DE19620966C2 - Mittelspannungswandler - Google Patents
MittelspannungswandlerInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mittelspannungswandler gemäß dem
Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Ein bekannter Mittelspannungswandler dieser Art (DE 42 33 986
A1) weist ein quaderförmiges Gehäuse auf, das im oberen Bereich
einer senkrechten Seitenwand mit einem starr angesetzten
Steckerteil versehen ist, dessen Steckachse senkrecht zu dieser
Seitenwand steht und unmittelbar in eine Steckbuchse
einzustecken ist, welche im Gehäuse einer
Mittelspannungsschaltanlage angeordnet und mit hochspan
nungsführenden Bauteilen elektrisch verbunden ist. Im Gehäuse
der Mittelspannungsschaltanlage sind in einer weiteren
Seitenwand zusätzliche, eng benachbart angeordnete
Steckbuchsen vorgesehen, die für den Anschluß von
Mittelspannungskabeln mit daran vorgesehenen Steckerteilen
bestimmt sind. Diese Steckerteile entsprechen dem Steckerteil
des Mittelspannungswandlers. Nachdem der
Mittelspannungswandler beachtliche bauliche Abmessungen
aufweist, ist die dafür vorgesehene Steckbuchse soweit von den
Kabelsteckbuchsen entfernt, dass eine gegenseitige räumliche
Beeinträchtigung nicht stattfindet, wenn der
Mittelspannungswandler an die zugehörige Steckbuchse
angesteckt ist.
Weiterer Stand der Technik ist in der DE 94 20 191 U1 und der
AT 182 448 beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Mittelspannungswandler gemäß dem Oberbegriff des ersten
Anspruchs zu schaffen, dessen Baugröße und Gewicht minimiert
sind.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch
die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Bei einer Ausgestaltung eines Mittelspannungswandlers gemäß
der Erfindung wird durch die Anwendung eines Transformators,
der einen Topfkern aus einem Material mit hoher magnetischer
Permeabilität und hohem spezifischem elektrischem Widerstand
besitzt, ein Wandlerelement bereitgestellt, das praktisch ohne
zusätzliche Isolation zwischen der Hochspannungswicklung und
dem Magnetmaterial auskommt und das aufgrund seines hohen
elektrischen Widerstandes auch die notwendige elektrische
Erdpotetntial liegenden Sekundärwicklung schafft. Dabei wird
durch die Ausbildung des Topfkerns mit großer axialer Länge
die elektrische Isolation zwischen den beiden Wicklungen noch
verbessert und gleichzeitig erreicht, dass der Spannungs
abfall in der Primärwicklung angenähert dem Spannungsabfalls
verlauf im Magnetmaterial entspricht. Die Potentialdifferenz
zwischen dem Magnetmaterial und der hochspannungsführenden
Bewicklung bleibt damit sehr gering, so dass elektrische
Überschläge nicht zu befürchten sind, nachdem die Primär
wicklung als Scheibenwicklung mit in axialer Richtung stufig
abnehmender Spannungs
differenz ausgebildet ist. Der Transformator läßt sich dadurch
mit so geringem Durchmesser ausführen, daß er in einem Griff
teil untergebracht werden kann, der entsprechend einem genorm
ten Mittelspannungskabelstecker mit Innenkonus- oder Außen
konus-Steckteil ausgebildet ist. Ein so aufgebauter Mittel
spannungswandler läßt sich dann auch unmittelbar neben oder
zwischen Kabelsteckern an eine Steckbuchse anstecken, die sonst
für Kabelstecker bestimmt sind. Aufgrund der kleinen Bauweise
weist ein derart aufgebauter Mittelspannungswandler auch nur
ein entsprechend geringes Gewicht auf und bedarf keiner Ab
stützung zusätzlich zur Halterung an einer Steckbuchse. Der
Griffteil kann insbesondere senkrecht zum Steckteil stehen, wie
es bei Kabelsteckern üblich ist. Insbesondere ist der
Durchmesser des Topfkerns derart bemessen, daß der Durchmesser
des Griffteils einschließlich eines den Topfkern umschließenden
Mantels aus elektrichem Isoliermaterial ein für Kabelstecker
übliches Maß nicht überschreitet.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Prinzipsskizze eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Ein Mittelspannungswandler weist einen Steckteil 1 eines
Außenkonus-Systems auf, der im Querschnitt zylindrisch
ausgebildet ist und an seiner Stirnseite 2 mit einer nach innen
gerichteten Konusförmigen Buchse 3 versehen ist, in der zentral
ein Anschlußsteckerstift 4 achsengleich angeordnet ist. An den
Steckteil 1 schließt sich ein im wesentlichen ebenfalls
zylindrisch ausgebildetes Gehäuse in Form eines Griffteils 5
an, der entweder achsengleich zum Anschlußsteckerstift 4 oder,
wie vorliegend, rechtwinklig dazu verläuft. Im Griffteil 5
befindet sich ein Transformator 6, der eine mit dem
Anschlußsteckerstift 4 elektrisch verbundene Primärwicklung 7
aufweist, welche als Scheibenwicklung ausgebildet ist, die in
einzelne, axial aneinander anschließende Kammern eines
Kammerspulenkörpers eingewickelt ist oder aus axial
aneinandergefügten Scheibenspulen besteht. Der mit dem
Anschlußsteckerstift 4 verbundene Anschluß der Primärwicklung 7
bzw. das dazugehörige Ende der Kammerspule ist zum
Anschlußstift 4 hingewandt, während das andere Wicklungsende am
axial gegenüberliegenden Ende der Kammer-spule mit einem
Masseanschluß 8 elektrisch verbunden ist. Die Längsachsen des
Griffteils 5 und der Primärwicklung 7 verlaufen im übrigen
parallel zueinander und sind insbe-sondere identisch, so daß
die Mantelfläche des Griffteils 5 konzentrisch zur Mantelfläche
der Primärwicklung 7 steht. An dem dem Masseanschluß 8
zugewandten Ende der Kammerspule ist als galvanisch getrennte
weitere Wicklung eine Sekundärwicklung 9 vorgesehen, die
einendig ebenfalls an den Masseanschluß 8 gelegt ist und deren
anderer Anschluß vorzugsweise durch die benachbarte freie
Stirnfläche 10 des Griffteils 5 nach außen geführt ist, um
eine Meßeinrichtung 12 anschließen zu können.
Die Primärwicklung 7 ist abhängig von der Höhe der zu messenden
Spannung aus mehreren Scheibenspulen 7.1 aufgebaut und in einem
Topfkern 11 angeordnet, der aus einem Magnetmaterial,
insbesondere aus Ferritmaterial mit hoher magnetischer
Permeabilität und hohem spezifischem elektrischem Widerstand
besteht. Der Mantel des Topfkerns 11 umschließt die Wicklungen
7, 9 und auch deren Stirnseiten und weist einen zentral durch
die Wicklungen 7, 9 hindurch-greifenden Kernstift auf.
Insbesondere ist der Topfkern 11 aus zwei mit ihren offenen
Seiten aneinander angesetzten Schalenkernen mit E-förmigem
Querschnitt aufgebaut. Die axiale Länge des Topfkerns 11 ist
dabei wie die der Gesamtwicklung 7, 9 wesentlich größer als der
Durchmesser, so daß von der praktisch an Hochspannungspotential
liegenden, dem Steckteil 1 zugewandten Stirnseite 11.1 des
Topfkerns 11 bis zu der dem Masseanschluß 8 benachbarten
Stirnseite 11.2 des Topfkerns 11 durch das Ferritmaterial eine
lange elektrische Widerstandsstrecke gebildet ist, die aufgrund
ihres hohen elektrischen Widerstandes keiner zusätzlichen
elektrischen Isolation zwischen hochspannungsseitigem und
erdseitigem Ende bedarf. Dabei ist über die axiale Länge des
Topfkerns 11 ein linearer Verlauf des elektrischen Span
nungsabfalls gegeben, der dem an der Sekundärwicklung auf
tretenden, leicht stufigen Verlauf des Spannungsabfalls
weitgehend entspricht. Zwischen dem Mantel des Topfkerns 11 und
den außenliegenden Windungen der einzelnen Scheibenspulen tritt
somit nur eine vernachlässigbar kleine Spannungsdifferenz auf,
die bei ausreichend kurz bemessener axialer Länge der einzelnen
Scheibenwicklungen 7.1 zu keinem Spannungsüberschlag führt.
Zwischen dem Mantel des Topfkerns 11 und dem im allgemeinen mit
einem ebenfalls geerdeten Mantel versehenen Griffteil 5 ist
eine elektrische Isolierung 13 vorgesehen, die in ihrer
radialen Dicke entsprechend der zu messenden Hochspannung bzw.
der zwischen dem Mantel des Griffteils 5 und des Topfkerns 11
sich einstellenden Spannungsdifferenz zu bemessen ist.
Nachdem die Spannungsdifferenz von dem dem Steckteil 4
benachbarten, hochspannungsseitigen Ende der Primärwicklung 7
zu dem dem Steckteil 1 abgewandten Ende, also zur
Sekundärwicklung 9 hin abnimmt, kann der Mantel des Topfkerns
11 und damit auch der Außendurchmesser der Kammerspule kegel
stumpfförmig zum Masseanschluß hin erweitert werden, wenn ein
größerer Wicklungsraum für die Wicklungen 7, 9 erforderlich
ist. Die radiale Stärke der elektrischen Isolation 13 nimmt
dann bei gleichbleibendem Durchmesser des Griffteils 5 zur
Stirnseite 10 hin entsprechend der fallenden Spannungsdiffrenz
der einzelnen Scheibenspulen 7,1 gegenüber Massepotential ab.
Gleichfalls kann bei zylindrischer Gestatung des Mantels des
Topfkerns 11 auch die radiale Stärke des Isolators 13 zur
Stirnseite 10 hin entsprechend der fallenden Spannungsdifferenz
abnehmen, so daß eine äußere kegelstumpfförmige Ausprägung des
Griffteils 5 entsteht. In jedem Fall ist jedoch der Durchmesser
des Topfkerns 11 derart bemessen, daß der Durchmesser des
Griffteils 5 einschließlich des als Mantel den Topfkern
umschließenden elektrischen Isoliermaterials 13 nicht das durch
Vorschriften vorgegebene Maß überschreitet, das ein in gleicher
Weise an eine zugehörige Steckbuchse ansteckbarer
Kabelanschlußteil haben darf.
Claims (3)
1. Mittelspannungswandler mit einem
Hochspannungstransformator, der elektrisch isoliert in
einem Gehäuse angeordnet ist, an das starr ein
Steckerteil für Innen- oder Außenkonus angesetzt ist, und
der eine Primärwicklung und eine galvanisch getrennte
Sekundärwicklung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Transformator in einem Griffteil (5) mit angeformtem
Innenkonus- oder Außenkonus-Steckteil angeordnet ist und
einen Topfkern (11) aus Ferritmaterial mit hoher
magnetischer Permeabilität und hohem spezifischem
elektrischen Widerstand aufweist, dass die axiale Länge
des Topfkerns (11) größer als sein Durchmesser ist, dass
der Topfkern (11) eine Kammerspule umschließt, in welcher
die hochspannungsseitige Primärwicklung (7) nach Art
einer Scheibenwicklung angeordnet ist, und dass die
Sekundärspule (7) an dem dem Steckteil (1) abgewandten
Ende des Griffteils (5) und das hochspannungsseitige Ende
der Primärwicklung (7) dem Steckteil (1) benachbart
angeordnet ist.
2. Mittelspannungswandler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Griffteil (5) senkrecht zum
Steckteil (1) steht.
3. Mittelspannungswandler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Griffteil (5) achsengleich zum
Steckteil (1) steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996120966 DE19620966C2 (de) | 1996-05-24 | 1996-05-24 | Mittelspannungswandler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996120966 DE19620966C2 (de) | 1996-05-24 | 1996-05-24 | Mittelspannungswandler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19620966A1 DE19620966A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19620966C2 true DE19620966C2 (de) | 2000-08-10 |
Family
ID=7795226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996120966 Expired - Fee Related DE19620966C2 (de) | 1996-05-24 | 1996-05-24 | Mittelspannungswandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19620966C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20006289U1 (de) | 2000-01-14 | 2000-11-16 | Müller, Michael, 51377 Leverkusen | Transformatoranordnung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT182448B (de) * | 1954-12-16 | 1955-06-25 | Josef Dr Techn Zelisko | Hochspannungswandler mit Gießharzisolation |
| DE4233986A1 (de) * | 1992-10-09 | 1994-04-14 | Sachsenwerk Ag | Schaltanlage mit Spannungswandler |
| DE9420191U1 (de) * | 1994-12-05 | 1995-02-09 | Siemens AG, 80333 München | Anordnung eines Spannungswandlers außerhalb einer metallgekapselten Leistungsschalter-Anlage |
-
1996
- 1996-05-24 DE DE1996120966 patent/DE19620966C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT182448B (de) * | 1954-12-16 | 1955-06-25 | Josef Dr Techn Zelisko | Hochspannungswandler mit Gießharzisolation |
| DE4233986A1 (de) * | 1992-10-09 | 1994-04-14 | Sachsenwerk Ag | Schaltanlage mit Spannungswandler |
| DE9420191U1 (de) * | 1994-12-05 | 1995-02-09 | Siemens AG, 80333 München | Anordnung eines Spannungswandlers außerhalb einer metallgekapselten Leistungsschalter-Anlage |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20006289U1 (de) | 2000-01-14 | 2000-11-16 | Müller, Michael, 51377 Leverkusen | Transformatoranordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19620966A1 (de) | 1997-11-27 |
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