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DE1962386A1 - Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse - Google Patents

Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse

Info

Publication number
DE1962386A1
DE1962386A1 DE19691962386 DE1962386A DE1962386A1 DE 1962386 A1 DE1962386 A1 DE 1962386A1 DE 19691962386 DE19691962386 DE 19691962386 DE 1962386 A DE1962386 A DE 1962386A DE 1962386 A1 DE1962386 A1 DE 1962386A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propellant charge
caseless
holder
propellant
projectile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691962386
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eta Corp GmbH
Original Assignee
Eta Corp GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eta Corp GmbH filed Critical Eta Corp GmbH
Priority to DE19691962386 priority Critical patent/DE1962386A1/de
Publication of DE1962386A1 publication Critical patent/DE1962386A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/18Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Hülsenlose Treibladung für Geschosse.
  • Die Erfindung bezieht sich auf hülsenlose Treibladungen für Geschosse, insbesondere für Geschosse mittleren und größeren Artiileriekalibers.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die hülsenlose Treibladung in e i n f a c h e r und ballistisch zweckmä-Biger Form mit dem Geschoß zu verbinden. Erfindungsgemaß erfolgt das dadurch, daß die Treibladung oder Greibladungsteile, z.B. in Form von Zylinderabschnitten oder dgl., direkt oder indirekt über eine zentrale bzw. axiale Halterung mit dem Geschoß verbunden sind. Bei rohrförmiger Halterung kann ein Teil der Treibladung auch innerhalb des Rohres angeordnet sein. Die Halterung kann Stab-, Rohrform oder dgl. haben und durch Briktionsverbindung oder dgl. am oder im Geschoßheck lösbar angeordnet sein. Im Vergleich mit Kartuschen-Hülsen ist die Munition nach der Erfindung wesentlich leichter, einfacher in der Herstellung unct von geringeren Herstellungskosten.
  • Dazu kommt eine leichtere Behernschung des Ausziehdruckes zwischen Geschoß und Treibladungsträger.
  • Der Halterungsstab oder die Halterungsrohr oder dgl. können an dem dem Waffenverschluß zugekehrten Ende mit einem überkaliberigen Boden, Rand oder Bund versehen sein, ähnlich, wie es bei Kartuschböden bekannt ist. Die genannten überkaliberigen Teile stützen sich dabei gegen das Boden stück des Rohres ab.
  • Zweckmäßigerweise wird die hülsenlose Treibladung an ihrem Mantelumfang durch dunne Folien, Klebestoffe, Kunststoffe oder dSl. zusammengehalten, die gleichzeitig einen Schutz der Treibladung bieten.
  • Die Zündvorrichtung kann sowohl eine Zentral- wie auch Randzündung sein, wozu der oben erwähnte kartuscbenartige Boden Anordnungsmöglichkeiten gibt.
  • Wenn auch im allgemeinen eine direkte Verbindung zwischen Treibladungshalterung und Geschoßheck in Frage kommt; ist erfindungsgemäß auch eine indirekte Verbindung der genauntvn Teile mit dem Geschoß möglich So kann z.B. zwischen der Treibladungshalterung und dem Geschoßheck ein Treibspiegel angeordnet sein, wobei der Treibspiegel erfindungsgemäß nach Möglichkeit Brennraum, insbesondere Hochdruck-Brennraum, ist.
  • Bei der Verwendung von Munition nach der Erfindung in rückstoßfreien RohrSeuerwaffen kann erfindungsgemäß die Treibladungshalterung direkt oder indirekt mit einer Düse, insbesondere in Form einer Lavaldüse, mit Strömungsrichtung entgegen der Geschoßbewegung verbunden sein. Die Treibgaswege sind dabei besonders günstig, da die Strömungswiderstände durch die Kartuschenwände fortfallen. Dieselben Vorteile ergeben sich bei rückstoßfreien Kanonen mit eingebauter Düse.
  • In Figur 1 und 2 ist die Erfindung beispielsweise wiegegeben. Figur 1 zeigt ein Munitionsstück nach der Erfindung mit stabförmiger Treiblandungshalterung und kartuschenartigem Bodenansatz, während in Figur 2 die Treibladungshalterung über radiale Verbindungen eine Düse trägt.
  • Mit 1 ist jeweils das Geschoß, mit 2 eine stab- -oder rohrförmige Halterung und niit>- 3 die Treibladung bezeichnet0 4 ist ein über das Rohrkaliber hinaus ragender Boden, 5 eine zentrale Zündvorrichtung; mit 6 ist eine Klebstoff-, Kunstoff- oder dgl.
  • Schutzhaut für die treibladung 7 bezeichnet. 8 sind radiale Verbindungen zur Düse 9. Die radialen Verbindungen zwischen Düse und Halterung können auch als Druckanstiegmittel, z.B. in so. Kreisgitterform ausgebildet sein0

Claims (9)

Hülsenlose Treibladung für Geschosse.
1. Hülsenlose Treibladung für Geschosse, dadurch gekennzeichnet, daß an einer zentralen bzw. axialen Halterung (2), z.B. in Stab-, Rohrform oder dgl.ldie Treibladung (3,?) und/oder Treibladungsteile direkt oder indirekt angeordnet sind.
2.) Hülsenlpse Treibladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 7 daß die Treibladungshalterungen im oder am Geschoßheck lösbar befestigt sind.
3.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibladungshalterung an ihrem, dem Waffenverschluß zugekehrten Ende mit einem kartuschenähnlichen Boden mit überkaliberigem Rand, Bund oder dgl.(4) versehen ist.
4.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Halterung angebrachte greibladung einen leichten sie umhüllenden Mantel, insbesondere aus zerstörbarem folienartigem Stoff, Kunststoff, Elebestoff oder dgl., hat.
5.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibmittelhalterung an einem Geschoßtreibspiegel angeordnet ist.
6.) Hülsenlose Treibladung nach anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschoßtreibspiegel einen Brennraum, insbesondere einen Hochdruck-Brennraum2 enthält.
7.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibladungshalterung die Zündvorrichtung (5) trägt.
8.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibmittelhalterung und/oder Treibladung eine Düse nach Art rückstoßfreier Munition für Rohrfeuerwaffen trägt oder bildet.
9.) Hülsenlose Treibladung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Treibladung innerhalb des Halterungsrohres angeordnet ist.
L e e r s e i t e
DE19691962386 1969-12-12 1969-12-12 Huelsenlose Treibladung fuer Geschosse Pending DE1962386A1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE1962386A1 true DE1962386A1 (de) 1971-06-16

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Country Status (1)

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DE (1) DE1962386A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047384A1 (de) * 1980-09-10 1982-03-17 Rheinmetall GmbH Patronierte Munition für Rohrwaffen
WO2010142395A1 (de) 2009-06-12 2010-12-16 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Hülsenlose munition

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047384A1 (de) * 1980-09-10 1982-03-17 Rheinmetall GmbH Patronierte Munition für Rohrwaffen
WO2010142395A1 (de) 2009-06-12 2010-12-16 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Hülsenlose munition
DE102009024710A1 (de) * 2009-06-12 2010-12-23 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Hülsenlose Munition

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