DE19610101C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die Informationsübertragung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die InformationsübertragungInfo
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die Infor
mationsübertragung mit einem einkoppelseitigen und einem
auskoppelseitigen Ende.
Zur Informationsübertragung mittels Lichtleitern werden in
der Regel Lichtleitfaserbündel verwendet, deren Lichtleitfa
sern möglichst parallel zueinander sind. Derartige Faserbün
del sind aufwendig herzustellen und weisen hinsichtlich
ihrer Gestaltung eine verminderte Flexibilität auf. Bei der
Bildübertragung über Lichtleitfaserbündel führen Abweichun
gen von der Parallelität zu Bildfehlern. Bei einer willkür
lichen Anordnung der Lichtleitfasern an den jeweiligen Enden
kann ohne weitere Maßnahmen kein erkennbares Bild übertragen
werden. In einem solchen Fall muß das eingekoppelte Bild aus
den auskoppelseitig empfangenen Informationen rekonstruiert
werden. Hierzu ist es notwendig, daß die Faserenden am ein
koppelseitigen Ende des Lichtleitfaserbündels den Faserenden
am auskoppelseitigen Ende zugeordnet werden können. Auch für
die Übertragung sonstiger Daten und Signale muß eine solche
Zuordnung gegeben sein.
Aus der DE 43 18 140 A1 ist ein Verfahren bekannt, das es
erlaubt, die einkoppelseitigen Koordinaten der einzelnen
Lichtleitfasern den auskoppelseitigen Koordinaten zuzuord
nen. Hierzu wird Licht an der Einkoppelseite des Faserbün
dels eingekoppelt und die Auskoppelseite mit einer Kamera
betrachtet. Mit Hilfe einer Bildverarbeitung werden die aus
koppelseitigen Faserenden in dem von der Kamera aufgenomme
nen Bild voneinander separiert und ihre Koordinaten ermit
telt. Zur Bestimmung der einkoppelseitigen Koordinaten wird
vor der Einkoppelseite eine Blende verfahren, die das
zunächst beleuchtete Einkoppelende schrittweise abschattet.
Dies geschieht nacheinander in zueinander senkrecht stehend
en Richtungen. Während der Bewegung der Blende wird an der
Auskoppelseite festgestellt, bei welcher Blendenposition
eine bestimmte Lichtleitfaser abdunkelt. Die entsprechenden
Blendenpositionen ergeben dann die einkoppelseitigen Koordi
naten der betrachteten Lichtleitfaser, so daß anschließend
eine Zuordnung der einkoppelseitigen zu den auskoppelseiti
gen Koordinaten der Lichtleitfasern möglich ist. Hieraus
wird eine Zuordnungstabelle erstellt, mit deren Hilfe aus
der am auskoppelseitigen Ende des Faserbündels erhaltenen
Lichtinformation das eingekoppelte Bild rekonstruiert werden
kann.
Des weiteren ist aus der DE 40 42 317 A1 ein Verfahren zur
Zuordnung der einkoppelseitigen zu den auskoppelseitigen En
den der Lichtleitfasern bekannt. Hier werden ebenfalls be
wegte Blenden vor der Einkoppelseite des Faserbündels ver
fahren, um eine Zuordnung der Lichtleitfaserenden zueinander
zu ermöglichen.
Die vorbeschriebenen Verfahren weisen insbesondere Nachteile
hinsichtlich des Zeitaufwandes und der Reproduzierbarkeit
auf. Die Blenden werden in Schrittweiten verfahren, die etwa
dem halben Durchmesser einer Lichtleitfaser entsprechen,
weshalb bei gängigen Faserbündeln etwa zweitausend Aufnahmen
abgespeichert und verarbeitet werden müssen. Sämtliche Stö
rungen, die während der Kalibrierung auftreten, haben nega
tiven Einfluß auf das Ergebnis und verringern die Qualität
der rekonstruierten Bilder. Des weiteren führen auch die me
chanische Bewegung und die Ungenauigkeiten bei der Grundein
stellung der Blende zu Problemen hinsichtlich der Reprodu
zierbarkeit der Kalibrierung.
Aus der GB 2128839 A ist ein Bildanzeigegerät bekannt, bei
dem ein ungeordnetes Lichtleitfaserbündel zur Übertragung
der Abbildung eines Objekts verwendet wird. Es ist offen
bart, mittels einer Abfolge von definierten Bildern das
Lichtleitfaserbündel zu kalibrieren. Bei jedem Bild geben in
ihren Koordinaten definierte Teilbereiche Licht in das Ein
koppelende des Lichtleitfaserbündels ab, und am auskoppelseitigen
Ende wird festgestellt, welche der Lichtleitfasern
Licht übertragen, so daß eine Zuordnung der Position von
auskoppelseitig festgestellten Lichtleitfaserenden zu ein
koppelseitigen Koordinaten möglich ist.
Aus der WO 91/06881 ist ein weiteres Verfahren zum Kalibrie
ren ungeordneter Lichtleitfaserbündel bekannt, bei dem eine
Abfolge von Bildern eingesetzt wird. Die Bilder sind derart
strukturiert, daß am einkoppelseitigen Ende des Lichtleitfa
serbündels Felder vorgegeben werden, die in einer durch die
Abfolge der Bilder vorgegebenen, für jedes Feld unterschied
lichen Reihenfolge beleuchtet oder nicht beleuchtet werden.
Die jeweiligen Beleuchtungsreihenfolgen werden am auskoppel
seitigen Ende des Lichtleitfaserbündels festgestellt, so daß
die Lichtleitfaserenden den Koordinaten der zugehörigen Fel
der am einkoppelseitigen Ende zugeordnet werden können.
Die Verwendung strukturierter Bilder erlaubt es, auf mecha
nisch bewegte Blenden völlig zu verzichten, wodurch auf die
Blendenbewegung basierende Ungenauigkeiten völlig vermieden
werden und die Anfälligkeit des Kalibrierungsverfahrens ge
genüber störenden Einflüssen aus der Umgebung sinkt. Zudem
ist bei einer geeigneten Wahl der Bildstruktur eine wesent
lich geringere Anzahl von Aufnahmen hinreichend. Jedoch ist
nach dem dargestellten Stand der Technik weiterhin eine Ab
folge von unterschiedlichen Bildern notwendig, was insbeson
dere zeitaufwendig ist.
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bereitzu
stellen, mit denen die Kalibrierung mit gegenüber dem Stand
der Technik geringerem Zeitaufwand durchgeführt werden kann.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch ein Verfahren der ein
gangs genannten Art gelöst, bei dem
- a) die auskoppelseitigen Koordinaten der einzelnen Licht leitfasern bestimmt werden,
- b) genau ein farbstrukturiertes Bild in das Lichtleitfaser bündel eingekoppelt wird, wobei die Struktur durch vor gegebene zusammenhängende Bildelemente mit jeweils einem vorgegebenen Farbwert gebildet ist und keine zwei Bild elemente in den Farbwerten übereinstimmen,
- c) gleichzeitig für jede Lichtleitfaser der jeweilige Farb wert der am auskoppelseitigen Ende austretenden Strahlung festgestellt wird,
- d) aus den gemäß Merkmal c) ermittelten Farbwerten die ein koppelseitigen Koordinaten der jeweiligen Lichtleitfaser bestimmt werden, wobei als einkoppelseitige Koordinaten die Koordinaten des den jeweiligen Farbwert erzeugenden Bildelements des eingekoppelten Bildes genommen werden, und
- e) in einer Zuordnungstabelle die einkoppelseitigen Koordi naten der Lichtleitfasern den zugehörigen auskoppelsei tigen Koordinaten zugeordnet werden.
Bei diesem Verfahren kann man die gewünschte Zuordnungsta
belle aus einem einzigen farbstrukturierten Bild erhalten,
wodurch der Zeitaufwand für die Kalibrierung der Lichtlei
tereinheit auf ein Minimum reduziert wird.
Die vorgenannte Aufgabe wird weiterhin durch ein Verfahren
der eingangs genannten Art gelöst, bei dem
- a) die auskoppelseitigen Koordinaten der einzelnen Licht leitfasern bestimmt werden,
- b) genau ein helligkeitsstrukturiertes, graues Bild in das Lichtleitfaserbündel eingekoppelt wird, wobei die Struktur durch vorgegebene zusammenhängende Bildelemente mit jeweils einer vorgegebener Intensität gebildet ist und keine zwei Bildelemente in den Intensitäten übereinstimmen,
- c) gleichzeitig für jede Lichtleitfaser die jeweilige Inten sität der am auskoppelseitigen Ende austretenden Strahlung festgestellt wird,
- d) aus den gemäß Merkmal c) ermittelten Intensitäten die einkoppelseitigen Koordinaten der jeweiligen Lichtleitfaser bestimmt werden, wobei als einkoppelseitige Koordinaten die Koordinaten des die jeweilige Intensität erzeugenden Bild elements des eingekoppelten Bildes genommen werden, und
- e) in einer Zuordnungstabelle die einkoppelseitigen Koordi naten der Lichtleitfasern den zugehörigen auskoppelseitigen Koordinaten zugeordnet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch so ausgeführt wer
den, daß die Flächengröße jedes vorgegebenen Bildelements
der des Querschnitts der Lichtleitfasern entspricht.
Die Größe der Bildelemente definiert das Auflösungsvermögen
für ein durch das Faserbündel übermitteltes, zu rekonstruie
rendes Bild. Das Auflösungsvermögen ist aber auch durch die
Querschnittsfläche der Lichtleitfasern begrenzt, so daß eine
Anpassung der Bildelemente an die Querschnittsfläche der
Lichtleitfasern eine maximale Auflösung ergibt.
Weiterhin kann dieses erfindungsgemäße Verfahren vorteilhaft
auch so ausgeführt werden, daß die auskoppelseitigen Koordi
naten der einzelnen Lichtleitfasern während der Einkopplung
des helligkeits- bzw. farbstrukturierten Bildes bestimmt
werden, indem am auskoppelseitigen Ende das eingekoppelte
Licht erfaßt wird, die einzelnen Lichtleitfasern separiert
und die Mittelpunkte der Lichtleitfasern ermittelt werden.
Auf diese Weise werden während einer einzigen Einkopplung
des helligkeits- bzw. farbstrukturierten Bildes sowohl die
auskoppelseitigen als auch die einkoppelseitigen Koordinaten
der einzelnen Lichtleitfasern bestimmt. Gleichzeitig ist
auch die Zuordnung der auskoppelseitigen zu den einkoppel
seitigen Koordinaten gegeben.
Sowohl bei der Verwendung der helligkeitsstrukturierten als
auch der farbstrukturierten Bilder können die jeweiligen
Verfahren so ausgeführt werden, daß die helligkeitsstruk
turierten bzw. farbstrukturierten Bilder von einer Objekt
ebene aus über eine Einkoppeloptik in das einkoppelseitige
Ende des Lichtleitfaserbündels eingekoppelt werden.
Bei den erfindungsgemäßen Verfahren ist es auch vorteilhaft,
die einkoppelseitigen Koordinaten der Lichtleitfasern in der
durch die Einkoppeloptik gegebenen Abbildung des einkop
pelseitigen Endes auf die Objektebene zu bestimmen sowie das
auskoppelseitige Ende des Lichtleitfaserbündels über eine
Auskoppeloptik auf eine Bildebene abzubilden und die auskop
pelseitigen Koordinaten der Lichtleitfasern in der durch die
Auskoppeloptik gegebenen Abbildung des auskoppelseitigen En
des auf die Bildebene zu bestimmen.
Wenn die einkoppelseitigen (auskoppelseitigen) Koordinaten
der Lichtleitfaserenden in der Objektebene (Bildebene) der
Einkoppeloptik (Auskoppeloptik) bestimmt werden, werden bei
der Zuordnung der einkoppelseitigen zu den auskoppelseitigen
Koordinaten tatsächlich Punkte der Objektebene Punkten der
Bildebene zugeordnet. Hierdurch werden optische Bildfehler,
wie z. B. Verzeichnungen und, falls die Kalibrierung einzeln
für verschiedene Farben, z. B. für die Farbkanäle Rot, Grün
und Blau, durchgeführt wird, auch chromatische Aberrationen
bei der Bildrekonstruktion ohne weiteres Zutun ausgeglichen.
Die Aufgabe wird durch eine zur Durchführung beider vorbe
schriebenen Verfahren geeignete Vorrichtung der eingangs
genannten Art gelöst, dis eine Bildaufnahmeeinheit zur
Aufnahme der Abbildung des auskoppelseitigen Endes des
Lichtleitfaserbündels und eine EDV-Anlage zur Auswertung der
mit der Bildaufnahmeeinheit empfangenen Bilder aufweist und
sich durch eine Beleuchtungseinheit, die das helligkeits-
bzw. farbstrukturierte Bild beleuchtet, auszeichnet.
Diese erfindungsgemäße Vorrichtung kann vorteilhaft auch so
ausgebildet sein, daß das helligkeits- bzw.
farbstrukturierte Bild transparent ist und zwischen der
Beleuchtungseinheit und dem einkoppelseitigen Ende plaziert
ist.
Schließlich kann diese erfindungsgemäße Vorrichtung auch so
ausgebildet sein, daß eine Einkoppeloptik zur Einkopplung
des helligkeits- bzw. farbstrukturierten Bildes von einer
Objektebene aus in das einkoppelseitige Ende vorgesehen ist.
Im folgenden soll anhand der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel
des Verfahrens dargestellt werden.
Es zeigt
Fig. 1: eine schematische Darstellung des Aufbaus der er
findungsgemäßen Vorrichtung und des zu kalibrierenden
Lichtleitfaserbündels.
In Fig. 1 ist schematisch die Vorrichtung 1 zur Kalibrierung
des Lichtleitfaserbündels 2 dargestellt. Am Einkoppelende
des Faserbündels 2 befindet sich die Einkoppeloptik 3, über
die hier nicht dargestellte Bilder in das Faserbündel 2 von
einer Objektebene 4 aus eingekoppelt werden können. Das aus
koppelseitige Ende des Faserbündels 2 wird mit einer Auskop
peloptik 5 auf eine Bildebene 6 projiziert, von der über
eine CCD-Kamera 7 die durch die Lichtleitfaser übermittelten
Lichtsignale aufgenommen werden. Die aufgenommenen Lichtsi
gnale werden zur Bildverarbeitung an eine EDV-Anlage 8 wei
tergegeben.
Zur Kalibrierung des Lichtleitfaserbündels 2 werden zunächst
nach einem bekannten Verfahren die auskoppelseitigen Koordi
naten der Lichtleitfasern bestimmt, wobei die Koordinaten
auf die Abbildung des auskoppelseitigen Endes des
Lichtleitfaserbündels 2 auf die Bildebene 6 bezogen sind.
Hierfür wird das einkoppelseitige Ende des Lichtleitfaser
bündels 2 vollständig und gleichmäßig beleuchtet und gleich
zeitig mit der CCD-Kamera 7 das auskoppelseitige Ende be
trachtet. Mit Hilfe eines bekannten Bildverarbeitungsalgo
rithmus werden die einzelnen Lichtleitfasern am auskoppel
seitigen Ende festgestellt und ihre auskoppelseitigen Koor
dinaten ermittelt.
Hiernach werden die einkoppelseitigen Koordinaten der Licht
leitfasern derart bestimmt, daß gleichzeitig eine Zuordnung
der auskoppelseitigen zu den einkoppelseitigen Koordinaten
gemäß den Merkmalen c) und d) der Ansprüche 1 und 2 erfolgen
kann. Der LCD-Bildschirm 9 wird über die EDV-Anlage 8
gesteuert.
Hiernach sind zu jeder Lichtleitfaser sowohl die auskoppel
seitigen als auch die einkoppelseitigen Koordinaten bekannt.
Hieraus kann dann eine Zuordnungstabelle erstellt werden,
die zur Rekonstruktion eines beliebigen eingekoppelten Bil
des benötigt wird.
Claims (10)
1. Verfahren zur Kalibrierung eines Lichtleitfaser
bündels (2) für die Informationsübertragung mit einem
einkoppelseitigen und einem auskoppelseitigen Ende,
bei dem
- a) die auskoppelseitigen Koordinaten der einzelnen Licht leitfasern bestimmt werden,
- b) genau ein farbstrukturiertes Bild in das Lichtleitfaserbündel (2) eingekoppelt wird, wobei die Struktur durch vorgegebene zusammenhängende Bildelemente mit jeweils einem vorgegebenen Farbwert gebildet ist und keine zwei Bildelemente in den Farbwerten übereinstimmen,
- c) gleichzeitig für jede Lichtleitfaser der jeweilige Farb wert der am auskoppelseitigen Ende austretenden Strahlung festgestellt wird,
- d) aus den gemäß Merkmal c) ermittelten Farbwerten die ein koppelseitigen Koordinaten der jeweiligen Lichtleitfaser bestimmt werden, wobei als einkoppelseitige Koordinaten die Koordinaten des den jeweiligen Farbwert erzeugenden Bildelementes des eingekoppelten Bildes genommen werden, und
- e) in einer Zuordnungstabelle die einkoppelseitigen Koordi naten der Lichtleitfasern den zugehörigen auskoppelsei tigen Koordinaten zugeordnet werden.
2. Verfahren zur Kalibrierung eines Lichtleitfaser
bündels (2) für die Informationsübertragung mit einem
einkoppelseitigen und einem auskoppelseitigen Ende,
bei dem
- a) die auskoppelseitigen Koordinaten der einzelnen Licht leitfasern bestimmt werden,
- b) genau ein helligkeitsstrukturiertes, graues Bild- in das Lichtleitfaserbündel (2) eingekoppelt wird, wobei die Struktur durch vorgegebene zusammenhängende Bildelemente mit jeweils einer vorgegebenen Intensität gebildet ist und keine zwei Bildelemente in den Intensitäten überein stimmen,
- c) gleichzeitig für jede Lichtleitfaser die jeweilige Intensität der am auskoppelseitigen Ende austretenden Strahlung festgestellt wird,
- d) aus den gemäß Merkmal c) ermittelten Intensitäten die einkoppelseitigen Koordinaten der jeweiligen Lichtleit faser bestimmt werden, wobei als einkoppelseitige Koor dinaten die Koordinaten des die jeweilige Intensität erzeugenden Bildelementes des eingekoppelten Bildes ge nommen werden, und
- e) in einer Zuordnungstabelle die einkoppelseitigen Koordi naten der Lichtleitfasern den zugehörigen auskoppelsei tigen Koordinaten zugeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Flächengröße jedes vorgegebenen Bildele
ments der des Querschnitts der Lichtleitfasern entspricht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die auskoppelseitigen Koordinaten
der einzelnen Lichtleitfasern während der Einkopplung des
helligkeits- bzw. farbstrukturierten Bildes bestimmt werden,
indem am auskoppelseitigen Ende das eingekoppelte Licht er
faßt wird, die einzelnen Lichtleitfasern separiert und die
Mittelpunkte der Lichtleitfasern ermittelt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die helligkeits- bzw. farbstruk
turierten Bilder von einer Objektebene (4) aus über eine
Einkoppeloptik (3) in das einkoppelseitige Ende des
Lichtleitfaserbündels (2) eingekoppelt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die einkoppelseitigen Koordinaten der Lichtleitfasern in
der durch die Einkoppeloptik (3) gegebenen Abbildung des
einkoppelseitigen Endes auf die Objektebene (4) bestimmt
werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß das auskoppelseitige Ende des
Lichtleitfaserbündels (2) über eine Auskoppeloptik (5) auf
eine Bildebene (6) abgebildet wird und die auskoppelseitigen
Koordinaten der Lichtleitfasern in der durch die Auskoppel
optik (5) gegebenen Abbildung des auskoppelseitigen Endes
auf die Bildebene (6) bestimmt werden.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 7, die das Lichtleitfaserbündel
(2) für die Informationsübertragung kalibriert,
mit einer Bildaufnahmeeinheit (7) zur Aufnahme des auskop
pelseitigen Endes des Lichtleitfaserbündels (2) und einer
EDV-Anlage (8) zur Auswertung der mit der Bildaufnahmeein
heit (7) empfangenen Bilder, gekennzeichnet durch eine Be
leuchtungseinheit, die das helligkeits- bzw. farbstruk
turierte Bild beleuchtet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das helligkeits- bzw. farbstrukturierte Bild
transparent ist und zwischen der Beleuchtungseinheit und dem
einkoppelseitigen Ende plaziert ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet
durch eine Einkoppeloptik (3) zur Einkopplung des hellig
keits- bzw. farbstrukturierten Bildes von einer Objektebene
(4) aus in das einkoppelseitige Ende.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996110101 DE19610101C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die Informationsübertragung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996110101 DE19610101C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die Informationsübertragung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19610101A1 DE19610101A1 (de) | 1997-09-18 |
| DE19610101C2 true DE19610101C2 (de) | 2002-01-31 |
Family
ID=7788311
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996110101 Expired - Fee Related DE19610101C2 (de) | 1996-03-15 | 1996-03-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Kalibrierung eines Lichtleitfaserbündels für die Informationsübertragung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19610101C2 (de) |
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- 1996-03-15 DE DE1996110101 patent/DE19610101C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE19610101A1 (de) | 1997-09-18 |
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