DE19621233A1 - Laserschreibeinrichtung mit Hochgeschwindigkeits-Hochleistungs-Lasertreiber - Google Patents
Laserschreibeinrichtung mit Hochgeschwindigkeits-Hochleistungs-LasertreiberInfo
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Description
Die Erfindung behandelt allgemein Verfahren zum effizienten Einsatz von La
serdioden in Laserschreibeinrichtungen, wie z. B. Druckern und Aufzeich
nungsgeräten, und insbesonders Präzisions-Lasertreiber für derartige Drucker.
Bei Laserschreibeinrichtungen wie Thermo-Laserdruckern und Aufzeichnungs
geräten wird die optische Laserleistung verwendet, um eine Übertragung von
Farbstoff oder Druckfarbe von einem Spendermedium auf ein Empfangs
element auszuführen. Zur Verbesserung der Schreibgeschwindigkeit von La
sereinrichtungen ist eine hohe Leistung erforderlich. Ein Verfahren zum Erzie
len einer hohen Leistung in einem Thermo-Laserdrucker besteht in der Ver
wendung einer Vielzahl unabhängig voneinander modulierter Laserdioden. US-
A-5,109,460 beschreibt ein Lichtwellenleiter-Drucksystem, bei dem eine Viel
zahl unabhängig voneinander modulierter Laserdioden jeweils mit einem Ende
eines dazugehörigen Lichtwellenleiters verbunden ist. Das jeweils andere Ende
von jedem der Lichtwellenleiter ist in einer genuteten Fassung plaziert, so daß
die Faserenden eine Reihe eng beabstandeter Elemente formen, die einen
monolithischen Lichtwellenleiterkopf bilden. Der Lichtwellenleiterkopf wird auf
ein thermisches Farbstoffmedium als eine Aneinanderreihung gering beab
standeter Laserlichtpunkte abgebildet.
US-A-4,743,091 beschreibt eine optische Datenspeichervorrichtung, bei der
zahlreiche unabhängig voneinander modulierte Laserdioden als eng gruppierte
zweidimensionale Matrix angeordnet sind. Die Matrix wird auf ein in Bewegung
befindliches optisches Aufzeichnungsmedium abgebildet.
Präzisions-Lasertreiber, wie z. B. Treiber mit einer Dauerleistung, die besser ist
als 0,5% Stromregulierung, müssen unabhängig von Zeit, Temperatur usw.
den zu einem Schreiblaser geleiteten Strom auf dem angewiesenen Wart hal
ten können. Es gibt eine Reihe bekannter Möglichkeiten, derartige Präzisions-
Lasertreiber zu erzeugen, beispielsweise das sogenannte "symmetrische" Sy
stem. In einem symmetrischen System pendelt Gleichstrom von einer konstan
ten Stromquelle zwischen dem Schreiblaser und einem zugeordneten "Schein"-
oder Blindlaser. Nach dem Stand der Technik wird dieses Verfahren einge
setzt, um die Wärmeentwicklung des Lasers konstantzuhalten. Bei einer be
kannten Anwendung werden zehn Schreiblaser und zehn zugeordnete Blind
laser verwendet, so daß der Strom zwischen ausgewählten Schreiblasern zum
Einschalten bzw. dem jeweils zugeordneten Blindlaser zum Ausschalten des
Schreiblasers pendelt.
Falls die Leitung von der Stromquelle zum Laser kürzer ist als die Viertelwel
lenlänge der höchsten Frequenz, erscheint die Leitung über dem gesamten
verwendeten Frequenzbereich als unerreichte Lastinduktivität. Die Lastinduk
tivität kann eine Gegen-EMK erzeugen, die dem zum Hin- und Herpendeln der
konstanten Stromquelle zwischen dem Blindlaser und dem Schreiblaser erfor
derlichen Stromanstieg entgegengesetzt ist.
Bei Lasern mit niedriger Leistung würde der Effekt der Lastinduktivität durch
die einfache Angleichung der Lastimpedanz an die Leitungsimpedanz effektiv
beseitigt. Ohne die Verwendung von Widerständen ist es aber sehr schwierig,
eine Breitbandanpassung zu erreichen, wohingegen die Verwendung von
Widerständen zum Leistungsverlust durch Wärmeentwicklung führt. Es ist
somit in der Praxis schwierig, den Versuch zu unternehmen, bei Verwendung
von Hochleistungslasern die Leitungslast zu erreichen.
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der Erfindung die Bereitstellung einer
Laserschreibeinrichtung mit einem Hochleistungspräzisions-Lasertreiber bei
hoher Geschwindigkeit.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Schreibanord
nung aus Laserdioden mit Hochleistungspräzisions-Lasertreibern bei hoher
Geschwindigkeit.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird diese Aufgabenstellung ge
löst, indem eine konstante Stromquelle zwischen einem Schreiblaser und einer
Blindlast umgeschaltet wird und indem ein Induktor in einem Zweig der Schal
tung bereitgestellt wird, so daß der Induktor und die konstante Stromquelle mit
der Blindlast bzw. dem Schreiblaser eine Reihenschaltung bilden, und zwar in
Abhängigkeit davon, welches dieser Elemente jeweils eingeschaltet ist. Der
Induktor hält den Strom konstant, da der Induktor eine Gegen-EMK zur EMK
der Lastinduktivität erzeugt.
Die Hinzufügung eines Induktors zwischen der konstanten Stromquelle und der
geschalteten Last löst das eingangs erwähnte Problem des Aufladens der
Lastinduktivität. Da der Strom durch diesen Teil der Schaltung sich nicht än
dern dürfte, hat hier ein Induktor keinen schädlichen Einfluß, und er hält den
Stromfluß auf einem konstanten Pegel. Die hinzugefügte Induktivität erzeugt
eine Gegen-EMK zur EMK der Lastinduktivität und dient somit zur Erhöhung
der Bürdenspannung. Die Gesamtwirkung des hinzugefügten Induktors besteht
in der Wiederherstellung der konstanten Stromeigenschaft der Schaltung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer optischen Anordnung zur Ver
wendung mit einer Laserdiodenanordnung in einem erfindungsge
mäßen Thermo-Laserdrucker oder -Aufzeichnungsgerät;
Fig. 2a eine "ideale" Schaltung, die keine Induktivität im Lastwiderstand hat;
Fig. 2b den Stromverlauf durch einen Teil der in Fig. 2a wiedergegebenen
Schaltung;
Fig. 2c den Spannungsverlauf über einem Teil der in Fig. 2a wiedergegebe
nen Schaltung;
Fig. 3a eine Schaltung mit Induktivität im Lastwiderstand;
Fig. 3b den Stromverlauf durch einen Teil der in Fig. 3a wiedergegebenen
Schaltung;
Fig. 3c den Spannungsverlauf über einem Teil der in Fig. 3a wiedergegebe
nen Schaltung;
Fig. 4a eine schematische Darstellung eines Lasertreibers für Hochge
Schwindigkeits-Hochleistungs-Laserdiodenanordnungen in Laser
druckern und -aufzeichnungsgeräten, wobei die durch die Erfindung
überwundenen Probleme dargestellt sind;
Fig. 4b den Stromverlauf durch einen Teil der in Fig. 4a wiedergegebenen
Schaltung;
Fig. 4c den Spannungsverlauf über einem Teil der in Fig. 4a wiedergegebe
nen Schaltung;
Fig. 5a eine schematische Darstellung eines Lasertreibers für Hochge
Schwindigkeits-Hochleistungs-Laserdiodenanordnungen in Laser
druckern und -aufzeichnungsgeräten, wobei eine bevorzugte Aus
führungsform der Erfindung dargestellt ist;
Fig. 5b den Stromverlauf durch einen Teil der in Fig. 5a wiedergegebenen
Schaltung;
Fig. 5c den Spannungsverlauf über einem Teil der in Fig. 5a wiedergege
benen Schaltung;
Fig. 6 einen detaillierteren Stromlaufplan der in Fig. 5a wiedergegebenen
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Die Beschreibung bezieht sich insbesondere auf Elemente, die einen Teil der
erfindungsgemäßen Vorrichtung bilden oder die direkt damit zusammenwirken.
Selbstverständlich können Elemente, die nicht ausdrücklich dargestellt oder
beschrieben sind, unterschiedliche Formen annehmen, die den Fachleuten be
reits bekannt sind.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 umfaßt eine optische Anordnung 10 für
einen Thermo-Laserdrucker mit Multimoden-Laserdiodenanordnung 12 eine
Vielzahl unabhängig voneinander modulierter und auf einem Substrat 14 aus
gebildeter Laserdiodenquellen 13. Laserlicht wird durch eine erste Zylinder
linse 16 mit numerisch großer Blende, eine zweite Zylinderlinse 18 mit nume
risch kleiner Blende, eine Mikrolinsenanordnung 20 und eine Drucklinse 22 fo
kussiert.
Fig. 2a gibt eine "ideale" Schaltung wieder, die in einem Lastwiderstand 24
keine Induktivität aufweist. Beim Schließen eines Schalters 26 ist der Strom "I"
von einer konstanten Stromquelle 28 durch die Last in Fig. 2b dargestellt, wäh
rend in Fig. 2c die Spannung VL über der Last 24 wiedergegeben ist. VL wird
als IRL angenommen, und diese Spannung ist geringer als die maximale Bür
denspannung der konstanten Stromquelle 28.
Falls aber der Strom entsprechend der Darstellung in Fig. 3a durch eine
Stromquelle in einen Induktor 30 geleitet wird, erzeugt der Induktor eine
Gegen-EMK oder "Rückspannung" in der Richtung, die jede Stromänderung
verhindert, wobei die Größe wie folgt ausgedrückt ist:
V = Ldi/dt
mit "L" als Induktivitätswert des Induktors 30.
Diese Eigenschaft ist ein wesentliches Problem, falls ein vergleichsweise star
ker Strom schnell durch eine, wenn auch geringe, Induktivität gezwungen wird.
Ist der Compliance-Bereich der Stromquelle überschritten (das heißt der Impe
danzbereich, in dem eine konstante Stromquelle in der vorgesehenen Weise
arbeiten kann), stellt die Stromquelle ihre Funktionsweise bis zum Aufladen der
Induktivität ein. Fig. 3b stellt den Strom "I" durch die in Fig. 3a wiedergegebene
Schaltung dar, während Fig. 3c die Spannung VL über der widerstandsbehafte
ten und induktiven Last wiedergibt. Hierbei hat VL eine Ldi/dt-Komponente, die
die Stromquelle an ihre Compliance-Grenze bringt, so daß sie keine wirksame
Stromquelle mehr ist.
In Fig. 4a enthält ein Lasertreiber für Hochgeschwindigkeits-Hochleistungs-
Laserdiodenanordnungen in Laserdruckern und -aufzeichnungsgeräten eine
konstante Stromquelle 32 und zwei Laserlasten 34 und 36. Die Last 34 kann
einen Schreiblaser darstellen, und die Last 36 kann einen Blindlaser darstellen.
Man beachte, daß in der Schaltung die Induktivitäten 38 und 40 der Leitungen
wiedergegeben sind. Zwei Schalter 42 und 44 wirken bei entgegengesetzten
Zuständen zusammen, um den Strom von der Quelle 32 zwischen der Last 34
und der Last 36 pendeln zu lassen.
Entsprechend der Darstellung ist der Schalter 44 geschlossen, wodurch ein
konstanter Strom durch den Blindlaser 34 bereitgestellt wird. Die Leitungsin
duktivität 40 erzeugt keine EMK. Wenn anschließend der Schalter 44 geöffnet
und gleichzeitig der Schalter 42 geschlossen wird, um den Strom vom Blind
laser 36 zum Schreiblaser 34 umzuleiten, erzeugt die Leitungsinduktivität 38
eine der Stromänderung entgegengesetzte EMK entsprechend der Darstellung
in Fig. 4b. Fig. 4c gibt die Spannung über der Last wieder.
In Fig. 5a enthält ein Lasertreiber für Hochgeschwindigkeits-Hochleistungs-
Laserdiodenanordnungen in Laserdruckern und -aufzeichnungsgeräten eine
konstante Stromquelle 32′ und zwei Laserlasten 34′ und 36′. Wie bei der Dar
stellung in Fig. 4a kann die Last 34′ einen Schreiblaser darstellen, und die Last
36′ kann einen Blindlaser darstellen. Man beachte, daß in der Schaltung wie
derum die Leitungsinduktivitäten 38′ und 40′ wiedergegeben sind. Erneut wir
ken zwei Schalter 42′ und 44′ bei entgegengesetzten Zuständen zusammen,
um den Strom von der Quelle 32′ zwischen der Last 34′ und der Last 36′ pen
deln zu lassen. Abweichend von der Darstellung in Fig. 4a ist in der Schaltung
ein Induktor 46 vorhanden, der zwischen der konstanten Stromquelle 32′ und
der an die konstante Stromquelle angeschlossenen Last vorgesehen ist. Der
Induktor 46 ist derart in einem Zweig der Schaltung zwischen der konstanten
Stromquelle und der Last vorgesehen, daß der Induktor und die konstante
Stromquelle mit der Blindlast bzw. dem Schreiblaser eine Reihenschaltung bil
det - und zwar in Abhängigkeit davon, welches dieser Elemente jeweils einge
schaltet ist - kann der Induktor den Strom konstanthalten, da der Induktor eine
zur EMK der Lastinduktivitäten gegenläufige EMK erzeugt.
Die Hinzufügung eines Induktors zwischen der konstanten Stromquelle und der
geschalteten Last löst das eingangs erwähnte Problem der Aufladung der
Lastinduktivität. Da der Strom durch diesen Teil der Schaltung sich nicht än
dern dürfte, hat ein Induktor hier keine beeinträchtigende Wirkung, und er hält
den Stromfluß auf einem kontinuierlichen Pegel. Die hinzugefügte Induktivität
erzeugt eine Gegen-EMK zu der EMK der Lastinduktivität und dient zur Erhö
hung der Compliance-Spannung. Die Gesamtwirkung des hinzugefügten Induk
tors besteht in der Wiederherstellung der konstanten Stromeigenschaft der
Schaltung.
Entsprechend der Darstellung ist der Schalter 44′ geschlossen, und dadurch
wird ein konstanter Strom durch den Blindlaser 34′ bereitgestellt. Die Leitungs
induktivität 40′ erzeugt keine EMK. Wenn anschließend der Schalter 44′ geöff
net und gleichzeitig der Schalter 42′ geschlossen wird, um den Strom vom
Blindlaser 36′ zum Schreiblaser 34′ umzuleiten, erzeugt die Leitungsinduktivität
38′ eine der Stromänderung entgegengesetzte EMK, aber der Induktor 46 er
zeugt eine Gegen-EMK, um zu versuchen, die EMK der Leitungsinduktivität
abzugleichen, wodurch ein Strom entsprechend der Darstellung in Fig. 5b er
zeugt wird. Fig. 5c gibt die Spannung über der Last wieder.
Fig. 6 stellt eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Laser
treibers dar. Der p-Kanal-MOS-FET Q₁ vom Verstärkungstyp, der Operations
verstärker U₁, der Operationsverstärker U₂ und ihre dazugehörigen Komponen
ten bilden die in Fig. 5a wiedergegebene konstante Stromquelle. Der Operati
onsverstärker U₁ erhält einen Strompegelbefehl von einer nicht dargestellten
externen Quelle und baut eine Spannung über einem Abtastwiderstand Rs auf.
Hierdurch entsteht wiederum ein Strom durch Rs. Da der FET Q₁ innerhalb der
Schleife des Operationsverstärkers U₁ angeordnet ist, hebt die Verstärkung
des Operationsverstärkers die möglichen vom FET Q₁ erzeugten Wirkungen
auf. Der Operationsverstärker U₂ und seine dazugehörigen Komponenten bil
den eine Stromzufuhr-Sperrschaltung mit Verstärkung 1 : 1. Eventuelle Span
nungsänderungen der Stromzufuhr werden an beiden Seiten von Rs reflektiert.
Bei einer Spannungsänderung der Stromzufuhr kommt es damit zu keiner
Änderung der Stromstärke.
Der eingangs erwähnte hinzugefügte Induktor 46 ist mit dem Drain-Anschluß
des FET Q₁ verbunden. Wie zuvor erwähnt wurde, hat der Induktor die Auf
gabe, den Strom während der Schaltimpulse auf einem konstanten Wert zu
halten. Die andere Seite des Induktors 46 ist mit beiden Quellen eines FET-
Differentialschalters Q₂, Q₃ verbunden, wodurch die in Fig. 5a wiedergegebe
nen Schalter 42′ und 44′ gebildet werden. Diese Bauteile werden durch die
Operationsverstärker U₃ bzw. U₄ ihrer Gate-Steuerung geschaltet. Die Operati
onsverstärker setzen ein TTL-Signal in Pegel um, die zur Steuerung der Gate-
Elektroden geeignet sind. Da die Signale zu den Operationsverstärkern U₃ und
U₄ komplementär sind, werden die FETs Q₂ und Q₃ zu entgegengesetzten Zeit
punkten ein- und ausgeschaltet.
Die Schaltung wird durch die Hinzufügung von Schottky-Dioden D₁ und D₂
sowie von zwei Klemmeinrichtungen Q₄ und Q₅ vervollständigt. Die Schottky-
Dioden D₁ und D₂ führen eine Doppelfunktion aus: Sie schützen die Laserein
richtungen vor Umschaltstößen, und sie stellen einen Entladungspfad für die
Lastinduktivität bereit. Die Klemmeinrichtungen schützen die Laser vor Durch
laßstößen, und sie wirken auch als Sicherheitsmerkmale für das Bedienperso
nal, da sie den gesamten Strom sowohl im aktiven Laser als auch im Blindlaser
an Masse parallelschalten, sofern keine andere Anweisung ansteht.
Die Erfindung wurde ausführlich mit besonderem Bezug auf bevorzugte Aus
führungsformen beschrieben. Im Rahmen des Schutzbereichs der Erfindung
können aber selbstverständlich Änderungen und Abwandlungen vorgenommen
werden.
Claims (4)
1. Laserschreibeinrichtung mit einem Lasertreiber, dadurch gekennzeichnet,
daß folgende Komponenten enthalten sind:
mindestens ein Schreiblaser (34);
eine Blindlast (36), die jedem der enthaltenen Schreiblaser (34) zugeord net ist;
eine konstante Stromquelle (32);
Schaltmittel (42, 44) zur wechselweisen Verbindung der konstanten Stromquelle (32) mit dem mindestens einen Schreiblaser (34, 34′) und der den enthaltenen Schreiblasern (34, 34′) zugeordneten Blindlast (36, 36′); und
ein Induktor (46), der so positioniert ist, daß er zwischen der konstanten Stromquelle (32′) und dem mindestens einen Schreiblaser (34′) ange schlossen ist, wenn der mindestens eine Schreiblaser (34′) durch die Schaltmittel mit der konstanten Stromquelle (32′) verbunden ist; bzw. daß er zwischen der konstanten Stromquelle (32′) und der Blindlast (36′) an geschlossen ist, wenn die Blindlast (36′) durch die Schaltmittel mit der konstanten Stromquelle (32′) verbunden ist.
mindestens ein Schreiblaser (34);
eine Blindlast (36), die jedem der enthaltenen Schreiblaser (34) zugeord net ist;
eine konstante Stromquelle (32);
Schaltmittel (42, 44) zur wechselweisen Verbindung der konstanten Stromquelle (32) mit dem mindestens einen Schreiblaser (34, 34′) und der den enthaltenen Schreiblasern (34, 34′) zugeordneten Blindlast (36, 36′); und
ein Induktor (46), der so positioniert ist, daß er zwischen der konstanten Stromquelle (32′) und dem mindestens einen Schreiblaser (34′) ange schlossen ist, wenn der mindestens eine Schreiblaser (34′) durch die Schaltmittel mit der konstanten Stromquelle (32′) verbunden ist; bzw. daß er zwischen der konstanten Stromquelle (32′) und der Blindlast (36′) an geschlossen ist, wenn die Blindlast (36′) durch die Schaltmittel mit der konstanten Stromquelle (32′) verbunden ist.
2. Laserschreibeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blindlast (36, 36′) ein Scheinlaser ist.
3. Laserschreibeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Schreiblaser (34, 34′) eine Vielzahl unabhängig
voneinander modulierter Laserdioden ist.
4. Laserschreibeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltmittel (42, 44) zwei Schalter umfassen, die bei entgegengesetz
ten Zuständen gemeinsam betätigt werden können, um den Strom von der
konstanten Stromquelle (32, 32′) zwischen dem mindestens einen
Schreiblaser (34, 34′) und der Blindlast (36, 36′) pendeln zu lassen.
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