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DE1962261A1 - Neues Verfahren zur Herstellung von 2,6-Bis(diaethanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin - Google Patents

Neues Verfahren zur Herstellung von 2,6-Bis(diaethanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin

Info

Publication number
DE1962261A1
DE1962261A1 DE19691962261 DE1962261A DE1962261A1 DE 1962261 A1 DE1962261 A1 DE 1962261A1 DE 19691962261 DE19691962261 DE 19691962261 DE 1962261 A DE1962261 A DE 1962261A DE 1962261 A1 DE1962261 A1 DE 1962261A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pyrimidine
pyrimido
dipiperidino
diethanolamino
bis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691962261
Other languages
English (en)
Other versions
DE1962261C3 (de
DE1962261B2 (de
Inventor
Kazuo Imai
Noriyoshi Inukai
Sanae Ishida
Shigemi Kawahara
Masuo Murakami
Teruaki Ozasa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yamanouchi Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Yamanouchi Pharmaceutical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yamanouchi Pharmaceutical Co Ltd filed Critical Yamanouchi Pharmaceutical Co Ltd
Publication of DE1962261A1 publication Critical patent/DE1962261A1/de
Publication of DE1962261B2 publication Critical patent/DE1962261B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1962261C3 publication Critical patent/DE1962261C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Neues Verfahren zur Herstellung von 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido- [5,4-d) 4-d 9 -pyrimidin, ( das heißt Dipyzidamol) der Formel welches eine ausgezeichnete vasodilatatorische Erweiterung der Koronararterien besitzt.
  • Genauer ausgedrUckt bezicht sich die Erfindung auf die Herstellung von Dipyridamol, aus Pyrimido-[5,4-d]-pyrimidinderivaten der allgemeinen Formel worin R1 und R2 untereinander gleich oder verschieden sind und jedes ein Halogenatom, eine niedere Alkylgruppe oder die Diäthanolamino-Gruppe und n null oder eins bedeutet, jedoch mit der Vorschrift, daß R2 nur die Diäthanolaminogruppe darstellt, wenn n gleich null ist, durch Umsetzen mit Diäthanolamin.
  • Für die Herstellung von Dipyridamol gibt es zwei bekannte Verfahren. Gemäß dem Verfahren der deutschen Patentschrift 1 116 676, wonach ean 2,4s6,8-Tetrahalogenopyrimido- [5,4-d1 -pyrimidin durch Ralogenieren von 2,4,6,8-Tetrahydroxy-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin erhalten wird, wird erst mit Piperidin umgesetzt, um die Piperidinogruppen in die 4- und 8-PoQitionen einzuführen und danach mit Diäthanolamin umzusetzen, um die Diäthanolaminogruppen in 2- und 6-Positionen einzufUhren. Gemäß dem Verfahren, welches in der deutschen Patentschrift 1 151 806 beschrieben ist, wird als Ausgangsverbindung 2,4,6,8-Tetrahalogeno-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin benutzt. Zuerst werden die Halogenatome in den 4- und 8-Positionen durch unsubstituierte oder substituierte Mercapto- oder Hydroxylgruppen ersetzt und dann Jenc in 2- und 6-Positionen durch Diäthanolaminogruppen durch Umsetzen mit Diäthanolamin ersetzt und schließlich werden die unsubstituierten oder substituierten Mercapto-oder Hydroxylgruppen in 4- und 8-Positionen weit-er gegen Piperidinogruppen durch Umsetzung mit Piperidin ausgetauscht.
  • Gemäß dem Verfahren der deutschen Patentschrift 1 116 676 wird ein 2,6-Dihalogeno-4,8-dipiperidino-pyrimido [5,4-d] 7 pyrimidin als Ausgangsmaterial der letzten Stufe benutzt und es kann in das Endprodukt durch Einführung der Diäthanolaminogruppen in 2- und 6-Positionen durch Umsetzung mit Diäthanolamin überführt werden, jedoch im Falle, daß die analoge Pyrimido- [5,4-d] -pyrimidinverbindung mit anderen Substituenten als Halogenatomen in 2- und 6-Positionen als Ausgangsverbindung benutzt wird, kann das Endprodukt nicht durch Umsetzen mit Diathanolamin erhalten werden. Zum Beispiel, wenn 2,6-Di-äthylthio-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin (erhältlich durch Umsetzung von 2,4,6,8-TetraäthylthioFyrimido- [5,4-d] - pyrimidin mit Piperidin) mit Diäthanolamin behandelt wird, kann das Endprodukt substantiell nicht erhalten werden. Unter solchen extremen Reaktionsbedingungen, wie diese für das Ersetzen der Äthylthiogruppen in 2- und 6-Positionen durch Di äthanolamingruppen erforderlich sind, werden die bereits in 4- und 8-Positionen eingeführten Piperidinogruppen -ebenfalls durch Diäthanolaminogruppen ersetzt oder wie es der Fall sein kann, könnte jedes gebildete Endprodukt zersetzt werden. So war es bisher nicht vorstellbar, irgendein anderes Zwischenproduktausgangsmaterial zur Herstellung von Dipyridamol als das vorstehend schon genannte 2,6-Dihalogeno-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und das 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-di-äthylthio-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin oder dessen Äquivalente, wie diese in der deutschen Patent schrift 1 151 806 beschrieben sind, zu benntzen.
  • Es wurde nun gefunden, daß das Endprodukt Dipyridamol aus einem 4,8-Dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyridiminderivat der schon genannten allgemeinen Formel (II) in guter Ausbeute durch seine Umsetzung mit Diäthanolamin erhalten werden kann. Es ist überraschend, daß Verbindungen der allgemeinen Formel (II), die in 2- und 6-Positionen durch andere Gruppen als Halogen substituiert sind, mit Diäthanolamin umgesetzt werden können um das Endprodukt zu ergeben, welches Diäthanolaminogruppen in 2- und 6--Stellung enthält, ohne jeden Einfluß auf die Piperidinogruppen in 4- und 8-Positionen bleibt und außerdem die Verbindung in guter Ausbeute erhalten wird.
  • Alle bekannten Verfahren für die Herstellung von Dipyridamol gehen von 2,4,6,8-Tetrahydroxy-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin aus. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist jedoch ein neuer Weg für die Synthese von Dipyridamol zur Verfügung gestellt worden, der im wesentlichen von Pyrimido-[5,4-d]-pyrimidinen mit Mercapto- oder Alkylmercapto- Gruppen als Substituenten in 2- und/oder 6-Stellungen ausgeht. Aus diesem Grunde ist diese Erfindung sehr wertvoll, da sie die synthetischen Methoden zur Herstellung von Dipyridamol ganz beträchtlich bereichert.
  • Das Verfahren dieser Erfindung kann durch Erhitzen und Umsetzen einer Verbindung der allgemeinen Formel (II) mit Diäthanolamin in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt werden. Jedoch wird es bevorzugt, die Reaktionsbedingungen in einem gewissen Grad zu variieren und zwar in Abhängigkeit der Substituenten in 2- und/oder 6-Positionen. Beispielsweise, wenn eine Verbindung der allgemeinen Formel (II), in der die Substituenten in 2- und 6-Positionen gleich oder verschieden sind und Halogenosulfonyl- oder niedere Alkylsulfonyl-Gruppen oder der Substituent in 2- oder 6-Position eine Halogensulfonyl- oder niedere Alkylsulfonyl-Gruppe als Ausgangsmaterial verwendet werden, kann das Endprodukt erhalten werden, wenn man solche Verbindungen der allgemeinen Formel (II) mit doppelter oder mehr, vorzugsweise mit einer vierfachen oder mehr molaren Menge von Diäthanolamin bei Temperaturen zwischen 100°C und 120°C für relativ viele Stunden umsetzt Die Reaktionszeit kann durch Erhöhung der Reaktionstemperatur herabgesetzt werden. Beispielsweise, wenn die Reaktion be.i e-twa um 20000 ausgeführt wird, ist die Reaktion vollständig etwa in einer Stunde. Da die Diäthanolaminosutfonylgruppe in die Diäthanolaminogruppe durch einfaches Erhitzen überführt werden kann, kann das Endprodukt durch einfaches Erhitzen der Ausgangsverbindung erhalten werden, wenn es entweder eine Verbindung der allgemetnen Formel (II) mit £iäthanolaminosulfonylgruppen in 2- und 6-Positionen ist oder eine Verbindung der allgemeinen Formel (II) mit einer Diäthanolaminogruppe in einer der 2- und 6-Positionen und der Diäthanolamirlo sulfonylgruppe in der anderen Position verwende-t wird.
  • In der vorstehend erläuterten Reaktion kann die Menge an Diäthanolamin herabgesetzt werden durch Zugabe eines tertiären Amins wie Pyridyn, Chinolin oder dergleichen zu dem Reaktionsgemisch.
  • Als Lösungsmittel für die Umsetzung kann ein inertes organisches Lösungsmittel wie Tetrahydrofouran, Dekahydronaphthalin, Toluol, Xylol oder dergleichen verwendet werden. Jedoch ist es auch möglich, überschüssiges Diäthyanolamin als Lösungsmittel zu verwenden.
  • Als Beispiele für das Ausgangsmaterial der allgemeinen Formel (II), können die folgenden Verbindungen genannt werden: 1.) 2,6-Bis(chlorsulfonyl)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidn, 2.) 2,6-Bis(diäthylaminosulfonyl)-4,8-dipiperidinopyrimido-[5,4-d]-pyrimidn, 3.) 2,6-Bis(methylsulfonyl)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, 4.) 2-Diäthanolamino-6-diäthanolaminosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, 5.) 2- Diäthanolamino-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidinopyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, 6.) 2-Chlorosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidinopyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, und 7.) 2-Diäthanolaminosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin.
  • Diese Verbindungen, die als Ausgangsmaterial für das Verfahren dieser Erfindung verwendet werden, sind neu mit Ausnahme der vorstehenden Verbindung ( 5). Sie kann jedoch leicht aus Pyrimido- [5,4-dji -pyrimidinen mit Mercapto- oder Methylthio-Gruppen in 2- und/oder 6-Positionen erhalten werden durch Oxydation und Halogenierung bei geeigneter Reaktionsfolge. Die Verfahren zum Herstellen dieser Ausgangsmaterialien werden nachfolgend durch Beispiele erläutert.
  • Beispiel 1, 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d] pyrimidin: Ein Gemisch aus 300 mg 2,6-Bis(chlorsulfonyl)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 1,3 g Diäthanolamin wurden 5 Stunden unter Erhitzen auf einem Ölbad bei 160°C oder für 45 Minuten bei 20ü00 umgesetzt.
  • Nach dem Stehen in der Kälte wurde das Reaktionsgemisch in Chloroform aufgelöst, mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann das Chloroform unter vermindertem Druck abgedampft. Der so e haltene viskose rot- braune Rückstand wurde mit einer kleinen Menge Aceton zerrieben und es wurde 230 mg (75,2%) des Produktes erhalten, welches durch Filtration abgetrennt wurde. Es wurde aus Äthylacetat umkristallisiert. Es wurden feine, deutlich gelbe Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 160 - 16200 erhalten. Es konnte keine Schmelzpunktdepression festgestellt werden, wenn das erhaltene Produkt, mit einer anthentischen Probe vermischt wurde, die nach einem anderen Verfahren hergestellt worden ist.
  • Beispiel 2: 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin: Ein Gemisch aus 1 g 2,6-Bis(chlorsulfonyl)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 10 g Diäthanolamin wurde für 72 Stunden bei 1200C gerührt. Nach dem Stehen in der Kälte wurde das Reaktionsgemisch in 50 ml Chloroform entleert. Die Chloroformschicht wurde denn !ntt Wasser gewaschen und einer wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Chloroform wurde unter vermindertem Druck abgedampft. Es wurde 800 mg (78,5%) des Rehproduktes erhalten. Dieses wurde durch Säulenchromatographie über Silikagel mit 2% Methanol-Äthylacetat als Eluiermittel gereinigt. Das Eluat wurde eingeengt und es wurde 615 mg (60,3%) des Produktes als gelbe Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 161 - 16300 erhalten.
  • Beispiel 5: 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-L5,4-dupyrimidin: Ein Gemisch aus 1 g 2,6-Bis(diäthanolaminosulfonyl)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 10 g Diäthanolamin wurde 72 Stunden bei 1200C gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde in der gleichen Weise weiterbehandelt, wie im Beispiel 2 beschrieben. Es wurde 680 mg (85,2%) des Rohproduktes erhalten. Nach der Reinigung wurde 560 mg (70,3%) des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 161 - 163°C erhalten.
  • Pas Ausgangsmaterial wurde in folgender Weise hergestellt: a) Ein Gemisch aus 4 g 4,8-Dihydroxy-2,6-dimercaptopyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, 22 g Phosphorpentachlorid und 120 ml Phosphoroxychlorid wurde durch Brhitzen auf einem Ölbad unter Rückfluß für 30 Minuten gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um den Rückstand zu erhalten, von dem überschüssiges Phosphorpentachlorid so weit als möglich bei etwa 700C unter verminderten Druck absublimiert wurde. Durch Zugabe von 5 ml Chloroform zum Rückstand wurde 4,8-dichloro-2,6-bis(chlorsulfeno)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin ausgefällt. Der Niederschlag wurde durch Filtration abgetrennt. Die Ausbeute betrug 5,1 g (87%) des Produktes mit einem Schmelzpunkt bei 198 --1990C.
  • Analyse als C6N4S2C14 C (%) N (%) Cl (%) s (%) berechnet 21,67 16,77 42,48 19,20 gefunden 21,57 16,57 42,05 19,40 b) Zu einer Lösung von 350 mg 4,8-Dichloro-2,6-bis-(chlorsulfeno)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, wie vorstehend beschrieben erhalten, in 10 ml trockenem Dioxan wurde 0,8 ml Piperidin tropfenweise unter Rühren und Kühlen zugefügt. Das Reaktionsgemisch wurde weiter bei Raumtemperatur für eine Stunde und bei 500C für 30 Minuten weitergerührt und dann eingeengt. Der Rückstand wurde dann in 50 ml Chloroform aufgelöst und die Lösung wurde je mit 10 ml Wasser dreinal gewaschen. Die Lösung wurde danach über wasserfreiem natriumsulfat getrocknet« Das Chloroform wurde unter vermindertem Druck entfernt. Von dem so erhaltenen TLückstand wurde durch Zugabe von 1 bis 2 ml Äthylacetat das' Produkt ausgeschieden. Die Kristalle wurden durch Filtration gesammelt und mit einer kleinen Menge Äthylacetat gewaschen und getrocknet. Es wurde 370 mg (67%) 4,8-Dipiperidino-2,6-bis(piperidinosulfat)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 165°C-167°C erhalten.
  • Analyse als C26H40N8S2 C (%) H (%) N (%) S (%) berechnet 59,06 7,62 21,19 12,13 gefunden 58,90 7,36 20,76 11,86 c) In eine Suspension aus 100 mg 4,8-Dipiperidino-2,6-(bis(piperidinosulfat)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin in 7 ml Wasser-Methanol (5:2) gemisch, wurde Chlorgas 2 Stunden unter Rühren und Eiskühlung einge1eitet Die erhaltenen gelben Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt, mit Wasser gewaschen und in 50 ml Chloroform gelöst. Die so erhaltene Lö sung wurde dreimal mit je 10 ml 3%iger wäßriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen und danach dreimal mit je 10 ml Wasser. Die Lösung wurde danach über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet« Aus der entwässerten Lösung wurde das Rohprodukt durch Abdampfen des Chloroforme unter vermindertem Druck und Zerreihen des Rückstandes mit 2 ml Äthylacetat kristallförmig erhalten. Die Kristalle wurden durch filtration abgetrennt und mit einer kleinen Menge Äthylacetat gewaschen. Es wurde 90 mg (96) 2,6-Bis(chlorsulfonyl)-4,8-dipiepridino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 208 - 20900 (unter Zersetzung) erhalten.
  • Analyse als C16H20N6S2O4Cl2 C (%) H (%) N (%) S (%) Cl (%) berechnet 5S,79 4,07 16,96 12,94 14,31 gefunden 39,27 4,46 15,39 12,49 14,05 d) In eine Lösung aus 100 mg 2,6-Bis(chlorosulfonyl)-4,8-dipiepridino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin in trockenem Dioxan wurde 85 mg Diäthanolamin unter Rühren und Kühlen zugefügt. Zusätzlich wurde eine Stunde bei Zimmertemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde in Chloroform aufgelöst und die erhaltene Lösung wurde anschließend einmal mit Wasser, zweimal mit 1 N wäßriger Chlorwasserstoffsäure, zweimal mit 5%iger wäßriger Natriumbicarbonatlösung und dreimal mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Aus der Lösung wurde das Chloroform durch Abdampfen unter vermindertem Druck entfernt. Die erhaltene leicht gelbe ölige Substanz wurde in einer kleinen Menge Chloroform aufgelöst und mittels Säulenchromatographie über Silikagel gereinigt, wobei als Eluiermittel ein Chloroform-Methanol (13:1) gemisch verwendet wurde. Die farblose oder leicht gelbe ölige Substanz wurde durch Einengen des Eluates durch Stehenlassen bei Raumtemperatur erhalten. Die so erhaltenen weißen Nadeln aus 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidiny wurde durch Filtration abgetrennt und mit einer kleinen Menge Äthylacetat gewaschen.
  • Die Ausbeute des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 1070 - 112°C (unter Zersetzung) betrug 65 mg (63%) Analyse als C24H40N8O8S2 C (%) H (%) N (%) S (%) berechnet 45,56 6,37 17,71 10,13 gefunden 45,23 6,26 17,42 9,97 Beispiel 4: 2,6-Bisfdiäthanolamino)-4,8-diplperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin: Ein Gemisch aus 4,57 g 2,6-Bis(methylsulfonyl)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 20 g Diäthanolamin wurde auf 1000C unter Rühren während einer Stunde erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde etwa 10 ml Wasser zu den Reaktionsgemisch zugefügt und gut zerrieben, um viskose gelbe Niederschläge abzutrennen. Nach Entfernen des Wassers durch Dekantieren wurden die Niederschläge in 100 ml Äthanol aufgelöst und die Lösung mit Aktivkohle behandelt. Die Lösung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um den kristallinen Rückstand zu erhalten. Lurch Umkristallisation aus Äthylacetat wurde 2,20 g (43,5%) des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 161 - 163°C erhalten. Es wurde keine Depression des Schmelzpunktes festgestellt, wenn mit einer authentischen Probe vermischt wurde, die durch ein anderes Verfahren hergestellt war.
  • Das Ausgangsmaterial wurde nach dem folgenden Verfahren hergestellt: a) Ein Gemisch aus 2,9 g 4,8-Dihydroxy-6-mercapto-2-methylthio-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 33 ml 5%ige wäßrige Natriumhydroxydlösung wurde erwärmt bis eine klare Lösung gebildet wurde. nach dem Kühlen wurde 0,9 ml Methyljodid zu der Lösung unter heftigem Rühren zugefügt. Hierdurch wurde rohes 4,8-Dihydroxy-2,6-bis(methylthio)-pyrimido-ß5,4-d.|-pyrimidin als gelbe Kristalle ausgefällt. Nachdem das Rühren für weitere 30 Minuten fortgesetzt wurde, wurde das Reaktionsgemisch auf einen pH von 4 - 5 durch die Zugabe von Essigsäure eingestellt und eine zeitlang stehengelassen. Das Rohprodukt wurde durch Filtration abgetrennt, mit Wasser gewaschen und in verdünntem wäßrigen Ammoniak aufgelöst. Die erhaltene Lösung wurde dann mit Teerkohle behandelt. Wenn der pH der Lösung auf 4 - 5 durch die Zugabe von Essigsäure eingestellt wurde, wurde das Produkt wieder ausgefällt. Das reine Produkt wurde durch Filtration abgetrennt. Die Ausbeute betrug 2,76 g (90%), das Produkt hatte einen Schmelzpunkt oberhalb 300°C.
  • Analyse als C8H8N4O2S2 C (%) H (%) N (%) berechnet 37,49 3,15 21,86 gefunden 37,30 3,22 21,94 b) In eine Suspension aus 6,4 g 4,8-Dihydroxy-2,6-bis(methylthio)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, wie vorstehend beschrieben hergestellt, in 320 ml Wasser wurde Chlorgas bei 0° - 5 0C unter Ruhren eingeleitet, wodurch rohe Kristalle ausfielen. Nach einigem Stehenlassen wurden die Rristalle durch Filtration abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Es wurde 7,6 g (950) des rohen 4,8-Dihydroxy-2,6-bis(methylsulfonyl) pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin erhalten. Das Rohprodukt wurde in verdünntem wäßrigen Ammoniak aufgelöst und die Lösung wurde mit Tierkohle behandelt. Durch Einstellen des pH auf 4 mit Essigsäure wurde das reine Produkt ausgefällt.
  • Analyse als 08H8N406S2 N (%) S (%) berechnet 18,47 20,02 gefunden 18,29 19,80 c) Ein Gemisch aus 5,6 g 4,8-Dihydroxy-2,6-bis(methyl sulfonyl)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin wie vorstehend beschrieben hergestellt', 14,5 g Phosphorpentachlorid und 28 ml Phosphoroxychlorid wurde eine Stunde unter Rühren erhitzt. Nachdem die Reaktion sich vervollständigt hatte, wurde Phosphoroxychlorid unter vermindertem Druck abgedampft. Der Rückstand wurde mit 30 ml heißem Chloroform extrahiert und der Extrakt wurde gekühlt. Das rohe ausgefällte Rohprodukt wurde durch Filtration gesammelt und mit Wasser gewaschen. Es wurde 4,65 g (74,5%) 4,8-Dichloro-2,6-bis(methylsulfonyl)-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin in Kristallform mit einem Schmelzpunkt von 2700 - 2720C (unter Zersetzung) erhalten.
  • Analyse als 081f6C12N404S2 N (%) Cl (%) 5 (%) berechnet 15,69 19,85 17,93 gefunden 15,52 20,04 17,74 d) Zur Suspension au 0,36 g 4,8-Dichloro-2,6-bis-(methylsulfonyl)-pyrimido-[{5,4-d]-pyrimidin, wie vorstehend beschrieben hergestellt in 3,6 ml Chloroform, wurde 0,4 ml Piperidin tropfenweise unter Rühren zugefügt. Die Temperatur des Gemisches erhöhte sich leicht aufgrund der exothermen Reaktion, und eine klare gelblich-braune Lösung wurde gebildet.
  • Nach zusätzlichem Rühren während 30 Minuten wurde die Lösung zweimal mit Wasser gewaschen. Die Chloroformschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrockneu mit Tierkohle behandelt und unter vermindertem Druck eingeengt. Es wurde 0,38 g (83%) rohe 4,8-dipiperidino-2,6-bis(methylsulfonyl)-pyrimido-[5,4-d] pyrimidin erhalten. Durch Umkristallisation aus Aceton wurden feine leicht gelbe Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 2180 - 220 0C erhalten.
  • Analyse als C18H 26N60452 C (%) H (%) N (%) S (%) berechnet 47,56 5,77 18,49 14,08 gefunden 47,49 5,69 18,25 14,10 Beispiel 5: 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin: Ein Gemisch aus 2 ml Diäthanolamin und OJ5- g 2-Chlorosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin wurde auf 180 0C während 90 Minuten erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann in 25 ml Eiswasser unter Ruhren entleert. Die gebildeten Niederschläge wurden zweimal mit je 10'ml Chloroform extrahiert.
  • Der Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Dann mit Tierkohle behandelt und unter verminderten Druck eingeengt. Der Rückstand wurde der Chromatographie über eine Silikagelsäule mit Äthylacetat als Eluiermittel unterworfen. Das Eluat wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Es wurde 0,26 g (49,0%) des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 164o 165°C erhalten. Es konnte keine Schmelzpunktdepression festgestellt werden, wenn es mit einer authentischen Probe, din nach einem anderen Verfahren hergestellt war vermischt wurde.
  • Das Ausgangsmaterial wurde wie folgt hergestellt: In eine geruhrte Suspension aus 1,2 g 6-Mercapto-2-methylthio -4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin in 2 ml Methanol und 12 ml Wasser wurde Chlorgas während 2 Stunden bei einer Temperatur unter 5°C unter Eiskühlung eingeleitet. Ein weißer kristalliner Niederschlag wurde ausgeschiedene Der kristalline Niederschlag wurde durch Filtration abgetrennt, mit Wasser gewaschen und in Äthylacetat aufgelöst. Die Lösung wurde mit Tierkohle behandelt und dann eingeengt. Es wurde 1,3 g (85,7%) 6-Chlorsulfonyl-2-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 174°-17600 erhalten.
  • Analyse als C17H23ClO4S2 C (%) H (,o) N (%) berechnet 42,99 4,88 17,69 gefunden 43,25 5,09 17,42 Beispiel 6: 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin: Eine Suspension aus 1,0 g 2-Diäthanolamino-6-diäthanolaminosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin in 10 ml Diäthanolamin wurde auf 23000 für 3 Stunden unter Feuchtigkeitsabschluß erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch mit 30 ml Chloroform verdünnt.
  • Die erhaltene Lösung wurde dreimal mit jeweils 20 ml Wasser gewaschen. Die Chloroformschicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und danach unter vermindertem Druck eingeengt. Der so erhaltene gelbe ölige Rückstand wurde der Chromatographie über eine Silikagelsäule mit Äthylacetat als Eluiermittel unterworden. Das Eluat wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Es wurde 0,6 g (66) des Rohproduktes erhalten.
  • Zur Reinigung des Rohproduktes wurde dreimal aus Äthylacetat umkristallisiert, wobei das reine Produkt mit einem Schmelzpunkt von 1640 - 16500 erhalten wurde. Es zeigte keine S chmelzpunktdepression, wenn es mit einer authentischen Probe die nach einem anderen Verfahren hergestellt wurde vermischt wurde.
  • Das Ausgangsmaterial wurde durch die folgenden Verfahren hergestellt: a) In eine Suspension aus 0,8 g 2-Chloro-6-mercapto 4,8-dipiperidino-pgrimido-Cs,4-d -pyrimidin in 25 ml Methanol-Wasser (1:4) wurde Chlorgas während einer Stunde unter Rühren und Kühlen auf 40 - 50C eingeleitet. Das Reaktionsprodukt fiel aus, wurde durch Filtraktion abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das rohe 2-Chloro-6-chlorosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin welches so erhalten wurde, wurde der Säulenchromatographie über eine Silikagelsäule mit Chloroform als Eluiermittel untervorfen. Es wurde hierdurch 0,66 g (70%) des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 2280 - 23000 erhalten.
  • b) Eine Lösung aus 4,3g 2-hloro-6-chlorosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin, wie vorstehend beschrieben hergestellt, in 40 ml Chloroform wurde tropfenweise zu einer Lösung von 2,5 g Diäthanolamin in 40 ml Chloroform unter Rühren zugefügt. Nach halbstündigem Rühren wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen und über wa-sserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Der erhaltene Rückstand wurde nach Entfernung des Lösungsmittels der Chromatographie über eine Silikagelsäule unter Verwendung zuerst von Benzol und danach von Äthylacetat als Eluiermittel unterworfen. Das Eluat wurde unter vermindertem -Druck eingeengt. Es wurde 3,7 g (74,6%) 2-Chloro-6-diäthanolaminosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 16800 erhalten.
  • Analyse als C20H30N7O4SCl 0 (%) H (%) N (%) berechnet 48,04 6,05 19,61 gefunden 48,09 6,15 19,58 c) In eine Lösung von 1,5 g 2-Chloro-6-diäthanolaminosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrîmido- L5, 4-dl- pyrimidin, wie vorstehend beschrieben hergestellt, in 30 ml Dioxan wurde 2 g Diäthanolamin zugefügt. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für etwa 14 Stunden erhitzt und dann unter verminderten Druck eingeengt.
  • Der erhaltene Rückstand wurde in 50 ml kaltes Wasser gegeben, um eine ölige Substanz zu erhalten. Die ölige Substanz wurde in 30 ml Chloroform aufgelöst. Die Chloroformlösung wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Danach wurde das Lösungsmittel durch AbdampSen entfernt. Der Rückstand wurde der Chromatographie über eine Silikagelsäule mit Äthylacetat als Eluiermittel unterworfen.
  • Das Eluat wurde unter vermindertem Druck eingeengt.
  • Es wurde 1,3 g (76,5%) 2"Diäthanolamino-6-diäthanolaminosulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 1400 - 141,50C erhalten.
  • Analyse als C24H40N8068 C (%) H (%) N (%) berechnet 50,69 7,09 19,70 gefunden 50,50 7,08 19,71 Beispiel 7: 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin: Eine Mischung aus 1,25 g 2-Diäthanolamino-6-methylsulfonyl- 4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 2,0 g Diäthanolamin wurde auf 2000 C auf einem Ölbad während einer Stunde erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch in etwa 50 ml kaltes Wasser entleert. Hierdurch wurde eine gelblich-braune, etwas viskose Substanz ausgefällt. Die Niederschläge wurden durch Filtration abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Danach wurde mit Äthylacetat extrahiert. Der Extrakt wurde eingeengt.
  • Es wurde 0,85 g (65,8%) des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 1620 - 163°C erhalten. Es war keine Depression des Schmelzpunktes festzustellen, wenn es mit einer authentischen Probe die nach einem anderen Verfahren hergestellt war, vermischt wurde. Das Ausgangsmaterial wurde entweder durch die folgenden Verfahren ( a und b) hergestellt: a) Eine Lösung aus 1,4 g 2-Chlorosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dlpiperidino-pyrimido-r 5 {504-dl-pyrimidin in 10 ml Chloroform wurde tropfenweise zu einer Lösung von 0,95 g Diäthanolamin in 20 ml Chloroform unter Rühren zugefügt. Nach zusätzlichem Rühren für eine Stunde wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt. Der Ö ölige RUckatand wurde mit Wasser überschichtet und über Nacht stehengelassen. Hierdurch wurde das Reaktionsprodukt verfestigt.
  • Das Rohprodukt wurde durch Filtration abgetrennt und aus Äthylacetat umkristalisiert. Es wurde hierdurch 1,45 g (89,7%) 2-Diäthanolaminosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 1520 - 153°O erhalten.
  • Analyse als 021R33N706S2 C (%) H (%) %) berechnet 46,39 6,12 18,03 gefunden 46,17 6,14 17,96 b) Ein Gemisch aus 2 ml Triäthylamin, 30 ml n-Butanol und 2,7 g 2-Diäthanolaminosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dìpiperidino-pyrimido-!5,4 d0-pyrimidinSwie vorstehend beschrieben hergestellt, wurde unter Rückfluß für 30 Stunden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde der Chromatographie über eine Silikagelsäule mit Äthylacetat als Eluiermittel unterworfen. Das Eluat wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde aus Äthylacetat umkristallisiert. Es wurde' 1,73 g (72,2%) 2-Diäthanolamino-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 141 °C erhalten.
  • Analyse als C21H33N7 045 c (%) H(%) N (%) S (%) berechnet 52,59 6,94 20,44 6,69 gefunden 52,61 6,99 20,47 6,61 a') Ein Gemisch aus 0,5 g 2-Chlorosulfonyl-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin und 2,0 g Diäthanolamin wurde auf 150°C für 30 Minuten erhitzt. Nachdem die Reaktion vervollständigt wurde, wurde das Reaktionsgemisch in 50 ml kaltem Wasser dispergiert und über Nacht stehengelassen.
  • Nach Dskantieren des Überstehenden wurde das Reaktionsprodukt mit Chloroform extrahiert. Der Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Danach wurde mit einer kleinen Menge Tierkohole behandelt und filtriert.
  • Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde der Chromatographie über eine Silikagelsäule unter Verwendung von Äthylacetat als Eluiermittel unterworfen. Das Eluat wurde unter vermindertem Druck konzentriert. Der Rückstand wurde aus Äthylacetat umkristallisiert. Es wurde 2-Diäthanolamino-6-methylsulfonyl-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin mit einem Schmelzpunkt von 1400 - 141 0C erhalten. Die Ausbeute betrug 0,28 g (55,5%). Es konnte keine Schmelzpunktdepression festgestellt werden, wenn es mit einer authentischen Probe, die nach dem vorstehenden Verfahren a hergestellt worden war, vermischt wurde.

Claims (7)

Patentansprüche:
1.) Verfahren zur Herstellung von 2,6-Bis(diäthanolamino)-4,8-dipiperidino-pyrimido-[5,4-d]-pyrimidin der Formel I dadurch gekennzeichnet, daß man ein 4,8-Dipiperidinopyrimido-[5,4-d]-pyrimidinderivat der allgemeinen Formel II worin R1 und R2 gleich oder verschieden' voneinander sind und jedes ein Halogenatom,eine niedere Alkylgruppe oder die Diäthanolaminogruppe darstellt und n null oder eins ist und unter der Bedingung, daß R2 nur' die Diäthanolaminogruppe darstellt, wenn n gleich null ist, mit-Diäthanolamin umsetzt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB man eine solche Verbindung der formel II einsetzt, in der R1 und R2 Chloratome darstellen und n gleich eins ist.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine solche Verbindung der Formel II einsetzt, in der R1 und R2 je eine Diäthanolaminogruppe darstellen und n gleich eins ist.
4.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine solche Verbindung der Formel II einsetzt, in der R1 und R2 je eine Hethyl2ruppe darstellen und n gleich eins ist.
5.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch.gekennzeichnet, daß man eine solche Verbindung der Formel II einsetzt; in der R1 und R2 je eine Diäthanolaminogruppe darstellen und n gleich null ist.
6.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine solche Yerbindung der Formel II einsetzt, in der R1 eine Methylgruppe und R2 eine Diäthanolaminogruppe darstellen und n gleich null ist.
7.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine solche Verbindung der Formel II einsetzt, in der R1 eine Methylgruppe und R2 ein Chloratom darstellen und n gleich eins ist.
DE19691962261 1968-12-21 1969-12-12 Verfahren zur Herstellung von 2,6- Bis-(diäthanolamino)-4,8-dipiperidinopyrimido[5,4-d]pyrimidin Expired DE1962261C3 (de)

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