DE1962188U - Anordnung zur befestigung einer handhabe, insbesondere aus isolierstoff, an gefaessen, wie toepfen sowie deren deckeln u. dgl. - Google Patents
Anordnung zur befestigung einer handhabe, insbesondere aus isolierstoff, an gefaessen, wie toepfen sowie deren deckeln u. dgl.Info
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Description
Vorrichtung zur Befestigung einer Handhabe an Gefäßen
Die Steuerung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung
einer Handhabe, vorzugsweise aus Isolierstoff, an Gefäßen, wie Töpfen, beziehungsweise deren Deckel, wobei von der
Gefäßaußenseite ein fragteil für die aufsteckbare Handhabe
abstrebt, und wobei ferner in der Handhabe ein lederelement
gehaltert ist, welches im montierten Zustand in Hintersehneidungen des fragteiles eingreift·
Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei welcher in einer Ausnehmung
der Handhabe ein spannhülsenartiges J/ederelement angeordnet ist, das auf ein entsprechend ausgebildetes,
vom Gefäß abstrebemdes Tragteil aufgesteckt werden kann und die Handhabe mit dem ÜJragteil kraft schlüssig verbindet.
lerner ist eine solche Vorrichtung bekannt, bei der eine druckknopfartige Verbindung, also eine Eastverbindung,
zum Anschluß der Handhabe an das Gefäß zur Anwendung kommt.
Zwar lassen sich dabei die Handhaben schnell und bequem
lediglich durch Aufstecken der Handhabe auf ä§m vom Gefäß
abstrebende Tragteil fixieren, doch ist die dabei erzielbare
Lagesicherheit unzureichend, das heißt, läßt
sich die Handhabe verhältnismäßig leicht aufstecken,
kann sie auch ebenso leicht wieder gelöst werden· Wählt man hingegen stärkere Federelemente für die Kraftschluß-
oder Rastverbindung, so erschwert man wiederum die Montage
, so daß mit solchen bekannten Vorrichtungen keine höhere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen erzielbar
ist, sofern man nicht auf die bequeme und äußerst wirtschaftliche Montage verzichten will»
Die Neuerung bezweckt nun unter Beibehaltung der Vorteile einer bequemen Montage die genannten laGhteile zu vermeiden
und erreicht dies im wesentlichen dadurch, daß das in der Handhabe angeordnete Federelement mindestens eine
mit dem Tragteil korrespondierende Sperrklinke aufweist, wobei zweckmäßig ferner die Sperrklinke eine zweckmäßig
unlösbare Baueinheit mit dem Federelement bildet, bevorzugterweise jedoch ©in werkstoffeigener Teil des Federelementes
ist.
Eine vorteilhafte und erfinderische Ausführungsform des vorbesehriebenen Gegenstandes ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement im wesentlichen ein flacher FederbandabsGhnitt
ist und eine angeschnittene, aus der ursprünglichen Ebene ausgebogene Zunge als Sperrklinke aufweist«
If
Ferner ist ein vorteilhaftes und erfinderisches Merkmal des vorbeschriebenen Gegenstandes dadurch gekennzeichnet,
daß der Federbandabschnitt im Bereich seiner seitlichen
Bndteile angeformte, vorzugsweise angeschnittene und ausgebogene sowie vorzugsweise ferner scharfkantig auslaufende
Lappen zur widerhakengrtigen Yerkrallung in der Ausnehmung
dem Handhabe aufweist»
Eine bevorzugte und erfinderische Ausgestaltung kennzeichnet sieh hierzu dadurch, daß der IPederbandabschnitt gefaltete,
vorzugsweise jedoch etwa halbkreisförmige gerollte seitliche Endteile als mindestens unter Haftreibung in
entsprechende Ausnehmungen in der Handhabe eingreifende
Stecker hat und vorzugsweise gedoeh ferner diese Stecker
angeformte, zweckmäßig angeschnittene und ausgebogene,
scharfkantige Lappen zu? widerhakenartigen Terkrallung in
den Ausnehmungen der Handhabe haben»
Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, wenn beim vorbeschriebenen
Gegenstand erfindungsgemäß in den mit den steckerartigen Halteteilen des Federbandabschnittes korrespondierenden
Teilen der Handhabenausnehmung vorgeformte Ausnehmungen zum formschlüssigen Eingriff der widerhakenartigen
Lappen angeordnet sind»
Eine vorteilhafte und erfinderische Weiterbildung des vorbeschriebenen
Gegenstandes besteht darin, daß die als Sperrklinke dienende Zunge des lederbandabschnittes sich zu ih-
rem freien Ende hin verjüngt und deren im Winkel zueinander
verlaufende !Planken jeweils mit einer zweier mit Abstand voneinander angeordneter Hinterschneidungen
des Tragteiles korrespondieren.
Eine bevorzugte und erfinderische Ausgestaltung einer weiteren Einzelheit des vorbeschriebenen Gegenstandes
ist dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil im wesentlichen ein flacher Streifen ist und dieser seitlich angeformte,
zweckmäßig planparjtllel zueinander und rechtwinklig
zmn Streifen umgebogene in Aufsteckrichtung der Handhabe
hinterschnittene Ansitze hat.
Ausführungsbeispiele der !Teuerung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden in folgendem näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Topfdeckel mit Handhabe im Schnitt,
J1Ig. 2 desgleichen entsprechend der Linie A-B
der Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 desgleichen im Schnitt C-D der Fig. 1,
Fig. 4 eine Variante einer Einzelheit perspektivisch dargestellt,
Fig. 5 eine weitere Variante dieser Einzelheit ebenfalls perspektivisch gesehen,
Fig. 6 desgleichen, montiert in Richtung der Linie A-B der Fig. 1 gesehen·
Hierbei ist an einem Topfdeekel Λ eine Handhabe 2 aus
Kunststoff angeschlossen, wozu von der Außenseite des Topfdeckeis 1 ein Tragteil 3 abstrebt, das mit einem in
einer Ausnehmung 4 der Handhabe 2 angeordneten Federelement
zusammenwirkt. Das Tragteil 3 besteht aus einem im wesentlichen flachen Blechstreifen 6 mit seitlich angeformten,
planparallel zueinander umgebogenen, in flächenmäßiger Erstreckung dreieckigen Ansätzen ?· -Ferner
besitzt das Tragteil 3 eine Durchbrechung 8, um durch
letztere zum Emaillieren des Topfdeckeis 1 eine Aufhängeeinrichtung
führen zu können· Das Federelement 5 ist aus einem flachen Fe&erbandabsehnitt gebildet und hat eine angeschnittene,
aus der ursprünglichen Ebene widerhakenartig ausgebogene Zange 9· Außerdem weist das Pederelement
ö-twa halbkreisförmig gerollte Endteile 10 mit angeschnittenen, ausgebogenen scharfkantigen Lappen 11 auf. Zur Montage
der Handhabe 2 wird zunächst in deren lediglich nach
unten offenen Ausnehmung 4 das Pederelement J? eingesteckt,
wobei sich die angeschnittenen Lappen 11 in den Wandungen der Ausnehmung 4 widerhakenartig verkrallen und damit das
IFederelement 5 sicher in der Ausnehmung 4 der Handhabe 2
gehalten ist· Anschließend wird diese so ausgerüstete Handhabe 2 auf das Tragteil 3 aufgesteckt, wobei beim Aufstecken
die Zunge 9 durch die Ansätze 7 des (Pragteiles 3
zurückgedrängt und federnd -vorgespannt wird, um nach Passieren
der oberen Ansatzecken sperrklinkenartig zurückzuspringen.
Dabei stehen die Zunge 9 und die dem Topfdeckel
zugewandten blanken 12 der Tragteilansätze 7 etwa rechtwinklig
zueinander, so daß nun ein Lösen der Handhabe 2
von dem unlösbar am ^opfdeckel 1 angeschlossenen, meistens
angeschweißten, Tragteil 3 nur unter Zerstörung des Federelementes
5 möglich ist, woraus eine beträchtlich höhere Sicherheit gegen Lösen der Handhabe 2 vom Topfdeckel 1
als bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen resultiert, ohne, daß zusätzliche Sicherungsmittel, wie z.B· Schrauben,
erforderlieh sind· Auch lassen sich mit der neuerungsgemäßen
Vorrichtung grobe Toleranzen der Topfdeckelbeschichtung
ausgleichen. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn
nur, wie dargestellt, die Sndteile 10 des Federelementes 5
zwischen den Wandungen der Handhabenausnehmung 4 gehalten werden, während dem Teil des Federelementes 5 und- zwar dem
im Bereich der Zunge 9 eine Jluste&htung 13 gegenübersteht·
Ferner ist die Handhabenausnehmung 4 so ausgebildet, daß sich das Tragteil 3 nur im Bereich seiner Längskanten 14
an aufrecht verlaufenden Wandungen der Handhabenausnehmung 4 abstützt·
Die Fig. 4 und 6 zeigen ein aus einem Federbandabschnitt gebildetes, und mit gerollten Endteilen 10 mit Lappen 11
versehenes Federelement 51» dessen werkstoffe!gene Zunge
9' zunächst nach unten abstrebt, anschließend umgebogen ist, um mit dem Federbandabschnitt etwa einen Winkel von
etwa 30° einzuschließen. Ferner weist diese Zunge 91 als
vorteilhafte Weiterentwicklung im Bereich ihres freien Endes eine Verjüngung auf· Diese Verjüngung der Zunge 91 be-
wirkt, daß im montierten Zustand nun die verjüngte Zunge 9' zwischen die Tragteilansätze 7 greift und die
schrägen Flanken 15 der Zunge 91 an dem. einander zugewandten
Längskanten der Flanken 12 des Tragteiles 3 anliegen. Damit wird die Handhabe beim Aufstecken auch
in Längsrichtung des Federelementes 51 gegenüber dem
Tragteil 3 zwangsläufig lagerichtig justiert und nach dem Aufstecken auch lagesicher gehalten.
In Fig. 5 ist ein Federelement 5" dargestellt, das ebene
Endteile 10* mit angeschnittenen scharfkantigen Lappen
11' zur widerhakenartigen Verkrallung in der Handhabenausnehmung
4 sowie eine Zunge 91 aufweist. Die neuerungsgemäße
■Vorrichtung kann in angepaßter Weise auch zum Befestigen von Steg-, Bügel- oder Stielgriffen an Töpfen,
Pfannen und dergleichen verwendet werden»
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Befestigung einer Handhabe, vorzugsweise aus Isolierstoff, an Gefäßen, wie Topfen beziehungsweise
deren Deckel, wobei von der Gefäßaußenseite ein Tragteil für die aufsteckbare Handhabe abstrebt,
und wobei ferner in der Handhabe ein Federelement gehaltert ist, welches im montierten Zustand in
Hinterschneidungen des Tragteiles eingreift, dadurch
gekennzeichnet, daß das Federelement (5»5f»5")mindestens
eine mit dem Tragteil (5) korrespondierende Sperrklinke
aufweist*
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke eine zweckmäßig unlösbare Baueinheit
mit dem Federelement (5*5*»5") bildet·
3· Torrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke
ein werkstoffeigener Teil des Federelementes (5»5f»
5M) ist,
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das IPederelement
(5) im wesentlichen ein flacher Federbandabschnitt ist und eine angeschnittene, aus der ursprünglichen
Ebene ausgebogene Zunge (9) als Sperrklinke aufweist»
5· Vorrichtung nach, einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der lederbandabschnitt
im Bereich seiner seitlichen Endteile (10,1O1) angeformte, vorzugsweise angeschnittene und
ausgebogene sowie vorzugsweise ferner scharfkantig auslaufende Lappen (1"1,Tl1") zur wider hakenartigen
Yerkrallung in der Ausnehmung (4) der Handhabe (2) aufweist»
6· Vorrichtung naeh einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der lederbandabschnitt
gefaltete, vorzugsweise jedoch etwa halbkreisförmige gerollte seitliche Endteile (10) als
mindestens unter Haftreibung in entsprechende Ausnehmungen
in der Handhabe (2) eingreifende Stecker hat, und vorzugsweise {jedoch ferner diese Stecker angeformte,
zweckmäßig angeschnittene und ausgebogene, scharfkantige Lappen (11) zur widerhakenartigen Yerkrallung in
den Ausnehmungen (4) der Handhabe (2) haben.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den mit
den steckerartigen Halteteilen des ]?e der bandabschnitt es korrespondierenden Teilen (10,10') der Handhabenausnehmung
(4) vorgeformte Ausnehmungen zum formschlüssigen Eingriff der widerhakenartigen Lappen (11,11·) angeordnet
sind«
8. Torrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die als Sperrklinke dienende Zunge (9f »9") <ies federbandab-
zu
schnittes sich/ihrem freien Ende hin verjüngt und deren im Winkel zueinander verlaufende Hanken (14-) (jeweils mit einer zweier mit Abstand voneinander angeordneter ^interschneidtangeji (12) des Tragteiles (3) korrespondieren»
schnittes sich/ihrem freien Ende hin verjüngt und deren im Winkel zueinander verlaufende Hanken (14-) (jeweils mit einer zweier mit Abstand voneinander angeordneter ^interschneidtangeji (12) des Tragteiles (3) korrespondieren»
9· Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (3) im wesentlichen ein flacher Streifen (6) ist
und dieser seitlieh angeformte, zweckmäßig planparallel zueinander und rechtwinklig zum Streifen (6) umgebogene
in Aufsteckrichtung der Handhabe (2) hinterschnittene Ansätze (7) hat»
ipl.-lng. ψ
Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35160U DE1962188U (de) | 1967-02-25 | 1967-02-25 | Anordnung zur befestigung einer handhabe, insbesondere aus isolierstoff, an gefaessen, wie toepfen sowie deren deckeln u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35160U DE1962188U (de) | 1967-02-25 | 1967-02-25 | Anordnung zur befestigung einer handhabe, insbesondere aus isolierstoff, an gefaessen, wie toepfen sowie deren deckeln u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962188U true DE1962188U (de) | 1967-06-15 |
Family
ID=33329414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED35160U Expired DE1962188U (de) | 1967-02-25 | 1967-02-25 | Anordnung zur befestigung einer handhabe, insbesondere aus isolierstoff, an gefaessen, wie toepfen sowie deren deckeln u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962188U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2553308A1 (de) * | 1975-11-27 | 1977-06-08 | Dingerkus Geb | Steckbefestigung eines stielgriffes an einem geschirr |
-
1967
- 1967-02-25 DE DED35160U patent/DE1962188U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2553308A1 (de) * | 1975-11-27 | 1977-06-08 | Dingerkus Geb | Steckbefestigung eines stielgriffes an einem geschirr |
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