DE19623653A1 - Streckenvortriebsmaschine - Google Patents
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- E21D9/1033—Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom by a transversely extending boom being pivotable about a longitudinal axis
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Streckenvortriebsma
schine mit einem Fahrantrieb und einem eine im wesentlichen
ebene Abbaufront bestreichenden Auslegerarm, wobei der
Auslegerarm wenigstens zwei relativ zueinander abwinkelbare
Auslegerarmteile aufweist, welche um zueinander parallele und
die Abbaufront durchsetzende Achsen schwenkbar angetrieben sind
und mit Schrämwerkzeugen, welche nahe oder am freien Ende des
äußeren Auslegerarmteiles rotierbar und antreibbar gelagert
sind.
Eine Einrichtung zum Schrämen von Ausbrüchen mit im wesent
lichen ebener Bauform der eingangs genannten Art ist beispiels
weise der AT-PS 380 925 zu entnehmen. Mit einer derartigen Ein
richtung kann eine größere Querschnittsfläche ohne die bei kon
ventioneller Anlenkung des Auslegerarmes entstehende konkave
Wölbung der Ortsbrust ausgebildet werden. Bei brüchiger Firste
ist es erforderlich, einen provisorischen Ausbau oder auch einen
definitiven Ausbau bis nahe an die Ortsbrust heranzuführen, um
einen Einsturz der Firste zu verhindern. Um gleichzeitig das ge
schrämte Material sicher abzuführen, wurde bei der vorbekannten
Konstruktion der Schwenkantrieb für den Auslegerarm an einer re
lativ zur verfahrbaren Maschine und zur Sohle abgestützten
Konsole, und vorzugsweise an einem an der Sohle abgestützten
Teil einer Ladeeinrichtung oder eines Förderers angeordnet. An
dieser Konsole ist wiederum der provisorische Abbau bzw. die
Ankerbohr- und -setzeinrichtung abgestützt. Mit einer derartigen
Einrichtung konnte ein Ausbau nahe der Ortsbrust daher nur dann
erfolgen, wenn kein weiterer Einbruch geschrämt werden mußte,
und es mußte daher die Schrämeinrichtung stationär in vor
bestimmtem Abstand zur Ortsbrust verbleiben, solange Ausbau
arbeiten im Gange waren.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, die Synchronisierung von
Ausbau und Abbau an der Ortsbrust zu verbessern und den Vortrieb
auch dann zu ermöglichen, wenn die Strecke gerade ausgebaut
wird. Insbesondere zielt die Erfindung dabei darauf ab, eine
besonders kompakte und kurzbauende Einrichtung mit hoher Sta
bilität zu schaffen, mit welcher auch die Manövrierbarkeit im
Vergleich zu bekannten Einrichtungen verbessert wird, ohne daß
hier die abzubauende Querschnittsfläche Beeinträchtigungen er
fährt.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Ein
richtung ausgehend von der eingangs genannten Streckenvortriebs
maschine im wesentlichen darin, daß wenigstens ein Auslegerarm
teil um eine weitere von der Richtung der Schwenkachsen ver
schiedene Kippachse in Richtung zur Abbaufront schwenkbar an
treibbar ist. Dadurch, daß wenigstens ein Auslegerarinteil um ei
ne weitere, von der Richtung der Schwenkachsen verschiedene
Kippachse in Richtung zur Abbaufront schwenkbar antreibbar ist,
wird die Möglichkeit geschaffen, zu einem Zeitpunkt, zu welchem
beispielsweise Ankerbohr- und -setzeinrichtungen stationär an
der Schrämmaschine abgestützt sind, einen Einbruch zu schrämen
und daher bei unveränderter Maschinenposition weitere Vortriebs
arbeit zu leisten. Gleichzeitig erlaubt es diese von den
Schwenkachsen verschiedene Kippachse, aus einer definierten Po
sition der Maschine, in welcher die Maschine sicher verspannt
und verankert werden kann, einen Einbruch zu schrämen und durch
das Kippen des Auslegerarmteiles diesen Auslegerarmteil ebenso
wie die an diesem Auslegerarmteil rotierbar gelagerten Schwenk
werkzeuge näher zur Ortsbrust und daher beispielsweise an einer
bereits gesetzten Abstützung vorbei zu bewegen. Es kann somit
insgesamt die Abstützung bzw. die Ausbauelemente wesentlich nä
her an die Ortsbrust herangebracht werden, ohne daß hierbei die
Schrämarbeit beeinträchtigt wird. Eine besonders kompakte und
betriebssichere Konstruktion, bei welcher auch die Reaktions
kräfte sicher aufgenommen werden, läßt sich dadurch verwirk
lichen, daß der zur Abbaufront schwenkbare Auslegerarmteil einen
Antriebsmotor für die Schrämwerkzeuge trägt. Ein derartiger An
triebsmotor und insbesondere auch das Schrämgetriebe kann mit
Vorteil überaus platzsparend dann untergebracht werden, wenn,
wie es einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung entspricht,
die Ausbildung so getroffen ist, daß der zur Abbaufront schwenk
bare Auslegerarmteil gekröpft ausgebildet ist und in zur
Streckenvortriebsmaschine eingeschwenkter Lage gegenüber dem
oder den näher der Maschinenlängsachse gelagerten Auslegerarm
teil(en) zurückversetzt angeordnet ist. Eine derartige gekröpfte
Ausbildung erlaubt es, in zurückgeschwenkter Lage eine überaus
geringe Maschinengesamtlänge zu gewährleisten, wodurch die
Manövrierbarkeit wesentlich verbessert wird. Erst durch Aus
schwenken des um die von den Schwenkachsen verschiedene Kippach
se kippbaren Auslegerarmteiles erfolgt ein Einbruch in die Orts
brust und die eigentliche Schrämarbeit, wobei dieses Aus
schwenken um die Kippachse gleichzeitig einen weiteren Freiraum
für das Setzen von Ausbauelementen und die Arbeit von Ankerbohr-
und -setzeinrichtungen schafft.
Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausbildung ist die Kon
struktion so getroffen, daß die Schwenkachse des nahe der Ma
schinenlängsachse gelagerten inneren Auslegerarmteiles als Trag
rohr ausgebildet ist, welches in Achsrichtung verschiebbar ge
lagert und mit einem Drehantrieb verbunden ist. Ein derartiges
Tragrohr erlaubt es zum einen, die Reaktionskräfte, und insbe
sondere die außermittigen Kräfte, welche auf die erfindungs
gemäße Konstruktion zur Wirkung gelangen, besser und auf grö
ßerem Durchmesser aufzunehmen. Gleichzeitig erlaubt es ein der
artiges Tragrohr, eine sichere Axiallagerung zu gewährleisten
und gleichzeitig eine axiale Verschiebbarkeit zusätzlich zu der
für das Einbruchschrämen erforderlichen Kippbarkeit des äußer
sten Auslegerarmteiles zu erzielen, wodurch bei stationärer Ma
schine über einen noch längeren Zeitraum ohne Veränderung der
Position der Maschine Schrämarbeit geleistet werden kann. Die
Unterbringung des Drehantriebes im Inneren eines derartigen
Tragrohres erlaubt es, weiteren Platz zu sparen und eine be
sonders kompakte Konstruktion zu schaffen, wobei ein derartiges
Tragrohr darüber hinaus die Möglichkeit bietet, eine Staubab
saugung bzw. eine Bewetterung vorzunehmen. Mit Vorteil ist die
Ausbildung so getroffen, daß an das Tragrohr des inneren Ausle
gerarmteiles eine Absaugung bzw. Bewetterungslutte angeordnet
ist.
Eine besonders kompakte Konstruktion und eine sichere
Kraftaufnahme in den Achsen der Auslegerarmteile läßt sich
dadurch erzielen, daß die Kippachse des zur Abbaufront
schwenkbaren Auslegerarmteiles die die Abbaufront durchsetzende
Schwenkachse im wesentlichen orthogonal kreuzt. Auf diese Weise
können die beim Schrämen eingeleiteten Reaktionskräfte sicher
aufgenommen werden, ohne daß es zu Überbeanspruchung von
Lagerbauteilen kommt und die Einbruchtiefe des Schrämwerkzeuges
exakt angesteuert werden kann.
Die Abstützung der Maschine und der Ankerbohr- und -setz
einrichtungen kann mit Vorteil so erfolgen, daß die Streckenvor
triebsmaschine mit Ankerbohr- und -setzeinrichtungen ausgestat
tet ist, welche an einem am Maschinenrahmen und an der Firste
abgestützten Portal geführt sind. Ein derartiges Portal kann ge
lenkig am Maschinenrahmen abgestützt sein und in der Seitenan
sicht zur Ortsbrust geneigt eine wiederum gelenkig angeschlos
sene Firstkappe an die Firste anpressen. Die Ausbildung ist
hierbei mit Vorzug so getroffen, daß eine Firstkappe des Por
tales für die Festlegung der Ankerbohr- und -setzeinrichtung in
der Abstützposition in der Seitenansicht oberhalb des inneren
Auslegerarmteiles angeordnet ist, was nicht zuletzt deshalb mög
lich ist, weil der äußerste Auslegerarmteil um eine auf die
Schwenkachsen der Auslegerarmteile im wesentlichen orthogonal
kreuzende Kippachse in Richtung zur Ortsbrust kippbar ist und
daher sicher an einem derartigen, nahe der Ortsbrust liegenden
Ausbauelement, wie beispielsweise einer Firstkappe vorbeibewegt
werden kann.
Um die Gesamtbaulänge überaus kurz zu halten und damit die
Manövrierbarkeit zu verbessern, kann mit relativ kompakten und
kurzbauenden Ladeeinrichtungen das Auslangen gefunden werden.
Mit Vorteil ist die Ausbildung in diesem Falle so getroffen, daß
eine Abfördereinrichtung vorgesehen ist, welche in Maschinen
längsrichtung über einen gesonderten Antrieb verfahrbar ist,
wobei eine derartige Ausbildung auch relativ steile Ausgestal
tungen einer Laderampe mit einer Mehrzahl von quer zur Strecken
längsrichtung angeordneten Ladesternen sicher zum Einsatz brin
gen läßt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeich
nung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher er
läutert. In dieser zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht
der erfindungsgemäßen Maschine, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung
des Pfeiles 11 der Fig. 1, Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf
die erfindungsgemäße Maschine, Fig. 4 ein vergrößertes Detail der
Kinematik der Anlenkung der Auslegerarmteile und Fig. 5 eine An
sicht entsprechend der Fig. 2 auf die Auslegerarmteile, wobei
Teile der Abstützung und der Maschine der Übersichtlichkeit hal
ber nicht eingezeichnet sind.
In Fig. 1 ist eine Vortriebsmaschine 1 dargestellt, welche
auf einem Raupenfahrwerk 2 verfahrbar ist. Am Vorderende des Ma
schinenrahmens bzw. des Raupenfahrwerkes 2 ist eine Laderampe 3
ersichtlich, über welche das Material auf einen in Maschinen
längsrichtung verlaufenden Förderer 4 abgeworfen wird. Der För
derer 4 wird durch ein hydraulisches Zylinderkolbenaggregat 5 in
Höhenrichtung bewegt.
Die Laderampe 3 kann über hydraulische Zylinderkolbenaggre
gate 6 in Richtung zur Ortsbrust 7 und von der Ortsbrust 7 weg
bewegt werden. Nahe dem Vorderende des Maschinenrahmens erfolgt
eine Abstützung der Vortriebsmaschine, wofür ein Portalrahmen
vorgesehen ist. Der Portalrahmen besteht aus hydraulischen Zy
linderkolbenaggregaten 8 und einer Firstkappe 9, welche über
ballige Lager 10 an die hydraulischen Zylinderkolbenaggregate 8
angeschlossen ist. Auch die Abstützung am Unterende der hydrau
lischen Zylinderkolbenaggregate 8 erfolgt über ballige Lage
rungen 11. Diese ballige Lagerung 11 ist an Sohlenabstützplatten
34 festgelegt, die gelenkig mit dem Maschinenrahmen verbunden
sind. An den hydraulischen Zylinderkolbenaggregaten 8 sind An
kerbohr- und -setzeinrichtungen 12 um eine Achse 13 schwenkbar
angelenkt. Die Firstkappe 9 wird über eine in Längsrichtung der
Streckenvortriebsmaschine 1 gelenkig angeschlagene Strebe 14 in
ihrer Position gehalten.
Die Ortsbrust wird von in Fig. 1 nicht näher dargestellten
Schrämwerkzeugen bearbeitet, wobei schematisch ein Tragrohr 15
ersichtlich ist, an welchem ein erster Auslegerarmteil 16 fest
gelegt ist. Der erste Auslegerarmteil 16 kann gemeinsam mit dem
Tragrohr 15 verdreht werden, wobei der Drehantrieb schematisch
mit 17 angedeutet ist. Das Tragrohr 15 kann im Sinne des Doppel
pfeiles 18 durch einen nicht näher dargestellten Antrieb, bei
spielsweise ein hydraulisches Zylinderkolbenaggregat oder eine
Zahnstange, zur Ortsbrust 7 hinbewegt oder von der Ortsbrust 7
wegbewegt werden.
Am ersten Auslegerarmteil 16 ist um ein schematisch mit 19
angedeutetes Lager schwenkbar ein zweiter Auslegerarmteil 22
angelenkt, wobei die Schwenkachse des ersten Auslegerarmteiles
16 schematisch mit 20 und die zu dieser Schwenkachse 20 im
wesentlichen parallele Schwenkachse des zweiten Ausleger
armteiles mit 21 bezeichnet ist.
Aus der Darstellung nach Fig. 2 ist nun die Kinematik der
Verschwenkung der Auslegerarmteile näher ersichtlich. Der zwei
te, um die Schwenkachse 21 schwenkbare Auslegerarmteil 22 ist
hierbei zweiteilig ausgebildet und weist eine die Schwenkachse
21 im wesentlichen orthogonal kreuzende Kippachse 23 für die
Verschwenkung der Abbauwerkzeuge 24 in Richtung zur Ortsbrust
und zur Ortsbrust weg auf. Der Antriebsmotor für die
Schrämwerkzeuge 24 ist schematisch mit 25 angedeutet. Eine
Verschwenkung um die Kippachse 23 führt zu einer Verlagerung der
Schrämwerkzeuge 24 in Richtung zur Ortsbrust, wie in
nachfolgenden Figuren noch deutlicher dargestellt wird. In Fig. 2
ist darüber hinaus wiederum der Portalrahmen für die Festlegung
der Ankerbohr- und -setzeinrichtungen 12 und die Kinematik der
Schwenkbarkeit dieser Ankerbohr- und -setzeinrichtungen 12 näher
ersichtlich. Für die Verschwenkung der Ankerbohr- und
-setzeinrichtungen 12 um die Schwenkachsen 13 sind hydraulische
Zylinderkolbenaggregate 26 vorgesehen.
Mittig unter der von einem Tragrohr 15 gebildeten zentralen
Lagerung des ersten Auslegerarmteiles 16 ist der Abförderer 4
ersichtlich.
Bei der Darstellung nach Fig. 3 ist nun schematisch die
Schwenkbarkeit des äußeren Auslegerarmteiles um die Kippachse 23
durch den Doppelpfeil 27 angedeutet. Weiters ist die Lagerung
des mittigen Förderers 4 über Gleitlager 28 schematisch angedeu
tet. Mit 11 sind wiederum die balligen Lagerstellen für die
Sohlenabstützplatten des Portals ersichtlich, wobei in der
Draufsicht nach Fig. 3 die hydraulischen Zylinderkolbenaggregate
6 für die Anstellung der Laderampe 3 in Richtung zur Ortsbrust
deutlich ersichtlich sind. Die Abstützung des Portalrahmens er
folgt über um Achsen 29 schwenkbare Sohlenabstützplatten 34, wo
bei die Schwenkachsen am Maschinenrahmen gelagert sind.
Die Ladeeinrichtung 3 weist eine Mehrzahl von in Maschinen
breite nebeneinander angeordneten Ladesternen 30 auf und kann
relativ kurz bauen. Die in eingeschwenkter Position überaus kurz
bauende Ausgestaltung der Auslegerarmteile ist in Fig. 4 beson
ders deutlich.
In Fig. 4 ist das Vorderende des Tragrohres 15 ersichtlich,
welches mit dem ersten Auslegerarmteil 16 starr verbunden ist.
Das Tragrohr 15 weist an seinem Vorderende Einströmöffnungen 31
für die Absaugung von Luft von der Ortsbrust auf. Der Schrämmo
tor 25 mit dem Schrämkopf 24 ist in Fig. 4 sowohl in der zurück
geschwenkten und um die Achse 23 in die Ausgangsposition ge
kippten Position als auch in einer vorgeschwenkten Position 24′
und 25′ ersichtlich. Der Schwenkantrieb zur Verschwenkung des
zweiten Auslegerarmteiles um die Kippachse 23 ist von einem hy
draulischen Zylinderkolbenaggregat 32 gebildet.
Mit 19 ist wiederum die Lagerung des Auslegerarmteiles 22
ersichtlich, wobei diese Lagerung auch den Rotationsantrieb für
den Auslegerarm 22 enthält.
Durch Verschwenken des Schrämkopfes 24 in die Position 24′
gelingt ein Einbruchschrämen in die Ortsbrust, und es wird
gleichzeitig der Schrämkopf 24 in eine Position gebracht, in
welcher eine Kollision mit der Firstkappe 9 nicht mehr möglich
ist. In dieser Position kann somit unmittelbar hinter der Orts
brust und auch oberhalb des ersten Auslegeramteiles 16 bereits
mit Ausbauarbeiten begonnen werden, wobei durch Verschiebung des
Tragrohres 15 in Achsrichtung der Zeitraum, welcher für Ausbau
arbeiten bei feststehender Vortriebsmaschine zu Verfügung steht,
vergrößert wird.
In Fig. 5 ist nun zusätzlich zu den schematisch mit 31 ange
deuteten Ansaugöffnungen im zentralen Tragrohr 5 noch seitlich
auskragend eine Mehrzahl weiterer Ansaugöffnungen 33 ersicht
lich, über welche eine Bewetterung möglich ist. Die Ortsbrust
kann durch Verschwenken des ersten Auslegerarmteiles 16 um einen
Zentriwinkel von 60° etwa 160° oder weniger und bei der Rotation
von 360° des zweiten Auslegerarmteiles 22 um die Rotationsachse
21 zur Gänze bestrichen werden. Damit sind eine Vielzahl von
unterschiedlichen Ausbruchprofilen schrämbar.
Claims (9)
1. Streckenvortriebsmaschine mit einem Fahrantrieb und
einem eine im wesentlichen ebene Abbaufront bestreichenden
Auslegerarm, wobei der Auslegerarm wenigstens zwei relativ zu
einander abwinkelbare Auslegerarmteile aufweist, welche um zu
einander parallele und die Abbaufront durchsetzende Achsen
schwenkbar angetrieben sind und mit Schrämwerkzeugen, welche
nahe oder am freien Ende des äußeren Auslegerarmteiles rotierbar
und antreibbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenig
stens ein Auslegerarmteil um eine weitere von der Richtung der
Schwenkachsen verschiedene Kippachse in Richtung zur Abbaufront
schwenkbar antreibbar ist.
2. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der zur Abbaufront schwenkbare Auslegerarm
teil einen Antriebsmotor für die Schrämwerkzeuge trägt.
3. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß der zur Abbaufront schwenkbare Ausle
gerarmteil gekröpft ausgebildet ist und in zur Streckenvor
triebsmaschine eingeschwenkter Lage gegenüber dem oder den näher
der Maschinenlängsachse gelagerten Auslegerarmteil(en) zurück
versetzt angeordnet ist.
4. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des nahe der Ma
schinenlängsachse gelagerten inneren Auslegerarmteiles als
Tragrohr ausgebildet ist, welches in Achsrichtung verschiebbar
gelagert und mit einem Drehantrieb verbunden ist.
5. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse des zur Abbaufront
schwenkbaren Auslegerarmteiles die die Abbaufront durchsetzende
Schwenkachse im wesentlichen orthogonal kreuzt.
6. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckenvortriebsmaschine mit
Ankerbohr- und -setzeinrichtungen ausgestattet ist, welche an
einem am Maschinenrahmen und an der Firste abgestützten Portal
geführt sind.
7. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Firstkappe des Portals für die Festlegung
der Ankerbohr- und Setzeinrichtung in der Abstützposi
tion in der Seitenansicht oberhalb des inneren Auslegerarmteiles
angeordnet ist.
8. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abfördereinrichtung vorgese
hen ist, welche in Maschinenlängsrichtung über einen gesonderten
Antrieb verfahrbar ist.
9. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß an das Tragrohr des inneren Aus
legerarmteiles eine Absaugung bzw. Bewetterungslutte angeordnet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT102395A AT407659B (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Streckenvortriebsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19623653A1 true DE19623653A1 (de) | 1996-12-19 |
Family
ID=3505054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996123653 Withdrawn DE19623653A1 (de) | 1995-06-14 | 1996-06-13 | Streckenvortriebsmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT407659B (de) |
| DE (1) | DE19623653A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999023358A1 (de) * | 1997-11-04 | 1999-05-14 | Voest-Alpine Bergtechnik Gesellschaft Mbh | Schrämmaschine |
| WO1999023356A1 (de) * | 1997-11-04 | 1999-05-14 | Voest-Alpine Bergtechnik Gesellschaft Mbh | Einrichtung zum schneiden bzw. schrämen von material |
| EP1033472A1 (de) * | 1999-03-04 | 2000-09-06 | Hydrostress Ag | Verfahren und Einrichtung zur Veränderung des Lichtraumprofiles eines Tunnels |
| CN109973112A (zh) * | 2019-04-26 | 2019-07-05 | 四川路桥华东建设有限责任公司 | 一种超大倾角窄空间隧道锚散索鞍门架系统及其安装方法 |
-
1995
- 1995-06-14 AT AT102395A patent/AT407659B/de not_active IP Right Cessation
-
1996
- 1996-06-13 DE DE1996123653 patent/DE19623653A1/de not_active Withdrawn
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| US6428109B1 (en) | 1997-11-04 | 2002-08-06 | Voest-Alpine Bergtechnik Gesellschaft M.B.H. | Mining machine with sliding cutting tool assembly |
| EP1033472A1 (de) * | 1999-03-04 | 2000-09-06 | Hydrostress Ag | Verfahren und Einrichtung zur Veränderung des Lichtraumprofiles eines Tunnels |
| CN109973112A (zh) * | 2019-04-26 | 2019-07-05 | 四川路桥华东建设有限责任公司 | 一种超大倾角窄空间隧道锚散索鞍门架系统及其安装方法 |
| CN109973112B (zh) * | 2019-04-26 | 2024-02-27 | 四川路桥华东建设有限责任公司 | 一种超大倾角窄空间隧道锚散索鞍门架系统及其安装方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT407659B (de) | 2001-05-25 |
| ATA102395A (de) | 2000-09-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOEST-ALPINE BERGTECHNIK GESELLSCHAFT MBH, ZELTWEG |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |