DE19621317C1 - Befestigung eines Lenkradschlosses an einer Lenkanordnung - Google Patents
Befestigung eines Lenkradschlosses an einer LenkanordnungInfo
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- DE19621317C1 DE19621317C1 DE1996121317 DE19621317A DE19621317C1 DE 19621317 C1 DE19621317 C1 DE 19621317C1 DE 1996121317 DE1996121317 DE 1996121317 DE 19621317 A DE19621317 A DE 19621317A DE 19621317 C1 DE19621317 C1 DE 19621317C1
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- B60R25/02118—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion parallel to the lock axis
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Description
Die Erfindung betrifft die Befestigung eines Lenkungsschlosses
an einer Lenkanordnung eines Kraftfahrzeuges nach dem Oberbe
griff des Patentanspruches 1.
Es ist bekannt, daß zur Diebstahlsicherung die mit dem Lenkrad
verbundenen Lenksäulen bei Nichtgebrauch des Fahrzeuges gegen
eine Verdrehung gesichert sein müssen. Dies wird durch Lenkungs
schlösser erreicht, deren Sperrbolzen formschlüssig entweder in
Aussparungen der Lenkspindel selbst, oder in Aussparungen an
drehfest mit dieser verbundenen Teilen eingreifen.
Aus der DE 15 55 909 C3 ist es dabei bekannt, eine Sperrhülse
drehfest mit der Lenkspindel zu verbinden und zwar dadurch, daß
man an der Lenkspindel zwei gegeneinander befestigte Ringhälften
mit je einem Langloch zur Aufnahme des Endes eines Sperrbolzens
anbringt und die drehfeste Verbindung dieser Ringhälften, die
die Sperrhülse bilden, durch eine zwischen die Lenkspindel und
die Ringhälften gelegte halbschalenförmige metallische Einlage
erreicht, die mit kegelförmigen scharfen Rauhigkeiten versehen
ist, die sich beim Zusammenschrauben der Ringhälften in die
Oberfläche der Lenkspindel eindrücken.
Solche Bauarten setzen die Verwendung von gegeneinander ver
schraubbaren Ringhälften voraus, die in der Art von Schellen zu
sammengesetzt werden müssen. Der dafür notwendige Arbeitsgang
und die notwendigen Einzelteile sind verhältnismäßig aufwendig.
Aus der DE 36 11 962 A1 ist eine Befestigung eines Lenkungs
schlosses der eingangs genannten Art bekannt geworden, bei der
das die Lenksäule umgebende Mantelrohr im Bereich des Lenkungs
schlosses mit einer Öffnung formschlüssig über einen Vorsprung
greift, der in die zylindrische Bohrung des Lenkungsgehäuses
hereingreift, welches das Mantelrohr im Bereich dieses Vorsprun
ges umgibt. Ähnlich wie auch bei der vorher erwähnten, mit der
Lenkspindel verbundenen Sperrhülse ist es - obwohl die Zeichnung
in der DE 36 11 962 A1 ein einteiliges Lenkungsgehäuse zeigt -
in der Praxis notwendig, das Lenkungsgehäuse zumindest im Be
reich der das Mantelrohr umgebenden zylindrischen Bohrung zwei
teilig auszubilden, weil sonst eine Montage des Mantelrohres
nicht möglich ist. Auch bei dieser Bauart ist daher der Einbau
des Mantelrohres aufwendig.
Aus der US-A 1 819 259 ist es auch bekannt, das Mantelrohr zwei
teilig auszubilden und jeweils von beiden Seiten an den Hals des
Lenkschloßgehäuses anzuschrauben, durch den auch die Lenkspindel
geführt ist. Auch diese Bauart ist montageaufwendig ebenso wie
die aus der US-A 1 341 256 bekannte Ausbildung eines Lenkgetrie
bes, das eine Blockierung der Steuersäule ermöglicht, bei der
aber die Lenkspindel selbst nur im Bereich des Lenkgetriebes in
einem Gehäuse geführt ist und kein Mantelrohr besitzt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
Befestigung eines Lenkungsschlosses ausgehend von der eingangs
genannten Bauart so vorzunehmen, daß ein Schraubvorgang über
flüssig wird, so daß dadurch eine schnellere Montage möglich
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden bei einer Befestigung der ein
gangs genannten Art die kennzeichnenden Merkmale des Patentan
spruches 1 vorgesehen. Durch diese Ausgestaltung wird es mög
lich, die Montage des Mantelrohres der Lenksäule lediglich durch
in Axialrichtung der Bohrung verlaufendes Einschieben zu errei
chen und durch die Anordnung des Sicherungselementes dann vorzu
sehen, daß der Formschluß zwischen der Öffnung im Mantelrohr und
dem Vorsprung des Gehäuses des Lenkungsschlosses zustande kommt.
Ein Schraubvorgang wird vollkommen überflüssig.
In Weiterbildung der Erfindung kann als Sicherungselement ein
federnder Toleranzring vorgesehen sein, der während der Ein
schiebemontage des Mantelrohres im zusammengedrückten Zustand
unter Vorspannung steht, und beim Erreichen der gewünschten End
stellung des Mantelrohres dafür sorgt, daß dieses formschlüssig
mit dem Gehäuse verbunden wird.
In Weiterbildung der Erfindung kann als Sicherungselement in
einfacher Weise aber auch ein axial in den Spalt zwischen Gehäu
se und Mantelrohr einschiebbarer Keil vorgesehen sein. In diesem
Fall ist das Einschieben des Mantelrohres mit einer
geringeren Kraft möglich. In der gewünschten Endlage kann dann
der Formschluß zwischen Gehäuse und Mantelrohr bewirkt werden.
In Weiterbildung der Erfindung schließlich kann der in die
Bohrung des Gehäuses hereinragende Vorsprung ein Kragen einer
Führung für den Sperrbolzen des Lenkungsschlosses sein, der auf
diese Weise durch das Mantelrohr hindurch in eine entsprechende
Aussparung der Lenkspindel gedrückt werden kann.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert.
Die einzige Figur zeigt dabei den Querschnitt durch ein
Mantelrohr einer Kraftfahrzeuglenksäule, das drehfest mit einem
Lenkungsschloß verbunden ist.
In der Zeichnung ist das Gehäuse (1) eines Lenkungsschlosses
dargestellt, dessen nur schematisch angedeuteter Sperrbolzen (2)
in nicht näher dargestellter Weise über einen Schlüssel (3)
zwischen einer strichpunktierten Sperrlage (2′) und einer Lage
(2) im Sinn des Doppelpfeiles (4) hin- und herbewegt werden
kann, in der die nicht dargestellte Lenkspindel freigegeben
wird. Der Sperrbolzen (2) ist in einer Führung innerhalb des
Gehäuses (1) gehalten. Diese Führung weist einen Kragen
(Vorsprung 5) auf, welcher in eine ovale Bohrung (6) innerhalb
des Gehäuses (1) hereinragt, in der ein Mantelrohr (7) gehalten
ist, welches seinerseits die nicht gezeigte Lenkspindel
aufnimmt. Das Mantelrohr (7) ist auf seiner, dem Kragen (5)
zugewandten Seite mit einer an die Abmessungen des Kragens (5)
angepaßten Öffnung (8) versehen und liegt mit dieser Öffnung
formschlüssig am Außenrand des Kragens (5) an, der einen
Vorsprung bildet, welcher in die Bohrung (6) hereinragt. In der
in der Figur gezeigten Lage wird das Mantelrohr (7) durch ein
Sicherungselement in der Form eines gewellten, elastischen
Toleranzringes (9) gehalten, der unter Federkraft das Mantelrohr
(7) mit seiner Öffnung (8) auf den vom Kragen (5) gebildeten
Vorsprung drückt und so den Formschluß zwischen Gehäuse (1) und
Mantelrohr (7) herstellt. Zusätzlich wäre es auch noch möglich,
in den Zwischenraum (11) zwischen Mantelrohr (7) und der rechten
Wandung der Bohrung (6) einen Keil (10) hereinzudrücken, der die
gezeigte Endlage des Mantelrohres (7) sichert.
Die Montage des Mantelrohres erfolgt bei zurückgezogenem
Sperrbolzen (2) dadurch, daß das Mantelrohr in Richtung seiner
Längsachse in die Bohrung (6) eingeführt wird, wobei bei diesem
Einführvorgang die federnde Toleranzringhälfte (9)
zusammengedrückt wird, so daß das Mantelrohr (7) mit seinem
Umfang an der nach innen weisenden Seite des Kragens (5)
entlanggeschoben werden kann, bis seine Öffnung (8) über den
Kragen (5) schnappt und die Endlage gesichert ist. Es wird dann
möglich, aber nicht unbedingt notwendig, den Keil (10)
einzuschieben.
Der federnde und gewellte Teil des Toleranzringes (9) ist in
nicht näher beschriebener Weise über den gezeigten Bereich (11)
hinaus mit zylindrischen Schenkeln erweitert, die sich um das
Mantelrohr legen, so daß der Toleranzring (9) vor dem Einführen
des Mantelrohres (7) in die Bohrung auf das Mantelrohr (7)
aufgeschoben und festgehalten werden kann. Es wird dann möglich,
diese beiden Teile über einen vorgelegten Konus einzuführen und
in die gewünschte Endlage zu bringen.
Möglich ist es auch, aufeinen Federring ähnlich dem Teil (9)
vollkommen zu verzichten und statt dessen nach dem Einführen des
Mantelrohres (7) nur einen Keil (10) axial einzufügen, um die
Endlage des Mantelrohres und den Formschluß zwischen Kragen (5)
und Öffnung (8) zu sichern. Diese letztere Variante weist den
Vorteil einer einfacheren Montage auf, weil lediglich das
Mantelrohr in die Bohrung (6) eingeführt zu werden braucht,
wobei keine zusätzlichen Kräfte, etwa durch die elastische
Verformung des Ringes (9), aufzubringen sind.
Claims (5)
1. Befestigung eines Lenkungsschlosses an einer Lenksäule eines
Kraftfahrzeuges, die aus einem feststehenden zylindrischen Man
telrohr (7) und einer in diesem verdrehbar geführten Lenkspindel
besteht, die durch einen Sperrbolzen (2) des Lenkungsschlosses
an einer Drehung gehindert wird, wobei das Mantelrohr (7) mit
einer in seiner Wandung vorgesehenen Öffnung (8) formschlüssig
über einen in das Innere einer in einem Gehäuse (1) des Len
kungsschlosses vorgesehenen Bohrung (6) hereinragenden Vorsprung
(5) greift,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (1) einteilig ist und mit einer ovalen oder in der
Form eines Langloches ausgebildeten Bohrung versehen ist, daß in
die Bohrung (6) das Mantelrohr (7) eingeschoben ist und daß auf
der von dem Vorsprung (5) abgewandten Seite im Bereich (11) zwi
schen der Innenwand der Bohrung (6) und dem Mantelrohr (7) ein
Sicherungselement (9) bzw. (10) eingeschoben ist, das das Man
telrohr (7) in Richtung zum Vorsprung (5) drückt.
2. Befestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Sicherungselement ein federnder Toleranzring (9) vorgesehen
ist.
3. Befestigung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Toleranzring (9) zumindest auf einem Teil seines Umfanges
gewellt ausgebildet ist.
4. Befestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Sicherungselement ein axial in den Bereich (11) zwischen der
Bohrung (6) und dem Mantelrohr (7) einführbarer Keil (10)
vorgesehen ist.
5. Befestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung von dem Kragen (5) einer im Gehäuse (1) angeord
neten Führung für den Sperrbolzen (2) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996121317 DE19621317C1 (de) | 1996-05-28 | 1996-05-28 | Befestigung eines Lenkradschlosses an einer Lenkanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996121317 DE19621317C1 (de) | 1996-05-28 | 1996-05-28 | Befestigung eines Lenkradschlosses an einer Lenkanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19621317C1 true DE19621317C1 (de) | 1997-07-24 |
Family
ID=7795456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996121317 Expired - Fee Related DE19621317C1 (de) | 1996-05-28 | 1996-05-28 | Befestigung eines Lenkradschlosses an einer Lenkanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19621317C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013220567A1 (de) | 2013-10-11 | 2015-04-16 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Lenkradschloss, Lenksäule und Lenksystem |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1341256A (en) * | 1918-04-18 | 1920-05-25 | Borofsky Allen | Automatic locking device for steering-gear mechanisms |
| US1819259A (en) * | 1929-06-10 | 1931-08-18 | Harold B Palmer | Automobile steering column and ignition lock |
| DE3611962A1 (de) * | 1986-04-09 | 1987-10-15 | Tibbe Kg | Kraftfahrzeug-lenkschloss |
-
1996
- 1996-05-28 DE DE1996121317 patent/DE19621317C1/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1341256A (en) * | 1918-04-18 | 1920-05-25 | Borofsky Allen | Automatic locking device for steering-gear mechanisms |
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| DE3611962A1 (de) * | 1986-04-09 | 1987-10-15 | Tibbe Kg | Kraftfahrzeug-lenkschloss |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013220567A1 (de) | 2013-10-11 | 2015-04-16 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Lenkradschloss, Lenksäule und Lenksystem |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT, 70567 STUTTGART, |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70567 STUTTGART, DE |
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