DE19620011A1 - Fräseinrichtung mit Seitenabweichungs-Korrektur am Fingerfräser - Google Patents
Fräseinrichtung mit Seitenabweichungs-Korrektur am FingerfräserInfo
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Description
Das technische Gebiet der Erfindung sind Fräseinrichtungen,
insbesondere eine Fräseinrichtung mit einem Fingerfräser und
einer Kompensationseinrichtung zum Ausgleich von
Seitenabweichungen (Auslenkungen Durchbiegungen
Rückfederungen) aufgrund von Seitenschneid-Belastungen.
Fräsmaschinen können so programmiert werden, daß ihre Spannhülse
mit Spindel zum Halten von Fräser (Fräskopf) sich in einer
gewünschten Bahn bewegen. Fräseinrichtungen, die Fingerfräser
verwenden, unterliegen jedoch Seitenschneid-Belastungen, die zu
einseitigen Ablenkungen oder Seitenabweichungen des
Fingerfräsers weg von der Schneid-Oberfläche führen, wobei die
Spitze des Fräsers stärker abweicht als der Schaft. Im Ergebnis
sind sowohl die gefräste Seitenfläche als auch die gefräste
Stirnfläche nicht genau passend für das Teil und weichen von der
vorgesehenen Bahn ab.
Bei kritischen Einsatzzwecken, wie zum Beispiel beim Fräsen von
Spiralteilen für einen Spiral-Gaskompressor
(Schneckenkompressor), bei dem die vertikalen Wände und die
Bodenflächen der Spiralteile die gasdichten Kammern oder Taschen
bilden, verhindert jeder Fehler beim Bearbeiten der Teile einen
präzisen Dichtkontakt. Das sich ergebende Entweichen von Gas aus
einer Hochdruck-Kammer oder Tasche in eine Kammer mit
niedrigerem Druck verursacht einen Verlust des Wirkungsgrades
des Kompressors.
Verschiedene Faktoren beeinträchtigen die Neigung der Wände, wie
zum Beispiel:
- (1) Eigenschaften des Fingerfräsers, wie Schliff des Werkzeugs, Stumpfheit des Werkzeugs, Elastizitätsmodule des Werkzeugmaterials, Schneidkantentiefe des Fräsers, Durchmesser des Fräsers und Länge des Fräsers außerhalb seines Spannfutters oder Spannhülse;
- (2) Steifheit der Fräser-Spannhülse;
- (3) Eigenschaften der Fräserspindel, wie Schaftgröße, Lagergröße, Lagerentfernung hinter dem Fingerfräser und Lager-Vorspannung;
- (4) Schnittiefe, Vorschubgeschwindigkeit, Spindeldrehzahl und Materialhärte;
- (5) die Anzahl der Schneidkanten, die gleichzeitig schneiden. Z.B. in der Mitte einer Spirale oder Schnecke können mehrere Schneidkanten gleichzeitig schneiden, da die Wand des Teils den Fräsfinger umgreift. Am äußeren Ende der Spiralwand arbeitet nur eine Schneide, da die Umgreifung des Fingerfräsers durch das Teil verringert ist;
- (6) die Steifheit der Wand, die in der Mitte der Spirale aufgrund der großen Krümmung relativ starr ist, die jedoch am äußeren Ende der Spirale aufgrund der Flachheit der Wand und der fehlenden Abstützung wesentlich nachgiebiger ist;
- (7) das Fräsen der inneren Wand im Verhältnis zum Fräsen der äußeren Wand, bei dem die Umgreifung des Fingerfräsers stark vermindert ist und die die Neigung verursachenden Kräfte von Neigung nach innen zu Neigung nach außen umgekehrt werden.
Es wurde im StdT versucht, die Wandneigung durch konische
Gestaltung (durch Schleifen) des zylindrischen Abschnitts der
Schneidkanten des Fingerfräsers zu korrigieren. Die Art der
obigen Faktoren macht aber eine Vorhersage des genauen Umfangs
dieser Gestaltung für die Korrektur unzweckmäßig, wenn nicht gar
unmöglich. Da der Neigungseffekt sich verändert, während der
Fräsvorgang von innen nach außen fortschreitet, verändern sich
auch die Erfordernisse an die konische Ausbildung des
Fingerfräsers. Auch korrigiert die konische Ausbildung nicht den
stirnseitigen Schnitt des Fingerfräsers.
Es ist Aufgabe der Erfindung die Genauigkeit des Wandwinkels
(relativ zur Basis) zu verbessern, besonders hinsichtlich der
Gleichmäßigkeit der Ausrichtung der Wandseiten. Erfindungsgemäß
wird die erforderliche Neigungskorrektur bestmöglich an einem
Musterteil bestimmt, das unter üblichen Arbeitsbedingungen, bei
denen alle obengenannten Fehlerfaktoren wirksam sind, bearbeitet
worden ist. Dabei wird das gefräste Teil auf Neigung an
verschiedenen Positionen der Fräsung der inneren und äußeren
Spiralwand hin untersucht. Die Meßergebnisse werden in eine
Werkzeug-Offset-Tabelle einer CNC-Steuerung bei den passenden
Intervallen des CNC-Programms eingegeben.
Die Erfindung verwendet obige Meßergebnisse zum genauen
Schneiden nachfolgender Teile, wobei sich die
Neigungskorrekturen während des Ablaufs des Fräsprogramms
verändern.
Vorzugsweise wird die Frässpindel in einem Käfig zur Neige- oder
Kippbewegung gehalten, um ihre Position nach Maßgabe der
Meßergebnisse zu korrigieren. Der Käfig wird durch einen Kipp-
Servomotor schräggestellt, wie durch das CNC-Programm gesteuert,
wobei die Position durch eine Codiereinrichtung überwacht wird.
Wenn zusätzliche Teile bearbeitet werden, korrigiert der Kipp-
Servomotor fortlaufend die Winkelposition des Fräsers, um die
sich ändernde Abweichung des Fingerfräsers, wie bei dem
geschnittenen Musterteil festgestellt, zu kompensieren oder
auszugleichen.
Als Kipphalterung für den Frässpindelkäfig ist vorzugsweise ein
Paar von Biege-Drehzapfen vorgesehen, die auf gegenüberliegenden
Seiten der Mittellinie des Fingerfräsers und der Spindel
angebracht sind. Da der Fingerfräser von einer Spannhülse
einseitig gestützt wird und die Biegung des Fingerfräsers auf
einen kurzen Abschnitt jenseits der Stirnfläche der Spannhülse
konzentriert ist, sollte das Drehlager auf einer Ebene nahe der
Stirnfläche der Spannhülse angebracht sein.
Mit der Erfindung wird, eine Seitenabweichungs-
Kompensationseinrichtung für einen Fingerfräser geschaffen, die
aus relativ wenigen Teilen zusammengesetzt ist, robust und
langlebig in der Verwendung und relativ kostengünstig in der
Herstellung, in der Montage und im Betrieb ist.
Die Erfindung(en) werden nachfolgend anhand mehrerer
Ausführungsbeispiele erläutert und ergänzt.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Beispiels einer
erfindungsgemäßen Fräseinrichtung 10, wobei Teile
weggebrochen bzw. im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von
Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 von
Fig. 1, wobei Teile weggebrochen sind.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 von
Fig. 1.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht mit im Schnitt dargestellten
Teilen der feststehenden und umlaufenden Spiralteile
eines Spiralkompressors (scroll gas compressor).
Fig. 6 ist eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts entlang
der Linie 6-6 von Fig. 5.
Fig. 7 und Fig. 8 zeigen in halbschematischer Darstellung einen
Fingerfräser 12 beim Schneiden der Wand 40 eines
Spiralteils 22 an verschiedenen Punkten entlang der
Krümmung der Wand.
Fig. 9 ist eine halbschematische Vorderansicht einer Spirale
oder Schnecke mit Buchstaben-Bezeichnungen A-H an
Positionen, an denen Neigungsmessungen vorgenommen
wurden.
Fig. 10 ist eine grafische Darstellung von Neigungsmessungen an
einer Spirale, die ohne Ausgleich der Fingerfräser- und
Wandauslenkung (Durchbiegung) gefräst wurde.
Fig. 11 ist eine grafische Darstellung von Neigungsmessungen an
einer Spirale, die mit Ausgleich oder Kompensation der
Fingerfräser- und Wandauslenkung oder Druckbiegung
gefräst wurde.
Fig. 12 ist eine Schnittdarstellung im Ausschnitt an der
Position A von Fig. 9, mit Fräser- und
Seitenwandauslenkung beim Fräsen ohne Kompensierung.
Fig. 13 ist eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung an
Position D, wobei wiederum ohne Kompensierung gefräst
wurde.
Fig. 14 ist eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung, wobei
jedoch mit Kompensierung gefräst wurde.
Fig. 15 ist eine Schnittdarstellung im Ausschnitt einer
geänderten Ausführungsform.
Fig. 16 ist eine dazu senkrechte Schnittansicht.
Fig. 17 zeigt die Ausführungsform der Fig. 15 und 16 von
unten gesehen.
Die Fräseinrichtung 10 umfaßt einen Fingerfräser oder
Schaftfräser 12, der in eine Spannhülse 14 eingespannt ist,
welche am oberen Ende einer im allgemeinen vertikalen Spindel 16
angebracht ist. Die Spindel 16 ist die Abtriebs- oder Hauptwelle
eines rotatorisch angetriebenen Motors 18. Der Motor 18 ist fest
in einem Käfig oder Gehäuse 20 montiert.
Ein Werkstück 22 ist über dem Fingerfräser 12 an der Unterseite
eines vertikalen Schaftes 24 angebracht, der mittels Lagern 25
zur Drehung um seine zentrale Achse 23 in einem Schlitten 26
gelagert ist. Der Schlitten 26 ist zur vertikalen Gleitbewegung
auf Führungen 30 eines Kreuzschlittens 32 montiert. Der
Kreuzschlitten 32 ist zur horizontalen Gleitbewegung auf
Führungen 34 einer Basis 36 montiert.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Werkstück 22 ein
Metallguß-Spiralteil eines Spiral-Gaskompressors, und zwar
entweder die feststehende Spirale oder die umlaufende Spirale.
Das Werkstück hat eine ebene bzw. glatte Basis 38. Eine
spiralförmige Wand 40 ragt vertikal aus der Oberfläche 42 der
Basis hervor. Die gegenüberliegenden, radial nach innen und nach
außen weisenden Flächen 44 und 46 der Wand 40 schneiden die
ebene Oberfläche 42 der Basis und sind senkrecht zu dieser
angeordnet. Die Fig. 5 und 6 zeigen das Werkstück (oder:
Spiralteil) 22, das mit seiner spiralförmigen Wand 40 in eine
spiralförmige Wand 45 eines zusammenwirkenden (zweiten)
Spiralteils 49 in einem Spiral-Gaskompressor eingreift. Eines
dieser Spiralteile kann feststehend sein, während das andere
umläuft. Der Zwischenraum oder Abstand 47 in Fig. 6 ist das
Ergebnis eines ungenau gefrästen Spiralteils, das zu Gasleckagen
führt.
Der Fingerfräser 12 hat eine zylindrische Seitenwand oder
-fläche 48, die zu seiner Drehachse 50 konzentrisch ist, und
eine Stirnwand oder -fläche 52 die senkrecht zur Seitenwand 48
verläuft. Schneidlinien oder -kanten 54 ("Schneidzähne") sind
sowohl an der Seiten- als auch an der Stirnfläche des Fräsers
ausgebildet (vgl. Fräser 12 Fig. 12 bis 14).
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung des Fingerfräsers 12
beim fräsenden Bearbeiten der Wand 40 des Spiralteils 22 an
deren äußerem Ende, wo die Wand flach wird und nur ein
Schneidzahn gleichzeitig schneidet. Fig. 8 ist eine
entsprechende Darstellung, zeigt jedoch den Fräser 12 beim
Schneideingriff in der Nähe der Mitte der Wand, wo diese eine
stärkere Krümmung bzw. eine engere Biegung aufweist und wo
mehrere Schneidzähne gleichzeitig schneiden. Die Ausbiegung
(Abweichung) des Fräsers 12 hängt teilweise von der Anzahl der
gleichzeitig in die Wand 40 eingreifenden Schneidzähne ab; unter
dem Druck des Fingerfräsers weicht aber auch die Wand aus
(Abweichung aus der Senkrechten). An stärker gekrümmten Stellen
ist die Wand starrer als an ihrem äußeren Ende. Dementsprechend
verändert sich die Wandabweichung. Wenn der Fräser den Kontakt
mit der Wand verläßt, federt diese zurück, was ebenfalls ihre
Rechtwinkligkeit bzw. senkrechte Ausrichtung beeinträchtigt.
Der Schlitten 26 wird von einem Servomotor 56 entlang der
Führungen 30 bewegt. Ein Riemenantrieb 55 vom Motor 56 zur
Kugelumlaufspindel 57 hebt und senkt den Schlitten. Die Position
des Schlittens wird von einer Codiereinrichtung 58 überwacht.
Der Kreuzschlitten 32 wird von einem weiteren Servomotor 60 und
einer Kugelumlaufspindel 61 entlang der Führungen 34 bewegt. Die
Position des Kreuzschlittens wird von einer weiteren
Codiereinrichtung 62 überwacht. Die Welle 24 wird von einem
Servomotor 64, einer Schraube oder Schnecke 63 und einem
Schneckenradgetriebe 65 um eine Achse gedreht und ihre
Drehstellung wird von einer Codiereinrichtung 66 überwacht.
Der Käfig oder das Gehäuse 20 ist durch flexible Lager- oder
Drehzapfen 70 (Torsionslager) mit einer stationären Basis 68
verbunden. Diese Drehzapfen sind Stege aus einem Material, das
integral oder einstückig mit dem Käfig und der Basis ist;
vorzugsweise ist das Material elastischer Stahl. Die integralen
biegbaren Drehzapfen sind gegenüberliegend und in gleichem
Abstand von der Drehachse 72 des Fräsers 12 und der Spindel 16
angeordnet. Die Achse der Drehbewegung um die Drehzapfen ist mit
74 bezeichnet und verläuft senkrecht zur Drehachse 72 des
Fräsers 12 und seiner Spindel 16 und auf einer Ebene nahe der
Stirn der Spannhülse 14. Die Torsions-Drehzapfen sind elastisch
und federnd ausgebildet und ermöglichen die Kipp- oder Neige
Einstellung des Käfigs 20 um die Achse 74, wobei sie jedoch der
entsprechenden Stellbewegung beträchtlichen Widerstand
auferlegen. Eine Kippung/Neigung der Drehzapfen bei der
erwähnten Position der Achse 74 übt einen Minimaleffekt auf die
Tiefe des Frässchnitts und auf die Seitenwandposition aus,
wohingegen sie die Schrägstellung des Fingerfräsers zur
Korrektur der Fräserabweichung aus der Vertikalen zuläßt.
Der Spindelkäfig 20 hat am unteren Ende einen Fortsatz 76. An
dieser Verlängerung 76 befindet sich ein Joch oder Kragen 78 und
zwischen den Armen des Jochs, auf einer zu der Achse 74 der
Biegelager 70 parallelen Achse ist ein Nockenstößel oder eine
Anlagewalze 80 gelagert. Ein Neigungswinkel- oder
Schrägstellungs-Servomotor 82 ist durch eine Kupplung 84 mit
einer in Lagern 87 gelagerten Nockenwelle 86 verbunden. Die
Welle 86 weist einen Nocken 88 auf, der sich mit einer
Anlagewalze oder einem Nockenstößel 80 im Eingriff befindet. Die
Drehung des Nockens 88 gegen die Walze 80 bewirkt eine
Schrägstellung des Spindelkäfigs 20 - soweit erforderlich - um
den Winkel des Fingerfräsers zu ändern und die Fräserabweichung
zu kompensieren. Die Stellung der Nockenwelle 86 wird von der
Codiereinrichtung 91 überwacht.
Eine CNC-Einrichtung 92 ist vorgesehen, um den Betrieb der
Servomotoren 64, 56, 60 und 82 für die Werkstück-Haltewelle 24,
den Schlitten 26, den Kreuzschlitten 32 bzw. die Nockenwelle 86
zu überwachen.
Um den Drehzapfen 70 zusätzliche Stabilität des Spindelkäfigs zu
verschaffen, ist das Nockenstößeljoch 78 mit einer zusätzlichen
Verlängerung in Form einer relativ breiten, dünnen und flachen
Lamelle oder Blattfeder 94 versehen. Das untere Ende der
Blattfeder 94 ist mit Verbindungselementen 96 an der Basis
festgeklemmt, welche eine kontrolliertes Kippen des Käfigs in
dessen Neigungsrichtung um die Achse 74 der Drehzapfen 70
erlauben, jedoch jede seitliche, möglicherweise von den
Drehzapfen erlaubte Bewegung des Käfigs verhindern. Eine
Federeinheit 97 drückt auf die Verlängerung 76, um den Kontakt
des Stößels 80 mit dem Nocken 88 aufrechtzuerhalten. Die
Blattfeder 94 befindet sich auf der Mittellinie des
Fingerfräsers und der Spindel und ist parallel zur Achse der
Drehzapfen angeordnet und stellt der Kipp- oder Neigebewegung
des Käfigs 20 zusätzlichen Widerstand entgegen.
Durch die Schrägstellung des Fräsers 12 in erforderlichem Maße,
während das Spiralteil langsam gedreht wird, können die
Oberfläche 44 oder 46 der Wand 40 und die Oberfläche 42 der
Basis 38 gleichzeitig und im rechten Winkel zueinander
bearbeitet (geschnitten) werden, trotz der Fräserabweichung
aufgrund der seitlichen Belastung. Fig. 14 zeigt die seitliche
Neigung des Fingerfräsers gemäß der Erfindung.
Fig. 10 ist eine grafische Darstellung von Neigungsmessungen an
einer Spirale, die ohne Ausgleich der Fingerfräser- und
Wandabweichung gefräst wurde. Die Wand hat eine beträchtliche
Neigung. Fig. 11 ist eine ähnliche Darstellung, wobei die
Spirale mit Ausgleich, das heißt mit schräggestellter Spannhülse
und schräggestelltem Fräser gefräst wurde. Die Welligkeit bei
der Messung ist auf geringfügige Fehler im Schliff des Fräsers
zurückzuführen.
Die Wandausrichtung auf 90° wurde mit einem Fingerfräser mit
einer sechser Spiralnut, 13 µm (.0005′′) Konizität in
Achsrichtung gefräst. Der Fingerfräser ist in Fig. 9 an
verschiedenen Position A-G seines Fräswegs beim Bearbeiten der
inneren und äußeren Spiralwände mit demselben Fräser schematisch
dargestellt. Die verschiedenen Positionen A-G sind auch in den
Fig. 10 und 11 gezeigt.
In der Position A von Fig. 10 umgreift der kleine Spiralradius
der inneren Spirale den Fräser eng und zwei oder mehr der
Schneidzähne des Fräsers 12 befinden sich im Eingriff mit der
Spiralwand. Der beim Fräsen entstehende Druck veranlaßt den
Fräser mit seiner Spitze, die die Wand unten bearbeitet, von der
Spiralwand abzudriften und auszuweichen, und zwar in einem
höheren Maße als der Fräserschaft abweicht. Bei Überprüfung der
sich ergebenden Wand auf Rechtwinkligkeit bei Position A zeigt
sich, daß die Wand konisch verläuft.
Bei Position B von Fig. 10 hat sich der innere Spiralradius
vergrößert; dies führt dazu, daß weniger Spiral-Schneidkanten in
die Wand eingreifen und daß sich die Fräser-Abweichung
verringert. Dementsprechend verringert sich auch die konische
Verjüngung der Wand.
Bei Position C von Fig. 10, hat sich der Spiralradius weiter
vergrößert und noch weniger Spiral-Schneidkanten befinden sich
im Eingriff mit der Spirale, wodurch die Fräserabweichung und
die konische Wandverjüngung weiter verringert werden. Außerdem
wird in den äußeren Bereichen der Spirale ihr Radius größer und
die Wand flacher und weniger steif als bei Position A, wo der
Radius klein ist. Unter dem Druck des Fräsers wird die Wand von
dem Fräser zurückgedrückt und wird nicht so tief ausgefräst.
Wenn der Fräser die Spirale verläßt, federt die Wand zurück.
Dies führt zu einer Wandverjüngung, die zunächst die Wand
verjüngung aufgrund der Fräserabweichung kompensiert und (in den
weiter außen liegenden Bereichen der Spirale) überkompensiert
die Wandabweichung die Fräserabweichung und die Wand verjüngt
sich in umgekehrter Richtung, wie Position D zeigt.
In den Positionen E und F von Fig. 10, in denen der Fräser die
äußeren Spiralwände bearbeitet, ist die Anzahl der im Eingriff
befindlichen Schneiden noch kleiner und wird zu einem geringeren
Einflußfaktor. Der Einfluß der verminderten Steifigkeit der Wand
von den inneren zu den äußeren Bereichen der Spiralwand bleibt
jedoch ein solcher Faktor. Zu beachten ist, daß die
Wandverjüngung an Position C (innere Wandfläche) vergleichbar
ist mit der an Position G (äußere Wandfläche).
Der im Ausführungsbeispiel verwendete Fräser war mit 13 µm
(.0005′′) axialer Konizität geschliffen, um die unter dem
Schneiddruck auftretende Abweichung des Fräsers teilweise zu
kompensieren. Da sich die Wandverjüngung ständig verändert, ist
die Fräser-Hinterschneidung (Anpassung der Fräserform an die
Wandneigung) nur eine Teillösung zum Erzielen der Wand
genauigkeit, die erst ein Leckstrom von Gas und einen
Wirkungsverlust des Spiralkompressors verhindert.
Die programmierbare Neigungskontrolle (oder Regelung bzw.
Steuerung) gemäß der Erfindung ermöglicht es, den Verlust des
Kompressor-Wirkungsgrades dadurch auszugleichen, daß ein
Musterteil überprüft und geeignete Korrekturwerte programmiert
werden.
Fig. 11 zeigt die verbesserte Rechtwinkligkeit der mit
Kompensation, d. h. mit Schrägstellung der Spannhülse und des
Fräsers gefrästen Wände. Wie in dieser Figur gezeigt, sind die
Wände an denselben Punkten wie in Fig. 10 im wesentlichen
neigungsfrei verglichen mit Fig. 10.
Fig. 12 zeigt die Fräserabweichung bei Position A von Fig. 9,
wenn die Spannhülse 14 und der Fräser 12 nicht schräggestellt
sind.
Fig. 13 zeigt die Rückfederung der Wand bei Position D, nachdem
der Fräser den Bereich verlassen hat, wenn die Spannhülse 14 und
der Fräser nicht schräggestellt sind.
Fig. 14 zeigt die schräggestellte Spindel und
Fräserspannhülse 14, zum Kompensieren der bei Position A von
Fig. 9 auftretenden Fräserabweichung.
Auf die in den Fig. 15 bis 17 dargestellte zweite
Ausführungsform wird nun Bezug genommen. Die Unterseite der
zylindrischen Wand 110 des Spindelkäfigs 112 hat ein sich nach
unten erstreckendes Joch 114. Ein Nockenstößel 116 ist zwischen
den Armen des Jochs auf einer zu den biegbaren Drehzapfen
parallel verlaufenden Achse gelagert. Der Käfig 112, das
Joch 114 und der Nockenstößel 116 sind ähnlich dem Käfig 20, dem
Joch 78 und dem Stößel 80, die im ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben sind. Der Nocken 88 befindet sich auf dem Schaft
oder der Welle 86, die von einem Servomotor 82 gedreht und von
einer Codiereinrichtung 91 überwacht wird, wie vorstehend
beschrieben wurde, so daß die Drehung des Nockens die
erforderliche Schrägstellung des Spindelkäfigs bewirkt, um den
Winkel des Fräsers zu verändern und die Fräserabweichung zu
kompensieren. Eine Federeinheit 120, die der vorstehend
beschriebenen Federeinheit 97 entspricht, übt Druck auf die
gegenüberliegende Wand des Käfigs aus, um den Kontakt des
Nockenstößels 116 mit dem Nocken 88 aufrechtzuerhalten.
In diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird durch
Führungsplatten 130 zusätzliche Stabilität für die Drehzapfen 70
geschaffen. Wie in den Fig. 15 und 17 dargestellt, sind die
Platten 130 flache, langgestreckte Elemente, die seitlich
beabstandet und parallel zueinander auf der Basis 132 angeordnet
sind und flache, parallele, ebene Innenflächen 134 aufweisen,
die senkrecht zu der Achse der Drehzapfen 70 ausgerichtet sind.
Auf der Unterseite des Käfigs 112, auf seinen gegenüberliegenden
Seiten und senkrecht zu dem Nockenstößel 116 hat der Käfig nach
außen weisende, parallele, flache, ebene Flächen 136, die sich
in vollständigem Gleitkontakt Oberfläche an Oberfläche mit den
Innenflächen 134 der Platten 130 befinden. Die Platten 130
führen und folgen der Schrägstellung des Käfigs um die Achse der
Biege-Drehzapfen 70, verhindern jedoch jede, möglicherweise von
den Drehzapfen erlaubte Seitenbewegung des Käfigs.
Der restliche, nicht separat beschriebene Aufbau des
Ausführungsbeispiels der Fig. 15-17 entspricht dem der
Fig. 1-14.
Der Betrieb der Vorrichtung ist wie folgt:
- (1) Ein Musterteil wird bearbeitet und an verschiedenen Abschnitten entlang der Spiralwand begutachtet und vermessen. An diesen verschiedenen Abschnitten wird die Abweichung der Spiralwand (bezüglich der Vertikalen) festgestellt.
- (2) Die Untersuchungs- und Meßergebnisse werden in die Offset- Tabellen der CNC-Einrichtung 92 bei den passenden Intervallen des CNC-Programms eingegeben.
- (3) Weitere Teile werden mit den obigen Offset-Werten bearbeitet, die den Schrägstellungs-Servomotor 82 dazu veranlassen, die sich ändernde, in dem gefrästen Musterteil festgestellte Wandneigung ständig zu korrigieren. Die Positionen der Werkstück-Haltewelle 24, des Schlittens 26, des Kreuzschlittens 32 und der Nockenwelle 86, die von den Codiereinrichtungen 66, 58, 62 bzw. 91 überwacht werden, werden in die CNC-Steuerung 92 zurückgeführt.
Mit diesem Verfahren ist es möglich, gerade Wände und flache,
senkrecht zueinander verlaufende Frässchnitte von hoher
Präzision zu erhalten, welche (im Fall von Spiral-Kompressoren)
Gaslecks und den Verlust von Kompressorwirkungsgrad verhindern.
Die beschriebenen Vorrichtungen sind nicht auf Spiralbearbeitung
begrenzt, sondern finden vielmehr Anwendung bei jedem
Präzisions-Fräser-Betrieb.
Vorgeschlagen wird ein Fingerfräser (12), zum gleichzeitigen
Fräsen von zwei senkrecht zueinander verlaufender
Oberflächen (42, 44, 46) eines spiralförmigen Teils (22). Der
Fingerfräser (12) ist Seitenschneid-Belastungen unterworfen, die
zu Seiten-Abweichungen führen, mit dem Ergebnis, daß sowohl die
gefräste Seitenfläche als auch die gefräste Stirnfläche nicht
exakt geschnitten sind. Um die Fingerfräser-Abweichung zu
kompensieren, ist eine gesteuert kippende Einstellung (72, 74)
der Lage des Fingerfräsers vorgesehen.
Claims (20)
1. Fräseinrichtung (10) zum Fräsen einer Oberfläche (40, 44-46)
eines Werkstücks (22), umfassend:
- (a) einen Fingerfräser oder Schaftfräser (12; 48, 54) mit einer Drehachse (50), wobei der Fingerfräser (12) eine im wesentlichen zylindrische Seitenwand (48) aufweist, die konzentrisch zu seiner Drehachse (50) ist und umfänglich beabstandete Seiten-Schneidlinien oder -zähne (54) hat;
- (b) eine erste Halteeinrichtung (24, 25, 26; 30, 32, 34, 36) zum Halten des Werkstücks (22);
- (c) eine zweite Halteeinrichtung (68, 70; 14, 16) mit einem Käfig oder Gehäuse (20; 76, 78; 112) zum einstellbaren Halten des Fingerfräsers (12) zur Drehung um seine Drehachse (50), wobei sich seine Schneidlinien oder -zähne (54) in Druckkontakt mit der Oberfläche des Werkstücks (22) befinden;
- (d) eine Kompensationseinrichtung (80, 86, 87, 88, 82, 91) zum Einstellen der Lage des Gehäuses (20; 112) zum Kompensieren oder Ausgleichen der Seitenabweichung des Fingerfräsers (12), welche Seitenabweichung sich aus dem Druckkontakt zwischen den Schneiden (54) und der Oberfläche (40) des Werkstücks (22) ergibt.
2. Fräseinrichtung (10) zum gleichzeitigen Fräsen einer
ersten (44, 46) und einer zweiten (42) aneinandergrenzender
und im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufender
Oberflächen (42, 46; 42, 44) eines Werkstücks (22), umfassend:
- (a) einen Fingerfräser (12; 48, 54) mit einer Drehachse (50),
wobei der Fingerfräser (12)
- (aa) eine im wesentlichen zylindrische Seitenwand (48), die konzentrisch oder leicht konisch zu der Drehachse (50) verläuft und umfänglich beabstandete Seiten-Schneidlinien (54) hat, und
- (bb) eine (äußere) Stirnwand (52) aufweist, die im wesentlichen senkrecht zu der Drehachse (50) verläuft und Stirn-Schneidlinien (54) trägt;
- (b) eine erste Halteeinrichtung (24, 25, 26; 30, 32, 34, 36) zum Halten des Werkstücks (22);
- (c) eine zweite Halteeinrichtung (68, 70; 14, 16) mit einem Halter (20; 76, 78; 112) zum einstellbaren Halten des Fingerfräsers (12) zur Drehung um seine Drehachse (50), wobei die Seiten-Schneidlinien (54) sich in Druckkontakt mit der ersten Oberfläche (44, 46) des Werkstücks (22) befinden und wobei die Stirn- Schneidlinien (54) sich in Druckkontakt mit der zweiten Oberfläche (42) des Werkstücks befinden, wenn das Werkstück auf die erste Halteeinrichtung montiert ist;
- (d) eine Kompensationseinrichtung (80; 86, 87, 88) zum Einstellen des Halters (20; 112) zum Kompensieren oder Ausgleichen der Seitenabweichung des Fingerfräsers (12), welche Seitenabweichung sich aus dem Druckkontakt der Seiten-Schneidlinien (54) mit der ersten Oberfläche (44, 46) ergibt.
3. Fräseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die
Kompensations-Einrichtung eine am Halter (20; 112)
angeordnete Walze oder Nockenstößel (80), einen daran
angreifenden Nocken oder Exzenter (88) und eine
Antriebseinrichtung (82, 84, 86, 92) zum Bewegen des
Nockenstößels oder der Walze (80) zur Einstellung der Lage
des Käfighalters (20, 112) umfaßt.
4. Fräseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinrichtung eine CNC-Einrichtung (92)
umfaßt.
5. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Halteeinrichtung eine
Basis (68) und eine Schwenk- oder Kippeinrichtung (70)
umfaßt, welche den Käfighalter (20; 112) durch die
Kompensations-Einrichtung schwenkbar (74) mit der Basis (68)
verbindet.
6. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Stabilisierungseinrichtung
(78; 94, 96; 130, 136, 134) für den Käfig (112, 20) umfaßt, die
dessen Bewegung um die Schwenk- bzw. Kippachse (74) zuläßt,
jedoch dessen Quer-Bewegung verhindert.
7. Fräseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stabilisierungs-Einrichtung eine mit dem Käfig
verbundene Blattfeder (94) umfaßt.
8. Fräseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stabilisierungs-Einrichtung
Führungsplatten (130) umfaßt, die gleitend bzw. verschiebbar
am Käfig (112; 20) angreifen.
9. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Schwenkeinrichtung Torions-Lagerzapfen (70) umfaßt,
die integral mit dem Käfig (20) und der Basis (68)
ausgebildet sind und aus elastischem, nachgiebigem Material
mit hoher Federsteifigkeit bestehen.
10. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Halteeinrichtung eine
Spannhülse (14) umfaßt, in welche der Fingerfräser (12)
eingespannt ist, und daß die Kippachse (74) sich auf einer
Linie senkrecht durch den Fingerfräser und nahe der
Stirnseite der Spannhülse (14) erstreckt.
11. Fräseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkeinrichtung Torsionszapfen (70) umfaßt, die
integral mit dem Käfig und der Basis ausgebildet sind und
aus elastischem, nachgiebigem Material bestehen.
12. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kompensations-Einrichtung einen am
Käfig (20; 112) angeordneten Nockenstößel (80), einen am
Nockenstößel angreifenden Nocken (88) und eine
Antriebseinrichtung (82, 84, 86) zum Bewegen des Nockens
umfaßt, welche den Nockenstößel antreibt und dadurch die
gewünschte Bewegung auf den Käfig überträgt und dessen
Position einstellt.
13. Fräseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Stabilisierungseinrichtung (94, 130, 136) für den
Käfig vorgesehen ist, die dessen Bewegung um die
Kippachse (74) zuläßt, jedoch dessen Quer-Bewegung
verhindert.
14. Fräseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabilisierungs-Einrichtung eine mit dem
Käfig (20; 112) verbundene Blattfeder (94) umfaßt.
15. Fräseinrichtung nach einem der erwähnten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Käfig (20; 112) ein erstes und ein
zweites Ende aufweist, daß der Fingerfräser (12) benachbart
zu dem ersten Ende des Käfigs angeordnet ist und daß eine
bzw. die Blattfeder (94) an dem zweiten Ende des Käfigs
angeordnet ist.
16. Fräseinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattfeder (94) auf der Mittellinie
des Fingerfräsers (12) und parallel zu der Achse (74) der
Kippeinrichtung angeordnet ist.
17. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel zum Antreiben des
Nockens (80, 88) eine CNC-Einrichtung (92) umfaßt.
18. Fräseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Stabilisierungs-Einrichtung Führungsplatten (130)
umfaßt, die gleitend am Käfig oder an daran angebrachten
flächigen Gleitelementen (136) anliegen, daß der
Käfig (20, 112) ein erstes und ein zweites Ende aufweist, daß
der Fingerfräser (12) nahe dem ersten Ende des Käfigs
angeordnet ist und daß die Führungsplatten (130) mit dem
zweiten Ende des Käfigs im Eingriff stehen.
19. Verfahren zum gesteuerten Anpassen der Schaftfräserneigung,
als Arbeitsverfahren zum Betreiben einer Fräseinrichtung
nach einem der vorigen Ansprüche oder als
Herstellungsverfahren zur Herstellung von im Winkel von 90°
gegenüber einer Bezugsfläche (42) ausgerichteten
Wandfläche (44, 46) an nachgiebigen Wänden (40) oder bei sich
durchbiegenden Fräsern (12) wobei
- (a) eine Vorsteuerung (92, 82) die Fräserneigung aus seiner Normalstellung während des Bearbeitungsvorgangs stetig verstellt (74);
- (b) die Verstellachse (74) nahe beim Fräser (12) angeordnet ist.
20. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem die Verstellbewegung
eine Kippbewegung der Fräserachse (72) um die dazu etwa
senkrechte Verstellachse (74) ist, der eine steife
Federkonstante (70, 68) zugeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US08/443,011 US5660511A (en) | 1995-05-17 | 1995-05-17 | End mill with correction for side deflection |
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|---|---|
| DE19620011A1 true DE19620011A1 (de) | 1996-11-21 |
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