DE1962386A1 - Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse - Google Patents
Huelsenlose Treibladung fuer GeschosseInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
- F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
- F42B5/18—Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases
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Description
- Hülsenlose Treibladung für Geschosse.
- Die Erfindung bezieht sich auf hülsenlose Treibladungen für Geschosse, insbesondere für Geschosse mittleren und größeren Artiileriekalibers.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die hülsenlose Treibladung in e i n f a c h e r und ballistisch zweckmä-Biger Form mit dem Geschoß zu verbinden. Erfindungsgemaß erfolgt das dadurch, daß die Treibladung oder Greibladungsteile, z.B. in Form von Zylinderabschnitten oder dgl., direkt oder indirekt über eine zentrale bzw. axiale Halterung mit dem Geschoß verbunden sind. Bei rohrförmiger Halterung kann ein Teil der Treibladung auch innerhalb des Rohres angeordnet sein. Die Halterung kann Stab-, Rohrform oder dgl. haben und durch Briktionsverbindung oder dgl. am oder im Geschoßheck lösbar angeordnet sein. Im Vergleich mit Kartuschen-Hülsen ist die Munition nach der Erfindung wesentlich leichter, einfacher in der Herstellung unct von geringeren Herstellungskosten.
- Dazu kommt eine leichtere Behernschung des Ausziehdruckes zwischen Geschoß und Treibladungsträger.
- Der Halterungsstab oder die Halterungsrohr oder dgl. können an dem dem Waffenverschluß zugekehrten Ende mit einem überkaliberigen Boden, Rand oder Bund versehen sein, ähnlich, wie es bei Kartuschböden bekannt ist. Die genannten überkaliberigen Teile stützen sich dabei gegen das Boden stück des Rohres ab.
- Zweckmäßigerweise wird die hülsenlose Treibladung an ihrem Mantelumfang durch dunne Folien, Klebestoffe, Kunststoffe oder dSl. zusammengehalten, die gleichzeitig einen Schutz der Treibladung bieten.
- Die Zündvorrichtung kann sowohl eine Zentral- wie auch Randzündung sein, wozu der oben erwähnte kartuscbenartige Boden Anordnungsmöglichkeiten gibt.
- Wenn auch im allgemeinen eine direkte Verbindung zwischen Treibladungshalterung und Geschoßheck in Frage kommt; ist erfindungsgemäß auch eine indirekte Verbindung der genauntvn Teile mit dem Geschoß möglich So kann z.B. zwischen der Treibladungshalterung und dem Geschoßheck ein Treibspiegel angeordnet sein, wobei der Treibspiegel erfindungsgemäß nach Möglichkeit Brennraum, insbesondere Hochdruck-Brennraum, ist.
- Bei der Verwendung von Munition nach der Erfindung in rückstoßfreien RohrSeuerwaffen kann erfindungsgemäß die Treibladungshalterung direkt oder indirekt mit einer Düse, insbesondere in Form einer Lavaldüse, mit Strömungsrichtung entgegen der Geschoßbewegung verbunden sein. Die Treibgaswege sind dabei besonders günstig, da die Strömungswiderstände durch die Kartuschenwände fortfallen. Dieselben Vorteile ergeben sich bei rückstoßfreien Kanonen mit eingebauter Düse.
- In Figur 1 und 2 ist die Erfindung beispielsweise wiegegeben. Figur 1 zeigt ein Munitionsstück nach der Erfindung mit stabförmiger Treiblandungshalterung und kartuschenartigem Bodenansatz, während in Figur 2 die Treibladungshalterung über radiale Verbindungen eine Düse trägt.
- Mit 1 ist jeweils das Geschoß, mit 2 eine stab- -oder rohrförmige Halterung und niit>- 3 die Treibladung bezeichnet0 4 ist ein über das Rohrkaliber hinaus ragender Boden, 5 eine zentrale Zündvorrichtung; mit 6 ist eine Klebstoff-, Kunstoff- oder dgl.
- Schutzhaut für die treibladung 7 bezeichnet. 8 sind radiale Verbindungen zur Düse 9. Die radialen Verbindungen zwischen Düse und Halterung können auch als Druckanstiegmittel, z.B. in so. Kreisgitterform ausgebildet sein0
Claims (9)
1. Hülsenlose Treibladung für Geschosse, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer zentralen bzw. axialen Halterung (2), z.B. in Stab-, Rohrform oder dgl.ldie
Treibladung (3,?) und/oder Treibladungsteile direkt oder indirekt angeordnet sind.
2.) Hülsenlpse Treibladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
7 daß die Treibladungshalterungen im oder am Geschoßheck lösbar befestigt sind.
3.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibladungshalterung an ihrem, dem Waffenverschluß zugekehrten Ende mit
einem kartuschenähnlichen Boden mit überkaliberigem Rand, Bund oder dgl.(4) versehen
ist.
4.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die an der Halterung angebrachte greibladung einen leichten sie umhüllenden
Mantel, insbesondere aus zerstörbarem folienartigem Stoff, Kunststoff, Elebestoff
oder dgl., hat.
5.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibmittelhalterung an einem Geschoßtreibspiegel angeordnet ist.
6.) Hülsenlose Treibladung nach anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Geschoßtreibspiegel einen Brennraum, insbesondere einen Hochdruck-Brennraum2
enthält.
7.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibladungshalterung die Zündvorrichtung (5) trägt.
8.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibmittelhalterung und/oder Treibladung eine Düse nach Art rückstoßfreier
Munition für Rohrfeuerwaffen trägt oder bildet.
9.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil der Treibladung innerhalb des Halterungsrohres angeordnet ist.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691962386 DE1962386A1 (de) | 1969-12-12 | 1969-12-12 | Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691962386 DE1962386A1 (de) | 1969-12-12 | 1969-12-12 | Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962386A1 true DE1962386A1 (de) | 1971-06-16 |
Family
ID=5753697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691962386 Pending DE1962386A1 (de) | 1969-12-12 | 1969-12-12 | Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962386A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0047384A1 (de) * | 1980-09-10 | 1982-03-17 | Rheinmetall GmbH | Patronierte Munition für Rohrwaffen |
| WO2010142395A1 (de) | 2009-06-12 | 2010-12-16 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Hülsenlose munition |
-
1969
- 1969-12-12 DE DE19691962386 patent/DE1962386A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0047384A1 (de) * | 1980-09-10 | 1982-03-17 | Rheinmetall GmbH | Patronierte Munition für Rohrwaffen |
| WO2010142395A1 (de) | 2009-06-12 | 2010-12-16 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Hülsenlose munition |
| DE102009024710A1 (de) * | 2009-06-12 | 2010-12-23 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Hülsenlose Munition |
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