DE19621652A1 - Bildübertragungseinrichtung mit Lichtleitfaserbündel - Google Patents
Bildübertragungseinrichtung mit LichtleitfaserbündelInfo
- Publication number
- DE19621652A1 DE19621652A1 DE19621652A DE19621652A DE19621652A1 DE 19621652 A1 DE19621652 A1 DE 19621652A1 DE 19621652 A DE19621652 A DE 19621652A DE 19621652 A DE19621652 A DE 19621652A DE 19621652 A1 DE19621652 A1 DE 19621652A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- image
- bundle
- eyepiece
- image processing
- processing device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 20
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims abstract description 32
- 239000013307 optical fiber Substances 0.000 claims abstract description 10
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims abstract description 3
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 59
- 238000013507 mapping Methods 0.000 claims description 4
- 230000006870 function Effects 0.000 description 23
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 9
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 6
- 238000005286 illumination Methods 0.000 description 5
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 5
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 5
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
- 238000004364 calculation method Methods 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000001172 regenerating effect Effects 0.000 description 1
- 230000008521 reorganization Effects 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000003936 working memory Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B1/00—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
- A61B1/04—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor combined with photographic or television appliances
- A61B1/042—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor combined with photographic or television appliances characterised by a proximal camera, e.g. a CCD camera
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/24—Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes
- G02B23/26—Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes using light guides
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/50—Constructional details
- H04N23/55—Optical parts specially adapted for electronic image sensors; Mounting thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Surgery (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Pathology (AREA)
- Radiology & Medical Imaging (AREA)
- Astronomy & Astrophysics (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Endoscopes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bildübertragungseinrichtung der im
Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
Derartige Bildübertragungseinrichtungen werden insbesondere in
Endoskopen für medizinische oder technische Zwecke verwendet,
vor allem in flexiblen Endoskopen. Dabei überträgt das Bündel von
Lichtleitfasern das Bild von seiner einen Fläche zu seiner anderen
Fläche über die Länge des Instrumentes. Auf der Okularfläche wird
das Bild von einer Videoeinrichtung erfaßt und zur Anzeige auf ei
nem elektronischen Bildschirm oder zur Abspeicherung auf einem
Speichermedium verarbeitet. Bei bekannten Bildübertragungsein
richtungen dieser Art werden Bündel von Lichtleitfasern verwendet,
die wohlgeordnet sind derart, daß für jede Lichtleitfaser die relative
Anordnung ihres einen Endes in der einen Endfläche des Bündels
übereinstimmt mit der relativen Anordnung ihres anderen Endes in
der anderen Endfläche des Bündels. Ein auf die eine Endfläche des
Bündels projiziertes Bild erscheint folglich in derselben Anordnung,
also als identisches Bild auf der anderen Endfläche.
Solche geordneten Bündel von Lichtleitfasern sind in ihrer Herstel
lung außerordentlich teuer. Es sind auch wesentlich kostengünstiger
herstellbare Lichtleitfaserbündel bekannt, bei denen die Fasern un
geordnet sind. Diese lassen sich nach dem Stand der Technik je
doch nur als Lichtleiter zu Beleuchtungszwecken verwenden, bei
denen es auf eine korrekte Bildübertragung nicht ankommt und bei
denen die Unordnung der Fasern sogar gezielt zur Vergleichmäßi
gung der Ausleuchtung verwendet wird. Zur Bildübertragung sind
solche Bündel nicht verwendbar, da sie aus einem auf ihre eine
Endfläche projizierten Bild ein auf der anderen Endfläche erschei
nendes Bild machen, das nur aus einer ungeordneten Punk
tanordnung besteht und das nicht mehr erkennbar ist.
Die erheblichen Herstellungskosten geordneter Bündel stellen einen
wesentlichen Kostenfaktor bei Bildübertragungseinrichtungen der
eingangs genannten Art dar. Daher sind solche Einrichtungen, ob
wohl die Kosten auf Seiten der Videoeinrichtung in den letzten Jah
ren stark gesunken sind, immer noch extrem teuer.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bild
übertragungseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die bei wesentlich verringerten Herstellungskosten erweiterte kon
struktive Möglichkeiten bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Kennzeichnungsteiles des Anspruches 1 gelöst.
Die erforderlichen Mehrkosten bei der Bildverarbeitungseinrich
tung, um dieser das Rückrechnen des Bildes zu ermöglichen, sind
beim heutigen Stand der Computertechnik vernachlässigbar. Jeder
heutzutage für Bürozwecke verwendete Computer wäre für diese
Aufgabe geeignet. Durch die Verwendung eines ungeordneten Bün
dels gegenüber einem geordneten Bündel lassen sich jedoch die Ko
sten für das Bündel auf unter 1% senken. Insgesamt lassen sich
also die Kosten der Bildübertragungseinrichtung um einen bisher
für unvorstellbar gehaltenen Wert senken. Ferner ergeben sich eine
Reihe weiterer Vorteile bei der Herstellung. Da das Bündel unge
ordnet ist, besteht beispielsweise die Möglichkeit, das Bündel bei
der Montage beliebig zu zerlegen und ohne Rücksicht auf die Fa
serordnung z. B. in Teilbündeln zu verlegen, wodurch sich nicht nur
die Montage vereinfachen läßt, sondern sich auch bedeutende Vor
teile hinsichtlich der Gestaltbarkeit der Räume, in denen das Bündel
zu verlegen ist, ergeben. Ein Endoskop kann auf diese Weise in
seiner inneren Querschnittsaufteilung optimiert werden und in sei
nem Gesamtquerschnitt verringert werden.
Bei der Verwendung eines ungeordneten Bündels für die erfin
dungsgemäßen Zwecke muß die Zuordnungsfunktion bekannt sein.
Sie kann auf einfache Weise bestimmt werden, beispielsweise durch
ihre Ableitung aus dem Herstellungsprozeß des Faserbündels, wenn
sich die Unordnung mathematisch ableitbar aus dem Herstellungs
verfahren ergibt. Eine weitere, stets einfach durchführbare Methode
zur Bestimmung der Zuordnungsfunktion besteht darin, die
Faserenden auf der einen Endfläche des Bündels nacheinander ge
zielt zu einzeln zu beleuchten und dabei jeweils den Ort des auf der
anderen Endfläche aufleuchtenden Faserendes zu bestimmen.
Wurde das Faserbündel zuvor fest, z. B. in einem Endoskop mon
tiert, so ändert sich die Zuordnungsfunktion nicht mehr und kann
beispielsweise über einen Magnetspeicherträger, wie z. B. eine Dis
kette, jederzeit einer diesem Bündel zugeordneten Bildverarbei
tungseinrichtung eingegeben werden.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 2 vorgesehen. Mit
einem solchen Bündel kann beispielsweise in einem Endoskop mit
einem Objektiv geradeaus und mit einem oder mehreren weiteren
Objektiven zur Seite blickend gearbeitet werden. Von allen einzel
nen Objektivflächen gelangen die Bilder ungeordnet und gemischt
auf die Okularflächen. Die Bildverarbeitungseinrichtung rechnet die
einzelnen objektivseitig erfaßten Bilder zurück und bringt diese in
geeigneter Weise zur Anzeige oder zur Abspeicherung.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 3 vorgesehen. Ist
das Bündel ausreichend ungeordnet mit hinreichend gleichmäßiger
statistischer Verteilung der Fasern zwischen den einzelnen Okular
flächen, so läßt sich aus jeder der mehreren Okularflächen das ge
samte Bild, das auf die Objektivfläche projiziert wird, rückrechnen,
wenn auch mit durch die verringerte Faserzahl verringerte Auflö
sung. Mit einer solchen Konstruktion lassen sich verschiedene vor
teilhafte Lösungen erzielen, z. B. zwei getrennte Okularflächen, von
denen die eine mit einer Videokamera und die andere direkt mit
dem Auge betrachtet wird. Bei Verwendung dreier Okulare mit ent
sprechenden Farbfiltern läßt sich unter Verwendung von einfachen
Schwarz/Weiß-Bildwandlern in der üblichen RGB-Technik ein
Farbbild erzeugen.
Die Konstruktion nach Anspruch 3 läßt sich mit der nach Anspruch
2 kombinieren, wobei durch die Unordnung der Fasern komplette
Bilder aller Objektivflächen auf z. B. drei Okularflächen zur
RGB-Bildverarbeitung übertragen werden.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 4 vorgesehen. Auf
diese Weise läßt sich in das Bündel ein Teilbündel integrieren, das
zu Beleuchtungszwecken betrieben wird. Objektivseitig können
diese Fasern zwischen den Enden der zur Bildübertragung verwen
deten Fasern enden oder vorzugsweise zu einem Teilbündel abge
zweigt in einer getrennten lichtabstrahlenden Fläche enden, wo
durch Reflexionen im Objektiv vermieden werden.
Die Zuordnungsfunktion kann eine einfache ortsabhängige Funktion
sein, wenn bei dem Herstellungsverfahren des Faserbündels sich die
Unordnung beispielsweise nur als einfache ortsabhängige Verdre
hung oder teilgeordnete Anordnung der Fasern ergibt. In der Regel
wird aber aus Kostengründen und auch zur Gleichverteilung der Fa
sern auf einzelne Teilbündel bei Konstruktionen nach Anspruch 2
oder Anspruch 3 ein völlig ungeordnetes Bündel vorzuziehen sein,
bei dem für jede Faser die Koordinaten des Endes in der einen End
fläche und in der anderen Endfläche bestimmt werden und eine Ta
belle ergeben, die auf einfache Weise elektronisch abspeicherbar
ist. Besteht das Bündel beispielsweise aus 30000 Fasern, so sind
60000 Koordinaten, zu zweit zugeordnet abzuspeichern. Die vor
teilhafte Form der Zuordnungsfunktion als Tabelle gemäß Anspruch
5 hat auch Vorzüge bei der Regenerierung des Bildes in der Bild
verarbeitungseinrichtung, da das Rechnen mit Tabellen einfacher
und schneller elektronisch durchführbar ist. Damit ist eine
Online-Verarbeitung des Bildes leicht möglich.
Die Bildverarbeitungseinrichtung muß von den Pixelkoordinaten
des Bildwandlers als Ausgangsdaten ausgehen. Bevor sie die Zuord
nungsfunktion der Faserenden berücksichtigt, muß sie also eine
weitere Zuordnungsfunktion berücksichtigen, die die Projektion der
Faserenden auf der Okularfläche zu Pixeln oder Pixelgruppen des
Bildwandlers wiedergibt. Wenn der Bildwandler und das Faserbün
del z. B. in einem Endoskop fest montiert sind, kann aber auch
vorteilhaft gemäß Anspruch 6 unmittelbar die Zuordnungsfunktion
der objektivseitigen Bildpunkte zu Pixeln oder Pixelgruppen des
Bildwandlers ermittelt und in einer Tabelle abgespeichert werden,
wodurch die Berechnung erheblich beschleunigt wird.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 7 vorgesehen. Be
steht das Bündel aus Fasern unterschiedlicher Fasersorten, die sich
hinsichtlich ihrer optischen Eigenschaften unterscheiden, so lassen
sich eine Reihe von Problemen bisher bekannter Bündel lösen. Die
Fasern können z. B. aus unterschiedlichen Gläsern bestehen, wobei
eine Fasersorte bis weit in den ultravioletten Bereich und eine an
dere Fasersorte bis weit in den infraroten Bereich durchlässig ist.
Es lassen sich also Bündel schaffen, die gegenüber bisherigen aus
nur einer Glassorte gefertigten Bündeln den Vorteil eines wesentlich
erweiterten Spektralbereiches haben. Durch die ungeordnete Vermi
schung der Fasern läßt sich das gesamte Bild mit hoher Auflösung
im erweiterten Spektralbereich übertragen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung eines einfachen erfin
dungsgemäßen Bildwandlers bei der Betrachtung und
Wiedergabe eines Bildes,
Fig. 2 die Darstellung einer komplexeren erfindungsgemäßen
Bildübertragungseinrichtung und
Fig. 3 eine Variante des Bildwandlers der Fig. 1 in einem
Ausschnitt der Darstellung der Fig. 1 im Bereich des
Okulares.
In Fig. 1 ist das Grundprinzip der Erfindung dargestellt. Die stark
schematisiert dargestellte Bildübertragungseinrichtung weist ein
Bündel 1 von Lichtleitfasern auf, das in üblicher Ausbildung zwei
quer durch alle Fasern verlaufende Endflächen aufweist, nämlich
eine Objektivfläche 2 und eine Okularfläche 3.
Vor der Objektivfläche 2 ist ein mit einer einfachen Linse schema
tisch angedeutetes Objektiv 4 angeordnet, das ein Objekt 5, im Dar
stellungsbeispiel den Buchstaben "V" betrachtet. Das Objektiv 4
bildet das Objekt 5 als Bild 5′ auf die Objektivfläche 2 des Bündels 1
ab.
Das Bündel 1 besteht aus Lichtleitfasern, die ungeordnet im Bündel
verlegt sind, und zwar derart, daß die relative Anordnung der Fa
serenden zueinander in der Objektivfläche 2 eine andere ist als in
der Okularfläche 3. Vorzugsweise sind die relativen Anordnungen
völlig ungeordnet. Solche ungeordneten Bündel sind wesentlich ein
facher und kostengünstiger herstellbar als geordnete Bündel. Die
Herstellungskosten liegen gegenüber geordneten Bündeln bei unter
1%.
Das Bild 5′ auf der Objektivfläche 2 erscheint folglich auf der
Okularfläche 3 als wahllose Punktverteilung, die kein erkennbares
Bild vermittelt. Dieses ungeordnete Bild 5′′ wird mittels eines
Okulars 6, das in Fig. 1 mit einer einfachen Linse dargestellt ist,
auf einen Bildwandler 7 projiziert, z. B. einen üblichen Farbbild
wandlerchip, wie er in Videokameras Verwendung findet. Das vom
Bildwandler 7 erzeugte Videosignal, das das ungeordnete Bild 5′′
enthält, gelangt über eine Leitung 8 zu einer Bildverarbeitungsein
richtung 9, von deren Ausgang über eine Leitung 10 im dargestell
ten Ausführungsbeispiel ein Videomonitor 11 angesteuert wird.
Wahlweise kann auch anstelle des Videomonitors 11 eine Video
speichereinrichtung, z. B. ein Videobandaufzeichnungsgerät, ange
steuert werden.
Die Bildverarbeitungseinrichtung 9 ist derart ausgebildet, daß sie
aus dem vom Bildwandler 7 empfangenen ungeordneten Bild 5′′
das Bild 5′ auf der Objektivfläche 2 rückrechnen kann. Dazu muß
ihr die Zuordnungsfunktion bekannt sein, die die relative Lage der
Faserenden in der Okularfläche 3 zur Lage der zugeordneten Fase
renden in der Objektivfläche 2 beschreibt. Diese Zuordnungsfunk
tion muß zunächst ermittelt werden.
Wenn das Bündel 1 so weit fertiggestellt ist, daß sich die relative
Anordnung der Faserenden in den Endflächen 2 und 3 nicht mehr
verschiebt, was in der Regel spätestens nach Montage des Bündels
1 in der Bildübertragungseinrichtung, z. B. im Schaft eines Endo
skopes der Fall ist, so kann die Zuordnungsfunktion dadurch er
mittelt werden, daß z. B. mit einem koordinatengesteuerten eng fo
kussierten Laserstrahl auf einer der beiden Endflächen 2, 3 die Fa
serenden nacheinander einzeln beleuchtet werden. Gleichzeitig wird
auf der anderen Fläche die Lage des dann leuchtenden Faserendes
ermittelt. Auf diese Weise können die- Lagekoordinaten der beiden
Faserenden jeder Faser in den Endflächen ermittelt und als Koordi
natenpaare in einer Tabelle abgelegt werden. Besteht das Bündel 1
z. B. aus 30000 Fasern, so ergibt sich eine Tabelle, in der 60000
Koordinatenwerte, jeweils zu zweit einander zugeordnet, abgelegt
sind. Diese Tabelle kann in geeignet datenmäßig aufgearbeiteter
Form in einem Arbeitsspeicher der Bildverarbeitungseinrichtung 9
abgelegt sein. Bei der Umrechnung des über die Leitung 8 einge
henden ungeordneten Bildes 5′′ in das geordnete Bild 5′ müssen
nur jeweils an Hand der Tabelle die Bildpunkte verschoben werden.
Es ergibt sich das wieder geordnete Bild 5′, das auf dem Monitor
11 angezeigt wird.
In Sonderfällen kann die Zuordnungsfunktion auch anders
aussehen, wenn beispielsweise eine geringere Unordnung im
Bündel 1 vorliegt, wie beispielsweise durch Verdrehen oder durch
teilgeordnete Verschiebung der Fasern, in einem einfachen
Umordnungsprozeß bei der Herstellung des Bündels 1 entsteht.
Dann kann die Zuordnungsfunktion beispielsweise als ortsabhängige
Funktion beschreibbar sein, mittels derer die Bildverarbeitungs
einrichtung 9 die Koordinatenwerte einzeln umrechnet, ähnlich wie
bei einem Bildverzerrungsprogramm oder einem Programm zur
Bilddrehung.
Beispielsweise kann das Bündel 1 aus in sich geordneten Teilbün
deln zusammengesetzt sein. In diesem Falle müßte die Zuordnungs
funktion nur die jeweilige Abgrenzung der Teilbündel in den End
flächen beschreiben und die jeweilige Lage dieser Teilbündel in den
beiden Endflächen, die an den beiden Endflächen unterschiedlich
sein kann. Es ergäbe sich eine sehr einfache Zuordnungsfunktion,
da das Bild nur in wenige in sich geordnete Teilbilder zerlegt ist.
Zur Bestimmung der Zuordnungsfunktion kann abweichend vom
obigen Beispiel, bei dem mit koordinatengesteuerter objektseitiger
Beleuchtung der Faserenden gearbeitet wird, auch beispielsweise
mit einem Verfahren gearbeitet werden, bei dem auf die Objektiv
fläche 2 ein Testbild projiziert wird und aus dem ungeordneten Bild
5′′ auf der Okularfläche 3 eine Rekonstruktion berechnet wird. In
der Regel werden dazu mehrere feinauflösende Testbilder nachein
ander erforderlich sein, die beispielsweise aus engen, gegebenen
falls farbigen Streifenmustern bestehen können.
Die Bildverarbeitungseinrichtung 9 muß bei dieser Umrechnung be
rücksichtigen, daß je nach Punktauflösung des Bündels 1 und des
Bildwandlers 7 unter Umständen Licht von einem Faserende auf der
Okularfläche 3 mit dem Okular 6 auf einen Teil eines Pixels des
Bildwandlers 7, auf ein Pixel, gleichzeitig auf zwei Pixel oder auf
eine Pixelgruppe fallen kann. Zur Vereinfachung der Berechnung
mittels einer Tabelle kann daher bei der Ermittlung der Tabelle
vorzugsweise okularseitig von den Pixeln des Bildwandlers 7 aus
gegangen werden. Die Tabelle enthält dann also eine Zuordnung
zwischen den Bildkoordinaten auf der Objektivfläche 2 und den Pi
xelkoordinaten auf dem Bildwandler 7.
Die Bildverarbeitungseinrichtung 9 kann, wie Fig. 1 zeigt, geson
dert über eine Leitung 8 an ein die Bildverarbeitungseinrichtung
enthaltendes Endoskop angeschlossen sein und z. B. in einem Com
putertischgerät als Programm ausgebildet sein. Die dem Bündel 1
entsprechende Zuordnungsfunktion muß der Bildverarbeitungsein
richtung 9 dann z. B. mittels einer Diskette eingegeben werden, die
vom Hersteller mit dem Bündel 1 bzw. dem dieses enthaltenden
Endoskop geliefert wird.
Die Bildverarbeitungseinrichtung 9 kann aber auch z. B. unmittel
bar am Bildwandler 7 angeordnet und in das Endoskop eingebaut
sein. Sie kann dann werkseitig mit der Zuordnungsfunktion fest
programmiert werden.
Ersichtlich kann auf diese Weise bei Verwendung einer Tabelle, die
alle Koordinaten der einzelnen Faserenden enthält, mit völlig unge
ordneten Bündeln 1 gearbeitet werden. Diese können bis zur Fertig
stellung der Bildübertragungseinrichtung, bevor also die Zuord
nungsfunktion bestimmt wird, beliebig vermischt werden. Dies
kann bei der Verlegung des Bündels 1 von Vorteil sein, da im Ex
tremfall, z. B. bei Verlegeschwierigkeiten, das Bündel in Teilsträn
gen verlegt werden kann, ohne daß irgendein Verlust von Bildqua
lität zu befürchten ist.
Fig. 2 zeigt bei einem komplizierteren Ausführungsbeispiel eine
Reihe von konstruktiven Möglichkeiten, die sich aus dem am einfa
chen Ausführungsbeispiel der Fig. 1 dargestellten Konstruktions
prinzip ergeben.
Es ist ein Bündel 21 dargestellt, das ungeordnete Fasern enthält, die
an beiden Enden in verschiedenen Teilbündeln zusammengefaßt
sind. Am objektivseitigen Ende endet ein Teilbündel in einer
Objektivfläche 22 mit Objektiv 24 und ein weiteres Teilbündel in
einer unter einem anderen Winkel angeordneten Objektivfläche 22′
mit in andere Richtung blickendem Objektiv 24′.
Die in den Objektivflächen 22 und 22′ endenden Fasern verlaufen
ungeordnet durch das Bündel 21 und sind am okularseitigen Ende
zu drei Teilbündeln zusammengefaßt, die in drei Okularflächen 23,
23′ und 23′′ enden. Jeder dieser drei Okularflächen ist ein eigenes
Okular 26, 26′, 26′′ mit Bildwandler 27, 27′, 27′′ zugeordnet.
Diese sind mit Leitungen 28, 28′, 28′′ an eine Bildverarbeitungs
einrichtung 29 angeschlossen.
Sind die Fasern, die von den Objektivflächen 22 und 22′ zu den
Okularflächen 23, 23′ und 23′′ verlaufen, ausreichend ungeordnet,
so liegen auf allen drei Okularflächen ungeordnete Bilder vor, die
jeweils beide Bilder der beiden Objektivflächen vermischt
enthalten. In den Okularen 26, 26′, 26′′ können nicht dargestellte
Rot-, Grün- und Blaufilter angeordnet sein. Als Filter können
beispielsweise die Okularlinsen 26 bis 26′′ selbst verwendet
werden, wenn diese entsprechend eingefärbt sind. Die Bildwandler
27 bis 27′′ sind dann einfache Grauwertbildwandler. Die
Bildverarbeitungseinrichtung 29 würde in diesem Fall zunächst aus
den ungeordneten Bildern auf den Okularflächen 23 bis 23′′
einzelne Farbauszüge in Grauwerten berechnen, die jeweils die
beiden Bilder von den Objektivflächen 38 und 38′ enthalten.
Anschließend wird in einer RGB-Stufe das Farbbild
zusammengesetzt. Dieses kann sodann mit der Zuordnungsfunktion
in die wahren Bilder, die auf die Objektivflächen 38 und 38′
projiziert wurden, zurückgerechnet werden. Diese beiden Bilder
können über Leitungen 30 und 31 getrennt auf Monitoren 32 und 33
oder über die gestrichelte Leitung 34, alternativ auch auf einem
Monitor 35 in zwei Fenstern 36, 37 auf einem Bildschirm zur An
zeige gebracht werden.
Bei Verwendung in einem Endoskop können beispielsweise das
Objektiv 24 geradeaus blickend und das Objektiv 24′ schräg seitlich
blickend angeordnet sein. Damit läßt sich umschaltbar oder zu
gleichzeitiger Bearbeitung ein größerer Bildbereich erfassen. Es
können ohne weiteres auch noch mehr Objektivflächen, z. B. drei
Objektivflächen, mit eigenen Objektiven vorgesehen sein. Bei Ver
wendung zweier Objektive und Okulare kann beispielsweise auch
eine 3D-Darstellung erfolgen.
Mehrere Okularflächen können auch zu anderen Zwecken verwen
det werden. So können beispielsweise zwei Okularflächen vorgese
hen sein, von denen die eine von einer Videokamera, die im we
sentlichen, z. B. der Anordnung 26, 27 entspricht, betrachtet wird
und die andere an ein mit dem Auge einsehbares Okular ange
schlossen ist. Die Faserzahl in den Okularflächen und Objektivflä
chen kann unterschiedlich sein. Dadurch lassen sich hochauflösende
und niedrigauflösende Flächen vorsehen. Z.B. würde man im ge
schriebenen Falle zweier Okularflächen für eine Videokamera und
für die Betrachtung mit dem Auge die Okularfläche für die Video
kamera mit höherer Auflösung, also größerer Faserzahl, und die
Okularfläche zur Hilfsbetrachtung mit dem Auge mit geringerer
Auflösung vorsehen.
An eine solche gesonderte Okularfläche mit sehr geringer Faserzahl
und entsprechend geringer Auflösung könnte beispielsweise ein Be
lichtungsmesser angeschlossen sein.
Über unterschiedliche Okularflächen können nicht nur, wie bereits
erwähnt, unterschiedliche Farbauszüge (RGB) ermittelt werden,
sondern beispielsweise auch Bilder in auf andere Weise unter
schiedlicher spektraler Erfassung z. B. Bilder im ultravioletten Be
reich und getrennt davon Bilder im infraroten Bereich. Die gewon
nenen Bilder können z. B. in unterschiedlicher Kontrastverteilung
bearbeitet und in einer Falschfarbdarstellung wieder zusammenge
führt werden. Schließlich lassen sich die verschiedenen, jeweils
denselben Bildinhalt wiedergebenden Bilder auch z. B. mit unter
schiedlichem Vergrößerungsfaktor darstellen, um beispielsweise
gleichzeitig ein Übersichtsbild und ein Ausschnittsbild darzustellen.
Wird eine solche Bildbearbeitungseinrichtung zur Bildbetrachtung
in verschiedenen spektralen Bereichen verwendet, so kann vor
zugsweise das Bündel 1 aus unterschiedlichen Fasern gemischt sein,
die eine unterschiedliche spektrale Durchlässigkeit aufweisen. Bei
spielsweise können bis weit ins Ultraviolette durchlässige Fasern
mit anderen Fasern gemischt sein, die bis ins Infrarote reichen. Der
beschränkte Transmissionsbereich von in üblicher Weise nur aus
einer Glassorte gefertigten Bündeln kann auf diese Weise erheblich
erweitert werden.
Dem Bündel 21 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel weitere
Fasern beigemischt, die objektivseitig in zwei Beleuchtungsendflä
chen 38 und 38′ enden. Alle Fasern aus den Beleuchtungsendflä
chen 38 und 38′ sind am okularseitigen Ende des Bündels 21 in ei
nem Teilbündel ausgegliedert und enden in einer Endfläche 39, die
über eine Kondensorlinse 40 von einer Lampe 41 in einer Licht
quelle 42 beleuchtet wird. Die Beleuchtungsendflächen 38 und 38′
sind in Richtung der Objektive 24 bzw. 24′ abstrahlend, also para
llel zu diesen angeordnet und beleuchten jeweils das Blickfeld der
Objektive.
Innerhalb des Bündels 21 können alle Fasern völlig ungeordnet
verlaufen. Sie können beispielsweise zu den zwei Teilsträngen 21′
und 21′′ getrennt werden, die z. B. getrennt voneinander auf unter
schiedlichen Wegen verlegt werden können, was die Konstruktion
eines Endoskopes und auch die Verlegearbeit wesentlich erleichtern
kann. Bei der Herstellung und Verlegung des Bündels 21 ist ledig
lich darauf zu achten, daß alle zur Beleuchtung dienenden Fasern
nur zwischen der Endfläche 39 am okularseitigen Ende und den
Beleuchtungsendflächen 38 und 38′ verlaufen. Bei den übrigen zur
Bildübertragung dienenden Fasern ist lediglich darauf zu achten,
daß die Fasern von den Objektivflächen 22 und 22′ in möglichst
gleichmäßiger Vermischung in den Okularflächen 23, 23′ und 23′′
enden.
Die zur Beleuchtung dienenden Fasern müssen objektivseitig nicht
unbedingt in gesonderten Beleuchtungsendflächen 38 und 38′ en
den. Sie können auch den zur Bildübertragung dienenden Fasern
unmittelbar bis zu deren Endflächen beigemischt sein, also in den
Objektivflächen 22 und 22′ enden. Die Beleuchtung erfolgt dann
durch die Objektive 24 und 24′. Unter Umständen auftretende
Rückreflexionsprobleme müssen mit geeigneten, bekannten Mitteln
bekämpft werden.
Bei der Beimischung der zur Beleuchtung dienenden Fasern im
Bündel 21 zu den zur Bildübertragung dienenden Fasern entfällt die
sonst übliche Trennung zwischen zwei Faserbündeln. Das sonst üb
liche Trennrohr wird eingespart, und es ergibt sich für das Gesamt
bündel eine Querschnittsverringerung, die eine Endoskopkonstruk
tion mit verringertem Gesamtquerschnitt ermöglicht.
Fig. 3 zeigt in einem Ausschnitt aus Fig. 1 im Bereich des Okulares
das objektivseitige Ende des Bündels 1, die Okularlinse 6 und den
Bildwandler 7. In Abwandlung zur Ausführungsform der Fig. 1 ist
hier das okularseitige Ende des Bündels 1 mit halbmondförmigem
Querschnitt ausgebildet. Ein solcher Querschnitt hat den Vorteil,
daß er in Endoskopen, beispielsweise zwischen einem Innenrohr
und einem Außenrohr sehr raumökonomisch unterbringbar ist.
Auch mit dieser Ausführungsform ist eine Bildübertragung in glei
cher Weise möglich wie bei der Ausführungsform der Fig. 1. Die
halbmondförmige Okularfläche 3′ wird auf dem Bildwandler 7 ab
gebildet. Die Bildverarbeitungseinrichtung 9 kann aus diesem Bild
mit geeignet bestimmter Zuordnungsfunktion ohne weiteres das ur
sprüngliche Bild zurückrechnen.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind okularseitig drei Teilbündel
erläutert mit Okularflächen 20 bis 23′′, die im dargestellten Fall zur
RGB-Ermittlung eines Farbbildes dienen. Diese drei Teilbündel am
okularseitigen Ende des Bündels 21 können auch z. B. nur dazu
verwendet werden, ein Endoskop einfacher und kostengünstiger zu
gestalten. Es können beispielsweise die drei zu den Okularflächen
23 bis 23′′ führenden Teilbündel raumökonomisch im Endbereich
des Endoskopes an unterschiedlichen Stellen, wo gerade Platz ist,
verlegt sein. Die Bildwandler 27 bis 27′ können Farbbildwandler
sein, die getrennt, raumökonomisch günstig angeordnet sind und
von denen das gesamte Bild wieder zusammengerechnet wird.
Dabei ergibt sich der Vorteil, daß ein hochauflösendes Bild mit drei
kleineren und wesentlich kostengünstigeren Bildwandlern ermittelt
wird.
Claims (7)
1. Bildübertragungseinrichtung mit einem Bündel (1, 21) von
Lichtleitfasern, das in einer objektseitigen Objektivfläche (2;
22, 22′) und einer betrachtungsseitigen Okularfläche (3; 3′;
23, 23′, 23′′) endet, wobei ein Objektiv (4; 24, 24′) ein zu
übertragendes Bild (5′) auf die Objektivfläche (2; 22, 22′)
projiziert, die Lichtleitfasern des Bündels (1, 21) das Bild
von der Objektivfläche zur Okularfläche transportieren und
ein Okular (6; 26, 26′, 26′′) das Bild (5′′) von der Okular
fläche (3; 3′; 23, 23′, 23′′) auf den elektronischen Bild
wandler (7; 27, 27′, 27′′) einer Videoeinrichtung projiziert,
die mittels einer elektronischen Bildverarbeitungseinrichtung
(9, 29) ein Videobild erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fasern des Bündels (1, 21) derart ungeordnet sind, daß
die relative Anordnung ihrer Enden in der Okularfläche (3;
3′; 23, 23′, 23′′) von der relativen Anordnung ihrer Enden
in der Objektivfläche (2; 22, 22′) abweicht, wobei die Zu
ordnungsfunktion des Bündels (1, 21) bekannt ist, die für
jede Faser die Koordinaten des Endes in der einen Fläche
denen des Endes in der anderen Fläche zuordnet, und daß die
Bildverarbeitungseinrichtung (9, 29) derart ausgebildet ist,
daß sie mittels der Zuordnungsfunktion aus den ungeordneten
Bildpunkten (5′′) auf der Okularfläche (3; 3′; 23, 23′, 23′′)
das auf die Objektivfläche (2; 22, 22′) projizierte Bild (5′)
regeneriert.
2. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bündel (21) in seinem objektseitigen
Endbereich zu wenigstens einem Teilbündel (Objektivfläche
22′) abzweigt, dem ein weiteres Objektiv (24′) zugeordnet
ist.
3. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bündel (21) in seinem okularseitigen
Endbereich zu wenigstens einem Teilbündel (Okularflächen
23′, 23′′) abzweigt, dem ein weiteres Okular (26′, 26′′) mit
einem weiteren an die Bildverarbeitungseinrichtung (29) an
geschlossenen Bildwandler (27′, 27′′) zugeordnet ist.
4. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bündel (21) einen Anteil von Fasern
enthält, die wenigstens am okularseitigen Ende des Bündels
in einer gemeinsamen, von der Okularfläche (23, 23′, 23′′)
getrennten Endfläche (39) enden, an die eine Lichtquelle (42)
angeschlossen ist.
5. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zuordnungsfunktion eine Tabelle ist.
6. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Tabelle die Zuordnung jedes Bild
punktes auf der Objektivfläche (2; 22, 22′) zu den von der
zugehörigen Faser über das Okular (6; 26, 26′, 26′′) be
strahlten Pixeln des Bildwandlers (7; 27, 27′, 27′′) enthält.
7. Bildverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bündel (1, 21) aus Fasern unter
schiedlicher optischer Eigenschaften besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19621652A DE19621652A1 (de) | 1996-05-30 | 1996-05-30 | Bildübertragungseinrichtung mit Lichtleitfaserbündel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19621652A DE19621652A1 (de) | 1996-05-30 | 1996-05-30 | Bildübertragungseinrichtung mit Lichtleitfaserbündel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19621652A1 true DE19621652A1 (de) | 1997-12-04 |
Family
ID=7795645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621652A Withdrawn DE19621652A1 (de) | 1996-05-30 | 1996-05-30 | Bildübertragungseinrichtung mit Lichtleitfaserbündel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19621652A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000021279A1 (en) * | 1998-10-06 | 2000-04-13 | Icaros Savvides | Optical image transmission |
| DE10000091A1 (de) * | 2000-01-04 | 2001-07-05 | Ingo F Herrmann | Endoskop |
| DE10140792A1 (de) * | 2001-08-20 | 2003-03-13 | Roland Beisert | Vorrichtung zum selbsttätigen Erfassen des Zählerstandes eines Verbrauchszählers |
| WO2002059675A3 (en) * | 2000-12-21 | 2004-02-19 | Raytheon Co | Method and apparatus for infrared imaging in small passageways |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3520587A (en) * | 1967-03-29 | 1970-07-14 | Olympus Optical Co | Stereoscopic endoscope |
| DE3243302A1 (de) * | 1981-11-28 | 1983-06-09 | Horiba Ltd., Kyoto | Bildfaserkabel |
| GB2128839A (en) * | 1982-10-15 | 1984-05-02 | Dainichi Nippon Cables Ltd | Image display apparatus |
| US4674834A (en) * | 1984-02-17 | 1987-06-23 | Photon Devices, Ltd. | Graphic input or output device including a fiber optic bundle with electronic means for providing coherence |
| DE3806158A1 (de) * | 1988-02-26 | 1988-12-22 | Peter Dipl Phys Thebock | Bildleiteroptik mit einem blickwinkel von mehr als 270 grad mit nachgeschaltetem bildauswertesystem |
| WO1991006881A1 (en) * | 1989-11-03 | 1991-05-16 | The Secretary Of State For Defence In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Visual image transmission by fibre optic cable |
| US5200766A (en) * | 1990-03-13 | 1993-04-06 | Brother Kogyo Kabushiki Kaisha | Optical scanning device used for image forming apparatus |
| DE4318140A1 (de) * | 1993-06-01 | 1994-12-08 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Verwendung von Lichtleiterbündeln aus nicht parallelen Lichtleitfasern |
| US5444235A (en) * | 1993-12-02 | 1995-08-22 | Hughes Aircraft Company | Scanning light valve sensor system employing fiber optics |
| DE4438944A1 (de) * | 1994-10-31 | 1996-05-02 | Wolf Gmbh Richard | Endoskop |
-
1996
- 1996-05-30 DE DE19621652A patent/DE19621652A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3520587A (en) * | 1967-03-29 | 1970-07-14 | Olympus Optical Co | Stereoscopic endoscope |
| DE3243302A1 (de) * | 1981-11-28 | 1983-06-09 | Horiba Ltd., Kyoto | Bildfaserkabel |
| GB2128839A (en) * | 1982-10-15 | 1984-05-02 | Dainichi Nippon Cables Ltd | Image display apparatus |
| US4674834A (en) * | 1984-02-17 | 1987-06-23 | Photon Devices, Ltd. | Graphic input or output device including a fiber optic bundle with electronic means for providing coherence |
| DE3806158A1 (de) * | 1988-02-26 | 1988-12-22 | Peter Dipl Phys Thebock | Bildleiteroptik mit einem blickwinkel von mehr als 270 grad mit nachgeschaltetem bildauswertesystem |
| WO1991006881A1 (en) * | 1989-11-03 | 1991-05-16 | The Secretary Of State For Defence In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Visual image transmission by fibre optic cable |
| US5200766A (en) * | 1990-03-13 | 1993-04-06 | Brother Kogyo Kabushiki Kaisha | Optical scanning device used for image forming apparatus |
| DE4318140A1 (de) * | 1993-06-01 | 1994-12-08 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Verwendung von Lichtleiterbündeln aus nicht parallelen Lichtleitfasern |
| US5444235A (en) * | 1993-12-02 | 1995-08-22 | Hughes Aircraft Company | Scanning light valve sensor system employing fiber optics |
| DE4438944A1 (de) * | 1994-10-31 | 1996-05-02 | Wolf Gmbh Richard | Endoskop |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| PERSONAL OPTICAL ENCRYPTION/DECRYPTION DEVICE. In: IBM Corp. Technical Disclosure Bulletin, Vol. 28, No. 7, Dec. 1985, S.3070,3071 * |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000021279A1 (en) * | 1998-10-06 | 2000-04-13 | Icaros Savvides | Optical image transmission |
| DE10000091A1 (de) * | 2000-01-04 | 2001-07-05 | Ingo F Herrmann | Endoskop |
| WO2002059675A3 (en) * | 2000-12-21 | 2004-02-19 | Raytheon Co | Method and apparatus for infrared imaging in small passageways |
| US6735462B2 (en) | 2000-12-21 | 2004-05-11 | Raytheon Company | Method and apparatus for infrared imaging in small passageways |
| DE10140792A1 (de) * | 2001-08-20 | 2003-03-13 | Roland Beisert | Vorrichtung zum selbsttätigen Erfassen des Zählerstandes eines Verbrauchszählers |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10141559B4 (de) | Videoendoskopsystem und Beleuchtungsoptik | |
| DE3623114C2 (de) | ||
| AT505671B1 (de) | Verfahren zum optischen detektieren von bewegten objekten | |
| DE102004009384B4 (de) | Videoendoskopisches System | |
| EP3911943A1 (de) | Boroskop zur optischen inspektion von gasturbinen | |
| DE102008024789A1 (de) | Stereo-Endoskop | |
| DE3738451A1 (de) | Bohrungssehrohr | |
| DE102009052625A1 (de) | Endoskopiegerät und Abtast-Endoskopprozessor | |
| DE4318140A1 (de) | Verfahren zur Verwendung von Lichtleiterbündeln aus nicht parallelen Lichtleitfasern | |
| EP3229056A1 (de) | Optiksystem für ein endoskop | |
| EP0845187A2 (de) | Endoskopie-videosystem | |
| DE102010016915A1 (de) | Konfokaloptik | |
| DE19806261B4 (de) | Verfahren zur gesteuerten Darstellung von Hohlraum-Oberflächen | |
| DE102017123320A1 (de) | Stereoendoskop | |
| DE19621652A1 (de) | Bildübertragungseinrichtung mit Lichtleitfaserbündel | |
| DE19933526B4 (de) | Lichtleiter-Steckverbinder für ein endoskopisches System | |
| DE3243302C2 (de) | ||
| DE1931273B2 (de) | Abtasteinrichtung für das Lesen eines flachen Schriftstücks | |
| DE102014107572A1 (de) | Endoskopobjektiv sowie Endoskop | |
| EP0236867A2 (de) | Vorrichtung zum Anschliessen eines Endoskops oder Technoskops mit Lichtleit-Faserbündel an ein Lichtleitkabel und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE102013106278A1 (de) | Beobachtungsinstrument mit einem symmetrischen Bildfeld unter Verwendung asymmetrischer Bildsensoren | |
| DE3151108A1 (de) | Optisches beleuchtungssystem | |
| EP4058750B1 (de) | Boroskop mit musterprojektion | |
| DE102013226019A1 (de) | Endoskop mit einstellbarer Blickrichtung | |
| DE19610101C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die Informationsübertragung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8130 | Withdrawal |