DE19621054A1 - Wärmeisolierendes Gehäuse - Google Patents
Wärmeisolierendes GehäuseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein wärmeisolierendes Gehäuse für ein wenigstens zwei Wärme
tauscher, wie einen Verflüssiger und einen Verdampfer aufweisendes Kältegerät, des
sen Gehäusewände im Abstand voneinander angeordnete Hüllwände umfassen, welche
einen Zwischenraum umschließen, in welchem der Luftdruck gegenüber dem Umge
bungsdruck abgesenkt ist.
Auf dem Gebiet der Kältegeräte ist es bekannt, zur Wärmeisolierung an deren Gehäuse
neben den üblicherweise zum Einsatz kommenden aufgeschäumten Wärmeisolati
onsmaterialien Vakuum-Isolationstechnik zu verwenden. Hierbei sind die Gehäuse
wandungen aus zu einander beabstandeten Hüllwänden gebildet, welche einen mit
Füllstoff verfüllten und anschließend evakuierten Zwischenraum gasundurchlässig um
schließen. Bei dieser Technik ist man darauf bedacht, die Anzahl der an den Hüllwän
den vorzunehmenden Bearbeitungsvorgänge, z. B. in Form von Durchführungen für
Rohrleitungen oder Halterungen oder dergleichen möglichst gering zu halten, um die
Wahrscheinlichkeit möglicher, die Wärmeisolation deutlich herabsetzender Leckagen zu
minimieren. Dennoch ist es bei Kältegeräten derzeit unvermeidbar, an seinen beiden
Hüllwänden Halterungen zur Befestigung der Verdampferplatine einerseits und der Ver
flüssigeranordnung andererseits vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für wärmeisolierende Wandungen gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1 Maßnahmen vorzuschlagen, aufgrund welcher die
Nachteile des Standes der Technik vermieden sind und zugleich der Gebrauchsnutzen
eines Kältegerätes gesteigert ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zumindest eine der Hüll
wände mit einer zur Führung von Kältemittel dienenden Kanal- oder Rohrleitungsanord
nung versehen ist, deren Verlauf und Fassungsvermögen der einem der Wärme
tauscher entspricht.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich für den Kühlraum des Kältegerätes
durch das unmittelbare Aufbringen der Kanal- oder Rohrleitungsanordnung ein raum
sparender Aufbau, welcher sich in einer Erhöhung seiner Lagerkapazität niederschlägt.
Zudem wird durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung auf die äußere Hüll
wand der Gehäusewände der zum Aufstellen des Kältegerätes notwendige Platzbedarf
reduziert. Darüberhinaus ergibt sich durch das Aufbringen der Kanal- oder
Rohrleitungsanordnung in wärmeleitendem Kontakt mit aus gut wärmeleitendem Mate
rial gefertigten Hüllwände infolge der Wärmeübertragung von der Kanal- oder Rohrlei
tungsanordnung auf die jeweilige Hüllwand eine deutliche Vergrößerung der Wärme
tauschfläche wodurch sich der Wirkungsgrad des Kältegerätes deutlich erhöht. Die
Wärmeübertragung von der Kanal- oder Rohrleitungsanordnung auf die Hüllwand läßt
sich auch noch dadurch verstärken, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung aus
gut wärmeleitendem Material, wie beispielsweise Metall gefertigt ist.
Besonders zweckmäßig ist ein wärmeisolierendes Gehäuse ausgebildet, wenn nach ei
ner bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist,
daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung an beiden der einander gegenüberliegen
den Hüllwände einer Gehäusewand aufgebracht sind.
Besonders günstig auf die gerätespezifischen Daten, wie Stauraumkapazität und Auf
stellplatzbedarf wirkt sich die Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung aus, wenn
nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vor
gesehen ist, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung bezüglich der Oberfläche der
jeweiligen Hüllwand zurückversetzt angeordnet ist.
Entsprechend einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Er
findung ist vorgesehen, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung eine Leitungswan
dung aufweist, deren Kontur zumindest zu einem Teil durch die Wandoberfläche der
Hüllwand gebildet ist.
Durch eine solche Lösung ergibt sich für den Saugrohranschluß eines als Verdampfer
ausgebildeten Wärmetauschers die Möglichkeit, diesen innerhalb des durch die Hüll
wände umschlossenen, evakuierten Zwischenraum vorzusehen, so daß ein zur Durch
führung des Saugrohranschlusses dienender, beide Hüllwände durchdringender Durch
bruch entfällt und somit eine mögliche, die Wärmeisolationswirkung der Gehäusewan
dung herabsetzende Wärmebrücke verhindert ist. Außerdem ergibt sich aufgrund dieser
Lösungsmerkmale bei aus gut wärmeleitendem Material, wie beispielsweise aus Metall
gefertigten Hüllwänden eine besonders günstige Wärmeübertragung des in der Kanal-
oder Rohrleitung zirkulierenden Kältemittels auf die Hüllwand. Darüberhinaus lassen
sich, basierend auf diesen Lösungsmerkmalen, auf fertigungstechnisch besonders
einfache Weise mit Wärmetauschflächen versehene, vorgefertigte modulare Bau
einheiten in Form von einzelnen Gehäusewänden als auch in Form von kompletten
Kältegerätegehäusen herstellen.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung mit dem überwiegenden Teil
der Kontur ihrer Leitungswandung in eine auf der ebenflächig ausgebildeten Hüllwand
kältemitteldicht festgesetzten Platine eingeformt ist.
Hierdurch sind auf fertigungstechnisch einfache Weise Kanal- oder Rohrleitungsverläufe
unterschiedlichen Kältemittel-Fassungsvermögens herstellbar, welche mit den für unter
schiedliche Einsatzzwecke vorgesehenen wärmeisolierenden Gehäusen oder Gehäu
sewänden kombinierbar sind, wodurch sich eine beträchtliche Vielfalt von eine unter
schiedliche Kälteleistung aufweisenden Kältegeräten ergibt.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung kann vor
gesehen sein, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung mit einem überwiegenden
Teil der Kontur ihrer Leitungswandung in zumindest eine der einander gegenüberlie
genden Hüllwände einer Gehäusewand eingeformt und von einer weitestgehend eben
flächig ausgebildeten Platine kältemitteldicht abgedeckt ist.
Hierbei ergibt sich ein besonders platzsparender Aufbau für eine Gehäusewand bzw.
ein wärmeisolierendes Gehäuse, wodurch sich unter Beibehaltung der an sich auf dem
Gebiet der Kältegeräte üblichen Außenabmessungen eine nicht unwesentliche Vergrö
ßerung ihres Kühlraumes erreichen läßt. Ferner ergibt sich bei aus gut wärmeleitenden
Material gefertigten Hüllwänden ein besonders wärmegünstiger Übergang des in der
Kanal- oder Rohrleitungsanordnung zirkulierenden Kältemittels auf die Hüllwand.
Fertigungstechnisch besonders einfach und kostengünstig herstellbar ist der in die Pla
tine oder die Hüllwand eingebrachte Wandkonturenabschnitt der Kanal- oder Rohrlei
tungsanordnung, wenn nach einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des Gegen
standes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Einformung in die Platine oder die Hüll
wand zur Ausbildung des Wandkonturenabschnitts der Kanal- oder Rohrleitung hinter
schnittsfrei erzeugt ist.
Besonders günstig läßt sich die Einformung in der Platine oder der Hüllwand für große
Stückzahlen, wie sie beispielsweise auf dem Gebiet für Kältegeräte vorkommen, erzeu
gen, wenn nach einer letzten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Er
findung vorgesehen ist, daß die Einformung in die Platine oder die Hüllwand durch
spanlose Formgebung erzeugt ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand von zwei in der beigefüg
ten Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in einem ersten Ausführungsbeispiel schematisch ein Gehäuse eines
Haushalt-Kältegerätes mit an dessen Rückwand angeordneten
Wärmetauschern, deren Kältemittelkanäle mit einem überwiegenden Teil
ihres Querschnitts in eine auf der Oberfläche der Gehäuserückwand
festgesetzten Platine eingeformt sind, in Schnittdarstellung von der Seite
und
Fig. 2 in einem zweiten Ausführungsbeispiel ein dem in Fig. 2 gezeigten Gehäuse
ähnliches Gehäuse eines Haushalts-Kältegeräts, jedoch mit
Wärmetauschern, deren Kältemittelkanäle mit einem überwiegenden Teil
ihres Querschnitts in die Gehäuserückwand eingeformt sind, in
Schnittdarstellung von der Seite.
In Fig. 1 ist ein zur Verwendung bei einem nicht näher beschriebenen Haushalt-Kältege
rät, wie beispielsweise einem Kühl- oder Gefrierschrank geeignetes wärmeisolierendes
Gehäuse 10 gezeigt, dessen Gehäusewandungen 11 einen Zwischenraum 12 aufwei
sen. Dieser ist mit einem Wärmeisolierstoff 13, wie z. B. Glasfasermaterial, offenzelligen
Schäumen auf der Basis von Polyurethan, Polyisocyanurat, Polystyrol oder anderen
offenzelligen organischen Polymerschäumen, Aerogelen oder anderen anorganisch po
rösen Materialien verfüllt und weist einen gegenüber der Außenatmosphäre des wär
meisolierenden Gehäuses 10 abgesenkten, sich zwischen den Werten 0,001 mbar und
100 mbar bewegenden Luftdruck auf. Der Zwischenraum 12 ist von einer als Innen
verkleidung dienenden inneren Hüllwand 14 und einer dazu beabstandeten äußeren
Hüllwand 15 umgrenzt, welche an ihren freien Enden vakuumdicht miteinander ver
bunden sind und welche aus Edelstahlblech-Platinen oder aus korrosionsgeschützten
Stahlblechplatinen gefertigt sind, welche entsprechend den Abmessungen der Gehäu
sewände 11 abgewinkelt sind. Von diesen weist die als Rückwand dienende Gehäuse
wand 11 an den ihr entsprechenden Abschnitten der Hüllwände 14 und 15, auf deren
vom Zwischenraum 12 abgewandten Außenseite, einen Wärmetauscher 16 bzw. 17
auf. Von diesen dient der mit 16 bezeichnete Wärmetauscher als Verflüssiger, während
der Wärmetauscher 17 als Verdampfer ausgebildet ist. Beide Wärmetauscher 16 und
17 sind durch die vom Zwischenraum 12 abgewandte Wandoberfläche der Hüllwände
14 und 15 im Bereich der Rückwand und einer jeweils darauf durch Schweißen kältemit
teldicht festgesetzten, plastisch verformbaren Platine 18 bzw. 19 aus Edelstahl oder
korrosionsgeschütztem Stahlblech gebildet. In die Platinen 18 und 19 ist der Verlauf ei
ner zur Führung von Kältemittel dienenden Kältemittel-Kanalanordnung 20 bzw. 21
spanlos eingeformt, von denen die in die Platine 18 eingebrachte Kältemittel-Kanalan
ordnung 20 zur Bildung des Wärmetauschers 16 und die Platine 19 eingebrachte Käl
temittel-Kanalanordnung 21 zur Ausbildung des Wärmetauschers 17 dient. Die Kälte
mittel-Kanalanordnung 20 und 21 beider Wärmetauscher 16 und 17 weist einen im we
sentlichen kreissegmentartigen Kanalquerschnitt auf, dessen Querschnittsfläche im
überwiegenden Maße durch die Einformung in den Platinen 18 bzw. 19 bestimmt ist,
wobei die Sehne des Kreissegmentes durch den entsprechenden Abschnitt der Wand
oberfläche der Hüllwände 14 und 15 erzeugt ist.
Gegenüber der mit den Wärmetauschern 16 und 17 versehenen Rückwand des wär
meisolierenden Gehäuses 10 ist am Rand seiner Öffnung eine wärmeisolierende Tür 22
angeschlagen. Diese weist wie das Gehäuse 10 einen von einer Hüllwandung 23 um
schlossenen Zwischenraum 24 auf, welcher mit einem auch beim Zwischenraum 12 des
Gehäuses 10 zur Anwendung kommenden Wärmeisolierstoff 25 verfüllt ist und welcher
nach dem Verfüllvorgang auf einen wie im Zwischenraum 12 herrschenden Luftdruck
evakuiert ist. Die Tür 22 liegt im geschlossenen Zustand über eine an ihrem Rand
um laufend angeordnete balgartige Magnetdichtung 26 am Rand der Zugangsöffnung
zum Gehäuse 10 an und umschließt zusammen mit dessen Gehäusewandungen 11
einen im Gehäuse 10 angeordneten Kühlraum 26.
Gemäß Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform eines zum Einsatz für ein Haushalts-
Kältegeräte geeignetes wärmeisolierendes Gehäuse 30 gezeigt, bei welchem identisch
zum wärmeisolierenden Gehäuse 10 ausgeführte Teile mit gleichen Bezugsziffern ge
kennzeichnet sind. Das wärmeisolierende Gehäuse 30 weist wie das wärmeisolierende
Gehäuse 10 einstückig miteinander verbundene Gehäusewände 31 auf, welche mit
einem von weiter unten genauer erläuterten Mantelflächen umschlossenen Zwischen
raum 32 ausgestattet sind. Dieser ist mit einem Wärmeisolierstoff 33 verfüllt und hin
sichtlich seines Luftdruckes auf Werte abgesenkt ist, wie sie in der Beschreibung zum
ersten Ausführungsbeispiel genannt sind. Als den Zwischenraum 32 umgebende Man
telflächen dienen im vorliegenden Fall eine innere Hüllwand 34 und eine dazu beab
standete äußere Hüllwand 35, welche aus einem annähernd der Druckdifferenz zwi
schen dem Zwischenraum 32 und dessen Außenatmosphäre entsprechend diffusions
dichtem, platinenartigen Werkstoff gebildet sind, welcher entsprechend den Abmes
sungen der Gehäusewände 31 geformt ist. Von diesen ist die als Rückwand des Ge
häuses 30 dienende Gehäusewand 31 mit an den ihr zugeordneten Abschnitt der Hüll
wände 34 und 35 mit je einem spanlos eingeformten Kanal 36 bzw. 37 ausgestattet,
welche sich beide mit ihrem Kanalbett in den Zwischenraum 32 erstrecken und welche
mäanderartig über die Fläche der Rückwand angeordnet sind. Die Kanäle 36 und 37
sind an ihrer vom Zwischenraum 32 abgewandten Seite randoffen ausgebildet und je
weils von einer auf der Hüllwand 34 bzw. 35 kältemitteldicht festgesetzten Platine 38
bzw. 39 abgeschlossen, wodurch jeweils ein Wärmetauscher 40 bzw. 41 gebildet ist,
dessen zur Führung von Kältemittel dienende Kanal- oder Rohrleitungsanordnung durch
den Kanal 36 bzw. 37 erzeugt ist. Von den Wärmetauschern 40 bzw. 41 dient der dem
Kühlraum 26 zugewandte Wärmetauscher 40 als Verdampfer und der diesem ge
genüberliegende Wärmetauscher 41 als Verflüssiger.
Abweichend von den beiden Ausführungsbeispielen ist es auch denkbar, das wärmeiso
lierende Gehäuse 10 bzw. 30 aus einzelnen wärmeisolierend aufgebauten Panels auf
zubauen, von welchen das als Rückwand dienende Panel mit Wärmetauscher 16 und
17 oder Wärmetauscher 40 und 41 versehen ist. Ferner wäre es auch möglich, die mit
den erfindungsgemäßen Wärmetauschern ausgestatteten Panel als einstückiges Rück
wandmodul in Kältegeräte einzusetzen, deren Wärmeisolation ansonsten auf aufge
schäumten Polyurethanschäumen basiert.
Claims (8)
1. Wärmeisolierendes Gehäuse für ein wenigstens zwei Wärmetauscher, wie ei
nem Verflüssiger und einem Verdampfer aufweisendes Kältegerät, dessen
Gehäusewände im Abstand voneinander angeordnete Hüllwände umfassen,
welche einen Zwischenraum umschließen, in welchem der Luftdruck gegen
über dem Umgebungsdruck abgesenkt ist, dadurch gekennzeich
net, daß zumindest eine der Hüllwände (14, 15; 34, 35) mit einer zur Füh
rung von Kältemittel dienenden Kanal- oder Rohrleitungsanordnung (20, 21;
36, 37) versehen ist, deren Verlauf und Fassungsvermögen einem der Wär
metauscher (16, 17; 40, 41) entspricht.
2. Wärmeisolierendes Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung (20, 21; 36, 37) an beiden der
einander gegenüberliegenden Hüllwände (14, 15; 34, 35) einer Gehäusewand
(11) aufgebracht ist.
3. Wärmeisolierendes Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung (20, 21; 36, 37) bezüg
lich der Oberfläche der jeweiligen Hüllwand (14, 15; 34, 35) zurückversetzt
angeordnet ist.
4. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung (20, 21; 36, 37)
eine Leitungswandung aufweist, deren Kontur zumindest einem Teil durch die
Wandoberfläche der Hüllwand (14, 15; 34, 35) gebildet ist.
5. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung (20, 21) mit ei
nem überwiegenden Teil der Kontur ihrer Leitungswandung in eine auf der
ebenflächig ausgebildeten Hüllwand (14, 15) kältemitteldicht festgesetzten
Platine (18, 19) eingeformt ist.
6. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanal- oder Rohrleitungsanordnung (36, 37) zu ei
nem überwiegenden Teil der Kontur ihrer Leitungswandung in zumindest eine
der einander gegenüberliegenden Hüllwände (34, 35) einer Gehäusewand
(11) eingeformt und von einer dort festgesetzten, weitestgehend ebenflächig
ausgebildeten Platine (38, 39) kältemitteldicht abgedeckt ist.
7. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das die Einformung der Ausbildung des Wandkontu
renabschnitts der Kanal- oder Rohrleitung (20, 21; 36, 37) in die Platine (18,
19; 38, 39) oder die Hüllwand (14, 15; 34, 35) hinterschnittsfrei erzeugt ist.
8. Wärmeisolierendes Gehäuse nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einformung zur Ausbildung der Kanal- oder Rohrlei
tungsanordnung (20, 21; 36, 37) in die Platine (18, 19; 38, 39) oder die Hüll
wand (14, 15; 34, 35) durch spanlose Formgebung erzeugt ist.
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|---|---|
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| DE (1) | DE19621054A1 (de) |
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Also Published As
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| EP0819899A3 (de) | 1998-04-22 |
| EP0819899A2 (de) | 1998-01-21 |
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Legal Events
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERAETE GMBH, 81669 MUEN |
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