DE19623435A1 - Korbteil für einen Einkaufswagen - Google Patents
Korbteil für einen EinkaufswagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/14—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor characterised by provisions for nesting or stacking, e.g. shopping trolleys
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Description
Die Erfindung betrifft ein Korbteil aus Kunststoff zur Bildung eines an einem Ein
kaufswagen befestigbaren Korbes, mit einem Boden, zwei Seitenwänden und einer
Stirnwand.
Die DE 25 46 969 B2 beschreibt einen Einkaufswagen, dessen Korb aus einem aus
Kunststoff gefertigten Korbteil und einer in das Korbinnere verschwenkbaren Klappe
besteht, welche die Rückwand des Korbes bildet. Das Korbteil ist mit einem Kunst
stoffspritzgußwerkzeug in einem einzigen Arbeitsgang herstellbar und die ebenfalls
aus Kunststoff oder aus Draht gefertigte Klappe wird bei der Montage des Einkaufs
wagens entweder am Fahrgestell oder am Korb um eine horizontale Achse ver
schwenkbar montiert. Der Vorteil eines derart gestalteten Einkaufswagens liegt darin,
daß das Korbteil äußerst schnell und daher kostengünstig herstellbar ist, sofern eine
ausreichende Stückzahl vorliegt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Korbteil,
im Gegensatz zu solchen aus Draht, nicht oberflächenbeschichtet werden muß. Trotz
dieser Vorteile muß ein entscheidender Nachteil in der Tatsache gesehen werden, daß
das erforderliche Spritzgußwerkzeug aufgrund der üblichen Dimensionen solcher
Korbteile äußerst aufwendig gestaltet werden muß und daher sehr teuer ist.
Diesen Nachteil versucht man bei einem Einkaufswagen gemäß der DE 26 56 921 AI
zu vermeiden, dessen Korbteil aus verschiedenen, den Boden, die Seitenwände und die
Stirnwand bildenden Bauteilen hergestellt ist, wobei diese Teile in einen am Einkaufs
wagen befindlichen stabilen Rahmen eingepaßt werden. Anstelle eines einzigen teuren
Spritzgußwerkzeuges treten nun vier kleinere Spritzgußwerkzeuge, deren Einzelkosten
sich jedoch ebenfalls zu einer stattlichen Summe addieren. Hinzu kommen noch die
Montagekosten für das Einpassen der Bauteile in den Rahmen sowie die Kosten für die
Herstellung des Rahmens.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Korbteil der gattungsgemäßen Art so
weiterzuentwickeln, daß die eben geschilderten Nachteile weitgehend oder ganz ver
mieden werden.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Seitenwände und die Stirnwand über
dünne biegbare Verbindungsabschnitte mit dem Boden so verbunden sind, daß diese
Wände in eine zur Ebene des Bodens winklige Lage bewegbar sind, um das Korbteil
als gebrauchstauglich entstehen zu lassen, daß die Seitenwände und die Stirnwand
Haltemittel aufweisen, die zum gegenseitigen Ineinandergreifen bestimmt sind, wenn
die Seitenwände und die Stirnwand die winklige Lage einnehmen und daß der Boden
im gebrauchstauglichen Zustand des Korbteiles über Abschnitte zumindest an den
Seitenwänden zusätzlich abgestützt ist.
Durch das Anbinden der Seitenwände und der Stirnwand an den Boden des Korbteiles
kann das dazu erforderliche Spritzgußwerkzeug äußerst flach gehalten werden, was
sich kostenreduzierend auswirkt. Die Seitenwände und die Stirnwand, oder ein Teil
dieser Wände können dabei entweder parallel zum Boden und/oder zu diesem abge
setzt und/oder aber leid- angewinkelt zu diesem angeordnet werden, wobei die zuletzt
genannte Möglichkeit den Vorteil besitzt, daß die Biegerichtung bereits vorgegeben ist,
wenn es gilt, die Seitenwände und die Stirnwand in eine vertikale Lage zu bewegen,
um sie mit Hilfe der Haltemittel gegenseitig verrasten zu lassen, so daß auf einfache
Weise aus dem Spritzgußteil ein gebrauchstaugliches Korbteil herstellbar ist. Um die
bei großer Belastung des Korbteiles auf den Boden einwirkenden Biegekräfte besser
beherrschen zu können, wird angeregt, am Boden Abschnitte vorzusehen, mit welchen
sich der Boden in gebrauchstauglicher Lage des Korbteiles nach unten hin an den Sei
tenwänden und bevorzugt auch an der Stirnwand abstützt, so daß die Verbindungsab
schnitte erheblich entlastet werden. Diese Maßnahme erhöht die Lebensdauer des so
gestalteten Korbteiles erheblich. Durch das bewegbare Anbinden der Seitenwände und
der Stirnwand an den Boden und durch das zusätzliche Abstützen des Bodens mit Hilfe
der Abschnitte wird ferner ein Rahmen, wie er in der DE 26 56 921 A1 vorgeschlagen
wird, entbehrlich.
Die Erfindung wird anhand schematisch gezeichneter Darstellungen näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein Korbteil in gebrauchstauglicher Lage;
Fig. 2 mit Blick auf die Stirnwand das Korbteil so wie es nach dem Spritzvorgang vor
liegt und strichpunktiert die nach oben bewegten und verrasteten Seitenwände
und Stirnwand sowie
Fig. 3 ein Korbteil, das an einem Einkaufswagen angeordnet ist.
Die Zeichnungen verzichten auf eine Darstellung der für den Fachmann geläufigen
Einzelheiten wie Rippen, Materialeinsparungen, Hinterschneidungen, Zapfen, Durch
brüche und dergleichen, die bei aus Kunststoff gestalteten Bauteilen üblich sind.
Fig. 1 zeigt das Korbteil 1 in gebrauchstauglicher Lage. Es weist einen Boden 2, zwei
Seitenwände 3 sowie eine Stirnwand 4 auf. Die gegenüber der Stirnwand 4 befindliche
Seite 5 besitzt keine Wand. Diese wird, wie in Fig. 3 ersichtlich, durch eine schwenk
bare Klappe 13 gebildet. Das aus Kunststoff bestehende Korbteil 1 ist in bekannter
Weise konisch, nach rückwärts sich verbreiternd gestaltet, damit mit derartigen Korb
oteilen 1 ausgestattete Einkaufswagen 12 platzsparend ineinandergeschoben werden
können. Die Seitenwände 3 sowie die Stirnwand 4 sind, vgl. auch Fig. 2, über dünne,
biegbare und gegen Bruch geschützte Verbindungsabschnitte 8, die sich an den jeweils
benachbarten horizontalen unteren Längskanten 6 des Bodens 2, der Seitenwände 3
und der Stirnwand 4 befinden, miteinander verbunden. Die beiden gemeinsamen verti
kalen Längskanten 7 der Stirnwand 4 und der Seitenwände 3 sind mit bekannten Hal
temitteln 11 wie Vorsprünge, Vertiefungen, Hinterschneidungen 9, 10 usw. ausgestat
tet, die dann gegenseitig ineinandergreifen und verrasten, wenn die Seitenwände 3 und
die Stirnwand 4 nach oben in die Gebrauchslage bewegt werden, um das Korbteil 1 als
gebrauchstauglich entstehen zu lassen.
Fig. 2 zeigt das dem Spritzgußwerkzeug entnommene Korbteil 1 mit Blick in Längs
richtung auf die Stirnwand 4. An beiden Längskanten 6 des Bodens 2 sind die Verbin
dungsabschnitte 8 angeformt, welche die Seitenwände 3 an den Boden 2 anbinden.
Quer zur Längsrichtung und sich in der Zeichnung mit der sichtbaren Unterkante 17
des des Bodens 2 deckend ist wenigstens ein weiterer dünner und biegbarer Verbindungs
abschnitt 8 vorgesehen, der in gleicher Weise die Stirnwand 4 an den Boden 2 bindet.
Der besseren Verständlichkeit wegen sind der Boden 2, die Seitenwände 3 und die
Stirnwand 4 dicker gezeichnet als dies in Wirklichkeit der Fall ist.
Die Seitenwände 3 und die Stirnwand 4 sind in Pfeilrichtung in eine bevorzugt vertika
le oder senkrechte Lage bewegbar. Schematisch sind an den genannten Teilen 3, 4 zap
fenartige Vorsprünge 9 und zu diesen passende Vertiefungen oder Durchbrüche 10
eingezeichnet, um die Wirkungsweise der Haltemittel 11 demonstrieren zu können.
Strichpunktiert sind die nach oben bewegten Seitenwände 3 nebst Stirnwand 4 einge
zeichnet. In dieser Lage und in dabei gegenseitig verrastetem Zustand bilden sie zu
sammen mit dem Boden 2 das gebrauchstaugliche Korbteil 1. An der Unterseite des
Bodens 2 sind flächige Abschnitte 18 vorgesehen, über die sich der Boden 2 in ge
brauchstauglicher Lage des Korbteiles 1 zusätzlich an entsprechenden Auflagestellen
abstützt, die sich zumindest an den Seitenwänden 3 bevorzugt auch an der Stirnwand 4
befinden.
Fig. 3 zeigt das Korbteil 1, das an einem üblichen Einkaufswagen 12 befestigt ist. Die
Befestigung des Korbteiles 1 kann in bekannter Weise durch Stecken, Anschrauben,
Verklemmen oder dergleichen erfolgen.
Im Beispiel trägt das Fahrgestell 15 des Einkaufswagens 12 das Korbteil 1. Mit 13 ist
eine Klappe eingezeichnet, welche in bekannter Weise das rückwärtige offene Ende
des Korbteiles 1 verschließt, so daß durch das Korbteil 1 und durch die Klappe 13 ein
Korb 14 zur Aufnahme von Einkaufsgut gebildet ist. Das Fahrgestell 15 trägt im Bei
spiel eine Schiebeeinrichtung 16, um den Einkaufswagen 12 von Hand bewegen zu
können.
Claims (4)
1. Korbteil aus Kunststoff zur Bildung eines an einem Einkaufswagen befestigbaren
Korbes, mit einem Boden, zwei Seitenwänden und einer Stirnwand, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Seitenwände (3) und die Stirnwand (4) über dünne biegbare
Verbindungsabschnitte (8) mit dem Boden (2) so verbunden sind, daß diese Wände
(3, 4) in eine zur Ebene des Bodens (2) winklige Lage bewegbar sind, um das
Korbteil (1) als gebrauchstauglich entstehen zu lassen, daß die Seitenwände (3) und
die Stirnwand (4) Haltemittel (11) aufweisen, die zum gegenseitigen Ineinandergrei
fen bestimmt sind, wenn die Seitenwände (3) und die Stirnwand (4) die winklige
Lage einnehmen und daß der Boden (2) im gebrauchstauglichen Zustand des Korb
teiles (1) über Abschnitte (18) zumindest an den Seitenwänden (3) zusätzlich abge
stützt ist.
2. Korbteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Nachobenbiegen
der Seitenwände (3) und der Stirnwand (4) zumindest ein Teil dieser Wände (3, 4)
entweder parallel zum Boden (2), und/oder zu diesem abgesetzt, und/oder zu diesem
leicht angewinkelt angeordnet ist.
3. Korbteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs
abschnitte (8) an jeweils benachbarten horizontalen Längskanten (6) des Bodens (2),
der Seitenwände (3) und der Stirnwand (4) vorgesehen sind.
4. Korbteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den
jeweils benachbarten vertikalen Längskanten (7) der Seitenwände (3) und der
Stirnwand (4) Haltemittel (11) wie Vorsprünge (9), Vertiefungen (10), Hinter
schneidungen usw. vorgesehen sind, die in der gebrauchstauglichen Lage des
Korbteiles (1) gegenseitig verrastet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996123435 DE19623435A1 (de) | 1996-06-12 | 1996-06-12 | Korbteil für einen Einkaufswagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996123435 DE19623435A1 (de) | 1996-06-12 | 1996-06-12 | Korbteil für einen Einkaufswagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19623435A1 true DE19623435A1 (de) | 1997-12-18 |
Family
ID=7796740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996123435 Withdrawn DE19623435A1 (de) | 1996-06-12 | 1996-06-12 | Korbteil für einen Einkaufswagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19623435A1 (de) |
Citations (10)
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-
1996
- 1996-06-12 DE DE1996123435 patent/DE19623435A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: WANZL METALLWARENFABRIK GMBH, 89340 LEIPHEIM, DE |
|
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