DE19622735A1 - Kupplungsanordnung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kupplungsanordnung zum beweg
ungsfesten Zusammenfügen zweier einen Winkel, von zum Bei
spiel 90°, bildender Teile, die als Elemente in einem mon
tierbaren Gestell, einem Rahmen, einem Rahmenwerk, einer
Leiter usw. inbegriffen sein können, und die gegenseitig
zusammenwirkende Kupplungsorgane besitzen, die zur Errich
tung der Zusammenkupplung in gegenseitigen Eingriff gebracht
werden.
Es ist eine sehr große und variierte Auswahl von Kupplungs
organen zum Zusammenfügen von zwei in Winkel verlaufenden
Teilen eines montierbaren/ demontierbaren Gestells usw.
bekannt. Senkrechte und horizontale Gestellelemente können
zusammengenagelt oder zusammengeschraubt werden, wobei die
Nägel beziehungsweise die Schrauben und das Vernageln be
ziehungsweise das Verschrauben loser Befestigungsorgane und
den Gebrauch von Werkzeug erfordern, was besonders bei engen
und schwierigen Arbeitsbedingungen die Arbeitsoperationen
unpraktisch und zeitraubend macht. Der Gebrauch von Sonder
werkzeug macht außer den Rahmen- oder Gestellelementen und
den losen Befestigungsmitteln (Nägeln, Schrauben) selbst
auch weitere Organe, die gehandhabt werden sollen, erforder
lich.
Das Vernageln und Verschweißen sind aufwendig und ermög
lichen keine Demontage zum Beispiel im Falle, daß ein Ge
stellelement ausgetauscht werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplungsan
ordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine
einfache Montage und Demontage und die Herstellung einer
bewegungssteifen Verbindung zwischen den zusammenzukup
pelnden Teilen ermöglicht, und bei der keine losen Befesti
gungsmittel oder ein Gebrauch von Sonderwerkzeug erforder
lich sind, da weder die Montagephase noch die Demontagephase
den Gebrauch von Werkzeug überhaupt fordert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. In der Praxis wird der eine der zwei zu
verbindenden Teile einen senkrechten Verlauf haben, während
der zweite einen horizontalen Verlauf hat. In einem Wandge
stell für Telefonzentralen sind beispielsweise viele solcher
Teile als montierbare und demontierbare Gestellelemente
enthalten, aber die Kupplungsanordnung zwischen einem senk
rechten Gestellelement (einem sogenannten Schenkel des er
wähnten Wandgestells) und dem benachbarten Ende eines hori
zontalen Elements (einer sogenannten Befestigungsschiene des
erwähnten Wandgestells) wird an allen Verbindungspunkten, an
denen die vorliegende Erfindung genutzt wird, die gleiche
sein.
Die Kupplungsanordnung umfaßt gegenseitig zusammenwirkende
Kupplungsorgane an benachbarten Partien der zwei zu verbin
denden Teile. Ein erster Teil hat eine U-förmige Kupplungs
partie, die mit mindestens einer Aussparung in Form einer
winkelförmigen Nut oder eines winkelförmigen Schlitzes mit
einer bei der Montage offenen Einführungsöffnung ausgebildet
ist. Eine derartige Öffnung wird bei der Demontage selbst
verständlich zu einer Ausgangsöffnung. Die Öffnung ist bei
der Montage auf das Kupplungselement eines zweiten Teils ge
richtet, die ein zapfenförmiges Eingriffsorgan zum Einführen
in die Einführungsöffnung der/des Nut/Schlitzes umfaßt, das
letztlich zum Eingriff am Ende der/des abgewinkelten Nut/
Schlitzes des ersten Teils vorgesehen ist, wobei der zweite
Teil außer dem zapfenförmigen Eingriffsorgan ein naheliegen
des, seitwärts federndes Riegelorgan umfaßt, dessen seitlich
äußerster Punkt in unbeeinflußtem Zustand bei der Passage
des Riegelorgans zwischen die zwei Beine des U-förmigen
Profils des ersten Teils eingedrückt wird. Das Kupplungsele
ment an dem/den Ende(n) des zweiten Teils hat damit eine
Querabmessung, die beim unbeeinflußten Zustand des seitwärts
federnden Riegelorgans den Abstand zwischen den Innenflächen
der U-Beine des ersten Teils überschreitet. Der zweite Teil
ist in seiner Funktion als Rahmen-, Rahmenwerk- oder Ge
stellelement an jedem Ende vorzugsweise mit zwei zapfenför
migen Eingriffsorganen ausgerüstet, die koaxial sind und
seitwärts nach entgegengesetzten Seiten herausragen, und ins
Ende je einer/eines winkelförmigen Nut/Schlitzes des ersten
Teils eingreifen. An jedem Verbindungspunkt ist aber ein
federndes Riegelorgan ausreichend, das mit dem oder den
zapfenförmigen Eingriffsorgan(en) zusammen eine vollständig
starre Verbindung zwischen den Teilen sichert.
Die Kupplungsanordnung und die Teile/Elemente die diese
umfaßt, können aus jedem beliebigen Material hergestellt
werden. Aluminium scheint ein geeignetes Material zu sein,
wenn die Erfindung in Verbindung mit Rahmen, Gestellen,
Rahmenwerken und ähnlichen Konstruktionen, die montierbare,
geradlinige Elemente umfassen, genutzt wird, aber dies ist
nur eine beispielhafte Materialwahl. Das seitwärts federnde
Riegelorgan hat ein freies Federelement, das bei nicht fe
dernden Gestellmaterialien eventuell an dem erwähnten zwei
ten Teil mittels eines Scharniers befestigt ist, so daß ihm
für die Federfunktion eine kleine Feder zugeordnet werden
kann. Bei Gestellmaterialien die eine gewisse Eigenfederung
aufweisen, wird ein seitwärts federndes Riegelorgan in Form
einer freiragenden Zunge gestanzt oder gegossen, die die
Federung sichern wird.
Der erste Teil, der wie angenommen ein senkrecht verlaufen
des Schenkelelement eines Gestells ist, ist, wie erwähnt,
mit einem U-förmigen Kupplungselement ausgebildet, mit der
U-Öffnung auf das angrenzende Ende des zweiten Teils, einer
sogenannten Befestigungsschiene, gerichtet. Dieses gabelför
mige Kupplungselement wirkt als eine Klammer während des
Einführens des seitwärts federnden Riegelorgans des zweiten
Teils, und drückt die freie Endpartie des Riegelorgans gegen
die Federungsrichtung so hinein, daß die Kupplungselement
des zweiten Teils mit dem/den zapfenförmigen Riegelorgan(en)
und dem seitwärts federnden, zungenförmigen Riegelorgan
einwärts in die/den winkelförmige(n) Nut/Schlitz des ersten
Teils passieren kann. Die zwei zusammenwirkenden Kupplungs
elemente sind damit im Verhältnis zueinander so ausgeformt
und dimensioniert, daß das seitwärts federnde, in der Quer
richtung eingepreßte Riegelorgan in der untätige Bereit
schaftsposition zum Ausfedern und pressender Anlage an einer
die/den winkelförmige(n) Nut/Schlitz des ersten Teils ab
grenzenden Nuten-/Schlitzkante freigemacht werden wird,
gleichzeitig als das/die zapfenförmige(n) Eingriffsorgan(e)
in endlichen Eingriff mit dem geschlossenen Ende der/des
erwähnten Nut/Schlitzes tritt/treten. Der Zapfen und die
federnde Zunge verhindern jede Verschiebungsbewegung des
zweiten Teils, der wie angenommen das horizontale Element
ist, das auf ein schon befestigtes, senkrechtes Element,
bestehend aus dem ersten Teil, zu montieren ist. Bei einer
Ausführungsform verhindert damit die Federzunge eine Bewe
gung nach oben, während der/die Zapfen eine Bewegung nach
unten verhindert/verhindern. Dazu sind die Dimensionierung
und die Gestaltung der in der erfindungsgemäßen Kupplungs
anordnung eingeschlossenen Kupplungspartien so, daß sich
Verschiebungen des zweiten Teils seitwärts auch nicht aus
führen lassen, insbesondere nicht, wenn der zweite Teil an
jedem Ende an einem von zwei gegenüberstehenden ersten Tei
len angekuppelt ist.
Der zweite Teil kann ein in der Gebrauchsposition heraufra
gendes Organ, zum Beispiel eine Stange, haben, das in Ge
stellen mit Leitungsführung als Führungsorgan genutzt wird.
Weitere Zwecke, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Er
findung werden im nachfolgenden anhand der beigefügten Zeic
hnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gestells oder eines Teils
eines Gestells mit erfindungsgemäßen Teilen in Form sich
kreuzender Gestellelemente;
Fig. 2, in größerem Maßstab, eine Seitenansicht der in der
Zusammenkupplungsanordnung inbegriffenen, zusammenwirkenden
Kupplungspartien zweier Teile, die bewegungssteif zusammen
gekuppelt werden sollen, wobei die jeweiligen Kupplungs
elemente in eine untätige Position ganz außer Eingriff mit
einander gezeigt sind;
Fig. 3 eine Ansicht entsprechend Fig. 2, zeigt aber die
erwähnten Kupplungspartien bei beginnendem Eingriff mitein
ander, wobei die Gabelpartie eines ersten, senkrechten Teils
dabei ist, die seitwärts federnde Zunge eines zweiten, hori
zontalen Teils in eine untätige Bereitschaftsposition hin
einzupressen;
Fig. 4 eine Ansicht entsprechend Fig. 2 und 3, zeigt aber
die Kupplungspartien der zwei Teile in vollendetem, voll
ständigem Eingriff miteinander, wobei der Riegelzapfen des
zweiten Teils eine Bewegung nach unten verhindert, während
die federnde Zunge des zweiten Teils eine Bewegung nach oben
verhindert. Enge Toleranz zwischen zusammenwirkenden Partien
sichert eine starre Kopplung auch in der Querrichtung;
Fig. 5 den zweiten Teil, von unten gesehen;
Fig. 6 eine Ansicht des zweiten Teils gemäß Fig. 5;
Fig. 7 eine Draufsicht des zweiten Teils gemäß Fig. 5 und 6;
Fig. 8 einen Horizontalquerschnitt der zusammenwirkenden
Kupplungspartien der zwei Teile in einer gegenseitigen Posi
tion gerade vor der Zusammenkupplung;
Fig. 9 einen Horizontalschnitt entsprechend Fig. 8, zeigt
aber die zusammenwirkenden Kupplungspartien der zwei Teile
in vollendetem Eingriff miteinander; und
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt nach X-X in Fig. 9.
Es wird auf die Zeichnungen hingewiesen, zuerst auf Fig. 1,
die ein Gestell oder einen Teil eines Gestells zeigt, das
zwei senkrechte Elemente oder Gestellschenkel 10 und eine
Anzahl, zum Beispiel fünf, horizontaler Elemente oder Befe
stigungsschienen 12 umfaßt, die im Ausführungsbeispiel je
ein heraufragendes, stangenähnliches Organ 14 tragen, das
als Führungsorgan dienen kann, für den Fall, daß das Gestell
in Verbindung mit Leitungsführung o. ä. gebraucht wird. Ein
oberes und ein unteres Gestellelement 16 beziehungsweise 18
können vorhanden sein, sind aber nicht notwendig.
Die Elemente 10 und die Elemente 12 werden in der nachfol
genden Beschreibung gewöhnlich als erste beziehungsweise
zweite Teile bezeichnet. Die beschriebene Kupplungsanordnung
kann für das Zusammenfügen des ersten und zweiten Teils
unter jedem beliebigen Winkel angepaßt werden; es ist damit
keine zwingende Voraussetzung, daß die Teile 10 und 12 bei
der Zusammenkupplung rechtwinklig in Verhältnis zueinander
angebracht werden.
In den Fig. 1 und 5-7 ist der zweite Teil 12 mit einer
abwärtsweisenden, nasenförmigen Kupplungspartie 20, 20′ an
jedem Ende ausgebildet. Dies ist allerdings auch keine
zwingende Voraussetzung der beschriebenen Kupplungsanord
nung; der zweite Teil 12 kann mit nur einem Kupplungsele
ment, zum Beispiel 20, versehen sein, und als Stütze, Kon
sole oder Träger in einem Brettgestell, Regal o.a. dienen,
in dem mehrere senkrechte Teile 10 nebeneinander, mit den
Trägern rechtwinklig davon herausragend, angebracht sind.
Die Kupplungsanordnung selbst, in der die Kupplungspartie(n)
des zweiten Teils 12 enthalten ist/sind, wird in Verbindung
mit den Fig. 2-10 eingehender erläutert, aber das Riegel
organ der Kupplungspartien ist auch in Fig. 1 eingeführt:
Die Kupplungspartie 22 des ersten Teils 10 ist U-förmig mit
der Öffnung dem zweiten Teil 12 zugewandt unmittelbar vor
dem Einführen der Kupplungspartie 20, 20′ des letztgenannten
zwischen die U-Beine, die mit einer/einem winkelförmigen
Nut/Schlitz 32 ausgebildet sind; die Kupplungspartie 20, 20′
des zweiten Teils 12 hat ein oberes, seitwärts federndes,
zungenförmiges Riegelorgan 26 und ein darunterliegendes,
zapfenförmiges Eingriffsorgan 28. Gemäß Fig. 1 befindet sich
das rechte, seitwärts federnde, zungenförmige Riegelorgan auf
der dem entsprechenden Riegelorgan 26 der linken Kupplungs
partie 20 des zweiten Teils 12 abgewandten Seite, und ist
somit nicht sichtbar, vgl. Fig. 5 und 7. Die Unterbringung
der Riegelorgane 26 an den Enden auf abgewandten Seiten des
zweiten Teils 12 ist nicht zwingend. Die Riegelorgane 26
könnten ebensogut auf derselben Seite sein.
Fig. 5-7 zeigen den zweiten Teil separat, in beziehungs
weise einer Draufsicht von unten, einer Seitenansicht und
einer Draufsicht von oben.
Der zweite Teil 12 ist damit, Fig. 5, als eine U-Schiene mit
drei querverlaufenden Absteifungsrippen 30 ausgeformt. Sonst
geht aus den Fig. 5-7 hervor, daß das seitwärts federnde
Riegelorgan 26 die Form einer ausgekragten, federnden Zunge
oder Feder hat, deren freie Endpartie mit 26′ bezeichnet
ist. Es geht auch hervor, daß die zapfenförmige Eingriffs
organe 28 koaxial sind und nach entgegengesetzten Richtungen
zeigen. Es sind doch auch andere Ausführungsformen denkbar,
bei denen der zweite Teil 12 an einem Ende nur ein zapfen
förmiges Eingriffsorgan aufweist, aber zwei Riegelzapfen 28
sind vorzuziehen.
Die U- oder gabelförmige Kupplungspartie 22 des ersten Teils
10 geht aus der Fig. 2 in Verbindung mit den Fig. 8-10 am
besten hervor.
Die geradwinklig U-förmige Kupplungspartie 22 umfaßt zwei
parallele U-Beine 22′ und eine U-Stufe 22′′, die rechtwinklig
auf den Beinen 22′ stehen.
Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist in den beiden
U-Beinen 22′ eine/ein winkelförmige(r) Nut/Schlitz 32 aus
geformt mit einer in der Gebrauchsposition horizontal ver
laufenden Partie 32′ mit offenem Einführungsende 32a und
einer vom inneren Ende derselben abwärts gerichteten Nuten-
/Schlitzpartie 32′′ mit einem unteren, geschlossenen Ende
32b.
Die "Grundfläche" 22a der U-Stufe 22′′, Fig. 8, d. h. die
Fläche der U-Stufe 22′′ der U-förmigen Kupplungspartie 22,
die auf die nasenförmige Kupplungspartie 20 des zweiten
Teils 12 gerichtet ist, ist mit 22a bezeichnet und die ge
genüberliegende Fläche der nasenförmigen Kupplungspartie 20
mit 20′′. In der tätigen Position der Zusammenkupplungsanord
nung, Fig. 4, 9 und 10, liegen diese Flächen 22a und 20′′
einander stützend an. Es ist dehalb erwünscht eine ausrei
chend große Kontaktfläche in diesem Gebiet zu erreichen.
Dies ist der Grund dafür, daß die Kupplungspartie 20 des
zweiten Teils nasenförmig ausgebildet ist, was eine wesent
lich vergrößerte Kontaktfläche im Vergleich zu einer Aus
bildung des zweiten Teils mit konstantem Querschnitt, auch
in den Endpartien, ergibt.
Die Fig. 2-4 und Fig. 8-10 zeigen den Zusammenkupplungs
verlauf, wobei vorausgesetzt ist, daß der erste Teil 10
ortsfest untergebracht ist.
Der zweite Teil 12 wird damit im wesentlichen horizontal
eingerichteter Position in die U-förmige Kupplungspartie 22
des ersten Teils 10 hineingeführt, wobei die in entgegen
gesetzte Richtungen weisenden, zapfenähnlichen Eingriffsor
gane 28 in die winkelförmigen Nuten/Schlitze 32 der Kupp
lungspartie 22 geführt werden, während das seitwärts heraus
ragende, federnde, zungenförmige Riegelorgan 26 der Kupp
lungspartie 20 zwischen die U-Beine 22′ etwa oberhalb der
oberen, horizontalen Partie der/des Nut/Schlitzes 32 einge
führt wird. Die obere Kante des jeweiligen U-Beines 22′, die
die/den Nut/Schlitz 32 abgrenzt, ist mit 32a bezeichnet,
während die nach unten weisende Partie 32′′ der/des Nut/
Schlitzes in einem geschlossenen Ende endet, das mit 32b
bezeichnet ist.
Die Kupplungspartie 20 des zweiten Teils 12 wird hinein und
nach unten geführt, während die zapfenförmigen Eingriffs
organe 28 der/dem Nut/Schlitz 32 folgen, bis die Eingriffs
organe 28 in ihre Endposition am unteren Ende 32b der Nu
ten/Schlitze 32 gelangen. Damit wird das nach außen seit
wärts federnde, zungenförmige Riegelorgan 26 in die horizon
tale Partie 32′ der/des Nut/Schlitzes 32 heruntergeführt,
in der sich die obere Kante des Riegelorgans 26 an die obere
Kante 32a, die die Nuten-/Schlitzpartie 32′ nach oben ab
grenzt, pressend anlegt, wobei gleichzeitig die zapfenförmi
gen Eingriffsorgane 28 am unteren Ende 32b der Nuten-
/Schlitzpartie 32′′ anliegen. Dies wird einfach dadurch er
reicht, daß der Abstand zwischen dem untersten Punkt des
Zapfens 28 und der oberen Kante der Zunge 26 dem Abstand
zwischen der oberen Kante 32a und dem unteren Punkt 32b
der/des Nut/Schlitzes 32 angepaßt wird.
Wenn der zweiten Teil 12 vom ersten Teil 10 demontiert wer
den soll, drückt man die freie Endpartie 26′ der federnden
Zunge 26 ein, wobei gleichzeitig der zweite Teil nach oben
verschoben wird. Dadurch federt die Zunge 26 einwärts und
gelangt zwischen die U-Beine 22′, während die Zapfen 28 sich
in den Nuten/Schlitzen 32 nach oben bewegen. Wenn die
Zapfen 28 die obere horizontale Kante 32a der Nuten/Schlitze
32 erreicht haben, wird der zweiten Teil 12 gerade aus dem
ersten Teil 10 herausgezogen, wodurch die Kupplung aufge
hoben wird, Fig. 2.
Claims (6)
1. Kupplungsanordnung zum bewegungssteifen Zusammenfügen
zweier Teile (10, 12), die unter einem Winkel voneinander
abstehen, und die als Elemente in zum Beispiel montierbaren
Gestellen, Rahmen und Leitern enthalten sein können, und die
einander angepaßte, zusammenwirkende Kupplungselemente (22
beziehungsweise 20, 20′) besitzen, die in gegenseitigem
Eingriff die Kopplung der Teile (10, 12) ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kupplungselement (22) eines ersten Teils (10) U-för
mig ist, und wenigstens eine winkelförmige Aussparung (32)
umfaßt, wobei sowohl die U-förmige Kupplungspartie (22) als
auch die winkelförmige Aussparung (32) eine Öffnung haben,
die auf das Kupplungselement (20, 20′) des zweiten Teils
(12) weist, der mit dem ersten Teil (10) zusammenzufügen
ist; und daß das Kupplungselement (20, 20′) des zweiten
Teils (12) wenigstens zwei verschiedene Kupplungsorgane (28,
26) hat, nämlich ein zapfenähnliches Eingriffs- und Steuer
organ (28) und ein der Nähe davon liegendes, seitwärts fe
derndes, zungenförmiges Riegelorgan (26), wobei das zapfen
ähnliches Eingriffs- und Steuerorgan (28), während des Zu
sammenfügens entlang der winkelförmigen Aussparung (32)
gesteuert wird, bis es in der Endposition an das innere,
geschlossene Ende (32b) der Aussparung (32) gelangt, wobei
das seitwärts federnde, zungenförmige Riegelorgan (26),
nachdem es zuerst auf dem Weg in die zwei U-Beine des
U-förmigen Kupplungselementes (22) hinein, seitwärts
eingedrückt worden ist, in seine Endposition zur pressenden
Anlage an einer Kante (32a), die die winkelförmige Ausspa
rung (32) entlang eines Abschnitts (32′) abgrenzt, gelangt.
2. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der zweite Teil (12) an jedem Ende ein Kupplungs
element (20, 20′) hat.
3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß jedes Kupplungselement (20, 20′) zwei koaxiale, in
entgegengesetzte Richtungen weisende, zapfenförmige Ein
griffs- und Steuerorgane (28) und ein seitwärts federndes,
zungenförmiges Riegelorgan (26) umfaßt.
4. Kupplungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß das seitwärts federnde, zungenförmige Riegelorgan
(26) an einem Kupplungselement (20) auf des dem entsprechen
den Organ (26) des zweiten Kupplungselementes (20′) abge
wandten Seite liegt.
5. Kupplungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das seitwärts federnde
Riegelorgan (26) die Form einer Blattfeder mit einem freien
äußeren Ende (26′) hat, die aus einem federnden Material
hergestellt ist, aus welchem der zweite Teil (12) ganz oder
teilweise hergestellt ist.
6. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Teile (10
und 12) in einem/einer montierbaren/demontierbaren Gestell
oder Rahmenkonstruktion enthalten sind, wobei die winkelför
mige Aussparung (32) des ersten Teils (10) in der Gebrauchs
position ein im wesentlichen horizontales Aussparungselement
(32′) mit einem offenen Ende und ein mit diesem Aussparungs
element (32′) zusammenhängendes, nach unten weisendes Aus
sparungselement (32′′) hat, das in ein geschlossenes Ende
(32b) mündet, und zum geradwinkligen Zusammenfügen des er
sten und des zweiten Teils (10, 12) dient.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NO952281A NO300105B1 (no) | 1995-06-09 | 1995-06-09 | Sammenkoplingsanordning |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE19622735A1 (de) |
| NO (1) | NO300105B1 (de) |
| SE (1) | SE510388C3 (de) |
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1996
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- 1996-06-07 DE DE1996122735 patent/DE19622735A1/de not_active Withdrawn
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