolhaft dargestellte Gebläse 1 mit seinem Saugstutzen 2 und seinem Blasstutzen 3. Das Gebläse 1 sitzt auf dem Feinfiltergehäuse 4, das in den Zylindermantel 5 übergeht. Das Feinfiltergehäuse 4 weist die Öffnung 6 auf, die hier über den Umkehrkanal 10 mit dem Saugstutzen 2 des Gebläses 1 in Verbindung steht. Die Öffnung 6 führt direkt zu dem Innenraum des Zylindermantels 5, in dem ein Feinfilter 8 untergebracht ist, das hier als ein sogenannter Sternfilter (wegen seines sternförmigen Querschnitts) ausgebildet ist. Die weitere Verbindung vom Zylindermantel 5 zu der Absetzkammer 7 führt über den im wesentlichen vertikal verlaufenden Verbindungskanal 9 zu einem Durchlass 11, der in der Vorabscheidkammer 12 vorgesehen ist. Die Vorabscheidkammer 12 umgibt den Zylindermantel 5, sie weist an ihrem unteren Ende das Vorfilter 13 auf, das hier aus einem grobmaschigen Sieb besteht. Die Vorabscheidkammer 12 besitzt den Zugang 14 (erster Zugang), der somit über das Feinfilter 13 mit dem Innenraum der Absetzkammer 7 in Verbindung steht. Außerdem besitzt die Absetzkammer 7 den weiteren Zugang 15 (zweiter Zugang), der über den Entsorgungskanal 16 mit dem Grund 20 der Absetzkammer 7 in Verbindung steht.
  • In dem in 1 dargestellten Saugbetrieb wird bei Einsatz des dargestellten Saugers in einer Luftatmosphäre Luft durch das Gebläse 1 angesaugt, und zwar auf folgendem Wege: Die Außenluft tritt über den Kanal 17 und das Ventil 18 in den ersten Zugang 14 ein und gelangt somit in den Innenraum der Vorabscheidkammer 12. Von hier aus tritt die Luft durch das Vorfilter 13 in den Innenraum der Absetzkammer 7, wobei von dem Vorfilter 13 besonders grobe Partikel aufgefangen werden. Im Innenraum der Absetzkammer 7 fallen unter dem Einfluss der Schwerkraft weitere feinverteilte Feststoffe und vor allem Flüssigkeiten aus und bilden dabei das durch die gestrichelten Linien angedeutete Filtrat 19. Für den Austritt der Luft aus dem Innenraum der Absetzkammer 7 ist der Durchlass 11 vorgesehen, der hier bewusst relativ hoch über dem Grund 20 der Absetzkammer 7 angeordnet ist, um ein Absetzen von Filtrat in erheblicher Menge in der Absetzkammer 7 zu ermöglichen, ohne dass dabei frühzeitig der Durchlass 11 verstopft wird. An den Durchlass 11 ist der Verbindungskanal 9 angeschlossen, der im wesentlichen vertikal verläuft und im Bereich des Bodens 21 des Zylindermantels 5 in das Filtergehäuse 4 einmündet. Aus dem Filtergehäuse 4 wird dann die Luft über den Umkehrkanal 10 und den Saugstutzen 2 in das Gebläse 1 eingesogen und tritt aus diesem über den Blasstutzen 3 aus. Bei dieser Gestaltung eines Saugers, bei dem es in erster Linie auf die Führung der Luft im Bereich der Absetzkammer 7 ankommt, wird also Filtrat 19 oberhalb des Grundes 20 der Absetzkammer 7 ausgefiltert, wobei zusätzlich durch das Feinfilter 8 eine besonders intensive Luftreinigung erfolgt. Wenn dabei eine zu starke Ausfilterung von groben Partikeln durch das Vorfilter 13 erfolgt, kann dieses ohne weiteres durch kurzzeitiges Abnehmen und Säubern wieder funktionsgerecht gestaltet werden. Hierzu sind in nicht dargestellter Weise an sich bekannte Befestigungsorgane an dem unteren Ende der Vorabscheidekammer 12 vorzusehen.
  • Anhand der 2, in der der gleiche Sauger wie in 1 dargestellt ist, sei nunmehr der Blasbetrieb erläutert, durch den die Absetzkammer 7 von abgesetztem Filtrat 19 gereinigt wird. Dies geschieht durch Umschaltung des Umkehrkanals 10 vom Saugstutzen 2 zum Blasstutzen 3, wobei das andere Ende des Umkehrkanals 10 jeweils fest mit der Öffnung 6 am Filtergehäuse 4 in Verbindung bleibt. Um diese Umschaltung zu ermöglichen, ist der Umkehrkanal 10 hier als ein elastischer Balg ausgebildet, der über entsprechende bekannte Anschlüsse mit dem Saugstutzen 2 oder dem Blasstutzen 3 in Verbindung gebracht werden kann. Gemäß 2 ist für den Blasbetrieb der Umkehrkanal 10 mit dem Blasstutzen 3 verbunden, wobei der Saugstutzen 2 offen bleibt, so dass über den Saugstutzen 2 das Gebläse 1 Luft aus der Umgebung ansaugen kann. Die so angesaugte Luft wird dann über den Umkehrkanal 10 und die Öffnung 6 in das Feinfiltergehäuse 4,5 geleitet, wo es das Feinfilter 8 durchsetzt und in den Verbindungskanal 9 eintritt, von dem aus die Luft über den Durchlass 11 in den Innenraum der Absetzkammer 7 gelangt.
  • Da in dem dargestellten Betriebsfall das Ventil 18 im Kanal 17 geschlossen ist, kann die in die Absetzkammer 7 eingeleitete Luft nicht über den ersten Zugang 14 austreten. Die im Innenraum der Absetzkammer 7 unter einem gewissen Überdruck stehende Luft drückt auf die Oberfläche des Filtrats 19 und presst dieses durch den Entsorgungskanal 16 in den zweiten Zugang 15, dessen nachgeschaltetes Ventil 22 in diesem Falle geöffnet ist, so dass das Filtrat 19 vollständig unter der Wirkung des von dem Gebläse 1 aufgebauten Druckes aus der Absetzkammer 7 herausgefördert werden kann.
  • Wie ersichtlich, lässt sich mit dem in 1 und 2 dargestellten Sauger einerseits die gewünschte Filterung und andererseits die notwendige Entsorgung des in der Absetzkammer 7 abgesetzten Filtrats bewerkstelligen, und zwar lediglich durch eine entsprechende Umschaltung der Wirkungsweise des Gebläses 1, ohne dass dieses seine Drehrichtung irgendwie ändern müsste.
  • In den 3 und 4 ist ein Ausschnitt aus den 1 und 2 dargestellt, der sich lediglich auf den Bereich des Gebläses 1 und das obere Ende des Feinfiltergehäuses 4 bezieht. Im Gegensatz zu der Darstellung gemäß 1 und 2 wird hier für die Umschaltung von Saugen auf Blasen und umgekehrt nicht ein flexibler Umkehrkanal 10 verwendet, sondern die beiden Ventile 23 und 24. Die Anordnung ist hier so vorgesehen, dass in dem in 3 dargestellten Saugbetrieb der Blasstutzen 3 über das Ventil 23 auf den Auslass 25 geschaltet ist und dabei die Verbindung zum Umkehrkanal 26 absperrt. Dabei saugt das Gebläse 1 über den Saugstutzen 2 und das Ventil 24 Luft über den Umkehrkanal 26 und die Öffnung 6 an, wohin die Luft aus dem Feinfiltergehäuse 4 gelangt (siehe Erläuterung zu 1). Wird dagegen auf den in 4 dargestellten Blasbetrieb umgeschaltet, so verbindet das Ventil 23 den Blasstutzen 3 mit dem Umkehrkanal 26 und das Ventil 24 die Saugöffnung 27 mit dem Saugstutzen 2 des Gebläses 1. Auf diese Weise wird die über die Saugöffnung 27 angesaugte Luft von dem Gebläse 1 über Blasstutzen 3, das Ventil 23 und den Umkehrkanal 26 in die Öffnung 6 des Feinfiltergehäuses 4 transportiert, von wo aus es dann, wie im Zusammenhang mit 2 beschrieben, in das Innere des Saugers eintritt und somit das Filtrat 19 aus der Absetzkammer 7 herausdrückt.

Claims (4)

  1. Sauger, insbesondere Luftsauger für Staub, Schüttgut oder dergleichen mit einer Absetzkammer (7), in der sich mitgesaugte Feststoffe und Flüssigkeiten unter dem Einfluss der Schwerkraft absetzen, wobei das Gebläse (1) mit der Absetzkammer (7) wahlweise derart verbindbar ist, dass das Gebläse (1) entweder Gas bzw. Luft aus der Absetzkammer (7) absaugt oder in diese einbläst, und dass die Absetzkammer (7) mit zwei Zugängen (14, 15) versehen ist, von denen der erste (14) im Saugbetrieb als Einlass wirkt, während der zweite (15) gesperrt ist, und im Blasbetrieb der erste Zugang (14) geschlossen und der zweite (15), der mit dem Grund (20) der Absetzkammer (7) in Verbindung steht, geöffnet ist, und wobei in die Absetzkammer (7) eine Vorabscheidekammer (12) hineinragt, die mit einem Vorfilter (13) versehen ist, wobei der erste Zugang (14) zu der Vorabscheidekammer (12) und der zweite Zugang (15) direkt zu der Absetzkammer (7) führt, und das Gebläse (1) mit der Vorabscheidekammer (12) derart in Verbindung steht, dass im Saugbetrieb Gas bzw. Luft in die Vorabscheidekammer (12) und durch das Vorfilter (13) in die Absetzkammer (7) eingesaugt wird.
  2. Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Gebläse (1) einen Feinfilter (8) angeordnet ist, das innerhalb eines Feinfiltergehäuses (4, 5) in die Vorabscheidekammer (12) hineinragt, wobei der Boden (21) des Feinfiltergehäuses (4, 5) über einen im wesentlichen vertikal verlaufenden Verbindungskanal (9) mit einem vertikal mit Abstand von dem Grund (20) der Absetzkammer (7) angeordneten Durchlass (11) verbunden ist.
  3. Sauger nach einem der Ansprüche 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Saugbetrieb die Verbindung zwischen Gebläse (1) und Absetzkammer (7), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Vorabscheidekammer (12) und Feinfiltergehäuse (4, 5), aus einem Umkehrkanal (10) besteht, der den Saugstutzen (2) des Gebläses (1) an eine Öffnung (6) anschließt, die mit der Absetzkammer (7) in Verbindung steht.
  4. Sauger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Blasbetrieb der Umkehrkanal (10) mit dem Blasstutzen (3) des Gebläses (1) verbunden ist.
DE1996125421 1996-06-25 1996-06-25 Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen Expired - Lifetime DE19625421B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996125421 DE19625421B4 (de) 1996-06-25 1996-06-25 Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996125421 DE19625421B4 (de) 1996-06-25 1996-06-25 Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19625421A1 DE19625421A1 (de) 1998-01-02
DE19625421B4 true DE19625421B4 (de) 2004-11-18

Family

ID=7797975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996125421 Expired - Lifetime DE19625421B4 (de) 1996-06-25 1996-06-25 Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19625421B4 (de)

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH349043A (de) * 1957-01-04 1960-09-30 Wettstein Otto Verfahren zum Entleeren des Wasserbehälters eines Staub- und Wassersauggeräts und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens
DE7012871U (de) * 1969-04-10 1970-07-16 Geerpres Europ Ltd Reinigungsgeraet.
US3605786A (en) * 1969-09-10 1971-09-20 Purex Corp Ltd Evacuator
DE2145813A1 (de) * 1971-05-14 1972-11-23 Purex Corp. Ltd., Lakewood, Calif. (V.StA.) Absaugvorrichtung für Geräte zum Behandeln von Oberflächen
DE7539532U (de) * 1975-12-11 1976-05-06 Fakir-Werk Wilhelm Kicherer Maschinen- Und Metallwarenfabrik In Muehlacker, 7130 Muehlacker Saugreinigungsmaschine mit einer einrichtung zur umkehrung des luftstromes
DE2811139A1 (de) * 1977-03-16 1978-09-21 Electrolux Ab Staubsauger fuer trocken- und nassreinigung
DE7905460U1 (de) * 1978-02-27 1979-06-28 Ab Electrolux, Stockholm Nass-sauggeraet zur fussbodenpflege
US4841595A (en) * 1987-08-07 1989-06-27 The Kent Company Vacuum pump-out system for wet/dry vacuum cleaner

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH349043A (de) * 1957-01-04 1960-09-30 Wettstein Otto Verfahren zum Entleeren des Wasserbehälters eines Staub- und Wassersauggeräts und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens
DE7012871U (de) * 1969-04-10 1970-07-16 Geerpres Europ Ltd Reinigungsgeraet.
US3605786A (en) * 1969-09-10 1971-09-20 Purex Corp Ltd Evacuator
DE2145813A1 (de) * 1971-05-14 1972-11-23 Purex Corp. Ltd., Lakewood, Calif. (V.StA.) Absaugvorrichtung für Geräte zum Behandeln von Oberflächen
DE7539532U (de) * 1975-12-11 1976-05-06 Fakir-Werk Wilhelm Kicherer Maschinen- Und Metallwarenfabrik In Muehlacker, 7130 Muehlacker Saugreinigungsmaschine mit einer einrichtung zur umkehrung des luftstromes
DE2811139A1 (de) * 1977-03-16 1978-09-21 Electrolux Ab Staubsauger fuer trocken- und nassreinigung
DE7905460U1 (de) * 1978-02-27 1979-06-28 Ab Electrolux, Stockholm Nass-sauggeraet zur fussbodenpflege
US4841595A (en) * 1987-08-07 1989-06-27 The Kent Company Vacuum pump-out system for wet/dry vacuum cleaner

Also Published As

Publication number Publication date
DE19625421A1 (de) 1998-01-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004024888B4 (de) Wirbelungs-Staubsammelvorrichtung und Staubsauger mit einer solchen Staubsammelvorrichtung
DE102005008278B4 (de) Zyklongefäßstaubsammler und Staubsauger diesen aufweisend
DE10222656B4 (de) Zyklon-Staubsammelvorrichtung für die Verwendung in einem Staubsauger
DE2138831A1 (de) Zahnärztliche Absaugeinrichtung
DE1607706A1 (de) Luftfiltergeraet
DE2638061A1 (de) Filterkasten fuer textil-, insbesondere spinnmaschine
DE9212047U1 (de) Vorrichtung zum fraktionierten Entsorgen einer Kehrmaschine
DE29912070U1 (de) Saugbagger zum Aufnehmen von Sauggut, wie Erdreich oder Schlämme
DE102014119190A1 (de) Saugdüse für einen elektromotorisch betriebenen Staubsauger
DE102006000310A1 (de) Staubsaugvorrichtung
DE19625421B4 (de) Sauger für Staub, Schüttgut und dergleichen
DE102019125002A1 (de) Saugroboter und Verfahren zum Betrieb eines Saugroboters
DE2254365A1 (de) Nassabscheider fuer eine vakuumreinigungsanlage
EP0618777B1 (de) Staubsauger
EP0059781A2 (de) Vorrichtung zum pneumatischen oder hydraulischen Heben und Fördern von Fördergut
EP0394886B1 (de) Saugaggregat
DE2117088A1 (en) Dust filtering system
DE202006005677U1 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Rohgas
DE3002266A1 (de) Filter mit reinigungsvorrichtung in einem schutzsauger
WO2016173856A1 (de) Vorrichtung zum filtern von luft
EP3463025B1 (de) Staubsauger und verfahren zum betreiben eines staubsaugers
DE3238600A1 (de) Vorrichtung zur kanal- bzw. grubenreinigung
DE102025000370B3 (de) Saugbagger zum Aufnehmen von Sauggut
DE102004025370B4 (de) Nass-/Trocken-Abscheideeinheit für einen Haushalts-Bodensauger
DE2709761C2 (de) Offenendspinnmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
R071 Expiry of right