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DE1779745A1 - Moebelstueck,insbesondere Wandmoebel - Google Patents

Moebelstueck,insbesondere Wandmoebel

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Publication number
DE1779745A1
DE1779745A1 DE19681779745 DE1779745A DE1779745A1 DE 1779745 A1 DE1779745 A1 DE 1779745A1 DE 19681779745 DE19681779745 DE 19681779745 DE 1779745 A DE1779745 A DE 1779745A DE 1779745 A1 DE1779745 A1 DE 1779745A1
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DE
Germany
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wall
furniture
piece
side walls
attached
Prior art date
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DE19681779745
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English (en)
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DE1779745C3 (de
DE1779745B2 (de
Inventor
Welch Philip C
Ostling Edward J
Gavinski Frank R
Grand Rapids
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Modular Systems Inc
Original Assignee
Modular Systems Inc
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Publication date
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Publication of DE1779745B2 publication Critical patent/DE1779745B2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/04Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made mainly of wood or plastics
    • A47B47/042Panels connected without frames

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Lodular Systems, Inc., Michigan, U. S. A.
Möbelstück, insbesondere 7/andmöbel
Die Erfindung bezieht sich auf Möbelstücke, und richtet sich insbesondere auf '.Yandmöbel. Die Erfindung geht aus von einem Möbelstück mit zwei Seitenwandungen, einer Rückwand zwischen den Seitenwandungen und wenigstens einem Fachbrett zwischen den Seitenwandungen. Gemäß der Erfindung sind diese Möbelteile mit Hilfe von ausgesparten federnden oder nachgiebigen Befestigungsvorrichtungen für die Glieder ausgerüstet, bei denen eß sich vorzugsweise um geschlitzte Klammern in einem der zu verbindenden KöbelteLle und um ein Schraubenglied am anzuschließenden Möbelteil handelt, das in die geschlitzte Klammer eingreift, so daß die Gesamtkonstruktion keine äußeren Einrichtungen
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zur gegenseitigen Befestigung der einzelnen Möbelstückteile aufweist.
Bei der Konstruktion eines 7/andhängemöbels, beispielsweise eines Buchregals od. dgl. ist es wünschenswert, die Möbelkonstruktion so einfach als möglich und mit möglichst wenig Handgriffen anzubringen. Es ist außerdem wünschenswert die Konstruktionsteile so zu wählen, daß ein gefälliges Aussehen entsteht, und das gesamte Möbelstück gegen unbeabsichtigtes Zerlegen gesichert ist. Diese Eigenschaften sind besonders wichtig für Telefoneinrichtungen, die beispielsweise in wenig begangenen Gegenden aufgestellt werden, wo sie manchmal mutwillig zerstört und beschädigt werden. Im allgemeinen müssen sich solche Telefonregale leicht konstruieren lassen, aber doch eine feste Konstruktion aufweisen, wobei die Befestigungselemente gegen außen hin unsichtbar sein sollen.
Durch die Erfindung wird eine Möbelkonstruktion insbesondere für diese und ähnliche Zwecke vorgeschlagen, die eine Rückwandung, zwei Seitenwände und wenigstens ein Pach- brett aufweist, wobei Wandungen und Fachbrett so konstruiert sind, daß die verwendeten Befestigungseinrichtungen zwar federnd aber nicht sichtbar sind. Die Konstruktion
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ist kräftig und fest, jedoch sind die Verbindungselemente biegsam, so daß ein rascher Aufbau möglich ist.
Durch die Erfindung lassen sich die folgenden Aufga"hen einzeln oder gemeinsam lösen.
Das erfindungsgemäße Möbelstück eignet sich insbesondere als ',Vandmöbel für Telefonhäuschen und dergleichen.
Außerdem wird durch das erfindungsgemäße Eöbelstück eine Konstruktion geschaffen, die einfach, schnell zusammenzubauen und darüberhinaus kräftig ist.
Die Verbindungseinrichtungen sind beim erfindungsgemäßen Möbelstück bei Pertigstellung der Konstruktion nicht mehr sichtbar.
Es ergibt sich durch die Erfindung eine kräftige sichere Verbindung, die fest und trotzdem nachgiebig ist, so daß der Aufbau des Möbelstücks erleichtert wird.
Weiter wird durch die Erfindung erreicht, daß das Möbelstück leicht und rasch, selbst von nur einer Person mit einfachen Werkzeugen aufgestellt werden kann .
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Gemäß der Erfindung enthält die Möbelstückkonstruktion eine Rückwand, Seitenwände und wenigstens ein Fachbrett zwischen den Seitenwänden und Befestigungsvorrichtungen zwischen den Seitenwänden und der Rückwand sowie dem Fachbrett, die in den Verbindungsstellen ausgespart sind und geschlitzte Klammern in einem Möbelstückteil und Schrauben im benachbarten Möbelstückteil aufweisen, die in die geschlitzten Klammern eingreifen, bo daß die Konstruktion keine sichtbaren Teile der Befestigungsglieder aufweist.
Vorzugsweise sind die Rückwand und die Fachbretter zwischen den Seitenwandungen angeordnet. Die Klammern sind biegsam und vorzugsweise in den Enden des Fachbrettes und der Rückwandung angeordnet, so daß der Aufbau und das Zerlegen des gesamten Möbelstückes wesentlich erleichtert wird.
Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung einer Aubführungsform eines Möbelstückes gemäß der Erfindung}
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Schraube, die als Teil der Befestigungsvorrichtung zum Eineatz kommt; 109838/0704
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer geschlitzten Klammer, die bei der Konstruktion nach Fig. 1 Verwendung findet;
Fig. 4 einen Schnitt durch die Verbindungsstelle unter Verwendung der Klammer nach Fig. 3 und der Schrau- Λ be nach Fig. 2;
Fig. 5 eine Vorderansicht des Möbelstückes beim Aufbau unter v/iedergabe des Streckwerkzeuges und des Verfahrens zur Befestigung der Rückwand an den Seitenwänden;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 3;
Fig. 7 eine Teilansicht der Rückwandung nach fig. 1 zur '
Wiedergabe des herausgenommenen Teiles mit einer Klammer in dieser Ausnehmung; und in
Fig. 8 eine Endansicht der Einrichtungen, die zur Befestigung des Möbelstückes nach Fig. 1 an einer 7/andung dienen.
Das in dar Zeichnung wiedergegebene Möbelstück enthält eine Rückwand 2, Seitenwände 10 und 12 und Fachbretter
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und 18. Die Rückwand weist ausgenommene Teile 4 und 6 an den Enden auf. Ein längsschlitz 8 erstreckt sich horizontal über die Rückfläche. Im zusammengebauten Zustand sind die ausgesparten Teile 4 und 6 in Flucht mit Doppelkopfschrauben 14, die später noch näher im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben werden sollen, und enthält Klammern, beispielsweise wie die bei 22 angegebenen Klammern, welche auf die Schrauben nach Fig. 2 greifen. Jede ',7and weist wenigstens sechs Schrauben 14 auf, zwei Stück für die Rückwandung und jeweikls zwei für jedes Fachbrett. Jedes Fachbrett besitzt wenigstens zwei ausgesparte, den Teilen 4 entsprechende Teile mit den Klammern 22 entsprechenden Klammern, die auf die Schrauben 14 greifen.
) Das Möbelstück wird an der ",'/and über eine Gleitschiene 20a befestigt, die an der ./and angeschraubt ist. In die Gleitschiene greift eine Leiste 22a,welche mit Hilfe der Schrauben 24 in einem Schlitz 8 befestigt ist. Die Schrauben 24 erstrecken sich von der Vorderseite der Rückwand 2 durch die Löcher 26. Wie man aus Fig. 8 erkennt, erstrecken sich die Schrauben 24 durch die Leiste 22a und berühren die Schiene 20a, um so eine Bewegung der Leiste 22a in der Schiene 20a nach der richtigen Einstellung zu verhindern.
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>1'J Λϊ*
Die im Zusammenhang mit dieser Ausführungsform nach Fig. 1 verwendeten Schrauben haben vorzugsweise die Form der Schraube nach Fig. 2. Die Schraube 14 weist einen Schraubenkopf 40 und einen Schraubenkopf 42 mit einem Verbindungsschaft 44 auf. Der Kopf 40 ist m_t einem geeigneten Schraubenzieherkreuzschlitz 46 versehen, so daß die Schraube 14 mit Hilfe der Gewindegänge 48 in den Flächen der Seitenwandungen 10 und 12 befestigt werden kann.
Die in den ausgesparten Teilen der Seitenwandungen und den ausgesparten Teilen der Fachbretter angeordnete Klammer ist in Fig. 3 wiedergegeben. Die Klammer enthält eine Befestigungslasche 32 mit Löchern 34 und 36 für den Eingriff der Klammern in den Boden der ausgesparten Schlitze über Schrauben. Die Klammer weist ein Paar von angehobenen Armen 24a und 26a auf, die sich nach oben, vorzugsweise ( unter einem 'Vinkel zur Ebene der Befestigungslasche 32 erstrecken. V/ie man aus Fig. 6 erkennt, enthält der innere Teil des Schlitzes zwischen den Armen 24a und 26a abgeschrägte Oberflächen 28 und 30 zum Einkeilen zwischen die Köpfe der Schraube 14 und zum weiteren Hineinziehen der Schraube in die Ausnehmung.
7/enn, wie man aus Fig. 4 erkennt, die Schraube 14 nach rechts und in den Schlitz zwischen die Arme 24a und 26a
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BAD ORIGINAL
gedrückt wird, dann ziehen die angeschrägten Oberflächen bei 28 und 30 und die Steigung der Arme 24a und 26a bezüglich der Ebene der Befestigungslasche die Schraube nach unten bezüglich der Klammer und drücken damit das die Schraube enthaltende Glied, beispielsweise die Seitenwand 10, gegen das die Ausnehmung und die Klammer enthaltende Glied, beispielsweise das Fachbrett 16. Wie man am deutlichsten aus Fig. 4 erkennt, befestigen die Schrauben 50 und 52 die die Klammer 22 haltende Oberfläche am Boden der Ausnehmung 4. Wie sich außerdem aus Fig. ergibt, erstrecken sich die Arme 24a und 26a nach oben winkelig zu der Ebene, die die äußere Oberfläche der Seitenwand 10 und des Fachbrettes 16 enthält. Somit zieht ein Einsc-hieben der Schraube 14 in den Schlitz in der ~ Klammer 22 die Seitenwand 10 fest gegen das Pachbrett Die Klammer 22 hält diese beiden Wandungsteile zusammen, und zwar unter starker Federspannung, wobei jedoch die Verbindung eine Expansion und Kontraktion erlaubt. Bei einer bevorzugten Ausführungsfolrm werden die Enden der Arme 24a und 26a gegen die äußere Oberfläche der Seitenwand gedrückt. Das Ausmaß der Zugspannung zwischen der Seitenwand 10 und dem Fachbrett 16 wird durch die Tiefe der Aussparung 4 bestimmt. Auf diese Weise kann die Konstruktion so dauerhaft wie nur erwünscht, gemacht warden. Wenn beispielsweise die Tiefe der Ausnehmung 4 bis auf
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ca. 0,8 mm (0,025 Zoll) gemacht wird, dann werden die beiden Wandungsteile praktisch so stark untrennbar gemacht, daß die Trennung nur unter extremer Kraftanwendung und Gefahr der Zerstörung vorgenommen werden kann.
Einer der Schlitze 6 in jedem Ende der Rückwand 2 enthält eine Kerbe 20, welche sich auf die plane Oberfläche der Rückwand 2 erstreckt. Diese Kerbe oder der Schlitz ist groß genug, um die vordringende Schraube 14 auf der anderen Seitenwandung 10 oder 12 durch die Kerbe 20 hindurchzulassen, während die Enden der Rückwand flach gegen die Seitenwandungen 10 und 12 anliegen. Das erfindungsgemäße Regal ist in seinem Aufbau außerordentlich einfach. Die Abschlußwandung, die Seitenwandungen und die 3?achbretter können vom Hersteller mit ausgesparten Ausschnittsteilen, Klammern in den ausgesparten Teilen und Schrauben auf den Seitenwandungen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, geliefert werden. Die Rückwand kann außerdem mit dem horizontalen Schlitz 8 bereits vorgefertigt werden.
Beim Zusammenbau des Regals wird zuerst die Gleitschiene 20a an der Wand befestigt. Dann wird die Leiste 22a auf der Gleitschiene 20 angebracht. Die Rückwand 2 wird dann an der tragenden Wand durch Einsetzen der Gleitschiene Ln den Schlitz 8 und Befestigen der Schrauben 24 nach
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Pig. 8 angebracht. Der Schlitz 8 ist länger als die Gleitschiene 20a, so daß eine seitliche Verstellung nach der Fertigstellung des Regals möglich ist. Die Seitenwände 10 und 12 werden dann an den Fachbrettern 16 und 18 befestigt, indem man zuerst die Fachbretter an eine der Seitenwandungen, beispielsweise die Seitenwand 12 " anbringt., und dann die andere Seitenwand 1Ö an Ort und Stelle schiebt. Die Seitenwände werden dann starr auf den Fachbrettern über die Sperrschrauben und Klammern befestigt. Die Fachbretter und die Seitenwände werden dann angehoben und die Vorrichtung wird so eingesetzt, daß die Bodenschrauben 14 auf den Seiten 10 und 12 durch die Kerben 20 auf jeder Seite der Rückwand 2 in die Ausnehmungen 6 greifen. An dieser Stelle befindet sich die Rückwand 2zwischen den Seitenwänden 10 und 12, wobei die Schrauben von den Seitenwänden 10 und 12 in den Schlitzen 6 in den Enden der Rückwand 2 sitzen. Diese Lage ist ähnlich derjenigen in Fig. 5. Man erkennt, daß die Kopfschrauben 14 in den Seitenwänden 10 und 12 über der Oberseite der Rückwand 2 liegen. Um diese Kopfschrauben 14 in die Schlitze 4 im Oberteil der Rückwand 2 einzusetzen, ist es erforderlich, die Seitenwände 10 und 12 auseinander-* zuspreizen. Dieses Auseinanderspreizen erfolgt zweckmäßigerweise durch ein Streckwerkzeug mit Schienen 54 und 56, die bei 58 mit Hilfe eines Gelenks verbunden sind. Die
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Arbeitsweise dieses Werkzeuges ist durch die gestrichelten Linien angedeutet. Sind die Seitenwände, wie aus Fig. ersichtlich, erst einmal auseinandergespreizt, dann lassen sich die Seitenwände nach unten bezüglich der Rückwand bewegen, so daß die oberen Schrauben 14 in der Nähe ö.cr Schlitze 4 in der Rückwand eingesetzt werden können. Das Streckglied wird dann entfernt und die Seitenwände "
10 und 12 nähern sich dem jeweiligen Ende der Rückwand 2. Eine weitere Bewegung nach unten, die die Seitenwände bezüglich der Rückwand 2 durchführen, führt dazu, daß die oberen und unteren Schrauben 14 in die Klammern 22 in den Ausnehmungen 4 und 6 eingreifen, und damit die aus Fig. 4 ersichtliche Sperrverbindung entsteht. Man kann nunmehr an der Rückwaynd beispielsweise mit Hilfe der Deckschrauben 24 ein Telefon befestigen. Das Telefon wird vorzugsweise gerade oberhalb des obersten Fach- i
brettes angesetzt, um zu verhindern, daß die Seitenwände nach oben geschoben werden können.
Aus der vorhergehenden Beschreibung erkennt man, daß das Ende des Schlitzes 8 durch die Seitenwände 10 und 12 gegen Sicht verdeckt wird. Auf diese Weise kann die Einrichtung nicht von der Wand abfallen, weil die Seitenwandungen 10 und 12 gegen die Kanten der Schiene 20 anschlagen. Werden außerdem mehrere solcher Regale oder
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Gruppen von Regalen an der Wand befestigt, dann erlaubt das Spiel zwischen den Enden der Gleitschiene 20a und dem Schlitz 8 ein Einstellen des Regals unmittelbar gegen ein benachbartes Regal trotzdem ein geringfügiges Spiel zum Zusammenbau jedes Regals erforderlich ist.
Die Kerbe oder der Durchbruch 20 in der Rückwand ist so angeordnet, daß beim Eingriff der Schraube 14 in die Befestigungsklammern 22 die Kerbe hinter dem Fachbrett 16 zu liegen kommt.
Die Form der Klammern 22 ist wichtig für die Konstruktion der Anordnung. Die Klammern müssen etwas biegsam oder nachgiebig sein, damit die Seitenwandungen 10, und 12 sich nach außen zum Einsetzen und Verbinden der Rückwand mit den Seitenwänden strecken kann. Das obenbeschriebene Spreizen der Seitenwände ergibt sich wenigstens teilweise durch die biegsame und nachgiebige Konstruktion der Klammern.
Man erkennt aus der vorhergehenden Beschreibung, daß keine der Einrichtungen für die Herstellung der Verbindungen für das Auge nach dem Zusammenbau des Regals Bichtbar ist. Darüberhinaus ist das Auseinandernehmen des Regals nicht mehr möglich, wenn beispielsweise ein Telefonapparat etwas oberhalb des obersten Fachbrettes montiert wird. Um beispielß-
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weise das Regal auseinandernehmen zu können, müssen die Seitenwände 10 und 12 relativ zur Rückwand angehoben werden. Dieses Anheben ist nicht möglich, da ja das oberste Fachbrett dann gegen den Telefonapparat anschlägt.
Während die Erfindung im Zusammenhang mit zwei Fachbrettern im Bodenteil eines Regals beschrieben wurde, ist es selbstverständlich, daß auch andere Konstruktionen, beispielsweise mit einem oder mehreren Fachbrettern am Oberteil des Regals, oder einem oder mehreren Fachbrettern am Boden des Regals ausgeführt werden kann. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, nur ein einziges Fachbrett vorzusehen.
Während die Erfindung im Zusammenhang mit einem Regal od. dgl. beschrieben wurde, das sich an einer festen '/fand anbringen läßt, liegt es selbstverständlich auch im Rahmen der Erfindung, ein Regal vorzusehen, welches an einem Trageständer befestigt wird, der wiederum auf dem Boden aufgestellt wird. Bei einer solchen Konstruktion können die Seitenwände des Regals an den Tragegliedern befestigt werden, die selbst wieder an irgendwelchen Füßen oder Beinen montiert werden. Bei dieser Konstruktion sind die Einrichtungen zur Befestigung an
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der Wand selbstverständlich nicht nötig und daher auch nicht vorgesehen.
Patentansprüche;
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Claims (16)

Patentansprüche :
1.j Möbelstück mit zwei Seitenwandungen, einer Rückwand zwischen den Seitenwandungen und wenigstens einem Fachbrett zwischen den Seitenwandungen, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen den Fachbrettern (16, 18) und den Seitenwänden (10, 12) federnde, ausgesparte Befestigungsvorrichtungen (14, 22) vorgesehen sind.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungsvorrichtungen aus einer geschlitzten federnden Klammer (22) am einen Möbelteil (16) und einer in die geschlitzte Klammer (22) greifenden Schraube (14) am anderen Möbelteil (10) besteht und keines der Befestigungsvorrichtungen nach außen sichtbar ist.
3. Möbelstück nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η τ zeichnet , daß die geschlitzten Klammern offen auslaufende Schlitze besitzen.
4. Möbelstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens ein Teil der geschlitzten Klammern (22) in ausgesparten Teilen (4)
Wandungseines MSfeeiteiles (16) und im Abstand unterhalb
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der Oberfläche dieses Wandungsteiles befestigt ist.
5. Möbelstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die ausgen oinmen en Teile die Endteile der Rückwandung (2) sind, und die Schrauben (14) in die Flächenteile der Seitenwände (10, 12)
w eingesetzt sind.
6. Möbelstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Endteil der Rückwandung (2) in der Nähe der Seitenwände (10, 12) wenigstens zwei ausgesparte,Klammern (22) enthaltende Teile aufweist, wobei ein ausgesparter Teil in der Nachbarschaft eines Fachbrettes (16, 18) sitzt, die an den Seitenwänden befestigt sind, und eine Kerbe (20) in der Vorderfläche der Rückwand (2) enthält, wobei eine der Schrauben (14) von der Seitenwand (10, 12) vorsteht und in den ausgesparten Teil der Seitenwand durch die Kerbe (20) eindringt, und wobei die Kerbe (20) in Flucht hinter dem Fachbrett (16, 18) sitzt, wenn die Schraube (14) in die Klammer (22) im ausgesparten Teil eingesetzt ist.
7. Möbelstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der andere ausgesparte Teil
im Ende der Rückwand (2) einen Abstand vom Fachbrett (16, 109838/07(H
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aufweist.
8. Möbelstück nach. Anspruch 7, gekennzeichnet durch zwei Fachbretter (16 und 18), wobei jedes Fachbrett wenigstens zwei ausgesparte Teile mit offen endenden Klammern (22) in dem Ende.der ausgesparten Teile ä aufweist und die Seitenwände (10, 12) Schrauben (14) tragen, die in die Klammern so einsetzbar sind, daß sie die Fadabretter (16 und 18) fest an ihrem Platz halten.
9. Möbelstück nach Anspruch. 1, gekennzeichnet durch einen Längsschlitz (8) über die Rückseite der Rückwand (2), eine Gleitschiene (20a) in dem Längs-· schlitz (8), eine Leiste (22a), die verschiebbar in der Gleitschiene (20a) angeordnet und an der Rückwand (2) befestigt ist, wobei die Gleitschiene (20a) an einer Tragkonstruktion derart befestigt ist, daß der Längsschlitz (8) nicht sichtbar ist, wenn das Möbelstück zusammengebaut und an der Tragkonstruktion befestigt ist.
10. Möbelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (22a) an der Rückwand (2) über wenigstens eine Schraube (24) befestigt ist,
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die die Gleitschiene (2Oa) dicht gegen die Rückwand (2) zieht und die Gleitschiene (20a) fest gegen die leiste (22a) hält»
11. Möbelstück nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die (leitschiene (20a) seitlich innerhalb des Längsschlitzes (8) verschiebbar ist, der nicht langer als die Leiste (22a) ist, so daß das Möbelstück nach dem Aufbau seitlich einstellbar ist.
12. Verbindungskonstruktion für Möbelstücke und dergleichen, mit einer ersten Wandung, einer an die erste Wandung anstoßenden zweiten Wandung und einem ausgesparten Teil, der sich in die Verbindung zwischen der ersten und zweiten Wandung öffnet, gekennzeichnet durch eine biegsame Klammer in dem ausgesparten Teil, die an einem der ersten bzw. zweiten Wandungsteile$ befestigt ist, durch eine Schraube mit einem in die Klammer greifenden Kopf, die in der Klammer sitzt, wobei das Schraubenglied an dem anderen Wandungs-
/es
glied so befestigt ist, daß'die beiden Wandungsglieder
fest zusammenzieht.
13. Verbindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Klammer gabelförmig aus-
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gebildet ist und winkelig zu der E-bene zwischen dem ersten und zweiten '.Van dungs teil derart steht, daß beim Einschieben der Schrauben in die Klammer die erste Wandung fest gegen die zweite Wandung angezogen wird.
14. Verbindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Klammer am Boden des ausgesparten Teiles befestigt ist und daß die Schraube an dem ersten Wandungsteil sitzt, wobei die Klammer gabelförmig ausgebildet ist und einen Abstand von der Oberfläche des zweiten Gliedes aufweist.
15. Verbindung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Klammer so ausgebildet und angeordnet ist, daß beim Einsetzen der Sehraube in den innersten Teil der Klammer die freien Enden der Klammer gegen die Außenoberfläche des ersten WandungsJ-iedes anschlagen.
16. Verbindung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Keilflächen am inneren Schlitz, die vom äußeren Ende zum inneren Ende des Schlitzes abgeschrägt sind.
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DE1779745A 1967-09-20 1968-09-19 Vorrichtung zum Verbinden einer ersten Möbelwand mit einer zweiten Möbelwand Expired DE1779745C3 (de)

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US66915567A 1967-09-20 1967-09-20

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DE1779745B2 DE1779745B2 (de) 1974-08-22
DE1779745C3 DE1779745C3 (de) 1975-04-24

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